DE19521766A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Auflösung von Schüttgutstopfen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Auflösung von SchüttgutstopfenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
Auflösung von Schüttgutstopfen.
Bei der pneumatischen Förderung von Schüttgütern
unterscheidet man zwischen verschiedenen Förderungsarten.
Eine Förderungsart ist beispielsweise die pneumatische
Flugförderung, bei der die einzelnen Partikel des
Schüttgutstroms lose im Fördergasstrom verteilt durch das
Fördergas transportiert werden. Für diese Art der Förderung
ist ein hoher Gasdurchsatz bei vergleichsweise niedrigem
Druck notwendig. Für bestimmte Arten von Schüttgütern,
beispielsweise bruchsensiblen Schüttgütern ist diese Art der
pneumatischen Förderung von Nachteil, da durch die hierbei
auftretende großen Partikelgeschwindigkeiten die einzelnen
Partikel bei Aufprall an der Rohrwandung der Förderleitung
zerbrechen können. Hierdurch nimmt die Partikelgröße während
der pneumatischen Förderung bei derartigen Schüttgütern
stetig ab.
Insbesondere bei solchen bruchsensiblen Schüttgütern wird
daher die sogenannte pneumatische Dichtstromförderung
verwendet. Hierbei wird mit einem vergleichsweise geringen
Gasdurchsatz gearbeitet, wobei jedoch ein hoher Druck bereit
gestellt werden muß. Das zu fördernde Schüttgut wird dosiert
in eine Förderleitung, beispielsweise mittels einer
Zellenradschleuse, abgegeben und setzt sich dort zunächst am
Boden der Förderleitung ab. Mit der weiteren Zugabe von
Schüttgut bildet sich eine Anhäufung innerhalb der
Förderleitung, die den Querschnitt der Förderleitung langsam
verringert. Im Zuge der Querschnittsverringerung der
Förderleitung baut sich auf der stromaufwärtigen Seite der
Schüttgutanhäufung ein Druck auf, mittels dem sodann die
Anhäufung als Ganzes in Bewegung versetzt wird. Nach dem
Abtransport der Anhäufung beginnt der geschilderte Vorgang
von neuem.
Während des Transports der Anhäufung bleibt in der Regel
immer ein kleiner Teil des Schüttguts der Anhäufung in der
Förderleitung liegen, während auf der stromabwärtigen Seite
entsprechende Schüttgutreste der vorhergegangenen Anhäufung
aufgenommen werden.
Der dargestellte Verlauf der Dichtstromförderung stellt den
Idealfall dar, der zu keinerlei Problemen während der
Förderung führt. Hin und wieder kommt es jedoch vor (abhängig
von den verschiedensten Parametern, wie Dosierung,
Fördergasdruck, Fördergasdurchsatz, Art des Schüttguts,
etc.), daß sich in der Förderleitung Stopfen bilden, das
heißt, daß sich eine Ansammlung von Schüttgut ergibt, die den
kompletten Querschnitt der Förderleitung zusetzt.
Ein solcher Stopfen kann sich direkt bei der dosierten Abgabe
des Schüttguts in die Förderleitung ergeben. Er kann sich
jedoch auch beim Transport einer Anhäufung wie oben angeführt
unter Aufnahme der Schüttgutreste einer vorhergegangenen
Anhäufung während des Transports in der Förderleitung bilden.
Vor derartigen Stopfen baut sich, da der komplette
Querschnitt der Förderleitung zugesetzt ist, ein hoher Druck
auf, der letzten Endes dazu führt, daß der Stopfen unter
einer extrem starken Beschleunigung in Bewegung versetzt
wird. Unter Aufnahme der stromabwärts in der Förderleitung
befindlichen Schüttgutreste vorhergegangener Anhäufungen
beziehungsweise gar unter Aufnahme solcher Anhäufungen selbst
vergrößert sich der Stopfen während seiner Fahrt durch die
Förderleitung. Im Endergebnis liegt somit eine große Menge
von Schüttgut vor, die mit hoher Geschwindigkeit durch die
Förderleitung transportiert wird.
Kommt ein solcher Stopfen an einer Krümmung oder einem
sonstigen Hindernis in der Förderleitung an, so muß die
gesamte beschleunigte Masse des Stopfens schlagartig
abgebremst werden. Die kinetische Energie, die dabei von der
Förderleitung an derartigen Hindernissen wie Biegungen etc.
aufgenommen werden muß, ist enorm. Teilweise müssen derartige
Schläge aufgefangen werden, daß sich Flansche lösen können
oder die Förderleitung auf andere Weise beschädigt wird. Auch
dann, wenn sich durch einen solchen Schlag nicht unmittelbar
ein Schaden ergibt, der den Betrieb der Förderleitung
beeinträchtigt, stellen viele derartige Schläge im Laufe der
Betriebsdauer der Förderleitung eine sehr große Belastung
dar, die irgendwann im Laufe der Zeit ihre Auswirkungen
zeigt.
Die von der Förderleitung aufzunehmende Energie ist um so
größer, je länger das hindernisfreie Stück der Förderleitung
ist, durch das der Stopfen durchschießt. Zum einen kann der
Stopfen auf der großen Strecke eine höhere Geschwindigkeit
erreichen und zum anderen nimmt er über die lange Distanz
eine größere Menge liegengebliebenen Restschüttgutes oder
vorher geförderte Anhäufungen wie oben angeführt auf, so daß
sich seine Masse immer weiter vergrößert.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und eine
Vorrichtung vorzuschlagen, womit die unerwünschten Stopfen in
der Förderleitung aufgelöst werden können, bevor sie in der
Lage sind, einen Schaden anzurichten.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren und durch eine
Vorrichtung mit den Merkmalen der Ansprüche 1 und 5 gelöst.
Durch die in den Unteransprüchen genannten Maßnahmen sind
vorteilhafte Ausführungen und Weiterbildungen der Erfindung
möglich.
Dementsprechend wird erfindungsgemäß während des Transports
des Schüttguts in der Förderleitung an wenigstens einer
Stelle das Schüttgut von dem Fördergasstrom, zum Beispiel
durch Absetzen mittels der Schwerkraft, getrennt und
anschließend wieder dosiert dem gleichen oder einem anderen
Fördergasstrom zugegeben.
Durch die Trennung von Feststoff beziehungsweise Schüttgut
und Fördergasstrom wird der Stopfen abgebremst
beziehungsweise vollständig zur Ruhe gebracht. Durch das
anschließende erneute dosierte Abgeben in den Fördergasstrom
wird das Schüttgut des jetzt aufgelösten Stopfens
aufgelockert in die Förderleitung eingespeist. Die Dosierung
der Zugabe wird hierbei vorzugsweise so eingestellt, daß sich
wieder die gewünschte, einleitend erwähnte ursprüngliche
Dichtstromförderung ergibt.
Vorzugsweise wird zur Trennung von Feststoff beziehungsweise
Schüttgut und Fördergasstrom eine Trennkammer verwendet. In
die Trennkammer, in die ein stromaufwärtiger Teil der
Förderleitung mündet, wird das Schüttgut des Stopfens
aufgenommen, indem sich dieses absetzt. Für den
Fördergasstrom wird vorteilhafterweise eine Fördergasleitung
vorgesehen. Eine Schüttöffnung der Trennkammer dient zur
dosierten Abgabe des Schüttguts in einen stromabwärtigen Teil
der Förderleitung, in dem das Schüttgut in der oben
angeführten Weise abtransportiert wird. Vorzugsweise wird für
den Abtransport des dosiert aus der Trennkammer abgegebenen
Schüttguts der zuvor separierte Fördergasstrom verwendet. Es
ist jedoch an dieser Stelle ohne weiteres möglich, einen
neuen Fördergaskreislauf einzukoppeln. Für ganz besondere
Anwendungen ist es sogar möglich, für den Weitertransport ein
anderes Fördergas zu verwenden, falls dies gewünscht wird.
In der bevorzugten Ausführungsform wird jedoch wie bereits
erwähnt, der zuvor separierte Fördergasstrom wieder in die
Förderleitung eingeführt.
In einer vorteilhaften Ausführungsform wird der
Öffnungsquerschnitt der Schüttöffnung der Trennkammer zur
stromabwärtigen Förderleitung an die gewünschte abzugebende
Schüttgutmenge pro Zeiteinheit angepaßt. Die Anpassung des
Öffnungsquerschnitts ist eine besonders einfache und dabei
wirkungsvolle Methode, den Schüttgutstrom ohne zusätzliche
Maßnahmen zu regulieren.
In einer vorteilhaften Weiterbildung dieser Ausführungsform
wird der Öffnungsquerschnitt der Trennkammer verstellbar
ausbildet. Auf diese Weise kann eine erfindungsgemäße
Vorrichtung problemlos an verschiedene Schüttgüter,
Fördermengen, Fördergeschwindigkeiten, etc. angepaßt werden.
Vorzugsweise wird der Boden der Trennkammer in Form eines
Trichters ausgebildet, so daß keine Schüttgutreste in der
Trennkammer haften bleiben und somit für eine kontinuierliche
Förderung des Schüttgutstroms gesorgt ist.
In einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung wird die
Leitung des separierten Fördergasstromes als Rohreinsatz
ausgebildet, der so angeordnet ist, daß der Fördergasstrom
ebenfalls durch die Schüttöffnung der Trennkammer geleitet
wird. Durch diese Ausgestaltung ist eine vergleichsweise
umständliche Gasführung um die Trennkammer herum mit den
verschiedenen dafür erforderlichen Anschlußteilen nicht mehr
notwendig.
Vorzugsweise wird der Rohreinsatz für die Leitung des
Fördergasstromes in seiner Position in Bezug zur Öffnung der
Trennkammer verstellbar angeordnet. Zum einen ist durch die
Position eines solchen Rohreinsatzes der für den
Schüttgutdurchsatz effektive Querschnitt der Schüttöffnung
der Trennkammer variabel. Zum andern kann mit der Verstellung
des Rohreinsatzes auch der Ort variiert werden, an dem das
Fördergas wieder in Kontakt mit dem Schüttgut kommt und
dieses mitreißt.
Vorteilhafterweise findet die Anwendung der Förderleitung in
den Trennraum im oberen Bereich der Trennkammer statt, so daß
sich das Schüttgut ungehindert mit Hilfe der Schwerkraft nach
unten absetzen kann. Hierbei empfiehlt es sich, den Abzug des
Fördergases durch entsprechende Abtrennungen vom
Schüttgutstrom zu trennen. Im Falle eines wie oben
angeführten Rohreinsatzes für die Leitung des
Fördergasstromes empfiehlt sich das teleskopartige Einführen
dieses Rohreinsatzes in ein Überwurfrohr größeren
Querschnitts zur besseren Trennung des Gasstroms vom
Schüttgut.
Vorteilhafterweise wird die Trennkammer wenigstens im Bereich
der Einmündung der Förderleitung rund ausgebildet und die
einmündende Förderleitung so angebracht, daß der
Schüttgutstrom tangential zur Trennkammerwandung einströmt.
Ein einkommender Schüttgutstopfen wird durch diese Anordnung
zunächst allmählich entlang der Trennkammerwandung in eine
Rotation gebracht, wodurch seine Translationsenergie in eine
Rotationsenergie umgesetzt wird. Nach der Verlangsamung des
Schüttgutstroms, insbesondere aufgrund der Reibung mit der
Trennkammerwandung beziehungsweise mit dem bereits in der
Trennkammer befindlichen Schüttgut verlangsamt sich diese
Rotation, bis schließlich das Schüttgut am Boden der
Trennkammer abgesetzt ist.
Diese Anordnung bildet eine technische Lösung, wie mit
vergleichsweise wenig Aufwand die hohe Energie des
ankommenden Stopfens absorbiert werden kann. Weitere
Möglichkeiten hierfür bestünden jedoch beispielsweise im
Vorsehen einer extra verstärkten Prallwand oder ähnlichen
Maßnahmen. Auf jeden Fall kann durch ein erfindungsgemäßes
Verfahren beziehungsweise eine erfindungsgemäße Vorrichtung
die Energie des Stopfens an einer dafür vorgesehenen Stelle
durch geeignete Maßnahmen aufgefangen werden, so daß die
Förderleitung vor entsprechenden Schäden geschützt ist, die
sonst durch die Schläge beim Auftreffen eines solchen
Stopfens wie oben angeführt auf Hindernisse wie Biegungen
oder dergleichen in der Förderleitung auftreten.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und werden anhand der Figuren nachfolgend näher
erläutert.
Im einzelnen zeigen
Fig. 1 eine schematische Schnittdarstellung durch
eine erfindungsgemäße Vorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung gemäß
Fig. 1 und
Fig. 3 eine Schnittdarstellung eines weiteren
Ausführungsbeispiels der Erfindung.
Die Vorrichtung 1 zur Auflösung eines Schüttgutstopfens
umfaßt eine Trennkammer 2, die in ihrem oberen Bereich 3
zylinderförmig ausgebildet ist. In dem oberen Bereich 3
mündet tangential ein Mündungsstutzen 4, der mit einem
Anschlußflansch 5 für die Verbindung mit dem stromaufwärtigen
Teil einer nicht näher dargestellten Förderleitung versehen
ist. Eine Fördergasstromleitung 6 durchsetzt den Deckel 7 der
Trennkammer 2. Sie ist mit einem Deckelflansch 8 befestigt,
der zugleich die Trennkammer 2 abdichtet. Der untere Bereich
der Trennkammer 2 ist als Trichter 9 ausgebildet, der am
unteren Ende eine Schüttöffnung 10 aufweist. In der Nähe der
Schüttöffnung 10 ist die Trennkammer 2 mit einem gebogenen
Förderstutzen 11 versehen, der in einem T-förmigen
Anschlußstück 12 die Fördergasstromleitung 6 und die durch
die Trennkammer 2 sowie die Schüttöffnung 10 gebildete
Schüttgutstromleitung verbindet. Der Förderstutzen 11 ist
über eine Flanschverbindung 13 mit der Trennkammer 2
verbunden und weist an seinem stromabwärtigen Ende ebenfalls
einen Anschlußflansch 14 für die Fortführung der nicht näher
dargestellten Förderleitung auf.
Die dargestellte Vorrichtung arbeitet nach dem im folgenden
erläuterten Prinzip. Ein in Richtung des Pfeils P in dem
stromaufwärtigen Teil der Förderleitung herannahender
Schüttgutstopfen gelangt über den Mündungsstutzen 4
tangential an der Außenwand der Trennkammer 2 in die
Trennkammer 2. Er wird durch die Wandung der Trennkammer 2 in
eine Rotationsbewegung abgelenkt und setzt sich aufgrund der
Schwerkraft zugleich nach unten ab. Die spiralförmig nach
unten verlaufende Drehbewegung des Schüttgutstopfens mit
schmäler werdendem Radius ist durch den Pfeil R angedeutet.
Während sich das Schüttgut in dem Trichter 9 am Boden der
Trennkammer 2 ansammelt, entweicht der Fördergasstrom (siehe
Pfeile G) durch die Fördergasstromleitung 6, die mit ihrer
Mündungsöffnung 15 unterhalb der Mündung 40 des
Mündungsstutzens 4 liegt. Der Fördergasstrom G wird von oben
nach unten mittels der Fördergasstromleitung 6 um die
Trennkammer 2 herumgeführt. Das von dem Fördergasstrom G
separierte Schüttgut 16 sammelt sich im Trichter 9.
Durch die Schüttöffnung 10, die in ihrem Querschnitt an die
abzugebende Menge des Schüttguts 16 angepaßt ist, wird das
Schüttgut 16 in den Förderstutzen 11 abgegeben, wo es vom
Fördergasstrom G erfaßt und weitergefördert wird. Durch die
dosierte Abgabe des Schüttguts 16 durch die Schüttöffnung 10
ist der Schüttgutstopfen aufgelöst und der ursprünglich
gewünschte Zustand der Dichtstromförderung wieder
hergestellt.
Die Energie des Schüttgutstopfens wurde durch eine in sich
zusammenfallende Rotationsbewegung aufgefangen. Mittels einer
Vorrichtung, wie oben geschildert, kann somit der zum Teil
erhebliche Schaden abgewendet werden, der durch den Aufprall
derartiger Schüttgutstopfen auf Hindernisse im Verlaufe einer
Förderleitung auftritt. Je nach Länge der auszubildenden
Förderleitung können in vorbestimmten Abständen mehrere
erfindungsgemäße Vorrichtungen eingesetzt werden, so daß
durch die Trennung von Schüttgut und Fördergasstrom sich
bildende Schüttgutstopfen rechtzeitig aufgelöst werden.
Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 folgt im wesentlichen
der bislang geschilderten Bauweise. Der Unterschied gemäß der
Weiterbildung nach Fig. 3 liegt in der Führung des
Fördergasstroms G. Ein Rohrstutzen 17 mit großem Durchmesser
D ist am Deckel 7 der Trennkammer 2 befestigt. Er ragt so
weit in die Trennkammer 2 hinein, daß seine Mündungsöffnung
15 wiederum unterhalb des einmündenden Mündungsstutzens 4
liegt. In den Rohrstutzen 17 ist ein Rohreinsatz 18 kleineren
Durchmessers d aufgenommen, so daß sich ein Ringspalt 28
zwischen dem Rohreinsatz 18 und dem Rohrstutzen 17 ergibt.
Zentrierrippen 29 sorgen hierbei für einen zuverlässigen Sitz
des Rohreinsatzes 18 im Rohrstutzen 17. Der Rohreinsatz 18
ragt mit seiner Ausströmöffnung 19 in den Trichter 9 hinein.
Er ist an seinem oberen Ende 20 über radial verlaufende
Halterungsstege 21 mit einem Bolzen 22 verbunden. Der Bolzen
22 durchsetzt den Deckel der Trennkammer 2 und ist über einen
Gewindeabschnitt 23 in einem am Deckel 7 befestigten
Gewindestutzen 24 verschraubt. Diese Schraubverbindung ist
über eine Kontermutter 25 gesichert.
Ein Stopfen 26, der über die Förderleitung 27 in die
Trennkammer 2 einschießt, wird wie vorbeschrieben in der
Trennkammer 2 aufgefangen und unter Trennung des
Fördergasstroms vom Schüttgut 16 allmählich gebremst. Der
Fördergasstrom G strömt in dieser Ausführungsform durch den
Ringspalt 28. Der Fördergasstrom G verläuft weiter im Innern
des Rohreinsatzes 18 von oben nach unten, wo er durch die
Ausströmöffnung 19 in den Förderstutzen 11 gelangt. Über
einen vom Zwischenrohreinsatz 18 und vom Trichter 9
gebildeten Ringschlitz 30 wird an dieser Stelle Schüttgut 16
dosiert dem Fördergasstrom G zugesetzt. Gemäß der Darstellung
gelangt durch die Schüttöffnung 31 der Trennkammer 2 somit
bereits die neu aufbereitete Mischung des Fördergasstroms und
des Schüttguts in den Förderstutzen 11, so daß die
ursprünglich eingerichtete Dichtstromförderung fortgesetzt
werden kann.
Die geschilderte Weiterbildung weist den Vorteil auf, daß
über die Größe des Ringschlitzes 30 die Dosierung der
Schüttgutabgabemenge verstellbar ist. Die Größe des
Ringschlitzes 30 kann durch die Höhenverstellung mittels der
Schraubverbindung 23, 24, 25 des Rohreinsatzes 18 eingestellt
werden. Die Vorrichtung 1 gemäß diesem Ausführungsbeispiel
ist somit problemlos auf eine Vielzahl verschiedener
Schüttgüter, Förderdrücke und weitere Parameter
anpassungsfähig. Auch hier bleibt jedoch als wesentliches
Merkmal die Tatsache, daß das Schüttgut 16 des
Schüttgutstopfens 26 vom Fördergasstrom G getrennt und neu
mit der gewünschten Dosierung gemischt wird. Die kinetische
Energie des Schüttgutstopfens 26 wird hierbei in einer
Rotation allmählich abgefangen.
Bezugszeichenliste
1 Vorrichtung
2 Trennkammer
3 oberer Bereich
4 Mündungsstutzen
5 Anschlußflansch
6 Fördergasstromleitung
7 Deckel
8 Deckelflansch
9 Trichter
10 Schüttöffnung
11 Förderstutzen
12 Anschlußstück
13 Flanschverbindung
14 Anschlußflansch
15 Mündungsöffnung
16 Schüttgut
17 Rohrstutzen
18 Rohreinsatz
19 Ausströmöffnung
20 oberes Ende
21 Halterungssteg
22 Bolzen
23 Gewindeabschnitt
24 Gewindestutzen
25 Kontermutter
26 Stopfen
27 Förderleitung
28 Ringspalt
29 Zentrierrippen
30 Ringschlitz
31 Abgabeöffnung
40 Mündung
2 Trennkammer
3 oberer Bereich
4 Mündungsstutzen
5 Anschlußflansch
6 Fördergasstromleitung
7 Deckel
8 Deckelflansch
9 Trichter
10 Schüttöffnung
11 Förderstutzen
12 Anschlußstück
13 Flanschverbindung
14 Anschlußflansch
15 Mündungsöffnung
16 Schüttgut
17 Rohrstutzen
18 Rohreinsatz
19 Ausströmöffnung
20 oberes Ende
21 Halterungssteg
22 Bolzen
23 Gewindeabschnitt
24 Gewindestutzen
25 Kontermutter
26 Stopfen
27 Förderleitung
28 Ringspalt
29 Zentrierrippen
30 Ringschlitz
31 Abgabeöffnung
40 Mündung
Claims (13)
1. Verfahren zur Auflösung von Schüttgutstopfen (26)
während der pneumatischen Dichtstromförderung mittels eines
Fördergases (G) in einer Förderleitung (27), wobei das
Schüttgut (16) wenigstens einmal innerhalb der Förderleitung
(27) vom Fördergasstrom (G) separiert und anschließend wieder
dosiert einem Fördergasstrom (G) zugegeben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Trennung von Schüttgut (16) und Fördergas (G) durch
Ablagerung mittels der Schwerkraft durchgeführt wird.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Trennkammer (2) verwendet
wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der separierte Fördergasstrom (G)
für die Weiterförderung des Schüttguts (16) wiederverwendet
wird.
5. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an wenigstens einer
Stelle in der Förderleitung (27) Mittel (2, 6) zur Trennung
des Schüttguts (16) von dem Fördergasstrom (G) und zur
dosierten Abgabe des separierten Schüttguts (16) in einen
Fördergasstrom (G) vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Trennraum für die Trennung des Schüttguts (16) vom
Fördergasstrom (G) vorgesehen ist, in den ein
stromaufwärtiger Teil (27) der Förderleitung mündet und der
eine Schüttöffnung (10) zur Abgabe des Schüttguts (16) in den
stromabwärtigen Teil der Förderleitung aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Öffnungsquerschnitt der Schüttöffnung
(10) zur Dosierung des Schüttguts (16) verwendet wird.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Öffnungsquerschnitt der Schüttöffnung
(10, 30) verstellbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Boden des Trennraums (2) als Trichter
(9) ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fördergasstromleitung (6) einen
Rohreinsatz (18) im Innern der Trennkammer (2) umfaßt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Position des Rohreinsatzes (18) der
Fördergasstromleitung (6) verstellbar ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Rohrstutzen (17) in den der
Rohreinsatz (18) einführbar ist, zur besseren Trennung von
Fördergasstrom (G) und Schüttgut (16) vorhanden ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Trennkammer (2) wenigstens im Bereich
der Einmündung der Förderleitung im Querschnitt rund geformt
ist und die Förderleitung (4, 27) tangential in die
Trennkammer (2) einmündet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995121766 DE19521766A1 (de) | 1995-06-19 | 1995-06-19 | Verfahren und Vorrichtung zur Auflösung von Schüttgutstopfen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1995121766 DE19521766A1 (de) | 1995-06-19 | 1995-06-19 | Verfahren und Vorrichtung zur Auflösung von Schüttgutstopfen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19521766A1 true DE19521766A1 (de) | 1997-01-02 |
Family
ID=7764430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995121766 Ceased DE19521766A1 (de) | 1995-06-19 | 1995-06-19 | Verfahren und Vorrichtung zur Auflösung von Schüttgutstopfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19521766A1 (de) |
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