DE1952111C3 - Vorrichtung zum Falten, Schneiden und Herstellen von dünnen Buchern oder Heften aus dünnem oder flexiblem Material, wie Papier od dgl - Google Patents
Vorrichtung zum Falten, Schneiden und Herstellen von dünnen Buchern oder Heften aus dünnem oder flexiblem Material, wie Papier od dglInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
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Description
Die Erfindung i.etriftt eine Vorrichtung zum Fallen.
Schneiden und Herstellen von dünnen Büchern «ider Hellen aus dünnem und flexiblem Material, wie
Papier od. dgl., bei der übe: iviny.· der angeordnete
Materialballen mittels eines Fal/lrichters und FaIzwalzen
längsgefalzt. mittels einer Qiierschneidvorrichtung
i|uergesehnitten und über einen Ausleger einer /Ablage zugeführt werden.
Bei einer bekannten Vorrichtung mit diesen Merkmalen
(deutsches Gebrauchsmuster 1 97S 658) ist der Nachteil gegeben, daß eine Möglichkeit zur Anbringung
einer Verklebung des Heftrückens nicht vorgesehen ist. F.s kommt aber insbesondere dann darauf
an. daß die einzelnen Papierbahnen genau ausgerichtet und geführt zu den Falzwalzcn gelangen, da bereits
geringe Verschiebungen zu einem Verschmieren ties aufgetragenen Leims führen und damit eine ein-
>va!idl'reie Verklebung nicht erzielt werden kann.
Außerdem können durch derartige Verschiebungen bzw. Ungenauigkeiten Knitterungen auftreten, die
unerwünscht sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einwandfreie Herstellung von dünnen Heften, Zeitschriften
od. dgl., die an ihrem Rand miteinander verklebt sind, zu gewährleisten.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß oberhalb des Falztrichters eine Anzahl
pn nil IcI zueinander umlaufender Stützrollen angeordnet
ist. deren Tangente in einer gemeinsamen Ebene lies Falztrichters liegt, wobei in den Zwischenräumen
der Stützwalzen Gummiervorrichtungen vorgesehen sind, und daß in jedem der ZNvischenräume ein Rohr
angebracht ist und die freien Enden der Rohre etwa in Blattmitte enden, wobei der Innenseite der Blattmitte
Auslauföffnungen der Rohre gegenüberliegen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat den Vorteil,
daß die einzelnen Bogen genau ausgerichtet übereinanderliegen und dem Falztrichtcr zugeführt
werden können, so daß die Verklebung sehr exakt — Ivnv. strichföimii· — durchgeführt werden kann. Bei
der crlinduniisgemäßen Anordnung ist es auch möglich,
hohe Stückzahlen zu erreichen, da die Vorrichlunu
mit hoher Arbeitsgeschwindigkeit laufen kann.
Ls ist noch eine Leimauftragvorrichtung in Verhindunt!
mit Zuführvorrichtungen bekannt (bekanntgemachte Patentanmeldung Sch 16 543). bei der die
einzelnen Materialballen übereinandergelegt am Rand miteinander verklebt werden. Die Vorschubriehtiinu
bzw. die Anordnung der einzelnen Zul'ühr-Mirriclmmgen
erfolgt in einer waagerechten Ebene, was zu einem Verlaufen des aufgetragenen Leims
iühren kann und daurt zu ungleichmäßigen Verklehungen.
Insbesondere fehlt bei der bekannten Anordnimu
ein Falztrichter sowie Falzwalzen zu.n
Längsfalten der übereinander angeordneten Materialhalinen.
so d;:ß die hei der Herstellung von Heften u.dgl. auftretenden Probleme nicht vorhanden
sind.
Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung an Hand eines Ausführungsbeispiels in
Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert. Fs zeigt
F i u. I ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung im Aufriß und
Fi u. 2 eine teilweise Seitenansicht in Pfeilrichtimg
A gemäß Fig. 1.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist Auszugswalzen
1.2 aiif.'die die Materialbahnen Λ längs einer
vertikalen Linie VL zu dem Falztrichter 3 gefallet nach unten ziehen. Unterhalb der Falzvvalzcn 1.2 ist
ein festes Messer 4 angeordnet, das nacheinander einzelne Bo»en von den Bahnen R abtrennt.
Die Materialhahnen R. die durch Längsschneiden weiterer Bahnen hergestellt worden sind, werden vorerst
um passend angeordnete Leitschienen und Rollen geleitet, die in der Zeichnung nicht dargestellt
sind, wobei sie anschließend in eine übereinanderliegcnde
Lage gebracht werden. Schließlich gelangen die einzelnen Bahnen R zu einem Satz paralleler
Stützrollen 7. die oberhalb des Falztrichters 3 angeordnet
sind, wobei die unterste Stützrolle unmittelbar über der Base 3 π dieses Falztrichters liegt, und
die gemeinsame Tangente an die Stützrollen 7 in einer" gemeinsamen Ebene P des Falztrichters 3 liegt
(F ig. 2). Jede einzelne Bahn R läuft über eine der Rollen 7. wonach diese Bänder übereinanderliegend
zusammen abwärts über die Vorderseite des Falztrichters 3 laufen.
Die abgebildete Maschine enthält Vorrichtungen, die es ermöglichen, übereinanderliegende Bahnen R
entlang ihrer Mittellinie fest zusammenzukleben. In diesem Fall sind die Vorrichtungen, die Klebstoff
auftragen, in einem verhältnismäßig engen Zwischenraum 8 zwischen den Stützrollen 7 angebracht. In jedem
Zwischenraum 8 ist ein Rohr 9, in das Klebstoff gepumpt werden kann, angeordnet, wobei das freie
Ende 9 α jedes Rohres in einem Auslaufloch endet,
und zwar so, daß es der Innenseite der Materialbahn R gegenüberliegt und sich mit der Mittellinie
derselben deckt. In dieser Darstellung sind einzelne Pumpen 10 zu den entsprechenden Kleberohren 9
vorgesehen. Der Pumpvorgang kann natürlich verschieden sein, aber jedenfalls ist der Gnindgediankc
der. daß eine gerade Klebclinic durch einen Spritzvorgang aufgetragen wird, und zwar auf jedes Ellatt,
so daß die Blätter an der Linie VL längs zusammenkleben, an der sie gefaltet werden sollen. Der Falztrichter
3. der am Scheitel 3 b endet, hat steil sendete
Seiten 3 c, um zu vermeiden, dall die Ecken der herabgezogenen
Bahn R einer unnötigen Belastung ausgesetzt sind.
Unmittelbar unter dem Scheitel 3 Λ "des Falztrichters
3 ist ein Paar Falzwalzen 12, 13 angebracht, zwischen denen die übereinanderliegenden Bahnen R,
die nun in zwei Teile gefaltet sind, durchgezogen werden. Solche Walzen kontrollieren die Länge des
gefalteten Materials und erhöhen nebenbei die Scharfe des Bruchs.
Die zwei Auszugswalzen 1,2 liegen vertikal unter den Falzwalzen 12, 13. so daß die gefalteten Bahnen
R vertikal zu Vorrichtungen gezogen werden, die zum Ableiten und Befördern von Bogen vorgesehen
sind, die der Reihe nach getrennt werden und in eine horizontale oder stark horizontale Linie zum Ordnen
und Ausliefern aus der Vorrichtung in Stapler gelangen, wie es bei Si in F i g. 2 dargestellt ist.
Das feste Schneidemesser 4 und das auf dem kreisenden Schneidezylinder 6 angeordnete bewegliche
Messer f! sind unter den Auszugswalzen 1. 2 vorgesehen. Die übereinanderliegenden Bahnen R. entlang
des Bruchs zweifach gefaltet und geklebt (wenn es gewünscht wird, können sie zusammengeklebt werden),
laufen frei zwischen dem festen Messer 4 und dem Zylinder 6 nach unten, so daß das bewegliche
Messer 5 jederzeit mit dem festen Messer 4 zusammenarbeitet. Dabei wird ein querlaufender Schnitt
auf dem Band angebracht, um es in einen fertigen Bogen zu teilen. Der Schneidezylinder6 wird gleichzeitig
mit der Maschine angetrieben und ist vorzugsweise dazu bestimmt, einen querlaufcnden Schnitt
durch die Umdrehung des Zylinders 6 und damit auch des beweglichen Messers5 zu bewirken. Jedoch
kann es sein, daß die zeitliche Reihenfolge der Schnitte anfanglich so ist. daß die Bogen S aufeinander
und mit Zwischenräumen in die nachfolgende Fördervorrichtung 14 laufen.
Anstatt zusammenwirkende, feste und bewegliche Messer zum Schneiden der übereinanderliegenden
und gefalteten Bänder in Bogen zu verwenden, ist es auch möglich zu diesem Zweck ein Paar zusammenarbeitender
Zylinder, die entsprechend mit einem oder mehreren Schneideblöcken und einem Messer
ausgerüstet sind, einzubauen.
Vorzugssveise besteht die Fördervorrichtung 14 ;.'.is endteil Mündern 15 und 16. die so angeordnet
und entsprechend betriehen werden, daß nehen den Sehneidcvorrichlunuen4.5 und ft ein Beförderungsweg
C'/1 uirgesehen ist. von dem ein Teil gebogen ist,
wobei die anfänglich getrennten Bogen .S sanft von der vertikalen Linie Vl. in die waagerechte Linie ///.
abgeleitet werden. Der benachbarte waagerechte Teil CP' des Beförderungsweges besteht aus Teilen endloser
Bänder 15, 16 für die Stützung der Bogen .S', die
ίο zum Stapler befördert werden.
Angrenzend an den waagerechten Teil CP' des Beförderungsweges
C/' sind geeignete Vorrichtungen voruesehen. den Strom von getrennten Bogen S zu
leiten, indem die einzelnen Bogen S eine übereinan-
derliegende Lage einnehmen. In der dargestellten
Vorrichtung ist eine sogenannte Klappwalze 17 herkömmlicher
Art für diesen Zweck vorgesehen. Diese Klappwalze 17 ist über einem langsam laufenden, ersten
Förderband 18 angebracht, das sich an die end-
losen Bänder 15, 16 anschließt. 0;>e bestimmte Anzahl
von Bogen S wird von dem eisten Förderband
18 zu einem zweiten, langsam laufenden Förderband
19 geleitet, bei welchem die Bogen .S' in eine iibereinanderli-igende
Lage zu einem Stapler 20, der mit
einem T;ansportband 21 verbunden ist, geliefert werden.
Der Stapler 20 weist eine Schwingklappe auf, die dazu dient, die seitenverbundenen Klappen 23 vertikal
zu halten. Sobald ein entsprechender Stapel St
jo gebildet ist. wird die Schwingklappe 22 mittels einer
zeitlich gesteuerten Hubvorrichtung 24 gelöst und geöffnet, wie es in F i g. 1 durch die gestrichelten Linien
dargestellt ist.
Am Ende des zweiten, langsam laufenden Förder-
bandes 19 sind quer über seine Breite eine Anzahl \on zeitlich gesteuerten Hebefingern angeordnet, um
die übereinanderliegenden Bogen am Weifrlaufen zu hindern, wobei genügend Zeit zum öffnen. Förder.i
des Stapels .S7 und Wicderschließen der
Schwingklappe 22 gegeben sein muß. Die Hebefincer
25 werden dabei mittels einer Hubvorrichtung 26 gesteuert.
Der Falztrichter 3 beginnt an dem Ausrichtteil 27 (Fig. 2) entlang der Base 3a, wobei die Vorderseite
des Trichters durch eine Einstellschraube 28 verändert werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Füllen, Schneiden und Herstellen \i)ii dünnen Büchern oder Hellen aus dünnem und flexiblem Material, wie Papier iid. dgl., bei der übereinander angeordnete Materialhahnen mittels eines Fal/trichters und Falzwalze n längsgelalzl, mittels einer Querschneidvoi richtung i|iiergeschnitten und über einen Ausleger einer Ablage zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des FaIzirichiers (31 eine Anzahl parallel zueinander verlaufender Stützrollen (7) angeordnet ist. deren Tangente in einer gemeinsamen llbene (/') des Fal/trichters (3) liegt, wobei in den Zwischenräumen (8) der Stützwalzen (7) Gummiervorrichtungen (9, 10, 11) vorgesehen sind, und daß in jedem der Zwischenräume (8) ein Rohr (9) angebracht ist und die freien Enden (9 h) der Rohre (9) L'lwa in Blattmitte enden, wobei der Innenseite der Blattmitte Auslauföffnur.gen der Rohre (9'| neuenüberlteilen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691952111 DE1952111C3 (de) | 1969-10-16 | 1969-10-16 | Vorrichtung zum Falten, Schneiden und Herstellen von dünnen Buchern oder Heften aus dünnem oder flexiblem Material, wie Papier od dgl |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19691952111 DE1952111C3 (de) | 1969-10-16 | 1969-10-16 | Vorrichtung zum Falten, Schneiden und Herstellen von dünnen Buchern oder Heften aus dünnem oder flexiblem Material, wie Papier od dgl |
Publications (3)
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| DE1952111A1 DE1952111A1 (de) | 1971-04-29 |
| DE1952111B2 DE1952111B2 (de) | 1973-06-14 |
| DE1952111C3 true DE1952111C3 (de) | 1973-12-20 |
Family
ID=5748348
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
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Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3839304A1 (de) * | 1988-11-21 | 1990-05-23 | Kodak Ag | Vorrichtung zum ablegen von kopieblaettern |
| US6633550B1 (en) * | 1997-02-20 | 2003-10-14 | Telefonaktiebolaget Lm Ericsson (Publ) | Radio transceiver on a chip |
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1969
- 1969-10-16 DE DE19691952111 patent/DE1952111C3/de not_active Expired
Also Published As
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|---|---|
| DE1952111B2 (de) | 1973-06-14 |
| DE1952111A1 (de) | 1971-04-29 |
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