DE19521574A1 - Hydrostatische Maschine - Google Patents
Hydrostatische MaschineInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B11/00—Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation
- F04B11/0091—Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using a special shape of fluid pass, e.g. throttles, ducts
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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- F04B1/12—Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
- F04B1/20—Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block
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Description
Die Erfindung betrifft eine hydrostatische Maschine, insbeson
dere eine Axialkolben- oder Radialkolbenmaschine, die als Pumpe
oder Motor einzusetzen ist.
Aufgrund der hohen Anforderungen, die an diese Maschinen ge
stellt werden, treten verstärkt Probleme während des Umsteuer
vorganges auf, also wenn die Steueröffnungen der Kolbenbohrungen
der Zylindertrommel von der mit der Hochdruckseite verbundenen
Steuerniere zu der mit der Niederdruckseite verbundenen Steuer
niere der Steuerplatte überwechseln und umgekehrt. Während die
ser Umsteuerphase treten Kavitation, Druckpulsation erhöhte Ge
räuschemission, Abriß der Ölsäule im Ansaugbereich und unvoll
ständige Füllung der Kolbenbohrungen der Zylindertrommel bei ho
hen Drehzahlen sowie hohe volumetrische Verluste durch Austritt
des Arbeitsmittels zwischen den Steueröffnungen der Kolbenboh
rungen der Zylindertrommel und der Steuerplatte auf. Zur Besei
tigung dieser Mängel werden verschiedene Maßnahmen zur Beein
flussung des Umsteuervorganges getroffen, wie Verdrillung des
Steuerspiegels, Verkantung der Schrägscheibe bzw. der Schwenk
wiege oder Anordnung von Steuerkerben bzw. Hilfsbohrungen ausge
hend von den Steuernieren in Richtung des überdeckungsbereiches
zwischen den Steuernieren. Durch diese bekannte Maßnahmen läßt
sich in der Regel immer nur ein Mangel bei bestimmten Be
triebsparametern wie Betriebsdruck und Maschinendrehzahl besei
tigen bzw. auf ein Minimum zurückführen. Die Folge davon ist,
daß je nach Anforderungen an die hydrostatischen Maschinen eine
Vielzahl von Steuerplattenausführungen auf Lager gehalten werden
müssen. Hinzu kommt, daß bei weitgehender Beseitigung eines Man
gels in der Regel andere Mängel in erhöhtem Maße auftreten kön
nen. So werden beispielsweise erhöhte Geräusche auf Kosten der
volumetrischen Verluste beseitigt oder die Verbesserung der Vo
lumetrie auf Kosten auftretender Kavitation und umgekehrt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, mit einfachen Mitteln
die vorgenannten Mängel von hydrostatischen Maschinen weitgehend
zu unterbinden. Nach der Erfindung erfolgt dies mit den kenn
zeichnenden Merkmalen des Anspruches 1.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprü
chen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungs
beispieles.
Es zeigen
Fig. 1 einen Querschnitt einer Axialkolbenmaschine im Bereich
der Zylindertrommel mit Steuer- und Anschlußplatte,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 und
Fig. 3 eine Draufsicht in Richtung A der Steuerplatte in
Fig. 1.
In Fig. 1 ist mit 1 die Zylindertrommel bezeichnet, die über
eine Verzahnung 2 in der Durchgangsbohrung 10 mit der Welle 3
drehfest verbunden ist. Die Zylindertrommel weist leicht zur
Drehachse 3a hin geneigte Bohrungen 4 zur Aufnahme der Kolben 5
auf, die in in den Bohrungen 4 eingebrachten Führungsbüchsen 6
geführt sind. Die aus den Bohrungen 4 herausgeführten Enden 5a
der Kolben sind kalottenförmig ausgebildet und in entsprechend
ausgebildeten Ausnehmungen 7 von Gleitschuhen 8 sphärisch gela
gert. Die Gleitschuhe 8 stützen sich auf einer feststehenden,
aber schwenkbaren Schrägscheibe bzw. Schwenkwiege 9 ab, deren
Schwenkwinkel gegenüber der Senkrechten 9a zur Wellenachse 3a
den Kolbenhub festlegt. In der gezeigten Lage der Schrägscheibe
bzw. Schwenkwiege beträgt deren Schwenkwinkel null Grad, so daß
die Kolben keinen Hub ausführen. Erst wenn die Schrägscheibe aus
dem Null-Bereich heraus verschwenkt wird, wird ein Kolbenhub er
zielt und damit ein Pumpen- oder Motorbetrieb ermöglicht. Die
die Kolben aufnehmenden Bohrungen 4 der Zylindertrommel sind an
ihrem der Schrägscheibe abgewandten Ende zu Steuerbohrungen 4a
verengt, die mit Steuernieren 12, 13 (Fig. 3) der feststehenden
Steuerplatte 14 zusammenarbeiten. Die Steuernieren stehen über
Ausnehmungen 12a, 13a auf der gegenüberliegenden Seite der Steu
erplatte 14 mit Zu- bzw. Abführöffnungen 15 für die Arbeitsflüs
sigkeit der Anschlußplatte 16 in Verbindung. Um ein Abheben der
Zylindertrommel 1 von der Steuerplatte während der Inbetrieb
nahme zu unterbinden, ist ein unter Vorspannung stehendes Feder
tellerpaket 19 zwischen der Stirnfläche 20 einer hülsenförmigen
Verlängerung 1a der Zylindertrommel und einem die Axialkräfte
aufnehmenden Abstützkörper 21 vorgesehen. Der Abstützkörper
stützt sich seinerseits über seine sphärisch ausgebildet Außen
fläche 21a an einem Zwischenring 25 ab, der sich wiederum mit
einer Anschlagfläche an eine Gegenfläche 8c der Gleitschuhe 8
abstützt. Während des Betriebes wird die Zylindertrommel vom in
den von den Kolben 5 begrenzten Arbeitsräumen 23 auftretenden
Pumpen- bzw. Arbeitsdruck in Richtung der Steuerplatte gedrückt,
da die Steuerbohrungen 4a einen kleineren Durchmesser aufweisen
als die Kolben 5 und demgemäß die daraus resultierende Diffe
renzfläche eine wirksame Druckfläche für das Arbeitsmedium bil
det und sich daraus eine in Richtung der Steuerplatte wirkende
Druckkraft ergibt. Zur Verringerung der mechanischen Gleitrei
bung zwischen Gleitschuhe und Schrägscheibe weisen die Gleit
schuhe 8 Druckflächen 8a auf, die über eine Verbindungsbohrung
8b sowie jeweils über eine Axialbohrung 22 in den Kolben 5 mit
den von den Kolben begrenzten Arbeitsräumen 23 in Verbindung
stehen und damit auch unter den in den Arbeitsräumen vorherr
schenden Druck. Um ein Abheben der Gleitschuhe von der Schräg
scheibe unabhängig von der Kraft des Federpaketes 19 zu unter
binden, muß die Druckfläche 8a kleiner sein als die dem Arbeits
druck ausgesetzte Querschnittsfläche der Kolben 5.
Die Schwenkachse der Schrägscheibe 9, die den oberen und unteren
Totpunkt der Kolbenhübe festlegt, und die Steuerplatte 14 mit
Steuernieren 12, 13 sind so zueinander angeordnet, daß sich die
Steuerbohrungen 4a in der Zylindertrommel im oberen und unteren
Totpunkt der Kolben jeweils zwischen den beiden Steuernieren der
Steuerplatte befinden, und zwar mit einer positiven Überdeckung
nach jeder Steuerniere hin. Die benachbarten Steuerbohrungen 4a
stehen über Drosselbohrungen 30 in der Zylindertrommel 1 mitein
ander in Verbindung (Fig. 2). Die von außen eingebrachten Dros
selbohrungen 30 sind nach außen durch einen Stopfen 31 ver
schlossen. Durch diese Drosselverbindung der benachbarten Kol
benräume 23 ist sichergestellt, daß während der Umsteuerphase
vom Hochdruck zum Niederdruck keine ins Gewicht fallende und den
Arbeitsbetrieb der Maschine beeinträchtigenden Druckspitzen in
folge Nachkompression in den betreffenden Kolbenbohrungen der
Zylindertrommel auftreten können, da bereits der Druckabbau in
dem betreffenden Zylinderraum in Richtung des benachbarten mit
der Niederdruckniere in Verbindung stehenden Zylinderraum ein
setzt, bevor ersterer mit der Niederdruckniere in Verbindung
tritt. Dieser Druckabbau findet also noch im Umsteuerbereich 24
der Steuerplatte statt, so daß bei der anschließenden Verbindung
der Steuerbohrung 4a mit der niederdruckseitigen Steuerniere auf
der Niederdruckseite keine ins Gewicht fallende Druckpulsation
auftreten kann. Bei Pumpenbetrieb läßt sich gleichzeitig sicher
stellen, daß die Verbindung der betreffenden Steuerbohrung mit
der Niederdruck- bzw. Saugseite zu einem Zeitpunkt stattfindet,
in der der Druck in der betreffenden Kolbenbohrung über den
Druck der Niederdruckseite liegt, so daß eine unvollständige
Füllung der Kolbenbohrung infolge erhöhten Unterdruckes und eine
damit verbundene Kavitation im Steuerbereich wirkungsvoll zu un
terbinden ist.
Die drosselnde Verbindung der Kolbenräume untereinander erfor
dert keine zusätzlichen Maßnahmen an der Steuerplatte zur Unter
bindung der vorgenannten Mängel wie Kavitation, Druckpulsation,
erhöhte Geräuschemission oder unvollständige Füllung der Kolben
bohrungen der Zylindertrommel bei Pumpenbetrieb. Diese dros
selnde Verbindung arbeitet auch weitgehend unabhängig von der
Drehzahl und dem Betriebsdruck der hydrostatischen Maschine.
Die Erfindung ist selbstverständlich auch bei Radialkolbenma
schinen in einfacher Weise zu verwirklichen.
Claims (3)
1. Als Pumpe oder Motor arbeitende hydrostatische Ma
schine, bestehend aus einer Zylindertrommel mit über den Umfang
gleichmäßig verteilten Kolbenräumen zur Aufnahme von Arbeits- oder
Kraftkolben, wobei die Kolbenräume mit Steuerbohrungen in
Verbindung stehen, die mit Steuernieren einer feststehenden
Steuerplatte zusammenarbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kolbenräume (23) über Drosselbohrungen (30) miteinander verbun
den sind.
2. Als Pumpe oder Motor arbeitende hydrostatische Maschine
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur die benachbar
ten Kolbenräume (23) über Drosselbohrungen (30) in Verbindung
stehen.
3. Als Pumpe oder Motor arbeitende hydrostatische Maschine
nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Drosselbohrungen (30) die benachbarten mit den Steuernieren (12,
13) der Steuerplatte (14) zusammenwirkenden Steuerbohrungen (4a)
der Kolbenräume (23) verbinden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995121574 DE19521574A1 (de) | 1995-06-14 | 1995-06-14 | Hydrostatische Maschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995121574 DE19521574A1 (de) | 1995-06-14 | 1995-06-14 | Hydrostatische Maschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19521574A1 true DE19521574A1 (de) | 1996-12-19 |
Family
ID=7764324
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995121574 Withdrawn DE19521574A1 (de) | 1995-06-14 | 1995-06-14 | Hydrostatische Maschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19521574A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1995
- 1995-06-14 DE DE1995121574 patent/DE19521574A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
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