[go: up one dir, main page]

DE19519749C2 - Verfahren zum Aufbringen von Markierungen auf Gegenstände aus Kautschuk - Google Patents

Verfahren zum Aufbringen von Markierungen auf Gegenstände aus Kautschuk

Info

Publication number
DE19519749C2
DE19519749C2 DE19519749A DE19519749A DE19519749C2 DE 19519749 C2 DE19519749 C2 DE 19519749C2 DE 19519749 A DE19519749 A DE 19519749A DE 19519749 A DE19519749 A DE 19519749A DE 19519749 C2 DE19519749 C2 DE 19519749C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layer
markings
vulcanizable
rubber
substrate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19519749A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19519749A1 (de
Inventor
Helmut Gaertner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SERI PLASTICA GmbH
Original Assignee
SERI PLASTICA GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SERI PLASTICA GmbH filed Critical SERI PLASTICA GmbH
Priority to DE19519749A priority Critical patent/DE19519749C2/de
Publication of DE19519749A1 publication Critical patent/DE19519749A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19519749C2 publication Critical patent/DE19519749C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/025Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein by transferring ink from the master sheet
    • B41M5/0256Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein by transferring ink from the master sheet the transferable ink pattern being obtained by means of a computer driven printer, e.g. an ink jet or laser printer, or by electrographic means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M1/00Inking and printing with a printer's forme
    • B41M1/12Stencil printing; Silk-screen printing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Printing Methods (AREA)
  • Decoration By Transfer Pictures (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zum Aufbringen von Markierungen auf Gegenstände aus Kautschuk.
Artikel aus Kautschuk oder Gummi, wie z. B. Fahrzeugreifen, müssen vielfach mit Markierungen, Beschriftungen und anderen Darstellungen versehen werden, die zur Bezeichnung des jewei­ ligen Artikels, aber auch zur optischen Gestaltung dienen. Wegen der speziellen Materialeigenschaften von Kautschuk kön­ nen die aufzubringenden Farbschichten praktisch nur dadurch dauerhaft auf der Kautschukoberfläche festgelegt werden, wenn sie damit durch Heiß- oder Kaltvulkanisieren fest verbunden werden.
Aus der DE-PS 8 31 600 ist es bekannt, Aufschriften auf Gummi­ artikeln dadurch anzubringen, daß die Aufschrift in Spiegel­ schrift auf einer Gummifolie angebracht wird und diese Folie mit der Schrift nach unten auf dem gekennzeichneten Artikel befestigt wird.
Die EP-448903 A2 zeigt ein Verfahren zum Anbringen von Deko­ rationselementen auf der Seitenwand eines pneumatischen Gum­ mireifens, wobei das Dekorationselement nach dem Aufbringen auf dem Reifen mit Hitze und Druck fest mit der Seitenwand des Reifens verbunden wird. Eine spezielle chemische Zusam­ mensetzung wird für das Dekorationselement verwendet.
In der GB-2213099 A ist ein Verfahren zum Bedrucken von Gummioberflächen offenbart, mit dem ein Transferfarbstoff durch Hitzeeinwirkung über Verdampfung des Farbstoffs auf die Gummischicht aufgetragen wird.
Ein weiteres allgemein bekanntes Verfahren verwendet soge­ nannte Transferbilder, bei denen eine Kautschukschicht in einer von dem Artikel abweichenden Farbe an einer Trägerfolie aus Kunststoff haftet. Die farbige Kautschukschicht ist dabei entweder in der Form der Markierung, etwa eines Schriftzuges, auf die Folie aufgebracht, oder sie bildet ein flächiges Feld, in dem die Kontur der Markierung ausgespart ist. Das Transferbild wird dann mit seiner Kautschukschicht mit dem Kautschukartikel zusammengebracht und mit diesem durch Vulka­ nisieren verbunden. Anschließend wird die Trägerfolie abgezo­ gen. Wenn beispielsweise die Kautschukschicht des Transfer­ bilds hell und der Kautschukartikel dunkel ist, entsteht je nach Ausbildung der Markierung entweder ein heller Schriftzug oder eine helle Fläche mit einem darin ausgebildeten dunklen Schriftzug in der Farbe des Kautschukartikels.
Wegen der vergleichsweise großen Schichtdicken kommt für das Aufbringen der Kautschukschicht auf die Trägerfolie nur das Siebdruckverfahren in Betracht. Dieses Verfahren hat sich an sich bewährt, jedoch bedingt es wie jedes andere Druckverfah­ ren, daß für jedes zu erstellende Bild ein eigenes Klischee Vorhanden sein muß. Das hat zur Folge, daß die Transferbilder umso teurer werden, je kleiner die Auflage ist. Der Extrem­ fall einer Auflage von "1" kann zum Beispiel dann auftreten, wenn Kautschukartikel fortlaufend numeriert werden sollen, sei es durch Ziffern oder durch Streifencodes. Die Fertigung eines eigenen Siebdruckklischees für jeden einzelnen Artikel wäre viel zu aufwendig, und sogenannte Paginierwerke, wie sie im Buchdruck zur Anwendung kommen, können im Siebdruck ver­ fahrensbedingt nicht eingesetzt werden.
Zur Erzeugung unterschiedlich ausgebildeter Transferbilder ist ein Verfahren allgemein bekannt worden, bei dem die auf die Trägerfolie aufgebrachte Kautschukschicht mit einem com­ putergesteuerten Laserstrahl behandelt wird, durch den vorge­ gebene Bereiche der Kautschukschicht von der Trägerfolie ent­ fernt werden. Auf diese Weise kann auf jedem einzelnen Trans­ ferbild eine spezielle Markierung angebracht werden. Dieses Verfahren erfordert jedoch eine komplizierte Einrichtung mit enem energiereichen Laser und einem eigenen Steuerprogramm, so daß es wegen der hohen Kosten in vielen Bereichen nicht eingesetzt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, das mit einfachen Mitteln die Erzeugung wechseln­ der, individueller Markierungen oder anderer Darstellungen auf Kautschukartikeln ermöglicht.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt durch das Verfahren gemäß An­ spruch 1.
Hiernach werden auf die Kautschukschicht des Transferbildes die Markierungen mit einem Toner aufgezeichnet, der in Pa­ pierdruckern wie z. B. Laserdruckern oder elektrostatischen Kopiergeräten vielfach Anwendung findet. Die Aufzeichnung kann dabei positiv oder negativ erfolgen, d. h. das Tonerbild hat entweder die Gestalt der Markierungen oder es bedeckt die Kautschukschicht und läßt die Umrisse der Markierungen frei. Von der Seite der Kautschukschicht aus gesehen müssen die Aufzeichnungen spiegelverkehrt sein.
Beim Aufvulkanisieren des Transferbildes auf den Kautschukgegenstand gehen die Bereiche der Kautschukschicht, an denen sich der Toner befindet, keine Verbindung mit dem Material des Gegenstandes ein und bleiben beim Abziehen der Trägerfolie an dieser haften. Wenn somit beipielsweise die (helle) Kautschukschicht des Transferbildes flächig ausgebildet ist und die Markierungen in Form von seitenverkehrten Ziffern mit dem Toner darauf aufgezeichnet sind, dann zeigt die Oberfläche des Gegenstandes nach dem Vulkanisieren die (helle) Fläche der Kautschukschicht mit den darin ausgebildeten Ziffern in der (dunklen) Farbe des Gegenstandes.
Wenn auf die vorbeschriebene Weise eine Nummer erzeugt wird, ist sie im unvulkanisierten Rohzustand für den Betrachter nicht deutlich sichtbar, auf keinen Fall maschinell lesbar, weil das dunkle Tonerpulver unter der vulkanisierfähigen farbigen Schicht liegt. Da es zur Kontrolle oder aus Bearbeitungsgründen notwendig sein kann, daß die Nummer schon vor der Vulkanisation und dem Abziehen der Trägerfolie erkennbar ist, schlägt die Erfindung vor, daß die Folie auf beiden Seiten mit der vulkanisierfähigen Schicht bedruckt wird. Dabei wird die farbige Kautschukschicht beidseitig auf die Folie aufgetragen und die Oberseiten seitenrichtig mit dem Motiv oder der Zahl bedruckt. Damit ist in vorteilhafter Weise gewährleistet, daß das Bild in jeder Bearbeitungphase lesbar ist.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß das Aufbringen der individuellen Markierungen auf die Transferbilder in handelsüblichen Geräten wie Laserdruckern oder Kopierern erfolgen kann, bei denen das Druckbild mit einem Toner aufgebracht und fixiert wird. Die spiegelbildliche Darstellung ist dabei in Anbetracht der verfügbaren Schreib- und Zeichenprogramme kein Problem.
Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht eine derart rand­ scharfe Wiedergabe der Tonermarkierungen auf dem Kautschukartikel, daß auch maschinenlesbare Strichkodierungen aufgebracht werden können.
Eine Anwendungsgrenze des vorbeschriebenen Verfahrens liegt in der Hitzbeständigkeit der marktüblichen Toner, die je nach Zusammensetzung bis zu etwa 120°C zuverlässig an der Unter­ lage haften. Bei höheren Vulkanisiertemperaturen, die je nach dem zu verarbeitenden Material bis zu 180°C erreichen kön­ nen, kann dagegen ein Verlaufen des Toners in der Kautschuk­ schicht auftreten, so daß unscharfe Aufzeichnungen entstehen.
In einer Weiterbildung der Erfindung ist daher vorgesehen, daß der Toner an der Kautschukschicht vor einem Verlaufen gesichert wird. Dies erfolgt in der Weise, daß auf die mit den Markierungen versehene Kautschukschicht eine weitere Schicht aus vulkanisierfähigem Material mit einer zu der ersten vulkanisierfähigen Schicht konstrastierenden Farbe aufgebracht und mit dieser verbunden wird. Die Verbindung erfolgt dabei mit mäßigem Druck und bei einer Temperatur von weniger als 100°C, um ein Verlaufen des Toners mit Sicherheit zu verhindern.
Das so hergestellte Transferbild besteht somit aus der Trä­ gerfolie, der darauf aufgebrachten ersten Kautschukschicht und der zweiten Kautschukschicht mit den dazwischen befindlichen Tonermarkierungen. Beim Heißvulkanisieren verbinden sich beide Schichten unlösbar miteinander und mit dem Kautschukatikel, ohne daß sich das Tonerbild verändert. Wenn dann die Trägerfolie abgezogen wird, bleibt die erste Kautschukschicht an den mit Toner beschichteten Stellen an der Folie haften, so daß an diesen Stellen die anderfarbige zweite Kautschukschicht sichtbar wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren aus­ gebildetes Transferbild;
Fig. 2 den Vorgang des Übertragens der Markierungen von dem Transferbild gemäß Fig. 1 auf einen Kautschukartikel;
Fig. 3 ein für eine Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Ver­ fahrens geeignetes Transferbild;
Fig. 4 den Vorgang des Übertragens der Markierungen von dem Transferbild gemäß Fig. 3 auf einen Kautschukartikel, und
Fig. 5 den Kautschukartikel nach dem entsprechend Fig. 4 er­ folgten Übertragen der Markierungen.
Die Darstellungen in der Zeichnung sind rein schematisch und entsprechen nicht den in der Praxis gegebenen Größenverhält­ nissen. Insbesondere liegen die Dicken der farbigen Kautschukschichten bei der praktischen Anwendung im Bereich von hunderstel Millimetern.
Fig. 1 stellt den Schnitt eines Transferbildes dar, das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt ist. Auf eine Trägerfolie 1 aus glasklarem Polyester ist im Siebdruckver­ fahren eine farbige Kautschukschicht 2 aufgebracht worden. Die Kautschukschicht 2 ist vulkanisierfähig hat eine zu dem zu markierenden Kautschukartikel konstrastierende Farbe. Derartige Transferbilder und ihre Herstellung im Siebdruck sind bekannt.
Auf dieses Transferbild werden die gewünschten Markierungen oder Darstellungen nach einer Oberflächenbehandlung der Trägerfolie 1 mit der Kautschukschicht 2 zur Erzielung einer glatten Haftfläche als Tonerbild aufgebracht. Die Oberflächenbehandlung kann z. B. in Form einer Wärmebehandlung erfolgen. Der Auftrag des Tonerbildes erfolgt in der Weise, daß man das Transferbild durch einen handelsüblichen Laserdrucker oder ein elektrostatisches Kopiergerät laufen läßt und das Bild aufdruckt. Hierzu werden die erforderlichen Daten in den Drucker eingegeben bzw. wird eine entsprechende Vorlage in das Kopiergerät gelegt. Der aufgebrachte Toner ist in Fig. 1 und 2 bei 3 angedeutet.
Lesbare Zeichen wie z. B. Ziffern müssen dabei in Blickrich­ tung auf die Kautschukschicht 2, d. h. in Fig. 1 von unten, spiegelbildlich aufgebracht werden. Dies läßt sich mit übli­ chen Schreib- oder Zeichenprogrammen bzw. Kopiertechniken leicht ausführen. Die Darstellung kann positiv oder negativ erfolgen, d. h. die Zeichen werden entweder schwarz auf der Kautschukschicht 2 abgebildet, oder es wird eine schwarze Fläche aufgetragen, in der die Zeichen ausgespart sind.
Mit dem Auftrag des Tonerbildes auf die geglättete Kautschukoberfläche ist das Transferbild fertig und kann beliebig lange aufbewahrt oder auch versandt werden. Die Herstellung des Tonerbildes in einem Drucker oder Kopierer ermöglicht es, beliebig wechselnde Zeichen oder Markierungen aufzubringen und z. B. jedes einzelne Transferbild mit einer eigenen Nummer oder einem eigenen Strichcode zu versehen.
Die Übertragung der Markierung von dem Transferbild auf einen Kautschukartikel 4 ist in Fig. 2 dargestellt. Dabei wird die bekannte Technik des Aufvulkanisierens verwandt, d. h. das Transferbild wird mit der Kautschukschicht 2 auf den Kautschukartikel 4 gelegt und mit diesem unter Druck und Wärme verbunden. Anschließend wird die Trägerfolie 1 abgezo­ gen.
Im Gegensatz zu den bekannten Transferbildern geht jedoch die Kautschukschicht 2 an den Stellen, an denen der Toner 3 auf­ getragen ist, keine Bindung mit dem Material des Kautschukartikels 4 ein, vielmehr bleibt die Kautschukschicht 2 in diesen Bereichen, wie aus Fig. 2 ersichtlich, an der Trägerfolie 1 haften. Auf dem Kautschukartikel 4 bleibt somit in diesen Bereichen das Grundmaterial in der von der Kautschukschicht 2 abweichenden Farbe sichtbar.
Im Ergebnis wird das auf die Kautschukschicht 2 aufgedruckte Tonerbild in seitenrichtiger Darstellung auf dem Kautschukartikel 4 sichtbar.
Mit dem vorstehend beschriebenen Verfahren ist eine deutliche Wiedergabe des Tonerbildes möglich, so lange die Lage der Tonerpartikel 3 auf der Kautschukschicht 2 sich nicht ändert. Übliche Toner sind jedoch nur bis zu Temperaturen von etwa 120°C hitzebeständig und können bei höheren Temperaturen verlaufen. Sofern daher das Aufvulkanisieren des Transferbildes auf den Kautschukartikel 4 höhere Temperaturen erfordert, was oftmals der Fall ist, muß das Tonerbild gegen Verlaufen gesichert werden. Dies geschieht in einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens auf folgende Weise.
Zunächst wird das Transferbild mit der aufgedruckten Toner­ markierung wie gemäß Fig. 1 hergestellt. Auf die Kautschuk­ schicht 2 mit den Tonerpartikeln 3 wird dann noch eine wei­ tere Kautschukschicht 5 aufgetragen, die eine zu der Kautschukschicht 2 kontrastierende Farbe hat. Die Farbe der Kautschukschicht 5 kann gleich oder ähnlich der des zu be­ schriftenden Kautschukartikels 4 sein oder auch davon abwei­ chen. Der Auftrag der Kautschukschicht 5 erfolgt ebenfalls im Siebdruck.
Die beiden Schichten 2 und 8 werden mit mäßigem Druck bei einer Temperatur von weniger als 100°C miteinander verbunden, um ein Verlaufen oder Zersetzen des Toners 3 mit Sicherheit zu vermeiden. In dem in Fig. 3 gezeigten Zustand ist das Transferbild dann ebenfalls gebrauchsfertig.
Beim Aufvulkanisieren des so gefertigten Transferbildes auf den Kautschukartikel 4 gemäß Fig. 4 verbindet sich die Kautschukschicht 5 ganzflächig mit dem Material des Kautschukartikels 4. Die Kautschukschicht 2 haftet dagegen nur in den Bereichen fest an der Schicht 5, in denen sich kein Toner 3 befindet, während die mit Toner versehenen Stellen sich von der Schicht 5 lösen und mit der Trägerfolie 1 abgezogen werden.
Das so erzeugte Bild besteht gemäß Fig. 5 aus der durchgehenden Grundfläche 5 und der diese teilweise abdeckenden Schicht 2, so daß die Markierungen in der Farbe der Schicht 5 sichtbar werden. Durch geeignete Farbwahl lassen sich dabei unterschiedliche optische Effekte erzielen.
Da bei dem derart ausgebildeten Transferbild der Toner 3 fest zwischen den Kautschukschichten 2 und 5 eingeschlossen ist, kann das Aufvulkanisieren auf den Kautschukartikel 4 mit be­ liebigen Drücken und Temperaturen erfolgen, ohne daß die Qualität der Zeichenwiedergabe beeinträchtigt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist besonders für wechselnde Markierungen wie fortlaufende Bezifferungen oder kleine Auf­ lagen geeignet, jedoch können in gleicher Weise auch größere Auflagen von Transferbildern gefertigt werden.

Claims (15)

1. Verfahren zum Aufbringen von Markierungen auf Gegenstände (4) aus Kautschuk, indem eine die Markierungen spiegel­ bildlich bildende oder enthaltende Schicht (2) aus einem vulkanisierfähigen Material auf ein Substrat (1) aufge­ bracht wird, und indem ein Transferbild mit der vulkani­ sierfähigen Schicht auf den zu markierenden Gegenstand (4) gebracht wird, die Schicht mit dem Gegenstand durch Vulkanisieren verbunden und anschließend das Substrat entfernt wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Substrat (1) zunächst eine einheitliche Schicht (2) aus vulkanisierfähigem Material aufgebracht wird, daß dann auf dieser Schicht die spiegelbildlichen Markierungen (3) mit einem in Papierdruckern verwendbaren Toner aufge­ zeichnet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Substrat eine durchsichtige oder durchscheinende Fo­ lie (1) aus Polyester verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vulkanisierfähige Schicht (2) auf das Substrat (1) durch Siebdruck aufgebracht wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Substrat (1) beidseitig mit der vulkanisierfähigen Schicht bedruckt wird, und auf der Seite des Substrats, die während des Vulkanisierens von dem Gegenstand (4) wegweist, die Markierungen seitenrich­ tig aufgezeichnet werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Markierungen auf der vulkanisierfähigen Schicht (2) mittels eines Laser­ druckers aufgezeichnet werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Markierungen auf der vulkanisierfähigen Schicht (2) mittels eines elektro­ statischen Kopiergeräts aufgezeichnet werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Markierungen auf den vulkanisierfä­ higen Schichten (2) auf beiden Seiten des Substrats (1) deckungsgleich angebracht werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß bei fortlaufender Erzeugung mehrerer Transferbilder jedes Transferbild mit einer anderen Mar­ kierung versehen wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß als Markierung eine Numerierung aufgetragen wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß als Markierung eine Strichkodierung aufgetragen wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Verbinden der mit den Markierungen versehenen vulkanisierfähigen Schicht (2) mit dem Gegen­ stand (4) aus Kautschuk bei einer Vulkanisiertemperatur von weniger als 120°C durchgeführt wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß nach dem Aufzeichnen der Markierungen auf die vulkanisierfähige Schicht (2) eine weitere Schicht (5) aus vulkanisierfähigem Material mit einer zu der ersten vulkanisierfähigen Schicht (2) kontrastieren­ den Farbe aufgebracht und mit dieser verbunden wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schicht (5) auf die mit den Markierungen versehene erste Schicht (2) durch Siebdruck aufgebracht wird.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeich­ net, daß die beiden Schichten (2, 5) mit­ einander bei einer Temperatur von weniger als 100°C verbunden werden.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die beiden Schichten (2, 5) mit dem Gegenstand (4) aus Kautschuk bei einer Vulka­ nisiertemperatur von 150 bis 180°C verbunden werden.
DE19519749A 1995-04-03 1995-05-30 Verfahren zum Aufbringen von Markierungen auf Gegenstände aus Kautschuk Expired - Fee Related DE19519749C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19519749A DE19519749C2 (de) 1995-04-03 1995-05-30 Verfahren zum Aufbringen von Markierungen auf Gegenstände aus Kautschuk

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29505745 1995-04-03
DE19519749A DE19519749C2 (de) 1995-04-03 1995-05-30 Verfahren zum Aufbringen von Markierungen auf Gegenstände aus Kautschuk

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19519749A1 DE19519749A1 (de) 1996-10-10
DE19519749C2 true DE19519749C2 (de) 2000-06-15

Family

ID=8006380

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19519749A Expired - Fee Related DE19519749C2 (de) 1995-04-03 1995-05-30 Verfahren zum Aufbringen von Markierungen auf Gegenstände aus Kautschuk

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19519749C2 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19640834C2 (de) * 1996-10-02 1998-09-10 Pirelli Reifenwerke Verfahren zum Aufdrucken von Kennzeichnungen auf einen Gummiartikel, insbesondere Reifen, sowie der durch das Verfahren hergestellte Gummiartikel
DE19925674B4 (de) * 1999-06-04 2007-07-05 Grohe Ag Kennzeichnung von Gußteilen

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE831600C (de) * 1950-09-22 1952-02-14 Harburger Gummiwaren Fabrik Ph Verfahren zum Anbringen von Markenbezeichnung auf Kautschukwaren
GB2213099A (en) * 1987-12-07 1989-08-09 Walk Off Mats Ltd Method of marking rubber goods
EP0448903A2 (de) * 1990-03-26 1991-10-02 The Goodyear Tire & Rubber Company Luftreifen mit nach Härtung angebrachten verzierten Seitenwänden

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE831600C (de) * 1950-09-22 1952-02-14 Harburger Gummiwaren Fabrik Ph Verfahren zum Anbringen von Markenbezeichnung auf Kautschukwaren
GB2213099A (en) * 1987-12-07 1989-08-09 Walk Off Mats Ltd Method of marking rubber goods
EP0448903A2 (de) * 1990-03-26 1991-10-02 The Goodyear Tire & Rubber Company Luftreifen mit nach Härtung angebrachten verzierten Seitenwänden

Also Published As

Publication number Publication date
DE19519749A1 (de) 1996-10-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69712081T2 (de) Verfahren zur aufzeichnung von beständigen bildern auf substraten
DE69917402T2 (de) Empfangsmedium mit Echtheitsmerkmalen
DE2851875C2 (de) Reproduktionsverfahren für Ölgemälde oder dergleichen
DE2043692B2 (de) Etikett zum Kennzeichnen flexibler Textilerzeugnisse
DE602004008986T2 (de) Thermisches Übertragungsmaterial und Verfahren zur Herstellung
DE19819571A1 (de) Wertdokument mit Sicherheitselement
DE19921923A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Dekors und/oder Zeichen auf Glas-, Glaskeramik- und Keramikerzeugnisse
DE2065877B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Reproduktionen von Kunstwerken mit reliefierter Oberfläche
DE3924848C1 (de)
DE102006003310A1 (de) Verfahren zum Herstellen eines Lentikularbildes, nach diesem Verfahren hergestelltes Lentikularbild, Verwendung des Verfahrens zur Herstellung von Blindenschrift, nach diesem Verfahren erzeugtes Dokument und Druckmaschine
DE60202903T2 (de) Verfahren zur Herstellung eines dekorativen wärmeempfindlichen Übertragungsblattes auf einem flexiblen Trägersystem
DE19519749C2 (de) Verfahren zum Aufbringen von Markierungen auf Gegenstände aus Kautschuk
DE68903804T2 (de) Mehrfarbiges laserdruckverfahren.
DE1287093B (de) Verfahren zur Erzeugung eines Mehrfarbendruckes
DE2915555C2 (de) Verfahren und Material zum Aufbringen von Formen aus Sublimierfarben auf mit derartigen Farben im Transferdruckverfahren bedruckbare Materialien, vorzugsweise eine mit einer Akzeptorschicht für die Sublimierfarbe versehene Metallfolie
DE19828178A1 (de) Hülle zur Einsiegelung eines flachen Wertgegenstandes sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer solchen Hülle
WO1990013063A1 (de) Verfahren zum übertragen von bildmotiven
DE4411404B4 (de) Schichtverbund zum Übertragen von optisch variablen Einzelelementen auf zu sichernde Gegenstände, Sicherheitsdokument und ein Verfahren zur Herstellung eines Schichtverbunds
DE4001185C2 (de)
DE69203304T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Offsetlackierung.
DE1946726A1 (de) Halbfabrikat und Verfahren zur Herstellung eines Trockenuebertragungsmaterials
DE3943556C1 (en) Transfer of picture motifs to substrate - using digital laser copying process where toner image is fixed on motif carrier at same time as copying step
DE2628306A1 (de) Verfahren zum aufbringen sichtbaren materials auf mindestens eine seitenflaeche eines blockes und block
DE102005042895A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Gegenstandes mit einer eine optisch erkennbare Struktur aufweisenden Sichtseite und nach dem Verfahren hergestellter Gegenstand
DE2809185A1 (de) Verfahren zum heissdrucken unter verwendung von farbfolien

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8125 Change of the main classification

Ipc: B41M 1/32

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee