DE19528505A1 - Vorrichtung zur wahlweisen Betätigung zumindest eines Gaswechselventils - Google Patents
Vorrichtung zur wahlweisen Betätigung zumindest eines GaswechselventilsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur wahlweisen Betätigung zumindest
eines Gaswechselventils mit einem schaltbaren Nockenfolger, welcher trieblich
zwischen zumindest einem Nocken einer Nockenwelle und dem Gaswechsel
ventil angeordnet ist, oder mit einer Abstützvorrichtung für einen Nockenfolger,
bestehend aus wenigstens zwei zueinander verschiebbaren und aneinander
koppelbaren Abschnitten, wobei der erste Abschnitt zur Realisierung eines
großen Ventilhubes mit dem Nocken großen Hubes kommuniziert, wobei im
Nockenfolger bzw. in der Abstützvorrichtung in zumindest eine Verschieberich
tung über Hydraulikmittel verlagerbare Koppelmittel zur wahlweisen Verbin
dung der beiden Abschnitte zum Zwecke einer Übertragung des großen Noc
kenhubes auf das Gaswechselventil vorgesehen sind und wobei im Nockenfol
ger oder der Abstützvorrichtung zumindest ein Pfad zur Zu- und Ableitung des
Hydraulikmittels verläuft.
Eine derartige Vorrichtung kann sich der Fachmann beispielsweise aus der DE-A
42 06 166 entnehmen. Bei dieser erfolgt ein Kopplung der beiden Abschnitte
über umfangsverteilte Kolben, welche über Hydraulikmittel in Koppelrichtung
radial von außen nach innen entgegen der Kraft einer Ringfeder verschiebbar
sind. Für den Entkoppelfall bewirkt die Ringfeder eine Verschiebung der jeweili
gen Kolben radial nach außen entgegen Hydraulikmitteldruck hinter eine beide
Abschnitte trennende Ringfläche. Nachteilig bei dieser aus dem als gattungs
bildend betrachteten Dokument vorbekannten Vorrichtung ist es, daß insbeson
dere bei niedrigen Temperaturen und somit hochviskosem Hydraulikmittel
Schaltzeitprobleme auftreten können. Nach einem Anlassen der Brennkraftma
schine bei relativ niedrigen Umgebungstemperaturen kann das Hydraulikmittel
eine derart hohe Viskosität aufweisen, daß die Federmittel beim Entkoppelvor
gang im zur Verfügung stehenden Zeitintervall (Grundkreis) nicht die Kolben in
ihre Entkoppelposition verschieben können. Diese Schaltprobleme können
insbesondere dann auftreten, wenn außer den niedrigen Umgebungstempe
raturen auch noch die Brennkraftmaschine nach dem Anlassen in einem Bereich
oberhalb der Leerlaufdrehzahl, also beispielsweise im Teillastbereich oder sogar
im Vollastbereich, betrieben werden soll.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs
genannten Gattung zu schaffen, bei der die aufgezeigten Nachteile beseitigt
sind und insbesondere mit einfachen Mitteln Schaltzeitprobleme, speziell bei
niedriger Umgebungstemperatur der Brennkraftmaschine und somit hochvisko
sem Hydraulikmittel, eliminiert sind.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß dem Pfad zur Ablei
tung des Hydraulikmittels eine Blende bzw. eine blendenartige Bohrung zu
geordnet ist, wobei es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen ist,
daß diese Blende als scharfkantige Normblende bzw. normblendenähnliches
Teil hergestellt ist, deren (dessen) Schenkel einen Winkel von etwa 60 bis 90°
einschließen und sich in Rückflußrichtung öffnen und wobei zusätzlich der Pfad
zur Ableitung des Hydraulikmittels einen Entlastungspfad für wenigstens eine
Teilmenge rückfließendes Hydraulikmittel aufweisen kann, in dem die Blende
eingebaut ist. Durch diese verwendete Blende, die beispielsweise aus der DIN
1952 hervorgeht, gelingt es, den Volumenstrom an verwendetem Hydraulik
mittel weitgehend viskositätsunabhängig zu gestalten. Dies bedeutet mit ande
ren Worten, daß nicht mehr mit den eingangs aufgezeigten Schaltzeitproblemen
insbesondere bei niedrigen Umgebungstemperaturen der Brennkraftmaschine zu
rechnen ist. Durch Applikation einer derartigen Blende in Rückflußrichtung des
Hydraulikmittels ist über alle Temperatur- und somit Viskositätsbereiche des
verwendeten Hydraulikmittels hinweg mit einer in etwa gleichen Rückflußmen
ge über der Zeit betrachtet zu rechnen. An dieser Stelle wird dabei zur weiteren
Vertiefung auf den Umdruck zur Vorlesung "Grundlagen der Ölhydraulik" von
Prof. Dr. Ing. W. Back´, 6. Auflage 1986, der RWTH-Aachen verwiesen (siehe
Seite 2-40 und ff. sowie Seite 2-14 und ff.). Der hier ausgenutzte Blendeneffekt
rührt daher, daß durch die plötzliche Querschnittsänderung in Strömungsrich
tung schon bei niedrigen Reynoldszahlen eine turbulente Strömung eintritt.
