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DE19519505A1 - Klappschachtel für Zigaretten - Google Patents

Klappschachtel für Zigaretten

Info

Publication number
DE19519505A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lid
box
wall
side tabs
tabs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19519505A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Focke
Henry Buse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Focke and Co GmbH and Co KG
Original Assignee
Focke and Co GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=7763035&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE19519505(A1) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Focke and Co GmbH and Co KG filed Critical Focke and Co GmbH and Co KG
Priority to DE19519505A priority Critical patent/DE19519505A1/de
Priority to EP96107155A priority patent/EP0745541B1/de
Priority to DE59610103T priority patent/DE59610103D1/de
Priority to JP13534796A priority patent/JP3378434B2/ja
Priority to BR9602538A priority patent/BR9602538A/pt
Priority to CN96107775A priority patent/CN1086990C/zh
Priority to BRPI9602538-7B8D priority patent/BR9602538B8/pt
Priority to US08/655,833 priority patent/US6343691B1/en
Publication of DE19519505A1 publication Critical patent/DE19519505A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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    • B65D85/07Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for compressible or flexible articles
    • B65D85/08Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for compressible or flexible articles rod-shaped or tubular
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    • B65D85/1036Containers formed by erecting a rigid or semi-rigid blank
    • B65D85/1045Containers formed by erecting a rigid or semi-rigid blank having a cap-like lid hinged to an edge
    • B65D85/1048Containers formed by erecting a rigid or semi-rigid blank having a cap-like lid hinged to an edge characterized by the shape of the container
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Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Klappschachtel (Hinge-Lid-Packung) mit im wesentlichen quaderförmiger Gestalt aus dünnem Karton oder ähnlichem Verpackungsmaterial für eine Zigarettengruppe, bestehend aus einem Schachtelteil, einem Deckel und vorzugswei­ se einem Kragen, wobei der Deckel im Bereich einer Schachtel- Rückwand und einer Deckel-Rückwand schwenkbar mit dem Schach­ telteil verbunden und der Kragen mit Kragen-Vorderwand sowie Kragen-Seitenlappen im Schachtelteil verankert ist, derart, daß die Kragen-Vorderwand innenseitig an einer Schachtel-Vorderwand und die Kragen-Seitenlappen innenseitig an Schachtel- Seitenwänden anliegen.
Klappschachteln aus dünnem Karton gehören zu den Standardver­ packungen für Zigaretten. Schachtelteil und Deckel dieses Pac­ kungstyps sind aus einem einstückigen Zuschnitt gefaltet. Der Kragen besteht überwiegend aus einem gesonderten Zuschnitt, ebenfalls aus dünnem Karton.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Packungstyp für Zigaretten dahingehend weiterzuentwickeln und zu verbes­ sern, daß einerseits eine leichtere Handhabung gegeben und an­ dererseits eine Materialeinsparung möglich ist in Verbindung mit einem verbesserten äußeren Erscheinungsbild.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Klappschach­ tel dadurch gekennzeichnet, daß aufrechte Vorderkanten des Schachtelteils und des Deckels durchgehend abgeschrägt oder ab­ gerundet sind, während gegenüberliegende Rückkanten einen rechteckigen Querschnitt aufweisen.
Die so ausgebildete Klappschachtel hat demnach unterschiedlich gestaltete Querschnitte im Bereich ihrer Frontseite einerseits und ihrer Rückseite andererseits. Die Rückkanten sind, wie bei einer herkömmlichen Klappschachtel, im Querschnitt rechtwink­ lig, während die Vorderkanten abgeschrägt sind, also Doppelkan­ ten oder abgerundete Konturen bilden. Wenn ein ggf. separater Kragen vorhanden ist, sind auch dessen zwischen Kragen- Vorderwand und Kragen-Seitenlappen gebildete aufrechte Kanten abgeschrägt oder abgerundet. Bei der Version mit abgeschrägten Vorderkanten weist die Verpackung im Querschnitt eine sechsec­ kige Gestalt auf.
In besonderer Weise ist der Zuschnitt gestaltet für die Ferti­ gung solcher Klappschachteln. Aufrechte, schmale Seitenwände von Schachtelteil und Deckel bestehen aus einander überdecken­ den und miteinander verbundenen inneren und äußeren Seitenlap­ pen und Deckel-Seitenlappen. Sowohl die an der Schachtel- Rückwand und an der Deckel-Rückwand angeordneten Seitenlappen bzw. Deckel-Seitenlappen wie auch die an der Schachtel- Vorderwand und an der Deckel-Vorderwand angeordneten (äußeren) Seitenlappen und Deckel-Seitenlappen sind mit einer geringeren Breite ausgebildet als die Gesamtbreite der Seitenwände bzw. der Klappschachtel selbst. Dadurch ist eine Überdeckung der Seitenlappen und Deckel-Seitenlappen nur im Bereich außerhalb der abgeschrägten oder abgerundeten (Vorder-)Kanten gegeben.
Eine weitere Besonderheit der Klappschachtel bzw. des Zu­ schnitts besteht darin, daß Ecklappen, die bei der fertigen Klappschachtel an der Innenseite einer Stirnwand des Deckels oder an einer Bodenwand des Schachtelteils andererseits anlie­ gen, eine größere Breite aufweisen als die Seitenlappen und Deckel-Seitenlappen, und zwar derart, daß diese Ecklappen sich über die volle Breite der Stirnwand bzw. der Bodenwand inner­ halb der Klappschachtel erstrecken. Dadurch übernehmen diese Ecklappen eine abstützende Funktion innerhalb des Deckels und des Schachtelteils.
Des weiteren erstrecken sich die Ecklappen unmittelbar bis an die seitlich benachbarten Bereiche des Zuschnitts für die Klappschachtel, nämlich bis an Stirnwand und Bodenwand. Gegen­ über diesen Zuschnitteilen sind die Ecklappen durch einen Stanzschnitt abgeteilt.
Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich auf die Gestaltung der Klappschachtel sowie vor allem auf die Ausbildung der Zu­ schnitte für Klappschachteln mit abgeschrägten oder runden Vor­ derkanten.
Ausführungsbeispiele der Packungen und der Zuschnitte für diese werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Klappschachtel mit abgeschrägten Vorderkanten in perspektivischer Ansicht,
Fig. 2 die Klappschachtel gemäß Fig. 1 in Draufsicht bei geöffnetem Deckel, in vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 die Klappschachtel gemäß Fig. 1 und Fig. 2 in ge­ schlossener Stellung, in Draufsicht,
Fig. 4 einen Zuschnitt für eine Klappschachtel gemäß Fig. 1 bis 3 - ohne Kragen - in ausgebreitetem Zustand,
Fig. 5 einen gesonderten Zuschnitt für einen Kragen,
Fig. 6 eine Einzelheit VI in Fig. 4, in vergrößertem Maß­ stab,
Fig. 7 eine andere Ausführung einer Klappschachtel, nämlich mit abgerundeten Vorderkanten, in perspektivischer Darstellung,
Fig. 8 die Klappschachtel gemäß Fig. 7 bei geöffnetem Dec­ kel in Draufsicht, in vergrößertem Maßstab,
Fig. 9 einen Zuschnitt für die Klappschachtel gemäß Fig. 7 und 8 in ausgebreitetem Zustande
Fig. 10 einen Zuschnitt für einen Kragen der Klappschachtel gemäß Fig. 7 und 8, und
Fig. 11 einen Ausschnitt XI in Fig. 9, bei vergrößertem Maß­ stab.
