DE19523282A1 - Kolbenpumpe - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kolbenpumpe nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Derartige Kolbenpumpen mit einer oder mehreren in einem Ge
häuse feststehend angeordneten einen Kolben umfassenden Pum
penelementen gehören zum allgemeinen Stand der Technik (Um
druck zur Vorlesung "Grundlagen der Ölhydraulik", Prof.
Dr.-Ing. W. Back´, Institut für hydraulische und pneumatische
Antriebe und Steuerungen, RWTH Aachen, 4. Aufl., 1979, S.
120) und umfassen eine auf einer Antriebswelle drehfest ange
ordnete Taumelscheibe, welche das Pumpenelement beaufschlagt,
so daß die Kolben der Pumpenelemente bei rotierender Taumel
scheibe axial oszillieren. Um das Fördervolumen der Pumpe zu
verstellen, ist die Taumelscheibe um eine senkrecht zur An
triebswellenlängsachse verlaufende Schwenkachse schwenkbar
auf der Antriebswelle angeordnet.
Dabei besteht das Problem, daß die Taumelscheibe beim Pumpen
betrieb rotiert, wodurch sich erheblich Schwierigkeiten erge
ben, wenn der Schwenkwinkel der Taumelscheibe verändert wer
den soll.
Daher werden üblicherweise Schrägscheibenpumpen oder Schräg
trommelpumpen bevorzugt, wenn eine Einstellung des Fördervo
lumens möglich sein soll.
Schrägscheibenpumpen weisen eine nicht rotierende Betäti
gungsscheibe für die Kolben auf, die in einem Gehäuse schräg
zur Rotationsachse einer beim Pumpbetrieb rotierenden, die
Pumpenelemente aufweisenden Trommel angeordnet ist, so daß
der Winkel zwischen der Betätigungsscheibe und der Rotations
achse mittels einer Einstelleinrichtung einstellbar ist.
Nachteilig ist es hierbei, daß beim Pumpbetrieb reiativ große
Massen bewegt werden müssen.
Schrägtrommelpumpen besitzen eine rotierende Trommel, die
Pumpenelemente umfaßt und die gegenüber einer feststehenden
Kolben-Betätigungsscheibe schwenkbar ist, um das Fördervolu
men einzustellen. Bei dieser Art Pumpen ist es neben der Be
wegung relativ großer Massen beim Pumpbetrieb erforderlich,
daß die Zu- und Rücklaufleitungen für das zu fördernde Medium
flexibel ausgebildet sein müssen, damit diese Leitungen eine
Schwenkbewegung der Trommel nicht behindern.
Die Kolbenpumpe mit den kennzeichnenden Merkmalen des An
spruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, daß sich die Schräg
stellung der Taumelscheibe auf einfache Weise auch während
des Pumpbetriebs verstellen läßt, so daß sich das
Fördervolumen auf einfache Weise stufenlos an die jeweiligen
Betriebserfordernisse, also z. B. an unterschiedliche Förder
volumen anpassen läßt, ohne daß beim Pumpbetrieb eine relativ
schwere Trommel mit den Pumpenelementen bewegt werden muß.
Dabei weist die erfindungsgemäße Axialkolbenpumpe ein kleines
Bauvolumen und einen einfachen Aufbau auf, insbesondere müs
sen die Leitungen für den Anschluß der Pumpe nicht elastisch
sein.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind
vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im
Hauptanspruch angegebenen Axialkolbenpumpe möglich.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher er
läutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf ein stirnseitiges
Ende einer Axialkolbenpumpe nach einem Ausführungs
beispiel der Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Axialkol
benpumpe im wesentlichen nach Linie II-II in
Fig. 1, bei eingestelltem maximalen Förderhub, und
Fig. 3 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Axialkol
benpumpe im wesentlichen ebenfalls nach Linie II-II
in Fig. 1, bei eingestelltem Förderhub Null.
