DE19521707A1 - Antennensignal-Empfangseinrichtung - Google Patents
Antennensignal-EmpfangseinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Antennensignal-Empfangsein
richtung, insbesondere für Satellitenempfang, mit wenigs
tens einer Antennenanordnung, wenigstens einer Signal-
Aufbereitungseinrichtung und wenigstens einem Ableitungs
kabel.
Antennen-Empfangseinrichtungen dieser Art sind allgemein
bekannt und beispielsweise in "Der Elektromeister und
deutsches Elektrohandwerk", 1992, Seiten 361 bis 367 be
schrieben. Die von den Antennen bzw. deren Konvertern be
reitgestellten Antennensignale werden in der Signal-Ver
teilereinrichtung auf die verschiedenen Kanäle verteilt,
um nachfolgend den Kanal-Aufbereitungseinheiten mit Modu
latoren, Verstärkern usw. bereitgestellt zu werden.
Im Ultrahochfrequenz (UHF)-Bereich ist die Kanalbelegung
bei heutigen Antennensignal-Empfangseinrichtungen sehr
dicht. Darüber hinaus ist zur Vermeidung von Nachbarka
nal-Störungen und aufgrund der Verwendung von Zwei-Sei
ten-Band-Modulatoren die Belegung nur von jeweils jedem
zweiten Kanal möglich, so daß im UHF-Bereich nur 24 Kanä
le belegt werden können. Diese theoretisch belegbare An
zahl von Kanälen wird darüber hinaus noch durch die stö
renden, am jeweiligen Empfangsort vorhandenen Kanalbele
gungen reduziert, so daß häufig nur 10 oder noch weniger
Satellitenkanäle in UHF-Kanäle störungsfrei umgesetzt
werden können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine An
tennensignal-Empfangseinrichtung zu schaffen, die es er
möglicht, mit einfachen schaltungstechnischen Mitteln die
Zahl möglichst störungsfreier Empfangskanäle für den Emp
fang von Satelliten- und terrestrischen Video- und/oder
Audiosignalen zu erhöhen.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge
löst, daß der wenigstens einen Signal-Aufbereitungsein
richtung wenigstens ein Frequenzumsetzer zur Umsetzung
der Frequenz wenigstens eines Empfangskanals in eine Fre
quenz eines anderen Empfangskanals nachgeschaltet ist.
Durch die frequenzmäßige Umsetzung von Empfangskanälen in
andere Kanäle ist es möglich, Video- und/oder Audiopro
gramme von UHF-Kanälen in stark besetzten Frequenzberei
chen in Kanäle umzusetzen, die in weniger stark besetzten
oder gar freien Frequenzbereichen liegen. Dadurch ist es
auf einfache Weise möglich, die Anzahl der Empfangskanäle
für die Antennensignal-Empfangseinrichtung zu vergrößern,
ohne daß dadurch Störungen der einzelnen Kanäle auftre
ten.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der
Erfindung ist der Frequenzumsetzer ein Blockumsetzer, der
einen gesamten Frequenzblock bzw. die Kanäle innerhalb
eines Frequenzblocks insgesamt in einen anderen Frequenz
block bzw. in Kanäle innerhalb eines anderen Frequenz
blocks umsetzt. Vorzugsweise werden dabei die jeweiligen
Frequenzen mehrerer Empfangskanäle jeweils um eine kons
tante Frequenz, vorzugsweise um 325 MHz zu niederen Fre
quenzen hin, geändert. Vorzugsweise erfolgt die Frequenz
umsetzung von Kanalfrequenzen im UHF-Bereich in Kanalfre
quenzen im VHF-(Very High Frequency)-Bereich. Das
heißt, es erfolgt eine Teilbereichs-Umsetzung der Kanäle
aus dem insbesondere stark mit terrestrischen Video- und
Audioprogrammen belegten UHF-Bereich in den VHF-Bereich.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist es insbe
sondere vorteilhaft, wenn der Frequenzumsetzer Empfangs
signale im Frequenzbereich von 470 bis 625 MHz, also vom
unteren UHF-Bereich, in Empfangskanäle im Frequenzbereich
von 153 bis 300 MHz, also in den oberen VHF-Bereich um
setzt. Da insbesondere im unteren UHF-Frequenzbereich von
470 bis 625 MHz die klassischen Fernsehprogramme mit ei
ner Vielzahl starker Sender liegen und damit die Gefahr
von gegenseitigen Störungen und Kanalbelegungen groß ist,
ist es mit der vorliegenden Erfindung möglich, auf einfa
che Weise diesem Frequenzbereich auszuweichen und die Ka
näle in andere, weniger belegte Frequenzbereiche, insbe
sondere in den unteren VHF-Bereich mit 153 bis 300 MHz
umzusetzen, wobei aufgrund des neu erschlossenen Fre
quenzbereichs weitere Kanäle, beispielsweise bis zu elf
Kanäle in dem genannten oberen VHF-Frequenzbereich mit
dem erwünschten oder erforderlichen Zwischenraum von ei
nem Kanal zum anderen untergebracht werden. Durch die
Einbeziehung von zumeist unbenutzten Frequenzbereichen
kann die Anzahl der aufbereiteten Satelliten-Fernseh-
und/oder Videokanäle auf über 20 und bis zu 24 erhöht
werden.
