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DE19523607A1 - Verfahren zur Handhabung eines Gummiringes - Google Patents

Verfahren zur Handhabung eines Gummiringes

Info

Publication number
DE19523607A1
DE19523607A1 DE19523607A DE19523607A DE19523607A1 DE 19523607 A1 DE19523607 A1 DE 19523607A1 DE 19523607 A DE19523607 A DE 19523607A DE 19523607 A DE19523607 A DE 19523607A DE 19523607 A1 DE19523607 A1 DE 19523607A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rubber ring
cutting
gripping means
particular according
rubber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19523607A
Other languages
English (en)
Inventor
Horst-Dieter Herzog
Dieter Adam
Johannes Rath
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Luedorf & Co KG GmbH
Original Assignee
Carl Luedorf & Co KG GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Luedorf & Co KG GmbH filed Critical Carl Luedorf & Co KG GmbH
Priority to DE19523607A priority Critical patent/DE19523607A1/de
Publication of DE19523607A1 publication Critical patent/DE19523607A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/02Applying and securing binding material around articles or groups of articles, e.g. using strings, wires, strips, bands or tapes
    • B65B13/022Applying preformed bands of continuous-ring form, e.g. elastic
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B27/00Bundling particular articles presenting special problems using string, wire, or narrow tape or band; Baling fibrous material, e.g. peat, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Handhabung eines Gummiringes, bspw. zur Bündelung von Gegenständen mittels eines Gummiringes, wobei der Gummiring zunächst durch Abschneiden von einem Gummischlauch hergestellt wird.
Durch die DE 41 25 098 A1 ist eine Vorrichtung zur Bündelung einer Gruppe von Gegenständen mittels eines Gummiringes bekannt, bei welchem die Gegenstände grup­ penweise einer Bündelungsstation zugeführt werden, der je Gruppe ein Gummiring zugeführt wird. Der Gummiring wird taktweise von einem Schlauch abgeschnitten, hier­ nach von vier Spreizfingern ergriffen, aufgeweitet und in gespreiztem Zustand der Bündelungsstation zugeführt, wo der Gummiring in eine die Gruppe von zu umbündelnden Gegenständen umschließende Position gebracht wird. In dieser Stellung wird der Gummiring mittels Abstreifern von den Spreizfingern gestreift und damit für ein Auf­ springen auf die Gruppe von Gegenständen freigegeben. Durch das Abschneiden der Gummiringe von einem Schlauch können preiswerte Gummiringe einfachster Grundform verwendet werden, und da die Gummiringe nur taktweise einzeln abgeschnitten werden, ist eine Vereinzelung von Gummiringen nicht mehr erforderlich. Kritisch bleibt aber auch dort die Übergabe des geschnittenen Gummirin­ ges auf die Spreizfinger. Bei der bekannten Vorrich­ tung fällt der jeweils geschnittene Gummiring in einen unten offenen Tubus, dessen Bodenöffnung größer als die Weite eines ungespannten Gummiringes ist. Die Bodenöff­ nung ist durch eine verschiebbare Bodenplatte abge­ deckt, welche eine gabelförmige, unter die Bodenöffnung bewegbare und dabei den Gummiring noch tragende Verlän­ gerung aufweist. Die Weite des Gabelschlitzes ist dort ausreichend groß für einen Durchtritt der vier nicht gespreizten Finger bemessen. Nach Durchtritt und Ein­ greifen der Finger in den Gummiring wird die Bodenplat­ te vollständig von der Bodenöffnung weggezogen, so daß der Gummiring von der Bodenplatte auf die vier Finger überwechselt. Praktische Erfahrungen haben allerdings gezeigt, daß insbesondere größere Gummiringe, die keine Formstabilität aufweisen, nach dem Abstreifen z. B. zu einem doppellagigen Ring oder zu einem acht-förmigen Gebilde umschlagen können, mit der Folge, daß die Fin­ ger nicht mehr korrekt in den Gummiring eingreifen.
Durch die DE-OS 22 01 406 ist eine weitere Umbündel­ ungsmaschine bekannt, bei der verhältnismäßig breite, formstabile Ringe von einem Kunststoffschlauch geschnit­ ten und durch einen dort nicht näher beschriebenen Überführungsmechanismus an die Finger übertragen wer­ den. Kunststoffringe werfen allerdings im Gegensatz zu Gummiringen, bei denen es sich um ein Naturprodukt handelt, erhebliche Entsorgungsprobleme auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Handhabung eines Gummiringes, bspw. zur Bündelung von Gegenständen mittels eines Gummiringes anzugeben, das hinsichtlich der Übergabe und des Transports des Gummiringes in seiner Funktionssicherheit verbessert ist.
Gelöst ist die Aufgabe durch die im Hauptanspruch ange­ gebene Erfindung.
Die Unteransprüche stellen vorteilhafte Weiterbildungen dar.
