DE1953032A1 - Geraetedose fuer elektrische Installationsgeraete zum Einbau in Stahlzellendecken - Google Patents
Geraetedose fuer elektrische Installationsgeraete zum Einbau in StahlzellendeckenInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
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- H02G3/08—Distribution boxes; Connection or junction boxes
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Description
- Gerätedose fiir elektrische Installationsgeräte zum Einbau in Stahlsellendecken Die Erfindung betrifft eine Gerätedose mit einem Dosenkasten zur bodenbündigen Montage von elektrischen Installationsgeräten bei profilierten Stahlzellendecken.
- Stahizellendecken, deren Zellen im Querschnitt rechteckig, quadratisch, trapezförmig oder doppeltrapezförmig ausgebildet sein können, werden in zunehmenden Maße als Leerrohrnetz für elektrische Installationen benutzt. Die ftlr die Tragfähigkeit der Decke notwendigen Profilierungen ergeben durch das Unterheften eines Bodenblechee Hohizellen, welche in abwechselnder Reihenfolge für die Unterbringung von Leitungen für Starkstrom oder Fernmeldetechnik genutzt werden. Die verlegte Stahlzellendecke wird auf ihrer Oberfläche aus statischen, akustischen und feuerpolizeilichen GrUnden durch einen ca. 5 cm starken Estrichauftrag abgedeckt, auf welchen der Bodenbelag aufgeklebt wird.
- Bisher wurde der Elektroanschluß für einen Arbeitsplatz derart hergestellt, daß ein rohrförmiger Auslaß vorgesehen war, der die angebohrte Stahlzelle mit einem Aufbodengerät verband, das auf dem Bodenbelag montiert und mit Geräten wie Schutzkontaktsteckdosen und Fernmeldeanschlußdosen bestückt war. Die elektrischen Kabel wurden von der Stahlzelle durch diesen Auslaß zu dem Aufbodengerät geführt. Dabei hat sich jedoch als sehr nachteilig erwiesen, daß das Aufbodengerät nicht bodeneben abschloß, weil die Estrichhöhe zu niedrig war.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gerätedose zu schaffen, die als Unterflurgerätedose ohne großen technischen und konstruktiven Aufwand bei profilierten Stahlzellendecken verwendet werden kann und im eingebautem Zustand bodeneben abschließt.
- Diese der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Dosenkasten nach unten durch eine Haube abgeschlossen wird? die so ausgebildet ist, daß sie in den Zwischenraum zwischen zwei Zellen der Stahzellendecke eingesetz1; werden kann.
- Vorteilhaft sind die Seitenwände der Haube der Profilierung des Zwischenraumes zwischen zwei Zellen der Stahlzellendecke genau angepßt, In der Gerätedose können nunmehr alle Geräte trotz der niedrigen Estrichhöhe gut untergebracht werden, weil sie zum Teil in die Haube hineinragen.
- Die Haube kann durch eine einsetzbare Trennwand in zwei separate Abteile geteilt werden, in denen Anschlußgeräte unterschiedlicher Spannung, z. B. Starketromgeräte und Geräte der Fernmeldetechnik getrennt untergebracht werden können. Für Jeden dieser Räume können in den Seitenwänden der Haube Lochungen sum Einführen von elektrichen Kabeln vorgehen sein und die Stahlzellernwände können entsprechende Durchbfllohe aufweisen. Die Kabel können somit aus der Stahlzelle durch die Durchbrtiche und Lochungen in den Innenraum des jeweiligen Abteils geführt werden und an die entsprechenden Anschlußgeräte wie z. B. Schutzkontaktsteckdose usw.
- angeschlossen werden. Gegebenenfalls können zwischen den Zellenwänden und den Seitenwänden des Hohlkörpers elastische Dichtungen eingesetzt werden.
- Zweckmäßig it es, wenn der-Hohlkörper mit selbstschneidenden Schraubers Kerbkonusstiften, Nieten o. dgl. am Bodenkasten befestigt ist.
- Die Haube kann an den beiden Längsseiten flanschartige, den Dosenkasten überragende Ränder aufweisen, mit denen die Gerätedose an der Oberfläche der Stahlzellen befestigbar ist. Die Befestigung der Gerätedose an den Stahizellen kann vorteilhaft als eine Schraub-, Schweiß-, Kleb- oder Nietverbindung ausgeführt sein.
- In der Zeichnung ist ein Ausfuhrungsbeispiel der Neuerung dargestellt und wird und im folgenden besck»-eben.
- Es zeigen: Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Stahlzellendecke mit einer in die Stahlzellendecke eingesetzten Gerätedose und Fig. 2 eine Ansicht von oben auf die Haube ohne Dosenkasten.
