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DE2741332A1 - Verfahren zur herstellung eines buchblocks sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines buchblocks sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

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Publication number
DE2741332A1
DE2741332A1 DE19772741332 DE2741332A DE2741332A1 DE 2741332 A1 DE2741332 A1 DE 2741332A1 DE 19772741332 DE19772741332 DE 19772741332 DE 2741332 A DE2741332 A DE 2741332A DE 2741332 A1 DE2741332 A1 DE 2741332A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor belt
sheet
package
station
transport
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772741332
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Beckert
Ernst Dipl Ing Dudziak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Reinhard Mohn GmbH
Original Assignee
Reinhard Mohn GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Reinhard Mohn GmbH filed Critical Reinhard Mohn GmbH
Priority to DE19772741332 priority Critical patent/DE2741332A1/de
Priority to US05/940,978 priority patent/US4234178A/en
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Priority to DD78207773A priority patent/DD138293A5/de
Priority to BE190459A priority patent/BE870449A/xx
Priority to FR7826311A priority patent/FR2403203A1/fr
Priority to GB7836834A priority patent/GB2006164B/en
Priority to NL7809387A priority patent/NL7809387A/xx
Priority to DE19782851257 priority patent/DE2851257A1/de
Publication of DE2741332A1 publication Critical patent/DE2741332A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C19/00Multi-step processes for making books
    • B42C19/02Multi-step processes for making books starting with single sheets
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Description

Reinhard Mohn OHG, Carl-Bertelsmann-Str. 161, 4830 Gütersloh 1
Verfahren zur Herstellung eines Buchblocks sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Buchblocks aus bedruckten Bogen sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Das Verfahren zur Herstellung eines Buchblocks ist abhängig vom vorangehenden Druckverfahren. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen dem Bogen- und dem Rollendruckverfahren. Während man für Rollendruckverfahren Verfahren zur kontinuierlichen automatischen Herstellung von Buchblocks entwickelt hat, die mit hoher Geschwindigkeit arbeiten, ist dies bei der Herstellung von Buchblocks aus bedruckten Bogen noch nicht befriedigend gelungen. Die aus der Bogendruckmaschine kommenden Bogen werden nach dem herkömmlichen Verfahren auf Paletten gestapelt, von der Palette jeder Bogen einzeln ab gezogen, zur Lage gefalzt, die Lagen zwischengestapelt, meh rere verschiedene Lagen zum Buchblockrohling zusammengetragen und anschließend beispielsweise eine Klebebindung durchge-
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. Reinhard Mohn OHG
führt. Dabei fällt sehr viel manuelle Arbeit an, die das Verfahren erheblich verzögert.
Die bekannten Rollendruckverfahren mit kontinuierlicher automatischer Buchblockherstellung arbeiten zwar sehr schnell, stehen jedoch nicht für alle Druckverfahren Hoch-, Flach- und Tiefdruck - zur Verfügung, sind in der Kontrolle schwierig, häufig nicht ausreichend format- und auflagenvariabel, werden durch Papierdickenschwankungen stark beeinflußt, ermöglichen die Verwendung von Viertelbögen nur mit erheblichem Aufwand, und es ist vor allen Dingen ausgeschlossen, z. B. mehrfarbige Bogenteile beizulegen, was häufig gefordert wird.
Das Bogendruckverfahren mit anschließender Buchblockherstellung weist dagegen insbesondere diese Nachteile nicht auf, ist aber deshalb häufig nicht anwendbar, weil die manuelle Arbeit und die geringe Arbeit sgeschwindigkeit das Verfahren konkurrenzunfähig machen.
Aufgabe der Erfindung ist daher, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, die die automatische kontinuierliche Herstellung von Buchblocks aus bedruckten Bogen gestatten, format- und auflagenvariabel sind sowie unabhängig vom vorangehenden Druckverfahren mit hoher Geschwindigkeit arbeiten.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren zur Herstellung eines Buchblocks aus mehreren verschiedenen bedruckten Bogen gelöst, das sich dadurch auszeichnet, daß die verschieden bedruckten Bogen zu einem Bogenpaket aufeinander gelegt, dabei ausgerichtet und anschließend untereinander lagefixiert werden, dann das Paket in Streifen geschnitten wird, die Streifen vorzugsweise mittig in der Längsachse trichterförmig gefaltet und dann zu Lagen quergeschnitten werden, die Lagen ggf. geschuppt und dann zum Buchblockrohling zusammengeschoben werden, der in an sich bekannter Weise zu einem Buchblock weiterverarbeitet wird.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann das bedruckte Erzeugnis nach Bildung des Pakets bei der Weiterverarbeitung sich in Ruhe befinden; dann werden die erforderlichen Werkzeuge entsprechend transportiert. Es ist aber auch möglich, daß sich nur ein Teil der Werkzeuge und die Bogen und/oder das Paket und/oder die Streifen und/oder die Lagen teilweise transportiert werden.
Besonders vorteilhaft läßt sich das Verfahren verwirklichen, wenn das bedruckte Erzeugnis kontinuierlich transportiert wird und die Werkzeuge ortsgebunden arbeiten. In diesem Fall ist es möglich, die bedruckten Bogen einer Druckmaschine auf einer Palette zu stapeln und die Palette einem
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Anleger zuzuführen, mehrere Anleger entsprechend der Anzahl der für die Herstellung des Buchblocks erforderlichen Bogen zu koordinieren und mit den Anlegern die Bogen nacheinander auf einem kontinuierlich laufenden Transportmittel, z. B. einem endlosen Band oder dergleichen, zu einem Paket aufeinanderzulegen. Das Paket wird dann zur Lagefixierung der Bogen mit geeigneten Mitteln weitertransportiert, dabei die Bogen in parallelen Linien eines vorgewählten Abstandes in Transportrichtung verleimt und/oder genutet und/oder perforiert und/oder draht- und/oder fadengeheftet und dann das Paket in parallelen Linien eines vorgewählten Abstandes zwischen den Linien zur Lagefixierung in Transportrichtung zu Streifen längsgeschnitten. Die Streifen werden anschließend in den Linien zur Lagefixierung gefaltet, vorzugsweise trichterförmig mit einem nach unten oder zur Seite weisenden Trichter, die gefalteten Streifen dann zu mehreren Lagen quergeschnitten, geschuppt und zum Buchblockrohling zusammengeschoben. Anschließend kann ein Vorsatz zugeführt und am Titel und/oder Schleißbogen angeklebt werden, wonach das Klebebinden, Trocknen, Dreischneiden und Palettieren erfolgt.
Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung sind mehrere Anleger in Reihe seitlich neben einem quer zur Transportrichtung geneigten Transportband angeordnet, wobei das Band zur von den Anlegern abgewandten Seite geneigt ist. Dabei übergeben die Anleger im vorbestimmten Takt je einen
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Bogen seitlich auf das Transportsystem zur Bildung des Druckbogenpakets. Diese Verfahrensvariante dient insbesondere zur Ausrichtung der Druckbogen, die nach Verlassen des Anlegers, bedingt durch die Neigung des Transportbandes, gegen eine dafür vorgesehene, seitlich angeordnete Kante rutschen und insofern mit einer Seitenkante ausgerichtet werden. Die weitere Ausrichtung erfolgt in an sich bekannter Weise vorzugsweise nach der Druck- bzw. Ziehmarke des Bogens. Es ist aber auch möglich, durch Schubelemente die hintere Kante des Pakets auszurichten, so daß durch zwei Kanten, eine Seiten- und die hintere Kante, das Bogenpaket im erforderlichen Maß für die nachfolgenden Arbeitsgänge für die Lagefixierung und das Schneiden ausgerichtet ist. Zwischen dem Lagefixieren und dem Schneiden kann man das Paket, falls erforderlich, in an sich bekannter Weise mit schräg zur Transportrichtung angeordneten, auf dem Paket aufliegenden Walzen ausrichten Es ist vorteilhaft, nach dem Längsschneiden jeden Streifen einzeln, vorzugsweise in einem dem Transportband entsprechend geneigten kastenähnlichen, vorzugsweise als Winkelblech ausgebildeten Transportmittel zu fördern, wobei er mit einer Längsschnittkante gegen eine Kastenseitenwandung rutscht und sich selbständig ausrichtet. Eine weitere Ausrichtung kann dabei in an sich bekannter Weise mit aufgelegten Walzen erfolgen, i3t aber nur erforderlich, wenn Lauffehler der Transportmittel ausgeglichen werden müssen.
Zum Stapeln,Haltern und Ausrichten der Bogen bzw. des Pakets
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der Bogen auf dem Transportband werden vorzugsweise Greifer verwendet, die im Wechselspiel arbeiten, derart, daß ein Greiferpaar den Bogen oder das Paket haltert, nach Zuführung eines neuen Bogens und Greifen eines zweiten Greiferpaares öffnet und in die Ausgangsstellung zurückfährt, um erneut den nächsten Bogen bzw. das nächste Paket zu ergreifen.
Das neue Verfahren beinhaltet einen erheblichen technischen Fortschritt. Es können Hoch-, und/oder Flach- und/oder Tiefdruckbogen kontinuierlich und automatisch zum Buchblock weiterverarbeitet werden. Das Verfahren bedingt nicht nur die Integration mit einer Druckmaschine, sondern ermöglicht insbesondere, die verschiedensten Druckerzeugnisse zum Buchblock zu kombinieren. Die Geschwindigkeit des Arbeitsablaufes kann beliebig gewählt und gesteuert werden. Die Formatvariabilität ergibt sich aus der einfachen Verstellbarkeit der verwendeten, zum Teil an sich bekannten Mittel zur Durchführung des Verfahrens. Dies gilt gleichermaßen für die Auflagenvariabilität. Papierdickenschwankungen machen sich im Buchblock nicht störend bemerkbar, weil Erzeugnisse verschiedener Druckmaschinen und damit statistisch verschiedene Druckbogenstärken miteinander kombiniert werden. Ein wesentlicher Vorteil liegt in der Möglichkeit der Verarbeitung von z. B. einem Viertelbogen, der vorzugsweise als letzter Bogen dem Bogenpaket zugeführt wird. Ferner ist das Beilegen von artfremden Druck-
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erzeugnissen, wie z. B. von mehrfarbig bedruckten Bogen, an jeder beliebigen Stelle problemlos durchführbar. Dies kann bei der Zusammenfügung des Pakets, aber auch noch beim Zusammenstellen der Lagen, erfolgen. Da einzelne Bogen zur Herstellung des Buchblocks verarbeitet werden, kann die Kontrolle der Druckqualität in der an sich bekannten Weise an jeder Bogendruckmaschine durchgeführt und damit zu einem frühen Zeitpunkt verhindert werden, daß Bogen minderer Druckqualität in den entsprechenden Anleger geleitet werden.
Anhand der Zeichnung wird das erfindungsgemäße Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens beispielhaft näher erläutert. Bs zeigen:
Fig. 1 eine schematische, perspektivische Darstellung der Vorrichtung,
Fig. 2 eine Ansicht in Transportrichtung eines Anlegers mit Transportmitteln,
Fig. 3 eine Teilseitenansicht von zwei kombinierten Anlegern,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Anleger nach Fig. 3.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus den Anlegern 1 bis 5, dem Transportband 6, der Perforationsstation 7, dem Richtband 8, der Schneidstation 9, den kastenähnlichen
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Transportmitteln 10, der Faltstation 11, der Verteilerstation 12, der Querschneidstation 13, der Lagentransportstation 14 sowie der Schuppstation 15 und der Sammelstation 16.
Die Anleger 1 bis 5 sind mit auf Paletten gestapelten Bögen gefüllt. Jeder Anleger führt im gewünschten Takt einen Bogen 17 bis 21 dem Transportband 6 zu, ohne daß für diesen Vorgang das Band gestoppt zu werden braucht. Die Anleger stehen in Transportrichtung in Reihe hintereinander neben dem Transportband, wobei der Bogenspalt 22 zum Transportband weist und der Bogen quer zur Förderrichtung des Bandes 6 zugeführt wird. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Anleger über,insbesondere aber auch unter dem Transportband 6 anzuordnen und den Bogenspalt 22 so vorzusehen, daß der Bogen in Transportrichtung aus dem Spalt direkt zugeführt wird. Im Falle der Anordnung unter dem Transportmittel kann das Transportmittel aus mehreren hintereinander angeordneten kurzen Bändern mit einem Zwischenraum bzw. Spalt bestehen, durch den die Bogen aus dem jeweiligen Anleger auf das Transportmittel befördert werden.
Das Transportband 6 ist quer zur Transportrichtung geneigt angeordnet, wobei die Neigung von den Anlegern weg nach unten verläuft und der Neigungswinkel verstellbar und da mit der jeweiligen Bogenware angepaßt werden kann.
Jeder Anleger 1 bis 5 weist vor dem Bogenspalt 22 ein dem
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Transportband 6 entsprechend geneigtes, vorzugsweise aus mehreren parallel zueinander angeordneten Bändern bestehendes Transportmittel 2 3 auf, das über dem Transportband· 6 angeordnet ist und einen Bogen aus dem Anleger quer zur Transportrichtung des Bandes 6 befördert. Im Bereich der in Transportrichtung des Bandes 6 liegenden Kante des Bandes 2 3 sind Taktrollen 2 5 angeordnet, die im Takt den vom Band 2 3 quer transportierten Bogen ergreifen und in Transportrichtung derart beschleunigt über eine zum Transportband 6 und quer dazu geneigte Schrägfläche 26 fördern, daß der Bogen beim Aufsetzen auf das Transportband 6 bzw. das Bogenpaket 27 die gleiche Geschwindigkeit wie das Transportband 6 aufweist. Die Taktrollen bestehen vorzugsweise aus Oberrollen 28 und Gegenrollen 29, die sich beim Querfördern des Bogens in Offenstellung befinden (Fig. 3, linke Seite) und in eigener Förderstellung geschlossen sind (Fig. 3, rechte Seite).
Die Schrägfläche 26 kann aus mehreren parallel zueinander angeordneten festen Bändern mit Zwischenräumen bestehen j wobei die Bänder in Transportrichtung des Bandes 6 weisen.
Sie kann aber auch - wie dargestellt - als Fläche mit Schlitzen 30 ausgebildet sein. In diesem Fall dieneo die Schlitze 30 dazu, den freien Lauf der auf dem Band
6 fest angeordneten Schubelemente 31 nicht zu behindern. '
Die Schubelemente 31 stehen in Reihe nebeneinander quer
zur Transportrichtung des Bandes 6. «
Über dem Endbereich der Transportbänder 2 3 erstreckt sich
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keirihara Mji.n ^-ϋί·
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über die gesamte Länge des Transportbandes 6 eine Ausrichtkante 24. Darunter ist fluchtend eine weitere Ausrichtkante 32 vorgesehen, die am Transportband 6 angeordnet ist. Die Bogenförderung des oben beschriebenen Transportsystems verläuft folgendermaßen. Der Bogen 17 wird vom Anleger 1 auf das Band 2 3 gegeben und bis zur Ausrichtkante 24 gefördert. Dort wird er durch die Kante gestoppt und ausgerichtet. Dann schließen die vorher geöffneten Taktrollen 28 und 29 und beschleunigen den Bogen über die Schrägfläche 26, bis er auf dem Band 6 aufsetzt und dabei
die gleiche Geschwindigkeit wie das Band 6 aufweist. Der Bogen wird dann vom Band 6 bzw. Greifern (nicht dargestellt)
oder den Schubelementen 31 mitgenommen. Dabei greifen die Schubelemente 31 bereits im Bereich der Schlitze 30 hinter die hintere Bogenkante und richten den Bogen aus, wobei er - bedingt durch die Schräglage des Bandes 6 - gleichzeitig auch an der Ausrichtkante 32 ausgerichtet wird. Es ist aber auch möglich und vorteilhaft, den Bogen am Greifer auszurichten.
Der nächste Anleger 2 arbeitet im Takt mit seinen Förderelementen, wobei ein zweiter Bogen 18 auf den ersten Bogen 17 gelegt und ausgerichtet wird. Auf diese Weise wächst das exakt ausgerichtete Bogenpaket 27 auf dem Transportband 6. Insbesondere durch die Neigung der Transportbänder 6 und 2 3 in Verbindung mit den übereinander angeordneten, in Tranaportrichtung fluchtenden Ausrichtkanten 24 und 32 wird die Möglichkeit geschaffen, das Bogenpaket in der erfor derlichen Weise für die nachfolgenden Arbeitsgänge auszu-
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richten. Dabei kann die Ausrichtung einer weiteren Kante anstelle der Schubelemente in vorteilhafter Weise mit Greifern erfolgen, die im Wechselspiel arbeiten, dergestalt, daß ein oder zwei Greifer einem Anlegersystem zugeordnet werden, diese Greifer sich nach den Ziehmarken an der Vorderkante des Bogens, wie beispielsweise die Greifer in der Druckmaschine, orientieren, nach dem Querfördern und Beschleunigen des Bogens in Transportrichtung den am Greifer ausgerichteten Bogen greifen und auf das Band zumnächsten Ausleger fördern, dort öffnen, gleichzeitig an das korrespondierende Greiferpaar nach Auflegen des nächsten Bogens übergeben und zurückfahren. Dabei ist es vorteilhaft, wenn das Band 6 aus mehreren parallel angeordneten schmalen Bändern besteht und damit ein Zwischenraum für die Anordnung und die Bewegungsabläufe des jeweiligen Greifersystems genutzt werden können.
Das Bogenpaket 27, das zwischen den Anlegerstationen mit Bürsten zum Ausstreichen der Luft zwischen den Bogen behandelt werden kann (nicht dargestellt), gelangt in die Perforationsstation 7. Hierfür sind Übergabewalzen vorgesehen (nicht dargestellt), die das Paket auch durch die Perforationswalzen befördern. In der Perforationsstation sind an sich bekannte Perforationsrollen 33 angeordnet, die die vorher lose übereinander liegenden Bogen des Bogenpakets - wie dargestellt - in Transportrichtung perforieren und damit untereinander lagefixieren. Dabei sind die Perforationsrollen 33 in Transportrichtung ge-
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staffelt hintereinander angeordnet, um den erforderlichen Raum für mehrere Perforationsrollenpaare zur Verfügung zu haben. Die Rollenpaare sind sowohl quer als auch in Transportrichtung verstellbar und insofern auf verschiedene Formate einstellbar. Die Verstellbarkeit ist in Fig. 1 mit Pfeilen angedeutet. In gleicher Weise vorteilhaft ist, eine Achse mit einzeln verstellbaren Perforiergarnituren vorzusehen .
Nach der Längsperforation wird das die Perforationslinien 36 aufweisende Paket auf einem Band 34 weitertransportiert. Dabei kann - wie dargestellt - und, falls erforderlich, eine Ausrichtung mit schräggestellten Bürstwalzen 46 in an sich bekannter Weise erfolgen. Übertragungswalzen (nicht dargestellt) übergeben das Paket an die Schneidstation 9, die mit an sich bekannten Schneidrollen 35 ausgerüstet ist. Die Schneidrollengarnituren sind vorzugsweise in gleicher Weise wie die Perforationsrollen gestaffelt und verstellbar angeordnet. Sie können aber auch auf einer Achse einzeln verstellbar angeordnet sein. Die Schneidrollengarnituren schneiden das Paket zwischen den Perforationslinien 36 in Streifen 37. Die Streifen 37 werden in geeigneter Weise in Winkelblechen 38 gefördert, indem sie mit geeigneten Mitteln ausgerichtet und weiterbefördert werden. Dabei kann zur Ausrichtung eine Kante 39 dienen, gegen die die Streifen wegen der geneigten Anordnung der Kästen entsprechendder Neigung des
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Transportbandes 6 rutschen und dadurch ausgerichtet werden. Einschließlich der Winkelbleche sind vorzugsweise alle vorangehenden Stationen entsprechend der Neigung des Transportbandes 6 geneigt angeordnet. In den Winkelblechen können die Streifen mit einem Band, Greifern oder Schubstiften transportiert werden .
Die Streifen 37 werden aus den kastenähnlichen Winkelblechen in die Faltstation 11 gefördert. Dort werden sie in den Perforationslinien in an sich bekannter Weise mit einem nach unten gerichteten Trichterfalz versehen, wozu Faltbänder 40 dienen. Die Faltbänder fördern die aufrecht stehenden gefalteten Streifen in entsprechend ausgerichtete, senkrecht stehende Förderbänder 41 der Transportstation 12. Die Bänder 41 sind in Transportrichtung gefächert angeordnet und fächern - wie dargestellt den Streifen in bezug auf die Laufrichtung auf, um die Streifen in die Querschneidestation 13 zu geben. In dieser Station sind an sich bekannte querschneidende Messerwalzen 42 aufrecht stehend vorgesehen, die die aufrecht geförderten Streifen 37 in Lagen 43 schneiden. Die Lagen werden zwischen aufrecht stehenden Förderbändern 44 zur Schuppstation 15 gefördert, wo sie in an sich bekannter Weise mit bekannten Mitteln geschuppt, dann zusammengeschoben und anschließend - wie dargestellt - zum Buchblockrohling 45 gesammelt werden. Die weitere Verarbeitung zur Herstellung der Klebebindung erfolgt in ebenfalls bekannter Weise und ist nicht Gegenstand der Erfindung. Es
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liegt im Rahmen der Erfindung, die Faltung derart vorzunehmen, daß die gefalteten Streifen flachliegend weiterverarbeitet werden. Dabei sind die Nachfolgewerkzeuge auf flachliegendes Gut eingestellt.
Im Rahmen der Erfindung dagegen liegt es, die Stationen nach dem Transportband 6 waagerecht anzuordnen und mit entsprechenden bekannten Mitteln für eine Ausrichtung des Pakets bzw. der Streifen zu sorgen. Ferner ist es möglich, die Lagefixierung mit Leimstreifen, die z. B. beim Drucken oder im Anleger aufgetragen werden können, vorzunehmen, wobei die Verklebung mit thermoadhäsiven Klebern erfolgen kann, die nach dem Auftrag sofort erstarren und in einer der Perforationsstation entsprechenden Station durch Wärmezufuhr wieder klebrig gemacht werden können. Es ist außerdem möglich, die gefalteten Streifen waagerecht weiterzutransportieren, in dieser Lage zu schneiden und weiterzuverarbeiten.
Die Format- und Auflagenvariabilität der beispielhaft dargestellten Vorrichtung ist offensichtlich. Jede Station kann auf ein bestimmtes Format eingestellt werden. Außerdem kann die Anzahl der Anleger beliebig gewählt und damit die Stärke einer Auflage variiert werden. Das Verfahren und die erfindungsgemäße Vorrichtung entsprechen somit allen Vorteilen der Buchblockherstellung moderner Rollendruckmaschinen, bieten darüber hinaus jedoch die Vorteile der Herstellung eines Buchblocks aus einzelnen bedruckten Bogen.
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Claims (24)

  1. _ DR. SOLF & ZAPF PATENTANWÄLTE
    DR.-ING. DIPL.-ING. A. SOLF DIPL.-ING. CHR. ZAPF
    Wall 27/29 56OO Wuppertal 1 Postfach 13O219
    l/p/757
    Reinhard Mohn OHG, Carl-Bertelsmann-Str. 161, 4830 Gütersloh 1
    Ansprüche
    .(Verfahren zur Herstellung eines Buchblocks aus bedruckten Bogen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogen im Stapel Anlegern zugeführt werden, die Anleger die Bogen zu einem Bogenpaket aufeinanderlegen, die Bogen im Paket lagefixiert werden, das Paket in parallele Streifen geschnitten wird, die Streifen vorzugsweise um eine Längsachse mittig gefaltet, zu Lagen, vorzugsweise quergeschnitten, und die Lagen zum Buchblockrohling gesammelt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogen auf einem kontinuierlich laufenden geneigten Förderband nacheinander zu einem Paket aufeinandergelegt werden, wobei jeder Bogen zunächst aus dem Anleger quer zum Förderband in Richtung der Neigung transportiert, nach Erreichen eines Anschlages in Transportrichtung des Transportbandes auf die Transportbandgeschwindigkeit beschleunigt und auf dem Band biw. auf dem vorher abgelegten Bogen des Pakets abgelegt wird.
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    ORIGINAL INSPECTED
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  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Bogen zur Bildung des Pakets vorzugsweise an zwei Kanten ausgerichtet wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Bogen zur Bildung des Pakets an einer Kante und in an sich bekannter Weise an der Ziehmarke ausgerichtet wird.
  5. 5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
    4, dadurch gekenn zeichnet, daß die Lagefixierung der Bogen durch Perforation des kontinuierlich laufenden Pakets vorzugsweise in parallelen Linien zwischen den Schnittkanten der Streifen erfolgt.
  6. 6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
    5, dadurch gekennzeichnet, daß die geschnittenen Streifen kontinuierlich weitertransportiert und vor dem Falten vorzugsweise an einer Längskante ausgerichtet werden.
  7. 7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
    6, dadurch gekennzeichnet, daß das Falten in den Perforationslinien trichterförmig erfolgt und die gefalteten Streifen aufrecht bzw. senkrecht stehend zum Querschneiden transportiert werden.
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  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der gefalteten Streifen vor dem Querschneiden relativ zueinander seitlich im spitzen Winkel aus der Transportrichtung abgelenkt bzw. aufgefächert werden.
  9. 9. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
    8, dadurch gekennzeichnet, daß die geschnittenen Lagen jedes Streifens aufrecht bzw. senkrecht stehend geschuppt und die geschuppten Lagen aller Streifen zum Blockrohling zusammengeschoben werden.
  10. 10. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
    9, dadurch gekennzeichnet, daß beim Sammeln Lagen oder Bogen,ζ. B. Vorsatzbogen, zugeführt werden.
  11. 11. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
    10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogen bzw. das Paket und die Streifen bis zum Falten quer zur Transportrichtung geneigt kontinuierlich befördert werden.
  12. 12. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
    11, dadurch gekennzeichnet, daß das Paket mit Greifern geführt wird, dergestalt, daß die
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    Vorderkante des nach der Querförderung beschleunigten Bogens etwa bei Erreichen der Bogengeschwindigkeit mit der Vorderkante des Pakets zusammentrifft, das Paket mit dem neuen Bogen am Greifer ausgerichtet und durch ihn geklemmt wird,wobei die das Paket ohne den neuen Bogen führenden Greifer öffnen, in die Ausgangsstellung zurückfahren und die neu geschlossenen Greifer das Paket auf dem geneigten Förderband zur nächsten Anlegerstation führen.
  13. 13. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 12, gekennzeichnet durch mehrere Anleger (1), ein geneigtes Transportband (6), eine geneigte Perforationsstation (7), ein geneigtes Richtband (8), eine geneigte Schneidstation (9), ein geneigtes kastenähnliches Transportmittel (10), eine Verteilerstation (12), eine Querschneidestation (13), eine Lagentransportstation (14) sowie eine Schuppstation (15) und eine Sammelstation (16).
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch geken nze ichnet, daß die Anleger (1) in Transportrichtung des Transportbandes (6) in Reihe neben dem Transportband angeordnet sind, wobei der Bogenspalt (22) zum Transportband (6) weist.
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  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 13 und/oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportband (6) quer zur Förderrichtung geneigt angeordnet ist, wobei die Neigung von der Anlegerseite nach unten verläuft.
  16. 16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Anleger (1)mit einem quer zur Transportrichtung des Bandes (6) fördernden dem Band (6) entsprechend geneigten Transportband (2 3) verbunden ist, das im Abstand über dem Transportband (6) angeordnet ist, im Bereich der in Transportrichtung des Bandes (6) liegenden Kante auf einer geneigten Achse angeordnete, aus Oberrollen (28) und Gegenrollen (29) bestehende Taktrollen (25) befestigt sind, in Transportrichtung vor den Rollen (2 5) eine zum Transportband und quer dazu geneigte Schrägfläche (26) vorzugsweise mit parallelen Schlitzen (30) im Endbereich angeordnet ist, das Transportband (6) in Reihe quer zur Transportrichtung nebeneinander stehende Schubelemente
    (31) aufweist und im Endbereich der Transportbänder (2 3) sich über die gesamte Länge des Transportbandes (6) eine Ausrichtkante (24) erstreckt sowie darunter und horizontal und vertikal fluchtend eine zweite, mit der Ausrichtkante (24) korrespondierende Ausrichtkante
    (32) an der geneigten Seite des Transportbandes (6) angeordnet ist.
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  17. 17. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß in der Perforationsstation (7) Perforationsrollen (33) in Transportrichtung gestaffelt hintereinander und entsprechend der Neigung des Transportbandes über einander sowie quer zur wie auch in Transportrichtung verstellbar angeordnet sind.
  18. 18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 17,dadurch gekennzeichnet, daß die Richtstation (8) aus einem geneigten Transportband (34) mit schräg zur Transportrichtung und geneigt angeordneten Bürstwalzen (46) besteht
  19. 19. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidstationen (9) aus quer zur Transportrichtung geneigt angeordneten Schneidrollen (35) besteht.
  20. 20. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die kastenähnlichen Transportmittel (38) als Winkelbleche ausgebildet sind, die geneigt angeordnet und mit einem Transportmittel kombiniert sind.
    909812/0394
    Reinhard Mohn OHG
  21. 21. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltstation aus Faltbändern (40) besteht, die am Anfang waagerecht bzw.quer zur Förderrichtung leicht geneigt und am Ende gefaltet senkrecht geführt wird.
  22. 22. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportstation (12) mehrere aufrecht bzw. senkrecht stehende, vorzugsweise gefächert angeordnete Transportbänder (41) aufweist.
  23. 23. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschneidestation (13) senkrecht bzw. vertikal angeordnete Messerwalzen (42) aufweist.
  24. 24. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagentransportstation (14) senkrecht angeordnete Transportbänder (44) aufweist.
    909812/0394
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