Zufolge dieser Ausgestaltung ist ein Verfahren zur Handhabung eines Gummiringes gegeben, welches insbeson­ dere hinsichtlich der Übergabe und des Transportes des Gummiringes in seiner Funktionssicherheit verbessert ist. Dies ist dadurch gelöst, daß im Zuge des Abschnei­ dens der Gummiring mittels Greifmitteln ergriffen wird und nach Vollendung des Abschneidens mittels derselben Greifmittel transportiert wird. Im Gegensatz zum zuvor genannten Stand der Technik wird der herzustellende Gummiring bereits im Zuge des Abschneidens von Greifmit­ teln ergriffen. Dies hat zur Folge, daß der Gummiring nach Vollendung des Abschneidens nicht in eine unkon­ trollierte Lage verfällt, in welcher es zu Funktionsstö­ rungen bezüglich des Ergreifens kommen kann. Nach Vollendung des Abschneidens ist der Gummiring sicher durch die Greifmittel erfaßt, wonach ein Transport des hergestellten Gummiringes mittels derselben Greifmittel erfolgen kann. Diese Ausgestaltung ist denkbar bei allen Verfahren, bei welchen eine sichere Handhabung von von einem Gummischlauch abzuschneidenden Gummirin­ gen verlangt wird. Bevorzugt wird dieses Verfahren bei Maschinen zur Bündelung von Gegenständen mittels eines Gummiringes eingesetzt. In einer vorteilhaften Weiter­ bildung ist vorgesehen, daß im Zuge des Abschneidens eine Teilschlaufe in dem bereits abgeschnittenen Teil­ stück erzeugt wird und daß eine Ergreifung des Gummirin­ ges im Bereich der Teilschlaufe erfolgt. Zum Abschnei­ den des Gummiringes von einem Gummischlauch ist bevor­ zugt eine Schneidstation mit einem Schneidmesser vorge­ sehen. Letzteres trennt den herzustellenden Gummiring von dem Gummischlauch ab, wobei im Zuge der Abschneid­ ung der bereits abgeschnittene Teil - bedingt durch die Dicke des Schneidmessers - leicht angehoben wird. Dies wirkt sich als besonders vorteilhaft zur Ergreifung der so gebildeten Teilschlaufe mittels der Greifmittel aus. Diese Ergreifung kann bereits nach Erzielung einer kleinen Teilschlaufe, d. h. nach Abschneiden eines relativ kleinen Teilstückes erfolgen, in welcher Stellung die Stabilität der gebildeten Teilschlaufe so groß ist, daß ein sicheres Ergreifen gegeben ist. In einer bevorzugten Ausführung wird vorgeschlagen, daß die Greifmittel Spreizfinger sind. Letztere sind be­ kannt und dienen zur Aufspreizung des hergestellten Gummiringes und zur Zuführung zu einer Bündelungssta­ tion, wo der Gummiring in eine eine Gruppe von zu umbün­ delnden Gegenständen umschließende Position gebracht wird. Der herzustellende Gummiring wird somit im Zuge des Abschneidens von dem Gummischlauch bereits von den Spreizfingern ergriffen. Hiernach erfolgt vermittels der gespreizten Finger ein Umgreifen von zu bündelnden Gegenständen mittels des so aufgeweiteten Gummiringes, wonach in dieser Position ein Abstreifen des Gummirin­ ges mittels Abstreifern von den Spreizfingern und damit ein Aufspringen auf die zu umbündelnden Gegenstände erfolgt. Der Gummiring ist vom Abschneiden vom Gummi­ schlauch bis zum Aufspringen auf die zu umbündelnden Gegenstände stets sicher ergriffen, dies unabhängig davon, ob kleine oder große Gummiringe hergestellt werden. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann bei dem Verfahren nach der Erfindung vorgesehen sein, daß die Spreizfinger den Gummiring im Bereich der Schneidenstation spreizen und daß der Gummiring den Schneidbereich erst im gespreiztem Zustand verläßt. Bereits nach Erzeugung einer Teilschlaufe treten die Spreizfinger, wie bereits erwähnt, in diese ein, wonach bereits eine Spreizung der Finger erfolgt. Diese Sprei­ zung muß nicht die Endstellung der Aufspreizung sein. Vielmehr kann ein Aufspreizen der Teilschlaufe nur so weit erfolgen, daß der Teilbereich des herzustellenden Gummiringes über die Spreizfinger gespannt ist. Nach Form und Weite bei jedem Schneidevorgang nahezu gleich ist. Bedingt durch die Aufstelleigenschaften des Gummi­ materials wird jeweils eine Teilschlaufe gebildet, deren Abmessungen lediglich in einem vorhersehbaren Toleranzbereich variieren. Die Greifmittel, bspw. Spreizfinger, sind entsprechend ausgebildet und positio­ niert, so daß diese den vorgenannten Toleranzbereich der Teilschlaufen-Ausdehnung bzw. -Ausrichtung abdecken, womit stets eine sichere, gezielte Übernahme vor der Vollendung des Abschneidens gegeben ist. In einer alternativen Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Greifmittel als pinzettenartiger Greifer ausgebildet sind, welcher einen Abschnitt der Teilschlaufe er­ greift. Auch hier wird im Zuge des Abschneidens der Gummiring mittels dieses pinzettenartigen Greifers im Bereich der gebildeten Teilschlaufe ergriffen, wonach das Vollenden des Abschneidens erfolgt. Mittels des pinzettenartigen Greifers wird der so hergestellte Gummiring transportiert. Hierzu kann vorgesehen sein, daß die abgeschnittene Schlaufe von den Greifmitteln in eine Übergabeposition verbracht wird. In dieser Überga­ beposition kann die hergestellte Teilschlaufe oder auch der vollständig abgeschnittene Gummiring von anderen Mitteln ergriffen werden. Es ist jedoch auch eine Ausbildung denkbar, in welcher an der Übergabeposition der abgeschnittene Gummiring zur Übergabe abgelegt wird. Dies kann bspw. dadurch gelöst sein, daß die abgeschnittene Schlaufe in der Übergabeposition freige­ geben wird. Hierzu wird der pinzettenartige Greifer aus dem Bereich des Gummiringes bewegt. Letzterer liegt nun frei zur Übernahme durch andere Mittel oder auch zu einer weiteren Bearbeitung, bspw. einer Reini­ gung oder dergleichen. Bevorzugt wird eine Ausgestal­ tung, bei welcher die abgeschnittene Schlaufe in der Übergabeposition an Spreizfinger übergeben wird. Die Vollendung des Abschneidens springt der hergestellte Gummiring gänzlich auf die zumindest teilweise gespreiz­ ten Finger, womit eine sichere Übergabe und Transport des Gummiringes gegeben ist. Der Gummiring verläßt den Schneidbereich im gespreizten Zustand. Die Greifmit­ tel, hier die Spreizfinger, geben den hergestellten Gummiring erst im