DE19519321C2 - Frequenzteiler mit dualer, aktaler, dezimaler oder hexadezimaler Divisoreingabe - Google Patents
Frequenzteiler mit dualer, aktaler, dezimaler oder hexadezimaler DivisoreingabeInfo
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- Manipulation Of Pulses (AREA)
- Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)
Description
Bei digitalen Verhältnisregelungen ist es erforderlich, die Relation zweier Regelgrößen mittels eines
veränderbaren Frequenzteilers vorzuwählen. Zur Erzeugung beliebiger Frequenzen bei Synthesizern oder
zur Wegstreckenvorwahl von Positioniersystemen werden ebenfalls programmierbare Frequenzteiler
eingesetzt. Bei der Frequenzteilung wird innerhalb einer Zyklusdauer eine ganzzahlige Anzahl
aufeinanderfolgender Impulse eingelesen, durch eine nichtganzzahlige Dual-, Oktal-, Dezimal- oder
Hexadezimalzahl →1 dividiert und als Resultat eine dem Zahlensystem entsprechende z. B. dekadische
Anzahl aufeinanderfolgender Impulse ausgegeben, ohne daß eine Auf- bzw. Abrundung des Ergebnisses
am Zyklusende stattfindet. Die Frequenz und das Impuls/Pausenverhältnis der zu teilenden Impulsfolge ist
beliebig.
Da eine direkte Division eines einzelnen Impulses bzw. mehrerer Impulse durch eine nichtganzzahlige
Zahl nicht möglich ist, wird die Division durch Auf- bzw. Abrunden des Divisors zur nächst größeren
bzw. kleineren ganzen Zahl wechselweise in Abhängigkeit des zu rundenden Wertes gewandelt. In
manchen Anwendungsfällen ist es äußerst wichtig, den Mittelwert der Frequenz während einer
Zyklusdauer nicht zu lange und zu weit abweichen zu lassen. Um eine genauere Verteilung des
Ergebnisses bzw. eine gute Symmetrie der frequenzgeteilten Impulsfolge während einer Zyklusdauer zu
erreichen, wird ein häufiges Wechseln des Divisors angestrebt. Das Wechseln des Divisors und das
Wechseln von unterschiedlichen Zeitabständen des Divisorwechsels bzw. das Variieren des Verhältnisses
der Auf- bzw. Abrundungsdauer während einer Teilungsperiode wird durch den Divisor selbst festgelegt,
und gewährleistet ein Minimum an Periodenlängenschwankungen (Jitter).
In der DE 35 21 288 C2 wird eine nichtganzzahlige Dezimalzahl in einen Bruch gewandelt. Der Nenner
bestimmt die Periodendauer. Eine Aufrundung findet statt für die Dauer des Zählers. In der verbleibenden
Zeit wird abgerundet.
Nachteilig ist hier die Notwendigkeit einer umständlichen Wandlung der nichtganzzahligen Dezimalzahl
in einen Bruch. Es ergibt sich eine große Abweichung des Frequenzmittelwertes während einer
Periodendauer, da der Divisor nur einmal - falls nicht durch aufwendige Tabellen definiert - gewechselt
wird. Es entsteht ein Rundungsfehler.
Die DE 37 05 629 A1 beschreibt ein anderes Verfahren, bei dem auf dualer Basis eine kleine Anzahl (3
Bit) hinter dem Komma zur Festlegung der Divisorrundung verwendet wird. Nachteilig ist hier die
Notwendigkeit einer Wandlung des Divisors in eine Dualzahl. Das Wechseln der Frequenz findet während
einer Periode nur einmal statt, so daß nur eine einmalige Rundung im ganzzahligem Bereich für die
gesamte Dauer des nichtganzzahligen Bereichs durchgeführt wird. Dies ist nur angemessen, wenn der
nichtganzzahlige Anteil im Verhältnis zum ganzzahligen Anteil, was für diesen Teiler zutrifft, sehr klein
ist, da sonst große Frequenzmittelwertabweichungen während einer Periode auftreten. Es ist ein großer
Schaltungsaufwand erforderlich.
Ein ähnliches Verfahren beschreibt auch die US 5 224 132 auf dezimaler Basis, mit gleichen Nachteilen.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Teileranordnung, die obige Nachteile nicht aufweist.
Gelöst wird die Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1.
Die Unteransprüche erfassen vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den
nachfolgenden Abbildungen noch näher erläutert.
Es zeigt:
Abb. 1:
einen erfindungsgemäßen Frequenzteiler mit dualer, oktaler, dezimaler oder hexadezimaler
Divisoreingabe in einer vereinfachten Prinzipdarstellung, wobei gilt:
dual: X = 2; oktal: X = 8; dezimal: X = 10; hexadezimal: X = 10H;
dual: X = 2; oktal: X = 8; dezimal: X = 10; hexadezimal: X = 10H;
Abb. 2:
einen erfindungsgemäßen Frequenzteiler mit dualer Divisoreingabe in einer vereinfachten
Prinzipdarstellung;
Abb. 3:
die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Frequenzteilers im Dezimalsystem;
Abb. 4:
die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Frequenzteilers im Dualsystem;
Abb. 5:
ein Flußdiagramm des Frequenzteilers mit einer Dekade;
Abb. 6:
ein Flußdiagramm des Frequenzteilers mit zwei Dekaden;
Abb. 7:
eine Gesamtübersicht; und
Abb. 8:
einen Frequenzteiler im Dualsystem.
Die Wirkungsweise des Frequenzteilers im Dezimalsystem wird in Abb. 3 dargestellt und
nachfolgend erläutert.
Zuerst wird 3mal durch 2 und anschließend 7mal durch 1, d. h. durch 1,3 dividiert. Dieser Vorgang wird
8mal wiederholt.
Jetzt wird 2mal durch 2 und anschließend 8mal durch 1, d. h. durch 1,2 dividiert. Dieser Vorgang wird 2
mal wiederholt.
Es wurde bisher durch 1,28 dividiert. Dieser Vorgang wird 4mal wiederholt.
In der gleichen Weise wird jetzt durch 1,27 dividiert. Dieser Vorgang wird 6mal wiederholt und damit
der Divisionszyklus beendet.
Es wird also von der niederwertigsten Stelle aus betrachtet die Division mit dem Divisor 1,274 in die
Divisionen mit den ab- bzw. aufgerundeten Divisoren 1,27 und 1,28 zerlegt, wobei die Aufrundung durch
die Addition um den Wert 0,01 zum abgerundeten Divisor erfolgt.
Auf die gleiche Weise werden dann diese beiden Divisoren jeweils in zwei Divisionen mit den Divisoren
1,2 und 1,3 zerlegt, wobei zur Divisoraufrundung der Wert 0,1 beträgt.
Zuletzt findet eine Zerlegung der Divisoren 1,2 und 1,3 in Divisionen mit den ganzzahligen Divisoren 1
und 2, mit dem Additionswert 1 zur Aufrundung statt.
Die frequenzgeteilte Impulsfolge bestimmt mit dem Rundungswert der niederwertigeren Stelle die Dauer
des Divisionsvorganges für den aufgerundeten Divisor, und das Zehnerkomplement des Rundungswertes,
für den abgerundeten Divisor, so daß die Division mit dem Divisor 1,28 4mal, und mit dem Divisor 1,27
6mal stattfindet usw.
Als Ergebnis der Division mit dem Divisor 1,274 stehen 1000 Ausgangsimpulse zur Verfügung. Der
Divisor wurde hierbei 200mal (2mal pro 10 frequenzgeteilte Impulse) in unterschiedlichen Abständen
gewechselt.
Die Aufteilung der einzelnen Divisionsvorgänge in den verschiedenen Stufen dieses Divisionszyklus, mit
den unterschiedlich gerundeten Divisoren, setzt sich wie folgt zusammen.
Die in dieser Reihenfolge durchgeführte Division ermöglicht eine kurze Periodendauer, die sich
proportional zur Größe des Divisors verhält.
Die Genauigkeit erhöht sich pro durchlaufene Dekade während einer Teilungsperiode um eine Potenz.
Die Wirkungsweise des Frequenzteilers im Dualsystem wird in Abb. 4 dargestellt und nachfolgend
erläutert.
Zuerst wird 1mal durch 2 und anschließend 1mal durch 1, d. h. durch 1,1 (dual) dividiert.
Danach wird 0mal durch 2 und anschließend 2mal durch 1, d. h. durch 1,0 (dual) dividiert.
Als Ergebnis der Division mit dem Divisor 1,01 (dual) stehen 4 Ausgangsimpulse zur Verfügung.
Aufteilung der einzelnen Divisionen:
Ein weiteres Bespiel mit dem Divisor 1,0101001 ist in Abb. 8 dargestellt.
Der Signalfluß ist in den beiden Flußdiagrammen Abb. 5 und 6 dargestellt.
Das Abrunden des Divisors wird durch nichtbeachten der nachfolgenden Stellen realisiert und das
Aufrunden durch die Addition von 1 (bzw. 0,1; 0,01 usw.) in der jeweiligen Stelle. Mittels eines dualen,
oktalen, dezimalen oder hexadezimalen Zählers und eines Komparators wird die Auf- bzw. Abrundung
des Divisors festgelegt. Eine Aufrundung findet statt, wenn der Zählerstand "b" kleiner als die Eingabe
"a" ist, und eine Abrundung, wenn der Zählerstand "b" gleich bzw. größer als die Eingabe "a" ist.
Da keine aufwendigen Wandlungen für die Divisoreingabe erforderlich sind und keine Tabellen für einen
Divisorwechsel erstellt werden müssen, kann der Schaltungsaufbau z. B. in CMOS-Technik realisiert
werden, so daß hohe Frequenzen problemlos dividiert werden können. Der Komparator wird durch einen
Vorwahlzähler ersetzt, der vom Überlauf bis zum Erreichen der Vorwahl "a" die Addition "+1" aktiviert.
Die Addition wird bewirkt, indem nach erreichter Vorwahl des Vorwahlzählers ein zusätzliches Flip-Flop
mit dem darauffolgenden Impuls umgeschaltet werden muß, so daß kein Addierer erforderlich wird.
Die Schaltung ist in Abb. 1 mit dem zum Verständnis erforderlichen Einzelheiten dargestellt. Für
die unterschiedlichen Zahlensysteme sind lediglich dementsprechende Zähler bzw. Vorwahlzähler
einzusetzen.
Mittels eines einstelligen programmierbaren Untersetzers (Abb. 7), der dem Ausgang des
Frequenzteilers nachgeschaltet ist, wird verhindert, daß sich Frequenzabweichungen während einer
Teilungsperiode auf nachfolgende Komponenten z. B. einem Digitalregler auswirken. Außerdem läßt sich
mit diesem Untersetzer die Integrationszeit des Digitalreglers beeinflussen.
Durch eine Aufteilung in verschiedene Teilungsbereiche mittels zusätzlicher Frequenzteiler bzw.
Impulsvervielfacher (Abb. 7), die dem eigentlichen Frequenzteiler vorgeschaltet sind, lassen sich
Teilungsverhältnisse <1 realisieren. Außerdem läßt sich auf diese Weise die Auflösung, für die in diesem
Beispiel dargestellte Digitalregelung, verbessern, da, durch das Kombinieren der unterschiedlichen
Bereiche, hohe Ausgangsimpulszahlen zur weiteren Verarbeitung erzielt werden.
Dem Ausgang des Reglers (Abb. 7) kann noch ein Spannungsregler mit dem Sollwert 0
nachgeschaltet werden, wodurch das Integral des Verhältnisses A zu B auch bei Stellgrößenänderungen
konstant bleibt.
Der Divisor kann, ohne daß eine Wandlung erforderlich wird, unmittelbar bei jedem Teiler der
verschiedenen Zahlensysteme zur Eingabe benutzt werden. Die Dauer einer Teilungsperiode ist kurz. Es
findet nur eine geringe Frequenzabweichung während einer Teilungsperiode, insbesondere im
Dualsystem, statt. Am Periodenende besteht eine absolute Genauigkeit des Teilungsergebnisses. Es läßt
sich ein beliebig großer Einstellbereich in beliebig kleinen Stufen realisieren. Die Kommastellen sind
einfach und beliebig erweiterbar (siehe Abb. 5 und 6). Der Bauteileaufwand ist gering.
Hier wird die Division zuerst in eine ganzzahlige Subtraktion gewandelt.
10000/2,100 = 4761,904
10000-5239 = 4761 (Divisor: 2,100399).
10000-5239 = 4761 (Divisor: 2,100399).
Durch eine Torschaltung werden pro 10 Impulse 5 Impulse, pro 100 Impulse 2 Impulse, pro 1000 Impulse
3 Impulse und pro 10000 Impulse 9 Impulse gesperrt.
Es ist eine Wandlung in eine Subtraktion erforderlich. Die Zyklusdauer ist konstant und generell
wesentlich größer. Der Rundungsfehler ist am Zyklusende unter Umständen relativ groß.
Hier wird eine nichtganzzahlige Dezimalzahl in einen Bruch gewandelt. Der Nenner bestimmt die
Periodendauer. Eine Aufrundung findet statt für die Dauer des Zählers. In der verbleibenden Zeit wird
abgerundet.
Es ist eine umständliche Wandlung der nichtganzzahligen Dezimalzahl in einen Bruch erforderlich. Es
ergibt sich eine große Abweichung des Frequenzmittelwertes während einer Periodendauer, da der Divisor
nur einmal - falls nicht durch aufwendige Tabellen definiert - gewechselt wird. Es entsteht ein
Rundungsfehler.
In einem anderen Verfahren auf dualer Basis werden eine kleine Anzahl (3 Bit) hinter dem Komma zur
Festlegung der Divisorrundung verwendet.
Es ist eine Wandlung des Divisors in eine Dualzahl erforderlich. Das Wechseln der Frequenz findet
während einer Periode nur einmal statt, so daß nur eine einmalige Rundung im ganzzahligen Bereich für
die gesamte Dauer des nichtganzzahligen Bereichs, durchgeführt wird. Dies ist nur angemessen, wenn der
nichtganzzahlige Anteil im Verhältnis zum ganzzahligen Anteil, was für diesen Teiler zutrifft, sehr klein
ist, da sonst große Frequenzmittelwertabweichungen während einer Periode auftreten. Es ist ein großer
Schaltungsaufwand erforderlich.
Ein ähnliches Verfahren ist in der US 5 224 132 auf dezimaler Basis dargestellt.
Claims (14)
1. Teileranordnung mit fraktionierter Frequenzteilung, mit der innerhalb einer Periode
Impulse durch eine nichtganzzahlige Zahl eines Zahlensystems, wie Dual-, Oktal-,
Dezimal- oder Hexadezimalzahl, die größer als 1 ist, dividiert werden und eine dem
Zahlensystem entsprechende, z. B. dekadische Anzahl von Impulsen ausgegeben wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Teileranordnung mehrere, wie vier Zähler (Z 0, Z 1, Z 2, Z 3), eine
entsprechende Anzahl Komparatoren (FF 0, FF 1, FF 2, FF 3) sowie mehrere, wie drei
Addierer (ADD 1, ADD 2, ADD 3) enthält und als Schaltung mittels diskreter
Bauelemente oder als integrierter Schaltkreis derart aufgebaut ist, daß die
Divisoreingabe mit den Zählern (Z 0, Z 1, Z 2, Z 3) gemäß dem Zahlensystem
programmierbar ist und z. B. dual, oktal, dezimal oder hexadezimal erfolgt, und daß
durch Auf- und Abrundung jeder niederwertigeren Stelle zur jeweils höherwertigeren
Stelle im nichtganzzahligen Bereich, bis hin zur niederwertigsten Stelle im ganzzahligen
Bereich - mittels der Addierer (ADD 1, ADD 2, ADD 3), gesteuert durch die
Komparatoren (FF 0, FF 1, FF 2, FF 3) - eine schrittweise und selbständige, aus der
Eingabe resultierende Wandlung in eine ganzzahlige Division mit zwei Divisoren mit
der Differenz 1 - mittels des einen Zählers (Z 0), des einen zugehörigen Komparators
(FF 0) und des einen Addierers (ADD 1) - erfolgt, die dann durch ständiges Wechseln
(nach Bedarf) - z. B. bis zu zweimal pro 2 frequenzgeteilte Impulse (dual), 8
frequenzgeteilte Impulse (oktal), 1 0 frequenzgeteilte Impulse (dezimal) bzw. 16
frequenzgeteilte Impulse (hexadezimal) - bestimmt durch den nichtganzzahligen Anteil
- mit den weiteren Zählern (Z 1, Z 2, Z 3), den weiteren Komparatoren (FF 1, FF 2, FF
3) und den Addierern (ADD 1, ADD 2, ADD 3) - die Abweichung der
Ausgangsfrequenz bzw. des Mittelwertes der Ausgangsfrequenz, d. h.
Periodenlängenschwankungen (Jitter) auf ein Minimum reduzieren.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kette von
Vorwahlzählern (Z 0, Z 1, Z 2, Z 3) vorgesehen ist, derart, daß die Divisoreingabe ohne
jegliche Wandlung unmittelbar erfolgt, im ganzzahligen Bereich den Divisor bestimmt
und im nichtganzzahligen Bereich die Kette von Vorzählern (Z 0, Z 1, Z 2, Z 3)
einstellt, die ihrerseits den Divisorwechsel bestimmen.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Festlegung des
Divisorwechsels dadurch bestimmt wird, indem im nichtganzzahligen Bereich jede
niederwertigere Stelle ihre höherwertige Stelle beeinflußt, d. h., daß infolge des
Zählvorgangs der frequenzgeteilten Signale mit den weiteren Zählern (Z 1, Z 2, Z 3) bis
zum Erreichen des Eingabewertes des Divisors jeder Stelle, gespeichert in zugehörigen,
als Flip-Flop-Schaltung ausgestalteten Komparatoren (FF 1, FF 2, FF 3) eine sich
fortpflanzende Addition zur höherwertigen Stelle mit den weiteren Addierern (ADD 2,
ADD 3) bis hin zur ersten ganzzahligen Stelle mit dem ersten Addierer (ADD 1) um den
Wert 1 (bzw. 0,1; 0,01 usw.) ausgelöst wird, wodurch Variationen des Verhältnisses der
Auf- bzw. Abrundungsdauer erreicht werden.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kette von
Vorwahlzählern (Z 1, Z 2, Z 3) beliebiger Länge im nichtganzzahligen Bereich
vorgesehen ist, und daß das frequenzgeteilte Signal als Zählimpuls für diese Kette von
Vorwahlzählern benutzt wird.
5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufbau derart ist, daß
der Ausgangsimpuls jedes Vorwahlzählers (Z 1, Z 2, Z 3) im nichtganzzahligen Bereich
als Zählimpuls der jeweils folgenden Stelle benutzt wird.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Aufbau derart ist, daß beliebig viele Stellen sowohl im ganzzahligen wie auch im
nichtganzzahligen Bereich kaskadenförmig aneinandergereit werden können, so daß
eine Frequenz in beliebig kleinen Schriften über einen beliebig großen Bereich variiert
werden kann.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Addition in jeder Stelle um den Wert 1 (bzw. 0,1; 0,01 usw.) durch den Setzvorgang
eines Flip-Flop (ADD 1, ADD 2, ADD 3) erzielt wird.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Festlegung der Addition bzw. zur hierdurch resultierenden Divisorumschaltung jeder
Stelle ein Vorwahlzähler (Z 1, Z 2, Z 3) derart mit einem Flip-Flop (FF 1, FF 2, FF 3)
verknüpft ist, daß sich die Funktion eines Komparators ergibt.
9. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwahlzähler (Z 1, Z
2, Z 3) derart verknüpft sind, daß sich die Funktion von Komparatoren im Dualsystem
unmittelbar durch die Vorwahlzähler ergibt.
10. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung für ein
Zahlensystem eingesetzt wird, das ein 2-Bit-System darstellt, das pro Stelle von 0 bis 3
zählt.
11. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung für ein
Zahlensystem eingesetzt wird, das ein 5-Bit-System (oder ein Mehr-als-5-Bit-System)
darstellt.
12. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufbau derart ist,
daß das frequenzgeteilte Signal durch einen einstelligen programmierbaren Teiler bzw.
Vorwahlzähler untersetzt wird, so daß sich Frequenzabweichungen nicht auf
nachgeschaltete Komponenten, z. B. einen Digitalregler, auswirken.
13. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Teiler- und
Multiplikatoranordnungen vorgesehen sind, die eine Bereichsvorwahl ermöglichen,
wodurch die Auflösung erhöht und die Eingabe von Teilungsverhältnissen kleiner als 1
ermöglicht wird.
14. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein
PID-Spannungsregler nachgeschaltet ist, der den Zählerstand des
Vorwärts-/Rückwärtszählers konstant hält, so daß erforderliche Stellgrößenänderungen nicht durch
Regelabweichungen erzeugt werden.
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