DE19530580A1 - Dekorationsartikel - Google Patents
DekorationsartikelInfo
- Publication number
- DE19530580A1 DE19530580A1 DE1995130580 DE19530580A DE19530580A1 DE 19530580 A1 DE19530580 A1 DE 19530580A1 DE 1995130580 DE1995130580 DE 1995130580 DE 19530580 A DE19530580 A DE 19530580A DE 19530580 A1 DE19530580 A1 DE 19530580A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- points
- adhesive
- plastic
- devices
- adhesion
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
- 239000004033 plastic Substances 0.000 title claims abstract description 23
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 title claims abstract description 23
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims abstract description 8
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims abstract description 7
- 229920000728 polyester Polymers 0.000 claims abstract description 3
- 229920002994 synthetic fiber Polymers 0.000 claims abstract description 3
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims abstract 2
- 238000000576 coating method Methods 0.000 claims abstract 2
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 claims description 54
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 claims description 54
- 239000002985 plastic film Substances 0.000 claims description 40
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 18
- 229920006255 plastic film Polymers 0.000 claims description 12
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 5
- RNFJDJUURJAICM-UHFFFAOYSA-N 2,2,4,4,6,6-hexaphenoxy-1,3,5-triaza-2$l^{5},4$l^{5},6$l^{5}-triphosphacyclohexa-1,3,5-triene Chemical compound N=1P(OC=2C=CC=CC=2)(OC=2C=CC=CC=2)=NP(OC=2C=CC=CC=2)(OC=2C=CC=CC=2)=NP=1(OC=1C=CC=CC=1)OC1=CC=CC=C1 RNFJDJUURJAICM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 3
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 3
- 239000003063 flame retardant Substances 0.000 claims description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 3
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 2
- 210000004243 sweat Anatomy 0.000 claims description 2
- 239000012209 synthetic fiber Substances 0.000 claims description 2
- 238000003466 welding Methods 0.000 claims description 2
- 239000004831 Hot glue Substances 0.000 claims 1
- 230000001464 adherent effect Effects 0.000 claims 1
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 abstract description 13
- 239000000123 paper Substances 0.000 description 4
- 238000005034 decoration Methods 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 238000005562 fading Methods 0.000 description 3
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 2
- 241001465382 Physalis alkekengi Species 0.000 description 1
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 description 1
- 239000003086 colorant Substances 0.000 description 1
- 239000003292 glue Substances 0.000 description 1
- 239000012943 hotmelt Substances 0.000 description 1
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 description 1
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 description 1
- 230000036561 sun exposure Effects 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09F—DISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
- G09F17/00—Flags; Banners; Mountings therefor
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41G—ARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
- A41G1/00—Artificial flowers, fruit, leaves, or trees; Garlands
- A41G1/04—Garlands; Assembly of garlands
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Dekorationsartikel sowie ein Verfahren zur Herstellung der
erfindungsgemäßen Dekorationsartikel und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses
Verfahrens.
Solche Dekorationsartikel umfassen insbesondere Girlanden, Lampions, Volants und
Blütennachahmungen zur Ausschmückung von Räumen, Fenstern, Außenanlagen u. a.
Nach dem Stand der Technik werden diese Dekorationsartikel aus Papier hergestellt. Um
die notwendige Formstabilität zu gewährleisten und insbesondere bei langen
Hängegirlanden ein Durchhängen zu vermeiden, sind diese Dekorationsartikel mit
Stabilisierungselementen ausgestattet. Beispielsweise ist bei Hängegirlanden in dem
axialen Hohlraum der Girlande ein Seil geführt. Die stirnseitigen Enden sind in der Regel
durch aufgeklebte Hartkartonplatten verstärkt, um hier Verankerungselemente wie z. B.
Haken oder Ösen zu befestigen.
Diese bekannten Dekorationsartikel aus Papier haben den Nachteil, daß sie sehr leicht
kaputt gehen und in der Regel nur einmal verwendet werden können. Beispielsweise
reißt das üblicherweise relativ dünne Papier selbst bei sachgerechter Handhabung sehr
leicht ein bzw. durch und macht den Dekorationsartikel unbrauchbar. Bei Verwendung
der Dekorationsartikel im Freien besteht die Gefahr, daß sie infolge von Regen, Tau o. ä.
feucht werden, aufweichen und ihre Form verlieren bzw. zerreißen. Eine einmal
aufgefaltete Hängegirlande kann nur mit großer Sorgfalt und unter hohem Zeitaufwand
wieder richtig zusammengefaltete werden, und auch hierbei ist die Gefahr der
Beschädigung und des Unbrauchbarwerdens der Girlande sehr groß. Schließlich sind
farbige Papierdekorationen empfindlich gegen die ausbleichende Wirkung von Licht,
insbesondere Sonnenstrahlen, und verlieren sehr schnell ihre Färbung. Aus diesem
Grund sind die herkömmlichen Dekorationsartikel gar nicht oder nur sehr schlecht
geeignet, um im Freien eingesetzt zu werden, um längere Zeit als Dekoration zu dienen
und um wiederverwendet werden zu können.
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Dekorationsartikel der
eingangs genannten Art zu schaffen, mit dem die bekannten Nachteile vermieden sind,
und der insbesondere im Freien verwendet werden kann, der unempfindlich gegen
Ausbleicheffekte durch Lichteinstrahlung und gegen Feuchtigkeit, insbesondere Regen,
ist, und der nahezu unbeschränkt oft wiederverwendet werden kann.