In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind einander ent
sprechende Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Wie in Fig. 1 dargestellt, weist eine Kolbenpumpe, die vor
zugsweise als Axialkolbenpumpe ausgebildet ist, drei in einem
Gehäuse 10 feststehend angeordnete Pumpenelemente 11 auf. Ein
Zulauf- und ein Rücklaufanschluß 12 bzw. 13 dienen zum An
schluß der Axialkolbenpumpe an einen nicht dargestellten Vor
ratsbehälter für ein zu förderndes Fluid, z. B. zum Anschluß
an einen Kraftstoffbehälter. Ein mit einem Hochdruckbereich
der Axialkolbenpumpe verbundener Hochdruckanschluß 14 ist
vorgesehen, um in üblicher Weise unter Druck stehendes Fluid
zu entnehmen. Ein vorgespanntes Rückschlagventil 15 verbindet
in nicht näher gezeigter Weise den Hochdruckbereich mit einem
Niederdruckbereich, um eine Druckbegrenzung zu erreichen.
Wie in Fig. 2 gezeigt, umfaßt jedes der im Gehäuse′ 10 ange
ordneten Pumpenelemente 11 ein in das Gehäuse 10 eingesetztes
und darin befestigtes Halteelement 16 mit einer Ausnehmung
17, in die ein Ventil 18 und ein Pumpenzylinder 19 fest ein
gesetzt sind. Im Zylinderraum des Pumpenzylinders 19 ist ein
Kolben 20 verschiebbar aufgenommen.
Jeder Kolben 20 weist eine sich in seiner Längsrichtung er
streckende Zulaufbohrung 21 auf, die an ihrem in der Zeich
nung linken Ende über eine Querbohrung 22 mit dem Nieder
druckbereich 23 der Axialkolbenpumpe in Verbindung steht und
der am im Zylinderraum angeordneten Ende des Kolbens 20 ein
Zulaufventil 24 zugeordnet ist.
Das Zulaufventil 24 ermöglicht beim Saughub des Kolbens 20
eine Verbindung zwischen einem vom Kolben 20 im Zylinderraum
begrenzten Kompressionsraum 25 und dem Niederdruckbereich 23,
während es diese Verbindung beim Kompressionshub sperrt. Ent
sprechend ermöglicht das Ventil 18 beim Kompressionshub des
Kolbens 20 eine Verbindung zwischen dem Kompressionsraum 25
und dem Hochdruckbereich, während es diese Verbindung beim
Saughub sperrt.
Um die Kolben 20 anzutreiben, ist eine Taumelscheibe 26 vor
gesehen, die auf einer im Gehäuse 10 drehbar gelagerten An
triebswelle 27 mittels eines vorzugsweise senkrecht zur An
triebswellenlängsachse A angeordneten Mitnahmestifts 28 dreh
fest aber um eine vom Mitnahmestift 28 festgelegte Taumel
scheibenschwenkachse schwenkbar gehalten ist. Die Längsachsen
der Kolben 20 sind dabei zweckmäßigerweise parallel zur An
triebswellenlängsachse A angeordnet.
Die Schwenkachse der Taumelscheibe 26 kann aber auch gegen
über der Antriebswellenlängsachse A um einen gewissen Winkel
geneigt und/oder gegenüber der Antriebswellenlängsachse A ra
dial nach außen etwas versetzt sein.
Die Taumelscheibe 26 weist eine den Kolben 20 zugewandte
Gleitfläche 29 auf, gegen die die Kolben 20 von Federn 30 ge
drückt werden, die jeweils zwischen dem entsprechenden Hal
teelement 16 und einem am freien Ende des Kolbens 20 ange
brachten Federteller 31 abgestützt sind. Dabei sind zwischen
den freien Enden der Kolben 20 und der Gleitfläche 29 Gleit
schuhe 32 angeordnet, die beim Pumpbetrieb eine einwandfreie
Gleitbewegung der Kolben 20 auf der Gleitfläche 29 der Tau
melscheibe 26 sicher stellen und damit ein Verkanten der Kol
ben 20 im Pumpenzylinder 19 verhindern.
Anstelle der beschriebenen Pumpenelemente 11 können auch an
dere gebräuchliche Pumpenelemente vorgesehen werden. Die Kol
ben 20 können auch in einer direkt im Gehäuse vorgesehenen
Kolbenführungsbohrung verschiebbar gelagert sein. Bei einer
derartigen Ausführungsvariante kann also auf das in der
Zeichnung dargestellte Pumpenelement 11 mit dem Halteelement
16 und dem Pumpenzylinder 19 verzichtet werden. Es ist mög
lich, die Kolbenpumpe mit einem einzigen Kolben 20 bzw. einem
einzigen Pumpenelement 11 auszustatten. Um Druckpulsationen
so klein wie möglich zu halten, werden mehrere, möglichst ei
ne ungerade Anzahl, vorzugsweise drei Kolben 20 bzw. Pum
penelemente 11 vorgesehen.
Eine Einrichtung zum Einstellen eines Schwenkwinkels zwischen
der Antriebswelle 27 und der Taumelscheibe 26 weist ein dreh
fest und axial verschiebbar auf der Antriebswelle 27 angeord
netes, als Hubeinstell- oder -übertragungselement dienendes
Zwischenglied 33 mit einem Hülsenabschnitt 34 und einem eine
zur Antriebswelle 27 senkrechte Ringfläche 35 tragenden
scheibenförmigen Abschnitt 36 auf. Der Hülsenabschnitt 34 er
streckt sich von dem scheibenförmigen Abschnitt 36 in An
triebswellenlängsrichtung bis in eine zentrale Ausnehmung 37
der Taumelscheibe 26 und umfaßt zwei in Antriebswellen
längsrichtung verlaufende, einander in Bezug auf die An
triebswelle 27 diametral gegenüberliegende Längsschlitze 38
(siehe insbesondere Fig. 3), durch die sich der Mitnahmestift
28 hindurch erstreckt, um das Zwischenglied 33 drehfest auf
der Antriebswelle 27 zu halten.
Das Zwischenglied 33 und die Taumelscheibe 36 rotieren ge
meinsam. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird das
Drehmoment von der Antriebswelle 27 auf das Zwischenglied 33
übertragen. Es ist aber auch möglich, die Kolbenpumpe so ab
zuwandeln, daß der Antrieb des Zwischengliedes 33 über die
Taumelscheibe 26 erfolgt.
Die drehfeste Anordnung des Zwischengliedes 33 auf der An
triebswelle 27 läßt sich z. B. auch durch eine Keil-Nut-Ver
bindung oder dergleichen erreichen.
Die Ringfläche 35 am scheibenförmigen Abschnitt 36 des Zwi
schenglieds 33 ist auf der von der Taumelscheibe 26 abgewand
ten Seite angeordnet und erstreckt sich vollständig um die
Antriebswelle 27 herum. Auf der der Taumelscheibe 26 zuge
wandten Seite ist ein axial gerichteter Vorsprung 39 vorgese
hen, der in eine Ausnehmung 40 in der Taumelscheibe 26 ein
greift. Alternativ hierzu kann der Vorsprung auch an der
Taumelscheibe 26 vorgesehen sein und in eine Ausnehmung am
Zwischenglied 33 eingreifen. Bei entsprechender Gestaltung
des Zwischenglieds 33 und der Taumelscheibe 26 kann auf die
Ausnehmung 40 in der Taumelscheibe 26 bzw. in dem Zwi
schenglied 33 verzichtet werden.
Beispielsweise ist es auch möglich, an dem Zwischenglied 33
eine Verzahnung vorzusehen, die mit einer entsprechenden Ver
zahnung an der Taumelscheibe 26 derart in Eingriff steht, daß
sich bei Verschiebung des Zwischenglieds 33 in Richtung der
Antriebswellenachse A der Schwenkwinkel der Taumelscheibe 26
verändert.
Um das Zwischenglied 33 zur Einstellung des Schwenkwinkels
der Taumelscheibe 26 in Richtung der Antriebswellenachse A
verschieben zu können, ist eine vorzugsweise am Gehäuse 10
feststehend angeordnete Verschiebeeinrichtung 41 vorgesehen,
die mit einem Schubteil 43 über ein Gleitelement 42 an der
Ringfläche 35 anliegt. Das Gleitelement 42 ist dabei vorzugs
weise an dem Schubteil 43 beweglich befestigt, könnte aber
auch an der Ringfläche 35 angeordnet sein. Auf das Gleitele
ment 42 kann gegebenenfalls vollständig verzichtet werden.
Das Gleitelement 42 kann beispielsweise auch durch ein Wälz
lager ersetzt werden.