Bereich der Umbündelungsstation frei, dies bevorzugt erst in einer Situation, in welcher der Gummiring von den Spreizfingern abgestriffen wird, womit dieser auf die zu umbündelnden Gegenstände auf­ springt. Folglich ist hierdurch gegeben, daß der Gummi­ ring während seiner Erzeugung in einer definierten Übernahmeposition festgehalten wird, die der Gummiring erst im gespreizten Zustand verläßt. Bei dem Verfahren nach der Erfindung sind also Vorkehrungen dafür getrof­ fen, daß der Gummiring ab seiner Erzeugung bis zum Aufspreizen immer in einer kontrollierten Lage und damit auch formgehalten wird und nie als loses Teil vorliegt. Durch diese Zwangsführung kann der Gummiring nie, auch nicht bei einer schmalen Breite, in unregelmä­ ßige Formen umschlagen oder sich verdrillen. Die Über­ führung des geschnittenen Ringes in den gespreizten Zustand erfolgt auch bei hohen Taktgeschwindigkeiten mit hoher Funktionssicherheit. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsart kann bei dem Verfahren nach der Erfin­ dung vorgesehen werden, daß von dem Schlauch zunächst eine Gummiring-Teilschlaufe geschnitten wird und daß die Gummiring-Teilschlaufe bereits in einer definierten Übernahmeposition festgehalten wird, ehe der Gummiring vollständig vom Schlauch abgeschnitten wird. Dies ist bspw. dadurch gelöst, daß die Teilschlaufe durch Anbin­ dung an den Restschlauch eine im wesentlichen jeweils definierte Übernahmestellung einnimmt. Konkret bedeu­ tet dies, daß eine definierte Übernahmeposition dadurch gegeben ist, daß die gebildete Teilschlaufe in ihrer vollständig abgeschnittene Schlaufe bzw. der hergestell­ te Gummiring wird vermittels des pinzettenartigen Grei­ fers sicher im Bereich einer Übergabestation abgelegt, wobei dieses Ablegen derart kontrolliert erfolgt, daß einem Umschlagen in unregelmäßige Formen oder einem Verdrillen des Gummiringes entgegengewirkt ist. Die bereits erwähnten Spreizfinger erfassen im Bereich der Übergabestation den dort abgelegten Gummiring zur Auf­ spreizung desselben und zu einem hiernach erfolgenden Transport in Richtung auf eine Bündelungsstation. Es erfolgt somit eine Übernahme des Gummiringes von einem Greifmittel zu einem anderen Greifmittel, hier von dem pinzettenartigen Greifer auf die Spreizfinger, auch wenn hierbei zwischenzeitlich eine den Gummiring freige­ bende Ablage erfolgt. Bevorzugt wird eine Ausgestal­ tung, in der die abgeschnittene Schlaufe in der Überga­ bestation sogleich die Spreizfinger umgebend abgelegt wird. Bspw. kann hier vorgesehen sein, daß die Überga­ bestation durch eine Greiffinger-Halterung gebildet ist, wobei nach Ablage des abgeschnittenen Gummiringes die Spreizfinger in den Öffnungsbereich des Gummiringes eintreten. Hiernach kann in einfachster Weise ein Aufspreizen der Finger erfolgen, wonach dann der Gummi­ ring wiederum von diesen Greifmitteln ergriffen ist. In einem weiteren Verfahren zur Handhabung eines Gummi­ ringes, bspw. zur Bündelung von Gegenständen mittels eines Gummiringes, wobei der Gummiring zunächst durch Abschneiden von einem Gummischlauch hergestellt wird, ist vorgesehen, daß der Gummiring im Zuge des Abschnei­ dens oder nach dem Abschneiden in eine Kammer verbracht wird und durch Eintritt von Greifmitteln in die Kammer ergriffen wird. Hier erfolgt somit eine Zwischenablage des hergestellten Gummiringes, wobei bevorzugt die Kammer so ausgebildet ist, daß der hergestellte Gummi­ ring nicht verdrillen oder sich in unregelmäßige Formen legen kann. Der in diese Kammer verbrachte Gummiring wird bevorzugt unmittelbar von Spreizfingern oder auch zunächst nur mit einem Greifmittel zur Verbringung in eine Übergabestellung ergriffen. Hierzu kann die Kammer eine entsprechend ausgebildete Öffnung aufweisen, durch welche die Greifmittel, wie bspw. die Spreizfinger oder der pinzettenartige Greifer, eintauchen und den Gummi­ ring erfassen. Anschließend erfolgt der Transport des Gummiringes in der bereits beschriebenen Weise. Vor­ teilhafterweise ist hierbei vorgesehen, daß die Verb­ ringung in die Kammer durch die Fortsetzung der Ab­ schneidebewegung erfolgt. Bspw. kann hierzu vorgesehen sein, daß ein Schneidmesser einer Schneidstation den abzuschneidenen Gummiring im Zuge des Abschneidens vor sich her bewegt in Richtung auf die Kammer. Nach Voll­ endung des Abschneidevorganges liegt der hergestellte Gummiring demnach gänzlich in der Kammer zur Ergreifung durch Greifmittel ein. Auch diese Ausgestaltung bietet bei hohen Taktgeschwindigkeiten eine hohe Funktionssi­ cherheit.
Die Erfindung betrifft desweiteren eine Vorrichtung zur Herstellung von Gummiringen, insbesondere in Kombinati­ on mit einer Bündelmaschine, vorzugsweise zur Durchfüh­ rung eines der zuvor beschriebenen Verfahren, mit einer Schneideinrichtung zur Herstellung der Gummiringe durch Abschneiden von einem Gummischlauch und mit Greifmit­ teln zur Ergreifung des Gummiringes und gegebenenfalls zum Überstreifen über ein Bündelgut. Hierzu wird vorge­ schlagen, daß die Greifmittel mit dem Gummiring im Zuge des Abschneidens zusammenwirken. Dies bspw. in der Art, daß die Greifmittel zumindest einen Teilbereich des herzustellenden Gummiringes im Zuge des Abschnei­ dens ergreifen und somit eine gesicherte und kontrol­ lierte Übergabe gewährleisten. In einer vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes ist hierzu vorgesehen, daß die Greifmittel mit der Schneidvorrich­ tung derart synchronisiert sind, daß die Zusammenwir­ kung nach Erzeugung einer Teilschlaufe aber vor einem vollständigen Abschneiden erfolgt. Die Greifmittel erfassen den im Zuge des Abschneidens zunächst gebilde­ ten Bereich einer Teilschlaufe. Hiernach erfolgt das vollständige Abschneiden des Gummiringes von dem Gummi­ schlauch. Der Gummiring ist somit bereits nach Erzeu­ gung eines Teilabschnittes sicher gehalten und kann nach Vollendung des Abschneidevorganges mittels der Greifmittel kontrolliert übergeben bzw. transportiert werden. Im Zuge des Abschneidens wird die erzeugte Teilschlaufe - bedingt durch die Schneidmesserdicke - leicht von dem Gummischlauch angehoben, was sich als besonders vorteilhaft hinsichtlich der Ergreifung mit­ tels Greifmitteln erwiesen hat. Die gebildete Teil­ schlaufe ist zudem in sich relativ stabil, insbesondere dann, wenn ein Ergreifen bereits nach Bildung einer relativ kleinen Teilschlaufe erfolgt. Es ist somit eine definierte Übergabeposition gegeben, wobei letzte­ re zwar in einem vorhersehbaren Toleranzbereich variie­ ren kann, jedoch in einem Maß, welches durch die Anord­ nung und Ausbildung der Greifmittel ausgeglichen werden kann. Vorteilhafterweise ist vorgesehen, daß die Greif­ mittel mit der Teilschlaufe zugeordnet einem Krümmungs­ bereich des Schlauches zusammenwirken. Bspw. kann ein Abschneiden des Gummiringes in einem flachgedrückten Zustand des Gummischlauches erfolgen. Erfindungsgemäß ergreifen die Greifmittel die im Zuge des Abschneidens gebildete Teilschlaufe im Wendebereich des flachgedrück­ ten Schlauches. Als besonders vorteilhaft erweist es sich, daß die Greifmittel Spreizfinger sind. Die Erfin­ dung geht hierbei von einer Vorrichtung aus, bei wel­ cher der Gummiring mittels Spreizfingern gegriffen und bspw. einer Bündelungsstation zugeführt wird. Der Erfindung zufolge ist bei dieser Vorrichtung vorgese­ hen, daß die Spreizfinger bereits in die Teilschlaufe eingreifen und diese unter strammer Festspannung auf den Spreizfingern spreizen. Weiter wird erfindungsge­ mäß vorgeschlagen, daß die Greifmittel aus einem pinzet­ tenartigen Greifer bestehen. Hierzu kann vorgesehen werden, daß die Teilschlaufe bereite von einem pinzet­ tenartigen Greifer erfaßt wird, welcher die Teilschlau­ fe oder den vollständig freigeschnittenen Gummiring an die Spreizfinger übergibt. Durch diese Ausgestaltung wird weiterhin ermöglicht, einen freigeschnittenen Gummiring mittels des pinzettenartigen Greifers durch ein Reinigungsbad oder eine andere Zwischenstation zu führen, um hiernach den Ring kontrolliert zu übergeben oder abzulegen. Weiter ist bei einer Vorrichtung zur Herstellung von Gummiringen, wobei der abgeschnittene Gummiring auf eine Ablagefläche abgelegt wird, vorgese­ hen, daß die Ablagefläche durch eine Greiffinger-Halte­ rung gebildet ist. Der herzustellende Gummiring wird im Zuge des Abschneidens bspw. von einem pinzettenarti­ gen Greifer erfaßt und nach Vollendung des Abschneidens mittels dieses Greifers zu der Ablagefläche transpor­ tiert und hier abgelegt und freigegeben. Die Ablageflä­ che ist bevorzugt eine Greiffinger-Halterung, wobei hier die Ablage derart erfolgt, daß die in der Halte­ rung angeordneten Spreizfinger in den Öffnungsbereich des Gummiringes eintreten. Hiernach kann in bekannter Weise ein Aufspreizen des Gummiringes erfolgen. Die Ablage des Gummiringes auf der Ablagefläche erfolgt derart kontrolliert, daß ein Verwinden des Gummiringes oder ein Umschlagen in unregelmäßige Formen vermieden ist. In einer vorteilhaften Weiterbildung des Erfin­ dungsgegenstandes wird vorgeschlagen, daß benachbart zu der Schneidstation eine Aufnahmekammer für den abge­ schnittenen Gummiring angeordnet ist. Auch hier wirken die Greifmittel mit dem Gummiring im Zuge des Abschnei­ dens zusammen derart, daß der Gummiring im Zuge oder auch nach Vollendung des Abschneidens in die Aufnahme­ kammer verbracht wird und dort durch Eintritt von Greif­ mitteln in die Aufnahmekammer ergriffen wird. Diese Zwischenlagerung des Gummiringes in der Aufnahmekammer erfolgt ebenfalls kontrolliert, wobei hier die Abmaße der Aufnahmekammer derart bemessen sind, daß auch hier einem Verdrillen oder dergleichen des Gummiringes entge­ gengewirkt wird. Weiter ist hierzu vorgesehen, daß die Aufnahmekammer seitlich etwa in Verlängerung der Schneidebene angeordnet ist. Hierzu wird vorgeschla­ gen, daß der abgeschnittene Gummiring in Fortsetzung der Schneidbewegung in die Aufnahmekammer verbringbar ist. Dies kann bspw. dadurch gelöst sein, daß der herzustellende Gummiring vermittels eines Schneidmes­ sers der Schneidstation im Zuge des Abschneidens in die Aufnahmekammer bewegt wird, indem das Schneidmesser den Gummiring vor sich her bewegt. Das Schneidmesser kann hierbei in die, bevorzugt in Verlängerung der Schneid­ ebene angeordnete Aufnahmekammer eintreten. Um ein Ergreifen des Gummiringes zu ermöglichen, ist vorgese­ hen, daß die Aufnahmekammer senkrecht zur Schneidebene eine Eingriffsöffnung aufweist, welche zum Ergreifen des Gummiringes in der Aufnahmekammer durch die Greif­ mittel vorgesehen ist. Durch diese Eingriffsöffnung treten die Greifmittel, wie bspw. Spreizfinger oder ein pinzettenartiger Greifer, in die Aufnahmekammer ein und erfassen dort den Gummiring, wonach ein Transport des ergriffenen Gummiringes aus der Aufnahmekammer heraus erfolgt, bspw. zur Übergabe an eine Umbündelungsstation oder auch, wie bereits erwähnt, zur Ablage im Bereich einer Greiffinger-Halterung. Um die Entnahme des Gummi­ ringes aus der Aufnahmekammer zu optimieren, ist vorge­ sehen, daß die Aufnahmekammer eine untere Entnahmeklap­ pe aufweist. Letztere öffnet sich im Zuge der Gummi­ ring-Entnahme. Dies kann bspw. dadurch gelöst sein, daß die Entnahmeklappe durch Greifmittel betätigbar ist bzw. mit einer Bewegung der Greifmittel synchronisiert ist. So kann vorgesehen sein, daß die Bewegung des Greifers über eine Mechanik auf die Entnahmeklappe übertragen wird, welche im Zuge der Entnahme demnach in eine Offenstellung verschwenkt. Es wird jedoch eine Ausbildung bevorzugt, bei welcher die Greifmittel im Zuge der Entnahme die Entnahmeklappe derart beaufschla­ gen, daß diese entsprechend verschwenkt. Um ein Ver­ drillen oder ein Umschlagen in unregelmäßige Formen des Gummiringes zu verhindern, kann die Tiefe der Aufnahme­ kammer etwa ein einzahlig mehrfaches der Dicke des Gummiringes entsprechen, also dem eins bis neunfachen, bevorzugt fünffachen. Die Erfindung ermöglicht auch bei großen zu umschnürenden Gebilden den Einsatz von dünnen, vorzugsweise im Querschnitt etwa quadratischen, Natur-Gummiringen.
Das Verfahren und die Vorrichtung nach der Erfindung werden im folgenden anhand mehrerer Ausführungsbeispie­ le näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Bündelungsmaschine mit einer erfindungsge­ mäßen Vorrichtung zur Herstellung von Gummirin­ gen in einer Seitenansicht, eine erste Ausfüh­ rungsform betreffend,
Fig. 2 eine Ausschnittsvergrößerung aus der Fig. 1, gemäß dem gekennzeichneten Bereich 2, eine Übernahmevorrichtung darstellend,
Fig. 3 eine perspektivische Detaildarstellung einer Schneidstation, eine Zwischenstellung zeigend,
Fig. 4 eine perspektivische Detaildarstellung, ein Ergreifen einer gebildeten Teilschlaufe mit­ tels eines pinzettenartigen Greifers zeigend,
Fig. 5 eine Folgedarstellung der Fig. 4, eine Zwi­ schenposition nach voll ständigem Abschneiden eines Gummiringes zeigend,
Fig. 6 eine weitere Folgedarstellung nach Ablegen des Gummiringes auf eine Ablagefläche,
Fig. 7 die Stellung, in welcher der Gummiring mittels Spreizfinger zunächst gedehnt wird,
Fig. 8 eine Folgedarstellung der Fig. 7, jedoch bei vollständiger Spreizung des Gummiringes und teilweise verschwenkter Zuführeinrichtung,
Fig. 9 eine Stellung, in welcher die Zuführeinrich­ tung das gespreizte Gummiband über eine zu bündelnde Gruppe geführt hat, kurz vor Abstrei­ fen des Gummiringes von der Einrichtung,
Fig. 10 die Schneidstation in Draufsicht, eine zweite, eine Aufnahmekammer aufweisende Ausführungs­ form betreffend,
Fig. 11 die Vorderansicht der Aufnahmekammer aus Fig. 10,
Fig. 12 den Schnitt gemäß der Linie 12-12 in Fig. 11,
Fig. 13 in schematischer Darstellung eine Umbündel­ ungsvorrichtung nach der Erfindung, in einer dritten Ausführungsform,
Fig. 14 und 15 zwei Unteransichten auf die Gummiring-Schneid­ station der Vorrichtung nach Fig. 13, wobei diese in zwei verschiedenen Stellungen gezeigt ist,
Fig. 16 eine Unteransicht auf die Schneidstation, eine vierte Ausführungsform betreffend,
Fig. 17 die Schneidstation, in Fig. 16 in Richtung des Pfeiles 17 gesehen, in einer ersten Stellung und
Fig. 18 die Schneidstation nach Fig. 16 in einer zwei­ ten Arbeitsstellung.
Dargestellt und beschrieben ist zunächst mit Bezug zu den Fig. 1 bis 9 eine erste Ausführungsform einer Bün­ delmaschine B, welche sich im wesentlichen aus einer Bündelungsstation 1, einer Schneid-/Übergabestation 25 und einer Vorratsstation 26 zusammensetzt.
Der Bündelungsstation 1 werden Gruppen 2 von zu umbün­ delnden Gegenständen mittels einer Fördereinrichtung 27 zugeführt.
Auf der der Bündelungsstation 1 gegenüberliegenden Seite der Bündelmaschine B ist die erwähnte Vorratssta­ tion 26 vorgesehen. Letztere weist eine Halterung auf zur Lagerung eines aufgerollten Gummischlauches 15. Das freie Ende 19 des Schlauches 15 ist im Bereich einer Schneidstation 14 gehaltert. Weiter erfolgt in diesem Bereich vermittels eines der Schneidstation 14 vorgelagerten Transportmechanismus eine taktweise Vor­ schiebung des Schlauchendes 19.
In der Schneid-/Übergabestation 25 sind desweiteren ein hebelbetätigbarer, pinzettenartiger Greifer 28 und eine Greiffinger-Halterung 29, welche vier Spreizfinger 12 aufweist, vorgesehen. Vermittels der zuvor genannten Mittel wird in Verbindung mit der Schneidstation 14 ein hergestellter Gummiring transportiert und durch die Spreizfinger 12 in Form eines Rechteckes aufgespreizt, zur nachfolgenden Verschwenkung der Greiffinger-Halte­ rung 29 in Richtung auf die Gruppe von zu umbündelnden Gegenständen 2 bis der auf den Spreizfingern 12 gespann­ te Gummiring 11 mittels Abstreifern von den Spreizfin­ gern 12 abgeschoben wird, so daß dieser auf die zu umbündelnde Gruppe 2 überspringt.
Der Gummischlauch 15 wird im Bereich der Schneidstation 14 durch einen durch zwei Backen 30 gebildeten Führungs­ schacht 17 bewegt, wobei hier der Gummischlauch im Bereich seines freien Endes 19 flachgedrückt wird. In diesem flachgedrückten Zustand wird ein Gummiring 11 von dem Schlauch 15 abgeschnitten.
Hierzu sind zwei Schneidbacken vorgesehen, wobei eine Schneidbacke 31 ortsfest im Endbereich des Führungs­ schachtes 17 angeordnet ist. Die zweite, bewegliche Schneidbacke, ist als Messer 16 ausgebildet und schwenk­ beweglich im Bereich der Schneidstation 14 gelagert.
Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß das flachge­ drückte Schlauchende 19 des Schlauches 15 mit Bezug zu Fig. 3 vertikal ausgerichtet ist und daß das Messer 16 derart drehbar gelagert ist, daß ein Schneiden des Schlauchendes von unten nach oben erfolgt. Die Bewe­ gungsrichtung des Messers 16 ist in Fig. 3 mit dem Pfeil a gekennzeichnet.
Bedingt durch diese Ausgestaltung wird im Zuge des Abschneidens zur Herstellung eines Gummiringes 11 zu­ nächst eine Teilschlaufe 20 in dem bereits abgeschnitte­ nen Teilstück erzeugt. Letzteres wird durch die Dicke des Messers 16 von der Schneidebene leicht angehoben. In der in Fig. 3 gezeigten Zwischenstellung ist im unteren Bereich des Schlauchendes 19 bereits eine Teil­ schlaufe 20 gebildet, wobei durch den noch nicht abge­ schnittenen Schlauchbereich 15a diese Teilschlaufe 20 in einer definierten Lage gehalten wird.
In der so gebildeten Teilschlaufe 20 tritt noch vor Vollendung des Abschneidens der erwähnte pinzettenarti­ ge Greifer 28 ein, womit der Gummiring 11 noch vor Vollendung des Abschneidens sicher ergriffen ist. Eine diesbezügliche Zwischenstellung ist in der Fig. 4 darge­ stellt.
Hier ist zu erkennen, daß der pinzettenartige Greifer 28 sich im wesentlichen aus zwei an einem Greiferarm 32 befestigten Fingern 33 und 34 besteht. Die Gummiring- Teilschlaufe 20 ist im Bereich zwischen den beiden nach unten weisenden Fingern 33 und 34 gefangen.
Im Zuge des Abschneidens vollzieht der Greiferarm 32 bereits eine leichte Verschwenkung nach unten, womit die Teilschlaufe 20 leicht gespannt wird.
Die Bewegungen des pinzettenartigen Greifers 28 und der der Schneidstation 14 sind synchronisiert.
Bei einem nachfolgenden Durchtrennen des restlichen Schlauchbereiches 15a wird der Gummiring 11 vollständig hergestellt. Eine damit einhergehende weitere Verlage­ rung des pinzettenartigen Greifers 28 bewirkt den Trans­ port des hergestellten Gummiringes 11 in den Bereich einer als Übergabestation 35 ausgebildeten Ablagefläche 36 (vergl. Fig. 5).
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Ablageflä­ che 36 durch die Greiffinger-Halterung 29 gebildet. Dieser kann eine weitere, ebenenmäßig gleich angeordne­ te Ablagefläche 37 ortsfest zugeordnet sein.
Im Bereich der Ablagefläche 36 treten die bereits er­ wähnten Spreizfinger 12 nach oben weisend aus der Greif­ finger-Halterung 29 heraus, wobei diese Spreizfinger 12 in einer Grundstellung, d. h. in einer nicht gespreiz­ ten Stellung verharren.
Der Gummiring 11 wird vermittels des pinzettenartigen Greifers 28 derart auf der Ablagefläche 36 und gegebe­ nenfalls zumindest teilweise auf der Ablagefläche 37 abgelegt und freigegeben, daß die Spreizfinger 12 durch die Gummiringöffnung treten, womit der Gummiring 11 die Spreizfinger 12 umfaßt (vergl. Fig. 6).
Es ist somit eine definierte Übernahmeposition gegeben, in welcher der Gummiring stets kreis- bzw. ovalförmig um die Spreizfinger 12 gelegt wird. Hierdurch kann der Gummiring nicht, auch nicht bei einer schmalen Breite, in unregelmäßige Formen umschlagen oder sich verdrillen.
Nach erfolgter Ablage geschieht die Übernahme des Gummi­ ringes 11 vermittels der Spreizfinger 12, indem zu­ nächst über eine nicht dargestellte Mechanik die Greiffinger-Halterung 29 derart in eine axiale Richtung gespreizt wird, daß die Spreizfingerpaare sich voneinan­ der wegbewegen und hierbei den Gummiring 11 dehnen. Letzterer ist somit unverlierbar von den Spreizfingern 12 durch Reibung stramm an diesen gehalten (vergl. Fig. 7).
Abschließend erfolgt ein Verschwenken der Greiffinger- Halterung 29 in Richtung auf die Bündelungsstation 1 in Pfeilrichtung b, im Zuge welcher Verschwenkung auch ein rechteckförmiges Aufspreizen der Finger 12 erfolgt, was ein entsprechendes Aufweiten des Gummiringes 11 zur Folge hat. Im Bereich der Bündelungsstation 1 wird der so gespreizte Gummiring 11 über die zu bündelnden Gegen­ stände 2 bewegt, bis der Gummiring 11 vermittels ent­ sprechender, ortsfester Abstreifer 38 von den Spreizfin­ gern 12 abgeschoben wird, zum Abspringen auf die Gegen­ stände 2 (vergl. Fig. 8 und 9).
Die Überführung der geschnittenen Gummiringe 11 in den gespreizten Zustand erfolgt auch bei hohen Taktgeschwin­ digkeiten mit hoher Funktionssicherheit.
Der Schlauch 15 wird bei jedem Arbeitstakt um Gummiring­ dicke durch den Führungsschacht 17 hindurch vorgescho­ ben.
Eine weitere Ausführungsform des Bereiches der Schneid­ station 14 ist in den Fig. 10 bis 12 dargestellt.
Mit Bezug zu Fig. 10 ist zu erkennen, daß benachbart zu der Schneidstation 14 eine Aufnahmekammer 39 angeordnet ist. Konkret ist die Anordnung hierbei so getroffen, daß die Aufnahmekammer 39 seitlich etwa in Verlängerung der Schneidebene E vorgesehen ist, und zwar direkt im Anschluß an die dem Messer 16 abgewandte Seite des Schlauchendes 19.
Die Tiefe der Aufnahmekammer 39 entspricht etwa der Dicke des Schneidmessers 16, womit letzteres im Zuge des Abschneidevorganges in die Aufnahmekammer 39 eintre­ ten kann unter Mitnahme des abgeschnittenen Gummiringes 11. Weiter ist die Tiefe der Aufnahmekammer 39 so bemessen, daß diese etwa einem einzahlig mehrfachen der Gummiringdicke entspricht, also dem eins- bis neunfa­ chen, bevorzugt dem fünffachen.
Demnach wird der herzustellende Gummiring 11 im Zuge des Abschneidens bzw. in Fortsetzung der Schneidbewe­ gung in die Aufnahmekammer 39 verbracht. Nach Abschluß der Schneidbewegung liegt somit der hergestellte Gummi­ ring 11 lose in der Aufnahmekammer 39 ein und stellt sich hier aufgrund innerer Spannung leicht in Form eines Ovals auf (vergl. strichpunktierte Darstellung in Fig. 11). Die Bemessung der Tiefe der Aufnahmekammer 39 ist so gewählt, daß der abgelegte Gummiring 11 sich nicht verdrillen oder in eine unregelmäßige Form um­ schlagen kann. Weiter sind die Abmessungen der Aufnahme­ kammer 39 bevorzugt so vorgesehen, daß der Gummiring 11 mehrfach, drei- oder bevorzugt auch vierfach an der schmalseitigen Wandung der Aufnahmekammer 39 anliegt.
Zum Ergreifen des so abgelegten Gummiringes 11 weist die Aufnahmekammer 39 eine senkrecht zur Schneidebene E verlaufende Eingriffsöffnung 40 auf. Letztere ist schlitzartig ausgebildet und nach unten hin randoffen gestaltet. Die Höhe der Eingriffsöffnung 40 ist deut­ lich geringer als die Höhe der Aufnahmekammer 39, bei­ spielsweise nicht mehr als ein 1/3 bis 1/2 der Höhe der Aufnahmekammer 39.
Durch diese Eingriffsöffnung 40 können bevorzugt die vier Spreizfinger 12 in diese Aufnahmekammer 39 eintre­ ten zum spreizenden Erfassen des einliegenden Gummirin­ ges 11 (vergl. Fig. 12). Dadurch, daß beispielsweise die zwei unteren Spreizfinger 12 sich nach unten bewe­ gen, während die beiden weiteren Spreizfinger 12 sich zumindest nicht bewegen, kann das spreizende Ergreifen erfolgen.
Unterseitig der Aufnahmekammer 39 ist eine schwenkbare Entnahmeklappe 41 vorgesehen, welche durch Beaufschla­ gung durch die Spreizfinger 12 im Zuge der Verlagerung in Pfeilrichtung c entsprechend ausweichen kann und somit eine Herausführung des Gummiringes 11 aus der Aufnahmekammer 39 ermöglicht. In der Hinterwand der Aufnahmekammer 39 kann ein weiterer Schlitz vorgesehen sein, entsprechend der Eingriffsöffnung 40, in welchen die Spreizfinger 12 sogleich durchgreifen, was sicher­ stellt, daß der Gummiring 11 voll durchgriffen ist.
Von Bedeutung ist noch, daß an dem Messer 16 eine Ver­ schiebebrust 16′ ausgebildet ist, welche sich unmittel­ bar an die Schneide des Messers 16 anschließend er­ streckt und - in der zeichnerischen Darstellung gemäß Fig. 10 - gerade verläuft. Sie kann aber auch konkav ausgebildet sein.
Die Bündelmaschine B der in den Fig. 13 bis 18 gezeig­ ten Ausführungsform umfaßt eine Bündelungsstation 1, welcher Gruppen 2 von zu umbündelnden Gegenständen zugeführt werden. Die Gruppen 2 von Gegenständen wer­ den mittels einer Fördereinrichtung zugeführt, welche ein Drehkreuz 3 mit vier sich paarweise gegenüberliegen­ den Aufnahmetaschen 4, 5, 6, 7 aufweist. In eine hori­ zontal ausgerichtete Aufnahmetasche 5 wird über ein Förderband 8 eine Gruppe 2 von Gegenständen eingeführt, wobei nach außen abgewinkelte Leitbleche 9, 10 der Aufnahmetaschen als Zentrierung wirken. Anschließend wird das Drehkreuz 3 um 90° gedreht, wobei die Gruppe 2 von Gegenständen zur Bündelungsstation 1 gelangt, in der sie vertikal ausgerichtet sind.
Der Bündelungsstation 1 wird ferner je Arbeitstakt ein Gummiring 11 zugeführt, der durch vier im Rechteck angeordnete Spreizfinger 12 aufgespreizt ist. Die Spreizfinger 12 fahren aus der in der Zeichnung strich­ punktiert dargestellten Position weiter abwärts, wobei der Gummiring auf die abgewinkelten Enden der Leitble­ che 9, 10 auftrifft, welche als Abstreifer wirken und den gespreizten Gummiring von den Spreizfingern 12 abschieben, so daß dieser auf die zu umbündelnde Gruppe 2 überspringt. Nach Umbündelung wird das Drehkreuz 3 um weitere 90° gedreht, und die mit dem Gummiring 11 umbündelte Gruppe wird an eine Abfördereinrichtung 13 übergeben.
Für jeden Umbündelungstakt wird jeweils ein Gummiring 11 in einer Schneidstation 14 von einem Schlauch 15 mittels eines Messers 16 abgeschnitten, der vorzugswei­ se in flachgedrücktem Zustand geschnitten wird. Der Schlauch 15 wird bei jedem Arbeitstakt um Gummiringdicke durch einen Führungsschacht 17 hindurch vorgescho­ ben, und das über die Stirnseite 18 des Führungsschach­ tes 17 vorstehende Schlauchende 19 wird mit dem an der Stirnseite 18 entlanggeführten Messer 16 abgeschnitten, dessen Breite deutlich kleiner als die Breite des flach­ gedrückten Schlauches 15 bzw. Schlauchendes 19 ist. Der so jeweils geschnittene neue Gummiring ist auf die vier, in ungespreizter Position befindlichen Finger 12 zu übertragen, die den Gummiring dann aufspreizen und in gespreiztem Zustand an die Bündelungsstation 1 über­ führen.
Die Fig. 14 und 15 veranschaulichen eine Art einer funktionssicheren Übergabe eines Gummiringes auf die Spreizfinger 12. Beim Abschneiden des Schlauches 15 entsteht zunächst eine Gummiring-Teilschlaufe 20, die durch den noch nicht abgeschnittenen Schlauchbereich 15a in einer definierten Lage gehalten wird, dabei aber durch das Messer 16 ein Stück weit von der Stirnseite 18 des Führungsschachtes abgehoben ist. In diese Teil­ schlaufe 20 werden bei der Ausführungsform nach den Fig. 14 und 15 die Spreizfinger 12 eingeführt, die die Teilschlaufe 20 sofort aufspreizen, so daß sie durch Reibung stramm an den Spreizfingern 12 gehalten ist. Beim nachfolgenden Durchtrennen des Schlauchbereiches 15a wird der Gummiring vollständig hergestellt. Die Gummiringspannung wird dabei zwar etwas verringert, bleibt aber so groß, daß auch der vollständig abgetrenn­ te Gummiring 11 sicher auf den gespreizten Fingern 12 verbleibt.
Bei der Ausführungsart nach den Fig. 16 bis 18 wird nach Schneiden einer verhältnismäßig kleinen Gummiring- Teilschlaufe 21 ein pinzettenartiger Greifer 22 an die Stirnseite 18 des Zuführungsschachtes herangeführt, welcher dort den Gummiring an einer Umfangsstelle fest greift. Beim weiteren Schneiden des Gummiringes werden die vier Spreizfinger 12 bis nahe an die Teilschlaufe 21 herangeführt und wird der Greifer 22 von der Stirn­ seite 18 des Zuführungsschachtes 17 derart wegge­ schwenkt, daß der Greifer 22 die von ihm festgehaltene, und beim weiteren Schneiden ständig größer werdende Teilschlaufe 21 über die Spreizfinger 12 zieht, vergl. Fig. 18. Danach wechseln die Spreizfinger sofort in ihre Spreizstellung über, so daß sie die Teilschlaufe bereits in der vorbeschriebenen Weise aufgespannt ha­ ben, ehe der Gummiring vollständig abgeschnitten worden ist.
Bei Verwendung des pinzettenartigen Greifers 22 ist es aber auch möglich, den Gummiring vollständig abzuschnei­ den, ehe die Spreizfinger gespreizt werden, denn der pinzettenartige Greifer hält auch in einem solchen Falle den Gummiring ausreichend sicher in einer die Spreizfinger umschließenden Lage.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausfüh­ rungsbeispiele beschränkt. Bspw. kann sie auch bei Bündelungsmaschinen vorgesehen sein, bei denen die zu umbündelnden Gegenständen an der Bündelungsstation aufeinanderliegen und der gespreizte Gummiring in einer senkrechten Ausrichtung von der Seite her auf die Grup­ pe von Gegenständen aufzubringen ist, denn der Gummi­ ring sitzt auf den auseinandergespreizten Fingern 12 derart stramm, daß das die Greiffinger aufweisende Aggregat auch um 90° geschwenkt werden kann, ohne daß der Gummiring von den gespreizten Fingern abfällt.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Priori­ tätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhalt­ lich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.

Claims (24)

1. Verfahren zur Handhabung eines Gummiringes (11), bspw. zur Bündelung von Gegenständen (2) mittels eines Gummiringes (11), wobei der Gummiring (11) zunächst durch Abschneiden von einem Gummischlauch (15) herge­ stellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge des Abschneidens der Gummiring (11) mittels Greifmitteln (12, 22, 28) ergriffen wird und nach Vollendung des Abschneidens mittels derselben Greifmittel (12, 22, 28) transportiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge des Abschneidens eine Teilschlaufe (20, 21) in dem bereits abgeschnitte­ nen Teilstück erzeugt wird und daß eine Ergreifung des Gummiringes (11) im Bereich der Teilschlaufe (20, 21) erfolgt.
3. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Greifmittel Spreizfinger (12) sind.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Spreizfinger (12) den Gummiring (11) im Bereich der Schneidstation (14) spreizen und daß der Gummiring (11) den Schneidbereich erst im gespreiztem Zustand verläßt.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Teilschlaufe (20, 21) durch Anbindung an den Restschlauch eine im wesentlichen jeweils defi­ nierte Übernahmestellung einnimmt.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Greifmittel als pinzettenartiger Greifer (22, 28) ausgebildet sind, welcher einen Ab­ schnitt der Teilschlaufe (20, 21) ergreift.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die abgeschnittene Schlaufe von den Greif­ mitteln (12, 22, 28) in eine Übergabeposition verbracht wird.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die abgeschnittene Schlaufe in der Überga­ beposition freigegeben wird.
9. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die abgeschnittene Schlaufe in der Überga­ beposition an Spreizfinger (12) übergeben wird.
10. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die abgeschnittene Schlaufe in der Überga­ bestation (35) sogleich die Spreizfinger (12) umgebend abgelegt wird.
11. Verfahren nach einem oder mehreren der vorgehenden Ansprüche oder insbesondere danach, vorzugsweise nach den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummiring (11) im Zuge des Abschneidens oder nachfolgend nach dem Abschneiden in eine Kammer (39) verbracht wird und durch Eintritt von Greifmitteln (12, 22, 28) in die Kammer (39) ergriffen wird.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbringung in die Kammer (39) durch die Fortsetzung der Abschneidebe­ wegung erfolgt.
13. Vorrichtung zur Herstellung von Gummiringen (11), insbesondere in Kombination mit einer Bündelmaschine (B), vorzugsweise zur Durchführung eines Verfahrens der Ansprüche 1 bis 12, mit einer Schneideinrichtung (14) zur Herstellung der Gummiringe (11) durch Abschneiden von einem Gummischlauch (15) und mit Greifmitteln (12, 22, 28) zur Ergreifung des Gummiringes (11) und gegebe­ nenfalls zum Überstreifen über ein Bündelgut (2), da­ durch gekennzeichnet, daß die Greifmittel (12, 22, 28) mit dem Gummiring (11) im Zuge des Abschneidens zusam­ menwirken.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifmittel (12, 22, 28) mit der Schneidvorrichtung (14) derart synchronisiert sind, daß die Zusammenwirkung nach Erzeu­ gung einer Teilschlaufe (20, 21) aber vor einem voll­ ständigen Abschneiden erfolgt.
15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 14 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß die Greifmittel (12, 22, 28) mit der Teil­ schlaufe (20, 21) zugeordnet einem Krümmungsbereich des Schlauches (15) zusammenwirken.
16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 15 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß die Greifmittel Spreizfinger (12) sind.
17. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 16 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß die Greifmittel aus einem pinzettenartigen Greifer (22, 28) bestehen.
18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 17 oder insbesondere danach, wobei der abge­ schnittene Gummiring (11) auf eine Ablagefläche (36) abgelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablage­ fläche (36) durch eine Greiffinger-Halterung (29) gebil­ det ist.
19. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 18 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß benachbart zu der Schneidstation (14) eine Aufnahmekammer (39) für den abgeschnittenen Gummiring (11) angeordnet ist.
20. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 19 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß die Aufnahmekammer (39) seitlich etwa in Ver­ längerung der Schneidebene (E) angeordnet ist.
21. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 20 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß der abgeschnittene Gummiring (11) in Fortset­ zung der Schneidbewegung in die Aufnahmekammer (39) verbringbar ist.
22. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 21 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß die Aufnahmekammer (39) senkrecht zur Schneid­ ebene (E) eine Eingriffsöffnung (40) aufweist, welche zum Ergreifen des Gummiringes (11) in der Aufnahmekam­ mer (39) durch die Greifmittel (12, 22, 28) vorgesehen ist.
23. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 22 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß die Aufnahmekammer (39) eine untere Entnahme­ klappe (41) aufweist.
24. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 23 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß die Entnahmeklappe (41) durch Greifmittel (12, 22, 28) betätigbar ist bzw. mit einer Bewegung der Greifmittel (12, 22, 28) synchronisiert ist.
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