Die Zeichnungen befassen sich mit Klappschachteln für Zigaret­ ten. Der Grundaufbau dieses Packungstyps besteht aus einem (unteren) Schachtelteil 10 und einem (oberen) Deckel 11. Diese Packungsteile sind schwenkbar miteinander verbunden. Weiterhin ist hier ein Kragen 12 Teil der Verpackung. Innerhalb derselben ist eine Gruppe von Zigaretten verpackt, die von einem Innenzu­ schnitt aus Papier oder Stanniol umgeben ist und so einen den Innenraum der Verpackung ausfüllenden Zigaretten-Block 13 bil­ det.
Die im wesentlichen quaderförmige Klappschachtel besteht aus einer Schachtel-Vorderwand 14, einer gegenüberliegenden Schach­ tel-Rückwand 15, Deckel-Vorderwand 16 und Deckel-Rückwand 17, schmalen, aufrechten Seitenwänden, nämlich Schachtel­ seitenwänden 18, 19 und Deckel-Seitenwänden 20, 21. Zum Schach­ telteil 10 gehört eine Bodenwand 22 und - gegenüberliegend - zum Deckel 11 eine Stirnwand 23. Schachtelteil 10 und Deckel 11 sind durch eine quergerichtete Gelenklinie 37 zwischen Schach­ tel-Rückwand 15 und Deckel-Rückwand 17 schwenkbar miteinander verbunden.
Der Zuschnitt für eine derartige Klappschachtel ist so aufge­ baut, daß die vorgenannten Wandbereiche durch längs- und quer­ gerichtete Faltlinien im Bereich eines Zuschnitts (Fig. 4 bzw. Fig. 9) voneinander abgegrenzt sind. Die Schachtel- Seitenwände 18, 19 werden durch Seitenlappen 24 und 25 gebil­ det, die einander überdecken und durch Klebung oder dergleichen miteinander verbunden sind. Üblicherweise liegen die mit der Schachtel-Rückwand 15 verbundenen Seitenlappen 24 innen und die mit der Schachtel-Vorderwand 14 verbundenen Seitenlappen 25 au­ ßen.
Analog hierzu bestehen die Deckel-Seitenwände 20, 21 aus Dec­ kel-Seitenlappen 26 und 27. Üblicherweise außenliegende Deckel- Seitenlappen 26 sind mit der Deckel-Vorderwand 16 und innenlie­ gende Deckel-Seitenlappen 27 mit der Deckel-Rückwand 17 verbun­ den.
Von Bedeutung sind weiterhin Ecklappen. Es handelt sich dabei einerseits um Deckel-Ecklappen 28 und andererseits um Boden- Ecklappen 29. Diese Faltlappen sind mit angrenzenden Seitenlap­ pen verbunden, nämlich die Deckel-Ecklappen 28 mit den innen­ liegenden Deckel-Seitenlappen 27 und die Boden-Ecklappen 29 mit den innenliegenden Seitenlappen 24.
Weiterhin gehört zum Zuschnitt ein Deckel-Innenlappen 67, der am freien Rand der Deckel-Vorderwand 16 angebracht und gegen dessen Innenseite umgefaltet ist.
Die Besonderheit der Klappschachtel besteht darin, daß aufrech­ te Längskanten der Klappschachtel, nämlich zwei Vorderkanten 30 und 31 einerseits und gegenüberliegende Rückkanten 32, 33 ande­ rerseits unterschiedlich gestaltet sind. Die Rückkanten 32, 33, die sich über die volle Höhe der Klappschachtel erstrecken, sind im Querschnitt rechtwinklig ausgebildet. Schachtel- Rückwand 15 und Deckel-Rückwand 17 einerseits sowie die Schach­ tel-Seitenwände 18, 19 und Deckel-Seitenwände 20, 21 anderer­ seits stoßen im Bereich dieser Rückkanten 32, 33 rechtwinklig aneinander.
Abweichend gestaltet sind die Vorderkanten 30, 31. Beim Ausfüh­ rungsbeispiel der Fig. 1 bis 6 sind diese Vorderkanten 30, 31 abgeschrägt, während bei dem Beispiel gemäß Fig. 7 bis Fig. 11 abgerundete, also im Querschnitt teilkreisförmige Vorderkan­ ten 30, 31 gebildet sind. Auch diese besonders gestalteten Vor­ derkanten 30, 31 erstrecken sich über die volle Höhe der Klapp­ schachtel.