Eine Lösung dieser Aufgabe besteht in der Bereitstellung eines Dekorationsartikels, der
aus einer leichten, dünnen, halbsteifen, reißfesten und schwer entflammbaren
Kunststoffolie besteht.
Der erfindungsgemäße Dekorationsartikel benötigt keine Führungsschnur oder andere
Träger- bzw. Stützelemente, sondern ist aus sich heraus ausreichend stabil, um im
aufgehängten Zustand die gewünschte Form einzunehmen und auch zu halten. Er
benötigt insbesondere auch keine speziellen Stirnelemente zur Befestigung von
Verankerungsvorrichtungen, sondern kann direkt mit der Kunststoffolie an einem Haken
o. ä. eingehängt bzw. in sonstiger Weise an geeigneten Halterungen befestigt werden,
ohne daß die Gefahr des Durchreißens besteht. Sollte im Fall von Hängegirlanden die
Kunststoffgirlande dennoch einmal durchreißen, können die Einzelteile direkt als zwar
kürzere, aber eigenständige und voll funktionsfähige Einzelgirlanden weiterverwendet
werden. Der erfindungsgemäße Kunststoff-Dekorationsartikel kann problemlos im Freien
auch über längere Zeit und ohne Beaufsichtigung eingesetzt werden, denn er ist
unempfindlich gegen Wasser und ebenso gegen Ausbleicheffekte durch
Sonneneinstrahlung.
Bei der Kunststoffolie handelt es sich vorzugsweise um ein Gewebe aus Kunststoffasern,
insbesondere um ein Gewebe aus Synthesefasern auf Polyesterbasis.
insbesondere um ein Gewebe aus Synthesefasern auf Polyesterbasis.
Dieses Material besitzt einerseits eine ausreichende Eigenfestigkeit, um die Formstabilität
der Girlande zu gewährleisten, und hat gleichzeitig ein vergleichsweise sehr geringes
Eigengewicht.
In einer bevorzugten Variante hat das Kunststoffgewebe ein spezifisches Gewicht von
etwa 280 g pro m². Mit diesem Trägergewebe können beispielsweise 10 m lange
Hängegirlanden hergestellt werden, deren Eigengewicht nur etwa 2,3 kg beträgt, und die
somit keine besonders stabilen Halterungen erfordern und auch von einer einzelnen
Person mühelos auf- und abgehängt werden können.
Die Kunststoffolie kann mit einer Oberflächenlackierung (Schlußlack) beschichtet sein,
der schwer entflammbar ist. Damit wird das Risiko, daß der Dekorationsartikel in einem
Unglücksfall Feuer fängt und in Flammen aufgeht, weitestgehend ausgeschlossen.
Der erfindungsgemäße Dekorationsartikel wird erfindungsgemäß mit einem Verfahren
hergestellt, bei dem
- - Kunststoffbahnen hergestellt werden, deren Breite im wesentlichen dem Durchmesser des Dekorationsartikels entspricht oder wenige Zentimeter mehr beträgt,
- - zunächst eine Kunststoffbahn ausgelegt wird,
- - eine weitere Kunststoffbahn deckungsgleich auf die zuvor ausgelegte Bahn aufgebracht wird,
- - die beiden Bahnen mit Haftpunkten aneinander befestigt werden,
- - weitere Bahnen in derselben Vorgehensweise nacheinander Bahn für Bahn deckungsgleich aufeinandergelegt und mit Haftpunkten an der jeweils vorangegangenen Bahn befestigt werden, wobei Haftpunktebenen und Kunststoffbahnen alternierend aufeinander folgen, und
- - der fertiggestellte Kunststoffbahnen-Stapel entsprechend der gewünschten Kontur des Dekorationsartikels in Form gestanzt wird.
In einer Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens, die insbesondere zur Herstellung
von Hängegirlanden geeignet ist, werden die Haftpunkte in Reihen parallel zu den
Kanten der Kunststoffbahn derart angeordnet, daß wenigstens vier Haftpunkte die
Eckpunkte eines im wesentlichen gleichseitigen Vierecks bilden, und die Haftpunkte
zweier aufeinanderfolgender Haftebenen derart zueinander angeordnet sind, daß die
durch Verbindung von vier Haftpunkten erhaltenen Vierecke einer Ebene
rotationssymmetrisch um etwa 45° gegen die entsprechend erhaltenen Vierecke der
vorangehenden und der nachfolgenden Haftebene verdreht sind.
Vorzugsweise werden mit dem beschriebenen Verfahren etwa 15 bis 25
Kunststoffbahnen deckungsgleich aufeinander geschichtet und mit Haftpunkten
untereinander befestigt, die von Haftebene zu Haftebene gegeneinander versetzt
angeordnet sind.
In einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorgesehen, zwei oder
mehrere derart hergestellte und in Form gestanzte Stapel gleicher oder verschiedener
Farben übereinander zu ordnen und an den Kontaktflächen mit Haftpunkten aneinander
zu befestigen. Auf diese Art lassen sich mühelos nahezu beliebig lange
Dekorationsartikel, insbesondere Girlanden und Volants herstellen.
Aus ökonomischen Gründen ist vorgesehen, daß die einzelnen Kunststoffbahnen eine
Länge haben, die einem Vielfachen, vorzugsweise dem 4- bis 5fachen des
Durchmessers des betreffenden Dekorationsartikels, jeweils zuzüglich einer Randzugabe
von wenigen Zentimetern, entspricht. In diesem Fall werden die Haftpunkte einer
Haftebene in entsprechend vielen, vorzugsweise 4 bis 5, Gruppen gesetzt. Insbesondere
bei der Herstellung von Hängegirlanden werden die Haftpunkte so gesetzt, daß jeweils
vier Haftpunkte die Eckpunkte von im wesentlichen gleichseitigen Vierecken bilden,
wobei die derart gebildeten Vierecke parallel in Reihe und mit Abstand voneinander
angeordnet sind. Der derart hergestellte Stapel von vorzugsweise etwa 15 bis 25
einzelnen Kunststoffbahnen wird jeweils zwischen benachbarten Haftpunktgruppen bzw.
Haftpunktvierecken auseinander geschnitten, und die erhaltenen Einzelstapel werden an
ihren Rändern in Form gestanzt.
Diese Verfahrensvariante hat den Vorteil, daß mit einem einzigen Arbeitsgang mehrere,
vorzugsweise 4 bis 5 einzelne Dekorationsartikel hergestellt werden können. Im Fall der
Herstellung von Hängegirlanden können in einem direkt angeschlossenen Arbeitsschritt
zwei oder mehrere der so erzeugten Einzelgirlanden aneinander befestigt werden. Auf
diese Weise erhält man einfach und schnell eine nahezu beliebig lange Hängegirlande.
Das punktförmige Verhaften der Kunststoffbahnen untereinander erfolgt vorzugsweise in
Form von Verkleben, insbesondere mittels eines Kunststoffklebers, vorzugsweise eines
Quellschweißklebers. Es ist aber auch möglich, die Haftpunkte durch Verschmelzen oder
Schmelzkleben zu erzeugen.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird eine Vorrichtung
vorgeschlagen, die einen Aufnehmer für eine oder mehrere Rollen aufgewickelter
Kunststoffolie, eine Grundplatte für die Anordnung und Übereinanderstapelung der
Kunststoffbahnen und einen Klebeapparat umfaßt. An der Grundplatte sind ein oder
mehrere Begrenzungselemente zum Ausrichten der Kunststoffbahnen ausgebildet. Der
Klebeapparat umfaßt einen horizontal ausgerichteten Rahmen, an dem zwei oder mehr
Verklebungseinrichtungen im wesentlichen symmetrisch angeordnet sind, die alternierend
betätigt werden können.
Eine Variante der erfindungsgemäßen Vorrichtung sieht vor, daß an dem Rahmen 8
Verklebungseinrichtungen im wesentlichen quadratisch angeordnet sind, wobei je vier
Verklebungseinrichtungen die Eckpunkte und vier Verklebungseinrichtungen die
Seitenmittelpunkte des Quadrats bilden.
Es besteht die Möglichkeit, daß mehrere, vorzugsweise 4 bis 5 Rahmen mit
beispielsweise je 8 Klebeeinrichtungen in Reihe und mit Abstand nebeneinander
angeordnet oder zu einem einheitlichen Rahmen zusammengefaßt sind. Bei dieser
Variante sind die Verklebungseinrichtungen derart miteinander gekoppelt, daß sie
koordiniert betätigt werden können. Bei quadratischer Anordnung der
Verklebungseinrichtungen ist vorgesehen, daß wahlweise entweder die
Klebeeinrichtungen an den Eckpunkten oder diejenigen an den seitenmittelpunkten
gleichzeitig betätigt werden können.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist mit
Verklebungseinrichtungen ausgestattet, die einen Behälter mit einer Einlaßöffnung für
die Zuführung und einer darunter angeordneten Ausgabeöffnung für die Ausgabe des
Klebers aufweisen. In dem Behälter ist ein Stößel angeordnet, der in einer Führung
vertikal bewegt werden kann. Mit dem Stößel kann zum einen der Kleber aus der
Verklebungseinrichtungen ausgetrieben werden und zum anderen die Ausgabeöffnung
der Verklebungseinrichtung verschlossen werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Klebeapparats,
Fig. 2 eine Verklebungseinrichtung im Längsschnitt, und
Fig. 3 eine Verklebungseinrichtung nach Fig. 2 in geschlossenem (a) und offenem (b)
Zustand.
Die Vorrichtung zur Herstellung von Hängegirlanden aus Kunststoff umfaßt eine
Arbeitsbank mit einer im wesentlichen rechteckigen Grundplatte von etwa 90 cm Länge
und etwa 18 cm Breite. An den beiden Längskanten dieser Grundplatte ist beispielsweise
ein Winkel verschraubt, der zum genauen Ausrichten der Wickelrollen und der
abgewickelten Kunststoffbahnen dient.
An einer Stirnseite ist eine nicht näher dargestellte Schneidvorrichtung, beispielsweise
ein Messer, vorgesehen, mit der die abgewickelten Kunststoffbahnen in vorbestimmter
Länge von der Wickelrolle abgeschnitten werden. An der gegenüberliegenden Stirnseite
ist ein Aufnehmer für eine oder mehrere, beispielsweise 18 Wickelrollen angeordnet. Die
einzelnen Wickelrollen haben beispielsweise eine Breite von 17,5 cm und fassen 16,2 m
aufgewickelte Kunststoffolie.
