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DE19528764C2 - Gehäuse zur Abschirmung von elektromagnetischen Feldern - Google Patents

Gehäuse zur Abschirmung von elektromagnetischen Feldern

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Publication number
DE19528764C2
DE19528764C2 DE1995128764 DE19528764A DE19528764C2 DE 19528764 C2 DE19528764 C2 DE 19528764C2 DE 1995128764 DE1995128764 DE 1995128764 DE 19528764 A DE19528764 A DE 19528764A DE 19528764 C2 DE19528764 C2 DE 19528764C2
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DE
Germany
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shielding
housing
electromagnetic fields
openings
opening
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE1995128764
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English (en)
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DE19528764A1 (de
Inventor
Klaus Dipl Ing Miller
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Individual
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Publication date
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Priority to DE1996153519 priority patent/DE19653519A1/de
Priority to DE1997105021 priority patent/DE19705021A1/de
Publication of DE19528764A1 publication Critical patent/DE19528764A1/de
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Publication of DE19528764C2 publication Critical patent/DE19528764C2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K9/00Screening of apparatus or components against electric or magnetic fields
    • H05K9/0007Casings
    • H05K9/0018Casings with provisions to reduce aperture leakages in walls, e.g. terminals, connectors, cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)

Description

Bestehen die Wände von Gehäusen, zur Abschirmung von elektromagnetischen Feldern, aus dünnen schirmenden Blechen, so zerstören kleine Löcher in diesen Blechen die Schirmungswirkung dieser Gehäuse nicht. Diese Löcher in diesen Blechen sind dann Öffnungen in diesen Gehäusen.
Hat ein solches Blech eine Dicke von 0,6 mm und eine solche Öffnung einen Durchmesser von 2,5 mm, so ist diese Öffnung nur 0,6 mm tief bei einer Querschnittsfläche von ca. 4,9 mm2 und beeinträchtigt trotz dieser geringen Tiefe, im Frequenzbereich von 100 MHz die Schirmungswirkung nicht.
Hat die Querschnittsfläche einer Öffnung in einem Gehäuse zur Abschirmung von elektromagnetischen Feldern größere Abmessungen, so kann die Tiefe dieser Öffnung beispielsweise durch Vergrößerung der Dicke solcher Wände soweit vergrößert werden, daß diese Öffnung die Schirmungswirkung nicht beeinträchtigt. Öffnungen, wie Stutzen, beeinträchtigen diese Schirmungswirkung nicht, wenn sie über eine ausreichende Länge bei einer bestimmten inneren lichten Weite verfügen.
Eine Verringerung der Tiefe solcher Öffnungen wird durch Wabenkaminfenster erreicht, wie sie zur Belüftung sowie zur Beleuchtung des Gehäuseinneren bei der Schirmung von Gehäusen gegen elektromagnetische Felder oder Frequenzen eingesetzt werden, und wie sie in Dipl.-Ing. (FH) H. Kunath, Schirmung hochfrequenter Beeinflussungen, der Elektromeister, 7/83, S. 425-S. 429, beschrieben werden.
Der Öffnungsquerschnitt dieser Waben muß um so kleiner oder die Länge dieser Waben muß um so größer sein, je höher die Frequenz ist, die abgeschirmt werden soll.
Soll ein Drucker einer Computeranlage geschirmt werden so wird so vorgegangen, daß der Drucker in einem geschirmten Raum aufgestellt wird, der belüftet und beleuchtet ist, und in welchem sich Bedienungspersonal und das vom Drucker eingezogene und ausgeworfene Druckerpapier befindet.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Möglichkeit aufzuzeigen, wie solche Drucker oder andere Geräte, die mit Druckerpapier oder Versorgungsmaterial oder anderen derartigen Rohstoffen oder Betriebsmitteln oder Hilfsmitteln bestückt werden müssen oder die fertige Erzeugnisse, wie bedrucktes Papier oder Konstruktionen oder Abfallstoffe oder andere derartige Rohstoffe oder Betriebsmittel oder Hilfsmittel ausstoßen, geschirmt werden können, ohne daß Platz für das Lagern von Druckerpapier oder derartigen Rohstoffen oder Betriebsmitteln oder Hilfsmitteln und womöglich noch für das Bedienungspersonal im Schirmungsgehäuse vorhanden sein muß. Diese Aufgabe wird durch Gehäuse mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Somit muß das Schirmungsgehäuse nicht viel größer sein als das zu schirmende Gerät, oder beispielsweise der Drucker, was viel billiger kommt, als ein bisher in solchen Fällen verwendeter vergleichsweise großer geschirmter Raum, in dem Bedienungspersonal, Drucker und Druckerpapier Platz haben müssen. Außerdem muß sich das Bedienungspersonal auch nicht mehr in einem, aus Kostengründen möglicherweise, engen, schlecht beleuchteten oder schlecht belüfteten geschirmten Raum aufhalten. Ferner können die Kosten für Belüftung und Beleuchtung, welche für das Bedienungspersonal in einem geschirmten Raum benötigt würden, gespart werden. Beispiele zum Ausführen der Erfindung werden im Folgenden beschrieben und teilweise durch Zeichnungen erläutert.
In den Zeichnungen dieser folgenden Beispiele bedeuten Pfeilsymbole Bewegungsrichtungen. Ferner bedeutet
P (Endlos-) Papier
S Schirmung (Masse, Erde)
T (Schirmungs-) Stutzen und
Y Drucker.
Ein Beispiel zu Patentanspruch 1 ist ein Schirmungsgehäuse mit einer Öffnung in einer Wand dieses Schirmungsgehäuses, wobei die Wandstärke so groß ist, daß bei einem bestimmten Öffnungsquerschnitt eine, die Schirmungswirkung gewährleistende, Tiefe dieser Öffnung gegeben ist, wobei in dieser Öffnung nichtleitende und nicht gasförmige Rohstoffe oder Betriebsmittel oder Hilfsmittel transportiert werden.
Bei Gehäusen mit Öffnungen nach Patentanspruch 2, die Stutzen sind, wird die Wandstärke dieses Gehäuses nur im unmittelbaren Bereich der Öffnung vergrößert und somit werden Material, Gewicht und Kosten gespart.
Beispiele zu Patentanspruch 2 sind in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellt. Fig. 1 zeigt die Schirmung eines Druckers mit Papiereinzug und Papierausstoß. Fig. 2 zeigt ein Wandstück eines Gehäuses mit einem möglichen seitlichen Papiereinzug und Papierausstoß für einen Drucker. Denkbar wäre auch eine Konstruktion mit zwei Stutzen, und zwar je einen für Papiereinzug und Papierausstoß. Wandstücke von Gehäusen mit Stutzen nach Patentanspruch 3 sind in Fig. 3-Fig. 5 dargestellt, wobei der Stutzen in Fig. 5 durch Zusammenfügen der Teile Fig. 3 und Fig. 4 gebildet wird. Bei zerlegtem Stutzen kann beispielsweise das Druckerpapier leichter eingefädelt werden. Ist die Öffnung des Stutzens so groß wie eine Seitenfläche des Schirmungsgehäuses, so kann ein Gehäuse mit Stutzen wie in Fig. 8 durch Zusammenfügen der Teile Fig. 6 und Fig. 7 gebildet werden. Fig. 8 oder Fig. 6 und Fig. 7 ist ebenfalls ein Beispiel zu Patentanspruch 3.

