DE19525797A1 - Vorrichtung zum Ablösen von Gußhülsen von Anodenstangen - Google Patents
Vorrichtung zum Ablösen von Gußhülsen von AnodenstangenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ablösen von Gußhülsen von
Anodenstangen, insbesondere von Anodenstangen, die aus der Aluminium-
Schmelzflußelektrolyse stammen und die einer Wiederaufarbeitung zuge
führt werden, wobei die am unteren Ende der zu einem Joch ausgebildeten
Anodenstangen anhaftenden Gußhülsen durch Einwirkung einer äußeren
Kraft von den Anodenstangenenden abgelöst werden.
Metallisches Aluminium wird aus Tonerde durch Schmelzflußelektrolyse in
Elektrolysezellen gewonnen, in welche Anoden in Form von Kohlenstoff
blöcken eingehängt werden.
Bei der Vorbereitung der Anodenblöcke für ihren Einsatz in der Schmelz
flußelektrolyse müssen die Anodenblöcke mit Stromzuführungsstangen bzw.
den sogenannten Anodenstangen fest verbunden werden. Dazu werden die
unteren Enden der Anodenstangen, die meistens zu einem Joch ausgebildet
sind, wobei die Anzahl und die Anordnung der Anodenstangenenden des
Jochs in Abhängigkeit von der Größe des Anodenblocks in Hinblick auf daß
Gewicht und auf die elektrische Stromverteilung festgelegt sind, von oben in
entsprechend vorgeformte Ausnehmungen des Anodenblocks eingeführt, und
die verbleibenden Zwischenräume bzw. Hohlräume in den Ausnehmungen
werden dann mit flüssigem Eisen ausgegossen. Dabei bilden sich um die
Anodenstangenenden Gußhülsen, die sowohl eine mechanische Festigkeit
der Verbindung Anodenstange/Blockanode als auch eine gute elektrische
Leitfähigkeit von der Anodenstange in die Blockanode bewirken. Nach dem
Erstarren des Gußmetalls entsteht eine Haftverbindung zwischen der Guß
hülse und dem Anodenstangenende sowie zwischen der Gußhülse und dem
Anodenblock.
Bei ihrem bestimmungsgemäßen Einsatz können die Anoden nicht gänzlich
bis zu den Gußhülsen abgebrannt werden. Nach ihrer Verwendung in der
Schmelzflußelektrolyse werden die Anodenreste sowie anhaftendes Badma
terial von den Gußhülsen entfernt. Dann werden die am Joch der Anoden
stangen verbliebenen Gußhülsen mittels einer hydraulisch betätigten Gußhül
senabziehpresse von den Anodenstangenenden abgezogen (Broschüre Nr.
10-711 e der KHD Humboldt Wedag AG).
In einer nicht vorveröffentlichten älteren deutschen Patentanmeldung P
44 14 271.4 ist zur Erleichterung des Ablösens der Gußhülsen von den
Anodenstangenenden vorgeschlagen worden, die Gußhülsen nicht durch
lineare Bewegung eines Werkzeuges abzuziehen oder abzusprengen, son
dern zur Trennung der Haftverbindung zwischen den Anodenstangenenden
und den Gußhülsen die Gußhülsen durch Verdrehung mit Anwendung eines
Torsionsmomentes bei ortsfester Fixierung der Anodenstangen abzulösen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, zum Ablösen insbe
sondere Abdrehen der Gußhülsen von ihren Anodenstangenenden eine an
triebstechnisch einfach gebaute und betriebssicher arbeitende Vorrichtung zu
schaffen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Maßnahmen des Kennzeich
nungsteils des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Ablösen bzw. Abdrehen der Guß
hülsen von ihren Anodenstangenenden weist ein Gehäuse auf, in welchem
wenigstens eine mit Außenverzahnung versehene Hohlwelle mit Klemmring
