DE19524456A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Umreifung kompressibler Packstücke - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Umreifung kompressibler PackstückeInfo
- Publication number
- DE19524456A1 DE19524456A1 DE1995124456 DE19524456A DE19524456A1 DE 19524456 A1 DE19524456 A1 DE 19524456A1 DE 1995124456 DE1995124456 DE 1995124456 DE 19524456 A DE19524456 A DE 19524456A DE 19524456 A1 DE19524456 A1 DE 19524456A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- strapping
- package
- guide channels
- compression
- packages
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000006835 compression Effects 0.000 title claims abstract description 31
- 238000007906 compression Methods 0.000 title claims abstract description 31
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 title claims abstract description 22
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 26
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 25
- 238000012856 packing Methods 0.000 claims description 5
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 claims description 3
- 230000005070 ripening Effects 0.000 claims description 3
- 230000003750 conditioning effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000035800 maturation Effects 0.000 claims 3
- 239000002985 plastic film Substances 0.000 claims 1
- 229920006255 plastic film Polymers 0.000 claims 1
- 239000005022 packaging material Substances 0.000 description 7
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 6
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 2
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 2
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 239000012785 packaging film Substances 0.000 description 2
- 229920006280 packaging film Polymers 0.000 description 2
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 2
- -1 B. wool Substances 0.000 description 1
- 208000028990 Skin injury Diseases 0.000 description 1
- 238000010009 beating Methods 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 239000000543 intermediate Substances 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 230000009993 protective function Effects 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 1
- 210000002268 wool Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B13/00—Bundling articles
- B65B13/02—Applying and securing binding material around articles or groups of articles, e.g. using strings, wires, strips, bands or tapes
- B65B13/04—Applying and securing binding material around articles or groups of articles, e.g. using strings, wires, strips, bands or tapes with means for guiding the binding material around the articles prior to severing from supply
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Umreifung kompressibler
Packstücke mit Umreifungsbändern, bei dem die das Packstück bil
denden Materialien zur geometrischen Anpassung an das spätere
Packmaß und zur Konditionierung in eine Umreifungsposition ver
bracht werden, in der nach Entstehen eines näherungsweise das
spätere Packmaß aufweisenden Materialpaketes von einer oder meh
reren Seiten des Materialpaketes Kompressions-Stempel auf das
Packstück aufgesetzt werden, wobei die Kompressions-Stempel ein
oder mehrere zum Packstück geöffnete Nuten oder Ausnehmungen zur
Aufnahme der Bandführungskanäle für die anzubringenden Umrei
fungsbänder aufweisen, bei dem die Kompressions-Stempel das
Packstück nachfolgend auf ein Umreifungsmaß komprimieren, und
bei dem nach der Kompression auf ein Umreifungsmaß eine verfahr
bare und ebenfalls mit Bandführungskanälen versehene Umreifungs
einrichtung gleichermaßen in eine Umreifungsposition fährt, in
welcher das Packstück unter Einbeziehung der Bandführungskanäle
in den Kompressions-Stempeln voll ständig von einem aus Bandfüh
rungskanälen bestehenden Rahmen umgeben wird. Gleichermaßen wird
eine Vorrichtung bekannt gemacht, die in besonderer Weise zur
Durchführung des Verfahrens geeignet ist.
Im Stand der Technik sind Verfahren bekannt, bei denen kompres
sible Packstücke mit einem oder mehreren Umreifungsbändern ver
sehen werden. Bei derartigen Verfahren wird stets ein aus kom
pressiblen Materialien, wie z. B. Wolle, Fasern, Papier etc. be
stehendes Packstück zunächst durch Pressen komprimiert und nach
folgend entweder direkt oder nach einer Vorfixierung mit Umrei
fungsbändern versehen, die durch eine Umreifungsvorrichtung auf
gebracht und direkt auf den Endspannungszustand geschnürt wer
den.