Die Rollen werden von Hand oder mit Hilfe eines Industrieroboters einzeln, nacheinander
auf die Grundplatte gesetzt und abgerollt, wobei die Führungselemente eine
reproduzierbar ausgerichtete Bewegung gewährleisteten.
Oberhalb der Grundplatte ist ein Klebeapparat gemäß Fig. 1 höhenverstellbar
angeordnet. Der Klebeapparat besteht aus einem nicht näher dargestellten Rahmengestell
mit drei in einer horizontalen Ebene und mit im wesentlichen gleichen Abstand
zueinander angeordneten Balken 30, 32, 34.
An den Balken sind die Verklebungseinrichtungen 1 befestigt.
Die in Fig. 2 dargestellte Verklebungseinrichtung 1 umfaßt einen vertikal ausgerichteten
Behälter 2 mit einer Bodenplatte 4, in der eine Durchgangsbohrung 5 ausgebildet ist, die
an der Ausgabeöffnung 6 nach außen mündet. In der Behälterseitenwand 8 ist mit
Abstand von der Bodenplatte 4 eine Einlaßöffnung 10 ausgebildet, die über eine
Verbindungsleitung 12 an die Zuführleitung 38 für den Kleber angeschlossen ist. Die
Bodenplatte 4 hat beispielsweise eine Dicke von 1 cm. In dem Behälter 2 ist eine Stößel
16 geführt, an dem eine Kolbenscheibe 14 angeordnet ist. Die Kolbenscheibe 14 ist an
dem zur Bodenplatte 4 weisenden Ende des Stößels mit Abstand von der Stößelspitze
ausgebildet und unterteilt den Stößel 16 in einen oberen Stößelabschnitt 17 und einen
unteren Stößelabschnitt 18. Die Kolbenscheibe 14 hat im wesentlichen den gleichen
Durchmesser wie der Behälterinnenraum und liegt mit ihrem Randbereich 20 der
Innenseite der Behälterseitenwand 8 formschlüssig an. Der obere Stößelabschnitt 17 ist
länger als die Behälterseitenwand 8 und ragt über deren Rand hinaus. Er ist in einer
Führungshülse 22 geführt, die mit dem Behälter 2 über eine Muffe 24 in axialer Richtung
verbunden ist. Anstelle der Muffe 24 ist auch eine Schraubverbindung möglich. Dabei
können Behälter 2 und Führungshülse 22 direkt, über entsprechende Außengewinde und
Innengewinde an Behälter 2 bzw. Führungshülse 22, oder vermittels eines Gewinderings
miteinander verschraubt sein.
Die Führungshülse 22 ist an ihrer dem Behälter 2 zugewandten Stirnseite offen und an
der gegenüberliegenden Stirnseite mit einer Deckplatte 26 verschlossen. In der
Deckplatte 26 ist eine zentrale Lochbohrung 28 ausgebildet, in der der obere
Stößelabschnitt 17 geführt ist.
Der Behälter 2 ist über die Einlaßöffnung 10, die Verbindungsleitung 12 und die
Zuführleitung 38 mit einem nicht näher dargestellten Vorratsbehälter für den Kleber
verbunden.
Fig. 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Klebeapparats
mit einem Rahmengestell, an dem acht der in Fig. 2 dargestellten
Verklebungseinrichtungen 1 angeordnet sind.
Das Rahmengestell umfaßt drei in einer horizontalen Ebene und mit im wesentlichen
gleichen Abstand zueinander angeordnete Balken 30, 32, 34, an denen die
Verklebungseinrichtungen 1 befestigt sind.
In jedem Balken 30, 32, 34 sind wenigstens drei Durchgangsbohrungen 36 in Reihe und
mit im wesentlichen gleichen Zwischenabständen ausgebildet.
Der Abstand zwischen zwei benachbarten Balken 30, 32 bzw. 32, 34 ist so gewählt, daß
eine Durchgangsbohrung 36′ zu der ihr benachbarten Durchgangsbohrungen 36′′
desselben Balkens 30 bzw. 32 bzw. 34 den gleichen Abstand hat wie zu der ihr im
rechten Winkel benachbart liegenden Durchgangsbohrungen 36′′′ auf dem benachbarten
Balken 32 bzw. 34 bzw. 30.
In diesen Durchgangsbohrungen 36 sitzen die Verklebungseinrichtungen 1 formschlüssig
ein. Die acht Verklebungseinrichtungen 1 des beschriebenen Ausführungsbeispiels sind in
Form eines Quadrats angeordnet, das sich in einer Richtung über die drei Balken 30, 32,
34 und in der anderen Richtung über je drei Durchgangsbohrungen 36 eines jeden
Balkens 30, 32, 34, erstreckt. Vier Verklebungseinrichtungen 1a, 1 b, 1 c, 1 d bilden die
Eckpunkte und vier Verklebungseinrichtungen 1 e, 1 f, 1 g, 1 h bilden die Seitenmittelpunkte
des Quadrats.
Jede dieser Verklebungseinrichtungen 1 ist über eine Verbindungsleitung 12 an eine
Zuführleitung 38 angeschlossen, die in nicht näher dargestellter Weise mit einem
Vorratsbehälter für den Kleber verbunden ist. Die Zuführleitung 38 ist im Zentrum des
von den acht Verklebungseinrichtungen 1 gebildeten Quadrats angeordnet und sitzt in
der mittleren der drei Durchgangsbohrungen 36 des mittleren Balkens 32 ein.
Die Stößel 16 der acht Verklebungseinrichtungen 1 sind jeweils an ihrem oberen
Stößelabschnitt 17 mit einer Mitnehmerstange 40 verschraubt, die mit einer nicht näher
dargestellten Nockenwelle in Eingriff steht.
Um eine alternierende Bewegung der Stößel 16 der Verklebungseinrichtungen 1 an den
Eckpunkten einerseits und an den Seitenmittelpunkten andererseits zu ermöglichen, ist
vorgeschlagen, die vier Stößel 16a, 16 b, 16 c, 16 d an den Eckpunkten jeweils paarweise an
zwei in einer Ebene A parallel zueinander angeordneten Mitnehmerstangen 40 I, 40 II zu
verschrauben und die vier Stößel 16 e, 16 f, 16 g, 16 h an den Seitenmittelpunkten an drei in
einer Ebene B parallel zueinander angeordneten Mitnehmerstangen 40 III, 40 IV, 40 V zu
befestigen. Die Ebene B ist mit Abstand und vorzugsweise oberhalb der Ebene A
angeordnet.
Die beiden äußeren Mitnehmerstangen 40 III, 40 V in der Ebene B sind jeweils mit nur
einem Stößel 16 verschraubt, während die mittlere Mitnehmerstange 40 IV mit zwei
Stößeln 16 verbunden ist und im Bereich der Zuführleitung 38 eine Ausnehmung 42
aufweist. Diese Ausnehmung 42 ist so bemessen, daß die Mitnehmerstange 40 IV ohne
Behinderung durch die Zuführleitung 38 vertikal bewegt werden kann.
Die Mitnehmerstangen 40 stehen in nicht näher dargestellter Weise mit einer
Nockenwelle in Eingriff, die zwei verschiedene Nockentypen aufweist. Diese beiden
Nockentypen sind so ausgebildet, daß abwechselnd die eine Nockenvariante mit den
Mitnehmerstangen 40 I, 40 II der Ebene A und die andere Nockenvariante mit den
Mitnehmerstangen 40 III, 40 IV, 40 V der Ebene B in Eingriff kommt. Dadurch werden
abwechselnd die Stößel 16a, 16 b, 16 c, 16 d an den vier Eckpunkten und die Stößel 16 e,
16 f, 16 g, 16 h an den vier Seitenmittelpunkten bewegt. Wenn die Nockenwelle mit den
Mitnehmerstangen 40 der Ebene A in Eingriff kommt, bewegt sie die Stößel 16a, 16 b,
16 c, 16 d der vier Verklebungseinrichtungen 1a, 1 b, 1 c, 1 d an den Eckpunkten einmal auf- und
abwärts, und wenn sie mit den Mitnehmerstangen 40 der Ebene B in Eingriff kommt,
bewegt sie die vier Stößel 16 e, 16 f, 16 g, 16 h der Verklebungseinrichtungen 1 e, 1 f, 1 g, 1 h
an den Seitenmittelpunkten entsprechend. Die Höhe der Nocken und die
Drehgeschwindigkeit der Welle bestimmen die genaue Hub- und Senkbewegung der
Stößel 16 und damit die Öffnungs- und Schließbewegung der Kolbenscheibe 14 vor der
Einlaßöffnung 10.
Bei verschlossener Verklebungseinrichtung 1 gemäß Fig. 3a ist der Stößel 16 soweit in
den Behälter 2 eingeführt, daß der untere Stößelabschnitt 18 in der Durchgangsbohrung
5 der Bodenplatte 4 der Länge nach formschlüssig einsitzt und die Ausgabeöffnung 6
blockiert. Die Kolbenscheibe 14 liegt auf Höhe der Einlaßöffnung 10 und verschließt
diese mit ihrem Randbereich 20. Bei der Auf- und Abwärtsbewegung des Stößels 16
wird zunächst der untere Stößelabschnitt 18 aus der Durchgangsbohrung 5 heraus und
die Kolbenscheibe 14 eine vorbestimmte Strecke aufwärts bewegt. Dadurch wird die
Einlaßöffnung 10 für den Kleber freigegeben. Es entsteht ein Raum 44 zwischen
Bodenplatte 4 und Kolbenscheibe 14, durch den der Kleber einfließen bzw. durch den er
zu der Ausgabeöffnung 6 hindurchfließen kann (vgl. Fig. 3b).
Bei nachfolgender Abwärtsbewegung verschließt die Kolbenscheibe 14 die
Einlaßöffnung 10 wieder, und der untere Stößelabschnitt 18 dringt in die
Durchgangsbohrung 5 der Bodenplatte 4 ein und stößt den darin befindlichen Kleber aus
der Ausgabeöffnung 6 aus.
Die Dicke der Bodenplatte 4, der Durchmesser der Durchgangsbohrung 5 und des
unteren Stößelabschnitts 18 und die Geschwindigkeit einer Auf- und Abwärtsbewegung,
- d. h. die Öffnungszeit der Einlaßöffnung 10, bestimmen die ausgegebene Menge Kleber. Durch Veränderung eines oder mehrerer dieser Parameter kann die ausgegebene Klebermenge gezielt variiert werden.
Um die alternierende Betätigung der vier Eckpunkt-Stößel 16a, 16b, 16c, 16d einerseits
und der vier Seitenmittelpunkt-Stößel 16 e, 16 f, 16 g, 16 h andererseits zu gewährleisten,
kann anstelle einer Welle mit Nocken auch eine andere Hub- und Senkvorrichtung
ausgebildet sein, insbesondere auch eine pneumatische Hebevorrichtung mit
Magnetventilen.
Eine Rolle A wird an der Führungsschiene entlang über die Grundplatte der Vorrichtung
gerollt und wickelt dabei eine erste Kunststoffbahn ab. Ein Klebeapparat mit fünf
nebeneinander angeordneten Rahmengestellen mit jeweils acht Verklebeeinrichtungen
(vgl. Fig. 1) wird auf die Kunststoffbahn abgesenkt und die Verklebungseinrichtungen an
den Eckpunkten geöffnet, so daß fünfmal vier Klebepunkte auf die Kunststoffbahn
aufgebracht werden. Jeweils vier Klebepunkte bilden die Ecken eines im wesentlichen
gleichseitigen Vierecks, dessen Seiten parallel zu den Kanten der Kunststoffbahn
verlaufen. Anschließend wird der Klebeapparat wieder angehoben und eine Rolle B in
der gleichen Weise wie zuvor die Rolle A über die Grundplatte geführt und dabei eine
zweite Kunststoffbahn deckungsgleich über der ersten abgewickelt. An den
Klebepunkten kommt es zu einer Verklebung zwischen Bahn A und Bahn B. Der
Klebeapparat wird erneut herabgesenkt, die Verklebungseinrichtungen an den
Seitenmittelpunkten geöffnet und jeweils fünfmal vier Klebepunkte auf die
Kunststoffbahn B gesetzt. Die Klebepunktvierecke auf der Bahn B sind
rotationssymmetrisch um 45° gegen die Klebepunktvierecke in der Haftebene zwischen
Bahn A und Bahn B versetzt.
Der Klebeapparat wird wieder angehoben, eine Rolle C an der Führungsschiene über die
Grundplatte geführt und dabei eine dritte Kunststoffbahn c deckungsgleich über der
Bahn B abgewickelt. An den Klebepunkten kommt es zur Verklebung zwischen Bahn C
und Bahn B. Der Klebeapparat wird auf die Kunststoffbahn C abgesenkten, die
Verklebungseinrichtungen der Eckpunkte betätigt und somit fünfmal vier Klebepunkte
gesetzt. Die Position dieser Haftpunkte ist gegenüber der der Haftpunkte in der
vorangegangenen Haftebene BC rotationssymmetrisch um 45° verschoben und stimmt
mit der Position der Haftpunkten in der darunter befindlichen Haftebene AB im
wesentlichen überein. In dieser Art und Weise wird weiter verfahren, bis alle achtzehn
Rollen einmal über die Grundplatte geführt worden sind und somit achtzehn
Kunststoffbahnen übereinander geschichtet und an Haftpunkten miteinander verklebt
sind. Infolge der alternierenden Anordnung der Haftpunkte in den aufeinanderfolgenden
Haftebenen bilden jeweils die Haftpunkte der ersten, dritten, fünften usw. Haftebenen die
Eckpunkte von Quadraten, deren Seiten im wesentlichen parallel zu den Seitenkanten der
Kunststoffbahnen verlaufen. Die Haftpunkte der zweiten, vierten, sechsten usw.
Haftebene bilden die Eckpunkte von Quadraten, deren Seiten in einem Winkel von etwa
45° zu den Seitenkanten der Kunststoffbahnen verlaufen. Der Stapel der achtzehn
aufeinander geklebten Bahnen wird mit einem gekühlten Stanzmesser jeweils zwischen
zwei benachbarten Haftpunktvierecken auseinander geschnitten und die einzelnen Stapel
durch Formstanzen in die endgültige Girlandenform gebracht.
Durch Auseinanderziehen eines solchen Stapels von achtzehn aufeinander liegenden
Kunststoffbahnen erhält man eine Girlande von 50 cm Länge. Mehrere solcher Stapel
können aufeinandergesetzt und an ihren Stoßflächen mit Haftpunkten aneinander
verklebt werden, so daß eine entsprechend längere Girlande erhalten wird.
Bevorzugt werden Hängegirlanden von 5-10 m Länge und einem Querschnitt von
19-30 cm hergestellt. Zur Betätigung der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind nicht
mehr als zwei Personen notwendig.
Durch Veränderung der Anordnung und Beabstandung der Verklebeeinrichtungen an
dem bzw. den Rahmengestell(en) des Klebeapparats können kleinere und größere
Girlanden bzw. verschiedene Girlandenformen hergestellt werden.
Bezugszeichenliste
1 Verklebungseinrichtung
2 Behälter
4 Bodenplatte
5 Durchgangsbohrung
6 Ausgabeöffnung
8 Behälterseitenwand
10 Einlaßöffnung
12 Verbindungsleitung
14 Kolbenscheibe
16 Stößel
17 oberer Stößelabschnitt
18 unterer Stößelabschnitt
20 Randbereich der Kolbenscheibe
22 Führungshülse
24 Muffe
26 Deckplatte
28 zentrale Lochbohrung
30 Balken
32 Balken
34 Balken
36 Durchgangsbohrung
38 Zuführleitung
40 Mitnehmerstange
42 Ausnehmung
44 Raum
2 Behälter
4 Bodenplatte
5 Durchgangsbohrung
6 Ausgabeöffnung
8 Behälterseitenwand
10 Einlaßöffnung
12 Verbindungsleitung
14 Kolbenscheibe
16 Stößel
17 oberer Stößelabschnitt
18 unterer Stößelabschnitt
20 Randbereich der Kolbenscheibe
22 Führungshülse
24 Muffe
26 Deckplatte
28 zentrale Lochbohrung
30 Balken
32 Balken
34 Balken
36 Durchgangsbohrung
38 Zuführleitung
40 Mitnehmerstange
42 Ausnehmung
44 Raum
Claims (18)
1. Dekorationsartikel, bestehend aus mehreren, an Haftpunkten untereinander
befestigten Materiallagen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Materiallagen aus einer leichten, dünnen, halbsteifen, reißfesten und
schwer entflammbaren Kunststoffolie bestehen.
2. Dekorationsartikel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kunststoffolie ein Gewebe aus Kunststoffasern ist.
3. Dekorationsartikel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kunststoffolie ein Gewebe aus Synthesefasern auf Polyesterbasis ist.
4. Dekorationsartikel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kunststoffolie ein spezifisches Gewicht von etwa 280 g pro m² hat.
5. Dekorationsartikel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kunststoffolie mit einer Oberflächenlackierung versehen ist.
6. Verfahren zur Herstellung eines Dekorationsartikels nach einem der Ansprüche 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß Kunststoffbahnen von wenigstens der Breite des Dekorationsartikels hergestellt werden,
daß eine Kunststoffbahn ausgelegt wird,
daß eine weitere Kunststoffbahn deckungsgleich auf die zuvor ausgelegte Bahn aufgebracht wird,
daß die beiden Bahnen mit Haftpunkten aneinander befestigt werden,
daß weitere Bahnen nacheinander in derselben Vorgehensweise deckungsgleich aufeinander angeordnet und mit Haftpunkten an der jeweils vorangegangenen Bahn befestigt werden, wobei Haftpunktebenen und Kunststoffbahnen alternierend aufeinander folgen, und
daß der fertiggestellte Kunststoffbahnen-Stapel in Form gestanzt wird.
daß Kunststoffbahnen von wenigstens der Breite des Dekorationsartikels hergestellt werden,
daß eine Kunststoffbahn ausgelegt wird,
daß eine weitere Kunststoffbahn deckungsgleich auf die zuvor ausgelegte Bahn aufgebracht wird,
daß die beiden Bahnen mit Haftpunkten aneinander befestigt werden,
daß weitere Bahnen nacheinander in derselben Vorgehensweise deckungsgleich aufeinander angeordnet und mit Haftpunkten an der jeweils vorangegangenen Bahn befestigt werden, wobei Haftpunktebenen und Kunststoffbahnen alternierend aufeinander folgen, und
daß der fertiggestellte Kunststoffbahnen-Stapel in Form gestanzt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haftpunkte in Reihen parallel zu den Kanten der Kunststoffbahn derart
angeordnet sind, daß wenigstens vier Haftpunkte die Eckpunkte eines im
wesentlichen gleichseitigen Vierecks bilden, und daß die Haftpunkte zweier
aufeinanderfolgender Haftebenen derart zueinander angeordnet sind, daß die durch
Verbindung von vier Haftpunkten erhaltenen Vierecke einer Haftebene
rotationssymmetrisch um etwa 45° gegen die entsprechend erhaltenen Vierecke der
vorangehenden und der nachfolgenden Haftebene verdreht sind.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Kunststoffbahnen eine Länge haben, die ein Vielfaches, vorzugsweise das 4- bis 5fache des Durchmessers eines Dekorationsartikels zuzüglich einer Randzugabe beträgt,
daß die Haftpunkte einer Haftebene in entsprechend vielen, vorzugsweise 4 bis 5, Gruppen von Haftpunkten gesetzt sind, und
daß der fertiggestellte Kunststoffbahnen-Stapel vor dem Formstanzen zwischen jeweils benachbarten Haftpunkt-Vierecken auseinandergeschnitten wird.
daß die einzelnen Kunststoffbahnen eine Länge haben, die ein Vielfaches, vorzugsweise das 4- bis 5fache des Durchmessers eines Dekorationsartikels zuzüglich einer Randzugabe beträgt,
daß die Haftpunkte einer Haftebene in entsprechend vielen, vorzugsweise 4 bis 5, Gruppen von Haftpunkten gesetzt sind, und
daß der fertiggestellte Kunststoffbahnen-Stapel vor dem Formstanzen zwischen jeweils benachbarten Haftpunkt-Vierecken auseinandergeschnitten wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haftpunkte derart angeordnet sind, daß jeweils vier Haftpunkte die
Eckpunkte von einem im wesentlichen gleichseitigen Vierecke bilden, wobei die so
erhaltenen Vierecke parallel in Reihe und mit Abstand voneinander angeordnet sind.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haftpunkte mit Hilfe eines Kunststoffklebers erzeugt werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kunststoffkleber eine Quellschweißkleber ist.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haftpunkte durch Verschmelzen erzeugt werden.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haftpunkte mit Hilfe eines Schmelzklebers erzeugt werden.
14. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 6 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie einen Aufnehmer für eine oder mehrere Rollen aufgewickelter
Kunststoffolie, eine Grundplatte für die Anordnung und Übereinanderstapelung der
Kunststoffbahnen mit Begrenzungselement(en) zum Ausrichten der
Kunststoffbahn(en) und mit Führungsschienen für die Wickelrollen und einen
Klebeapparat mit wenigstens einem horizontal ausgerichteten Rahmen, an dem
wenigstens zwei alternierend betätigbare Verklebungseinrichtungen (1) im
wesentlichen symmetrisch angeordnet sind, umfaßt.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß acht Verklebungseinrichtungen (1) im wesentlichen quadratisch angeordnet
sind, wobei je vier Verklebungseinrichtungen (1) die Eckpunkte und vier
Verklebungseinrichtungen (1) die Seitenmittelpunkte eines Quadrats bilden.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere, vorzugsweise 4 bis 5 horizontal ausgerichtete Rahmen mit
Verklebungseinrichtungen (1) in einer Ebene derart nebeneinander angeordnet sind,
daß die Verklebungseinrichtungen (1) dieser Rahmen koordiniert betätigbar sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet
daß die Verklebungseinrichtungen (1) gezielt betätigbar angeordnet sind, derart, daß
entweder die Verklebungseinrichtungen (1) an den Eckpunkten oder die
Verklebungseinrichtungen (1) an den Seitenmittelpunkten gleichzeitig betätigbar
sind.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Verklebungseinrichtung (1) einen Behälter (2) mit einer Einlaßöffnung (10)
für die Zuführung und einer darunter angeordneten Ausgabeöffnung (6) für die
Ausgabe des Klebers umfaßt, und daß in dem Behälter (2) ein Stößel (16) vertikal
bewegbar geführt ist, der zum Austreiben des Klebers und zum Verschluß der
Verklebungseinrichtung (1) geeignet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995130580 DE19530580A1 (de) | 1995-08-19 | 1995-08-19 | Dekorationsartikel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995130580 DE19530580A1 (de) | 1995-08-19 | 1995-08-19 | Dekorationsartikel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19530580A1 true DE19530580A1 (de) | 1997-02-20 |
Family
ID=7769915
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995130580 Ceased DE19530580A1 (de) | 1995-08-19 | 1995-08-19 | Dekorationsartikel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19530580A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29708102U1 (de) * | 1997-05-05 | 1997-07-10 | Lutzke, Werner, 86316 Friedberg | Vorrichtung zum Auftragen von Klebstoff |
-
1995
- 1995-08-19 DE DE1995130580 patent/DE19530580A1/de not_active Ceased
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29708102U1 (de) * | 1997-05-05 | 1997-07-10 | Lutzke, Werner, 86316 Friedberg | Vorrichtung zum Auftragen von Klebstoff |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69322430T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer Folienfensterabdeckung zur Lichtkontrolle | |
| DE69107466T2 (de) | Ausdehnbare Fensteraufdeckung. | |
| DE3525515A1 (de) | Vorhang mit verstellbaren sichtschutzlamellen | |
| DE60103955T2 (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Mosaikpanelen, Verfahren und die damit hergestellten Panele | |
| DE2063483A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von selbstklebenden Doppeletiketten | |
| DE4037058C2 (de) | ||
| DE19530580A1 (de) | Dekorationsartikel | |
| DE3243567C2 (de) | ||
| AT14407U1 (de) | Gebäudeverschattungsvorrichtung und Ausgleichsring dafür | |
| DE19513476A1 (de) | Vorhang mit Dekor und Verfahren zum Aufbringen eines Dekors auf einen Vorhang | |
| DE2316750A1 (de) | Verpackungsbehaelter und verfahren sowie vorrichtung zu seiner herstellung | |
| DE4303318A1 (de) | Justier- und Markierungshilfe | |
| DE3814869C2 (de) | ||
| DE102020124581B4 (de) | Vorrichtung zur Warenpräsentation an einer Schaufensterscheibe | |
| DE3011149A1 (de) | Werbetraeger in form eines prismas | |
| DE1635438C (de) | Vorrichtung zum beruhrungsfreien Aufwickeln von textlien Warenbahnen mit empfindlicher Oberflache | |
| DE2702729C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen von bogenförmigen flexiblen Flächengebilden auf einer Unterlage | |
| DE202015006732U1 (de) | Aufhängeelement in Bandform | |
| EP1296016A2 (de) | Rollladenkastenbaueinheit | |
| DE4411688C1 (de) | Wand- und/oder Deckendekorationen aus Materialstücken | |
| DE102012022992B3 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Faltrollos | |
| DE1285129B (de) | Tragvorrichtung fuer Gardinen, Vorhaenge od. dgl. | |
| DE2216859A1 (de) | Sperr- oder hohltuer, verfahren zu ihrer herstellung und mittellage fuer ihre fuellung | |
| DE19920105A1 (de) | Vorhang | |
| DE9113959U1 (de) | Mal- und/oder Zeichenunterlage |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |