DE19522867A1 - Koppelisolator - Google Patents
KoppelisolatorInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Koppelisolator gemäß dem
Oberbegriff des ersten Anspruchs.
Bei einem bekannten Koppelisolator dieser Art (DE 31 21 795 A1)
ist ein an der Mantelfläche gerippter Isolierkörper
vorgesehen, der an seinem kopfseitigen Ende ein
eingebettetes Anschlußstück für die Verbindung mit Hoch- oder
Mittelspannung führenden Bauteilen aufweist. Dieses
Anschlußstück bildet zugleich eine Koppelelektrode eines
kapazitiven Koppelkondensators, dessen ebenfalls in die
Masse des Isolierkörpers eingebettete zweite
Koppelelektrode mit Abstand axial entfernt von der ersten
Koppelelektrode angeordnet ist. Von der gegenüberliegenden,
am fußseitigen Ende vorgesehenen Stirnfläche aus ist in den
Isolierkörper axial eine zylindrische Ausnehmung
eingebracht, in welche auf einer Schaltungsplatine ein
Meßverstärker eingesetzt ist, der ein Überspannungselement
vorgeschaltet sein soll. Diese Schaltungsanordnung ist
mittels eines federnden Stromanschlußelements mit der
benachbarten Koppelelektrode mechanisch verbunden.
Elektrische Anschlüsse der Meßschaltung sind durch eine als
Befestigungsarmatur dienende Hohlschraube aus dem Isolator
und durch eine Gehäusewand hindurchgeführt, welche die
Hohlschraube durchgreift. Von Nachteil ist bei diesem
Aufbau, daß die Befestigungsarmatur und die Ausleitung des
kapazitiv gewonnenen Meßsignals auf der den Koppelisolator
gegenüberliegenden Seite einer den Koppelisolator tragenden
Wand liegen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem
Koppelisolator gemäß dem Oberbegriff des ersten Anspruchs
Maßnahmen zu treffen, durch welche sowohl die
Befestigungsarmatur wie auch die Ausleitung für das
elektrische Meßsignal im Bereich zwischen den Stirnseiten
des Isolierkörpers angeordnet werden können.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Erfindung durch
die kennzeichnenden Merkmale des ersten Anspruchs.
Bei einer Ausgestaltung eines Koppelisolators gemäß der
Erfindung liegt die Ausführung für eine Meßleitung im
Mantelbereich des Isolierkörpers und wird von der
insbesondere als Schirmhaube ausgebildeten geerdeten
Befestigungsarmatur zum hochspannungsseitigen Anschlußstück
so abgedeckt, daß selbst bei einem elektrischen Überschlag
keine Beeinflussung des von der Ausleitung wegführenden
elektrischen Kabels eintritt. Die Befestigungsarmatur ist
daher oberhalb der Ausführung am Isolierkörper abgestützt
und greift glockenförmig über den zur fußseitigen
Stirnseite hin weisenden Mantelabschnitt des
Isolierkörpers. Gleichzeitig ist ein austauschbarer
Überspannungsableiter elektrisch mit der
Befestigungsarmatur verbunden, so daß bei einem
unzulässigen Spannungsanstieg an der Ausleitung der
Überspannungsableiter wirksam wird und die zweite
Koppelelektrode und damit auch die Ableitung elektrisch
praktisch an Erdpotential anschaltet, nachdem die
Befestigungsarmatur zumindest im Betrieb an Erdpotential
gelegt ist. Der Überspannungsableiter ist lose und
zentriert mit geringem radialem Spiel in die Ausnehmung
eingeschoben und liegt mit einem Anschluß mechanisch und
elektrisch in Kontaktanlage mit einer benachbarten
Koppelelektrode, wobei an diese Koppelelektrode auch die
Ausleitung angeschlossen ist. Für die notwendige
Anlagekraft dient dabei eine elektrisch leitende und
mechanisch vorgespannte Druckfeder, die am zweiten Anschluß
des Überspannungsableiters anliegt und sich auf einem das
freie Ende der Ausnehmung verschließenden, elektrisch
leitenden Stöpsel abstützt. Zur Abdichtung ist dabei
zwischen den Stöpsel und die Innenwandung der vorzugsweise
zylindrischen Ausnehmung ein Dichtring eingespannt, um das
Eindringen von Feuchtigkeit in die Ausnehmung des
Isolierkörpers zu verhindern. Damit der Stöpsel nicht durch
die Druckfeder aus der Ausnehmung herausgedrückt wird, ist
ein die fußseitige Stirnseite des Isolierkörpers diagonal
