DE1161661B - Formmaschine mit um eine senkrechte Achse kontinuierlich umlaufendem Drehtisch - Google Patents
Formmaschine mit um eine senkrechte Achse kontinuierlich umlaufendem DrehtischInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C11/00—Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same
- B22C11/02—Machines in which the moulds are moved during a cycle of successive operations
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-
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- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C15/00—Moulding machines characterised by the compacting mechanism; Accessories therefor
- B22C15/02—Compacting by pressing devices only
- B22C15/08—Compacting by pressing devices only involving pneumatic or hydraulic mechanisms
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
Internat. Kl.: B 22 c
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 31 b - 3/10
B 56164 VI a/31b
7.Januar 1960
23. Januar 1964
7.Januar 1960
23. Januar 1964
Die Erfindung betrifft eine Formmaschine mit um eine senkrechte Achse kontinuierlich umlaufendem
Drehtisch zur Aufnahme von mehreren Modellplatten und Formkästen mit druckmittelbetriebener Preßvorrichtung
bzw. mit druckmittelbetriebenen Preßvorrichtungen und einer Preßplatte an einem über dem
Drehtisch konzentrisch zu diesem drehbar angeordneten Ausleger, der während des Pressens synchron
mit dem Drehtisch umläuft.
Es sind bereits Formeinrichtungen bekannt, bei denen auf einem umlaufenden Drehtisch mehrere
Modellplatten angeordnet sind, die nacheinander abgeformt werden. Ein in der Mitte des Tisches befindlicher
Ständer trägt einen Arm, an dessen freiem Ende eine Preßplatte angeordnet ist, so daß der
gesamte Preßdruck von diesem Arm aufgenommen wird. Der Drehtisch wird dabei so absatzweise bewegt,
daß jeweils eine Modellplatte an einer Arbeitsstelle, beispielsweise für die Zuführung des Formkastens,
zum Sandeinfüllen, Verdichten, Abstreifen zo des überschüssigen Sandes und Abnehmen des geformten
Kastens zum Stillstand kommt. Nach Ausführung der jeweiligen Arbeitsgänge wird der Drehtisch
um einen Takt weitergedreht, um die jeweils nächsten Modellplatten an die zugehörigen Arbeits-Stätten
zu befördern. Diese Arbeitsweise hat den Nachteil, daß der gesamte Drehtisch mit den auf ihm
befestigten Einrichtungen jeweils beschleunigt und kurz danach wieder abgebremst werden muß. Außer
einem verhältnismäßig hohen Energieaufwand für den Antrieb des Drehtisches ist damit gleichzeitig ein
Zeitverlust verbunden. Ferner wird der am Ständer befestigte und von bzw. mit diesem auf- und abwärts
bewegte frei tragende Arm derartigen Belastungen ausgesetzt, daß eine Störanfälligkeit gegeben ist, die
laufende Betriebsunterbrechungen zur Folge hat. Man ist deshalb dazu übergegangen, derartige Drehtische
auch kontinuierlich umlaufen zu lassen, jedoch bereitet dabei insbesondere das Verdichten des Formsandes
Schwierigkeiten. So wurde schon versucht, den Formkasten, der mit Sand gefüllt worden war,
unter Walzen hindurchlaufen zu lassen, um eine Verdichtung des Formsandes zu erreichen. Die so erzielten
Ergebnisse waren jedoch sehr unzureichend. In neuerer Zeit sind Anlagen erstellt worden, bei
denen zum Verdichten des Formsandes Sandschleudermaschinen verwendet wurden. Obwohl sich
mit diesen Einrichtungen ausgezeichnete Ergebnisse erzielen lassen, sind sie nicht überall brauchbar, weil
Sandschleudermaschinen verhältnismäßig kostspielig und schon aus diesem Grunde nicht überall einsetzbar
sind. Darüber hinaus werden mit ihnen aber auch Formmaschine mit um eine senkrechte Achse
kontinuierlich umlaufendem Drehtisch
kontinuierlich umlaufendem Drehtisch
Anmelder:
Buderus'sche Eisenwerke, Wetzlar
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Otto Reif, Gießen,
Heinrich Eckhardt, Aßlar,
Otto Martin, Wetzlar
Dipl.-Ing. Otto Reif, Gießen,
Heinrich Eckhardt, Aßlar,
Otto Martin, Wetzlar
nicht bei allen abzuformenden Modellen gleich gute Ergebnisse erzielt.
Bei einer weiteren bekannten Formmaschine mit um eine senkrechte Achse kontinuierlich umlaufendem
Drehtisch befinden sich auf dem Drehtisch vier Preßeinrichtungen, die mit einer oberhalb des Drehtisches
befindlichen, an einem vor- und rückwärts drehbaren Arm angeordneten Gegenpreßplatte zusammenwirken.
Nachteilig ist hierbei, daß vier vollständige Pressen erforderlich und ständig in Umlauf
zu halten sind und daß der Preßdruck nur von dem Arm und von der Drehsäule aufgenommen werden
kann.
Auch Verriegelungseinrichtungen, die eine Vibratoreinrichtung
und die Presse erst dann in Tätigkeit setzten, wenn der Rahmen und die Presse axial übeceinanderlagen,
sind zwar bekanntgeworden, doch für den rauhen Betrieb zu kompliziert und deshalb unbrauchbar.
Die Erfindung beseitigt diesen Mangel dadurch, daß ein außen mit Rollen auf einer Kreisschiene abgestützter
Ausleger durch Mitnehmer mit dem Drehtisch zu kuppeln ist und an diesem Ausleger die vollständige
Preßvorrichtung aufgehängt, mittels Hubwerk auf einen der Formkasten abzusenken und zum
Pressen während des Synchronlaufs mit dem Drehtisch durch Schwenkarme mit Bolzen an der zugehörigen
Modellplatte zu verklammern ist. Von besonderem Vorteil ist es, daß die an der Formpresse
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angeordneten, nach unten hängenden Arme gelenkig gelagert und an ihren unteren Enden hakenförmig
ausgebildet sind und daß die Modellplatte seitlich mit Bolzen versehen ist, unter die die hakenförmigen
Enden dieser Arme beim Absenken der Formpresse selbsttätig greifen. Es ist auch möglich, die Formpresse
mit starren, nach unten ragenden Armen zu versehen und diese unten abzuwinkein, so daß die
Winkelhaken die Bolzen an der Modellplatte seitlich und unten umgreifen.
Eine solche Ausführung hat den weiteren Vorteil, daß auf das Auf- und Abbewegen der gesamten
Formpresse verzichtet werden kann.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Formeinrichtung, in der die Modellplatte und die
Formpresse in Ansicht dargestellt sind,
Fig. 2 eine Ansicht in Richtung H-II nach Fig. 1,
F i g. 3 die Ansicht einer abgeänderten Einrichtung nach Fig. 1.
Um eine Säule 1 dreht sich der Drehtisch 2, der durch Rollen 3 an der Säule 1 und durch Rollen 4
auf einer Kreisschiene 5 gelagert ist. Auf Konsolen 6 trägt dieser Drehtisch 2 mehrere Modellplatten 7, auf
denen die Formkasten 26 abgesetzt werden und die mit seitlichen Bolzen 23 versehen sind. Am Drehtisch
2 ist rund um die Säule 1 ein Aufbau 12 angeordnet, an dem jeweils in Richtung auf die Modellplatten
7 ausrückbare Anschläge 13 angebracht sind. Über den Drehtisch 2 ist an der Säule 1 der Ausleger
8 drehbar gelagert, dessen anderes Ende mittels Rollen 9 auf einer Kreisbogenschiene aufliegt. Dieser
Ausleger 8 ist in der Nähe der Säule 1 mit einem Ansatz 11 versehen, gegen den die Anschläge 13 zur
Anlage kommen, wodurch der Ausleger 8 mit der Drehung des Drehtisches 2 mitgenommen wird. Über
der Konsole 6 ist am Ausleger 8 die Formpresse angeordnet, die aus dem Querhaupt 14 besteht, an dem
nach unten hin der Preßluftzylinder 15 befestigt ist, dessen Kolbenstange 16 das Preßhaupt 17 trägt, an
dem der Preßklotz 18 befestigt ist. Das Preßhaupt 17 wird von Führungsstangen 19 und Führungsrohren
20 geführt, welch letztere am Ausleger 8 befestigt sind. Am Ausleger 8 ist ferner ein zweiter Zylinder
21 angeordnet, dessen Kolbenstange 22 am Querhaupt 14 angreift und die ganze Formpresse 14 bis 19
auf und ab bewegen kann. Die Arme 24, die an ihren unteren Enden als Haken 25 ausgebildet sind, sind
am Querhaupt 14 gelenkig gelagert. Die öffnung der Haken 25 gibt die Drehrichtung des Drehtisches 2 an,
wie auch mit dem Pfeil 27 angedeutet ist.
Hat sich der Drehtisch 2 so weit gedreht, daß sich ein auf die Modellplatte 7 aufgesetzter Formkasten 26
genau unter dem Preßklotz 18 befindet, dann wird durch Einrücken des Anschlages 13 der Ausleger 8
mit dem Drehtisch 2 gekuppelt und während der weiteren Drehung die Formpresse 14 bis 20 durch
den Zylinder 21 so weit nach unten bewegt, bis die Haken 25 der Arme 24 unter die Bolzen 23 der
Modellplatte 7 greifen. Nach diesem Zusammenspiel wird dem Zylinder 15 der Formpresse Druckmittel
zugeführt, wodurch der Preßklotz 18 nach unten bewegt und der Formsand im Formkasten 26 verdichtet
wird. Nach Beendigung dieses Preßvorganges wird der Zylinder 15 umgekehrt beaufschlagt, so daß sich
der Preßklotz 18 wieder nach oben bewegt. Anschließend wird die Formpresse 14 bis 19 um ein
geringes Maß vom Zylinder 21 abgesenkt, wodurch die Kupplung zwischen Drehtisch 2, Ausleger 8 sowie
Haken 25 und Bolzen 23 aufgehoben und der Anschlag 13 ausgeklinkt wird. Der Ausleger 8 und mit
ihm die Formpresse bewegen sich nun in die Ausgangslage zurück.
F i g. 3 zeigt eine vereinfachte Ausführung, bei der
der Zylinder 21 zum Absenken der Formpresse und das Querhaupt 14 entfallen, da der Zylinder 15 unmittelbar
am Ausleger 8 angeordnet ist, an dem auch die senkrecht nach unten ragenden Arme 28 starr befestigt
sind, die an ihren unteren Enden rechtwinklig als Teil 29 abgebogen sind. Diese Arme 28 sind k
ihrer Länge so ausgelegt, daß sich die Teile 29 nur mit geringem Spiel unter den Bolzen 23 der Modellplatte
7 vorbeibewegen. Befindet sich bei dieser Ausführung ein Formkasten 26 genau unter dem Preßklotz
18, wird ebenso wie bei der vorher beschriebenen Ausführung der Ausleger 8 mit dem Drehtisch
gekuppelt, wobei sich die abgewinkelten Teile 29 unter den Bolzen 23 befinden und der Preßvorgang
beginnen kann. Die Preßkräfte werden von den Armen 28 aufgenommen. Nach Beendigung des
Preßvorganges wird der Zylinder 15 umgekehrt beaufschlagt, so daß sich der Preßklotz 18 nach oben
bewegt, wobei gleichzeitig die Kupplung zwischen dem Ausleger 8 und dem Drehtisch 2 gelöst wird.
An Stelle der beschriebenen, aus einem pneumatisch bewegten Preßhaupt bestehenden Formpresse
kann beispielsweise auch eine pneumatische beaufschlagte, an sich bekannte Preßblase verwendet werden.
Die Einrichtung zur Zurückführung der Formpresse in ihre Ausgangslage nach dem Lösen der
zwischen Drehtisch und Ausleger befindlichen Kupplung ist nicht dargestellt; sie könnte im einfachsten
Fall eine Feder oder eine gewichtsbelastete, um eine Rolle geführte Kette sein.
Claims (3)
1. Formmaschine mit um eine senkrechte Achse kontinuierlich umlaufendem Drehtisch zur
Aufnahme von mehreren Modellplatten und Formkasten mit druckmittelbetriebener(n) Preßvorrichtung(en)
und einer Preßplatte an einem über dem Drehtisch konzentrisch zu diesem drehbar angeordneten Ausleger, der während des
Pressens synchron mit dem Drehtisch umläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der außen
mit Rollen (9) auf einer Kreisschiene (10) abgestützte Ausleger (8) durch Mitnehmer (11,13)
mit dem Drehtisch (2) zu kuppeln ist, daß an diesem Ausleger (8) die vollständige Preßvorrichtung
(14 bis 20) aufgehängt, mittels Hubwerk (21,22) auf einen der Formkasten abzusenken
und zum Pressen während des Synchronlaufs mit dem Drehtisch (2) durch Schwenkarme (24) mit
Bolzen (23) an der zugehörigen Modellplatte (7) zu verklammern ist.
2. Formmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Formpresse (14 bis
17) nach unten hängende, an ihren unteren Enden hakenförmig ausgebildete Arme (24) angelenkt
sind und daß die Modellplatte (7) seitlich mit Bolzen (23) versehen ist, unter die die hakenförmigen
Enden (25) dieser Arme beim Absenken der Formpresse greifen.
3. Formmaschine nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formpresse (14 bis 17)
mit starren, nach unten ragenden abgewinkelten Armen (28) versehen ist, die die Bolzen der
Modellplatte (23) seitlich und unten umgreifen. In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 820 186, 422 171, 92 513;
USA.-Patentschrift Nr. 2 856 654.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
309 780/61 1.64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (1)
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ID=6971238
Family Applications (1)
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1960
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1961
- 1961-01-02 GB GB7761A patent/GB958269A/en not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB958269A (en) | 1964-05-21 |
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