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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bestäuben von Produkten, insbesondere
Druckprodukten, mit wenigstens einer einen Pudernebel abgebenden
Düse, wobei
die Düse
wenigstens einen Einlass für
ein Gemisch aus Puder und einem strömenden Trägergas (Puder-Trägergas-Strom)
und wenigstens einen Pudernebel-Auslass umfasst.
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Bekannte
Vorrichtung diese Art umfassen eine Düsenanordnung, die innerhalb
einer Druckmaschine über
einer Förderebene
angeordnet ist, in welcher Druckprodukte, beispielsweise bedruckte
Papierbögen,
insbesondere fliegend und von von Endlosförderern getragenen Greifern
bewegt werden. Über
die Düsen
werden die noch feuchten, von einem Druckwerk kommenden Druckprodukte
mit einem Puder aus feinen Mais- oder Mineralpartikeln, deren Durchmesser
in der Größenordnung
von wenigen Mikrometern liegt, bestäubt. Die Bestäubung erfolgt
zumindest auf einer Seite der Druckprodukte, häufig auf beiden Seiten. Das
hierzu erforderliche Puder wird in der Druckmaschine erzeugt und über Versorgungsleitungen
zu den Düsen
transportiert. Die Düsen
sind so angeordnet, dass die von benachbarten Düsen mit Puder bestäubten Bereiche
der Druckprodukte sich überlappen,
so dass die gesamte Oberfläche
eines jeweiligen Druckproduktes lückenlos bestäubt wird.
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Damit
eine gleichmäßige Bestäubung der Druckprodukte
erfolgen kann, ist es erforderlich, einen homogenen Pudernebel herzustellen,
diesen zu den Düsen
zu transportieren und dort homogen abzugeben und den Oberflächen der
Druckprodukte zuzuführen.
Bei bekannten Druckmaschinen ist hierzu eine Mischkammer, vorgesehen,
in der das Puder auf eine Vibratorplatte rieselt und dort mit einem
Trägerluftstrom
zu einem Puder-Trägerluft-Strom
vermischt wird. Der Puder-Trägerluft-Strom
strömt
durch die Versorgungsleitungen zu den Düsen. Das Volumen und die Geschwindigkeit
des Trägerluftstroms
sind hierbei so groß,
dass immer jede der Düsen
mit einer ausreichenden Pudermenge versorgt wird. Der Pudernebel
weist daher am Auslass der Düse
eine verhältnismäßig große Geschwindigkeit
auf, so dass meist mehr Puder als erwünscht auf die Druckprodukte
gestäubt
und/oder bereits auf die Druckprodukte aufgestäubtes Puder wieder weggeblasen
wird. Dies führt
dazu, dass die Druckprodukte nicht richtig bestäubt werden und außerdem das überschüssige Puder
wieder eingefangen werden muss, da ansonsten die Druckmaschine verschmutzt
wird.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art so zu gestalten, dass eine gleichmäßige gute Bestäubung der Druckprodukte
mit einer ausreichenden Pudermenge erfolgt.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
gelöst,
dass die Düse
zwischen dem Einlass und dem Pudernebel-Auslass einen Abscheider
zur Abscheidung wenigstens eines Teils des Trägergases aus dem Puder-Trägergas-Strom
umfasst und der Abscheider wenigstens einen Trägergas-Auslass für den abgeschiedenen
Teil des Trägergases
aufweist.
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Erfindungsgemäß ist also
ein Abscheider vorgesehen, mit dem dem Puder-Trägergas-Strom kurz vor Austritt
aus der Düse
Trägergas
entzogen wird, wobei die Puderpartikel im Puder-Trägergas-Strom
verbleiben. Hierdurch wird der Impuls des Puder-Trägergas-Stroms
verringert, so dass die Puder Teilchen sanfter auf die Druckprodukte
gestäubt werden
und daher dort haften bleiben. Die Strömungsgeschwindigkeit reicht
nicht mehr aus, um bereits auf der Oberfläche des Druckproduktes haftende
Puderpartikel wieder wegzublasen. Außerdem wird die Konzentration
an Puder im Puder-Trägergas-Strom
erhöht.
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Bei
einer besonders vorteilhaften Ausführungsform kann der Abscheider
ein Massenkraftabscheider sein, mit dem technisch einfach das Trägergas von
den deutlich schwereren und daher trägeren Puderpartikeln getrennt
werden kann.
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Zweckmäßigerweise
kann der Pudernebel-Auslass einen kleineren Querschnitt als der
Einlass haben. Auf diese Weise kann eine ausreichende Pudermenge
mit einer verhältnismä ßig kleinen
Geschwindigkeit zum Einlass der Düse transportiert und nach dem
Abscheiden des Teils des Trägergases
gebündelt
als konzentrierter Pudernebel-Strom durch den engeren Pudernebel-Auslass
befördert
werden.
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Bei
einer ersten besonders vorteilhaften Ausführungsform kann der Abscheider
einen geraden Puder-Trägergas-Kanal
umfassen, der einen erweiterten Bereich aufweist, an dessen Anschluss stromabwärts sich
der Puder-Trägergas-Kanal
konzentrisch mit einem verengten Querschnitt fortsetzt, wobei wenigstens
stromaufwärts
und/oder stromabwärts
des erweiterten Bereichs wenigstens ein trichterförmiger Übergang
vorgesehen ist und der wenigstens eine Trägergas-Auslass im Wesentlichen radial
aus dem erweiterten Bereich des Puder-Trägergas-Kanals führt. Beim
Eintritt in den erweiterten Bereich entspannt sich das Trägergas und
strömt zum
Teil durch den wenigstens einen Trägergas-Auslass aus.
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Auf
Grund ihrer Massenträgheit
durchströmen
die Puderpartikel aus dem Puder-Trägergas-Kanal stromaufwärts des
erweiterten Bereichs diesen auf geradem Wege und werden im trichterförmigen Eingang
gesammelt und dem verengten Puder-Trägergas-Kanal stromabwärts zugeführt. Auf
diese Weise wird die Puderkonzentration im Puder-Trägergas-Strom stromabwärts des
erweiterten Bereichs erhöht,
so dass auch mit einer geringen Strömungsgeschwindigkeit eine ausreichende
Pudermenge aus der Düse
austritt.
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Der
Trägergas-Auslasskanal
kann senkrecht zum Puder-Trägergas-Kanal
aus dem erweiterten Bereich in die Umgebung führen. Durch den Auslasskanal
hindurch kann der abgeschiedene Teil des Trägergases aus dem erweiterten
Bereich entweichen. Da die Strömungsrichtung
senkrecht zum Puder-Trägergas-Strom
verläuft,
wird die Oberfläche
des Druckproduktes nicht direkt von dem durch den Auslasskanal austretenden
abgeschiedenen Teil des Trägergases
angeblasen, was die Bestäubung
der Druckprodukte stören
würde.
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Alternativ
kann der Trägergas-Auslasskanal wenigstens
eine Biegung oder einen Knick aufweisen und aus dem erweiterten
Bereich in die Umgebung führen,
wobei der Trägergas-Auslasskanal
anfänglich
mit einer Richtungskomponente in Strömungsrichtung des Puder-Trägergas-Stroms
und an seinem dem erweiterten Bereich abgewandten Ende zumindest
radial zum Puder-Trägergas-Kanal,
vorzugsweise mit einer Richtungskomponente entgegen der Strömungsrichtung
des Puder-Trägergas-Stroms, verläuft. Auf
diese Weise ist es möglich,
den abgeschiedenen Teil des Trägergases
an einer von den Oberflächen
der Druckprodukte deutlich entfernten Stelle aus der Düse auszuleiten,
wodurch etwaige Störungen
der Bestäubung
durch ausgeleitetes Trägergas
deutlich verringert werden.
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Ferner
kann der erweiterte Bereich aus dem wenigstens einen Trägergas-Auslasskanal
mitgebildet sein. Auf diese Weise ist nur ein kleiner oder gar kein
zusätzliche
Raum für
den erweiterten Bereich erforderlich.