- In Fig. 1 ist die in eine Stahlsellendecke eingesetzte Gerätedose 1 zu erkennen. Der Dosenkasten 2 ist nach unten offen und durch eine nach unten ragende Haube 3, die in'den Zwischenraum 4 zwischen zwei Stahlzellen 5, 6 eingesetzt ist, abgeschlossen. Die Haube 3 ist in ihrem Querschnitt genau der Profilierung des Zwischenraumes 4 zwischen den Stahlzellen 5 und 6 angepaßt. In dem Hohlkörper 3 ist eine Trennwand 7 eingesetzt, die in der Fig. 1 teilweise weggebrochen ist und die Haube 3 in zwei separate Abteile 8, 9 aufteilt (vergl. Fig. 2).
- In den Seitenwänden der Haube 3 sind Lochungen 10 und in den Stahlzellenwänden 5, 6 Durchbrüche 11 vorgesehen, durch welche elektrische Kabel in die Haube 3 hineingeführt und mit den Starkstrom- u-nd Fernmeldeeinrichtungen 12 verbunden werden können. Die Haube 3 kann mit selbstschneidenden Schrauben, Kerbkonusstiften, Nieten o. dgl. am Dosenkasten 2 befestigt sein. An der an den Dosenkasten 2-angeschlossenen Seite der Haube 3 besitzt die Haube flanschartige, den Dosenkasten 2 an den Längsseiten überragende Ränder 13, mit denen die Gerätedose an der Oberfläche der Stahlzellen 5, 6 befestigbar ist. Als Befestigung der Gerätedose an den Stahlzellen 5, 6 kann eine Schraub-, Schweiß-Kleb- oder Nietverbindung vorgesehen sein. Zwischen den Zellen wänden 5, 6 und den Seitenwänden der Haube 3 können elastische Dichtungen eingesetzt sein.
- In Fig. 2 ist zu erkennen, daß die Haube 3 nach vorn und hinten durch je eine Abschlußwand 14 abgeschlossen i-st. Die Trennwand 7 teilt die Haube 3 in zwei separate Abteile 8, 9. In den Seitenwänden der Haube 3 sind Lochungen 10 erkennbar, durch die die eXettrischen Kabel in die Haube 3 eingeführt werden.
Claims (8)
1. Gerätedose mit einem Dosenkasten zur bodenbündigen Montage von
elektrischen Installationsgeräten bei profilierten Stahlzellendecken, dadurch gekennzeichnet,
daß der Dosenkasten (2) nach unten durch eine Haube (3) abgeschlossen wird, die
so ausgebildet ist, daß sie in den Zwischenraum (4) zwischen zwei Zellen (5, 6)
der Stahlzellendecke eingesetzt werden kann.
2. Gerätedose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwande
der Haube der Profilierung des Zwischenraumes (4) zwischen zwei Zellen (5, 6) der
Stahlzellendecke angepaßt sind.
3. Gerätedose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Haube (3) durch eine eingesetzte Trennwand (7) in zwei separate Abteile (8,
9) unterteilt ist.
4. Gerätedose nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß in den Seitenwänden der Haube (3) Lochungen (10) zum Einführen
von elektrischen Kabeln vorgesehen sind und die Stahlzellenwände entsprechende Durchbrüche
(11) aufweisen.
5. Gerätedose nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Haube (3) mit selbstschneidenden Schrauben, Kerbkonusstiften,
Nieten o. dgl. am Dosenkasten (2) befestigt ist.
6. Gerätedose nach einem oder mehreren der Anspräche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Haube (3) oben an den beiden Längsseiten flanschartige,
den Dosenkasten (2) überragende Ränder (13) aufweist, mit denen die Gerätedose an
der Oberfläche der Stahlzellen (5, 6) befestigbar ist.
7. Gerätedose nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung
der Gerätedose an den Stahlzellen (5, 6) mittels einer Schraub-, Schweiß-, Kleb-
oder Nietverbindung erfolgt.
8. Gerätedose nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen den Zellenwänden und den Seitenwänden der Haube (3)
elastische Dichtungen eingesetzt sind.
L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691953032 DE1953032C3 (de) | 1969-10-22 | 1969-10-22 | Gerätedose für elektrische Installationsgeräte zum Einbau in Stahlzellendecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691953032 DE1953032C3 (de) | 1969-10-22 | 1969-10-22 | Gerätedose für elektrische Installationsgeräte zum Einbau in Stahlzellendecken |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1953032A1 true DE1953032A1 (de) | 1971-05-13 |
| DE1953032B2 DE1953032B2 (de) | 1974-08-22 |
| DE1953032C3 DE1953032C3 (de) | 1975-04-24 |
Family
ID=5748802
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691953032 Expired DE1953032C3 (de) | 1969-10-22 | 1969-10-22 | Gerätedose für elektrische Installationsgeräte zum Einbau in Stahlzellendecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1953032C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2314021A1 (de) * | 1972-03-24 | 1973-10-04 | Itw Ltd | Verschluesse fuer loecher |
-
1969
- 1969-10-22 DE DE19691953032 patent/DE1953032C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2314021A1 (de) * | 1972-03-24 | 1973-10-04 | Itw Ltd | Verschluesse fuer loecher |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1953032C3 (de) | 1975-04-24 |
| DE1953032B2 (de) | 1974-08-22 |
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Legal Events
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