Das Schubteil 43 ist an einer quer zur Antriebswelle 27 ver
laufenden und um ihre Längsachse drehbar am Gehäuse 10 ange
ordneten Exzenterwelle 44 als gegen deren Längsachse versetz
ter Fortsatz ausgebildet und bei einer Drehung der Exzenter
welle 44 in Richtung der Antriebswellenachse A verstellbar.
Mit dem Schubteil 43 läßt sich die axiale Lage des Zwi
schenglieds 33 relativ zur Taumelscheibenschwenkachse ein
stellen und bei rotierender Antriebswelle 27 festhalten, um
so den Schwenkwinkel der Taumelscheibe 26 einzustellen und
während eines Pumpbetriebs zu fixieren.
Um das Schubteil 43 in Längsrichtung der Antriebswelle 27 zu
verstellen, ist die Exenterwelle 44 von einem Stellantrieb
45, insbesondere von einem Elektromotor, um ihre Längsachse
drehbar. Dabei beaufschlagt der Stellantrieb 45 die Exzenter
welle 44 und damit auch das Schubteil 43 über eine Getriebe
anordnung 46, die zum Beispiel ein Schneckengetriebe mit ei
ner vom Stellantrieb 44 getriebenen Schnecke 46′ und einem
Schneckenrad 46′′ sein kann, das mit der Exzenterwelle 44 ver
bunden ist.
Zweckmäßigerweise ist ein die Anzahl der Umdrehungen des
Stellantriebs 45 erfassender Fühler 47 vorgesehen, dessen
Ausgangssignal einer den Stellantrieb 45 beaufschlagenden
Steuereinrichtung (nicht dargestellt) zugeführt ist, um eine
Verstellung der axialen Lage des Schiebeelements 33 festzu
stellen und zu steuern.
Wegen der möglichen Zuordnung zwischen der Umdrehung der
Schnecke 46′ und der Stellung des Zwischenglieds 33 (in
Längsrichtung der Antriebswelle 27 betrachtet), können die
Umdrehungen der Schnecke 46′ als Maß für die Stellung des
Zwischenglieds 33 dienen. Die Getriebeanordnung 46 sorgt für
eine Drehzahlverringerung und eine Drehmomenterhöhung bei der
Übertragung der Stellbewegung des Stellantriebs 45 auf die
Stellbewegung (in axialer Richtung) des Zwischengliedes 33.
Wegen der Getriebeanordnung 46 ist es möglich, mit dem Fühler
47 beispielsweise nur die Anzahl der Umdrehungen der Schnecke
46′ zu erfassen und trotzdem eine sehr genaue Information
über die Stellung des Zwischenglieds 33 und damit über den
augenblicklichen Schwenkwinkel der Taumelscheibe 26, der ein
Maß für den jeweils eingestellten Förderhub ist, zu erhalten.
Die Getriebeanordnung 46 ermöglicht insbesondere auch bei ei
ner großen Kolbenpumpe den Einsatz eines relativ kleinen und
schwachen Stellantriebs 46, z. B. eines kleinen, drehmoment
schwachen Elektromotors.
Mit Bezug auf die Fig. 2 und 3 wird nun die Verstellung der
Förderleistung der beschriebenen Axialkolbenpumpe beschrie
ben.
In Fig. 2 ist das Schubteil 43 in seiner am weitesten auf die
Taumelscheibe 26 zu verschobenen Stellung gezeigt, in der der
größte einstellbare Schwenkwinkel der Taumelscheibe 26 und
damit der größte einstellbare Kolbenhub erreicht wird. Hier
bei liegt die keilförmig ausgebildete Taumelscheibe 26 mit
ihrem von der Ausnehmung 40 abgewandten Bereich an dem schei
benförmigen Abschnitt 36 des Zwischenglieds 33 an.
Zum Verringern der Förderleistung der erfindungsgemäßen
Axialkolbenpumpe wird die Exzenterwelle 44 vom Stellantrieb
45 gedreht, so daß sich das Schubteil 43 in Richtung von der
Taumelscheibe 26 weg bewegt.