Claims (3)

1. Gehäuse zur Abschirmung von elektromagnetischen Feldern, dadurch gekennzeichnet, daß in diesen elektrisch leitfähigen, auf Masse- oder Erdpotential liegenden, Gehäusen Öffnungen vorhanden sind, in denen nichtleitende und nicht gasförmige Rohstoffe oder Betriebsmittel oder Hilfsmittel transportiert werden, wobei die Ränder dieser Öffnungen so tief ausgebildet sind, daß die Schirmungswirkung nicht beeinträchtigt wird.
2. Gehäuse zur Abschirmung von elektromagnetischen Feldern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen in diesen Gehäusen durch Stutzen gebildet sind.
3. Gehäuse zur Abschirmung von elektromagnetischen Feldern nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stutzen aus Teilen, die sich überlappen, zusammengesteckt sind.
DE1995128764 1995-08-04 1995-08-04 Gehäuse zur Abschirmung von elektromagnetischen Feldern Expired - Lifetime DE19528764C2 (de)

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DE1995128764 DE19528764C2 (de) 1995-08-04 1995-08-04 Gehäuse zur Abschirmung von elektromagnetischen Feldern
DE1996153519 DE19653519A1 (de) 1995-08-04 1996-12-20 Schirmende Dichtungen
DE1997105021 DE19705021A1 (de) 1995-08-04 1997-02-04 Schirmende Passungen

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DE1995128764 DE19528764C2 (de) 1995-08-04 1995-08-04 Gehäuse zur Abschirmung von elektromagnetischen Feldern

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Publication Number Publication Date
DE19528764A1 DE19528764A1 (de) 1997-02-06
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MAIR, Hans J., ROTH, Siegmar: "Elektrisch lei- tende Kunststoffe," Carl Hanser Verlag, München, Wien, 11. Juni 1987, S. 118 *

Also Published As

Publication number Publication date
DE19528764A1 (de) 1997-02-06

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