DE19522636A1 - Nachfüllbarer Flüssigkeitsbehälter, insbesondere Tintenpatrone - Google Patents
Nachfüllbarer Flüssigkeitsbehälter, insbesondere TintenpatroneInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen nachfüllbaren Tintenbehälter, insbesondere eine
Tintenpatrone mit einem Flüssigkeitsraum, dessen Volumen sich entsprechend
der abgegebenen bzw. zugeführten Flüssigkeit verkleinert bzw. vergrößert und
mit einer Einrichtung, die im Flüssigkeitsbehälter einen Unterdruck gegenüber
dem Atmosphärendruck erzeugt.
Derartige Behälter haben den Vorteil, daß beim Abgeben von Flüssigkeit kein
Gas nachgeführt werden muß, um den bei üblichen Behältern entstehenden Raum
oberhalb der Flüssigkeit aufzufüllen. Dies führt wiederum dazu, daß chemische
Reaktionen zwischen einem nachgeführten Gas und der Flüssigkeit vermieden
werden und ein Ausdehnen von nachgeführtem Gas bei Temperaturerhöhungen
keinen unerwünschten Druck auf die Flüssigkeit ausüben kann.
Vor allem wegen der Problematik der Ausdehnung von nachgeführter Luft
werden gallungsgemäße Flüssigkeitsbehälter als Tintenpatrone eingesetzt. Für
den Einsatz in Tintenstrahldruckern sind verschiedene Arten derartiger Patronen
bekannt, die einen Tintentank aufweisen, der stets luftfrei bleibt, wobei auf den
Tintenverbrauch dadurch reagiert wird, daß flexibel angeordnete Behälterwände
in gewisser Weise sich beim Entleeren des Behälters aufeinanderzubewegen.
Dies kann durch einen Gummibalg als Tintentank ebenso wie durch beweglich
aufgehängte in sich jedoch starre Wände erreicht werden, die durch Federdruck
auseinandergedrückt werden.
Schwierig ist es jedoch, derartige Behälter nachzufüllen.
Werden die Behälter geöffnet, um sie mit neuer Flüssigkeit zu befüllen, dann
dringt im selben Moment Luft in den Behälter ein. Der Behälter expandiert auf
sein Maximalvolumen und der in ihm zuvor vorhandene Unterdruck bricht
zusammen. Üblicherweise wird der drucklose Behälter dann restlos gefüllt,
wobei die Luft verdrängt wird, und nach dem Verschließen des Behälters wird
er leicht zusammengedrückt, wobei etwas Tinte aus der Patrone herausspritzt.
Nach dem Loslassen des Behälters entsteht im Behälter somit ein undefinierter
Unterdruck.
Dieses Nachfüllverfahren ist zeitaufwendig, führt zu Tintenverlusten und fast
zwangsläufig zu schmutzigen Fingern.
Eine weitere Methode des Nachfüllens besteht darin, die Patrone mit ihrer
Entnahmeöffnung, die als kleine Düse ausgebildet ist, in Tinte zu setzen,
woraufhin die Patrone sich in einem mehrere Stunden dauernden Prozeß durch
die Düse vollsaugt.
Dieser Prozeß ist für viele Anwendungsbereiche zu zeitaufwendig und ebenfalls
mit Schmutz verbunden. Aus ökologischer Sicht ist es aber sinnvoll, die
Patronen mehrfach zu verwenden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den gattungsgemäßen
nachfüllbaren Flüssigkeitsbehälter so weiterzuentwickeln und ein Nachfüllsystem
mit einem derartigen Flüssigkeitsbehälter vorzustellen, so daß ein schnelles,
sauberes und einfaches Nachfüllen des Behälters ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Flüssigkeitsraum des eingangs
beschriebenen nachfüllbaren Flüssigkeitsbehälters ein Befüllventil aufweist, über
das der Flüssigkeitsraum gegen den Atmosphärendruck abgedichtet befüllbar ist.
Der erfindungsgemäße Flüssigkeitsbehälter kann dadurch auf einfache Weise
nachgefüllt werden, ohne daß die Person, die den Behälter nachfüllt, dabei
schmutzige Finger bekommt. Die spezielle Abdichtung und das Befüllventil im
nachfüllbaren Flüssigkeitsbehälter erlauben zwar ein Fließen von Flüssigkeit in
den Behälter, das Austreten von Flüssigkeit oder das Eindringen von Luft in den
Behälter wird dabei aber ausgeschlossen.
Die gestellte Aufgabe wird auch mit einem Nachfüllsystem mit dem
beschriebenen nachfüllbaren Flüssigkeitsbehälter und einem Nachfüllbehälter
gelöst, der ein Verbindungsteil aufweist, um gegen den Atmosphärendruck
abgedichtet mit dem Flüssigkeitsraum des Flüssigkeitsbehälters verbindbar zu
sein.
Dieses aus Flüssigkeitsbehälter und Nachfüllbehälter bestehende System erlaubt
ein einfaches Nachfüllen entleerter Flüssigkeitsbehälter. Das Nachfüllen kann
manuell durchgeführt werden, indem das Verbindungsteil des Nachfüllbehälters
mit dem Flüssigkeitsraum des Flüssigkeitsbehälters verbunden wird, um die
Flüssigkeit vom Nachfüllbehälter in den Flüssigkeitsbehälter zu überführen. Der
Nachfüllvorgang kann aber auch in einer Nachfüllstation durchgeführt werden,
in die der Flüssigkeitsbehälter gesteckt wird, um sich selbständig nachzufüllen.
Außerdem kann der leere Flüssigkeitsbehälter zur Herstellerfirma oder einer
Nachfüllfirma gesandt werden, die mit dem erfindungsgemäßen Nachfüllsystem
den Behälter füllt und zusätzlich eine Überprüfung des Behälters vornimmt.
Das erfindungsgemäße Nachfüllsystem erlaubt aber auch ein Nachfüllen des
Flüssigkeitsbehälters, ohne daß der Behälter aus dem Flüssigkeit benötigenden
System entnommen wird. Bspw. in Tintenstrahldruckern eingesetzte Tinten
patronen können mit dem neuen Nachfüllsystem nachgefüllt werden, ohne aus
dem Drucker entnommen zu werden. Da heutzutage Tintenstrahldrucksysteme
nicht nur für Schrift, sondern auch für vollflächige Grafik eingesetzt werden, ist
der Tintenverbrauch relativ hoch und es kann nötig werden, während des
Druckes einer Grafik die im Drucker befindliche Patrone nachzufüllen.
Mit dem Nachfüllsystem ist es möglich, eine Patrone mit dem Verbindungsteil
des Nachfüllbehälters zu verbinden, ohne die Patrone aus dem Drucker
herauszunehmen. Eine derartige Verbindung kann sowohl manuell als auch
automatisch vorgenommen werden.
Vorteilhaft ist es, wenn der Nachfüllbehälter nur durch Anlegen eines
Unterdrucks am Verbindungsteil entleerbar ist. Eine derartige Ausbildung des
Nachfüllbehälters gewährleistet, daß Flüssigkeit nur dann aus dem
Nachfüllbehälter ausdringt, wenn der Nachfüllbehälter mit dem unter Unterdruck
stehenden Flüssigkeitsbehälter verbunden ist.
Vorteilhaft ist es außerdem, wenn der Nachfüllbehälter eine Luftleitung aufweist,
deren oberes Ende zur Atmosphäre offen ist und deren unteres Ende am Boden
im Inneren des Nachfüllbehälters angeordnet ist, und der Nachfüllbehälter eine
Entnahmeleitung aufweist, deren eines Ende am Boden im Inneren des
Nachfüllbehälters angeordnet ist und deren anderes Ende mit dem
Verbindungsteil verbunden ist, das oberhalb des Behälterbodens angeordnet ist.
Ein derartiger Nachfüllbehälter gewährleistet auf einfache Art und Weise, daß
der Entnahmeunterdruck vom Tintenpegel im Nachfüllbehälter unabhängig ist
und nur durch Anlegen eines Unterdruckes am Verbindungsteil Flüssigkeit aus
dem Nachfüllbehälter entnommen werden kann. Durch die Regulierung der Höhe
des Verbindungsteils relativ zum unteren Ende der Luftleitung im
Nachfüllbehälter kann der benötigte Unterdruck variiert werden. Außerdem dient
die Luftleitung als Ausgleichsgefaß, wenn sich die Luft im Nachfüllbehälter
bspw. durch Temperaturänderungen ausdehnen sollte.
Dieser Effekt wird vorzugsweise dadurch erhöht, daß die Luftleitung einen
Ausdehnungsraum aufweist, der die bei einer Luftausdehnung in die Luftleitung
gedrückte Flüssigkeit aufnimmt und somit ein Entweichen von Flüssigkeit über
die Luftleitung aus dem Nachfüllbehälter verhindert. Der Ausdehnungsraum
sollte sich am unteren Ende der Luftleitung befinden.
Die spezielle Ausbildung des Nachfüllbehälters macht es im Prinzip unnötig, das
Verbindungsteil an der Entnahmeleitung des Nachfüllbehälters mit einem Ventil
auszurüsten. Vorteilhaft ist es jedoch, wenn das Verbindungsteil ein weiteres
Ventil aufweist und das Befüllventil und das weitere Ventil so ausgebildet sind,
daß sie beim Verbinden des Flüssigkeitsbehälters mit dem Nachfüllbehälter sich
öffnen.
Das weitere Ventil am Verbindungsteil des Nachfüllbehälters erhöht die
Auslaufsicherheit des Nachfüllbehälters und die spezielle Gestaltung der Ventile
gewahrleisten eine Flüssigkeitsverbindung zwischen den Behältern gerade dann,
wenn die Behälter miteinander verbunden sind.
Eine weitere Ausgestaltung des Nachfüllsystems sieht vor, daß es eine Steuerung
und eine Mechanik aufweist, die nach einem Zeitintervall den nachfüllbaren
Flüssigkeitsbehälter mit dem Nachfüllbehälter verbinden. Ein so ausgebildetes
Nachfüllsystem kann bspw. in einen Tintenstrahldrucker eingesetzt werden und
erlaubt es, die Tintenpatrone in regelmäßigen Abständen nachzufüllen. Der
Nachfüllvorgang kann dabei durch Unterschreiten einer gewissen Füllhöhe im
Flüssigkeitsbehälter ausgelöst werden. Die Zeitintervalle können jedoch auch
über die gedruckte Seitenzahl oder andere Systemparameter bestimmt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Tintenpatrone,
Fig. 2 einen Schnitt durch ein Verbindungsteil,
Fig. 3 einen Schnitt durch einen Nachfüllbehälter,
Fig. 4 einen Schnitt durch einen Nachfüllbehälter mit
Ausdehnungsraum.
Die in Fig. 1 gezeigte Tintenpatrone 1 besteht aus einem Luftraum 2 und einem
Flüssigkeitsraum 3, die in einem einzigen Behälter 4 durch eine die beiden
Räume trennende Wand 5 gebildet sind. Die Wand 5 besteht aus einer Platte 6,
die über eine Folie 7 im Behälter 4 beweglich aufgehängt ist. Während sich im
Flüssigkeitsraum 3 auf der einen Seite der Platte 6 Tinte befindet, ist der
Luftraum 2 auf der anderen Seite der Platte 6 luftgefüllt und steht über eine
Öffnung 8 mit dem Atmosphärendruck in Verbindung. Im Luftraum 2 ist
zwischen einer oberen Wand 9 des Behälters 4 und der Platte 6 eine Feder 10
angeordnet, die die Platte 6 zur oberen Behälterwand 9 hinzieht und dadurch
einen Unterdruck im tintengefüllten Flüssigkeitsraum 3 erzeugt.
In einer den Flüssigkeitsraum 3 begrenzenden Seitenwand 11 des Behälters 4 ist
ein Befüllventil 12 vorgesehen. Dieses Befüllventil 12 ist ein Kugelventil, dessen
Kugel 13 durch eine Federplatte 14 so gegen einen Sitz 15 gepreßt wird, daß
der Flüssigkeitsraum 3 verschlossen bleibt, obwohl in ihm ein Unterdruck
herrscht.
Fig. 2 zeigt ein Verbindungsteil 16, das zur Verbindung eines Nachfüllbehälters
17 mit der Tintenpatrone 1 dient. Dieses Verbindungsteil 16 besteht aus einem
im wesentlichen rohrförmigen Kupplungsstück 18, das eine Zuführöffnung 19
und einen Ausgang 20 aufweist. Zwischen Zuführöffnung 19 und Ausgang 20 ist
ein Ventil 21 angeordnet, das sich nur dann öffnet, wenn über einen Stößel 22,
der im Bereich des Ausgangs 20 angeordnet ist, ein Druck auf den die Dichtung
23 tragenden Ventilkörper 24 ausgeübt wird. Ein derartiger Druck auf den Stößel
22 bewegt den Ventilkörper 24 gegen den Druck einer Feder 25 und sorgt für
einen Durchgang zwischen der Zuführöffnung 19 und dem Ausgang 20. Der
Ausgang 20 wird von einem Rohrteil 26 gebildet, in dem sich der leicht aus dem
Rohrteil 26 hervorschauende Stößel 22 hin- und herbewegen kann, um das Ventil
zu öffnen und zu schließen.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, besteht der Nachfüllbehälter 17 aus dem
Verbindungsteil 16 und einer Flasche 27, die über einen Schlauch 28, der als
Entnahmeleitung dient, mit der Zuführöffnung 19 des Verbindungsteils 16
verbunden ist. Die Flasche 27 hat an ihrem oberen Ende 30 eine Öffnung, die
mit einer bis zum Behälterboden 31 reichenden Luftleitung 32 verbunden ist.
In Fig. 4 ist eine alternative Ausführungsform eines Nachfüllbehälters 17′
gezeigt, der im wesentlichen mit dem Nachfüllbehälter 17 übereinstimmt, in
dessen Luftleitung 32′ jedoch im unteren Bereich der Luftleitung ein
Ausdehnungsraum 33 vorgesehen ist.
Zum Nachfüllen der Tintenpatrone 1 wird der Flüssigkeitsraum 3 der Patrone 1
über das Verbindungsteil 16 und den Schlauch 28 mit der Flasche 27 des
Nachfüllbehälters 17 verbunden. Dazu wird das Rohrteil 26 des Verbindungsteils
16 so in die Öffnung des Befüllventils 12 hineingesteckt, daß eine Abdichtung
zwischen der Außenseite des Rohrteils 26 und der Innenseite der Öffnung des
Befüllventils 12 entsteht. Beim weiteren Hineindrücken des Verbindungsteils 16
in das Befüllventil 12 drückt der Stößel 20 des Verbindungsteils 16 gegen die
Kugel 13 und bewegt die Kugel 13 gegen den Druck der Federplatte 14 ins
Innere des Flüssigkeitsraums 3. Dabei öffnet sich das Befüllventil 12 und
gleichzeitig entsteht ein Druck auf den Stößel 20, wodurch das weitere Ventil 21
im Verbindungsteil 16 geöffnet wird.
Da im Flüssigkeitsraum 3 über die Feder 10 ein Unterdruck aufgebaut ist, wird
Tinte 29 durch die Ventile 12 und 21 aus dem Nachfüllbehälter 17 in den
Flüssigkeitsraum 3 gesaugt. Dieser Saugvorgang hält solange an, bis der
Unterdruck in der Patrone gleich dem zur Flüssigkeitsentnahme aus der Flasche
notigen Unterdruck ist oder das Verbindungsteil 16 vom Ventil 12 abgezogen
wird.
Wenn über das Verbindungsteil 16 aus der Flasche 27 des Nachfüllbehälters 17
Tinte 29 herausgesaugt wird, entsteht in der Flasche 27 ein Unterdruck, der zur
Folge hat, daß durch die Luftleitung 32 Luft in die Flasche gelangt. Wenn die
sich in der Flasche 27 befindliche Luft jedoch ausdehnt, entsteht ein Überdruck
im Nachfüllbehälter 17 und die Tinte 29 steigt in der Luftleitung 32 soweit an,
bis sie durch die Öffnung am oberen Ende 30 der Luftleitung 32 aus dem
Nachfüllbehälter heraustritt.
Um ein Austreten von Tinte aus dem Nachfüllbehälter 17 bei Temperatur
schwankungen zu vermeiden, ist im in Fig. 4 gezeigten Nachfüllbehälter 17′
eine Luftleitung 32′ vorgesehen, an derem unteren Ende sich ein
Ausdehnungsraum 33 befindet. Dieser Ausdehnungsraum 33 vergrößert das
Volumen in der Luftleitung 32 und gewährleistet dadurch, daß auch bei größeren
Temperaturschwankungen die Tinte 29′ im Nachfüllbehälter 17′ nicht über die
Öffnung 30′ aus dem Behälter austritt.
Der Schlauch 28, der vom Boden 31 des Nachfüllbehälters 17 zum
Verbindungsteil 16 führt, erlaubt es, das Verbindungsteil 16 in verschiedenen
Höhen relativ zum Flüssigkeitsspiegel in der Flasche 27 anzuordnen. Dadurch
kann der auf das Ventil 21 im Verbindungsteil 16 wirkende Unterdruck variiert
werden.
Claims (7)
1. Nachfüllbarer Flüssigkeitsbehälter, insbesondere Tintenpatrone (1) mit
einem Flüssigkeitsraum (3), dessen Volumen sich entsprechend der
abgegebenen bzw. zugeführten Flüssigkeit verkleinert bzw. vergrößert
und mit einer Einrichtung (6, 7, 8, 9 und 10), die im Flüssigkeitsraum (2)
einen Unterdruck gegen den Atmosphärendruck erzeugt, dadurch
gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsraum (3) ein Befüllventil (12)
aufweist, über das der Flüssigkeitsraum (3) unter Nutzung des in ihm
herrschenden Unterdruckes, gegen den Atmosphärendruck abgedichtet
befüllbar ist.
2. Nachfüllsystem mit einem nachfüllbaren Flüssigkeitsbehälter nach
Anspruch 1 und einem Nachfüllbehälter (17), der ein Verbindungsteil (16)
aufweist, um gegen den Atmosphärendruck abgedichtet mit dem
Flüssigkeitsraum (3) des Flüssigkeitsbehälters verbindbar zu sein.
3. Nachfüllsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Nachfüllbehälter (17) nur durch Anlegen eines Unterdrucks am
Verbindungsteil (16) entleerbar ist.
4. Nachfüllsystem nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Nachfüllbehälter (17) eine Luftleitung (32, 32′) aufweist, deren oberes
Ende (30) zur Atmosphäre offen ist und deren unteres Ende am Boden
(31) im Inneren des Nachfüllbehälters (17) angeordnet ist und der
Nachfüllbehälter (17) eine Entnahmeleitung (28) aufweist, deren eines
Ende am Boden (31) im Inneren des Nachfüllbehälters (17) angeordnet ist
und deren anderes Ende mit dem Verbindungsteil (16) verbunden ist, das
oberhalb des Behälterbodens (31) angeordnet ist.
5. Nachfüllsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Luftleitung (32′) einen Ausdehnungsraum (33) aufweist.
6. Nachfüllsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (16) ein weiteres Ventil (21)
aufweist und das Befüllventil (12) und das weitere Ventil (21) so
ausgebildet sind, daß sie beim Verbinden des Flüssigkeitsraums (3) des
Flüssigkeitsbehälters mit dem Nachfüllbehälter (17) sich öffnen.
7. Nachfüllsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß es eine Steuerung und eine Mechanik aufweist, die
nach einem Zeitintervall den Flüssigkeitsraum (3) des nachfüllbaren
Flüssigkeitsbehälters mit dem Nachfüllbehälter (17) verbindet.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29521731U DE29521731U1 (de) | 1995-06-22 | 1995-06-22 | Nachfüllbarer Flüssigkeitsbehälter, insbesondere Tintenpatrone |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1995122636 DE19522636A1 (de) | 1995-06-22 | 1995-06-22 | Nachfüllbarer Flüssigkeitsbehälter, insbesondere Tintenpatrone |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19522636A1 true DE19522636A1 (de) | 1997-01-02 |
Family
ID=7764959
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995122636 Ceased DE19522636A1 (de) | 1995-06-22 | 1995-06-22 | Nachfüllbarer Flüssigkeitsbehälter, insbesondere Tintenpatrone |
Country Status (1)
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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Owner name: DIA-NIELSEN GMBH & CO. KG ZUBEHOER FUER DIE MESSTE |
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