Diese Querschnittsänderung kann dabei auch durch beispielsweise eine Laser
bohrung mit ihrem charakteristischen Einschnürungsprofil bzw. eine ähnliche
Anordnung erzielt werden.
Es wird darauf verwiesen, daß auch eine Applikation derartiger Blenden an
anderen Motorenbauteilen Verwendung finden kann, so beispielsweise an oder
für Hydraulikmittelleitungen von hydraulischen Nockenwellenverstellern. Bei
diesen Nockenwellenverstellern ist ebenfalls bei niedrigen Umgebungstempera
turen mit Verstellzeitproblemen aufgrund des hochviskosen Hydraulikmittels,
insbesondere nach Erst- oder Wiederbefeuerung der Brennkraftmaschine, zu
rechnen.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Dabei ist es in Konkretisierung der Erfindung vorgesehen, den Pfad zur Ablei
tung des Hydraulikmittels gleichzeitig als Pfad zur Zuleitung des Hydraulik
mittels auszubilden. Durch diese Maßnahme kann auf zusätzliche und bauauf
wanderhöhende separate Leitungen verzichtet werden, da es ohnehin möglich
ist, bei nachlassendem Hydraulikmitteldruck die Restmenge an Hydraulikmittel
in die Zuleitung zurückzuschieben.
Eine einfache Möglichkeit einer Anordnung und Ausbildung des Entlastungs
pfades geht aus einem weiteren Unteranspruch hervor. Hiernach ist der Entla
stungspfad Bestandteil der Aufnahmebohrung für den jeweiligen Kolben, so daß
auf eine separate und kostenerhöhende Ausbildung eines derartigen Entlastungs
pfades in der Vorrichtung verzichtet werden kann.
In Ausgestaltung der Erfindung ist es ausgeführt, daß die Vorrichtung beispiels
weise als schaltbarer Tassenstößel ausgelegt sein kann, dessen Anschlagelement
für den Kolben in der Verschiebebohrung gleichzeitig als Blendenteil ausgebil
det ist. Die Erfindung bezieht sich jedoch auf jede Art von schaltbaren Ventil
triebsgliedern, wie beispielsweise Abstützelemente, schaltbare Kipp- bzw.
Schlepphebelsysteme, schaltbare Ventiltriebsbrücken und ähnliches.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist es, daß eine Beaufschlagung der Koppel
mittel in die weitere Verschieberichtung über die Kraft zumindest einer Druckfe
der hergestellt ist. Aufgrund der Verwendung dieser Druckfeder braucht nur auf
ein einkreisiges Hydrauliksystem zurückgegriffen werden, wobei jedoch auch
eine hydraulische Beaufschlagung in die weitere Verschieberichtung über
Hydraulikmittel denkbar ist. An dieser Stelle ist ebenfalls an einen Einsatz von
magnetischen, elektromagnetischen, mechanischen und ähnlichen Mitteln zur
Verschiebung des Koppelmittels in die weitere Verschieberichtung gedacht.
Die Erfindung ist nicht nur auf die Merkmale ihrer Ansprüche beschränkt.
Denkbar und vorgesehen sind auch Kombinationsmöglichkeiten einzelner
Anspruchsmerkmale und Kombinationsmöglichkeiten einzelner Anspruchs
merkmale mit dem in der Beschreibung Offenbarten.
Zweckmäßigerweise ist die Erfindung in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 einen Teillängsschnitt durch eine erfindungsgemäße Vorrich
tung;
Fig. 2 einen um 90° gedrehten Teillängsschnitt nach Fig. 1;
Fig. 3 einen Teillängsschnitt nach der Schnittlinie III-III der Fig. 1;
Fig. 4 eine Ansicht der Normblende und
Fig. 5 eine Teilansicht der Aufnahmebohrung für das Koppelmittel
im Bereich der Blende.
Aus Fig. 1 geht eine Vorrichtung 1 hervor, welche hier als schaltbarer Tassen
stößel ausgelegt ist. Auf eine ausführliche Beschreibung dieser Vorrichtung 1
wird an dieser Stelle verzichtet, weil dies dem Fachmann schon hinreichend aus
dem Stand der Technik bekannt ist (siehe beispielsweise DE-A 43 14 619).
Diese Vorrichtung 1 besteht aus einem ersten kreisringförmigen Abschnitt 2,
welcher von einem nicht dargestellten Nocken großen Hubes beaufschlagt wird.
Dieser kreisringförmige Abschnitt 2 schließt einen kreisförmigen Abschnitt 3
ein, der zur Übertragung eines kleinen bzw. 0-Hubes dient. Beide Abschnitte 2,
3 sind axial zueinander beweglich. Dabei kommuniziert der kreisförmige
Abschnitt 3 mit seinem hier eingebauten Spielausgleichselement 4 zumindest
mittelbar mit einem nicht dargestellten Gaswechselventil im Hubsinn. Bodensei
tig verläuft im kreisringförmigen Abschnitt 2 eine Aufnahmebohrung 5. Diese
Aufnahmebohrung 5 fluchtet im Grundkreis der Steuernocken zu einer weiteren
Aufnahmebohrung 6 im kreisförmigen Abschnitt.
In der Aufnahmebohrung 5 ist ein längsverschiebliches Koppelmittel 7, hier als
Kolben ausgebildet, positioniert. Der Kolben 7 wird in Entkoppelrichtung über
die Kraft einer Druckfeder 8 beaufschlagt, welche radial außen auf eine Schie
behülse 9 einwirkt. In der hier gezeigten Endstellung der Schiebehülse 9 mit
Druckfeder 8 ist eine Entkopplung der beiden Abschnitte 2, 3 bewirkt, da über
die eben genannten Mittel 9, 8 das Koppelmittel 7 vollständig in seine Auf
nahmebohrung 5 verschoben wurde, d. h. das Koppelmittel 7 überragt nicht
mehr eine Ringfläche 10 zwischen den Abschnitten 2, 3.
In die andere Verschieberichtung radial nach innen ist das Koppelmittel 7 über
Hydraulikmitteldruck im Koppelsinn der beiden Abschnitte 2, 3 verlagerbar.
Hierzu verläuft im kreisringförmigen Abschnitt 2 ein Pfad 11 (siehe auch Fig.
3), mit einer eine Bohrungswandung 12 schneidenden Öffnung 13. Der Pfad 11
zur Zuleitung von Hydraulikmittel ist gleichzeitig als Pfad zur Ableitung des
Hydraulikmittels ausgelegt. Des weiteren ist die Aufnahmebohrung 5 radial
außen von einer Hülse 14 begrenzt. Diese Hülse 14 dient einerseits als Wegbe
grenzung für das Koppelmittel 7 und verhindert andererseits ein unerwünschtes
Abfließen von Hydraulikmittel, welches über den Pfad 11 zwischen die Hülse
14 und das Koppelmittel 7 geleitet wird. Somit bewirkt eine Beaufschlagung des
Pfades 11 mit Hydraulikmittel eine teilweise Verschiebung des Koppelmittels 7
radial nach innen in die Aufnahmebohrung 6 entgegen der Kraft der Druckfeder
8. In dem eben genannten Zustand erfolgt eine Kopplung der beiden Abschnitte
2, 3 und eine Übertragung eines Hubes des den Abschnitt 2 beaufschlagenden
Nockens. Das Hydraulikmittel wird dabei aus einem Ringraum 15 (siehe
Fig. 2 und 3) in den Pfad 11 geleitet. Dieser Ringraum 15 dient hier gleichzeitig
als Hydraulikmittelreservoir und wird über eine nicht dargestellte Zuführboh
rung durch ein Hemd 16 des Abschnitts 2 gespeist.
Gemäß der Erfindung ist ein Boden 17 (siehe insbesondere Fig. 5) der Hülse
14 als Blende 18 ausgebildet. Diese Blende 18 weist Schenkel 19 auf, die
zueinander einen Winkel von etwa 60 bis 90° einschließen, wobei Kantenbe
reiche der Schenkel 19 scharfkantig ausgebildet sind. Durch diese Blende 18
wird radial nach außen in der Aufnahmebohrung 5 ein Entlastungspfad 20 für
Hydraulikmittel gebildet.
Da, wie in der Beschreibungseinleitung näher dargelegt, insbesondere bei
hochviskosem Öl, hervorgerufen durch niedrige Umgebungstemperaturen, mit
Schaltzeitproblemen beim Rückstellen des Koppelmittels 7 durch die Druckfeder
8 in die Aufnahmebohrung 5 zu rechnen ist, sind durch diese Erfindung Maß
nahmen getroffen, die Schaltzeitprobleme zu eliminieren, d. h. die Rückstellzeit
des Koppelmittels 7 weitgehend viskositätsunabhängig zu gestalten. Durch die
Blende 18 (beispielsweise eine Normblende bzw. ein normblendenähnliches
Teil) gestaltet sich somit der Volumenstrom an rückfließendem Hydraulikmittel
größtenteils viskositätsunabhängig. Über den Entlastungspfad 20 entweicht zwar
eine Teilmenge Hydraulikmittel unerwünscht, dies ist jedoch akzeptabel im
Hinblick auf den erzielbaren Vorteil. Gegebenenfalls kann die Leistung der
verwendeten Hydraulikmittelpumpe leicht erhöht werden.