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Um
die Strömungsgeschwindigkeit
des Puder-Trägergas-Stroms vor dem Eintritt
in den erweiterten Bereich zu vergrößern und damit den in Wirkungsgrad
des Abscheiders zu verbessern, kann der Puder-Trägergas-Kanal stromaufwärts des
erweiterten Bereichs einen Bündelungsbereich
für den
Puder-Trägergas-Strom
aufweisen.
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Bei
einer zweiten besonders vorteilhaften Ausführungsform kann der Abscheider
einen gekrümmten
Puder-Trägergas-Kanal aufweisen,
der stromabwärts
der Krümmung
auf der Krümmungsinnenseite
eine Abscheideöffnung
mit einem in den Puder-Trägergas-Kanal
hineinragenden Fluidleitmittel für
den abzuscheidenden Teil des Trägergases
zu dem Trägergas-Auslass
aufweist. Wegen der Zentrifugalkraft wird ein Großteil der
Puderpartikel beim Durchströmen
der Krümmung
zur Krümmungsaunenseite
gedrückt
und verdrängt
dort das Trägergas. Der
durch den Trägergas-Auslass
auf der Krümmungsinnenseite
abgeschiedene Teil des Trägergases
enthält
somit deutlich weniger Puderpartikel als der im Puder-Trägergas-Kanal
verbleibende Puder-Trägergas-Strom. Die Konzentration
an Puderpartikeln in den verbleibenden Puder-Trägergas-Strom wird durch diese
Maßnahme
deutlich erhöht.
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Bei
einer dritten besonders vorteilhaften Ausführungsform kann der Abscheider
ein Zyklon sein, dessen Sammelbehälter mit wenigstens einem Pudernebel-Auslass
und dessen Tauchrohr mit dem Trägergas-Auslass
verbunden ist. Mit dem Zyklon ist eine besonders effiziente Abscheidung
des Teils des Trägergases
möglich,
wobei der ausgeschiedene Teil des Trägergases nahezu keine Puderpartikel
enthält und
so die Konzentration an Puderpartikeln in dem verbleibenden Puder-Trägergas-Strom
deutlich erhöht
wird. Dies hat den Vorteil, dass insgesamt nur eine geringe Menge
an Trägergas
erforderlich ist.
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Um
eine Vielzahl von Düsen über eine
einzige Versorgungsleitung mit Puder versorgen zu können, können wenigstens
zwei Düsen
einem Verteiler nachgeschaltet sein.
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Damit
auch ausgedehnte Oberflächen
der Druckprodukte lückenlos
und flächenhaft
mit Puder bestäubt
werden können,
kann eine Vielzahl von Düsen
entlang einer geraden oder gekrümmten
Kurve oder flächig
angeordnet sein.
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Zweckmäßigerweise
kann der abgeschiedene Teil des Trägergases nach Austritt aus
dem Trägergas-Auslass
vom Pudernebel weg strömen,
insbesondere wenigstens senkrecht zu einem Pudernebel-Strom nach
Austritt aus dem Pudernebel-Auslasses,
vorzugsweise wenigstens zu einem Teil in Gegenrichtung des Pudernebel-Stroms,
strömen.
Dies hat den Vorteil, dass der austretende abgeschiedene Teil des
Trä gergases
die Bestäubung
der Druckprodukte nicht stört,
insbesondere das Puder auf den Druckprodukten nicht wegbläst.
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Um
eine möglichst
laminare Strömung
des Pudernebels außerhalb
der Düse
zu erreichen, kann die Außenseite
der Düse
wenigstens im Bereich des Pudernebel-Auslasses kegelförmig sein.
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Ferner
können,
um eine laminare Zirkulation des Trägergases und/oder Umgebungsluft
im Bereich zwischen den Düsen
und den Oberflächen
der Druckprodukte zu erreichen, die Mantellinien des Kegelmantels
der Düse
von außen
betrachtet konkav gebogen sein, insbesondere der Kegelmantel ein
Rotationshyperboloid sein.
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Um überschüssiges Puder
aus der Vorrichtung zu entfernen und dadurch die Verschmutzung zu verringern,
kann eine Absaugeinrichtung zum Absaugen überschüssigen Puders insbesondere
aus dem Bereich zwischen der Düse
und dem Druckprodukt vorgesehen sein.
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Bei
einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann die Geschwindigkeit,
mit der der Pudernebel ausgegeben wird, abhängig von einem Sensorsignal
für die
Druckgeschwindigkeit, insbesondere die Geschwindigkeit, mit der
die Druckprodukte bestäubt
und/oder in der Vorrichtung transportiert werden, veränderbar
sein. Hierdurch wird auch bei einer zunehmenden Maschinengeschwindigkeit und
somit zunehmenden Druckgeschwindigkeit, bei der sich eine für die Puderpartikel
zu überwindende Grenzschicht über der
Oberfläche
der Druckprodukte vergrößert, eine
gute Bestäubung
der Druckprodukte mit Puder gewährleistet.
Hierzu wird die Geschwindigkeit der Puderpartikel beim Austritt
aus dem Pudernebel-Auslass Kanal abhängig von der Druckgeschwindigkeit
so weit erhöht,
dass die Puderpartikel die vergrößerte Grenzschicht
zuverlässig überwinden
können.
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Ausführungsbeispiele
der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert; es
zeigen
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1 schematisch
einen vertikalen Schnitt eines ersten Ausführungsbeispiels einer Puder-Luftdüse für eine Vorrichtung
zum Bestäuben
von bedruckte Papierbögen
mit einem linear aufgebauten Abscheider für einen Teil der Trägerluft,
wobei vier Trägerluft-Auslasskanäle quer
zu einem Puder-Trägerluft-Strom
verlaufen;
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2 schematisch
einen vertikalen Schnitt eines zweiten Ausführungsbeispiels einer zu der
aus 1 ähnlichen
Puder-Luftdüse,
wobei hier die Trägerluft-Auslasskanäle zunächst zum
Puder-Trägerluft-Stroms
hin geneigt verlaufen und im Anschluss an einen jeweiligen Knick
eine Richtungskomponente entgegen dem Puder-Trägerluft-Strom
aufweisen;
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3 schematisch
einen vertikalen Schnitt eines dritten Ausführungsbeispiels einer Puder-Luftdüse mit einem
Abscheider mit einem gekrümmten Strömungsweg
für den
Puder-Trägerluft-Strom;
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4 schematisch
einen vertikalen Schnitt eines vierten Ausführungsbeispiels einer Puder-Luftdüse mit einem
Zyklon als Abscheider für
einen Teil der Trägerluft;
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5 schematisch
einen Querschnitt der Puder-Luftdüse aus 4;
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6 schematisch
einen vertikalen Schnitt eines fünften
Ausführungsbeispiels
einer Puder-Luftdüse;
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7 schematisch
einen vertikalen Schnitt einer Anordnung aus zwei der Puder-Luftdüse aus 6 ähnlichen
Puder-Luftdüsen
in einer Trägerplatte,
die einem Verteiler nachgeschaltet sind;
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8 schematisch
einen Längsschnitt
des Verteilers aus 7;
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9 schematisch
eine isometrische Darstellung des Verteilers aus 7 und 8;
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10 eine
Vorderansicht einer Anordnung aus einer Vielzahl von Puder-Luftdüsen;
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11 eine
Seitenansicht der Anordnung von Puder-Luftdüsen aus 10;
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12 schematisch
einen vertikalen Schnitt eines sechsten Ausführungsbeispiels einer Puder-Luftdüse, deren
Außenseite
die Form eines Rotationshyperboloids aufweist;
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13 eine
isometrische Darstellung eines siebten Ausführungsbeispiels einer Puder-Luftdüse, die über ein
gewinkeltes Puder-Trägerluft-Speiserohr seitlich
an einem Träger
befestigt ist;
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14 einen
vertikalen Schnitt der Puder-Luftdüse aus 13.
