DE19519749C2 - Verfahren zum Aufbringen von Markierungen auf Gegenstände aus Kautschuk - Google Patents
Verfahren zum Aufbringen von Markierungen auf Gegenstände aus KautschukInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 zum Aufbringen von Markierungen auf Gegenstände
aus Kautschuk.
Artikel aus Kautschuk oder Gummi, wie z. B. Fahrzeugreifen,
müssen vielfach mit Markierungen, Beschriftungen und anderen
Darstellungen versehen werden, die zur Bezeichnung des jewei
ligen Artikels, aber auch zur optischen Gestaltung dienen.
Wegen der speziellen Materialeigenschaften von Kautschuk kön
nen die aufzubringenden Farbschichten praktisch nur dadurch
dauerhaft auf der Kautschukoberfläche festgelegt werden, wenn
sie damit durch Heiß- oder Kaltvulkanisieren fest verbunden
werden.
Aus der DE-PS 8 31 600 ist es bekannt, Aufschriften auf Gummi
artikeln dadurch anzubringen, daß die Aufschrift in Spiegel
schrift auf einer Gummifolie angebracht wird und diese Folie
mit der Schrift nach unten auf dem gekennzeichneten Artikel
befestigt wird.
Die EP-448903 A2 zeigt ein Verfahren zum Anbringen von Deko
rationselementen auf der Seitenwand eines pneumatischen Gum
mireifens, wobei das Dekorationselement nach dem Aufbringen
auf dem Reifen mit Hitze und Druck fest mit der Seitenwand
des Reifens verbunden wird. Eine spezielle chemische Zusam
mensetzung wird für das Dekorationselement verwendet.
In der GB-2213099 A ist ein Verfahren zum Bedrucken von
Gummioberflächen offenbart, mit dem ein Transferfarbstoff
durch Hitzeeinwirkung über Verdampfung des Farbstoffs auf die
Gummischicht aufgetragen wird.
Ein weiteres allgemein bekanntes Verfahren verwendet soge
nannte Transferbilder, bei denen eine Kautschukschicht in
einer von dem Artikel abweichenden Farbe an einer Trägerfolie
aus Kunststoff haftet. Die farbige Kautschukschicht ist dabei
entweder in der Form der Markierung, etwa eines Schriftzuges,
auf die Folie aufgebracht, oder sie bildet ein flächiges
Feld, in dem die Kontur der Markierung ausgespart ist. Das
Transferbild wird dann mit seiner Kautschukschicht mit dem
Kautschukartikel zusammengebracht und mit diesem durch Vulka
nisieren verbunden. Anschließend wird die Trägerfolie abgezo
gen. Wenn beispielsweise die Kautschukschicht des Transfer
bilds hell und der Kautschukartikel dunkel ist, entsteht je
nach Ausbildung der Markierung entweder ein heller Schriftzug
oder eine helle Fläche mit einem darin ausgebildeten dunklen
Schriftzug in der Farbe des Kautschukartikels.
Wegen der vergleichsweise großen Schichtdicken kommt für das
Aufbringen der Kautschukschicht auf die Trägerfolie nur das
Siebdruckverfahren in Betracht. Dieses Verfahren hat sich an
sich bewährt, jedoch bedingt es wie jedes andere Druckverfah
ren, daß für jedes zu erstellende Bild ein eigenes Klischee
Vorhanden sein muß. Das hat zur Folge, daß die Transferbilder
umso teurer werden, je kleiner die Auflage ist. Der Extrem
fall einer Auflage von "1" kann zum Beispiel dann auftreten,
wenn Kautschukartikel fortlaufend numeriert werden sollen,
sei es durch Ziffern oder durch Streifencodes. Die Fertigung
eines eigenen Siebdruckklischees für jeden einzelnen Artikel
wäre viel zu aufwendig, und sogenannte Paginierwerke, wie sie
im Buchdruck zur Anwendung kommen, können im Siebdruck ver
fahrensbedingt nicht eingesetzt werden.
Zur Erzeugung unterschiedlich ausgebildeter Transferbilder
ist ein Verfahren allgemein bekannt worden, bei dem die auf
die Trägerfolie aufgebrachte Kautschukschicht mit einem com
putergesteuerten Laserstrahl behandelt wird, durch den vorge
gebene Bereiche der Kautschukschicht von der Trägerfolie ent
fernt werden. Auf diese Weise kann auf jedem einzelnen Trans
ferbild eine spezielle Markierung angebracht werden. Dieses
Verfahren erfordert jedoch eine komplizierte Einrichtung mit
enem energiereichen Laser und einem eigenen Steuerprogramm,
so daß es wegen der hohen Kosten in vielen Bereichen nicht
eingesetzt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu
schaffen, das mit einfachen Mitteln die Erzeugung wechseln
der, individueller Markierungen oder anderer Darstellungen
auf Kautschukartikeln ermöglicht.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt durch das Verfahren gemäß An
spruch 1.
Hiernach werden auf die Kautschukschicht des Transferbildes
die Markierungen mit einem Toner aufgezeichnet, der in Pa
pierdruckern wie z. B. Laserdruckern oder elektrostatischen
Kopiergeräten vielfach Anwendung findet. Die Aufzeichnung
kann dabei positiv oder negativ erfolgen, d. h. das Tonerbild
hat entweder die Gestalt der Markierungen oder es bedeckt die
Kautschukschicht und läßt die Umrisse der Markierungen frei.
Von der Seite der Kautschukschicht aus gesehen müssen die
Aufzeichnungen spiegelverkehrt sein.
Beim Aufvulkanisieren des Transferbildes auf den
Kautschukgegenstand gehen die Bereiche der Kautschukschicht,
an denen sich der Toner befindet, keine Verbindung mit dem
Material des Gegenstandes ein und bleiben beim Abziehen der
Trägerfolie an dieser haften. Wenn somit beipielsweise die
(helle) Kautschukschicht des Transferbildes flächig
ausgebildet ist und die Markierungen in Form von
seitenverkehrten Ziffern mit dem Toner darauf aufgezeichnet
sind, dann zeigt die Oberfläche des Gegenstandes nach dem
Vulkanisieren die (helle) Fläche der Kautschukschicht mit den
darin ausgebildeten Ziffern in der (dunklen) Farbe des
Gegenstandes.
Wenn auf die vorbeschriebene Weise eine Nummer erzeugt wird,
ist sie im unvulkanisierten Rohzustand für den Betrachter
nicht deutlich sichtbar, auf keinen Fall maschinell lesbar,
weil das dunkle Tonerpulver unter der vulkanisierfähigen
farbigen Schicht liegt. Da es zur Kontrolle oder aus
Bearbeitungsgründen notwendig sein kann, daß die Nummer schon
vor der Vulkanisation und dem Abziehen der Trägerfolie
erkennbar ist, schlägt die Erfindung vor, daß die Folie auf
beiden Seiten mit der vulkanisierfähigen Schicht bedruckt
wird. Dabei wird die farbige Kautschukschicht beidseitig auf
die Folie aufgetragen und die Oberseiten seitenrichtig mit
dem Motiv oder der Zahl bedruckt. Damit ist in vorteilhafter
Weise gewährleistet, daß das Bild in jeder Bearbeitungphase
lesbar ist.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin,
daß das Aufbringen der individuellen Markierungen auf die
Transferbilder in handelsüblichen Geräten wie Laserdruckern
oder Kopierern erfolgen kann, bei denen das Druckbild mit
einem Toner aufgebracht und fixiert wird. Die
spiegelbildliche Darstellung ist dabei in Anbetracht der
verfügbaren Schreib- und Zeichenprogramme kein Problem.
Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht eine derart rand
scharfe Wiedergabe der Tonermarkierungen auf dem
Kautschukartikel, daß auch maschinenlesbare Strichkodierungen
aufgebracht werden können.
Eine Anwendungsgrenze des vorbeschriebenen Verfahrens liegt
in der Hitzbeständigkeit der marktüblichen Toner, die je nach
Zusammensetzung bis zu etwa 120°C zuverlässig an der Unter
lage haften. Bei höheren Vulkanisiertemperaturen, die je nach
dem zu verarbeitenden Material bis zu 180°C erreichen kön
nen, kann dagegen ein Verlaufen des Toners in der Kautschuk
schicht auftreten, so daß unscharfe Aufzeichnungen entstehen.
In einer Weiterbildung der Erfindung ist daher vorgesehen,
daß der Toner an der Kautschukschicht vor einem Verlaufen
gesichert wird. Dies erfolgt in der Weise, daß auf die mit
den Markierungen versehene Kautschukschicht eine weitere
Schicht aus vulkanisierfähigem Material mit einer zu der
ersten vulkanisierfähigen Schicht konstrastierenden Farbe
aufgebracht und mit dieser verbunden wird. Die Verbindung
erfolgt dabei mit mäßigem Druck und bei einer Temperatur von
weniger als 100°C, um ein Verlaufen des Toners mit
Sicherheit zu verhindern.
Das so hergestellte Transferbild besteht somit aus der Trä
gerfolie, der darauf aufgebrachten ersten Kautschukschicht
und der zweiten Kautschukschicht mit den dazwischen
befindlichen Tonermarkierungen. Beim Heißvulkanisieren
verbinden sich beide Schichten unlösbar miteinander und mit
dem Kautschukatikel, ohne daß sich das Tonerbild verändert.
Wenn dann die Trägerfolie abgezogen wird, bleibt die erste
Kautschukschicht an den mit Toner beschichteten Stellen an
der Folie haften, so daß an diesen Stellen die anderfarbige
zweite Kautschukschicht sichtbar wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird nachfolgend anhand der
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren aus
gebildetes Transferbild;
Fig. 2 den Vorgang des Übertragens der Markierungen von dem
Transferbild gemäß Fig. 1 auf einen Kautschukartikel;
Fig. 3 ein für eine Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Ver
fahrens geeignetes Transferbild;
Fig. 4 den Vorgang des Übertragens der Markierungen von dem
Transferbild gemäß Fig. 3 auf einen Kautschukartikel, und
Fig. 5 den Kautschukartikel nach dem entsprechend Fig. 4 er
folgten Übertragen der Markierungen.
Die Darstellungen in der Zeichnung sind rein schematisch und
entsprechen nicht den in der Praxis gegebenen Größenverhält
nissen. Insbesondere liegen die Dicken der farbigen
Kautschukschichten bei der praktischen Anwendung im Bereich
von hunderstel Millimetern.
Fig. 1 stellt den Schnitt eines Transferbildes dar, das nach
dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt ist. Auf eine
Trägerfolie 1 aus glasklarem Polyester ist im Siebdruckver
fahren eine farbige Kautschukschicht 2 aufgebracht worden.
Die Kautschukschicht 2 ist vulkanisierfähig hat eine zu dem
zu markierenden Kautschukartikel konstrastierende Farbe.
Derartige Transferbilder und ihre Herstellung im Siebdruck
sind bekannt.
Auf dieses Transferbild werden die gewünschten Markierungen
oder Darstellungen nach einer Oberflächenbehandlung der
Trägerfolie 1 mit der Kautschukschicht 2 zur Erzielung einer
glatten Haftfläche als Tonerbild aufgebracht. Die
Oberflächenbehandlung kann z. B. in Form einer Wärmebehandlung
erfolgen. Der Auftrag des Tonerbildes erfolgt in der Weise,
daß man das Transferbild durch einen handelsüblichen
Laserdrucker oder ein elektrostatisches Kopiergerät laufen
läßt und das Bild aufdruckt. Hierzu werden die erforderlichen
Daten in den Drucker eingegeben bzw. wird eine entsprechende
Vorlage in das Kopiergerät gelegt. Der aufgebrachte Toner ist
in Fig. 1 und 2 bei 3 angedeutet.
Lesbare Zeichen wie z. B. Ziffern müssen dabei in Blickrich
tung auf die Kautschukschicht 2, d. h. in Fig. 1 von unten,
spiegelbildlich aufgebracht werden. Dies läßt sich mit übli
chen Schreib- oder Zeichenprogrammen bzw. Kopiertechniken
leicht ausführen. Die Darstellung kann positiv oder negativ
erfolgen, d. h. die Zeichen werden entweder schwarz auf der
Kautschukschicht 2 abgebildet, oder es wird eine schwarze
Fläche aufgetragen, in der die Zeichen ausgespart sind.
Mit dem Auftrag des Tonerbildes auf die geglättete
Kautschukoberfläche ist das Transferbild fertig und kann
beliebig lange aufbewahrt oder auch versandt werden. Die
Herstellung des Tonerbildes in einem Drucker oder Kopierer
ermöglicht es, beliebig wechselnde Zeichen oder Markierungen
aufzubringen und z. B. jedes einzelne Transferbild mit einer
eigenen Nummer oder einem eigenen Strichcode zu versehen.
Die Übertragung der Markierung von dem Transferbild auf einen
Kautschukartikel 4 ist in Fig. 2 dargestellt. Dabei wird die
bekannte Technik des Aufvulkanisierens verwandt, d. h. das
Transferbild wird mit der Kautschukschicht 2 auf den
Kautschukartikel 4 gelegt und mit diesem unter Druck und
Wärme verbunden. Anschließend wird die Trägerfolie 1 abgezo
gen.
Im Gegensatz zu den bekannten Transferbildern geht jedoch die
Kautschukschicht 2 an den Stellen, an denen der Toner 3 auf
getragen ist, keine Bindung mit dem Material des
Kautschukartikels 4 ein, vielmehr bleibt die Kautschukschicht
2 in diesen Bereichen, wie aus Fig. 2 ersichtlich, an der
Trägerfolie 1 haften. Auf dem Kautschukartikel 4 bleibt somit
in diesen Bereichen das Grundmaterial in der von der
Kautschukschicht 2 abweichenden Farbe sichtbar.
Im Ergebnis wird das auf die Kautschukschicht 2 aufgedruckte
Tonerbild in seitenrichtiger Darstellung auf dem
Kautschukartikel 4 sichtbar.
Mit dem vorstehend beschriebenen Verfahren ist eine deutliche
Wiedergabe des Tonerbildes möglich, so lange die Lage der
Tonerpartikel 3 auf der Kautschukschicht 2 sich nicht ändert.
Übliche Toner sind jedoch nur bis zu Temperaturen von etwa
120°C hitzebeständig und können bei höheren Temperaturen
verlaufen. Sofern daher das Aufvulkanisieren des
Transferbildes auf den Kautschukartikel 4 höhere Temperaturen
erfordert, was oftmals der Fall ist, muß das Tonerbild gegen
Verlaufen gesichert werden. Dies geschieht in einer
Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens auf folgende
Weise.
Zunächst wird das Transferbild mit der aufgedruckten Toner
markierung wie gemäß Fig. 1 hergestellt. Auf die Kautschuk
schicht 2 mit den Tonerpartikeln 3 wird dann noch eine wei
tere Kautschukschicht 5 aufgetragen, die eine zu der
Kautschukschicht 2 kontrastierende Farbe hat. Die Farbe der
Kautschukschicht 5 kann gleich oder ähnlich der des zu be
schriftenden Kautschukartikels 4 sein oder auch davon abwei
chen. Der Auftrag der Kautschukschicht 5 erfolgt ebenfalls im
Siebdruck.
Die beiden Schichten 2 und 8 werden mit mäßigem Druck bei
einer Temperatur von weniger als 100°C miteinander
verbunden, um ein Verlaufen oder Zersetzen des Toners 3 mit
Sicherheit zu vermeiden. In dem in Fig. 3 gezeigten Zustand
ist das Transferbild dann ebenfalls gebrauchsfertig.
Beim Aufvulkanisieren des so gefertigten Transferbildes auf
den Kautschukartikel 4 gemäß Fig. 4 verbindet sich die
Kautschukschicht 5 ganzflächig mit dem Material des
Kautschukartikels 4. Die Kautschukschicht 2 haftet dagegen
nur in den Bereichen fest an der Schicht 5, in denen sich
kein Toner 3 befindet, während die mit Toner versehenen
Stellen sich von der Schicht 5 lösen und mit der Trägerfolie
1 abgezogen werden.
Das so erzeugte Bild besteht gemäß Fig. 5 aus der
durchgehenden Grundfläche 5 und der diese teilweise
abdeckenden Schicht 2, so daß die Markierungen in der Farbe
der Schicht 5 sichtbar werden. Durch geeignete Farbwahl
lassen sich dabei unterschiedliche optische Effekte erzielen.
Da bei dem derart ausgebildeten Transferbild der Toner 3 fest
zwischen den Kautschukschichten 2 und 5 eingeschlossen ist,
kann das Aufvulkanisieren auf den Kautschukartikel 4 mit be
liebigen Drücken und Temperaturen erfolgen, ohne daß die
Qualität der Zeichenwiedergabe beeinträchtigt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist besonders für wechselnde
Markierungen wie fortlaufende Bezifferungen oder kleine Auf
lagen geeignet, jedoch können in gleicher Weise auch größere
Auflagen von Transferbildern gefertigt werden.
Claims (15)
1. Verfahren zum Aufbringen von Markierungen auf Gegenstände
(4) aus Kautschuk, indem eine die Markierungen spiegel
bildlich bildende oder enthaltende Schicht (2) aus einem
vulkanisierfähigen Material auf ein Substrat (1) aufge
bracht wird, und indem ein Transferbild mit der vulkani
sierfähigen Schicht auf den zu markierenden Gegenstand
(4) gebracht wird, die Schicht mit dem Gegenstand durch
Vulkanisieren verbunden und anschließend das Substrat
entfernt wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf das
Substrat (1) zunächst eine einheitliche Schicht (2) aus
vulkanisierfähigem Material aufgebracht wird, daß dann
auf dieser Schicht die spiegelbildlichen Markierungen (3)
mit einem in Papierdruckern verwendbaren Toner aufge
zeichnet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
als Substrat eine durchsichtige oder durchscheinende Fo
lie (1) aus Polyester verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die vulkanisierfähige Schicht (2) auf
das Substrat (1) durch Siebdruck aufgebracht wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Substrat (1) beidseitig mit der
vulkanisierfähigen Schicht bedruckt wird, und auf der
Seite des Substrats, die während des Vulkanisierens von
dem Gegenstand (4) wegweist, die Markierungen seitenrich
tig aufgezeichnet werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Markierungen auf
der vulkanisierfähigen Schicht (2) mittels eines Laser
druckers aufgezeichnet werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Markierungen auf
der vulkanisierfähigen Schicht (2) mittels eines elektro
statischen Kopiergeräts aufgezeichnet werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Markierungen auf den vulkanisierfä
higen Schichten (2) auf beiden Seiten des Substrats (1)
deckungsgleich angebracht werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß bei fortlaufender Erzeugung mehrerer
Transferbilder jedes Transferbild mit einer anderen Mar
kierung versehen wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß als Markierung eine Numerierung
aufgetragen wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß als Markierung eine Strichkodierung
aufgetragen wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Verbinden der mit den Markierungen
versehenen vulkanisierfähigen Schicht (2) mit dem Gegen
stand (4) aus Kautschuk bei einer Vulkanisiertemperatur
von weniger als 120°C durchgeführt wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß nach dem Aufzeichnen der Markierungen
auf die vulkanisierfähige Schicht (2) eine weitere
Schicht (5) aus vulkanisierfähigem Material mit einer zu
der ersten vulkanisierfähigen Schicht (2) kontrastieren
den Farbe aufgebracht und mit dieser verbunden wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Schicht (5) auf die mit den
Markierungen versehene erste Schicht (2) durch Siebdruck
aufgebracht wird.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeich
net, daß die beiden Schichten (2, 5) mit
einander bei einer Temperatur von weniger als 100°C
verbunden werden.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch ge
kennzeichnet, daß die beiden Schichten (2,
5) mit dem Gegenstand (4) aus Kautschuk bei einer Vulka
nisiertemperatur von 150 bis 180°C verbunden werden.
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| DE831600C (de) * | 1950-09-22 | 1952-02-14 | Harburger Gummiwaren Fabrik Ph | Verfahren zum Anbringen von Markenbezeichnung auf Kautschukwaren |
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Also Published As
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| DE19519749A1 (de) | 1996-10-10 |
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