übergreifender Stützbügel vorgesehen, der den Stöpsel
untergreift und mit abgewinkelten Schenkeln in Achsrichtung
einen Mantelabschnitt des Isolierkörpers übergreift, der im
Durchmesser größer als der übrige Mantelabschnitt des
Isolierkörpers ist. Auf die dadurch gebildete Stufe greifen
die radial nach innen abgebogenen Endabschnitte der
Schenkel auf. Dabei ist die Länge der Schenkel in
Achsrichtung so bemessen und der dazwischenliegende
Verbindungssteg axial so zum Isolierkörper hin gewölbt, daß
der Verbindungssteg entgegen seiner Wölbung belastet wird,
wenn die freien, nach innen abgebogenen Enden der Schenkel
auf dem die Stufe bildenden Ringabsatz des Isolierkörpers
aufsitzen. Der Stöpsel wird dadurch sicher gegen die Kraft
der Druckfeder in der Ausnehmung gehalten. Damit die
Funktion des Stützbügels bei auf eine Gerätewand
aufgebautem Koppelisolator nicht gestört wird, ist der
Verbindungssteg des Stützbügels in einer angepaßten Quernut
in der fußseitigen Stirnfläche des Isolierkörpers versenkt
angeordnet, wobei die Tiefe dieser Nut größer als die
Materialstärke des Stützbügels ist und derselbe bei auf der
Gerätewand aufsitzender Stirnfläche ausreichenden Abstand
von der selben hat. Auf dem Ringabsatz bzw. den darauf
aufsitzenden Enden des Stützbügels liegt elektrisch
verbunden die mit einem zentralen Durchbruch versehene
glockenförmige Befestigungsarmatur auf, die ihrerseits für
den Betrieb an einer geerdeten Wand festgesetzt wird. Wenn
das an die Ausleitung anzuschließende Kabel durch die den
Koppelisolator tragende Wand nach außen geführt wird, ist
die Befestigungsarmatur im Bereich der Ausleitung mit einer
radialen Ausformung versehen, unter welcher das Kabel und
ein in die Ausführung einzusetzender Stecker greift, um
einen vollständigen Schutz bei Überschlägen zu
gewährleisten.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand der Zeichnungen eines
Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Koppelisolator mit seitlicher Ausleitung
und integriertem Überspannungsableiter mit
aufgeschnittenem fußseitigen Ende und
Fig. 2 den Koppelisolator in einem kompletten
Längsschnitt bei um ca. 90 Grad gedrehter
Befestigungsarmatur.
Ein Koppelisolator weist einen Isolierkörper 1 auf, der an
seinem kopfseitigen Ende 2 einen versenkt angeordneten
Hoch- oder Mittelspannungsanschluß 3 aufweist, der mit
einem flexiblen Litzenkabel 4 an eine spannungsführende
Leitung angeschlossen werden kann. Das Anschlußstück 3
weist eine in Achsrichtung des Isolierkörpers 1 zum
Kopfende 2 hin offene Einsteckbohrung 3a auf, in welche das
freie Ende des Anschlußkabels 4 eingesteckt ist. Dabei sind
die Enden der Litzendrähte 4a am eingesteckten Ende über
eine vorbestimmte Strecke von der Isoliermantelhülle
befreit und axial zurück auf den Isoliermantel des
Anschlußkabels 4 gebogen. Die axiale Länge der
zurückgebogenen Enden 3a ist dabei so bemessen, daß sie
axial von der Innenmantelfläche der Einsteckbohrung 3a des
Anschlußstücks 3 zum kopfseitigen Ende 2 hin überragt
werden. Die freien Enden 3a befinden sich dadurch in einem
hochspannungsmäßig abgeschirmten Raum und neigen dadurch
nicht zu Spitzenentladungen. Dabei ist auch der Übergang 3b
von der Innenwandung der Einsteckbohrung 3a zur Außenwand
des Anschlußstücks 3 für eine günstige elektrische
Feldverteilung gerundet. Im kopfseitigen Ende 2 des
Isolierkörpers sitzt in einer der Einsteckbohrung 3a
vorgelagerte Einführbohrung 1a eine Anschlußtülle 5, die
vorzugsweise in ein in den Isolierkörper 1 eingegossenes
Gewinde eingedreht ist und zur Sicherung des Anschlußkabels
4 gegen Herausziehen aus dem Anschlußstück 3 durch
Klemmschluß dient. Das Anschlußstück 3 dient dabei
gleichzeitig als primärer Anschluß und als Aufnahme für
einen elektrischen Hochspannungskondensator 8, dessen
sekundäres unteres Anschlußstück 6 mit ausreichendem
axialem Abstand innerhalb des Isolierkörpers 1 zum
fußseitigen Ende 7 des Isolierkörpers 1 hin versetzt ist.