Bei dem erstgenannten Ausführungsbeispiel ergibt sich aufgrund der Packungsgestaltung ein sechseckiger Querschnitt mit zwei zusätzlichen Schrägkanten 34, 35 und einem dazwischen angeord­ neten Materialstreifen 36. Der Materialstreifen 36 ist vorzugs­ weise unter einem Winkel von 45° gerichtet. Die Breite ist auf den Durchmesser der Zigaretten abgestimmt, so daß hier die Ver­ packung an die Kontur der Zigarettengruppe angepaßt ist. Die Ausgestaltung der Vorderkanten 30, 31 gilt auch für den Kra­ gen 12.
Die Gestaltung der Klappschachtel ergibt sich durch einen be­ sonderen Zuschnitt (Fig. 4, Fig. 6; Fig. 9, Fig. 11). Im Be­ reich der Schachtel-Vorderwand 14 und der Deckel-Vorderwand 16 sind die zugeordneten Seitenlappen 25 bzw. Deckel- Seitenlappen 26 von den genannten Zuschnittbereichen durch zwei parallele Faltlinien für die Bildung der Schrägkanten 34, 35 abgegrenzt. Die Schachtel-Rückwand 15 und die Deckel- Rückwand 17 sind gegenüber den angrenzenden Seitenlappen 24 bzw. Deckel-Seitenlappen 27 durch Längsfaltlinien 38, 39 abge­ grenzt. Diese erstreckt sich - in Längsrichtung des Zuschnitts gesehen - in einer Ebene zwischen den Faltlinien für die Schrägkanten 34, 35. Dadurch haben Schachtel-Rückwand 15 und Deckel-Rückwand 17 eine etwas größere Breite als Schachtel- Vorderwand und Deckel-Vorderwand.
Die Breite der Seitenlappen 24 . . . 27 ist besonders ausgewählt, ist nämlich deutlich geringer als die Gesamtbreite bzw. Tiefe der Klappschachtel. Durch diese geometrischen Proportionen ist gewährleistet, daß die Seitenlappen 24, 25 sowie Deckel- Seitenlappen 26, 27 einander nur außerhalb des Bereichs der Vorderkanten 30, 31 überdecken. Die äußeren Seitenlappen 25 und Deckel-Seitenlappen 26 erstrecken sich an der Rückseite der Klappschachtel bis etwa zur Rückkante 32, 33. Die inneren Sei­ tenlappen 24 bzw. Deckel-Seitenlappen 27 enden vor der zuge­ kehrten Schrägkante 34 (Fig. 2), erstrecken sich also nicht bis in den Bereich des Materialstreifens 36.
Eine weitere Besonderheit betrifft die Positionierung und Aus­ gestaltung der Ecklappen 28, 29. In Querrichtung des Zuschnitts (Fig. 4, Fig. 9) ragen die Deckel-Ecklappen 28 und Boden- Ecklappen 29 über die Kontur des Zuschnitts hinweg. Dadurch er­ gibt sich in dieser Richtung eine Abmessung der Ecklappen 28, 29, die der Breite bzw. Tiefe des Innenraums der Klappschachtel entspricht. Die Deckel-Ecklappen 28 sind mit den benachbarten Deckel-Seitenlappen 27 verbunden, jedoch gegenüber der eben­ falls benachbarten Stirnwand 23 lückenfrei lediglich durch ei­ nen Stanzschnitt 40 abgeteilt. Gleichermaßen sind die Boden- Ecklappen 29 mit den angrenzenden inneren Seitenlappen 24 ver­ bunden, jedoch gegenüber der benachbarten Bodenwand 22 entspre­ chend durch einen Stanzschnitt 41 abgetrennt.
Eine dem Deckel-Seitenlappen 27 bzw. dem Seitenlappen 24 zuge­ kehrte, außenliegende Ecke der Ecklappen 28, 29 ist als Schrägecke 42 ausgebildet. Diese stößt bei der fertigen Klappschachtel jeweils passend gegen den Materialstreifen 36 im Bereich des Deckels 11 bzw. des Schachtelteils 10.
Die Position der so ausgebildeten Ecklappen 28, 29 ergibt sich hinsichtlich des Deckel-Ecklappens 28 insbesondere aus Fig. 2. Der Deckel-Ecklappen 28 sitzt passend in einem seitlichen Be­ reich des Deckels 11 unter Anlage an der Deckel-Vorderwand 16 und der Deckel-Rückwand 17. Seitlich ist eine Faltkante 43 ge­ bildet aufgrund der Verbindung mit dem Deckel-Seitenlappen 27.
Zwischen den Ecklappen 28, 29 einerseits und den jeweils äuße­ ren Seitenlappen 25 bzw. Deckel-Seitenlappen 26 ist ein Stanz­ ausschnitt 44, 45 gebildet. In diesem Bereich liegt die Stirn­ wand 23 bzw. die Bodenwand 22 frei unter Bildung einer Abschrä­ gung 46, 47. Stirnwand 23 und Bodenwand 22 erhalten dadurch ei­ ne der Querschnittsform der Klappschachtel entsprechende Kon­ tur. Die freiliegenden Abschrägungen 46, 47 stoßen passend ge­ gen aufrechte Wände der Klappschachtel, nämlich gegen die Mate­ rialstreifen 36 im Bereich des Deckels 11 und des Schachtel­ teils 10.
Der Kragen 12 (Fig. 5) ist an die Gestalt der Verpackung ange­ paßt. Eine Kragen-Vorderwand 48 ist von angrenzenden Kragen- Seitenlappen 49, 50 durch zwei parallele Faltlinien 51, 52 ge­ trennt. Diese können durch Prägung markiert sein oder - wie in Fig. 5 - durch Stanzschnitte. Zwischen den Faltlinien 51, 52 wird ein Materialstreifen 53 gebildet, analog zu dem Material­ streifen 36.
Der so ausgebildete Kragen 12 sitzt in der üblichen Weise im oberen Bereich des Schachtelteils 10 unter Verbindung mit der Innenseite der Schachtel-Vorderwand 14 und der Schachtel- Seitenwände 18, 19. Ein oberer Teilbereich des Kragens 12 ragt aus dem Schachtelteil 10 heraus. Der Kragen 12 ist, passend zur Gestaltung der Klappschachtel, ebenfalls mit abgeschrägten Kan­ ten zwischen Kragen-Vorderwand 48 und Kragen-Seitenlappen 49, 50 versehen. Die Kragen-Seitenlappen 49, 50 erstrecken sich da­ bei bis zur Schachtel-Rückwand 17 (Fig. 2).
Fig. 7 bis 11 zeigen Einzelheiten einer Klappschachtel, die analog zu dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ausgebildet ist, jedoch mit Vorderkanten 30, 31 in der Ausführung als Rund­ kanten 54, 55. Der Querschnitt dieser Rundkanten 54, 55 ent­ spricht etwa dem eines Viertelkreises, und zwar in den Abmes­ sungen angepaßt an den Durchmesser einer Zigarette. Der Ziga­ rettenblock 13 kann dadurch im vorderseitigen Bereich form­ schlüssig Aufnahme finden in der Klappschachtel.
Der Zuschnitt (Fig. 9, Fig. 11) ist analog ausgebildet zu dem beschriebenen Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 und 6. Die Rund­ kanten 54, 55 werden durch einen Prägestreifen 56 definiert, der aus einer Anzahl von parallelen Längsrillen besteht. Dies gilt für den Bereich zwischen Schachtel-Vorderwand 14 einer­ seits und den Seitenlappen 25 andererseits sowie für den Be­ reich zwischen der Deckel-Vorderwand 16 und den Deckel- Seitenlappen 26.
Die Abmessungen der Seitenlappen 24 . . 27 entsprechen denjenigen der Fig. 4. Dies gilt auch für die Ecklappen 28 und 29. Die Schrägecke ist dabei ersetzt durch eine der Querschnittskontur der Verpackung entsprechenden Rundecke 57. Die Stirnwand 23 und die Bodenwand 22 sind an den der Packungsvorderseite zugekehr­ ten Ecken mit Abrundungen 58, 59 ausgebildet. Diese liegen formschlüssig an den aufrechten Rundkanten 54, 55 des Schach­ telteils 10 und des Deckels 11 an.
In abweichender Weise ist hier der Deckel-Innenlappen 60 ge­ staltet. Dieser ist in Querrichtung breiter als die entspre­ chende Abmessung der Deckel-Vorderwand 16. Seitlich überstehen­ de Flügel 61, 62 sind mit Prägungen bzw. Stanzungen 63 in Längsrichtung versehen. Bei der fertigen Klappschachtel (Fig. 8) liegen diese Flügel 61, 62 im Bereich der Rundkan­ ten 54, 55 innenseitig im Deckel als Abstützung.
Der Kragen 12 für die Klappschachtel mit Rundkanten 54, 55 ist analog zum Kragen 12 gemäß Fig. 5 ausgebildet. Zwischen der Kragen-Vorderwand 48 einerseits und Kragen-Seitenlappen 49, 50 andererseits ist ein Prägestreifen 64 gebildet mit parallelen Rillungen. Hieraus wird jeweils eine Kragen-Rundkante 65, 66 geformt, die sich innenseitig im Bereich der Rundkanten 54, 55 von Schachtelteil 10 und Deckel 11 erstreckt (Fig. 8).
Bezugszeichenliste
10 Schachtelteil
11 Deckel
12 Kragen
13 Zigarettenblock
14 Schachtel-Vorderwand
15 Schachtel-Rückwand
16 Deckel-Vorderwand
17 Deckel-Rückwand
18 Schachtel-Seitenwand
19 Schachtel-Seitenwand
20 Deckel-Seitenwand
21 Deckel-Seitenwand
22 Bodenwand
23 Stirnwand
24 Seitenlappen
25 Seitenlappen
26 Deckel-Seitenlappen
27 Deckel-Seitenlappen
28 Deckel-Ecklappen
29 Boden-Ecklappen
30 Vorderkante
31 Vorderkante
32 Rückkante
33 Rückkante
34 Schrägkante
35 Schrägkante
36 Materialstreifen
37 Gelenklinie
38 Faltlinie
39 Faltlinie
40 Stanzschnitt
41 Stanzschnitt
42 Schrägecke
43 Faltkante
44 Stanzausschnitt
45 Stanzausschnitt
46 Abschrägung
47 Abschrägung
48 Kragen-Vorderwand
49 Kragen-Seitenlappen
50 Kragen-Seitenlappen
51 Faltlinie
52 Faltlinie
53 Materialstreifen
54 Rundkante
55 Rundkante
56 Prägestreifen
57 Rundecke
58 Abrundung
59 Abrundung
60 Deckel-Innenlappen
61 Flügel
62 Flügel
63 Stanzung
64 Prägestreifen
65 Kragen-Rundkante
66 Kragen-Rundkante
67 Deckel-Innenlappen

Claims (8)

1. Klappschachtel (Hinge-Lid-Packung) mit im wesentlichen qua­ derförmiger Gestalt aus dünnem Karton oder ähnlichem Verpac­ kungsmaterial zur Aufnahme einer Zigarettengruppe, bestehend aus einem Schachtelteil (10), einem Deckel (11) und vorzugswei­ se einem Kragen (12), wobei der Deckel (11) im Bereich einer Schachtel-Rückwand (15) und einer Deckel-Rückwand (17) schwenk­ bar mit dem Schachtelteil (10) verbunden und der Kragen (12) mit Kragen-Vorderwand (48) sowie Kragen-Seitenlappen (49, 50) im Schachtelteil (10) verankert ist, derart, daß die Kragen- Vorderwand (48) innenseitig an einer Schachtel-Vorderwand (16) und die Kragen-Seitenlappen (49, 50) innenseitig an Schachtel- Seitenwänden (18, 19) anliegen, dadurch gekenn­ zeichnet, daß aufrechte Vorderkanten (30, 31) des Schachtelteils (10), des Deckels (11) und gegebenenfalls des Kragens (12) abgeschrägt oder abgerundet und gegenüberliegende aufrechte Rückkanten (32, 33) von Schachtelteil (10) und Dec­ kel (11) im Querschnitt rechteckig ausgebildet sind.