Bei solchen Verfahren besteht der Nachteil darin, daß je nach
Kompressionsfähigkeit der Packstücke bzw. des Packmaterials das
nach der Umreifung stattfindende Auffedern des Packstückes und
die dadurch entstehenden hohen Pressungen und Spannungen im Be
reich der Umreifungsbänder die verpackten Materialien schädigen
können. Dies kann dazu führen, daß im Bereich der Umreifungsbän
der Materialabrisse, Knickungen und Außenhautverletzungen erfol
gen können, die zumindest Teile des verpackten Materials nicht
mehr verwertbar werden lassen.
Dies ist insbesondere auch dann der Fall, wenn Packstücke mit
Folien oder mit Schutzhüllen versehen werden. Hier kann die
Schädigung im Bereich der Umreifungsbänder dazu führen, daß die
Verpackungsfolie reißt und ihre Schutzfunktion nicht mehr auf
rechterhalten kann.
Die Überbeanspruchung des Packmaterials geschieht bereits wäh
rend des Umreifungsvorganges und während des Ausdehnens des
Packstückes in besonders starkem Maße, da durch die hier statt
findende Relativbewegung zwischen Umreifungsband und Packstück
ein verstärkter Reibverschleiß auftritt. Zudem tritt bei schnel
len Umreifungsvorgängen und hoher Taktgeschwindigkeit ein peit
schenartiges Zurückschlagen und Auftreffen des Umreifungsbandes
auf das Packstück auf, was zusätzlich zu Materialschädigungen
insbesondere im Flächenbereich führt.
Es bestand also für die Erfindung die Aufgabe, ein Umreifungs
verfahren bereitzustellen, welches auch bei hochkompressiblen
Packmaterialien eine sichere Umreifung ohne Schädigung der Ober
flächen und Materialien des Packstückes gewährleistet, welches
zudem mit hohen Geschwindigkeiten arbeiten kann und auf unter
schiedliche Packstückgrößen leicht anpaßbar ist.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Hauptanspruchs.
Eine besonders geeignete Vorrichtung zur Lösung dieser Aufgabe
wird offenbart durch die Merkmale des Anspruchs 7. Weitergehende
vorteilhafte Ausbildungen sind in den jeweiligen Unteransprüchen
offenbart.
Bei der verfahrensgemäßen Umreifung komprimieren die Kompres
sions-Stempel das Packstück auf ein Umreifungsmaß, welches ge
ringer ist, als das spätere Packmaß. Die hier stattfindende Kom
pression ist unschädlich für das Packmaterial, da die Stempel
flächen entsprechend den auftretenden Belastungen großflächig
ausgebildet werden können. Vor dem Beginn des Umreifungsvorgan
ges werden zwischen Packstück und dem aus Bandführungskanälen
bestehenden Rahmen Distanzstücke eingebracht, welche das danach
in die zum Packstück geöffneten Bandführungskanäle einlaufende
Umreifungsband in einem Abstand von der Oberfläche des Pack
stückes halten. Die Distanzstücke trennen also das einlaufende
Umreifungsband, welches in dem nun folgenden Umreifungsprozeß
von einem Umreifungskopf gespannt, geschlossen und geschnitten
wird, vom Packstück und verhindern eine direkte Anlage des Um
reifungsbandes an dessen Oberflächen und Ecken. Nach dem Umrei
fungsvorgang werden die Distanzstücke aus der Position, die sie
während der Umreifung eingenommen haben, entfernt und die Umrei
fungsvorrichtung fährt zurück in eine Warteposition.
Durch eine solche Verfahrensweise kann das bei einem nachfolgen
den Lösen der Kompressions-Stempel erfolgende Ausdehnen des
Packstückes und die dadurch entstehende Einspannung durch die
Umreifungsbänder nicht mehr zu Schädigungen führen, da je nach
Einstellung der Distanzstücke ein zunächst freier Ausdehnungs
raum für das Packstück vorhanden ist und sich das Packmaterial
von seinem durch die Kompressions-Stempel vorgegebenen Umrei
fungsmaß zunächst auf das Packmaß ausdehnen kann. Das Packmaß
kann leicht so eingestellt werden, daß durch statische Druckbe
lastung keine Schädigungen des Packmaterials auftreten können.