Zwischen den beiden Anschlußstücken 3, 6 befindet sich der
hochspannungsfeste Kondensator 8 aus einem Werkstoff mit
hoher Dielektrizitätskonstante, um den Kapazitätswert zu
erhöhen. Die Randzonen 3c, 6a der Anschlußstücke 3, 6 sind
ebenfalls gerundet und laden radial nach außen aus, um die
Kapazität zu vergrößern und elektrische Spitzenentladungen
zu vermeiden. Das untere Anschlußstück 6 greift mit einem
in der Mittelachse des Isolierkörpers verlaufenden
Anschlußbolzen 9 zum fußseitigen Ende 7 hin und endet in
einer achsengleichen Ausnehmung 10. Mit der freien
Stirnseite des Anschlußbolzens 9 ist mittels einer durch
die Ausnehmung 10 eingeführten Schraube 11 ein Kontaktblech
12 verschraubt, das wie die Anschlußstücke 3, 6 und der
hochspannungsfeste Kondensator 8 in die Masse des
Isolierkörpers 1 eingegossen ist. Auf dem Kopf der Schraube
11 sitzt ein Anschluß eines vorzugsweise zylindrischen
Überspannungsableiters 13 auf, der lose und mit geringem
radialem Spiel zentriert in die Ausnehmung 10 eingesetzt
ist und mittels einer elektrisch leitenden Druckfeder 14 in
elektrischer und mechanischer Kontaktanlage mit der
Schraube 11 gehalten wird. Die Druckfeder 14 stützt sich
auf einem Stöpsel 15 ab, der in das freie Ende der
Ausnehmung 10 lösbar eingesetzt ist und zur Abdichtung
einen Isolierring 16 in einer Umfangsnut trägt, der für
einen zumindest feuchtigkeitsdichten Abschluß mit der
Innenwandung der Ausnehmung 10 sorgt. In der Stirnseite 17
des fußseitigen Endes 7 befindet sich eine diagonal
verlaufende Nut 18, in der ein Verbindungsbügel 19 eines
Stützbügels liegt, der mit beidseitig abgewinkelten
Schenkeln 20 entlang des Mantels des Isolierkörpers 1 bis
zu einem als Stufe ausgebildeten Ringabsatz 21 reicht,
wobei die freien Enden der Schenkel 20 nach innen
aufeinander zu abgebogen sind und auf dem Ringabsatz 21
aufsitzen. Der Verbindungssteg 18 übergreift dabei den
Stöpsel 15 und ist in diesem Bereich axial zum Stöpsel 15
hin so durchgebogen, daß bei auf dem Ringabsatz
abgestützten Schenkeln 20 der Verbindungssteg 18 unter
mechanischer Vorspannung am Stöpsel 15 kraftschlüssig
anliegt. Zusätzlich ist noch eine Befestigungsarmatur 22
vorgesehen, die glockenförmig ausgebildet ist und eine
zentrale Öffnung aufweist, die dem Querschnitt entspricht,
wie ihn der Isolierkörper 1 oberhalb des Ringabsatzes 21
zum kopfseitigen Ende 2 hin aufweist und die am Ringabsatz
21 elektrisch mit den freien teilweise aufgebogenen Enden
der abgewinkelten Schenkel 20 des Stützbügels verbunden
ist. Die Befestigungsarmatur ragt mit ihren Mantel mit
Abstand von den Schenkeln 20 zur Stirnseite 17 des
fußseitigen Endes 7 hin und ist in ihrer axialen Länge so
bemessen, daß der Isolierkörper 1 nach dem Befestigen der
Befestigungsarmatur 22 an einer Tragwand 23 mit seiner
Stirnfläche 17 in ausreichendem Maße an die Tragwand 23
unter elastischer Verformung der Befestigungsarmatur 22 für
einen sicheren Stand angedrückt wird. Zur Befestigung und
elektrischen Kontaktierung der Befestigungsarmatur 22 mit
der Tragwand 23 können an letzterer Stehschraubbolzen 24
vorgesehen sein, die radial abstehende Laschen 25 der
Befestigungsarmatur 22 durchgreifen und auf die
Schraubmuttern 26 aufgedreht sind.