2. Klappschachtel (Hinge-Lid-Packung) mit im wesentlichen quaderförmiger Gestalt aus dünnem Karton oder ähnlichem Verpac­ kungsmaterial zur Aufnahme einer Zigarettengruppe, bestehend aus einem Schachtelteil (10) und einem Deckel (11), wobei der Deckel (11) im Bereich einer Schachtel-Rückwand (15) und einer Deckel-Rückwand (17) schwenkbar mit dem Schachtelteil (10) ver­ bunden ist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
  • a) zwei aufrechte Längskanten des Schachtelteils (10) und des Deckels (11) sind abgeschrägt oder abgerundet ausgebildet, die anderen beiden Längskanten sind im Querschnitt recht­ winklig,
  • b) schmale, langgestreckte Seitenwände (18, 19; 20, 21) beste­ hen aus einander überdeckenden Seitenlappen (24, 25) bzw. Deckel-Seitenlappen (26, 27), wobei die Seitenlappen bzw. Deckel-Seitenlappen einander lediglich im Bereich außerhalb der abgeschrägten oder abgerundeten Längskanten überdecken,
  • c) mit den Seitenlappen (24, 25) im Bereich einer Boden­ wand (22) bzw. mit den Deckel-Seitenlappen (26, 27) im Be­ reich einer Stirnwand (23) verbundene Boden-Ecklappen (29) und/oder Deckel-Ecklappen (28) entsprechen in ihrer Breite bzw. Querabmessung der Breite der Bodenwand (22) bzw. der Stirnwand (23).
3. Klappschachtel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Boden-Ecklappen (29) und/oder die Deckel-Ecklappen (28) im Bereich der den abgeschrägten oder abgerundeten Längskanten zu­ gekehrten Ecken eine Schrägecke (42) bzw. eine Rundecke (57) aufweisen, derart, daß die Ecklappen (28, 29) passend im Be­ reich von Schrägkanten (34, 35) oder Rundkanten (54, 55) sowie gegenüberliegend an Kanten mit rechtwinkligem Querschnitt pas­ send anliegen.
4. Zuschnitt für die Herstellung von Klappschachteln (Hinge- Lid-Packungen) aus dünnem Karton oder ähnlichem Verpackungsma­ terial zur Aufnahme einer Zigarettengruppe, mit durch Faltlini­ en (38, 39) voneinander abgegrenzten Bereichen zur Bildung von Faltlappen und Wänden für einen Schachtelteil (10) und einen Deckel (11), nämlich aufeinanderfolgend Schachtel-Vorderwand (14), Bodenwand (22), Schachtel-Rückwand (15), Deckel- Rückwand (17), Stirnwand (23), Deckel-Vorderwand (16) und Sei­ tenlappen (24, 25) bzw. Deckel-Seitenlappen (26, 27) zur Bil­ dung von Schachtel-Seitenwänden (18, 19) und Deckel- Seitenwänden (20, 21), gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
  • a) zwischen den äußeren Seitenlappen (25) bzw. Deckel- Seitenlappen (26) einerseits und der diesen zugeordneten Schachtel-Vorderwand (14) bzw. der Deckel-Vorderwand (16) ist ein durch Faltlinien (34, 35) begrenzter Materialstrei­ fen (36) für die Bildung abgeschrägter Vorderkanten (30, 31) angeordnet,
  • b) Schachtel-Vorderwand (14) und Deckel-Vorderwand (16) sind zwischen den inneren Faltlinien (35) mit geringerer Breite ausgebildet als Schachtel-Rückwand (15) und Deckel- Rückwand (17),
  • c) die Seitenlappen (24, 25) und Deckel-Seitenlappen (26, 27) sind mit geringerer Breite ausgebildet als die Tiefe der Klappschachtel, derart, daß einander zugeordnete Seitenlap­ pen (24 . . . 27) einander nur in einem Bereich außerhalb der abgeschrägten Vorderkanten (30, 31) überdecken.
5. Zuschnitt für die Herstellung von Klappschachteln (Hinge- Lid-Packungen) aus dünnem Karton oder ähnlichem Verpackungsma­ terial zur Aufnahme einer Zigarettengruppe, mit durch Faltlini­ en (38, 39) voneinander abgegrenzten Bereichen zur Bildung von Faltlappen und Wänden für einen Schachtelteil (10) und einen Deckel (11), nämlich aufeinanderfolgend Schachtel-Vorderwand (14), Bodenwand (22), Schachtel-Rückwand (15), Deckel-Rückwand (17), Stirnwand (23), Deckel-Vorderwand (16) und Seitenlappen (24, 25) bzw. Deckel-Seitenlappen (26, 27) zur Bildung von Schachtel-Seitenwänden (18, 19) und Deckel-Seitenwänden (20, 21), gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
  • a) zwischen den äußeren Seitenlappen (25) bzw. Deckel- Seitenlappen (26) einerseits und der diesen zugeordneten Schachtel-Vorderwand (14) bzw. der Deckel-Vorderwand (16) ist ein Prägestreifen (56) für die Bildung abgerundeter Vorderkanten (30, 31) angeordnet,
  • b) Schachtel-Vorderwand (14) und Deckel-Vorderwand (16) sind zwischen den Prägestreifen (56) mit geringerer Breite aus­ gebildet als Schachtel-Rückwand (15) und Deckel- Rückwand (17),
  • c) die Seitenlappen (24, 25) und Deckel-Seitenlappen (26, 27) sind mit geringerer Breite ausgebildet als die Tiefe der Klappschachtel, derart, daß einander zugeordnete Seitenlap­ pen (24 . . . 27) einander nur in einem Bereich außerhalb der abgerundeten Vorderkanten (30, 31) überdecken.
6. Zuschnitt nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Seitenlappen (24, 25) verbundene Boden- Ecklappen (29) und/oder mit den Deckel-Seitenlappen (27) ver­ bundene Deckel-Ecklappen (28) eine Breite aufweisen - in Quer­ richtung des Zuschnitts -, die (etwa) der Breite der Boden­ wand (22) bzw. Stirnwand (23) entspricht.
7. Zuschnitt nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Seitenlappen (24) verbundene Boden-Ecklappen (29) und/oder mit den Deckel-Seitenlappen (27) verbundene Deckel- Ecklappen (28) abstandslos an der Bodenwand (22) bzw. an der Stirnwand (23) seitlich anliegen und lediglich durch einen Stanzschnitt (41 bzw. 40) getrennt sind.
8. Zuschnitt nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnete daß zwi­ schen den Deckel-Ecklappen (28) einerseits und den äußeren Dec­ kel-Seitenlappen (26) andererseits sowie zwischen den Boden- Ecklappen (29) einerseits und den äußeren Seitenlappen (25) an­ dererseits jeweils ein Stanzausschnitt (44, 45) gebildet ist, derart, daß Abschrägungen (46, 47) oder Abrundungen (58, 59) der Stirnwand (23) oder Bodenwand (22) freiliegen.
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