DE19527605A1 - Bürstendichtung für Turbomaschinen - Google Patents
Bürstendichtung für TurbomaschinenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bürstendichtung für Turbomaschinen nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bürstendichtungen der genannten bekannten Art (DE 39 07 614 A1) kommen
bei Turbomaschinen, insbesondere Gasturbinentriebwerken, zum Einsatz, um
fluidisch unterschiedlich druckbeaufschlagte Räume an Umfangsspalten, z. B.
zwischen einem Maschinengehäuse und dem Rotor oder einer Maschinenwel
le, mit möglichst geringem Leckfluß gegeneinander abzudichten. Dabei sollen
z. B. aus Rotorunwuchten resultierende exzentrische Rotor- oder Wellenposi
tionen relativ zum Gehäuse durch eine elastische und bewegliche Borsten
nachführung ausgeglichen werden können.
Wesentlicher Mangel zur genannten wie auch zu anderweitig bekannten Bür
stendichtungen ist es, daß als Folge der Wellenrotation die Borsten der Bür
stendichtung einer rotierenden Wirbelströmung ausgesetzt sind, die sich auf
die Form und die gewollte geometrische Anordnung der Bürste, und somit auf
die Dichtwirkung negativ auswirkt. Besonders negativ wirkt sich die Wirbel
strömung auf die örtliche Position der freien einen Enden der Borsten aus, die
gegenüber den Enden von Führungsstegen in Richtung auf die Rotor- oder
Wellenoberfläche vorstehen. Eine zuverlässige, leckagearme Primärdichtung
ist somit nicht gewährleistet. Die genannte Wirbelströmung und deren nach
teilhafte Folgen sind auch an der Niederdruckseite der Dichtung nicht aus
zuschließen. Außerdem kann die Entstehung individueller und besonders aus
geprägter Wirbelarten und -geometrien durch spezielle wellenseitige Ober
flächengeometrien und -anbauten (Schrauben, Sicken, Abstufungen) zusätz
lich begünstigt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bürstendichtung nach der ein
gangs genannten Gattung anzugeben, die im Hinblick auf eine von der Welle
hervorgerufene rotierende Wirbelströmung bzw. Wirbelausbildung die Auf
rechterhaltung von Form und Geometrie der Borsten zwecks optimaler Abdich
tung gewährleistet.
Die gestellte Aufgabe ist mit den Merkmalen des Kennzeichnungsteils des
Patentanspruchs 1 erfindungsgemäß gelöst.
Gemäß der Erfindung ist das Abschirmmittel vorteilhaft ein Bestandteil des
gewickelten Borstenbündels oder -pakets. Das Abschirmmittel bildet eine das
Borstenbündel wirksam vor einer rotierenden Wirbelströmung schützende und
stabilisierende Einrichtung aus. Dabei sind die Borsten eines Borstenbündels
über den jeweils größeren Teil ihrer Längenerstreckung hinweg zwischen den
axial beabstandeten Stegen geführt und gegenüber den örtlichen Druckräu
men abgeschirmt. Der Axialspalt S, dessen eine Spaltflanke jeweils von einem
Abschirmmittel ausgebildet werden kann (Patentanspruch 3) kann von kleine
rer Spaltweite - als später durch die Fig. verdeutlicht - ausgeführt werden und
im wesentlichen mit ca. 1/10 der maximalen Breite des Borstenbündels be
messen werden. Dieser Axialspalt verhindert eine örtliche Einzwängung der
Borsten zwischen den beiden Stegen und gewährleistet ein benötigtes Min
destspiel der Borsten in Umfangs- und in axialer Richtung. Außerdem kann
über diesen Axialspalt eine umfänglich gleichförmige Fluiddruckverteilung am
betreffenden Abschirmmittel und auf daran - innen - angrenzende übrige Bor
stenbestandteile des Bündels erzielt werden.
Gemäß einer Variante der Erfindung (Anspruch 2) kann das Abschirmmittel
von mindestens einer Lage oder Reihe von Borsten relativ großer Borsten-
oder Fadendicke am Borstenbündel ausgebildet werden. Die größte Borsten
dicke sollte so bemessen sein, daß u. a. auch von diesen dicken Borsten die
erforderliche Verformungselastizität zwecks optimaler Abdichtung gewähr
leistet bleibt.
Eine erhöhte Gesamtstabilität gegenüber einer gegebenenfalls auch nieder
druckseitig auftretenden Wirbelströmung ergibt sich gemäß Patentanspruch 5.
Abdichtwirkung und Gesamtstabilität des Borstenbündels lassen sich - neben
vorhandenen Abschirmmitteln - durch zusätzliche Bauweise des Bündels mit
lagen- oder reihenweise wechselnder Faden- oder Borstendicke erhöhen (An
spruch 8).
Zuvor gesagtes gilt auch in Kombination mit einem als Drahtgeflecht ausgebil
deten Abschirmmittel (Patentanspruch 6). Letzteres kann aus über Kreuz ver
löteten bzw. untereinander verwobenen Feindrähten bestehen. Über die Ma
schen des Drahtgeflechts kann z. B. ein rotierender Luftwirbel gedämpft bzw.
weitgehend neutralisiert werden. Bei hoch- und niederdruckseitiger Anordnung
dieses "Abschirmmittels" werden die Borsten käfigartig axial zusammengehal
ten, so daß auch axiale Borstenauslenkungen, insbesondere an dem radial
von den Stegen herausragenden Bürstenende begrenztwerden können. Das
Drahtgeflecht ist ringförmig ausgebildet und mit einer zentralen Bohrung ge
genüber dem Rotor bzw. der Welle mit Spiel gehalten.
Anhand der Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung erläu
tert; es zeigen
Fig. 1 einen Axialschnitt der Bürstendichtung in Zuordnung zur abge
brochen gezeichneten Abschnitten des Maschinenstators und
-rotors und mit dem Abschirmmittel längs der einen hochdruck
seitigen Borstenflanke des Axialspalts S, wobei das Abschirm
mittel von Borstenlagen relativ großer Fadendicke gebildet ist;
Fig. 2 eine Ansicht gemäß Blickrichtung C der Fig. 1,
Fig. 3 ein alternativer Axialschnitt im Sinne der Fig. 1, wobei jedoch das
Abschirmmittel längs der hochdruckseitigen Borstenflanke des
Axialspalts S von einem Drahtgeflecht am Borstenbündel aus
gebildet ist und
Fig. 4 eine Ansicht gemäß Blickrichtung E der Fig. 3, worin das Draht
geflecht durch sich überkreuzende Linien verdeutlicht ist.
Fig. 1 und 2 zeigen eine Bürstendichtung für eine Turbomaschine; die Bür
stendichtung soll zwischen einem Maschinengehäuse 1 und der Oberfläche
eines koaxial im Gehäuse drehbar gelagerten Maschinenrotors 2 einen Um
fangsspalt gegenüber fluidisch unterschiedlich druckbeaufschlagten Räumen
R1, R2 abdichten. Es ist dabei der existierende Fluiddruck P1 im Raum R1 hö
her als der Fluiddruck P2 im Raum R2. Der primäre Leckfluß an der Dichtung
ist durch den Pfeil F charakterisiert. Am Maschinenstator 1 ist für ein Borsten
bündel B eine Halterung 3 vorgesehen. Von der Halterung 3 aus ist das Bor
stenbündel B zwischen im wesentlichen parallelen und relativ zur Rotorober
fläche senkrecht stehenden Stegen 4, 5 abdichtend gegen die Rotoroberfläche
geführt. Auf der dem Raum R2 niedrigeren Druckes P2 zugekehrten Seite tan
giert das Borstenbündel B die betreffende eine Innenfläche des Steges 4. Auf
der anderen, dem Raum R1 höheren Druckes P1 zugekehrten Seite bildet das
Borstenbündel B gegenüber der Innenfläche des Steges 5 einen Axialspalt S
in Umfangsrichtung aus. Es bilden gem. Fig. 1 und 2 die Abschirmmittel 6 die
eine Flanke des Axialspalts S am Borstenbündel B aus. Beim Abschirmmittel 6
handelt es sich um mindestens zwei axial reihen- oder lagenweise aufeinand
erfolgende Borsten relativ großen Borstendurchmessers im Verhältnis zu den
übrigen, mit relativ kleinen Durchmessern ausgestatteten Borsten am Borsten
bündel B.
Aus Fig. 2 erkennt man die hier lediglich schematisch mit relativ großen Um
fangsabständen eingezeichneten Borsten des Bündels B, wobei die Borsten
über dem Umfang im Sinne der Drehrichtung D des Maschinenrotors 2 jeweils
gleichförmig unter einem Winkel von 45° schräg angestellt sind und dabei die
Rotoroberfläche tangieren.
Das erwähnte Abschirmmittel 6 ist zusammen mit dem Borstenbündel B an der
Halterung 3 angeordnet; das Abschirmmittel ist dabei zwischen einem im we
sentlichen U-förmig um einen Kernring 7 umgebogenen Abschnitt des Bor
stenbündels B und einem Klemmrohr 8 gefaßt; letzteres weist einen Um
fangsschlitz für das Borstenbündel B auf; radial innen sitzt das Klemmrohr 8
fest in einem einseitig offenen Ringraum 9, der von zwei die Umfangsstege 4, 5
enthaltenen Gehäuseteilen ausgebildet ist. Beide Gehäuseteile mit den Ste
gen 4, 5 sind in einer Umfangsnut verklemmt und gehalten; diese wird ausge
bildet von einer abgestuften Aufweitung 10 des Maschinengehäuses 1 auf
einen größeren Innendurchmesser sowie von der axialen Endfläche eines
Ringbauteils 11; letzteres ist längs der Linien L, L′ mit dem Maschinengehäuse
1 verschraubt.
Sämtliche Borsten des Borstenbündels B können aus einem keramischen
Werkstoff, insbesondere Siliziumkarbid, gefertigt sein. Alternativ ist der Einsatz
von hoch legierten metallischen Borstenwerkstoffen möglich. Die genannten
Werkstoffangaben können im Rahmen der Erfindung bei sämtlichen Ausfüh
rungsbeispielen sinngemäß angewendet werden.
Unter Verwendung gleicher Bezugszeichen für eine mit Fig. 1 und 2 grundle
gend identische Bauweise verkörpern Fig. 3 und Fig. 4 eine abgewandelte
Ausführungsform, bei der die vom Borstenbündel B hochdruckseitig ausgebil
dete eine Flanke des Axialspalts S durch ein als Drahtgeflecht gefertigtes Ab
schirmmittel 6′ verkörpert ist. Die Befestigung über die Halterung 13 ist prak
tisch mit derjenigen nach Fig. 1 identisch. Gemäß Blickrichtung E aus Fig. 3 ist
in Fig. 4 das Drahtgeflecht als Abschirmmittel 6′ durch Überkreuzlage der
Drähte und, durch das Borstenbündel B und den Steg 4 hindurchscheinend,
verdeutlicht.
Die Erfindung kann auch als Stufendruckdichtung mit mindestens zwei axial
mit Abstand relativ zur Welle aufeinanderfolgenden Bürstendichtungen mit
jeweiligen Borstenbündeln B gemäß Fig. 1 und 2 bzw. Fig. 2 und 3 ausgeführt
werden.
Die Erfindung kann bevorzugt bei Gasturbinentriebwerken eingesetzt werden.
Claims (8)
1. Bürstendichtung für Turbomaschinen zur Abdichtung von unterschied
lich druckbeaufschlagten Räumen (R1, R2) an einem Umfangsspalt,
insbesondere zwischen einem Maschinenstator (1) und einem Maschi
nenrotor (2), worin am Maschinenstator für ein Borstenbündel (B) eine
Halterung (3) vorgesehen ist, von der aus das Borstenbündel (B) zwi
schen Umfangsstegen (4, 5) abdichtend gegen den Maschinenrotor (2)
geführt ist und gegenüber dem einen, der Hochdruckseite zugekehrten
Steg (5) einen Axialspalt (S) in Umfangsrichtung ausbildet, dadurch
gekennzeichnet, daß das Borstenbündel (B) zumindest auf der Seite,
die jeweils dem Raum (R1) höheren Druckes (P1) an der Dichtung zu
gekehrt ist, Mittel (6, 6′) zur Abschirmung gegenüber einer vom Maschi
nenrotor (2) ausgelösten Wirbelströmung aufweist.
2. Bürstendichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abschirmmittel (6) von mindestens einer umfänglichen Borstenlage mit
der jeweils größten Borstendicke am Borstenbündel (B) ausgebildet
sind.
3. Bürstendichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel (6) zur Abschirmung die eine Flanke des Axialspalts (S)
am Borstenbündel (B) ausbilden.
4. Bürstendichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Borstenbündel (B) lagen- oder reihenweise mit einer in Richtung auf die
eine Flanke des Axialspalts (S) zunehmenden Borsten- oder Faden
dicke ausgestattet ist.
5. Bürstendichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Borstenbündel (B) auf der dem Raum (R1) höheren
Druckes (P1) und auf der dem Raum (R2) niedrigeren Druckes (P2)
zugekehrten Seite die Abschirmmittel aufweist.
6. Bürstendichtung nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß das jeweilige Abschirmmittel (6′) von einem am Bor
stenbündel (B) enthaltenen Drahtgeflecht ausgebildet ist.
7. Borstenbündel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß das jeweils verwendete Abschirmmittel (6,
6′) zusammen mit dem Borstenbündel (B) an der Halterung (3) ange
ordnet ist und dabei zwischen einem im wesentlichen U-förmig um ei
nen Kernring (7) umgebogenen Abschnitt des Borstenbündels (B) und
einem mit einem Umfangsschlitz ausgestatteten Klemmrohr (8) gefaßt
ist, das radial innen in einem einseitig offenen Ringraum (9) sitzt, der
von zwei die Umfangsstege (4, 5) enthaltenden Gehäuseteilen ausge
bildet ist.
8. Bürstendichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3 so
wie 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das die Abschirmmittel (6, 6′)
enthaltende übrige Borstenbündel (B) reihen- oder lagenweise von Bor
sten unterschiedlicher Borsten- oder Fadendicke ausgebildet ist.
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| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
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