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DE19523025A1 - Schüttler für einen Mähdrescher oder dergleichen - Google Patents

Schüttler für einen Mähdrescher oder dergleichen

Info

Publication number
DE19523025A1
DE19523025A1 DE1995123025 DE19523025A DE19523025A1 DE 19523025 A1 DE19523025 A1 DE 19523025A1 DE 1995123025 DE1995123025 DE 1995123025 DE 19523025 A DE19523025 A DE 19523025A DE 19523025 A1 DE19523025 A1 DE 19523025A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaker
drop
stage
vibrator
combine harvester
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995123025
Other languages
English (en)
Inventor
Heiko Gropp
Juergen Dalmer
Hermann Berghorn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Same SpA
Original Assignee
Same SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Same SpA filed Critical Same SpA
Priority to DE1995123025 priority Critical patent/DE19523025A1/de
Publication of DE19523025A1 publication Critical patent/DE19523025A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/30Straw separators, i.e. straw walkers, for separating residual grain from the straw

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Schüttler für einen Mähdrescher oder derglei­ chen gemäß den Merkmalen des Oberbegriffes der unabhängigen Pa­ tentansprüche.
Aus der DE 27 41 298 ist ein Schüttler für einen Mähdrescher bekannt, der als Hordenschüttler mit mehreren Fallstufen ausgebildet ist und eine zusätzliche Lockerungseinrichtung aufweist, die auf das ausgedroschene Gut einwirkt und ein angetriebenes Verteilerelement aufweist. Dieses Ver­ teilerelement ist im Bereich einer Fallstufe mit einer einstellbaren Dreh­ frequenz elektromotorisch antreibbar angeordnet, wobei die Drehrichtung umsteuerbar ist und das Verteilerelement aus einem Stab gebildet ist, der exzentrisch und schräg nach außen weisend zur Mittelachse des elektro­ motorischen Antriebes drehantreibbar angeordnet ist. Diese Anordnung und Ausgestaltung eines Verteilerelementes hat den Nachteil, daß dieses eine zusätzliche Komponente darstellt und das ausgedroschene Gut nicht über der gesamten Breite der Schüttler erfaßt wird. Weiterhin ist es von Nachteil, daß die Hordenschüttler zur Aufnahme des Verteilerelementes spezielle Ausbildungen benötigen, wodurch sich der Montageaufwand erhöht und darüber hinaus auch für die Lagerhaltung ein erhöhter Auf­ wand erforderlich ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Schüttler für einen Mähdrescher oder dergleichen bereit zu stellen, der gegenüber dem be­ kannten Stand der Technik einen verbesserten Wirkungsgrad aufweist und durch den sich zumindest der Teile- und Montageaufwand verringert.
Diese Aufgabe ist durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentan­ spruches 1 gelöst.
Zumindest eine gegenüber dem Schüttler bewegbar angeordnete Fallstufe hat den Vorteil, daß es aufgrund der Bewegung zu einer erhöhten Abscheidung der Körner von dem Stroh kommt, so daß ein derart ausgestalteter Schüttler einen verbesserten Wirkungsgrad zeigt.
Alternativ oder ergänzend dazu ist es denkbar, die Lamellen des Schütt­ lers in ihrem Anstellungswinkel einstellbar anzuordnen. Auch dadurch wird der Wirkungsgrad des Schüttlers verbessert und darüber hinaus kann je nach eingestelltem Anstellungswinkel eine Anpassung an die jeweiligen Ernteverhältnisse (Art bzw. Zustand des Erntegutes) erfolgen.
Es ist weiterhin denkbar, daß die Lamellen einer, mehrerer oder aller Fallstufen des Schüttlers einstellbar sind, wobei insbesondere die erste und ergänzend dazu noch die zweite Fallstufe in vorteilhafter Weise einstellbar sind. Eine Einstellung der Lamellen kommt beispielsweise auch dann in Frage, wenn zumindest eine Fallstufe gegenüber dem Schüttler bewegbar angeordnet ist. Die Einstellung kann manuell oder automatisch erfolgen, wobei bei der manuellen Einstellung vorgesehen ist, die Lamellen einzeln, in Gruppen oder in ihrer Gesamtheit (jeweils be­ zogen auf eine, mehrerer oder alle Fallstufen) einzustellen. Zu dieser Einstellung werden an sich bekannte Verstellelemente wie beispielsweise Hebel verwendet.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind im folgenden erläutert und anhand der Figuren gezeigt.
Es zeigen:
Fig. 1 Einen Mähdrescher und
Fig. 2 einen erfindungsgemäß ausgestalteten Schüttler.
Die Fig. 1 zeigt einen an sich bekannten Mähdrescher 1, der zum Schneiden des Erntegutes, insbesondere von Getreide, ein Schneidwerk 2 aufweist, wobei das geschnittene Erntegut über eine Fördereinrichtung 3 einer Drescheinrichtung 4 zugeführt wird. Das ausgedroschene Erntegut wird dann einer nicht näher bezeichneten Reinigungseinrichtung 5 sowie einer weiteren Trenneinrichtung (Schüttler 6) zugeführt, wobei - bezogen auf das Beispiel Getreide - das Stroh am rückwärtigen Ende des Mähdre­ schers 1 abgegeben und das ausgedroschene Korn in einem nicht gezeig­ ten Korntank gesammelt wird. Andere Erntegutarten sind selbstverständlich ebenfalls denkbar.
Die Fig. 2 zeigt einen erfindungsgemäß ausgestalteten Schüttler 6, wo­ bei zumindest eine Fallstufe 7 gegenüber dem Schüttler 6 bewegbar an­ geordnet ist. Weiterhin ist vorgesehen (nicht gezeigt), daß die zumindest eine Fallstufe 7 antreibbar ist. Dies kann beispielsweise in Abhängigkeit oder unabhängig von einem Antrieb des Schüttlers 6 erfolgen. Der Fallstufe 7 schließt sich zumindest eine weitere Fallstufe 8 an. Weiterhin ist in Fig. 2 gezeigt, daß die zumindest eine Fallstufe 7 als ein eigen­ ständiges Oberteil 9 der ersten Fallstufe 7 ausgebildet ist und über Schwingen 10 an dem Schüttler 6 bewegbar gelagert ist. Diese einem Parallelogramm ähnliche Anordnung der Fallstufe 7 hat den Vorteil, daß die Fallstufe 7 gegenüber dem Schüttler 6, der insbesondere auch ange­ trieben ist, eine zusätzliche Bewegung ausführt und es dadurch zu einer höheren Abscheidung kommt, wodurch der Wirkungsgrad verbessert wird.
Weiterhin ist vorgesehen, daß die zumindest eine Fallstufe 7 über Gummilager 11 an den Schwingen 10 gelagert ist und/oder die Schwingen 10 über Gummilager 11 an dem Schüttler 6 gelagert sind. Damit ist eine Realisierungsmöglichkeit für die Bewegung der Fallstufe 7 angegeben. Diese ist insbesondere hinsichtlich ihrer Konstruktion, ihrer Wirksamkeit und von den Kosten der Herstellung her als vorteilhaft zu betrachten.
Weiterhin ist vorgesehen, daß der zumindest einen Fallstufe 7 derart Mit­ tel zum Antreiben zugeordnet sind, daß die Fallstufe 7 eine im wesentli­ chen kreisförmige Bewegung ausführt. Alternativ dazu können die Mittel derart ausgebildet sein, daß die Fallstufe 7 eine im wesentlichen elipsoid­ förmige Bewegung ausführt. Damit ist, insbesondere je nach Bewegungs­ form des Schüttlers 6, eine Anpassung an dessen Bewegungsform mög­ lich, so daß dadurch der Wirkungsgrad deutlich gesteigert wird. Eine besondere Art des Antriebes ist darin zu sehen, daß die Mittel zum Antreiben derart ausgelegt sind, daß sich die Bewegung des angetriebe­ nen Schüttlers 6 und der zumindest einen Fallstufe 7 überlagern, wobei diese Überlagerung insbesondere epizykelartig vollführt. Dadurch erfolgt bei der Bewegung der Fallstufe 7 zumindest zeitweise eine Addition der Amplituden der Bewegung des Schüttlers 6 und der Fallstufe 7, so daß dadurch das Erntegut übermäßig beschleunigt wird, wodurch es zu einer weiteren Verbesserung des Wirkungsgrades (Erhöhung des Ab­ scheidungsgrades) kommt.
In vorteilhafter Weise ist zumindest die erste Fallstufe 7 des Schüttlers 6 bewegbar angeordnet. Darüber hinaus können auch die weiteren Fallstu­ fen und insbesondere alle Fallstufen des Schüttlers mit bewegbaren Oberteilen versehen sein, wobei jedoch der höchste Wirkungsgrad bei der ersten Fallstufe 7 vorliegt, da der Abscheidegrad im Laufe der weiteren Fallstufen abnimmt.
Bezugszeichenliste
1 Mähdrescher
2 Schneidwerk
3 Fördereinrichtung
4 Drescheinrichtung
5 Reinigungseinrichtung
6 Schüttler
7 1. Fallstufe des Schüttlers
8 2. Fallstufe des Schüttlers
9 Oberteil der 1. Stufe
10 Schwingen
11 Gummilager

Claims (10)

1. Schüttler (6) für einen Mähdrescher (1) oder dergleichen, insbeson­ dere ein Hordenschüttler, mit mehreren Fallstufen, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Fallstufe (7) gegenüber dem Schüttler (6) bewegbar angeordnet ist.
2. Schüttler (6) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zumindest eine Fallstufe (7) antreibbar ist.
3. Schüttler (6) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zumindest eine Fallstufe (7) über Schwingen (10) an dem Schüttler (6) bewegbar gelagert ist.
4. Schüttler (6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zumindest eine Fallstufe (7) über Gummilager (11) an den Schwingen (10) gelagert ist und/oder die Schwingen (10) über Gummilager (11) an dem Schüttler (6) gelagert sind.
5. Schüttler (6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zumindest einen Fallstufe (7) derart Mittel zum Antreiben zugeordnet sind, daß die Fallstufe (7) eine im we­ sentlichen kreisförmige Bewegung ausführt.
6. Schüttler (6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zumindest eine Fallstufe (7) derart Mittel zum Antreiben zugeordnet sind, daß die Fallstufe (7) eine im we­ sentlichen elipsoidförmige Bewegung ausführt.
7. Schüttler (6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Antreiben derart ausgelegt sind, daß sich die Bewegung des angetriebenen Schüttlers (6) und der zumindest einen Fallstufe (7) überlagern, insbesondere epizykelartig überlagern.
8. Schüttler (6) für einen Mähdrescher (1) oder dergleichen, insbeson­ dere ein Hordenschüttler, mit mehreren Fallstufen, dadurch gekennzeichnet, daß die zumindest eine Fallstufe (7) Lamellen aufweist, wobei diese Lamellen in ihrem Anstellungswinkel einstellbar sind.
9. Schüttler (6) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen einer Fallstufe einzeln, in Gruppen oder in ihrer Gesamtheit einstellbar sind.
10. Schüttler (6) nach Anspruch 8 oder 9,. dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen einer Fallstufe, mehrerer Fallstufen oder aller Fallstufen des Schüttlers (6) einstellbar sind.
DE1995123025 1995-06-24 1995-06-24 Schüttler für einen Mähdrescher oder dergleichen Withdrawn DE19523025A1 (de)

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