Die im Stand der Technik vorhandene noch größere Schädigung des
Materials während des anfänglichen Ausdehnens bei fest umspann
tem Packstück, welche im wesentlichen durch enormen Reibwider
stand zu einem Reißen der oberflächennahen Packmaterialien oder
der Packfolien führt, kann bei diesem Verfahren durch den an
fänglich vorhandenen Ausdehnungsfreiraum völlig vermieden wer
den.
Vorteilhafterweise fährt die Umreifungseinrichtung sukzessive
mehrere und durch die Lage der Bandführungskanäle für die anzu
bringenden Umreifungsbänder in den Kompressions-Stempeln vorge
gebene Umreifungslagen an, wobei in mehreren Umreifungslagen Di
stanzstücke in die jeweils aus Bandführungskanälen gebildeten
Rahmen eingebracht werden, wobei die Umreifungsvorrichtung erst
nach dem Anbringen mehrerer Umreifungen in eine Warteposition
verfährt.
Durch eine solche Ausbildung des Verfahrens kann in schneller
Folge ein Packstück mit mehreren Umreifungsbändern versehen und
somit die Belastung des Packmaterials weiterhin verringert wer
den.
In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung des Verfahrens wird
das Packstück vor dem Einfahren der Umreifungsvorrichtung in die
Umreifungsposition mit mindestens einer Umhüllung versehen.
Durch eine solche Ausbildung kann bei schonender Behandlung
gleichzeitig auf weitere Befestigungsmittel der Umhüllung als
solche verzichtet werden.
Je nach Anwendungsfall des Umreifungsverfahrens ist es vorteil
haft, daß die Umhüllung entweder aus dem Packmaterial selbst
oder aus zum Packmaterial unterschiedlichen Material besteht.
Gleiche Materialien werden beispielsweise oft bei der Entsorgung
von Kunststoffmaterialien verwandt, bei denen in einem Kunst
stoffbehälter gehäckseltes Material weiterer gleicher Kunst
stoffbehälter verpackt werden kann.
Bei nach einem Herstellungsprozeß zu verpackenden neuen Faserma
terialien bringt eine Umhüllung mit einer Kunststoffolie Vortei
le durch besonders leichtes Gewicht.
Solche Folien oder Umhüllungsmaterialien werden vorteilhafter
weise und zur Einsparung von Produktionszeit über in den Kom
pressions-Stempeln vorhandene Ausgabeeinrichtungen aufgebracht.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung, welche in besonderer Weise
zur Durchführung des Verfahrens geeignet ist, wird anhand des
Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit zwi
schen Packstück und Bandführungskanal einge
schwenkten Distanzstücken
Fig. 2 die erfindungsgemäße Vorrichtung in der Sei
tenansicht, wobei Bandführungskanäle und Kom
pressions-Stempel verdeutlicht sind.
Die Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1, welche ein
kompressibles Packstück 2 mit einem strichpunktiert dargestell
ten Umreifungsband 3 umreift.
Die Umreifungsvorrichtung 1 weist hier Distanz Stücke 4 bis 4 III
auf, welche zwischen dem Packstück 2 und dem aus Bandführungska
nälen 5, 6, 7, 8, 9 und Anschlußbögen 10, 11, 12 und 13 gebilde
ten Rahmen verfahrbar angeordnet sind. Die Bandführungskanäle 6
und 9 sind innerhalb von Nuten angeordnet, die sich auf den die
Packstücke berührenden Flächen der Kompressions-Stempel befin
den. Die Anschlußbögen 11, 12 und 13 sind hierbei Teile des Ka
nalsystems und dienen dazu, das einlaufende Band in die in den
Nuten der Kompressions-Stempel befindlichen Teile des Bandfüh
rungskanals einzuführen.
Weiterhin weist die Vorrichtung einen an einem verfahrbaren
Ständer 14 befestigten Umreifungskopf 15 auf, welcher das Ein
laufen des Bandes, das Spannen, das Verschließen und das Schnei
den des Bandendes durchführt.
Die Distanzstücke 4 bis 4 III sind an schwenkbaren Haltearmen 16
bis 16 III angeordnet, welche wiederum an der Umreifungsvorrich
tung 1 oder an zugehörigen Rahmenteilen 17 befestigt sind.
Die Bandführungskanäle der Umreifungseinrichtung sind hierbei
teilweise verfahrbar ausgebildet. Insbesondere die Anschlußbögen
10, 11, 12 und 13 sind in der hier dargestellten Ausführungsform
schwenkbar und klappen nach oben und nach unten nach oder vor
dem Umreifungsvorgang vom Packstück weg.
Die Umreifungseinrichtung bzw. der Umreifungskopf 15 sowie die
Anschlußbögen 11 und 12 und die Haltearme 16 II und 16 III, welche
die als Bolzen ausgebildeten Distanzstücke 4 II und 4 III tragen,
sind in der hier gezeigten Ausführung an einem verfahrbaren
Ständer 14 angeordnet. Die Anschlußbögen und die Distanzstücke
sind hierbei in ihren Bewegungen mechanisch gekoppelt, so daß
sich beim Schließen bzw. beim Öffnen des aus Bandführungska
nalteilen bestehenden Rahmens eine Zwangsführung auch für die
Distanzstücke ergibt, so daß nicht versehentlich eine Umreifung
ohne eingelegte Distanzstücke gestartet werden kann.
Die Fig. 2 zeigt noch einmal eine Seitenansicht der Umreifungs
vorrichtung, wobei jedoch lediglich das Packstück 2 und die Kom
pressions-Stempel 18 und 19 als wesentliche Teile dargestellt
sind. Ebenfalls gezeigt sind die als Bolzen ausgebildeten Di
stanzstücke 4 und 4 I, die bei der hier dargestellten Mehrfachum
reifung über die Packstücklänge verfahrbar sind. Gleichermaßen
sind die Nuten 20 und 21 zu erkennen, welche jeweils die Band
führungskanäle 6 und 7 aufnehmen sowie das Umreifungsband 3,
welches bereits in der letzten Umreifungsposition der Umrei
fungsvorrichtung in den Bandführungskanal eingelaufen ist und
außerhalb der durch die Distanzstücke aufgespannten Fläche ge
halten wird.
Claims (15)
1. Verfahren zur Umreifung kompressibler Packstücke mit Umrei
fungsbändern, bei dem die das Packstück bildenden Materialien
zur geometrischen Anpassung an das spätere Packmaß und zur Kon
ditionierung in eine Umreifungsposition verbracht werden, in der
nach Entstehen eines näherungsweise das spätere Packmaß aufwei
senden Materialpaketes von einer oder mehreren Seiten des Mate
rialpaketes Kompressions-Stempel auf das Packstück aufgesetzt
werden, wobei die Kompressions-Stempel ein oder mehrere zum
Packstück geöffnete Nuten oder Ausnehmungen zur Aufnahme der
Bandführungskanäle für die anzubringenden Umreifungsbänder auf
weisen, bei dem die Kompressions-Stempel das Packstück nachfol
gend auf ein Umreifungsmaß komprimieren, und bei dem nach der
Kompression auf ein Umreifungsmaß eine verfahrbare und ebenfalls
mit Bandführungskanälen versehene Umreifungseinrichtung glei
chermaßen in eine Umreifungsposition fährt, in welcher das Pack
stück unter Einbeziehung der Bandführungskanäle in den Kompres
sions-Stempeln vollständig von einem aus Bandführungskanälen be
stehenden Rahmen umgeben wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kompressions-Stempel das Packstück auf ein Umreifungsmaß
komprimieren, welches geringer ist als das spätere Packmaß, und
daß vor Beginn des Umreifungsvorganges zwischen Packstück und
dem aus Bandführungskanälen bestehenden Rahmen Distanzstücke
eingebracht werden, welche das danach in die zum Packstück ge
öffneten Bandführungskanäle einlaufende Umreifungsband in einem
Abstand von der Oberfläche des auf Umreifungsmaß komprimierten
Packstückes halten, daß nachfolgend das Umreifungsband über den
Distanzstücken mit einem Umreifungskopf gespannt, geschlossen
und geschnitten werden, daß nach dem Anbringen des Umreifungs
bandes die Distanzstücke unter Lockerung der Bandspannung aus
dem aus Bandführungskanälen bestehenden Rahmen entfernt werden
und die Umreifungseinrichtung aus der Umreifungsposition in eine
Warteposition verfährt, und das abschließend die Kompressions-
Stempel vom Packstück gelöst werden, wonach das Packstück sich
auf ein durch die Umreifungsbänder vorgegebenes Packmaß aus
dehnt.