Das Kontaktblech 12 verläuft von der Schraube 11 aus radial
nach außen und innerhalb des Isolierkörpers 1 in Richtung
zum fußseitigen Ende 7 hin, wo es nach nochmaligem
Abknicken radial nach außen als Steckfahne 12a in eine
radial von außen in den Isolierkörper 1 eingeformte
Einstecköffnung 27 hineinsteht. In die Einstecköffnung 27
ist von außen ein Kabelstecker 28 eingesetzt, mittels dem
ein Anschlußkabel 29 elektrisch mit der Steckfahne 12a
verbunden wird. Der Kabelstecker 28 schließt dabei
insbesondere feuchtigkeitsdicht mit der Wandung der
Einstecköffnung 27 ab. Die Einstecköffnung 27 liegt dabei
unterhalb des Ringabsatzes 21 und wird so von der
Befestigungsarmatur 22 zum kopfseitigen Ende 2 hin
elektrisch abgeschirmt. Ein eventueller elektrischer
Überschlag vom Anschlußstück 3 zur Befestigungsarmatur 22
führt dadurch zu keiner elektrischen Beeinflussung der
elektrischen Verbindung zwischen dem unteren Anschlußstück
6 und einem daran über das Kabel 29 angeschlossenen,
vorzugsweise extern angeordneten Meßgerät. Die als
Ausleitung für das kapazitiv gewonnene Meßsignal dienende
Kontaktlasche einschließlich des Kontaktblechs 12 und der
radial nach außen gerichteten Einstecköffnung erfordert
somit für sich keine besondere Durchführung durch die den
Koppelisolator tragende Tragwand 23. Wenn das Kabel 29
jedoch durch die Tragwand nach außen geführt werden soll,
dann ist zweckmäßig die Befestigungsarmatur 22 im Bereich
der Ausleitung 12, 12a, 27 mit einer radialen Ausformung 30
versehen, in welche der in die Einstecköffnung eingreifende
Kabelstecker 28 mit dem daraus herausgeführten Kabel 29
hineinsteht. Im Bereich der Ausführung wird dann zweckmäßig
die Durchführung für das Kabel 29 durch die Trennwand 23
vorgesehen. Bei ausreichender radialer Ausdehnung der
Ausformung 30 ist ein ausreichender Schutz des Kabels 29
auch dann gegeben, wenn es radial aus der Ausformung
ausgeführt wird, wie es die gestrichelte Linienführung
darstellt. Es zeigt sich nämlich, daß elektrische
Überschläge in der Regel nahe am Isolierkörper entlang
stattfinden und radial außenliegende Bereiche nicht
beeinflußt werden. Ein so aufgebauter Koppelisolator läßt
sich mit einfachen Mitteln herstellen, ist leicht
nachrüstbar und weist eine geringe Bauhöhe auf. Seine
Montage ist durch das Zusammenwirken mit der am Mantel
angreifenden, nachträglich aussetzbaren Befestigungsarmatur
22 in einfacher Weise ausführbar, wobei sein
hochspannungsseitiger Anschluß über ein Anschlußkabel keine
direkte, örtlich definierte Zuordnung zu dem Bauteil
erfordert, an dem die zu messende Spannung abgegriffen
wird. Der Koppelisolator kann dadurch leicht in beengten
Schaltanlagenräumen integriert werden.
Ein besonders vorteilhafter, einfach zu realisierender
Aufbau des Koppelisolators ist durch die für sich zu
betrachtende Anordnung des Überspannungsableiters 13 in der
fußseitigen Ausnehmung des Isolierkörpers 1 gegeben, weil
der Überspannungsableiter 13 dadurch und durch die
Lösbarkeit der Feder 14 wie des Stöpsels 15 ohne besonderen
Aufwand eingebaut und ausgetauscht werden kann, wenn ein
schwerer Überschlag stattgefunden hat.