Da die Taumelscheibe 26 von den federbeaufschlagten Kolben 20
gegen den Vorsprung 39 am Zwischenglied 33 gedrückt gehalten
wird, wird infolgedessen das Zwischenglied 33 gegen das
Schubteil 43 der Verschiebeeinrichtung 41 gedrückt gehalten
und folgt daher der axialen Bewegung des Schubteils 43, bis
dieses z. B. die in Fig. 3 gezeigte Stellung einnimmt, in der
die Taumelscheibe 26 senkrecht zur Antriebswelle 27 steht und
damit keinen Kolbenhub mehr bewirkt. Hierbei ist die Förder
leistung Null. Die Taumelscheibe 26 wird also entsprechend
einer Bewegung des Schubteils 43 um den Mitnahmestift 28 ge
dreht, so daß die für die gewünschte Pumpbewegung der Kolben
20 benötigte Schrägstellung der Taumelscheibe 26 erreicht
wird.
Mit der erfindungsgemäß vorgesehenen Einrichtung zum Einstel
len des Schwenkwinkels der Taumelscheibe 26 läßt sich also
der Kolbenhub und damit die Förderleistung der Axialkolben
pumpe zwischen einem größten Wert und Null stufenlos einstel
len. Wird dabei wie im beschriebenen Ausführungsbeispiel ein
Stellantrieb, insbesondere ein steuerbarer Elektromotor ver
wendet, so kann die Förderleistung auch während des Betriebs
der Axialkolbenpumpe verändern werden, ohne daß eine Be
triebsunterbrechung erforderlich wäre.
Die Verschiebeeinrichtung 41 kann auch in anderer geeigneter
Weise aufgebaut sein, um eine Verstellung des Schwenkwinkels
der Taumelscheibe 26 zu bewirken. Z. B. kann die Verstellein
richtung auch einen parallel zur Antriebswelle angeordneten
Stößel aufweisen, der beispielsweise direkt von einem linea
ren Stellantrieb in Richtung der Antriebswellenachse A ver
schoben wird, um eine gewünschte Bewegung des Zwischenglieds
zu bewirken.
Ferner ist es möglich, das Schubteil als die Antriebswelle
mit Abstand umgebenden Ringzylinder auszubilden, der in Rich
tung der Antriebswellenachse A verschoben werden kann und mit
einer der Taumelscheibe 26 zugewandten ringförmigen
Stirnfläche auf ein an der Taumelscheibe 26 angebrachtes und
von dieser abstehendes Zwischenglied einwirkt, um eine Verän
derung der Schwenklage der Taumelscheibe 26 herbeizuführen.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, am Zwischenglied eine
kegelstumpfförmige Ringfläche vorzusehen und als Schubteil
einen quer zur Antriebwellenachse verschiebbaren Keil einzu
setzen.
Beispielsweise kann als Verschiebeeinrichtung auch ein län
genveränderlicher Stellzylinder vorgesehen sein, der sich mit
einem seiner Enden am Gehäuse 10 und mit seinem anderen Ende
am Zwischenglied 33 abstützt. Um dabei ′ein Wegkippen des
Stellzylinders zu verhindern, kann dieser zum Beispiel in ei
ner entsprechenden im Gehäuse 10 vorgesehenen Bohrung geführt
sein.
Claims (11)
1. Kolbenpumpe mit wenigstens einem in einem Gehäuse (10)
verschiebbar gelagerten Kolben (20), mit einer An
triebswelle (27), auf der eine Taumelscheibe (26) zum
Antrieb des Kolbens (20) drehfest aber um eine Taumel
scheibenschwenkachse schwenkbar angeordnet ist, und mit
einer Einrichtung zum Einstellen eines Schwenkwinkels
zwischen der Antriebswelle (27) und der Taumelscheibe
(26),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zum Einstellen des Schwenkwinkels
der Taumelscheibe (26) eine am Gehäuse (10) angeordnete
Verschiebeeinrichtung (41) aufweist, die die Taumel
scheibe (26) über ein rotierendes Zwischenglied (33)
zur Einstellung des Schwenkwinkels beaufschlagt.
2. Kolbenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Zwischenglied (33) so auf der Antriebswelle (27)
angeordnet ist, daß es von der Verschiebeeinrichtung
(41) in einer jeweils eingestellten axialen Lage zur
Einstellung des Schwenkwinkels der Taumelscheibe (26)
gehalten wird, wobei seine Lage auch bei rotierender
Antriebswelle (27) von der Verschiebeeinrichtung (41)
veränderbar ist.
3. Kolbenpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß das Zwischenglied (33) auf der Antriebswelle
(27) drehfest und axial bewegbar angeordnet ist.
4. Kolbenpumpe nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Zwischenglied (33) eine von der Tau
melscheibe (26) abgewandte, zur Antriebswellenlängs
richtung senkrechte, vollständig um die Antriebswelle
(27) umlaufende Ringfläche (35) aufweist, gegen die ein
in Antriebswellenlängsrichtung verschiebbares Schubteil
(43) anliegt.
5. Kolbenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß am Zwischenglied (33) oder an der
Taumelscheibe (26) ein axial gerichteter Vorsprung (39)
vorgesehen ist, der in eine Ausnehmung (40) in der Tau
melscheibe (26) bzw. im Zwischenglied (33) eingreift.
6. Kolbenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Taumelscheibe (26) auf einem in
Richtung der Taumelscheibenschwenkachse angeordneten
Mitnahmestift (28) schwenkbar gehalten ist und daß das
Zwischenglied (33) einen Hülsenabschnitt (34) umfaßt,
der sich von dem die Ringfläche (35) tragenden Ab
schnitt (36) des Zwischenglieds (33) in Antriebswellen
längsrichtung bis in eine zentrale Ausnehmung (37) der
Taumelscheibe (26) erstreckt und der zwei in Antriebs
wellenlängsrichtung verlaufende, einander in Bezug auf
die Antriebswelle (27) diametral gegenüberliegende
Längsschlitze (38) umfaßt, durch die sich der Mitnah
mestift (28) hindurch erstreckt.
7. Kolbenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem Zwischenglied (33) und
einem Schubteil (43) der Verschiebeeinrichtung (41) ein
Gleitelement (42) vorgesehen ist, das vorzugsweise am
Schubteil (43) der Verschiebeeinrichtung (41) ange
bracht ist.
8. Kolbenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verschiebeeinrichtung (41) eine
Exenterwelle (44) umfaßt, die quer zur Antriebswelle
(27) verläuft und um ihre Längsachse drehbar am Gehäuse
(10) angeordnet ist und die an ihrem der Antriebswelle
(27) zugewandten Ende einen gegen ihre Längsachse ver
setzt angeordneten Fortsatz aufweist, der als Schubteil
(43) das Zwischenglied (33) beaufschlagt.
9. Kolbenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verschiebeeinrichtung (41) ei
nen Stellantrieb (45)′ insbesondere einen Elektromotor,
zur Betätigung des Zwischenglieds (33) umfaßt.
10. Kolbenpumpe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schubteil (43) der Verschiebeeinrichtung (41) über
eine Getriebeanordnung (46) von deren Stellantrieb (45)
beaufschlagbar ist.
11. Kolbenpumpe nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Verschiebeeinrichtung
(41) ein die bewirkte Verschiebung des Zwischenglieds
(33) erfassender Fühler vorgesehen ist, dessen Aus
gangssignal einer die Verschiebeeinrichtung (41), vor
zugsweise deren Stellantrieb (45) beaufschlagende Steu
ereinrichtung zugeführt ist, wobei der Fühler insbeson
dere die Anzahl der Umdrehungen des Stellantriebs (45)
feststellt.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19523282A DE19523282A1 (de) | 1995-06-27 | 1995-06-27 | Kolbenpumpe |
| JP8141993A JPH0914132A (ja) | 1995-06-27 | 1996-06-04 | ピストンポンプ |
| US08/670,470 US5850775A (en) | 1995-06-27 | 1996-06-26 | Pump piston |
| GB9613337A GB2302714B (en) | 1995-06-27 | 1996-06-26 | Piston pump |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19523282A DE19523282A1 (de) | 1995-06-27 | 1995-06-27 | Kolbenpumpe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19523282A1 true DE19523282A1 (de) | 1997-01-02 |
Family
ID=7765342
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19523282A Ceased DE19523282A1 (de) | 1995-06-27 | 1995-06-27 | Kolbenpumpe |
Country Status (4)
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| US (1) | US5850775A (de) |
| JP (1) | JPH0914132A (de) |
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