Bezugszeichenliste
1 Vorrichtung
2 Abschnitt
3 Abschnitt
4 Spielausgleichselement
5 Aufnahmebohrung
6 Aufnahmebohrung
7 Koppelmittel
8 Druckfeder
9 Schiebehülse
10 Ringfläche
11 Pfad
12 Bohrungswandung
13 Öffnung
14 Hülse
15 Ringraum
16 Hemd
17 Boden
18 Blende
19 Schenkel
20 Entlastungspfad
2 Abschnitt
3 Abschnitt
4 Spielausgleichselement
5 Aufnahmebohrung
6 Aufnahmebohrung
7 Koppelmittel
8 Druckfeder
9 Schiebehülse
10 Ringfläche
11 Pfad
12 Bohrungswandung
13 Öffnung
14 Hülse
15 Ringraum
16 Hemd
17 Boden
18 Blende
19 Schenkel
20 Entlastungspfad
Claims (8)
1. Vorrichtung (1) zur wahlweisen Betätigung zumindest eines Gaswechselven
tils mit einem schaltbaren Nockenfolger, welcher trieblich zwischen zumindest
einem Nocken einer Nockenwelle und dem Gaswechselventil angeordnet ist,
oder Abstützvorrichtung für einen Nockenfolger, bestehend aus wenigstens zwei
zueinander verschiebbaren und aneinander koppelbaren Abschnitten (2, 3),
wobei der erste Abschnitt (2) zur Realisierung eines großen Ventilhubes mit
dem Nocken großen Hubes kommuniziert, wobei im Nockenfolger bzw. in der
Abstützvorrichtung in zumindest eine Verschieberichtung über Hydraulikmittel
verlagerbare Koppelmittel (7) zur wahlweisen Verbindung der beiden Abschnitte
(2, 3) zum Zwecke einer Übertragung des großen Nockenhubes auf das Gas
wechselventil vorgesehen sind und wobei im Nockenfolger oder der Abstützvor
richtung zumindest ein Pfad (11) zur Zu- und Ableitung des Hydraulikmittels
verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß dem Pfad (11) zur Ableitung des Hydrau
likmittels eine Blende (18) bzw. eine blendenartige Bohrung zugeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (18)
als scharfkantige Normblende bzw. normblendenähnliches Teil hergestellt ist,
deren (dessen) Schenkel (19) einen Winkel von etwa 60 bis 90° einschließen
und sich in Rückflußrichtung öffnen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Pfad
(11) zur Ableitung des Hydraulikmittels einen Entlastungspfad (20) für wenig
stens eine Teilmenge rückfließendes Hydraulikmittel aufweist, in dem die
Blende (18) eingebaut ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Pfad (11)
zur Ableitung des Hydraulikmittels gleichzeitig als Pfad zur Zuleitung des
Hydraulikmittels dient.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Entlastungs
pfad (20) durch Teilabschnitte einer Aufnahmebohrung (5) für das jeweilige
Koppelmittel (7) gebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Beauf
schlagung der Koppelmittel (7) in die weitere Verschieberichtung über die Kraft
zumindest einer Druckfeder (8) hergestellt ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, deren Nockenfol
ger als schaltbarer Tassenstößel hergestellt ist, dessen erster Abschnitt (2) kreis
ringförmig ausgebildet ist und den zweiten, kreisförmig ausgebildeten Abschnitt
(3) einschließt, der von einem Nocken kleineren Hubes bzw. 0-Hubes beauf
schlagt ist, wobei die Koppelmittel (7) als wenigstens ein radial/sekantenartig
verlagerbarer Kolben ausgebildet sind, der im Entkoppelzustand in einer Auf
nahmebohrung (5) des ersten Abschnitts (2) verläuft und radial von außen mit
Hydraulikmittel zum Zwecke einer Kupplung beaufschlagbar ist und wobei die
Aufnahmebohrung (5) radial außen von einer Hülse (14) bzw. Scheibe begrenzt
ist, zwischen die und den Kolben das Hydraulikmittel durch eine die Bohrungs
wandung (12) in diesem Bereich schneidende Öffnung (13) des Pfades (11)
leitbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Hülse (14) bzw. Scheibe die
Blende (18) appliziert ist.
8. Nockenfolger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende
(18) als Wegbegrenzung für den Kolben ausgebildet ist.
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