Die nachfolgend dargestellte Kanaltabelle zeigt eine be
vorzugte Wahl für die Kanalumsetzung aus dem unteren UHF-
Frequenzbereich in den oberen VHF-Frequenzbereich ent
sprechend der Beziehung fe - fo = fA, wobei fe die Ein
gangsfrequenz für den Blockumsetzer, fo die Umsetzfre
quenz und fA die Ausgangsfrequenz des Blockumsetzers ist.
Bei der vorliegenden Ausführungsform ist fo = 325 MHz.
Wie sich aus der Kanaltabelle ergibt, wurden bei dieser
bevorzugten Ausführungsform die UHF-Kanäle 22 bis 24 und
32 bis 40 in die Kanäle KS8 bis KS10 bzw. KS11 bis KS20
des Sonderbereichs und die UHF-Kanäle 25 bis 32 in die
normalen Kanäle K5 bis K12 jeweils im oberen VHF-Bereich
gelegt. Diese VHF-Kanäle, in die die UHF-Kanäle erfin
dungsgemäß umgesetzt wurden, sind zumeist unbenutzt, so
daß sich ein störungsfreier Empfang mit einer Vielzahl
von Kanälen ergibt. Die Umsetzung der Kanäle vom unteren
UHF-Bereich mit 470 bis 625 MHz in den oberen VHF-Bereich
mit 153 bis 300 MHz hat den weiteren Vorteil, daß dabei
keine Störungen zweiter Ordnung auftreten, weil die zwei
te Harmonische dieser Frequenzen in dem umgesetzten Fre
quenzbereich nicht auftreten können.
Gemäß einer sehr vorteilhaften Ausführungsform der Erfin
dung weist der Frequenzumsetzer einen Frequenzmischer,
vorzugsweise einen Ringmischer, und eine Oszillatorschal
tung zur Erzeugung einer konstanten Mischfrequenz auf.
Der Frequenzmischer mischt die ihm bereitgestellten UHF-
Signale mit der konstanten Mischfrequenz, beispielsweise
mit 325 MHz, so daß sich dadurch VHF-Ausgangssignale er
geben, deren Signale um die Mischfrequenz, im vorliegen
den bevorzugten Ausführungsbeispiel also um 325 MHz,
kleiner sind.
Dem Frequenzmischer ist vorzugsweise ein Bandpaß-Filter
zur Selektion des umzusetzenden Frequenzbereichs vorge
schaltet, um dem Frequenzmischer den Frequenzbereich be
reitzustellen, der für die Frequenzumsetzung vorgesehen
ist. Dem Bandpaß-Filter ist vorzugsweise eine Dämpfungs-
und/oder Pegelanpaßstufe vorgeschaltet.
Damit der Signalpegel des Ausgangssignals des Frequenzum
setzers im wesentlich gleich dem Signalpegel seines Ein
gangssignals ist, ist vorzugsweise dem Frequenzmischer
ein Ausgangsverstärker nachgeschaltet, der insbesondere
so gewählt ist, daß die durch die Frequenzumsetzerschal
tung hervorgerufene Signaldämpfung kompensiert wird.
Durch diese Maßnahme ist eine Antennensignal-Empfangsein
richtung mit dem Frequenz- bzw. Blockumsetzer jederzeit
nachrüstbar, ohne daß die übrigen Bauteile der Empfangs
einrichtung angepaßt werden müßten. Der erfindungsgemäße
Frequenz- bzw. Blockumsetzer stellt also eine autarke
Einheit dar, so daß die übrigen Empfangseinrichtungen bei
Verwendung des Blockumsetzers unverändert beibehalten
werden können. Insbesondere können die Ausgangskanalras
ter sowie die Multinormeigenschaften einer Aufbereitungs
einheit weiterhin frei gewählt werden. Es ist also mög
lich, die erfindungsgemäße Blockumsetzereinheit unabhän
gig von den in den einzelnen Ländern unterschiedlichen
Fernsehnormen zu verwenden, so daß Anpassungen oder Nach
rüstungen nicht erforderlich sind.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der
Erfindung ist dem Frequenzumsetzer ein Signalverstärker
nachgeschaltet. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft,
wenn eine größere Anzahl an Teilnehmern, beispielsweise
über 25 Teilnehmer und bis zu 500 Teilnehmer, an eine An
tennensignal-Empfangseinrichtung angeschlossen werden
sollen, um einen Signalpegel von mindestens 110 bis 120
dB/µV auch bei einer größeren Teilnehmerzahl aufrechtzu
erhalten. Der Nachverstärker ist vorzugsweise in Hybrid
technik gefertigt und zusammen mit dem Frequenz- bzw.
Blockumsetzer in einem Gehäuse untergebracht.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbei
spielen unter Bezugnahme auf die Figuren erläutert. Es
zeigen
Fig. 1 ein Anwendungsbeispiel für die erfindungsgemäße
Antennensignal-Empfangseinrichtung in schema
tischer Darstellung und
Fig. 2 eine Ausführungsform des Frequenz- bzw. Block
umsetzers in Form eines schematischen Block
schaltbilds.
Wie in Fig. 1 schematisch dargestellt ist, wird von einer
nicht gezeigten Satellitenantennenanordnung über Leitun
gen 1, 2 jeweils ein horizontal bzw. vertikal polarisier
tes Antennenausgangssignal Verteilermodulen zugeführt,
die in der nicht vorveröffentlichten deutschen Patentan
meldung Nr. 195 07 568.4 desselben Anmelders im einzelnen
beschrieben sind. Um Wiederholungen zu vermeiden, wird
der Inhalt dieser Patentanmeldung insofern zum Gegenstand
der vorliegenden Anmeldung gemacht. Die Ausgangssignale
der Verteilermodule 3 gelangen an Signalaufbereitungs-
Einrichtungen 4, die von der Anmelderin vertrieben werden
und ebenfalls in der genannten, nicht vorveröffentlichten
Anmeldung der Anmelderin beschrieben sind. Auch im Hin
blick auf die Signal-Aufbereitungs-Einrichtungen 4 und
deren Beschaltung wird insofern wiederum auf die genannte
Patentanmeldung Bezug genommen.
Einer der Signal-Aufbereitungseinrichtungen 4 werden die
über eine terrestrische Antenne 5 empfangenen terrestri
schen Antennensignale über einen Verstärker 6 zugeleitet
und in der der genannten Patentanmeldung beschriebenen
Art weiterverarbeitet.
Den Signal-Aufbereitungseinrichtungen 4 ist ein Frequenz-
oder Blockumsetzer 7 nachgeschaltet, dem über Eingänge E1
und E2 die Ausgangssignale der Signal-Aufbereitungsein
richtungen 4 über Leitungen 8, 9 bereitgestellt werden.
Nach Umsetzung der Antennensignale im Frequenzumsetzer 7
werden die Ausgangssignale über einen Ausgang A auf ein
Ableitungskabel 10 einer Antennensignal-Empfangsanlage
geführt.
Dem Eingang E1 des Blockumsetzers 7 werden die Signale
von Kanälen im UHF-Bereich für die Umsetzung in den VHF-
Bereich zugeführt, während am Eingang E2 Signale von Ka
nälen im UHF-Bereich und Signale terrestrischer Kanäle
anliegen, die nicht umgesetzt werden sollen.
Fig. 2 zeigt eine schematische Blockschaltbild-Darstel
lung für eine Ausführungsform eines Frequenz- bzw. Block
umsetzers 7, wie er in Zusammenhang mit der vorliegenden
Erfindung verwendet wird.
Der Eingang E1 des Blockuntersetzers 7 ist über eine Pe
gelanpaß- und Dämpfungsstufe 21 und ein damit in Reihe
geschaltetes Bandpaß-Filter 22 mit einem Frequenzmischer
23 verbunden, dem ein Mischsignal von einer quarzstabilen
Oszillatorschaltung 24 zugeleitet wird, die ggf. Verdopp
lerstufen umfassen kann, um ein Ausgangssignal mit einer
konstanten Mischfrequenz von 325 MHz zu erzeugen. Das
Mischsignal wird über eine Signalformerschaltung 25, bei
spielsweise einen Tiefpaß, geführt, die bzw. das die
obere Flanke des Mischersignals steil macht.
Das Ausgangssignal des Frequenzmischers 23 gelangt über
einen Verstärker 26 und ein Ausgangsfilter 27 an einen
Übertrager 28, in dem es mit dem am Eingang E2 des Block
umsetzers 7 anliegenden Signals, das nicht umgesetzt wer
den soll, kombiniert wird. Die Kombination dieser Signale
wird dann an der Ausgangsleitung A des Frequenzumsetzers
7 bereitgestellt.
Über einen Netzteil 29 wird der Frequenzumsetzer 7 mit
Spannung bzw. mit Strom versorgt.
Nach einer Dämpfungs- und Pegelanpassung in der Schal
tungsstufe 21 wird das am Eingang E1 anliegende, umzuset
zende Antennensignal im Bandpaß-Filter 22 auf die Fre
quenz, im vorliegenden Ausführungsbeispiel auf eine Fre
quenz von 470 bis 625 MHz selektiert. In diesem Frequenz
bandbereich soll die Umsetzung erfolgen. Im Frequenzmi
scher 23 wird das frequenzselektierte Signal dann mit der
Mischerfrequenz von 325 MHz frequenzumgesetzt, derart,
daß die Frequenzen der UHF-Kanäle gemäß der angegebenen
Tabelle durch Subtraktion von 325 MHz in die ebenfalls in
der zuvor genannten Tabelle aufgeführten Kanäle im VHF-
Frequenzbereich umgesetzt werden. Im Ausgangsverstärker
26 werden die umgesetzten Signale auf einen Pegel ge
bracht, der im wesentlichen gleich dem Eingangspegel der
Signale ist, die am Eingang E1 des Blockumsetzers 7 an
liegen. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß die Pe
gel am Eingang E1 und am Ausgang A des Blockverstärkers
im wesentlichen gleich sind. Dadurch ist es nicht nur
möglich, die am Eingang E2 anliegenden Signale im UHF-Be
reich ohne Umsetzung im Verhältnis 1 : 1 im Übertrager 28
mit dem umgesetzten Signal zu kombinieren, sondern auch
vermeidbar, daß bereits vorhandene Bauteile der Empfangs
einrichtung an den erfindungsgemäßen Blockumsetzer ange
paßt werden müßten. Der Blockumsetzer 7 kann daher auch
in bereits bestehende Empfangsanlagen nachträglich einge
baut werden, ohne daß die übrigen Schaltungsteile ange
paßt werden müßten.
Das Ausgangsfilter 27 dient einer Signalformung, insbe
sondere einer Versteilerung des umgesetzten Signals.
Die Erfindung wurde anhand bevorzugter Ausführungsbei
spiele beschrieben. Dem Fachmann sind zahlreiche Abwand
lungen und Ausgestaltungen möglich, ohne daß dadurch der
Erfindungsgedanken verlassen wird. Beispielsweise ist es
möglich, am Ausgang A einen Nachverstärker 30 anzuschlie
ßen, um auch bei einer großen Anzahl von Teilnehmern der
Antennenempfangsanlage einen ausreichenden Signalpegel
sicherzustellen. Dieser Nachverstärker 30 ist vorzugswei
se in Hybridtechnik realisierbar und/oder in einem einzi
gen Gehäuse zusammen mit dem Blockumsetzer 7 unterzubrin
gen.
Claims (13)
1. Antennensignal-Empfangseinrichtung, insbesondere für
den Satellitenempfang, mit wenigstens einer Anten
nenanordnung, wenigstens einer Signal-Aufbereitungs
einrichtung und wenigstens einem Ableitungskabel,
dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens einen Si
gnal-Aufbereitungseinrichtung (4) wenigstens ein
Frequenzumsetzer (7) zur Umsetzung der Frequenz we
nigstens eines Empfangskanals in eine Frequenz eines
anderen Empfangskanals nachgeschaltet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Frequenzumsetzer (7) ein Blockumsetzer ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Frequenzumsetzer (7) die Frequenz
mehrerer Empfangskanäle jeweils um eine konstante
Frequenz ändert.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Frequenzumsetzer (7) die Frequenz mehrerer
Empfangskanäle jeweils um 325 MHz herabsetzt.
5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzumsetzer (7)
Kanalfrequenzen im UHF-Bereich in Kanalfrequenzen im
VHF-Bereich umsetzt.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Frequenzumsetzer (7) Kanalfrequenzen im Fre
quenzbereich von 470 bis 625 MHz in Kanalfrequenzen
im Frequenzbereich von 153 bis 300 MHz umsetzt.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzumsetzer (7)
einen Frequenzmischer (23) und eine Oszillatorschal
tung (24) zur Erzeugung einer konstanten Mischfre
quenz aufweist, und daß der Frequenzmischer, insbe
sondere ein Ringmischer, die umzusetzenden UHF-Sig
nale mit der konstanten Mischfrequenz mischt.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Frequenzmischer (23) Bandpaß-Filter (22)
zur Selektion des umzusetzenden Frequenzbereichs
vorgeschaltet ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß dem Bandpaß-Filter (22) eine Dämp
fungs- und/oder Pegelanpaßstufe (21) vorgeschaltet
ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß dem Frequenzmischer (23)
ein Ausgangsverstärker (26) nachgeschaltet ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, daß der Verstärkungsgrad des Ausgangsverstär
kers (26) so gewählt ist, daß die durch den Frequen
zumsetzer (7) hervorgerufene Dämpfung kompensiert
wird.
12. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß dem Frequenzumsetzer (7)
ein Signalverstärker nachgeschaltet ist.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß der Frequenzumsetzer (7) und der Signalver
stärker in einem einzigen Gehäuse untergebracht
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19521707A DE19521707A1 (de) | 1995-06-14 | 1995-06-14 | Antennensignal-Empfangseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19521707A DE19521707A1 (de) | 1995-06-14 | 1995-06-14 | Antennensignal-Empfangseinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19521707A1 true DE19521707A1 (de) | 1996-12-19 |
Family
ID=7764406
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19521707A Withdrawn DE19521707A1 (de) | 1995-06-14 | 1995-06-14 | Antennensignal-Empfangseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19521707A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19902545B4 (de) * | 1999-01-22 | 2004-11-18 | Grundig Ag | Satellitenfernsehsignal-Empfangsanlage |
| EP2523371A3 (de) * | 2011-05-13 | 2014-11-05 | Televés, S.A. | Vorrichtung zur Bearbeitung von Telekommunikationssignalen |
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| ATE15310T1 (de) * | 1981-12-14 | 1985-09-15 | Philips Nv | Gemeinschaftsantennenanlage. |
| US5073930A (en) * | 1989-10-19 | 1991-12-17 | Green James A | Method and system for receiving and distributing satellite transmitted television signals |
-
1995
- 1995-06-14 DE DE19521707A patent/DE19521707A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8120 | Willingness to grant licences paragraph 23 | ||
| 8130 | Withdrawal |