Claims (10)
1. Koppelisolator mit einem am kopfseitigen Ende
angeordneten Hoch- oder Mittelspannungsanschluß am
Isolierkörper, innerhalb welchem ein Kondensator mit
Anschlußstücken angeordnet ist und welcher eine zentrale,
vom fußseitigen Ende ausgehende Ausnehmung aufweist, in der
lösbar zumindest ein Schaltelement vorgesehen ist, das
einerseits mit dem vom Hoch- oder Mittelspannanschluß
gleichstrommäßig isolierten Anschlußstück verbunden und
andererseits fußseitig am Erdpotential angeschlossen ist,
sowie mit einer am fußseitigen Ende angeordneten,
elektrisch leitenden Befestigungsarmatur und einer
Ausleitung einer Leitungsverbindung aus der Ausnehmung nach
außen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausleitung
(12, 12a, 27) im Mantel des Isolierkörpers am fußseitigen
Ende (7) radial nach außen offen ist, daß die
Befestigungsarmatur (22) oberhalb der Ausführung
(12, 12a, 27) am Isolierkörper (1) gehalten ist, daß die
Befestigungsarmatur (22) die Ausleitung (12, 12a, 27)
zumindest zum kopfseitigen Ende (2) hin überdeckt und daß
das Schaltelement ein Überspannungsableiter (13) ist, der
elektrisch mit der Befestigungsarmatur (22) verbunden ist.
2. Koppelisolator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Überspannungsableiter (13) mechanisch und
elektrisch in Kontaktanlage an dem zugehörigen
Anschlußstück (6, 9) anliegt, daß sich an gegenüberliegenden
Anschluß des Überspannungsableiters (13) eine mechanisch
vorgespannte, elektrisch leitende Druckfeder (14) abstützt,
die andernends auf einem die Ausnehmung (10) abdeckenden
elektrisch geerdeten Stöpsel (15) aufsitzt.
3. Koppelisolator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Stöpsel (15) und die Innenwandung der
zylindrischen Ausnehmung (10) ein Dichtring (16)
eingespannt ist.
4. Koppelisolator nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (1) am
fußseitigen Ende (7) einen Ringabsatz (21) aufweist, auf
dem die Befestigungsarmatur (22) aufsitzt.
5. Koppelisolator nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß am fußseitigen Ende (7) ein die
fußseitige Stirnseite (17) des Isolierkörpers (1)
übergreifender Stützbügel (19, 20) vorgesehen ist, der
beidendig auf den Ringabsatz (21) und unter die
Befestigungsarmatur (22) greift und die Ausnehmung (10)
untergreift sowie elektrisch mit dem Überspannungsableiter
(13) verbunden ist.
6. Koppelisolator nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsarmatur (22) im
Bereich der Ausleitung (12, 12a, 27) eine radiale Ausformung
(30) aufweist, unter welcher ein in die Ausleitung
(12, 12a, 27) einzusetzender Stecker (28) liegt.
7. Koppelisolator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß eine mit dem Stecker (28) verbundene elektrische
Leitung (29) unter der Ausformung (30) durch eine Wand (23)
hindurchgeführt ist an welcher die Befestigungsarmatur (22)
gehalten ist.
8. Koppelisolator nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsarmatur (22)
einen gabelförmigen Ansatz (31) besitzt, der den Stecker
(28) teilweise übergreift und diesen gegen Herausziehen
sichert.
9. Koppelisolator nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Ausnehmung
(10) nur geringes Übermaß gegenüber Überspannungsableiter
(13) und Druckfeder (14) besitzt und diese radial
zentriert.
10. Koppelisolator insbesondere nach Anspruch 1 oder einem
der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schaltelement ein Überspannungsableiter (13) ist, der
einerseits mit dem sekundärseitigen Anschluß des
Koppelkondensators (8) und andererseits mit Erdpotential
elektrisch verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995122867 DE19522867B4 (de) | 1995-06-23 | 1995-06-23 | Koppelisolator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995122867 DE19522867B4 (de) | 1995-06-23 | 1995-06-23 | Koppelisolator |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19522867A1 true DE19522867A1 (de) | 1997-01-02 |
| DE19522867B4 DE19522867B4 (de) | 2005-12-22 |
Family
ID=7765102
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995122867 Expired - Fee Related DE19522867B4 (de) | 1995-06-23 | 1995-06-23 | Koppelisolator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19522867B4 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2600358A1 (de) * | 2011-12-02 | 2013-06-05 | ABB Technology AG | Überspannungsableiter |
| CN112447441A (zh) * | 2020-11-30 | 2021-03-05 | 长园电力技术有限公司 | 一种伞裙可拆卸的套管及其制备方法 |
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-
1995
- 1995-06-23 DE DE1995122867 patent/DE19522867B4/de not_active Expired - Fee Related
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| CN112447441A (zh) * | 2020-11-30 | 2021-03-05 | 长园电力技术有限公司 | 一种伞裙可拆卸的套管及其制备方法 |
| CN112447441B (zh) * | 2020-11-30 | 2021-10-22 | 长园电力技术有限公司 | 一种伞裙可拆卸的套管及其制备方法 |
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19522867B4 (de) | 2005-12-22 |
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