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In 1 ist
schematisch im vertikalen Schnitt ein erstes Ausführungsbeispiel
einer insgesamt mit dem Bezugszeichen 1 versehenen Puder-Luftdüse für eine ansonsten
nicht dargestellte Vorrichtung zum Bestäuben von Druckprodukten in
Form von gedruckten Papierbögen 70 mit
einem Puder aus Mais- und/oder Mineralpartikeln dargestellt. Die
Puderpartikel 2 haben Größen von etwa 5 μm bis 20 μm.
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Mit
einer solchen Vorrichtung werden typischerweise bis zu 18000 Papierbögen 70 pro
Stunde mit Puder bestäubt.
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Ein
Grundkörper 3 der
Puder-Luftdüse 1 hat die
Form eines langgestreckten Kreiszylinders, dessen eine Stirnseite
sich im Bereich einer Auslassöffnung 5 eines
Puder-Trägergas-Kanals 7 der
Puder-Luftdüse 1,
in 1 unten, kegelförmig zuspitzt.
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Der
gerade Puder-Trägergas-Kanal 7 mit kreisförmigem Querschnitt
verläuft
koaxial zur Achse des Grundkörpers 3 und
weist eine Eintrittsöffnung 9, in 1 oben,
in der von der kegelförmigen
Stirnseite abgewandten Stirnseite des Grundkörpers 3 auf. Der Puder-Trägergas-Kanal 7 dient
zur Förderung
eines in Richtung des Pfeils 11 strömenden homogenen Gemisches
aus dem Puder und Trägerluft
(Puder-Trägerluft-Strom 13).
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Der
Puder-Trägergas-Kanal 7 unterteilt
sich in einen Einlasskanalabschnitt 15 in Anschluss an
die Eintrittsöffnung 9 und
einen Pudernebel-Auslasskanalabschnitt 17, der in die Auslassöffnung 5 mündet.
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Über den
Einlasskanalabschnitt 15 ist der Puder-Trägerluft-Strom 13 mit
einer Strömungsgeschwindigkeit von
etwa 20 m/s bis 25 m/s zuführbar. Aus
dem Pudernebel-Auslasskanalabschnitt 17 ist ein
homogener Pudernebel-Strom 19 deutlich
langsamer in Richtung (Pfeil 21) des Papierbogens 70, der
sich unterhalb der Puder-Luftdüse 1 befindet,
abgebbar.
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Der
stromabwärts
an die Eintrittsöffnung 9 des
Puder-Trägergas-Kanals 7 anschließende Bereich
des Einlasskanalabschnitts 15, in 1 oben, weist
einen Aufnahmebereich 23 für ein Puder-Trägerluft-Speiserohr 25 auf.
Der Aufnahmebereich 23 erstreckt sich etwa über die
halbe Länge
des Einlasskanalabschnitts 15. In dem Aufnahmebereich 23 ist ein
Ende des Puder-Trägerluft-Speiserohrs 25 eingesteckt.
Es weist einen Innendurchmesser von etwa 10 mm auf.
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Das
Puder-Trägerluft-Speiserohr 25 ist
an seinem anderen Ende mit einem in 8 und 9 dargestellten
und dort beschriebenen Verteiler verbunden, von dem aus der homogene
Puder-Trägerluft-Strom 13 der
Puder-Luftdüse 1 zugeführt wird.
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Der
Einlasskanalabschnitt 15 weist stromabwärts des Aufnahmebereichs 23 etwa
mittig eine sich in Strömungsrichtung
verengende trichterförmige Stufe 27 auf,
in deren Anschluss er sich mit kleinerem Querschnitt in einem Bündelungsbereich 29 fortsetzt. Der
Innenquerschnitt des Bündelungsbereichs 29 verjüngt sich
an seinem der trich terförmigen
Stufe 27 abgewandten Ende ebenfalls trichterförmig (trichterförmiges Ende 31).
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Das
trichterförmige
Ende 31 des Bündelungsbereichs 29 mündet stromabwärts in einen
erweiterten Bereich 33, der den Einlasskanalabschnitt 15 mit
dem Pudernebel-Auslasskanalabschnitt 17 verbindet.
Der erweiterte Bereich 33 ist aus vier im Wesentlichen
identischen geraden Trägerluft-Auslasskanälen 35 mitgebildet,
von denen in 1 nur drei sichtbar sind.
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Die
Trägerluft-Auslasskanäle 35 sind
rechtwinklig kreuzförmig
angeordnet und führen
jeweils in radialer Richtung vom erweiterten Bereich 33 des
Puder-Trägerluft-Kanals 7 weg.
Sie sind durchgängig offen
und verbinden den erweiterten Bereich 33 des Puder-Trägergas-Kanals 7 mit
der Umgebung.
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Die
Trägerluft-Auslasskanäle 35 weisen
in etwa den gleichen kreisförmigen
Querschnitt wie der Bündelungsbereich 29 des
Einlasskanalabschnitts 15 auf.
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Auf
der dem trichterförmigen
Ende 31 des Bündelungsbereichs 29 gegenüberliegenden
Seite führt
aus dem erweiterten Bereich 33 koaxial zum Bündelungsbereich 29 der
Pudernebel-Auslasskanalabschnitt 17 heraus zur Auslassöffnung 5 des
Puder-Luftdüse 1.
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Der
Innenquerschnitt des Pudernebel-Auslasskanalabschnitts 17 ist
mit etwa 2 mm bis 5 mm etwas kleiner als der Innenquerschnitt des
trichterförmigen
Endes 31 des Bündelungsbereichs 29 an
seiner engsten Stelle. Er ist deutlich kleiner als der Querschnitt
des Einlasskanalabschnitts 15, der an seiner breitesten
Stelle im Bereich der trichterförmigen
Stufe 27 einen Innendurchmesser von etwa 6 mm bis 10 mm
hat.
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Der über die
trichterförmige
Stufe 27 und das trichterförmige Ende 31 zunächst verjüngte und
anschließend
im erweiterten Bereich 33 erweiterte Puder-Trägergas-Kanal 7,
der sich dann in dem noch weiter verengten Pudernebel-Auslasskanalabschnitts 17 fortsetzt,
bildet einen insgesamt mit dem Bezugszeichen 39 versehenen
Massenkraftabscheider 39 zur Abscheidung eines Teils der
Trägerluft 41 aus
dem homogenen Puder-Trägerluft-Strom 13.
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Um
den Papierbogen 70 mit Puder zu Bestäuben, wird zunächst mit
einem nicht dargestellten Puder-Trägerluftstrom-Erzeuger der homogene
Puder-Trägerluft-Strom 13 erzeugt.
Dieser wird über den
Verteiler durch das Puder-Trägerluft-Speiserohr 25 hindurch
dem Puder-Trägerluft-Kanal 7 der
Puder-Luftdüse 1 zugeführt. Der
homogene Puder-Trägerluft-Strom 13 wird
mit der trichterförmigen
Stufe 27 zunächst
vorgebündelt,
wodurch sich seine Strömungsgeschwindigkeit
erhöht.
Mit erhöhter
Strömungsgeschwindigkeit
strömt
der gebündelte
homogene Puder- Trägerluft-Strom 13 durch
den Bündelungsbereich 29 hindurch.
Am trichterförmigen
Ende 31 des Bündelungsbereichs 29 wird
er weiter gebündelt
und beschleunigt. Im anschließenden
erweiterten Bereich 33 entspannt sich die Trägerluft
wieder. Ein Teil der Trägerluft 41 entweicht
in Richtung der jeweiligen Pfeile 43 durch die Trägerluft-Auslasskanäle 35,
wodurch sich die Strömungsgeschwindigkeit
der im erweiterten Bereich 33 weiterströmenden Trägerluft in Richtung der Achse
des Puder-Trägerluft-Kanals 7 verringert.
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Die
Puderpartikel 2 durchqueren auf Grund ihrer Trägheit den
erweiterten Bereich 33 geradlinig und strömen deutlich
verlangsamt mit dem verbleibenden Teil der Trägerluft als konzentrierter
homogener Pudernebel-Strom 19 in den Pudernebel-Auslasskanalabschnitt 17.
Der konzentrierte Pudernebel-Strom 19 wird durch den Pudernebel-Auslasskanalabschnitt 17 und
durch die Auslassöffnung 5 der Puder-Luftdüse 1 mit
im Vergleich zur Eintrittsgeschwindigkeit des Puder-Trägerluft-Stroms 13 im Einlasskanalabschnitt 15 geringer
Austrittsgeschwindigkeit abgegeben, und verteilt sich als Pudernebel homogen
auf der Oberfläche
des Papierbogens 70.
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Der
abgeschiedene Teil der Trägerluft 41 wird über die
Trägerluft-Auslasskanäle 35 in
die Umgebung abgegeben und strömt
nach Austritt aus den Trägerluft-Auslasskanälen 35 senkrecht
zu dem Pudernebel-Strom 19 vom Pudernebel weg ohne diesen
zu stören.
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In 2 ist
ein zweites Ausführungsbeispiel einer
zu der aus 1 ähnlichen Puder-Luftdüse 101 dargestellt.
Diejenigen Elemente, die zu denen des ersten in 1 beschriebenen
Ausführungsbeispiel ähnlich sind,
sind mit denselben Bezugszeichen versehen, so dass bezüglich deren
Beschreibung auf die Ausführungen
zum ersten Ausführungsbeispiel
Bezug genommen wird. Dieses Ausführungsbeispiel unterscheidet
sich von dem ersten dadurch, dass lediglich zwei gegenüberliegende
Trägerluft-Auslasskanäle 135 vorgesehen
sind, die zunächst
in einem ersten Bereich 151 jeweils unter einem Winkel
von etwa 45° in
Strömungsrichtung
des homogenen Puder-Trägerluft-Stroms 13 zur
Achse des Puder-Trägerluft-Kanals 107 hin
geneigt verlaufen. Die so erzeugte Richtungskomponente in Strömungsrichtung erhöht die Effizienz
beim Abscheiden des Teils der Trägerluft 41,
da Turbulenzen in einem erweiterten Bereich 133 vermieden
werden.
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Im
Anschluss an einen jeweiligen Knick um etwa 90° von der Achse des Puder-Trägerluft-Kanals 107 weg,
führen
die Trägerluft-Auslasskanäle 135 jeweils
in einem zweiten Bereich 153 mit einer Richtungskomponente
entgegen der Strömungsrichtung des
homogene Puder-Trägerluft-Stroms 13 aus
dem Grundkörper 3 der
Puder-Luftdüse 101 heraus.
Der abgeschiedene Teil der Trägerluft 41 strömt so nach Aus tritt
aus den Trägerluft-Auslasskanälen 135 mit einer
Richtungskomponente in Gegenrichtung des konzentrierten homogenen
Pudernebel-Stroms 19 von der Oberfläche des Papierbogens 70 weg,
in 2 im Wesentlichen nach oben.
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Außerdem ist
hier anstelle des trichterförmigen
Endes 31 des Bündelungsbereichs 29 beim
ersten Ausführungsbeispiel
ein trichterförmiger
Eingang 131 am Pudernebel-Auslasskanalabschnitt 117 vorgesehen.
Der Bündelungsbereich 129 weist
hingegen einen durchgängig
konstanten Querschnitt auf, der etwas größer ist als der Querschnitt
des Pudernebel-Auslasskanalabschnitts 117. Der Querschnitt
des trichterförmigen
Eingangs 131 des Pudernebel-Auslasskanalabschnitts 117 ist
an seiner breitesten Stelle deutlich größer als der Querschnitt des
Bündelungsbereichs 129.
Mit dem verhältnismäßig großen trichterförmigen Eingang 131 werden
so nahezu alle wegen ihrer Trägheit
den erweiterten Bereich 133 geradlinig durchquerenden Puderpartikel 2,
welche als stark gebündelter
Puder-Trägerluft-Strom 13 aus dem
Bündelungsbereich 129 austreten,
eingefangen.
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Die
Funktionsweise des zweiten Ausführungsbeispiel
ist ansonsten analog zu der des ersten Ausführungsbeispiels aus 1.
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In 3 ist
schematisch im vertikalen Schnitt ein drittes Ausführungsbeispiel
einer Puder-Luftdüse 301 dar gestellt.
Diejenigen Elemente, die zu denen des ersten in 1 beschriebenen
Ausführungsbeispiel ähnlich sind,
sind mit denselben Bezugszeichen versehen, so dass bezüglich deren
Beschreibung auf die Ausführungen
zum ersten Ausführungsbeispiel Bezug
genommen wird.
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Ein
Grundkörper 303 der
Puder-Luftdüse 301 hat
die Form eines Kreiszylinders, dessen eine Stirnseite sich im Bereich
einer Auslassöffnung 5 eines
Puder-Trägergas-Kanals 307 der
Puder-Luftdüse 301,
in 3 unten, kegelförmig zuspitzt.
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Der
Puder-Trägergas-Kanal 307 unterteilt sich
in einen gebogenen Einlasskanalabschnitt 315 in Anschluss
an eine Eintrittsöffnung 9,
in 3 oben links, und einen geraden Pudernebel-Auslasskanalabschnitt 17,
der in die Auslassöffnung 5 mündet.
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Der
Einlasskanalabschnitt 15 wird durch ein um 90° gebogenes
Rohr 315 mit kreisförmigem Querschnitt
gebildet, welches in den Grundkörper 303 eingesteckt
ist. Die Achse des Rohres 315 an seinem dem Pudernebel-Auslasskanalabschnitt 17 zugewandten
Ende verläuft
koaxial zu der des Pudernebel-Auslasskanalabschnitts 17 und
des Grundkörpers 303.
Der Innendurchmesser des den Einlasskanalabschnitt bildenden Rohres 315 ist
deutlich größer als
der Innendurchmesser des Pudernebel-Auslasskanalabschnitts 17.
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Zwischen
dem Rohr 315 und dem Pudernebel-Auslasskanalabschnitt 17 befindet
sich zum Angleichen der beiden unterschiedlichen Innendurchmesser
ein trichterförmiger Übergang 327.
Das dem Grundkörper 303 abgewandte
Ende des Rohres 315 ist über ein in 3 nicht
dargestelltes Puder-Trägerluft-Speiserohr
mit dem in 8 und 9 dargestellten
und dort beschriebenen Verteiler verbunden.
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Auf
der dem Pudernebel-Auslasskanalabschnitt 17 abgewandten
Seite des trichterförmigen Übergangs 327, in 3 über diesem,
schließt
sich im Grundkörper 303 ein
hohlzylinderförmiger
Bereich 357 an, in den das dem Pudernebel-Auslasskanalabschnitt 17 zugewandte
Ende des Rohres 315 fest eingesteckt ist.
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Auf
der dem trichterförmigen Übergang 327 abgewandten
Seite des hohlzylinderförmigen
Bereichs 357 befindet sich im Grundkörper 303 eine trichterförmige Erweiterungskammer 333 mit
kreisförmigem
Querschnitt. Die Achse der Erweiterungskammer 333 verläuft koaxial
zur Achse des Grundkörpers 303 beziehungsweise
des Pudernebel-Auslasskanalabschnitts 17. Sie geht an ihrer
schmalen Stirnseite in den hohlzylinderförmigen Bereich 357 über. Ihre
breite Stirnseite ist zu der einlassseitigen Stirnseite des Grundkörpers 3 hin
mit einer Platte 359 verschlossen. Die Platte 359 weist
in 3 links einen durchgängigen Durchlass 361 für das Rohr 315 und
rechts einen durchgängigen
Trägerluft-Auslasskanal 335 auf.
Der durchgängigen Durchlass 361 und der
Trägerluft-Auslasskanal 335 gehen
jeweils in eine deckungsgleiche Öffnung
in einer Wand an der einlassseitigen Stirnseite des Grundkörpers 303 über.
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Das
den Einlasskanalabschnitt bildende Rohr 315 führt durch
den Durchlass 361 und die Erweiterungskammer 333 hindurch
bis zu der breiten Seite des trichterförmigen Übergangs 327. Hierbei erstreckt
sich der größte Teil
seines die Krümmung aufweisenden
Bereichs 365 in Strömungsrichtung vor
dem Grundkörper 303,
also außerhalb
des Grundkörpers 303.
Der Übergang
des gekrümmten Bereichs 365 in
einen geraden Bereich 367 befindet sich in der Erweiterungskammer 333.
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Von
der Eintrittsöffnung 9 aus
betrachtet hinter, also stromabwärts
der Mitte des gekrümmten
Bereichs 365 weist das Rohr 315 auf der Krümmungsinnenseite
eine Abscheideöffnung 371 für den abzuscheidenden
Teil der Trägerluft 41 zur
Erweiterungskammer 333 auf. Die Abscheideöffnung 371 erstreckt sich
in Richtung des Rohres 315 jeweils etwa hälftig in
der Platte 361 und der Erweiterungskammer 333.
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Am
stromabwärtigen
Ende der Abscheideöffnung 371 befindet
sich auf der Innenwandseite des Rohres 315 ein trichterförmiges,
entgegen der Strömungsrichtung
offenes, Luftleitmittel 373, welches nahezu die Hälfte des
Rohrquer- schnitts
abdeckt. Mit dem Luftleitmittel 373 wird dort das Rohr 315 im Querschnitt
zweigeteilt.
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Der
zunächst
um 90° gekrümmte mit
der Abscheideöffnung 371 versehene
und anschließend über die
trichterförmige
Stufe 327 verjüngte
Puder-Trägergas-Kanal 7,
der sich dann in den verengten Pudernebel-Auslasskanalabschnitt 17 fortsetzt, wirkt
als insgesamt mit dem Bezugszeichen 339 versehener Massenkraftabscheider
zur Abscheidung des Teils der Trägerluft 41 aus
dem Puder-Trägerluft-Strom 13.
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Um
den Papierbogen 70 mit Puder zu bestäuben, wird analog zum ersten
und zweiten, in den 1 beziehungsweise 2 erläuterten
Ausführungsbeispielen,
zunächst
der homogene Puder-Trägerluft-Strom 13 erzeugt.
Dieser wird über
den in 8 und 9 dargestellten Verteiler, durch
das Puder-Trägerluft-Speiserohr
dem Puder-Trägerluft-Kanal 7 der
Puder-Luftdüse 301 zugeführt. Der
homogene Puder-Trägerluft-Strom 13 wird
im Rohr 315 des Einlasskanalabschnitts 15 auf
eine gekrümmte Bahn
gezwungen, wobei die Puderpartikel 2 auf Grund ihrer Trägheit zur
krümmungsäußeren Innenmantelfläche des
Rohres 315 fliegen und dort entlang an dem trichterförmigen Luftleitmittel 373 vorbei
zum Pudernebel-Auslasskanalabschnitt 17 strömen.
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Der
von den Puderpartikeln 2 zum Krümmungsinneren des Rohrs 315 verdrängte Teil
der Trägerluft 41 wird
durch das trichterförmige
Luftleitmittel 373 eingefangen und entweicht durch die
Abscheideöffnung 371 in
die Erweiterungskammer 333 und von dort aus durch den Trägerluft-Auslasskanal 335 von
dem Papierbogen 70 weg, in 3 nach oben,
aus der Puder-Luftdüse 301.
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Stromabwärts des
trichterförmigen
Luftleitmittels 373 steht der im Rohr 315 verbleibenden
Trägerluft
und den Puderpartikeln 2 wieder der gesamte Querschnitt
des Rohres 315 zur Verfügung.
Die im Rohr 315 verbleibende Trägerluft entspannt sich, wodurch
sich ihre Strömungsgeschwindigkeit
reduziert, und ein konzentrierter Pudernebel-Strom 19 strömt deutlich
verlangsamt in Richtung des Puder-Trägerluft-Kanals 7.
Die Puderpartikel 2 strömen
hierbei getragen von der verbleibenden Trägerluft an der krümmungsäußeren Innenmantelfläche des
Rohres 315 entlang über
den trichterförmigen Übergang 327 in den
Pudernebel-Auslasskanalabschnitt 17.
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Der
konzentrierte homogene Pudernebel-Strom 19 wird durch den
Pudernebel-Auslasskanalabschnitt 17 über die Auslassöffnung 5 der
Puder-Luftdüse 301 mit
im Vergleich zur Eintrittsgeschwindigkeit des homogenen Puder-Trägerluft-Stroms 13 geringer
Austrittsgeschwindigkeit abgegeben, und verteilt sich als homogener
Pudernebel auf der Oberfläche
des Papierbogens 70.
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Der
abgeschiedene Teil der Trägerluft 41 wird über den
Trägerluft-Auslasskanal 335 in
die Umgebung abgegeben und strömt
nach Austritt aus dem Trägerluft-Auslasskanal 35 in
Gegenrichtung des Pudernebel-Stroms 19 vom Papierbogen 70 weg
in Richtung des Pfeils 43, ohne den Pudernebel zu stören.
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Ein
viertes Ausführungsbeispiel
einer Puder-Luftdüse 401 mit
einem Zyklon 439 als Massenkraftabscheider für einen
Teil der Trägerluft 41 aus dem
Puder-Trägerluft-Strom 13 ist
in 4 im vertikalen Schnitt und in 5 in
der Draufsicht dargestellt. Diejenigen Elemente, die zu denen des
ersten in 1 beschriebenen Ausführungsbeispiel ähnlich sind,
sind mit denselben Bezugszeichen versehen, so dass bezüglich deren
Beschreibung auf die Ausführungen
zum ersten Ausführungsbeispiel
Bezug genommen wird.
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Die
Puder-Luftdüse 401 weist
in 4 oben rechts einen würfelförmigen Anschlussblock 481 mit einem
eine Einlassöffnung 9 aufweisenden,
in 4 im Wesentlichen horizontalen, kreiszylinderförmigen Einlasskanalabschnitt 415 für den anfänglich in 4 in
Richtung des Pfeils 11 von rechts nach links strömenden Puder-Trägergas-Strom 13 auf.
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Der
Anschlussblock 481 weist einen hohlzylinderförmigen Aufnahmeabschnitt 483 für ein in 4 horizontal
von rechts kommendes Puder-Trägerluft-Speiserohr 25,
welches einen Innendurchmesser von etwa 8 mm hat, auf. Das Puder-Trägerluft-Speiserohr 25 ist
mit einen Ende in den Aufnahmeabschnitt 483 gesteckt. Seine
Innenkonturen gehen in die Innenkonturen des Einlasskanalabschnitts 415 über. Das
Puder-Trägerluft-Speiserohr 25 ist
mit seinem anderen Ende mit einem in 8 und 9 dargestellten
und dort beschriebenen Verteiler verbunden, von dem aus der Puder-Trägerluft-Strom 13 der
Puder-Luftdüse 401 zugeführt wird.
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An
der dem Aufnahmeabschnitt 483 abgewandten Stirnseite des
Anschlussblocks 481 ist ein langgestreckter, etwa keilförmiger,
in 4 im Wesentlichen horizontaler Verbindungsblock 485 befestigt
beziehungsweise geht einstückig
aus dem Anschlussblock 481 hervor. Durch den Verbindungsblock 485 führt der
Einlasskanalabschnitt 15 hindurch.
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In
der Draufsicht betrachtet, in 5, verjüngt sich
der Verbindungsblock 485 zu der dem Anschlussblock 481 abgewandten
Seite hin. Die in der Draufsicht in 5 vertikale
Ausdehnung des Einlasskanalabschnitts 415, also dessen
Breite, nimmt vom Anschlussblock 481 aus kommend zunächst ab und
geht ab der Hälfte
bis zu seinem dem Anschlussblock 481 abgewandten Ende in
einen Bereich mit konstanter vertikaler Ausdehnung über.
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Im
vertikalen Schnitt betrachtet, 4, verläuft die
obere Fläche
des Verbindungsblocks 485 horizontal etwas unterhalb der
oberen Fläche
des Anschlussblocks 481. Die untere Fläche des Verbindungsblocks 485 verläuft gegenüber der
unteren Fläche
des Anschlussblocks 481 von diesem aus betrachtet von der
Achse des Einlasskanalabschnitts 415 weg nach unten geneigt.
Die im vertikalen Schnitt betrachtete, in 4, vertikale
Ausdehnung des Einlasskanalabschnitts 415, also dessen
Höhe, nimmt
Richtung des Puder-Trägerluft-Stroms 13 zu und
geht etwa dort, wo in der Draufsicht in 5 sichtbar
der Bereich mit der konstanten Breite beginnt in einen Bereich mit
konstanter Höhe über.
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Ferner
weist die Puder-Luftdüse 401 zwei Pudernebel-Auslassöffnungen 405 von
entsprechenden Pudernebel-Auslasskanalabschnitten 417,
in 4 unten, auf. Aus den Pudernebel-Auslasskanalabschnitten 417 mit
jeweils einem Durchmesser von 3 mm ist jeweils ein konzentrierter
Pudernebel-Strom 19 in Richtung der Pfeile 21 abgebbar.
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Zwischen
dem Einlasskanalabschnitt 415 und den Pudernebel-Auslasskanalabschnitten 417 ist
der Zyklon 439 angeordnet.
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Ein
Zyklongehäuse 487 umfasst
auf Höhe des
Verbindungsblocks 485 einen im Wesentlichen hohlzylinderförmigen Bereich 488 mit
einem Außendurchmesser
von etwa 30 mm, des sen Achse 489 senkrecht zur Achse des
Aufnahmeabschnitts 483 verläuft. Am Mantel des hohlzylinderförmigen Bereichs 488 ist
unterhalb seiner oberen Stirnseite der Verbindungsblock 485 befestigt.
Das dem Anschlussblock 481 abgewandte Ende des Einlasskanalabschnitts 415 mündet hier
tangential zum Mantel des hohlzylinderförmigen Bereich 488 in
eine dortige durchgängige Öffnung 490.
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Der
hohlzylinderförmige
Bereich 488 ist auf der dem Verbindungsblock 485 zugewandten
Stirnseite mit einer Deckwand 491 verschlossen. Die Deckwand 491 weist
koaxial zum hohlzylinderförmigen
Bereich 488 eine kreisförmige
durchgängige Öffnung auf,
durch die ein Tauchrohr 493 mit einem Außendurchmesser
von etwa 10 mm hindurch führt. Das
Innere des Tauchrohres 493 dient als Trägerluft-Auslasskanal 435 für den abgeschiedenen
Teil der Trägerluft 41 in
Richtung des Pfeils 43 nach oben.
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Auf
der dem Verbindungsblock 485 abgewandten Seite, in 4 mittig,
geht der hohlzylinderförmigen
Bereich 488 in einen koaxialen trichterförmigen Bereich 427 des
Zyklons 439 über,
dessen Querschnitt sich von dem hohlzylinderförmigen Bereich 488 weg
verkleinert. Die axiale Ausdehnung des trichterförmigen Bereichs 427 beträgt etwa
20 mm. Das Innere des trichterförmigen
Bereichs 427 dient als Abscheideraum zum Abscheiden des
Teils der Trägerluft 41.
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An
den trichterförmigen
Bereich 427 schließt sich,
in 4 unten, koaxial ein hohlzylinderförmiger Sammelbehälter 495 für die Puderpartikel 2 an.
Der Querschnitt des Sammelbehälters 495 ist
etwas größer als
der Querschnitt des trichterförmigen
Bereichs 427 an seiner engsten Stelle.
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In
dem Sammelbehälter 495 befindet
sich ein Prallkegel 496 dessen Achse parallel zur Achse
des Sammelbehälters 495 orientiert
ist und dessen Spitze zum trichterförmigen Bereich 427,
in 4 nach oben, zeigt. Der Prallkegel 496 ist
auf seiner der Kegelspitze abgewandten Grundfläche auf einem parallel zur
Achse des Sammelbehälters 495 ausgerichteten
Führungsstift 497 senkrecht
zu seiner Achse verschiebbar gelagert.
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Der
Außendurchmesser
des Prallkegels 496 ist kleiner als der Innendurchmesser
des Sammelbehälters 495,
so dass um den Prallkegel 496 herum ein Ringkanal 498 für den Pudernebel-Strom 19 verbleibt.
Die radiale Ausdehnung des Ringkanals 498 ist durch radiales
Verschieben des Prallkegels 496 veränderbar. Beispielsweise wird
durch Verschieben des Prallkegels 496 in 4 nach
links der freie, durchströmbare
Bereich links des Prallkegels 496 in radialer Richtung
verkleinert und gleichzeitig der freie, durchströmbare Bereich rechts des Prallkegels 496 vergrößert, so
dass Links ein kleineres Volumen durchströmen kann als Rechts.
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Zum
Verschieben des Prallkegels 496 weist der Sammelbehälter 495 eine
Stellschraube 497 auf, welche radial durch ein Gewinde
im Mantel des Sammelbehälters 495 hindurch
zum Prallkegel 496 führt.
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Der
Sammelbehälter 495 des
Zyklons 439 ist an seiner dem trichterförmigen Bereich 427 abgewandten
Stirnseite mit einer Auslasswand 450 verschlossen. Durch
die Auslasswand 450 führen
die beiden durchgängigen
Pudernebel-Auslasskanalabschnitte 417 V-förmig jeweils
leicht schräg
von der Achse des Sammelbehälters 495 weg
geneigt, nach außen
in Richtung des nicht dargestellten Papierbogens 70, in 4 unten.
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Die
axiale Ausdehnung des gesamten Zyklongehäuses 487 von der Deckwand 491 des
hohlzylinderförmigen
Bereichs 488 zur Auslasswand 450 des Sammelbehälters 495 beträgt etwa
58 mm.
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Die
die Austrittsöffnungen 405 des
Puder-Trägerluft-Kanals 407 der
Puder-Luftdüse 1 aufweisende
Stirnseite des Zyklongehäuses 487 spitzt sich
leicht kegelförmig
zu.
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Die
Pudernebel-Auslasskanalabschnitte 417 haben jeweils einen
kleineren Querschnitt als der Einlasskanalabschnitt 415.
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Beim
Betreiben der Puder-Luftdüse 401 wird ein
homogener Puder-Trägerluft-Strom 13 analog
zu dem ersten, zweiten und dritten Ausführungsbeispiel von dem in 8 und 9 gezeigten
Verteiler in Strömungsrichtung 11 dem
Puder-Trägerluft-Speiserohr 25 zugeführt. Der
Puder-Trägerluft-Strom 13 strömt über die
Einlassöffnung 9 dem
Einlasskanalabschnitt 415 zu, wo er in einer Ebene parallel
zur anfänglichen
Strömungsrichtung 11 und
senkrecht zur Achse des Zyklons 439 gebündelt und gleichzeitig in einer
zweiten Ebene parallel zur anfänglichen
Strömungsrichtung 11 und
parallel zur Achse des Zyklons 439 erweitert wird. Der
so kanalisierte homogene Puder-Trägerluft-Strom 13 tritt
alsdann durch die Öffnung 490 im
Mantel des Zyklongehäuses 487 tangential
in dessen hohlzylinderförmigen
Bereich 488 ein, wo er spiralförmig, in 4 entlang
der spiralförmigen
Linie 499, durch den trichterförmigen Bereich 427 zum
Prallkegel 496 geführt
wird. Ein Teil der Trägerluft 41 wird
am Prallkegel 496 reflektiert und strömt in Gegenrichtung vom Prallkegel 496 weg
im Zentrum des trichterförmigen
Bereichs 427 zu dem Trägerluft-Auslasskanal 35 im
Tauchrohr 493 und wird so vom Puder-Trägerluft-Strom 13 abgeschieden.
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Die
Puderpartikel 2 sinken hingegen auf Grund ihrer Massenträgheit und
wegen der Schwerkraft durch den Ringkanal 498 hindurch
in den Sammelbehälter 495.
Von dort aus werden sie mit der verbleibenden Trägerluft mit deutlich geringerer
Geschwindigkeit durch die Pudernebelauslasska nalabschnitte 417 als
konzentrierter Pudernebel-Strom 19 dem Bereich oberhalb
des Papierbogens 70 zugeführt.
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Durch
Verschieben des Prallkegels 496 mit der Stellschraube 497 kann
durch Verändern
der Breiten des Ringkanals 498 das Aufteilungsverhältnis des
Pudernebel-Stroms 19 auf die beiden Pudernebel-Auslasskanalabschnitte 417 verändert werden.
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Der
abgeschiedene Teil der Trägerluft 41 strömt nach
Austritt aus dem Trägerluft-Auslasskanal 435 vom
Pudernebel weg in die Gegenrichtung des Pudernebel-Stroms 19 auf
der den Austrittsöffnungen 5 der
Pudernebel-Auslasskanalabschnitte 17 abgewandten Seite
des Zyklongehäuses 487 nach oben
aus dem Zyklon 439 heraus und stört die homogene Verteilung
des Pudernebels auf der Oberfläche des
Papierbogens 70 nicht.
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Bei
einem fünften
Ausführungsbeispiel
einer Puder-Luftdüse 501,
dargestellt in 6, sind diejenigen Elemente,
die zu denen des zweiten, in 2 beschriebenen
Ausführungsbeispiel ähnlich sind,
mit denselben Bezugszeichen versehen, so dass bezüglich deren
Beschreibung auf die Ausführungen
zum zweiten Ausführungsbeispiel
Bezug genommen wird. Dieses Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem zweiten dadurch, dass ein kreiszylinderförmiger Grundkörper 503 der
Puder-Luftdüse 501 mit
kegelförmig
in Richtung der Pudernebel-Auslassöffnung 5 zulaufender
Spitze lediglich den Pudernebel-Auslasskanalabschnitt 17 mit
einem trichterförmigen
Eingang 531 aufweist. Der Mantel des Grundkörpers 503 weist
ein Außengewinde 504 auf.
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Der
Grundkörper 503 der
Puder-Luftdüse 501 ist
mit seinem Außengewinde 504 in
ein entsprechendes Innengewinde einer hohlzylinderförmigen Puder-Luftdüsen-Aufnahme 506 in
einer Trägerplatte 508 eingeschraubt.
Die Einschraubtiefe wird durch einen Kragen 510 am Grundkörper 503 zwischen dem
Außengewinde 504 und
der kegelförmigen
Spitze begrenzt. Die axiale Ausdehnung der Puder-Luftdüsen-Aufnahme 506 ist
größer als
der Abstand zwischen der der Auslassöffnung 5 abgewandten
Stirnfläche
des Grundkörpers 503 und
dem Kragen 510, so dass beim Einschrauben des Grundkörpers 503 ein
freier Bereich zwischen dem Boden 512 der Puder-Luftdüsen-Aufnahme 506 und
der der Auslassöffnung 5 abgewandten
ringförmigen
Stirnfläche 514 des
Grundkörpers 503 verbleibt.
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Im
Boden 512 der-Puder-Luftdüsen-Aufnahme 506 befindet
sich koaxial zur Puder-Luftdüsen-Aufnahme 506 eine
kreisförmige
durchgängige Öffnung.
Durch die Öffnung
ist ein einen Einlasskanalabschnitt bildendes Rohr 515 geführt, welches
außerhalb
der Puder-Luftdüsen-Aufnahme 506 um
90°, in 6 nach
rechts, gebogen ist. Auf sein freies Ende ist ein nicht gezeigtes
Puder-Trägerluft-Speiserohr aufgesteckt,
das mit dem in 8 und 9 beschriebenen
Verteiler verbunden ist.
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Der
Rand des in der Puder-Luftdüsen-Aufnahme 506 befindlichen
Endes des Rohrs 515 ist um 90° nach außen gekantet und bildet so
eine ringförmige
Fläche 516 parallel
zu der ringförmigen
Stirnfläche 514 des
Grundkörpers 503.
Der Abstand zwischen der ringförmigen
Fläche 516 und
der ringförmigen
Stirnfläche 514 ist
mit nicht dargestellten Abstandsmitteln vorgegeben.
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Die
ringförmige
Fläche 516 des
Randes des Rohrs 515 und die ringförmige Stirnfläche 514 des Grundkörpers 503 begrenzen
einen Ringspalt 533. Der Ringspalt 533 dient als
erweiterter Bereich analog zu dem erweiterten Bereich 133 des
zweiten Ausführungsbeispiels
aus 2. Der Ringspalt 533 ist über nicht
dargestellte Trägerluft-Auslasskanäle mit dem
Bereich auf der dem Grundkörper 503 der
Puder-Luftdüse 501 ebenfalls
abgewandten Seite der Trägerplatte 508 verbunden.
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Ferner
ist zwischen der ebenfalls ringförmigen
Innenfläche
des Bodens 512 der Puder-Luftdüsen-Aufnahme 506 und
der dem Grundkörper 503 der
Puder-Luftdüse 501 abgewandten
ringförmigen Fläche 516 des
Randes des Rohrs 515 eine Dichtung 522 angeordnet.
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Das
Funktionsprinzip des fünften
Ausführungsbeispiels
entspricht im Wesentlichen dem des zweiten in 2 dargestellten
Ausführungsbeispiels.
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In 7 sind
zwei zu der in 6 ähnliche Puder-Luftdüsen 501 in
einer Trägerplatte 508 angeordnet.
Die Puder-Luftdüsen 501 sind
jeweils einem Ausgang des Verteilers 60, der in Verbindung
mit den 8 und 9 näher erläutert ist,
nachgeschaltet. Ein zentrales Eingangsrohr 62 des Verteilers 60 ist über ein
nicht gezeigtes zentrales Puder-Trägerluft-Speiserohr mit einem
nicht dargestellten Puder-Trägerlufterzeuger
verbunden. Mit den Puder-Luftdüsen 501 wird
ein Papierbogen 70 bestäubt, der
in einem Abstand 560 von etwa 84 mm von den Pudernebel-Auslassöffnungen 5 angeordnet
ist. Der horizontale Abstand 562 der Achsen der beiden
Puder-Luftdüsen 501 beträgt etwa
28 mm. Jede Puder-Luftdüse 501 besprüht auf dem
Papierbogen 70 eine Kreisfläche mit dem Radius 564 von
etwa 14 mm. Die Kreisflächen
der beiden benachbarten Puder-Luftdüsen 501 berühren sich
gerade, so dass kein Überschneidungsbereich
der Puder-Luftdüsen 501 und
somit keine Anhäufung
von Puderpartikeln 2 dort entsteht.
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In 8 ist
im Längsschnitt
und in 9 isometrisch der im Zusammenhang mit den in 1 bis 7 dargestellten
Puder-Luftdüsen 1; 201; 301; 401; 501 eingeführte Verteiler 60 gezeigt.
Der Verteiler 60 weist einen kreiszylinderförmige Zentralkörper 64 auf,
in den V- förmig in
einer die Zylinderachse enthaltenen Ebene zwei im Wesentlichen identische Ausgangsrohre 66 eingesteckt
sind. Beide Schenkel des V's
führen
hierbei symmetrisch zu einer Achse des Zentralkörpers 64 aus einer
der Stirnflächen
des Zentralkörpers 64 heraus.
An der Spitze des V's
münden
die beiden Ausgangsrohre 66 in ein zentrales Eingangsrohr 62,
welches koaxial zum Zentralkörper 64 aus
dessen anderer Stirnseite herausführt. Das Eingangsrohr 62 ist über ein
nicht dargestelltes zentrales Puder-Trägerluft-Speiserohr
mit einem ich gezeigten Puder-Trägerluftstrom-Erzeuger
verbunden. Von den Ausgangsrohren 66 führt jeweils ein ebenfalls nicht
dargestelltes Puder-Trägerluft-Speiserohr zu
einer der in Verbindung mit 1 bis 7 beschriebenen
oder einer ähnlichen
Puder-Luftdüse. Mit
dem Verteiler 60 wird der Puder-Trägerluft-Strom 13 in
Strömungsrichtung 11 aus
dem zentralen Puder-Trägerluft-Speiserohr
gleichmäßig auf
die beiden Ausgangsrohre 66 verteilt.
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In 10 ist
eine Anordnung einer Vielzahl zu den in 6 und 7 dargestellten ähnhichen Puder-Luftdüsen 501 in
einer Trägerplatte
von vorne und in 11 von der Seite dargestellt.
Die Puder-Luftdüsen 501 sind
flächig
auf Gitterpunkten eines orthogonalen Rasters angeordnet, wobei etwa 20
Puder-Luftdüsen 501 pro
Meter vorgesehen sind. Aus jeder der Puder-Luftdüsen 501 tritt ein
Pudernebel-Strom 19 mit einem für alle Puder-Luftdüsen 501 identischen Öffnungskegel
in Richtung eines in 10 und 11 unten
angedeuteten Papierbogens 70 aus.
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In 12 ist
ein sechstes Ausführungsbeispiel
einer Puder-Luftdüse 601 im
vertikalen Schnitt dargestellt. Diejenigen Elemente, die zu denen
des ersten in 1 beschriebenen Ausführungsbeispiel ähnlich sind,
sind mit denselben Bezugszeichen versehen, so dass bezüglich deren
Beschreibung auf die Ausführungen
zum ersten Ausführungsbeispiel
Bezug genommen.
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Die
Puder-Luftdüse 601 ist
in eine parallel zum Papierbogen 70 angeordnete Trägerplatte 608 integriert.
In der Trägerplatte 608 verlaufen
oberhalb der Puder-Luftdüse 601 ein
Puder-Trägerluft-Speiserohr 625 und
eine Anzahl von Temperierkanälen 680 parallel
zur Trägerplatte 608.
Zwei Trägerluft-Auslasskanäle 635 führen quer
zu einem Puder-Trägerluft-Kanal 607 auf
der dem Papierbogen 70 zugewandten Seite der Trägerplatte 608 seitlich
aus der Puder-Luftdüse 601 heraus.
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Die
Mantellinien des Kegelmantels der Außenseite dieser kegelförmigen Puder-Luftdüse 601 sind
von außen
betrachtet konkav gebogen, so dass die Puder-Luftdüse 601 dort
die Form eines Rotationshyperboloids aufweist. Auf diese Weise entstehen
bei Betrieb der Puder-Luftdüse 601 tangential
in Richtung der Mantellinien des Kegelmantels laminar zirkulierende
Luftströmungen 640.
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In 13 ist
ein siebtes Ausführungsbeispiel einer
Puder-Luftdüse 701 isometrisch
und in 14 im vertika len Schnitt dargestellt.
Diejenigen Elemente, die zu denen des ersten in 1 beschriebenen Ausführungsbeispiel ähnlich sind,
sind mit denselben Bezugszeichen versehen, so dass bezüglich deren Beschreibung
auf die Ausführungen
zum ersten Ausführungsbeispiel
Bezug genommen.
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Die
Puder-Luftdüse 701 ist
hier mit einem eine 90°-Biegung aufweisenden
Einlasskanalabschnitt 715 des einen in 14 sichtbaren
Puder-Trägerluft-Auslasskanal 735 mitbildenden
Puder-Trägerluft-Speiserohrs 725 seitlich
mit einer Überwurfmutter 760 an
einen Träger 708 befestigt. Das
Puder-Trägerluft-Speiserohr 725 ist
im Träger 708 mit
dem in Verbindung mit 8 und 9 beschriebenen,
nicht gezeigte Verteiler verbunden.
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Ein
Trägerluft-Auslasskanal 735,
welcher nur in 14 gezeigt ist, ist hier ähnlich wie
beim dritten Ausführungsbeispiel
aus 3 auf der Krümmungsinnenseite
mit dem Inneren des Einlasskanalabschnitts 715 verbunden.
Im Unterschied zum dritten Ausführungsbeispiel
verläuft
der Trägerluft-Auslasskanal 735 hier
jedoch schräg
mit einer Richtungskomponente in Strömungsrichtung 21 des
Pudernebel-Stroms 19.
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Bei
allen Ausführungsbeispielen
kann die Geschwindigkeit, mit der der Pudernebel-Strom 19 ausgegeben
wird, abhängig
von einem Sensorsignal für
die Druckgeschwindigkeit, insbesondere für die Geschwindigkeit, mit
der die Papierbö gen 70 bestäubt und/oder
in der Vorrichtung transportiert werden, veränderbar sein.
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Außerdem kann
bei allen Ausführungsbeispielen
die Geschwindigkeit, mit der der Pudernebel-Strom 19 ausgegeben
wird, abhängig
von einem Sensorsignal für
die Druckgeschwindigkeit, insbesondere die Geschwindigkeit, mit
der die Druckprodukte, insbesondere die Papierbögen 70 bestäubt und/oder
in der Vorrichtung transportiert werden, veränderbar sein.
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Die
Düse, insbesondere
Puder-Luftdüse 1; 101; 301; 401; 501; 601; 701,
kann statt mit Luft kann auch mit einem anderen Trägergas betrieben
werden.
-
Die
Puder-Luftdüse 1; 101; 301; 401; 501; 601; 701 kann
auch mehr als einen Einlass, insbesondere Einlasskanalabschnitt 15; 315; 415; 515; 715,
für den
Puder-Trägergas-Strom und/oder mehrere
Pudernebel-Auslässe,
insbesondere Pudernebel-Auslasskanäle 17; 117; 417,
aufweisen.
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Der
Abscheider 39; 339; 439 kann auch mehr
als vier Trägergas-Auslässe, insbesondere
Trägergas-Auslasskanäle 35; 135; 335; 435; 635,
aufweisen.
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Alle
Kanäle
können
auch eine andere Form aufweisen.
-
Es
kann auch ein andersartiger Verteiler 60, beispielsweise
ein dreifach- oder vierfach-Verteiler, vorgesehen sein, dem dann
mehr als zwei Düsen nachgeschaltet
sein können.
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Eine
Vielzahl von Düsen,
insbesondere Puder-Luftdüsen 1; 101; 301; 401; 501; 601; 701,
kann statt entlang von Ge raden auch entlang von Kurven flächig oder
in einer Reihe angeordnet sein.
-
Außerdem können die
Puder-Luftdüsen 1; 101; 301; 401; 501; 601; 701 so
ausgestaltet sein, dass sie eine Injektorwirkung haben und eine
Druckerhöhung
im konzentrierter Pudernebel-Strom 19 um etwa 0,4 bar bis
1,2 bar bewirken.
-
Statt
Papierbögen 70 können mit
der Vorrichtung auch andere Druckprodukte bestäubt werden. Auch andere Produkte
wie Gummiwaren oder Glas, die mit einer Puderschicht versehen werden
sollen, können
unter Verwendung der beschriebenen Düsen bestäubt werden.