[go: up one dir, main page]

DE19520142A1 - Betonbauwerk mit Mischfuge - Google Patents

Betonbauwerk mit Mischfuge

Info

Publication number
DE19520142A1
DE19520142A1 DE1995120142 DE19520142A DE19520142A1 DE 19520142 A1 DE19520142 A1 DE 19520142A1 DE 1995120142 DE1995120142 DE 1995120142 DE 19520142 A DE19520142 A DE 19520142A DE 19520142 A1 DE19520142 A1 DE 19520142A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
surface elements
joint
concrete
contact joint
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1995120142
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Heilenkoetter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BUESCHER PEBUESO BETON
Original Assignee
BUESCHER PEBUESO BETON
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BUESCHER PEBUESO BETON filed Critical BUESCHER PEBUESO BETON
Priority to DE1995120142 priority Critical patent/DE19520142A1/de
Publication of DE19520142A1 publication Critical patent/DE19520142A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/16Sealings or joints
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F11/00Cesspools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Bauwerk nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Es ist aus der Praxis bekannt, bei Schachtbauwerken, die im Erdreich angeordnet sind, einzelne Fertigbetonplatten mit so genannten Kontaktfugen aneinandergrenzen zu lassen, wobei in den Kontaktfugen ein Epoxidharz oder ein ähnliches Dich­ tungsmaterial angeordnet wird, welches einen flüssigkeitsdich­ ten Anschluß der Fertigbetonflächenelemente sicherstellt. Schrauben können zusätzlich durch diese Fuge verlegt sein, sie dienen jedoch nicht als Spannschrauben im statischen Sinn, sondern stellen lediglich eine Verpressung der beiden Bauteile für eine gute Dichtigkeit der Kontaktfuge sicher.
Bei derartigen Kontaktfugen ist vorteilhaft, daß sie eine schnelle und preisgünstige Montage des Bauwerkes ermöglichen. Nach­ teilig ist jedoch, daß das vorteilhaft verwendete Dichtungs­ material nicht UV-beständig ist, so daß es ausschließlich bei vollständig im Erdreich angeordneten Bauwerken Verwendung finden kann, bei denen die Fugen durch eine Erdabdeckung vor der UV-Einstrahlung geschützt sind.
Weiterhin ist es aus der Praxis bei einer grundsätzlich gleichen Anordnung von Flächenelementen aus Fertigbeton bekannt, statt einer beschriebenen Kontaktfuge die beiden Flächen­ elemente durch eine sogenannte Vernadelung zu verbinden. Dabei sind höhenmäßig versetzt Schlaufenstöße in den beiden Stirnkanten der aneinandergrenzenden Flächenelemente vorge­ sehen. Der Fugenbereich wird nach der Positionierung der beiden Flächenelemente verschalt und anschließend von oben Beton in die Schalung eingebracht.
Die Vernadelung hat den Vorteil, daß eine Verbindung zwischen den beiden Flächenelementen erzielt wird, die statischen Anfor­ derungen genügt und eine Kraftübertragung zwischen den beiden Flächenelementen zuläßt. Hierdurch ist umgebendes Erdreich zum Abstützen der Flächenelemente nicht erforderlich, zudem ist diese Verbindung UV-beständig. Nachteilig ist jedoch, daß zur Vermeidung von Fehlstellen, insbesondere Hohlräu­ men, im Bereich dieser Vernadelung ein spezieller Beton ver­ wendet werden muß, dem z. B. Fließverbesserer zugesetzt sind und dessen Kornanteile eine bestimmte Korngröße nicht über­ schreiten sollten. Für ein Betonwerk kann Körnung daher die Herstellung der relativ geringen erforderlichen Mengen dieses speziellen Betons eine unerwünschte Unterbrechung des übli­ chen Produktionsablaufes bedeuten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsge­ mäßes Bauwerk dahingehend zu verbessern, daß auch bei nicht vollständiger Abdeckung des Bauwerkes eine preisgünstige und schnelle Erstellung des Bauwerkes möglich ist.
Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die Ausgestaltung eines gattungsgemäßen Bauwerkes gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 gelöst.
Die Erfindung schlägt mit anderen Worten eine Kombinationsfu­ ge zwischen den beiden Flächenelementen vor:
Der wesentliche Anteil der Fuge wird in Art der Kontaktfuge ausgebildet, so daß hier einerseits die schnelle Montage mög­ lich ist, andererseits kein spezieller Beton zur Verfügung gestellt werden muß.
Im oberen Bereich der Flächenelemente bzw. deren Fuge wird eine an sich ebenfalls bekannte Vernadelung vorgenommen, die jedoch bei einer Gesamthöhe der Flächenelemente und damit der Fuge von drei bis fünf Metern lediglich den obersten Ab­ schnitt von 50 cm bis einem Meter ausmachen muß. Wenn da­ her das beispielsweise erstellte Schachtbauwerk zu 20 oder 30 cm aus dem Erdreich ragt und nach oben nicht von Erde abge­ deckt ist, stellt dieser obere, als Vernadelung ausgebildete Be­ reich der Fuge eine UV-beständige Ausbildung der Fuge sicher.
In dem beschriebenen kurzen oberen Abschnitt der Fuge ist eine durchgängige Erreichbarkeit des Beton s mit Rüttlern mög­ lich, so daß keine Fließverbesserer erforderlich sind. Weiterhin kann in diesem oberen Bereich problemlos kontrolliert werden, ob sich zwischen den Schlaufenstößen Brücken durch den ein­ gefüllten Beton bilden und auf diese Weise Hohlräume begün­ stigt werden. Es ist möglich, in diesem Bereich auf die Fuge ein­ zuwirken und derartige Brücken zu vermeiden, so daß eine fehlerfreie Ausbildung der Vernadelung auch unter Verwendung von Standard-Betonmischungen sichergestellt werden kann, und so daß trotz der Verwendung einer Vernadelung hier ebenfalls kein spezieller Beton zur Verfügung gestellt werden muß.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeich­ nung im folgenden näher erläutert.
Dabei sind jeweils mit 1 zwei Flächenelemente aus Fertigbeton bezeichnet. Die Flächenelemente können beispielsweise eine Gesamthöhe von ca. drei bis fünf Metern aufweisen. Sie weisen zwischen sich eine Fuge auf, die über den Großteil der Höhe der Flächenelemente 1 als Kontaktfuge 2 ausgebildet ist. In die Kontaktfuge 2 ist ein Dichtungsmaterial 3 eingebracht, wobei es sich beispielsweise um eine formlose Masse, beispielsweise Epoxidharz, handeln kann oder theoretisch auch eine Bahn aus einem abdichtenden Material, beispielsweise einem Elastomer, Verwendung finden kann.
Die Dichtwirkung der Kontaktfuge 2 wird durch Spannschrauben 4 unterstützt.
Im oberen Bereich stoßen die beiden Flächenelemente 1 in Form einer Vernadelung aneinander. Hier sind Schlaufen 5 des Bewehrungsmaterials ausgebildet und so angeordnet, daß sie reißverschlußartig abwechselnd übereinander angeordnet sind.
Mit 6 ist gestrichelt angedeutet eine Schalung bezeichnet, so daß im Bereich des Schlaufenstoßes ein Hohlraum geschaffen wird, in den Beton eingefüllt werden kann zur Verbindung der beiden Flächenelemente 1 in deren oberem Bereich.
Je nach den örtlichen Gegebenheiten ist dieser obere Bereich oberhalb der Kontaktfuge 2 so bemessen, daß er einerseits den der UV-Einstrahlung ausgesetzten Abschnitt der Flächenele­ mente 1 überdeckt und sich zudem noch so weit ins Erdreich erstreckt, daß eine sichere Abschirmung der Kontaktfuge 2 und insbesondere des Dichtungsmaterials 3 durch das Erdreich ge­ währleistet wird.
In jedem Fall ist dabei die Höhe des oberen Abschnittes ober­ halb der Kontaktfuge 2 so gering bemessen, daß Beton in die Schalung 6 eingebracht werden kann, der keine spezielle Zu­ sammensetzung, z. B. Fließverbesserer oder eine ausgesuchte Körnung, aufweisen muß.
Die erfindungsgemäße Ausbildung der Fuge zwischen den beiden Flächenelementen 1 ist daher preisgünstig, da sie überwiegend als Kontaktfuge 2 ausgebildet ist und da der als Vernadelung ausgebildete Abschnitt keinerlei betriebliche Un­ terbrechungen aufgrund der Herstellung einer besonderen Be­ tonzusammensetzung erfordert, die sich letztlich auch auf die Kalkulation für das Bauwerk auswirkt.

Claims (1)

  1. Bauwerk mit Flächenelementen aus Beton, wobei die Flächenelemente winklig aneinandergrenzen und wobei zwischen zwei Flächenelementen jeweils eine Kontakt­ fuge gebildet ist, und wobei die Kontaktfuge mit einem Dichtungsmaterial flüssigkeitsdicht ausgefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Kontaktfuge (2) lediglich über einen Teil der Höhe der Flächenelemente (1) er­ streckt und daß die Flächenelemente (1) in dem Bereich oberhalb der Kontaktfuge (2) durch eine Vernadelung miteinander verbunden sind.
DE1995120142 1995-06-01 1995-06-01 Betonbauwerk mit Mischfuge Ceased DE19520142A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995120142 DE19520142A1 (de) 1995-06-01 1995-06-01 Betonbauwerk mit Mischfuge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995120142 DE19520142A1 (de) 1995-06-01 1995-06-01 Betonbauwerk mit Mischfuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19520142A1 true DE19520142A1 (de) 1996-12-05

Family

ID=7763438

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1995120142 Ceased DE19520142A1 (de) 1995-06-01 1995-06-01 Betonbauwerk mit Mischfuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19520142A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ES2308866A1 (es) * 2004-03-10 2008-12-01 Indag, S.A.U. Estructura con paneles prefabricados para edificaciones y su procedimiento constructivo.

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2540023A1 (de) * 1974-09-11 1976-04-01 Jacques Ferry Fertigbauteilsystem mit eisenarmierten betonfertigteilen und verfahren zum zusammenfuegen der einzelteile im system
DE2843603A1 (de) * 1978-10-06 1980-04-17 Wilhelm Johannes Di Silberkuhl Tragwerk
EP0068583A1 (de) * 1981-06-23 1983-01-05 Laarhoven Design B.V. Verbindungseinrichtung zur Verbindung von Platten oder ähnlichen Konstruktionselementen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2540023A1 (de) * 1974-09-11 1976-04-01 Jacques Ferry Fertigbauteilsystem mit eisenarmierten betonfertigteilen und verfahren zum zusammenfuegen der einzelteile im system
DE2843603A1 (de) * 1978-10-06 1980-04-17 Wilhelm Johannes Di Silberkuhl Tragwerk
EP0068583A1 (de) * 1981-06-23 1983-01-05 Laarhoven Design B.V. Verbindungseinrichtung zur Verbindung von Platten oder ähnlichen Konstruktionselementen

Non-Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
DE LIT: Koncz *
Handbuch der Fertigteilbauweise, 1962, S. 84 *

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ES2308866A1 (es) * 2004-03-10 2008-12-01 Indag, S.A.U. Estructura con paneles prefabricados para edificaciones y su procedimiento constructivo.
ES2308866B1 (es) * 2004-03-10 2009-10-21 Indag, S.A.U. Estructura con paneles prefabricados para edificaciones y su procedimiento constructivo.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2823795A1 (de) Verbindungsmittel fuer mauersteine
DE3911266A1 (de) Verlegbare bruecke und system zum verlegen der bruecke
DE3400407A1 (de) Baukastenartiges system zur errichtung von bauwerken
EP0234175A1 (de) Bausatz zur Erstellung von Mauerwerken
EP0898052B1 (de) Verfahren zum Abdichten von unterirdischen Hohlräumen gegen Wassereintritt
CH612238A5 (en) Double-chamber structural element
DE2655677C3 (de) Bausatz für ein transportables Fertighaus, insbesondere Wohnhaus
DE3235945C2 (de)
DE19520142A1 (de) Betonbauwerk mit Mischfuge
EP0364997A2 (de) Bituminöse Kerndichtung für Erdbauwerke sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
DE68915169T2 (de) Bauelemente und deren verbindungen.
DE4136484C2 (de) Betonwanne, sowie Verfahren zur Herstellung dieser Betonwanne
DE2321647A1 (de) Verfahren und fertigteil zum herstellen einer kern- oder oberflaechendichtung
EP0089443A1 (de) Wandelemente für wiederholt umsetzbare Fertigbauten und Mittel zu deren Verbindung
AT404614B (de) Verfahren zur herstellung von dachgefällen
DE3523899A1 (de) Dichtungselement
DE3203980C2 (de) Unterführungsbauwerk sowie Verfahren zu seiner Herstellung
DE2817874A1 (de) Hohlraumplattendecke aus vorgefertigten montagefaehigen stahlbeton- oder spannbetonfertigteilen
DE8706338U1 (de) Vertikale Dichtungswand für Abfalldeponien
DE19650700C2 (de) Verbundpflasterstein
DE3714664A1 (de) Vertikale dichtungswand fuer abfalldeponien
DE3021131A1 (de) Aus bausteinen zusammengesetzte mauerkonstruktion
DE833405C (de) Wandbaustein
DE1961392A1 (de) Fertigteil-Vergussbelag
DE3218516A1 (de) Abschalungsvorrichtung fuer schlitzwandlamellen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8131 Rejection