drehbar gelagert ist. Das Gehäuse wird mittels einer Hubvorrichtung von
unten an das ortsfest fixierte Anodenstangenende mit Gußhülse herangeführt
und der vom Gehäuse nach oben hervorstehende Klemmring wird von unten
auf die abzulösende Gußhülse maschinell aufgeschoben. Zu ihrem Drehan
trieb ist die im Gehäuse verdrehbare Hohlwelle erfindungsgemäß mit ihrer
Außenverzahnung mit einer entsprechend gezahnten als Zahnstange ausge
bildeten Oberfläche eines doppelt wirkenden Hydraulikkolbens in Eingriff,
d. h. ein Teil des Vorrichtungsgehäuses ist durch eine hydraulische Kolben-
Zylindereinheit gebildet. Durch jeweilige Druckbeaufschlagung ist der Hy
draulikkolben verschiebbar und damit die Hohlwelle mit Klemming sowie
die jeweils abzulösende Gußhülse zur Trennung von deren Haftverbindung
verdrehbar, wobei der Verdrehwinkel der mit Außenverzahnung versehenen
Hohlwelle etwa bis zu 360° betragen kann. Mit diesem Drehantrieb können
auch große Torsionsmomente über den Klemmring auf die jeweils abzulö
sende Gußhülse übertragen werden, so daß die Gußhülsen auch bei sehr
festem Sitz betriebssicher und einfach von ihren Anodenstangenenden mit
vergleichsweise geringem Kraftaufwand abgedreht werden können. Sollten
die abzulösenden Gußhülsen sehr festsitzen, können durch wechselnde
Druckbeaufschlagung des jeweiligen mit Außenverzahnung versehenen Hy
draulikkolbens die abzudrehenden Gußhülsen auch hin- und hergedreht wer
den.
Die im Gehäuse der erfindungsgemäßen Vorrichtung drehbar gelagerte mit
Außenverzahnung versehene Hohlwelle kann mit dem Klemmring, der auf
die jeweilige abzulösende Gußhülse aufschiebbar ist, einstückig sein.
Klemmring und mit Außenverzahnung versehene Hohlwelle können jedoch
auch zweistückig sein, in der Weise, daß der Klemmring auf die obere
Stirnseite der Hohlwelle festgeschraubt ist. Auf diese Weise bildet der
Klemmring ein einfach auszuwechselndes Ersatzteil, und es können an ein
und dieselbe mit Außenverzahnung versehene Hohlwelle auch unterschiedli
che Klemmringe mit verschiedenen Durchmessern zwecks Anpassung an
den Außendurchmesser der abzulösenden Gußhülsen befestigt werden.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es möglich, gleichzeitig mehre
re, d. h. mindestens zwei Gußhülsen von ihren Anodenstangenenden abzulö
sen, indem in der Vorrichtung wenigstens zwei Hohlwellen nebeneinander
drehbar gelagert sind, die mit ihrer Außenverzahnung mit Vorteil mit ein
und derselben Zahnstangenausbildung eines gemeinsamen Hydraulikkolbens
in Eingriff stehen. So können zwei oder mehrere mit Außenverzahnung ver
sehene Hohlwellen parallel zueinander in sogenannter Tandem-Anordnung
im gemeinsamen Gehäuse drehbar gelagert sein und mit der Zahnstangen
zahnung eines gemeinsamen doppelt wirkenden Hydraulikkolbens in Eingriff
stehen. Der doppelt wirkende Hydraulikkolben kann aber auch an zwei ein
ander gegenüberliegenden Oberflächen als Zahnstange ausgebildet sein, die
mit den Außenverzahnungen beidseitig zum Hydraulikkolben angeordneter
Hohlwellen in Eingriff steht. Auf diese Weise lassen sich je nach Konfigu
ration des Anodenstangen-Jochs, bei dem die Anodenstangenenden z. B. im
Dreieck oder im Viereck stehen, gleichzeitig z. B. drei, vier oder auch noch
mehr Gußhülsen von ihrem jeweiligen Anodenstangenende abdrehen.
Es besteht auch die Möglichkeit, im gemeinsamen Gehäuse der erfindungs
gemäßen Vorrichtung zwei doppelt wirkende Hydraulikkolben mit Abstand
parallel zueinander in sogenannter Zwillingsanordnung anzuordnen, wobei
die beiden Hydraulikkolben an ihren einander zugewandten Seiten als
Zahnstange ausgebildet sind und die beiden Zahnstangen zwischen sich zwei
oder mehrere parallele außenverzahnte Hohlwellen einschließen. Durch ge
genläufige Druckbeaufschlagung der beiden parallel zueinander angeord
neten Zwillings-Hydraulikkolben werden die jeweiligen außenverzahnten
Hohlwellen mit Klemmring samt jeweils abzulösenden Gußhülsen mit be
sonders hohem Torsionsmoment verdreht, ggf. hin- und hergedreht. Zu
ihrer einfachen und synchronen Betätigung können die Zwillings-Hydraulik
kolben der jeweiligen doppelt wirkenden Hydraulikzylinder der Einfachheit
halber an ein gemeinsames Hydrauliksystem mit nur einer einzigen Hydrau
likpumpe angeschlossen sein.
Die Erfindung und deren weitere Merkmale und Vorteile werden anhand der
in den Figuren schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläu
tert:
Es zeigt:
Es zeigt:
Fig. 1 einen Vertikallängsschnitt durch eine erste Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Gußhülsen-Ablösevorrichtung mit
sogenanntem Tandem-Drehantrieb gemäß der Linie I-I der
Fig. 2;
Fig. 2 einen Horizontalschnitt längs der Linie II-II der Fig. 1;
Fig. 3 als weiteres Ausführungsbeispiel im Horizontalschnitt einen
Dreifach-Drehantrieb für eine erfindungsgemäße Ablöse
vorrichtung zum gleichzeitigen Abdrehen von drei Gußhül
sen von einem Joch mit im Dreieck stehenden Anodenstan
genenden, und
Fig. 4 im Horizontalschnitt eine weitere Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Ablösevorrichtung mit zwei parallelen
doppelt wirkenden Hydraulikkolben in sogenannter Zwil
lingsanordnung für den Drehantrieb zum Abdrehen der ab
zulösenden Gußhülsen.
Die Fig. 1 und 2 zeigen als erste Ausführungsform die erfindungsgemäße
Vorrichtung, mit der gleichzeitig zwei nicht dargestellte Gußhülsen von
ihren zu einem Joch ausgebildeten Anodenstangenenden einer entsprechen
den Anodenstange abgelöst bzw. abgedreht werden können. Die Vorrich
tung weist ein gemeinsames Gehäuse (10) auf, welches über eine schema
tisch dargestellte hydraulische Hubvorrichtung (11) von unten an das Joch
der zu behandelnden Anodenstange heranbringbar ist. Das Vorrichtungsge
häuse (10) ist großenteils praktisch als hydraulische Kolben-Zylindereinheit
ausgebildet. Im gemeinsamen Gehäuse (10) sind zwei Hohlwellen (12 und
13) parallel zueinander in Tandem-Anordnung in entsprechenden
Wälzlagern, Gleitlagern oder anderen geeigneten Lagern drehbar gelagert.
Die Hohlwelle (12) trägt die Außenverzahnung (14) und die Hohlwelle (13)
trägt die Außenverzahnung (15). Die Außenverzahnungen (14 und 15) ste
hen mit einer entsprechend gezahnten als Zahnstange (16) ausgebildeten
Oberfläche eines doppelt wirkenden Hydraulikkolbens (17) in Eingriff.
Durch jeweilige Druckbeaufschlagung ist der Hydraulikkolben (17) in sei
nem als Hydraulikzylinder ausgebildeten Gehäuse (10) verschiebbar und
damit sind die Hohlwellen (12 und 13) hin- und herdrehbar.
Auf die obere Stirnseite der Hohlwelle (12) ist ein Klemmring (18) und auf
die obere Stirnseite der Hohlwelle (13) ist ein Klemmring (19) festge
schraubt. Mittels der Hubvorrichtung (11) werden die Klemmringe (18 und
19) auf die jeweils abzulösenden Gußhülsen des Jochs der wieder aufzube
reitenden Anodenstange von unten aufgeschoben. Bei Druckbeaufschlagung
des Hydraulikkolbens (17) wird auf die Hohlwellen (12 und 13) samt
Klemmringen (18 und 19) ein Torsionsmoment ausgeübt. Nachdem es zu
einem Formschluß zwischen radial nach innen verlaufender Vorsprünge der
Klemmringe (18, 19) mit entsprechenden Vorsprüngen der abzulösenden
Gußhülsen gekommen ist, wird ein Torsionsmoment auf die Gußhülsen
übertragen und auf diese Weise werden beide vom Joch der Anodenstange
abzulösende Gußhülsen gleichzeitig mit geringem Aufwand abgedreht. Sollte
die Haftverbindung zwischen abzulösender Gußhülse und Anodenstangenen
de sehr fest sein, können zur ggf. noch besseren Lösung der Haftverbindung
die Hohlwellen (12, 13) samt Klemmringen (18, 19) auch hin- und herge
dreht werden.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 ist zum Ablösen von Gußhülsen von
einem Anodenstangen-Joch vorgesehen, deren Endzapfen eine Dreiecks-
Konfiguration haben. In diesem Falle ist der doppelt wirkende Hydraulik
kolben (17a) an zwei einander gegenüberliegenden Oberflächen als Zahn
stange (16a, 16b) ausgebildet, wobei die Zahnstange (16a) mit den Außen
verzahnungen der Hohlwellen (12 und 13) und die Zahnstange (16b) mit der
Außenverzahnung der gegenüberliegenden Hohlwelle (20) in Eingriff steht.
Wird der doppelt wirkende Hydraulikkolben (17a) in Richtung des Pfeiles
(21) mit Druck beaufschlagt, so werden die Hohlwellen (12 und 13) samt
Klemmringen entgegen dem Uhrzeigersinn und die Hohlwelle (20) samt
Klemmring im Uhrzeigersinn verdreht. Auf diese Weise lassen sich auf
engstem Raum mit baulich einfachem Aufwand gleichzeitig drei Gußhülsen
von ihren Anodenstangenenden abdrehen.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 4 sind im gemeinsamen Gehäuse (10)
zwei doppelt wirkende Hydraulikkolben (17b, 17c) mit Abstand parallel zu
einander in sogenannter Zwillingsanordnung angeordnet, und beide Hydrau
likkolben (17b, 17c) sind an ihren einander zugewandten Seiten als Zahn
stange ausgebildet. Beide Zahnstangen schließen zwischen sich im Ausfüh
rungsbeispiel der Fig. 4 vier parallele außenverzahnte Hohlwellen (22, 23,
24, 25) ein. Durch gegenläufige Druckbeaufschlagung der beiden Zwillings-
Hydraulikkolben (17b und 17c) sind die außenverzahnten Hohlwellen (22 bis
25) mit jeweiligem Klemmring samt jeweils abzulösenden Gußhülsen ver
drehbar, ggf. hin- und herdrehbar. Werden also die beiden Hydraulikkolben
(17b und 17c) jeweils in Richtung der Pfeile 26 und 27 gedrückt, so werden
sämtliche außenverzahnte Hohlwellen (22 bis 25) samt Klemmringen bzw.
samt abzulösender Gußhülsen im Ausführungsbeispiel der Fig. 4 entgegen
dem Uhrzeigersinn mit sehr hohem Torsionsmoment abgedreht. Die Zwil
lings-Hydraulikkolben (17b und 17c) sind der Einfachheit halber an ein ge
meinsames Hydrauliksystem mit nur einer einzigen Hydraulikpumpe ange
schlossen.
Die Verdrehung der außenverzahnten Hohlwellen samt Klemmringen und
daran anzusetzender Gußhülsen könnte statt durch Hydraulikzylinder auch
durch Pneumatikzylinder oder auch durch einen Spindelantrieb oder
Schneckenantrieb bewerkstelligt werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung gestattet es, gleichzeitig mehrere relativ
dicht nebeneinander angeordnete Gußhülsen vom Joch wieder aufzuberei
tender Anodenstangen auf kleinstem Raum wirkungsvoll mit vergleichsweise
geringem Kraftaufwand unter Überwindung der Haftverbindung abzudrehen.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Ablösen von Gußhülsen von Anodenstangen, insbe
sondere von Anodenstangen, die aus der Aluminium-Schmelzflußelek
trolyse stammen und die einer Wiederaufarbeitung zugeführt werden,
wobei die am unteren Ende der zu einem Joch ausgebildeten Anoden
stangen anhaftenden Gußhülsen durch Einwirkung einer äußeren Kraft
von den Anodenstangenenden abgelöst werden, gekennzeichnet durch
folgende Merkmale:
- - in einem Gehäuse (10) ist wenigstens eine mit Außenverzahnung ver sehene Hohlwelle (12, 13) mit Klemmring (18, 19) drehbar gelagert, der mittels einer Hubvorrichtung (11) auf die jeweils abzulösende Gußhülse aufschiebbar ist;
- - die verdrehbare Hohlwelle (12, 13) ist mit ihrer Außenverzahnung (14, 15) mit einer entsprechend gezahnten als Zahnstange (16) aus gebildeten Oberfläche eines doppelt wirkenden Hydraulikkolbens (17) in Eingriff;
- - durch jeweilige Druckbeaufschlagung ist der Hydraulikkolben (17) verschiebbar und damit die Hohlwelle mit Klemmring sowie die je weils abzulösende Gußhülse zur Trennung von deren Haftverbindung verdrehbar.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Klemmring (18, 19) mit der drehbar gelagerten Hohlwelle (12, 13) lös
bar verbunden ist in der Weise, daß der Klemmring (18 bzw. 19) auf
die obere Stirnseite der Hohlwelle (12 bzw. 13) festgeschraubt ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei oder mehrere mit Außenverzahnung versehene Hohlwellen
parallel zueinander in Tandem-Anordnung im gemeinsamen Gehäuse
drehbar gelagert sind und mit der Zahnstangenzahnung (16) eines ge
meinsamen doppelt wirkenden Hydraulikkolbens (17) in Eingriff ste
hen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich
net, daß der doppelt wirkende Hydraulikkolben (17a) an zwei einander
gegenüberliegenden Oberflächen als Zahnstange (16a, 16b) ausgebildet
ist, die mit den Außenverzahnungen beidseitig zum Hydraulikkolben
angeordneter Hohlwellen (12, 13, 20) in Eingriff steht (Fig. 3).
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeich
net, daß im gemeinsamen Gehäuse (10) zwei doppelt wirkende Hy
draulikkolben (17b, 17c) mit Abstand parallel zueinander in Zwillings
anordnung angeordnet sind, daß die beiden Hydraulikkolben an ihren
einander zugewandten Seiten als Zahnstange ausgebildet sind, daß die
beiden Zahnstangen zwischen sich zwei oder mehrere parallele außen
verzahnte Hohlwellen (22 bis 25) einschließen, und daß durch gegen
läufige Druckbeaufschlagung der beiden Zwillings-Hydraulikkolben
(17b, 17c) die außenverzahnten Hohlwellen mit Klemmring samt je
weils abzulösenden Gußhülsen verdrehbar, ggf. hin- und herdrehbar
sind (Fig. 4).
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verdrehwinkel der mit Außenverzahnung versehenen Hohlwel
len etwa bis zu 360° beträgt.
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