2. Verfahren zur Umreifung kompressibler Packstücke mit Umrei
fungsbändern nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Umreifungseinrichtung sukzessive mehrere und durch die
Lage der Bandführungskanäle für die anzubringenden Umreifungs
bänder in den Kompressions-Stempeln vorgegebene Umreifungslagen
anfährt und in mehreren Umreifungslagen Distanzstücke in die je
weils aus Bandführungskanälen gebildeten Rahmen eingebracht wer
den, wobei die Umreifungsvorrichtung erst nach dem Anbringen
mehrerer Umreifungen in eine Warteposition verfährt.
3. Verfahren zur Umreifung kompressibler Packstücke mit Umrei
fungsbändern nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Packstück vor dem Einfahren der Umreifungseinrichtung in
Umreifungsposition mit mindestens einer Umhüllung versehen wird.
4. Verfahren zur Umreifung kompressibler Packstücke mit Umrei
fungsbändern nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Packstück vor dem Einfahren der Umreifungseinrichtung in
Umreifungsposition mit mindestens einer Umhüllung aus zum Pack
material unterschiedlichen Material versehen wird.
5. Verfahren zur Umreifung kompressibler Packstücke mit Umrei
fungsbändern nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Packstücke mit mindestens einer Umhüllung aus einer
Kunststoff-Folie versehen werden.
6. Verfahren zur Umreifung kompressibler Packstücke mit Umrei
fungsbändern nach Anspruch 3 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Umhüllung über in den Kompressions-Stempeln vorhandene
Ausgabeeinrichtungen aufgebracht werden.
7. Vorrichtung zur Umreifung kompressibler Packstücke mit Umrei
fungsbändern, bei dem eine Einrichtung vorhanden ist, die die
das Packstück bildenden Materialien in einer Umreifungsposition
zur geometrischen Anpassung an das spätere Packmaß konditio
niert, wobei die Vorrichtung Kompressions-Stempel aufweist, die
nach Entstehen eines näherungsweise das spätere Packmaß aufwei
senden Materialpaketes von einer oder mehreren Seiten des Mate
rialpaketes auf das Packstück aufgesetzt werden, wobei die Kom
pressions-Stempel ein oder mehrere als zum Packstück geöffnete
Bandführungskanäle für die anzubringenden Umreifungsbänder die
nende Nuten und Ausnehmungen aufweisen, wobei die Kompressions-
Stempel das Packstück nachfolgend auf ein Umreifungsmaß kompri
mieren, wobei eine verfahrbare und ebenfalls mit Bandführungska
nälen und mit einem Umreifungskopf versehene Umreifungseinrich
tung vorhanden ist, welche nach der Kompression auf ein Umrei
fungsmaß so in die Umreifungsposition fährt, daß das Packstück
unter Einbeziehung der Bandführungskanäle in den Kompressions-
Stempeln vollständig von einem aus Bandführungskanälen bestehen
den Rahmen umgeben wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Umreifungseinrichtung (1) mit Distanzstücken (4, 4 I, 4 II,
4 III) versehen ist, welche zwischen Packstück (2) und dem aus
Bandführungskanälen (5 bis 13) bestehenden Rahmen verfahrbar
sind, wobei in der Umreifungsposition die Bandführungskanäle der
Umreifungseinrichtung (5, 7, 8, 10, 11, 12, 13) und die Bandfüh
rungskanäle in den Kompressions-Stempeln (6 und 9) so zueinander
angeordnet sind, daß ein Einlaufen des Umreifungsbandes (3) in
den aus Bandführungskanälen bestehenden Rahmen außerhalb der
durch die Distanzstücke aufgespannten Fläche erfolgt.
8. Vorrichtung zur Umreifung kompressibler Packstücke mit Um
reifungsbändern nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Distanzstücke (4, 4 I, 4 II, 4 III) als an Haltearmen (16,
16 I, 16 II, 16 III) befindliche Bolzen ausgebildet sind, wobei die
Haltearme an der Umreifungseinrichtung schwenkbar befestigt
sind.
9. Vorrichtung zur Umreifung kompressibler Packstücke mit Um
reifungsbändern nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bandführungskanäle der Umreifungseinrichtung mindestens
teilweise verfahrbar ausgebildet sind.
10. Vorrichtung zur Umreifung kompressibler Packstücke mit Um
reifungsbändern nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zu den Bandführungskanälen in den Kompressions-Stempeln
führenden Anschlußbögen (10, 11, 12, 13) der Bandführungskanäle
der Umreifungseinrichtung schwenkbar ausgebildet sind.
11. Vorrichtung zur Umreifung kompressibler Packstücke mit Um
reifungsbändern nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Umreifungskopf (15) der Umreifungsvorrichtung relativ
zum Packstück (2) verfahrbar ausgebildet ist.
12. Vorrichtung zur Umreifung kompressibler Packstücke mit Um
reifungsbändern nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Umreifungskopf sich an einem verfahrbaren Ständer oder
Rahmen (14) befindet.
13. Vorrichtung zur Umreifung kompressibler Packstücke mit Um
reifungsbändern nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Umreifungskopf und die mindestens teilweise verfahrbaren
Bandführungskanäle der Umreifungseinrichtung sich an einem ver
fahrbaren Ständer oder Rahmen befinden.
14. Vorrichtung zur Umreifung kompressibler Packstücke mit Um
reifungsbändern nach einem der Ansprüche 7 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die schwenkbar ausgebildeten Anschlußbögen der Bandführungs
kanäle der Umreifungseinrichtung und verfahrbar ausgebildete Um
reifungskopf der Umreifungsvorrichtung in ihren Bewegungen kop
pelbar sind.
15. Vorrichtung zur Umreifung kompressibler Packstücke mit Um
reifungsbändern nach einem der Ansprüche 7 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die verfahrbar ausgebildeten und an der Umreifungseinrich
tung befindlichen Distanzstücke mit den schwenkbar ausgebildeten
Anschlußbögen der Bandführungskanäle der Umreifungseinrichtung
und/oder dem verfahrbar ausgebildeten Umreifungskopf der Umrei
fungsvorrichtung in ihren Bewegungen koppelbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995124456 DE19524456C2 (de) | 1995-07-07 | 1995-07-07 | Verfahren und Vorrichtung zur Umreifung kompressibler Packstücke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995124456 DE19524456C2 (de) | 1995-07-07 | 1995-07-07 | Verfahren und Vorrichtung zur Umreifung kompressibler Packstücke |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19524456A1 true DE19524456A1 (de) | 1997-01-09 |
| DE19524456C2 DE19524456C2 (de) | 1998-05-20 |
Family
ID=7766059
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995124456 Expired - Fee Related DE19524456C2 (de) | 1995-07-07 | 1995-07-07 | Verfahren und Vorrichtung zur Umreifung kompressibler Packstücke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19524456C2 (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1085460B (de) * | 1959-02-25 | 1960-07-14 | Adolf Vogt | Vorrichtung fuer horizontale Ballenpressen zum manuellen Verschnueren von Ballen |
| US3733769A (en) * | 1971-12-29 | 1973-05-22 | Lummus Industries | Process of wrapping and strapping bales of fibers |
| DE2658337A1 (de) * | 1976-12-23 | 1978-07-06 | Schwelling Maschbau Hermann | Presse fuer abfaelle |
| DE2247594B2 (de) * | 1971-10-14 | 1979-08-02 | Halm Instrument Co | Vorrichtung zum Umschnüren von Packstücken |
| US4355496A (en) * | 1978-03-31 | 1982-10-26 | Systemation Inc. | Wrapping machine and method |
-
1995
- 1995-07-07 DE DE1995124456 patent/DE19524456C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1085460B (de) * | 1959-02-25 | 1960-07-14 | Adolf Vogt | Vorrichtung fuer horizontale Ballenpressen zum manuellen Verschnueren von Ballen |
| DE2247594B2 (de) * | 1971-10-14 | 1979-08-02 | Halm Instrument Co | Vorrichtung zum Umschnüren von Packstücken |
| US3733769A (en) * | 1971-12-29 | 1973-05-22 | Lummus Industries | Process of wrapping and strapping bales of fibers |
| DE2658337A1 (de) * | 1976-12-23 | 1978-07-06 | Schwelling Maschbau Hermann | Presse fuer abfaelle |
| US4355496A (en) * | 1978-03-31 | 1982-10-26 | Systemation Inc. | Wrapping machine and method |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19524456C2 (de) | 1998-05-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0120251B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Umwickeln von vorzugsweise quaderförmigen Gegenständen mit einem bahnförmigen Umwickelmaterial | |
| DE3918311C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Umhüllen von Stückgut, insbesondere Stückgutstapeln, mit einer Stretchfolienhaube | |
| DE69821154T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Umhüllen einer Ladung mit Dehnfolie | |
| EP0093953B1 (de) | Faserballenpresse mit einer Einrichtung zum Umreifen | |
| DE2451149C2 (de) | Vorrichtung zum Aufrollen und Zusammenpressen eines flexiblen, zusammendrückbaren Streifens | |
| DE1586243A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Verpackung eines Produktes | |
| CH685121A5 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen der Verpackung (Emballage) von textilen Rohstoffballen. | |
| DE2133714C3 (de) | Umreifungseinheit zum Umreifen von expansiven Gütern | |
| EP0178518B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Umschnüren eines Ballens od. dgl. | |
| DE2324293B2 (de) | Vorrichtung zum Umschnüren eines Ballens o.dgl | |
| DE2639861A1 (de) | Verfahren und einrichtung zur herstellung fest verpacktr materialballen | |
| DE3878768T2 (de) | Apparat zum setzen eines filmbands unter spannung. | |
| EP1013549B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Umhüllen eines Stückgutstapels | |
| DE2623907C3 (de) | Straffzieheinrichtung | |
| EP1963187B1 (de) | Haubenverpackungsanlage mit einrichtung zur herstellung von seitenfalten | |
| EP0075162A1 (de) | Faserballenpresse | |
| DE19524456A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Umreifung kompressibler Packstücke | |
| DE3917110A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum umhuellen von stueckgut mit einer stretchfolienhaube und hiermit zu bildende verpackungseinheit | |
| DE4120440A1 (de) | Verfahren, magazinstrang und vorrichtung zum anbringen von u-foermigen biegeklammern | |
| DE864936C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Umschnueren von Garben oder Ballen aus landwirtschaftlichem Erntegut | |
| DE2711430A1 (de) | Verschluss- und abschneidevorrichtung fuer zusammengeraffte verpackungsschlaeuche, wie wursthuellen, beutel u.dgl. | |
| DE19908076A1 (de) | Verfahren und Einrichtung zum Abbinden von Spaltbandbunden | |
| WO2021058559A1 (de) | Pressballen, verpackungseinrichtung und produktionseinrichtung für pressballen | |
| DE2350828C3 (de) | Banderoliermaschine | |
| DE2645243A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum verbinden zweier baender aus thermoplastischem werkstoff |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: TITAN UMREIFUNGSTECHNIK GMBH & CO. KG, 58332 SCHWE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |