DE19920105A1 - Vorhang - Google Patents
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Vorhang (1), bestehend aus zwei oder mehr Einzelteilen (10, 20, 30, 40). Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß jedes Einzelteil (10, 20, 30, 40) entlang mindestens einer Kante (11, 21, 31, 41) ein oder mehrere Kordelschlaufen und/oder ein oder mehrere Schlaufen (16, 26, 36, 46) mit mindestens einem Knopfloch (17, 18; 27, 28; 37, 38; 47, 48) sowie auf seiner Vorderseite (12, 22, 32, 42) und seiner Rückseite (13, 23, 33, 43) ein oder mehrere Knöpfe (14, 15; 24, 25; 34, 35; 44, 45) aufweist, wobei zur Befestigung eines Einzelteils (10, 20, 30, 40) an einer Stange (50) die Kordelschlaufen und/oder Schlaufen dieses Einzelteils um die Stange (50) geschlungen und an mindestens einen Knopf geknöpft sind.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Vorhang bestehend aus zwei oder mehr Einzelteilen.
Derartige Vorhänge, die aus mehreren Einzelteilen bestehen, sind an sich bekannt. Im allgemeinen
werden an einer oberhalb des Fensters befestigten Gardinenstange oder Vorhangschiene sog.
Stores, meist weiße oder helle unifarbene Tüllgardinen, mit bunten Übergardinen kombiniert, die
mit der Farbe der Stores kontrastieren. Es können auch mehrteilige Gardinen an direkt an den Fen
sterrahmen befestigten Gardinenstangen miteinander kombiniert werden. All diesen bekannten
Vorhängen ist gemeinsam, daß sie umständlich zu befestigen sind, in ihrer Größe und Gestaltung
von der Größe des Fensters abhängig sind und keine Kombinationsmöglichkeiten erlauben.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, einen Vorhang der o. g. Art bereitzu
stellen, der einfach zu befestigen ist und zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten erlaubt.
Die Lösung besteht in einem Vorhang mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Erfindungsgemäß ist
also vorgesehen, daß jedes Einzelteil entlang mindestens einer Kante ein oder mehrere Kordel
schlaufen und/oder ein oder mehrere Schlaufen mit mindestens einem Knopfloch sowie auf seiner
Vorderseite und seiner Rückseite ein oder mehrere Knöpfe aufweist, wobei zur Befestigung eines
Einzelteils an einer Stange die Kordelschlaufen und/oder Schlaufen dieses Einzelteils um die Stange
geschlungen und an mindestens einen Knopf geknöpft sind.
Der erfindungsgemäße Vorhang kann somit aus zwei oder mehreren Einzelteilen so zusammenge
setzt werden, daß seine Gestaltung von der Größe, insbesondere der Breite des jeweiligen Fensters
unabhängig ist. Der erfindungsgemäße Vorhang ist dank der knöpfbaren Schlaufen oder Kordel
schlaufen einfach an einer Stange o. dgl., bspw. an einer Gardinenstange zu befestigen. Mit den
Einzelteilen des erfindungsgemäßen Vorhangs können zahlreiche gestalterische Varianten realisiert
werden. Die Einzelteile können jederzeit gegeneinander ausgetauscht oder in ihrer Position verän
dert werden, so daß der erfindungsgemäße Vorhang nach Belieben neu gestaltet werden kann.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen. Eine bevorzugte Ausfüh
rungsform besteht darin, daß die Einzelteile Schlaufen mit je zwei oder mehr übereinander ange
ordneten Knopflöchern aufweisen. Somit sind die Einzelteile auch in der Höhe verstellbar, je nach
dem, ob die Schlaufe an einem weiter oben oder weiter unten liegenden Knopfloch geknöpft ist.
Die Schlaufen bzw. Kordelschlaufen können durch verschiedene Knöpftechniken geknöpft werden.
Bspw. können die Kordelschlaufen und/oder Schlaufen des oder der an der Stange befestigten Ein
zelteile von hinten um die Stange geschlungen und an einem vorderen Knopf des Einzelteils ge
knöpft sein. Die Kordelschlaufen und/oder Schlaufen können aber auch von vorn um die Stange
geschlungen und an einem hinteren Knopf des Einzelteils geknöpft sein. Die über die Stange ge
schlungenen Schlaufen können auch mit zwei oder mehr Knopflöchern an einen Knopf des jeweili
gen Einzelteiles geknöpft sein, wobei sie ein- oder mehrmals umgelegt werden.
Die Einzelteile können insbesondere einzeln, ineinander oder übereinander an der Stange befestigt
sein. Die Anordnung der Kordelschlaufen und/oder Schlaufen und der vorderseitigen bzw. rückseiti
gen Knöpfe erlaubt hierbei zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Zwei Einzelteile können bspw. da
durch übereinander befestigt sein, daß jede Schlaufe des vorderen Einzelteils von vorn um die
Stange geschlungen und mit mindestens einem Knopfloch an einen vorderen Knopf des hinteren
Einzelteils geknöpft ist, während jede Schlaufe des hinteren Einzelteils von hinten um die Stange
geschlungen ist und mit mindestens einem Knopfloch an einen vorderen Knopf des vorderen Ein
zelteils geknöpft ist. Dabei kann jede Schlaufe des vorderen Einzelteils mit genau einem Knopfloch
an einen vorderen Knopf des hinteren Einzelteils geknöpft und mit dem verbleibenden Knopfloch an
einen hinteren Knopf des vorderen Einzelteils geknöpft ist. Auf diese Weise sind die übereinander
liegenden Einzelteile besser miteinander verbunden und können nicht gegeneinander verschoben
werden.
Zwei oder mehr Einzelteile können auch aneinander befestigt sein, wobei die Schlaufen des unteren
Einzelteils an den Knöpfen des oberen Einzelteils geknöpft sind. Dadurch kann der erfindungsge
mäße Vorhang auch nochmals in der Höhe verlängert werden.
Eine weitere bevorzugte Weiterbildung sieht vor, daß die Einzelteile beidseitig verwendbar, bspw.
auf der Vorder- und der Rückseite mit verschiedenen Dessins und/oder in verschiedenen Farben
gestaltet sind. Dadurch wird die Zahl der Kombinationsmöglichkeiten nochmals beträchtlich erhöht.
Die Einzelteile können aus einem oder mehreren beliebigen flächigen natürlichen und künstlichen
Materialien wie Seide, Tüll, Samt, Kunststoffbahnen, Kunstfasergeweben, Papier, Bast etc. bestehen.
Besonders pflegeleicht ist Baumwollstoff. Bei dünnen, leichten Stoffen kann es u. U. von Vorteil
sein, die Einzelteile mit einer versteifenden Einlage zu fixieren. Die Schnittkanten der Einzelteile
(10, 20, 30, 40) können mit einem Band, vorzugsweise mit Baumwollstoff-Schrägband eingefaßt
sein.
Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sieht vor, daß die Einzelteile gleich breit
sind und/oder daß die Kordelschlaufen und/oder Schlaufen im gleichen Abstand zueinander einge
arbeitet sind. Dies sieht optisch vorteilhafter aus.
Die vorderen und hinteren Knöpfe sind vorzugsweise einander gegenüberliegend angeordnet
und/oder jede Kordelschlaufe und/oder Schlaufe ist vorzugsweise genau über einem vorderen
und/oder einem hinteren Knopf angeordnet. Damit verlaufen die Schlaufen genau senkrecht über
die Stange, was ebenfalls optisch ansprechender ist.
Im folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1a bis 4b vier Ausführungsbeispiele eines Einzelteils für einen erfindungsgemäßen Vor
hang jeweils in Vorder- und Rückansicht;
Fig. 5a, 5b ein Ausführungsbeispiel eines aus den in den Fig. 1a bis 4b gezeigten Ein
zelteilen zusammengesetzten erfindungsgemäßen Vorhangs in Vorder- und
Rückansicht;
Fig. 6 ein Ausführungsbeispiel zweier ineinander befestigter Einzelteile;
Fig. 7 eine schematische Darstellung einer Knöpftechnik für zwei ineinander befe
stigte Einzelteile;
Fig. 8 ein Ausführungsbeispiel zweier übereinander befestigter Einzelteile;
Fig. 9 eine schematische Darstellung einer Knöpftechnik für zwei ineinander befe
stigte Einzelteile;
Fig. 10 ein erstes Ausführungsbeispiel zweier aneinander befestigter Einzelteile;
Fig. 11a, 11b ein zweites Ausführungsbeispiel zweier aneinander befestigter Einzelteile in
Vorder- und Rückansicht.
In den Fig. 1a bis 4b sind vier Ausführungsbeispiele von Einzelteilen für einen erfindungsgemä
ßen Vorhang schematisch und nicht maßstabsgerecht dargestellt. Die Fig. 1a, 2a, 3a, 4a zeigen
jeweils die Vorderansicht und die Fig. 1b, 2b, 3b und 4b jeweils die Rückansicht der Einzelteile.
Das Einzelteil 10 ist quadratisch, das Einzelteil 20 hat die Form eines Halbovals, das Einzelteil 30
hat in etwa die Form eines Dreiecks mit gewellter Hypotenuse und das Einzelteil 40 ist rechteckig.
Alle Einzelteile 10, 20, 30, 40 bestehen im Ausführungsbeispiel aus mit einer Einlage versteiftem
Baumwollstoff, und ihre Schnittkanten 10', 20', 30' und 40' sind mit Baumwollstoff-Schrägband
eingefaßt. Es sind aber alle bekannten Stoffe und Materialien, bspw. auch Kunststoffolie u. dgl. zur
Herstellung derartiger Einzelteile und zur Einfassung der Schnittkanten geeignet.
Alle Einzelteile 10, 20, 30, 40 weisen an ihrer Oberkante 11, 21, 31, 41 drei daran befestigte, bspw.
angenähte Schlaufen 16, 26, 36, 46 auf, die senkrecht zu den Oberkanten 11, 21, 31, 41 verlaufen.
Jede Schlaufe 16, 26, 36, 46 weist wiederum zwei übereinander liegende Knopflöcher 17, 18; 27,
28; 37, 38; 47, 48 auf. Die Zahl der Schlaufen pro Einzelteil und die Zahl der Knopflöcher pro
Schlaufe ist natürlich in das Belieben des Anwenders gestellt und hängt in erster Linie vom Ver
wendungszweck und von der Größe der Einzelteile ab.
An der Vorderseite 12, 22, 32, 42 und der Rückseite 13, 23, 33, 43 jedes Einzelteils 10, 20, 30, 40
sind entlang der Oberkante 11, 21, 31, 41 je drei Knöpfe 14, 15; 24, 25; 34, 35; 44, 45 auf dem
Baumwollstoff-Schrägband befestigt. Jedes Knopfpaar 14, 15 bzw. 24, 25 bzw. 34, 35 bzw. 44, 45
ist genau auf der Verlängerung der Mittelachse einer Schlaufe 16, 26, 36, 46 positioniert. Die
Knöpfe und die Knopflöcher in den Schlaufen sind so dimensioniert, daß die Schlaufen in die
Knöpfe eingeknöpft werden können. Selbstverständlich kann man statt der Schlaufen auch andere
Elemente vorsehen, die in Knöpfe eingeknöpft werden können, bspw. Kordelschlaufen.
Die Einzelteile 10, 20, 30, 40 sind vorzugsweise auf ihrer Vorderseite und ihrer Rückseite bedruckt
bzw. farbig gestaltet, so daß sie beidseitig verwendbar sind. Die Gestaltung der Vorder- und der
Rückseite jedes Einzelteils kann identisch oder verschieden sein. Die Farbgebung von Vorder- und
Rückseite eines Einzelteils und der Einzelteile untereinander kann Ton in Ton oder kontrastierend
gestaltet sein.
Die Fig. 5a und 5b zeigen beispielhaft, wie die Einzelteile 10, 20, 30, 40 zu einem erfindungs
gemäßen Vorhang 1 an einem Fenster 60 zusammengesetzt werden können, wobei die Fig. 5a die
Ansicht von außen, also von der Straße aus und die Fig. 5b die Ansicht von innen, d. h. vom Zim
mer aus zeigt. Man sieht, daß die Schlaufen 16, 26, 36, 46 um eine Vorhangstange 50 geschlungen
und mit ihren Knopflöchern in die Knöpfe entlang der Oberkanten 11, 21, 31, 41 der Einzelteile 10,
20, 30, 40 eingeknöpft sind.
In den Fig. 6 bis 11b sind verschiedene Knöpftechniken dargestellt, mit denen die Einzelteile 10,
20, 30, 40 in beliebiger Zusammensetzung zu einem erfindungsgemäßen Vorhang 1 zusammenge
setzt werden können. Die Einzelteile können selbstverständlich, wie für die Einzelteile 10 und 30 in
Fig. 5b dargestellt, einfach nebeneinander an der Vorhangstange befestigt werden. Fig. 6 zeigt
eine Variante, bei der zwei Einzelteile 10, 20 ineinander aufgehängt sind, d. h. auf die ersten zwei
Schlaufen von Einzelteil 10 folgt zunächst die erste Schlaufe von Einzelteil 20 und dann die dritte
Schlaufe von Einzelteil 10. Die beiden Einzelteile 10, 20 sind somit derart miteinander verknüpft,
daß sie nur gemeinsam entlang der Vorhangstange 50 verschoben werden können. Eine mögliche
Knöpftechnik ist in Fig. 7 schematisch im Querschnitt für das Einzelteil 10 dargestellt. Die
Schlaufe 16 wird von hinten um die Vorhangstange 50 geschlungen. Zuerst wird das obere Knopf
loch 18 in den vorderen Knopf 14 eingeknöpft, dann das untere Knopfloch 17. Auf diese Weise
hängt das Ende der Schlaufe 16 nicht auf unschöne Weise herab. Ganz analog kann man selbst
verständlich auch die Schlaufe 16 von vorne um die Vorhangstange 16 schlingen und in derselben
Weise in den hinteren Knopf 14 einknöpfen. Wenn die Schlaufe verdeckt ist, wie in Fig. 6 die
dritte Schlaufe des Einzelteils 10, genügt es auch, nur das untere Knopfloch 17 einzuknöpfen, da
das herabhängende Ende der Schlaufe 16 vom Einzelteil 20 verdeckt ist. Wenn man die Einzelteile
10, 20 verlängern möchte, werden nur die oberen Knopflöcher 18 eingeknöpft.
Fig. 8 zeigt eine andere Variante, bei der zwei Einzelteile 30, 40 übereinander an der Stange 50
aufgehängt sind. In der Fig. 9 ist schematisch im Querschnitt eine dafür geeignete Knöpftechnik
abgebildet. Dabei wird zunächst die Schlaufe 36 des vorderen Teils 30 von vorne um die Vor
hangstange 50 geschlungen. Das untere Knopfloch 37 wird in den vorderen Knopf 44 des hinteren
Einzelteils 40 und das obere Knopfloch 38 in den hinteren Knopf 35 des vorderen Einzelteils 30
eingeknöpft. Auf diese Weise sind die Einzelteile 30, 40 ein erstes Mal fest miteinander verbunden.
Dann wird die Schlaufe 46 des hinteren Teils 40 über der Schlaufe 36 des vorderen Teils 30 von
hinten um die Vorhangstange geschlungen. Schließlich wird zuerst das obere Knopfloch 48 und
dann das untere Knopfloch 47 in den vorderen Knopf 34 des vorderen Einzelteils 30 geknöpft. So
werden die Einzelteile 30, 40 ein zweites Mal fest miteinander verbunden. Sie können nicht gegen
einander verrutschen und nur gemeinsam entlang der Vorhangstange 50 verschoben werden, so
daß sich ein ästhetisch ansprechendes, in sich stimmiges Gesamtbild ergibt.
Die Fig. 10 bis 11b zeigen beispielhaft, wie die Einzelteile 10, 40 aneinander geknöpft werden
können. Dabei wird ein Einzelteil (Einzelteil 40 in Fig. 10, Einzelteil 10 in den Fig. 11a, 11b)
wie beschrieben an der Vorhangstange 50 befestigt. Dann wird das zweite Einzelteil (Einzelteil 10
in Fig. 10, Einzelteil 40 in den Fig. 11a, 11b) mit den oberen (oder unteren) Knopflöchern sei
ner Schlaufen in die Knöpfe des an der Vorhangstange befestigten Einzelteils eingeknöpft. Bei der
in den Fig. 11a, 11b gezeigten Variante ergibt sich dadurch ein optische Verlängerung des an
der Vorhangstange befestigten Einzelteils 10 durch das Einzelteil 40.
Claims (18)
1. Vorhang (1) bestehend aus zwei oder mehr Einzelteilen (10, 20, 30, 40), dadurch gekenn
zeichnet, daß jedes Einzelteil (10, 20, 30, 40) entlang mindestens einer Kante (11, 21, 31, 41)
ein oder mehrere Kordelschlaufen und/oder ein oder mehrere Schlaufen (16, 26, 36, 46) mit
mindestens einem Knopfloch (17, 18; 27, 28; 37, 38; 47, 48) sowie auf seiner Vorderseite (12,
22, 32, 42) und seiner Rückseite (13, 23, 33, 43) ein oder mehrere Knöpfe (14, 15; 24, 25; 34,
35; 44, 45) aufweist, wobei zur Befestigung eines Einzelteils (10, 20, 30, 40) an einer Stange
(50) die Kordelschlaufen und/oder Schlaufen dieses Einzelteils um die Stange (50) geschlun
gen und an mindestens einen Knopf geknöpft sind.
2. Vorhang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelteile (10, 20, 30, 40)
Schlaufen (16, 26, 36, 46) mit je zwei oder mehr übereinander angeordneten Knopflöchern
(17, 18; 27, 28; 37, 38; 47, 48) aufweisen.
3. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kor
delschlaufen und/oder Schlaufen (16, 26, 36, 46) des oder der an der Stange (so) befestigten
Einzelteile (10, 20, 30, 40) von hinten um die Stange (so) geschlungen sind und an einem
vorderen Knopf (14, 24, 34, 44) des Einzelteils geknöpft sind oder von vorn um die Stange
(50) geschlungen sind und an einem hinteren Knopf (15, 25, 35, 45) des Einzelteils geknöpft
sind.
4. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die über
die Stange (50) geschlungenen Schlaufen (16, 26, 36, 46) mit zwei oder mehr Knopflöchern
(17, 18; 27, 28; 37, 38; 47, 48) an einen Knopf des jeweiligen Einzelteiles geknöpft sind.
5. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein
zelteile (10, 20, 30, 40) einzeln an der Stange (50) befestigt sind.
6. Vorhang nach Anspruch einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
zwei oder mehr Einzelteile (10, 20, 30, 40) ineinander befestigt sind.
7. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder
mehr Einzelteile (10, 20, 30, 40) übereinander befestigt sind.
8. Vorhang nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Einzelteile (30, 40) übereinan
der befestigt sind, wobei jede Schlaufe (36) des vorderen Einzelteils (30) von vorn um die
Stange (so) geschlungen ist und mit mindestens einem Knopfloch (37, 38) an einen vorderen
Knopf (44) des hinteren Einzelteils (40) geknöpft ist, während jede Schlaufe (46) des hinteren
Einzelteils (40) von hinten um die Stange (50) geschlungen ist und mit mindestens einem
Knopfloch (47, 48) an einen vorderen Knopf (34) des vorderen Einzelteils (30) geknöpft ist.
9. Vorhang nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schlaufe (36) des vorderen Ein
zelteils (30) mit genau einem Knopfloch (37) an einen vorderen Knopf (44) des hinteren Ein
zelteils (40) geknöpft ist und mit dem verbleibenden Knopfloch (38) an einen hinteren Knopf
(35) des vorderen Einzelteils (30) geknöpft ist.
10. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder
mehr Einzelteile (10, 20, 30, 40) aneinander befestigt sind, wobei die Schlaufen des unteren
Einzelteils an den Knöpfen des oberen Einzelteils geknöpft sind.
11. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein
zelteile (10, 20, 30, 40) beidseitig verwendbar sind.
12. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein
zelteile (10, 20, 30, 40) aus einem oder mehreren beliebigen flächigen Materialien, insbeson
dere Baumwollstoff bestehen und/oder mit einer Einlage fixiert sind.
13. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schnittkanten der Einzelteile (10, 20, 30, 40) mit einem Band, vorzugsweise mit Baumwoll
stoff-Schrägband eingefaßt sind.
14. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein
zelteile (10, 20, 30, 40) gleich breit sind.
15. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kor
delschlaufen und/oder Schlaufen (16, 26, 36, 46) im gleichen Abstand zueinander eingear
beitet sind.
16. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vor
deren Knöpfe (14, 24, 34, 44) und die hinteren Knöpfe (15, 25, 35, 45) einander gegenüber
liegend angeordnet sind.
17. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kor
delschlaufe und/oder Schlaufe genau über einem vorderen und/oder einem hinteren Knopf
angeordnet ist.
18. Einzelteil für einen Vorhang, dadurch gekennzeichnet, daß es Teil eines Vorhangs nach einem
der Ansprüche 1 bis 17 ist.
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| DE29820857U1 (de) | 2000-04-06 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |