[go: up one dir, main page]

DE19530045C1 - Nadelregister für Pökelmaschinen - Google Patents

Nadelregister für Pökelmaschinen

Info

Publication number
DE19530045C1
DE19530045C1 DE19530045A DE19530045A DE19530045C1 DE 19530045 C1 DE19530045 C1 DE 19530045C1 DE 19530045 A DE19530045 A DE 19530045A DE 19530045 A DE19530045 A DE 19530045A DE 19530045 C1 DE19530045 C1 DE 19530045C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needles
distribution chamber
needle
circuit board
register according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19530045A
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Thomas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schroeder Maschinenbau Kg 33824 Werther De
Original Assignee
Schroeder Maschinenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schroeder Maschinenbau GmbH filed Critical Schroeder Maschinenbau GmbH
Priority to DE19530045A priority Critical patent/DE19530045C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19530045C1 publication Critical patent/DE19530045C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B4/00Preservation of meat, sausages, fish or fish products
    • A23B4/26Apparatus for preserving using liquids ; Processes therefor
    • A23B4/28Apparatus for preserving using liquids ; Processes therefor by injection of liquids
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/90Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in food processing or handling, e.g. food conservation

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Nadelregister für Pökelmaschinen, mit einer Ver­ teilerkammer, der Pökellake unter Druck zuführbar ist, mehreren hohlen Na­ deln, die flüssigkeitsdicht und axial verschiebbar durch zwei gegenüberlie­ gende Wände der Verteilerkammer hindurchgeführt sind, und mit einer Ventileinrichtung zur Steuerung der Lakezufuhr von der Verteilerkammer in die einzelnen Nadeln, wobei die Nadeln in der Offen-Stellung der Ventilein­ richtung jeweils über eine innerhalb der Verteilerkammer liegende Querboh­ rung mit dem Inneren der Verteilerkammer in Verbindung stehen.
Ein solches Nadelregister ist vertikal beweglich über einem Förderer ange­ ordnet, auf dem das Pökelgut zugeführt und abtransportiert wird. Wenn das Nadelregister abgesenkt wird, treten die Nadeln in das auf dem Förderer lie­ gende Pökelgut ein, und die über die Verteilerkammer zugeführte Lake wird mit Hilfe der Nadeln in das Pökelgut injiziert. Die Ventileinrichtung sorgt da­ für, daß nur dann Pökellake von den Nadeln abgegeben wird, wenn diese in das Pökelgut eingedrungen sind.
Bei bekannten Nadelregistern wird dies dadurch erreicht, daß sich die Na­ deln relativ zu den Wänden der Verteilerkammer verschieben, so daß ihre Querbohrung in der Offen-Stellung frei zugänglich im Inneren der Verteiler­ kammer liegt, während sie in der Geschlossen-Stellung durch ein an oder in der Wand der Verteilerkammer angebrachtes Verschlußglied zugehalten wer­ den bzw. außerhalb der Verteilerkammer liegen. Die Verschiebung der Na­ deln relativ zu der Verteilerkammer wird entweder durch den Eindringwi­ derstand der Nadeln beim Auftreffen auf das Pökelgut bewirkt, oder sie wird für sämtliche Nadeln gemeinsam durch einen Niederhalter gesteuert, der re­ lativ zu dem Nadelregister beweglich ist und beim Absenken des Nadelregi­ sters auf dem Pökelgut zur Anlage kommt. Die Verschiebbarkeit der Nadeln relativ zu der Verteilerkammer hat außerdem den Zweck, ein Ausweichen der Nadeln zu ermöglichen, wenn diese beim Absenken des Nadelregisters auf einen Knochen in dem Pökelgut treffen.
Da in der Verteilerkammer stets ein gewisser Einspritzdruck aufrechterhal­ ten wird, müssen die Durchführungen der Nadeln durch die Wände der Ver­ teilerkammer gut abgedichtet sein, damit Flüssigkeitslecks vermieden wer­ den. Die hierzu benötigten Dichtungen setzen der Verschiebung der Nadeln einen relativ hohen Reibungswiderstand entgegen und unterliegen bei dem herkömmlichen Nadelregister einem hohen Verschleiß, da sich die Nadeln bei jedem Arbeitstakt zwischen der Offen-Stellung und der Geschlossen-Stel­ lung verschieben müssen. Wenn die Dichtwirkung infolge des Verschleißes nachläßt, treten unerwünschte Lecks an den Nadeldurchführungen auf.
Weiterhin muß bei dem herkömmlichen Nadelregister die Bewegung der Na­ deln so gesteuert werden, daß sich einerseits in der Offen-Stellung die Quer­ bohrungen der Nadeln in einer definierten Position innerhalb der Verteiler­ kammer befinden, während andererseits auch ein Ausweichen der Nadeln beim Auftreffen auf einen Knochen möglich sein muß. Dies bedingt einen re­ lativ hohen konstruktiven Aufwand.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Nadelregister der eingangs genannten Art zu schaffen, dessen Ventileinrichtung sich durch eine hohe Funktionssicher­ heit und geringe Verschleißanfälligkeit auszeichnet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Ventileinrich­ tung durch eine im Inneren der Verteilerkammer angeordnete Schaltplatte gebildet wird, die mit entsprechend dem Raster der Nadeln angeordneten und von diesen Nadeln durchsetzten Bohrungen versehen ist und die in Längsrichtung der Nadeln verschiebbar ist und die Querbohrungen der Na­ deln in der Geschlossen-Stellung verschließt und in der Offen-Stellung frei gibt.
Bei dem erfindungsgemäßen Nadelregister brauchen sich somit die Nadeln während des normalen Betriebs nicht relativ zu der Verteilerkammer zu ver­ schieben, so daß der Verschleiß an den Dichtungen der Nadeldurchführun­ gen minimiert wird. Zu einer Verschiebung der Nadeln in den Wänden der Verteilerkammer kommt es lediglich noch in Ausnahmefällen, wenn eine Na­ del auf einen Knochen oder ein sonstiges Hindernis trifft.
Da sich die Nadeln während des normalen Betriebs nicht relativ zur Vertei­ lerkammer verschieben, können sie durch einen einfachen Anschlag in einer definierten Position in bezug auf die Schaltplatte gehalten werden, so daß ei­ ne hohe Funktionssicherheit der Ventileinrichtung gewährleistet wird.
Im Normalfall werden die Querbohrungen der Nadeln durch die Schaltplatte in der Geschlossen-Stellung zugehalten, so daß die Nadeln nicht belüftet wer­ den und die noch in den hohlen Nadeln vorhandene Lakeflüssigkeit nicht auslaufen kann. Wenn die Dichtungen an der Schaltplatte, die die Querboh­ rungen der einzelnen Nadeln verschließen, nach längerem Gebrauch undicht werden, kann zwar etwas Leckflüssigkeit aus der Verteilerkammer austreten, doch da diese Leckflüssigkeit nur durch die Austrittsöffnungen im unteren Endbereich der Nadeln abfließen kann, wird selbst unter diesen Bedingungen noch eine Verschmutzung der Außenwände der Verteilerkammer mit Pökel­ lake vermieden.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Bevorzugt ist die Schaltplatte mit Verschlußhülsen versehen, die die einzel­ nen Nadeln umgeben und die auswechselbar in entsprechende Bohrungen der Schaltplatte eingesetzt sind. Somit können die Verschlußhülsen, die bei jedem Arbeitstakt relativ zu den Nadeln bewegt werden und somit noch am ehesten verschleißgefährdet sind, nach Entfernen der Nadeln und Herauszie­ hen der Schaltplatte aus der Verteilerkammer bequem ausgewechselt wer­ den.
Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Die einzige Zeichnungsfigur zeigt einen Längsschnitt durch ein erfindungsge­ mäßes Nadelregister.
Das Nadelregister besitzt ein Gehäuse 10 in der Form eines Rohres mit fla­ chem, rechteckigem Querschnitt, das in der Zeichnung im Längsschnitt dar­ gestellt ist. Auf die Enden dieses Rohres ist jeweils eine Endkappe 12 aufge­ steckt, die einen Schlauchanschluß 14 zum Zuführen von Pökellake aufweist. In der Zeichnung ist lediglich eine Endkappe 12 an einem Ende des Gehäu­ ses 10 gezeigt.
Das Innere des Gehäuses 10 bildet eine Verteilerkammer 16, in der die über die Endkappen 12 von beiden Enden her zugeführte Pökellake auf eine An­ zahl von hohlen Nadeln 18 verteilt wird, die dicht durch die oberen und un­ teren Wände 20, 22 des Gehäuses 10 hindurchgeführt sind. Die Nadeln 18 sind in dem Gehäuse 10 in mindestens zwei in Längsrichtung des Gehäuses verlaufenden Reihen angeordnet und besitzen jeweils innerhalb der Vertei­ lerkammer 16 eine Querbohrung 24, über welche die Lake in das Innere der Nadeln 18 eintritt. Außerdem besitzen die Nadeln 18 in ihrem unteren End­ abschnitt jeweils mehrere Austrittsöffnungen 26 zur Abgabe der Lake in das Pökelgut.
Das Nadelregister ist mit Hilfe eines nicht gezeigten Hubmechanismus verti­ kal beweglich über einem gleichfalls nicht gezeigten Förderer angeordnet, auf dem das Pökelgut schrittweise zugeführt und abtransportiert wird. Während der Förderer anhält, wird das Nadelregister abgesenkt, so daß die Nadeln 18 in das Pökelgut eindringen und die Pökellake gleichmäßig im Pökelgut ver­ teilt wird.
Eine Schaltplatte 28 ist waagerecht im Inneren der Verteilerkammer 16 an­ geordnet. Diese Schaltplatte 28 weist mehrere Öffnungen auf, die entspre­ chend dem Raster der Nadeln 18 angeordnet sind und in die jeweils eine auswechselbare Verschlußhülse 30 eingesetzt ist. Jede Verschlußhülse 30 liegt mit einem an ihrem unteren Ende ausgebildeten Bund an der Unterseite der Schaltplatte 28 an und ist durch einen auf der Oberseite der Schaltplatte liegenden Sprengring 32 oder einen elastisch nachgebenden Wulst an der Schaltplatte 28 fixiert. Jede Verschlußhülse 30 nimmt im Inneren zwei in axialem Abstand zueinander liegende Dichtringe 34 auf, die den ringförmigen Zwischenraum zwischen der Umfangsfläche der Nadel 18 und der Innenflä­ che der Verschlußhülse 30 abdichten. Wenn sich die Schaltplatte 28 in einer abgesenkten Position befindet, wie im linken Teil der Zeichnung gezeigt ist, so liegt die Querbohrung 24 der Nadel zwischen den beiden Dichtringen 34, so daß die Strömungsverbindung zwischen dem Inneren der Nadel 18 und dem Inneren der Verteilerkammer 16 unterbrochen ist. Wenn sich die Schaltplatte 28 dagegen in einer angehobenen Position befindet, wie im rechten Teil der Zeichnung dargestellt ist, so liegt der untere Dichtring 34 oberhalb der Querbohrung 24, so daß die unter Druck stehende Pökellake aus der Verteilerkammer 16 durch die Querbohrung 24 in das Innere der Nadel 18 gelangt und über die Austrittsöffnungen 26 in das Pökelgut injiziert wer­ den kann.
Die Schaltplatte 28 ist an einer vertikalen Halteplatte 36 gehalten, die längs der Mittellinie der Schaltplatte 28 verläuft und mit dieser einen kreuzförmi­ gen Querschnitt bildet. Die Enden der Halteplatte 36 sind über die Enden der Schaltplatte 28 hinaus verlängert und sind jeweils gelenkig und mit Spiel mit dem freien Ende eines Hebels 38 verbunden. Das andere Ende des He­ bels ist auf einem Bolzen 40 gelagert, der waagerecht durch das Innere der Verteilerkammer 16 verläuft und druckdicht in den Seitenwänden des Ge­ häuses 10 fixiert ist. Die Schaltplatte 28 ist somit durch die Verschlußhülse 30 beweglich auf den Nadeln 18 geführt und läßt sich durch Verschwenken der Hebel 38 um die Bolzen 40 in vertikaler Richtung verstellen.
Auf dem Gehäuse 10 sind zwei doppelt wirkende Pneumatikzylinder 42 mon­ tiert, deren Kolbenstangen 44 vertikal durch die oberen und unteren Wände 20, 22 des Gehäuses 10 verlaufen. Unmittelbar oberhalb und unterhalb des Gehäuses 10 sind die Kolbenstangen 44 in Führungsblöcken 46, 48 geführt. Durch diese Führungsblöcke werden zugleich die Fugen zwischen den Kol­ benstangen 44 und den Wänden des Gehäuses 10 abgedichtet.
Innerhalb der Verteilerkammer 16 ist auf der Kolbenstange 44 jeweils mit Hilfe einer Stellschraube 50 ein Schaltblock 52 befestigt. Dieser Schaltblock 52 bildet eine Gabel 54, in die ein am freien Ende des Hebels 38 sitzender Mitnehmer 56 eingreift. Durch synchrone Betätigung der Pneumatikzylinder 42 lassen sich somit die Hebel 38 verschwenken, so daß die Schaltplatte 28 zwischen ihrer Geschlossen-Stellung (links in der Zeichnung) und ihrer Offen-Stellung (rechts in der Zeichnung) verstellt wird.
Jeder Pneumatikzylinder 42 besitzt zwei Druckluftanschlüsse 58, 60, die mit durch den Kolben 62 des Pneumatikzylinders getrennten oberen und unte­ ren Arbeitskammern 64, 66 des Pneumatikzylinders in Verbindung stehen und an nicht gezeigte Pneumatikventile angeschlossen sind.
Wenn sich das Gehäuse 10 in der angehobenen Position oberhalb des Pökel­ gutes befindet, sind die oberen Arbeitskammern 64 der Pneumatikzylinder 42 druckbeaufschlagt, so daß sich die Kolbenstangen 44 in ihrer unteren Endlage befinden und die Schaltplatte 28 in der Geschlossen-Stellung halten. Wenn dann das Gehäuse 10 abgesenkt wird, so wird durch einen nicht ge­ zeigten Niederhalter oder Taster der Zeitpunkt abgetastet, an dem die unte­ ren Enden der Nadeln 18 die Oberseite des Pökelgutes erreichen. Durch die­ sen Niederhalter oder Taster werden dann die erwähnten Pneumatikventile umgeschaltet, so daß die oberen Arbeitskammern 64 der Pneumatikzylinder druckentlastet und die unteren Arbeitskammern 66 mit Druckluft beauf­ schlagt werden. Folglich bewegen sich die Kolbenstangen 44 nach oben, und die Hebel 38 werden durch die Schaltblöcke 52 nach oben geschwenkt, so daß sie die Halteplatte 36 und die damit verbundene Schaltplatte 28 in die Offen-Stellung anheben. Hierdurch wird die Injektion der Pökellake in das Pökelgut eingeleitet.
Wenn bei der anschließenden Hubbewegung des Gehäuses 10 der Niederhal­ ter oder Taster wieder von dem Pökelgut freikommt, so werden die Pneuma­ tikventile wieder umgeschaltet, so daß die Schaltplatte 28 wieder die Ge­ schlossen-Stellung einnimmt. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß die Nadeln 18 nur während der Betriebsphase Pökellake abgeben, in der die Na­ deln in das Pökelgut eingestochen sind.
Die Nadeln 18 sind mit Hilfe von Dichtungshülsen 68 kraftschlüssig in den oben und unteren Wänden 20, 22 des Gehäuses 10 gehalten. Durch innerhalb und außerhalb der Verteilerkammer 16 in den Dichtungshülsen 68 angeord­ nete Dichtringe 70 werden die Durchführungen der Nadeln 18 durch die Dichtungshülsen 68 zuverlässig abgedichtet. Der Kraftschluß zwischen den Dichtungshülsen 68 und den Nadeln 18 ist so bemessen, daß der Eindringwi­ derstand beim Einstechen der Nadeln in das Pökelgut überwunden werden kann und die Nadeln somit während des normalen Betriebs der Pökelmaschi­ ne relativ zu dem Gehäuse 10 unbeweglich bleiben. An den Dichtringen 70 tritt folglich während des normalen Betriebs der Pökelmaschine kein Ver­ schleiß auf.
Nur in Ausnahmefällen, wenn die Spitze einer Nadel 18 auf ein Hindernis, beispielsweise auf einen Knochen trifft, verschiebt sich diese Nadel in den Dichtungshülsen 68 relativ zu dem Gehäuse 10 nach oben, so daß eine Beschädigung der Nadel vermieden wird.
Am oberen Ende sind die Nadeln 18 jeweils mit einem verdickten Kopf 72 versehen. Der erwähnte Niederhalter ist elastisch oder pneumatisch nach un­ ten vorgespannt und verschiebt sich deshalb bei der Aufwärtsbewegung des Gehäuses 10 relativ zu diesem nach unten. Durch eine an dem Niederhalter ausgebildete Anschlagplatte (nicht gezeigt), die an den verdickten Köpfen der Nadeln 72 anschlägt, werden die Nadeln, die durch einen Knochen nach oben gedrückt wurden, wieder in die normale Betriebsposition zurückge­ stellt, in der ihr verdickter Kopf 72 an der Oberseite der zugehörigen Dich­ tungshülse 68 anliegt. Hierdurch ist gewährleistet, daß sich die Querbohrun­ gen 24 der Nadeln beim nächsten Arbeitstakt wieder in der richtigen Posi­ tion in bezug auf die Schaltplatte 28 befinden.
Während bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel die Schaltplatte 28 pneuma­ tisch verstellt wird, ist es in einer abgewandelten Ausführungsform auch möglich, die Relativbewegung zwischen dem Gehäuse 10 und dem Niederhal­ ter zur mechanischen Betätigung der mit den Schaltblöcken 52 versehenen Kolbenstangen 44 auszunutzen, so daß auf die Pneumatikzylinder 42 und die zugehörige Ventilsteuerung verzichtet werden kann.
Die Dichtungshülsen 68 sind auswechselbar in die oberen und unteren Wände des Gehäuses 10 eingeschraubt und besitzen zu diesem Zweck einen Sechs­ kantkopf, der auf der der Wand 20 bzw. 22 des Gehäuses 10 zugewandten Seite mit einer Dichtung versehen ist. Im allgemeinen brauchen die Dich­ tungshülsen 68 jedoch nur selten ausgewechselt zu werden, da sich die Na­ deln 18 im Regelfall nicht relativ zu den Dichtungshülsen bewegen.
Die stärker verschleißbelasteten Verschlußhülsen 30 können bei Bedarf ein­ fach ausgewechselt werden, wie im folgenden beschrieben werden soll.
Zunächst werden zumindest an einem Ende des Gehäuses 10 nicht gezeigte Befestigungsschrauben gelöst, mit denen die dortige Endkappe 12 am Gehäu­ se befestigt ist, und die betreffende Endkappe 12 wird abgezogen. Die Nadeln 18 werden nach oben aus den Gehäuse 10 herausgezogen. An dem Ende des Gehäuses, an dem die Endkappe 12 entfernt wurde, wird der dicht durch die Wände des Gehäuses hindurchgeführte Bolzen 40 gelöst und herausgezogen, so daß sich der Hebel 38 und die Halteplatte 36 mit der daran befestigten Schaltplatte 28 durch das offene Ende aus dem Gehäuse 10 herausziehen las­ sen. Die Kolbenstangen 44 und die Schaltblöcke 52 sind in der Richtung senkrecht zur Zeichenebene gegenüber der Schaltplatte 28 versetzt, so daß sich die Schaltplatte beim Herausziehen an der Kolbenstange 44 vorbeibewe­ gen kann.
Die Halteplatte 36 kann zumindest an einem Ende über eine Gabel, die der Gabel 54 vergleichbar ist, lösbar mit dem zugehörigen Hebel 38 in Eingriff stehen. Wenn die Halteplatte 36 dann zum anderen Ende aus dem Gehäuse 10 herausgezogen wird, kann somit der Hebel 38 im Gehäuse 10 verbleiben, so daß der zugehörige Bolzen 40 nicht gelöst zu werden braucht. In diesem Fall braucht somit zur Entnahme der Schaltplatte 28 nur die Endkappe 12 an einem Ende des Gehäuses abgenommen zu werden.
Wenn sich die Schaltplatte 28 außerhalb des Gehäuses 10 befindet, lassen sich die undicht gewordenen Verschlußhülsen 30 problemlos auswechseln. Anschließend wird die Schaltplatte 28 wieder montiert, indem die oben be­ schriebenen Schritte in umgekehrter Reihenfolge vorgenommen werden. Vorzugsweise wird die Halteplatte 28 vor dem Ausbau in die Geschlossen- Stellung geschaltet. Wie im linken Teil der Zeichnung zu erkennen ist, liegt in dieser Stellung die Halteplatte 36 mit ihrem unteren Rand auf der unteren Wand 22 des Gehäuses 10 auf. Beim Einbau der Schaltplatte 28 kann somit die Halteplatte 36 einfach über den Boden des Gehäuses geschoben werden, wodurch sichergestellt wird, daß die Gabel am freien Ende der Halteplatte sich in der richtigen Höhe in bezug auf den Mitnehmer 56 an dem im Gehäu­ se verbliebenen Hebel 38 befindet, so daß die Gabel sich problemlos auf den Mitnehmer aufschieben läßt.
Die im Inneren des Gehäuses 10 untergebrachten Funktionsteile sowie das Gehäuse selbst bestehen aus lebensmittelverträglichen, leicht zu reinigenden Materialien, beispielsweise aus Edelstahl und/oder Kunststoff, die gegenüber der Salzlake beständig sind. Der Mechanismus zum Bewegen der Schaltplatte 28 zeichnet sich aufgrund seiner einfachen und robusten Konstruktion durch eine hohe Funktionssicherheit aus, so daß er auch in der die Verteilerkam­ mer ausfüllenden Lakeflüssigkeit einwandfrei arbeitet.
Ein besonderer Vorteil der beschriebenen Konstruktion besteht darin, daß das Gehäuse 10 - ohne die beiden Endkappen 12 - einfach durch ein an bei­ den Enden offenes Rohr gebildet wird, das keine toten Ecken und Winkel aufweist und sich deshalb sehr leicht reinigen läßt. Insbesondere kann die Verteilerkammer 46 problemlos mit einem Reinigungsmedium, beispielswei­ se mit Wasser oder Heißdampf gespült werden, während sich die Schaltplat­ te 28 in der Geschlossen-Stellung befindet. Das Reinigungsmedium kann über die Endkappe 12 an einem Ende zugeführt und über die Endkappe am entge­ gengesetzten Ende abgeleitet werden. Zweckmäßiger ist es jedoch, die End­ kappe am auslaßseitigen Ende zu entfernen, so daß das Reinigungsmedium dort frei austreten kann und sich keine Schmutzreste am Übergang zwischen dem Gehäuse 10 und der Endkappe 12 festsetzen. Eine besonders wirksame Reinigung läßt sich dadurch erreichen, daß das Reinigungsmedium abwech­ selnd von entgegengesetzten Enden des Gehäuses 10 her zugeführt wird.

Claims (9)

1. Nadelregister für Pökelmaschinen, mit einer Verteilerkammer (16), der Pökellake unter Druck zuführbar ist, mehreren hohlen Nadeln (18), die flüs­ sigkeitsdicht und axial verschiebbar durch zwei gegenüberliegende Wände (20, 22) der Verteilerkammer hindurchgeführt sind, und mit einer Ventil­ einrichtung zur Steuerung der Lakezufuhr von der Verteilerkammer in die einzelnen Nadeln, wobei die Nadeln in der Offen-Stellung der Ventileinrich­ tung jeweils über eine innerhalb der Verteilerkammer liegende Querbohrung (24) mit dem Inneren der Verteilerkammer in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventileinrichtung durch eine im Inneren der Ver­ teilerkammer (16) angeordnete Schaltplatte (28) gebildet wird, die mit ent­ sprechend dem Raster der Nadeln (18) angeordneten und von diesen Nadeln durchsetzten Bohrungen versehen ist und die in Längsrichtung der Nadeln verschiebbar ist und die Querbohrungen (24) der Nadeln in der Geschlossen- Stellung verschließt und in der Offen-Stellung frei gibt.
2. Nadelregister nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Boh­ rungen der Schaltplatte (28) jeweils eine von einer der Nadeln durchsetzte Verschlußhülse (30) auswechselbar eingesteckt ist.
3. Nadelregister nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ver­ schlußhülse (30) innenseitig zwei in axialem Abstand zueinander angeordnete Dichtringe (34) aufweist, die in der Geschlossen-Stellung die Querbohrung (24) der Nadel (18) zwischen sich aufnehmen.
4. Nadelregister nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Schaltplatte (28) starr mit einer rechtwinklig zu die­ ser angeordneten Halteplatte (36) verbunden ist, die sich mindestens über die gesamte Länge der Schaltplatte (28) erstreckt.
5. Nadelregister nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Schaltplatte (28) oder die Halteplatte (36) an jedem Ende gelenkig und mit Spiel mit dem freien Ende eines Hebels (38) in Ein­ griff steht, der um eine zu den Nadeln (18) senkrechte Achse schwenkbar in der Verteilerkammer (16) gehalten ist.
6. Nadelregister nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Hebels (38) gelenkig und mit Spiel mit einem Schaltblock (52) in Eingriff steht, der fest auf einer Stange (44) montiert ist, die flüssigkeits­ dicht und axial beweglich durch eine Wand (20) der Verteilerkammer (16) hindurchgeführt ist.
7. Nadelregister nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (38) auf einem durch das Innere der Verteilerkammer (16) verlaufenden lös­ baren Bolzen (40) montiert ist und mit dem Schaltblock (52) über eine Gabel (54) in Eingriff steht, so daß er aus der Verteilerkammer (16) entnehmbar ist, während der Schaltblock (52) in der Verteilerkammer verbleibt, und daß die Schaltplatte (28) an dem Schaltblock (52) und der Stange (44) vorbei zu einem Ende aus der Verteilerkammer (16) herausziehbar ist.
8. Nadelregister nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (36) über eine Gabel und einen in diese Gabel eingreifen­ den Mitnehmer (56) mit dem Hebel (38) in Eingriff steht und sich mit einem Längsrand an einer Wand (22) des Verteilergehäuses (16) abstützt, wenn sich der Schaltblock (52) in einer seiner beiden Schaltstellungen befindet.
9. Nadelregister nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeich­ net, daß die Stange (44) die Kolbenstange eines Pneumatikzylinders (42) ist.
DE19530045A 1995-08-16 1995-08-16 Nadelregister für Pökelmaschinen Expired - Fee Related DE19530045C1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19530045A DE19530045C1 (de) 1995-08-16 1995-08-16 Nadelregister für Pökelmaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19530045A DE19530045C1 (de) 1995-08-16 1995-08-16 Nadelregister für Pökelmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19530045C1 true DE19530045C1 (de) 1996-12-05

Family

ID=7769570

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19530045A Expired - Fee Related DE19530045C1 (de) 1995-08-16 1995-08-16 Nadelregister für Pökelmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19530045C1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2764780A1 (fr) * 1997-06-20 1998-12-24 Schroder Maschinenbau Gmbh Dispositif pour injecter des fluides dans des denrees alimentaires
DE19823963A1 (de) * 1998-05-28 1999-12-02 Guenther Maschb Gmbh Pökelinjektor mit Fördereinrichtung
DE10124292A1 (de) * 2001-05-17 2002-11-21 Schroeder Maschb Gmbh Pökelmaschine

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH667183A5 (en) * 1986-11-12 1988-09-30 Dorit Maschinen Handels Ag Brine injection machine for meat - with safeguard against brine pockets when striking a bone

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH667183A5 (en) * 1986-11-12 1988-09-30 Dorit Maschinen Handels Ag Brine injection machine for meat - with safeguard against brine pockets when striking a bone

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2764780A1 (fr) * 1997-06-20 1998-12-24 Schroder Maschinenbau Gmbh Dispositif pour injecter des fluides dans des denrees alimentaires
DE19726187C1 (de) * 1997-06-20 1999-02-04 Schroeder Maschbau Gmbh Vorrichtung zum Injizieren von Fluiden in Lebensmittel
DE19827685C2 (de) * 1997-06-20 2000-01-13 Schroeder Maschbau Gmbh Vorrichtung zum Injizieren von Fluiden in Lebensmitteln
DE19823963A1 (de) * 1998-05-28 1999-12-02 Guenther Maschb Gmbh Pökelinjektor mit Fördereinrichtung
DE10124292A1 (de) * 2001-05-17 2002-11-21 Schroeder Maschb Gmbh Pökelmaschine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1781411C2 (de) Behälter für Schüttgut mit einer mittels einer Schieberplatte verschließbaren Entladeöffnung. Ausscheidung aus: 1506438
DE3030989C2 (de)
DE2623301C3 (de) Doppelsitzventil mit Leckkontrolle
DE102006043883B4 (de) Wasserabsperr- und Auslasssteuervorrichtung für Sprenger
AT392624B (de) Vorrichtung zur befoerderung von material zwischen raeumen unterschiedlichen drucks sowie verfahren zum betrieb der vorrichtung
DE2516810B2 (de) Mit Druckflüssigkeit betriebener Schlagapparat
DE19726187C1 (de) Vorrichtung zum Injizieren von Fluiden in Lebensmittel
DE3211037C2 (de)
DE19530045C1 (de) Nadelregister für Pökelmaschinen
DE4345026A1 (de) Verfahren zum Abdichten von Spundbohlenkonstruktionen, Vorrichtung zur Auftragung des Abdichtungsmaterials, sowie auf diese Weise hergestellte Dichtungen
DE1501746A1 (de) Vorrichtung zum Fuellen von Aerosolbehaeltern
DE3634137A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum diskontinuierlichen aufbringen eines aushaertenden stoffes auf einen gegenstand
DE2403478A1 (de) Rakeleinrichtung fuer das behandeln ebener warenbahnen
DE2502109B2 (de) Strebausbaugestell mit Spaltabdichtung
DE19530046C2 (de) Schnellreinigungs-Nadelregister für Pökelmaschinen
DE2857677C2 (de)
CH602158A5 (en) Filter press with movable cleaning appts.
DE7737254U1 (de) Giesspfannenschieber
DE2248868C3 (de) Betonpumpe
DE3108173C2 (de) Maschine zum aseptischen Abfüllen von Beuteln mit einer Flüssigkeit oder dergleichen
DE3933754C2 (de)
DE3428305C2 (de) Vorrichtung zum Einbringen von Druckluft in vorbestimmte Bodentiefen
DE2923271A1 (de) Giesserei-formmaschine
DE568318C (de) Ventil zum OEffnen und Schliessen des Sand- und Druckluftaustritts bei Sandblaseformmaschinen
DE202005012005U1 (de) Vorrichtung zur Bearbeitung von Lebensmitteln

Legal Events

Date Code Title Description
8100 Publication of patent without earlier publication of application
D1 Grant (no unexamined application published) patent law 81
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: SCHROEDER MASCHINENBAU KG, 33824 WERTHER, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee