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DE19518200A1 - Gebäudedach mit wenigstens einem Wasserrückhalteelement sowie Wasserrückhalteelement für ein solches Gebäudedach - Google Patents

Gebäudedach mit wenigstens einem Wasserrückhalteelement sowie Wasserrückhalteelement für ein solches Gebäudedach

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DE19518200A1
DE19518200A1 DE19518200A DE19518200A DE19518200A1 DE 19518200 A1 DE19518200 A1 DE 19518200A1 DE 19518200 A DE19518200 A DE 19518200A DE 19518200 A DE19518200 A DE 19518200A DE 19518200 A1 DE19518200 A1 DE 19518200A1
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DE
Germany
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roof
water retention
retention element
carrier web
honeycomb structure
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19518200A
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English (en)
Inventor
Johann Dr Vielberth
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Vielberth Inst Entw & Forsch
Original Assignee
Vielberth Inst Entw & Forsch
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Publication date
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Application filed by Vielberth Inst Entw & Forsch filed Critical Vielberth Inst Entw & Forsch
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Priority to PCT/DE1995/001269 priority patent/WO1996011313A1/de
Priority to AU34700/95A priority patent/AU3470095A/en
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
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    • E04D13/1606Insulation of the roof covering characterised by its integration in the roof structure
    • E04D13/1662Inverted roofs or exteriorly insulated roofs
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    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A30/00Adapting or protecting infrastructure or their operation
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Gebäudedach gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1 sowie auf ein Wasserrückhalteelement gemäß Oberbegriff Patentanspruch 6.
In zunehmendem Maße erfolgt eine Begrünung von Gebäudedächern, und zwar mit der Zielsetzung, hierdurch den Abflußbeiwert eines Daches, d. h. insbesondere auch die beim Regen unmittelbar in einen Abwasserkanal abfließende Wassermenge zu reduzieren und so einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung des Wasserhaushaltes und des Kleinklimas zu liefern.
Dachbegrünungen werden mit Pflanzen durchgeführt, die auch größere Trockenperioden überstehen können. Allerdings erfordern derartige Begrünungen einen speziellen, sehr teuren Dachaufbau mit komplizierten Folien, die auch wurzelbeständig sein müssen. Trotzdem lassen sich durch Wurzel verursachte Schäden und Undichtigkeiten am Dach bzw. an der das Dach abdichtenden Dachhaut nicht ausschließen. Nachteilig ist auch, daß anfallende Reparaturen am Dach und insbesondere an der Dachhaut sehr arbeitsintensiv sind und nur mit hohen Kosten durchgeführt werden können.
Bei einer bekannten, für eine Begrünung vorgesehenen Dachkonstruktion (DE-OS 35 02 296) sind auf dem mit der dichtenden Dach haut versehenen tragenden Unterbau trogartige Wasserspeicherelemente angeordnet. Über diesen befindet sich ein Filter- und Bewässerungsvlies, welches die Unterlage für das zum Wurzeln der Begrünung dienende Pflanzsubstrat bildet. Die trogartigen Wasserrückhalteelemente können bei starkem Regen überschüssiges, vom Pflanzsubstrat nicht aufgenommenes Regenwasser sammeln, welches dann in trockneren Zeiten über das Filter- und Bewässerungsvlies an das Pflanzsubstrat wieder abgegeben wird. Speziell auch dieses bekannte Gebäudedach ist aufwendig und teuer.
Nachteilig ist bei begrünten Gebäudedächern grundsätzlich auch, daß die Wasseraufnahme und Abgabe relativ langsam erfolgt, große Massen bzw. Räume für die Wasseraufnahme erforderlich sind, was auch große zusätzliche Dachlasten und damit eine Verteuerung des tragenden Dachunterbaus bedingt. Weiterin ist auch die bei Grasdächern geschaffene Grünsubstanz ebenso vernachlässigbar wie eine Klimaverbesserung.
Mit dem Hauptpatent wird demnach angestrebt, ein Gebäudedach bzw. ein Wasserrückhalteelement aufzuzeigen, welches mit äußerst geringem Aufwand insbesondere auch bei der Herstellung ein Speichern von Regenwasser und Abgeben des gespeicherten Wassers an die Umgebung in optimaler Weise durch Verdunsten ermöglicht. Die Besonderheit des Gebäudedaches bzw. des Wasserrückhalteelementes gemäß dem Hauptpatent besteht darin, daß das Wasserrückhalteelement frei zugänglich an der Oberseite des Daches vorgesehen ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Gebäudedach mit wenigstens einem Wasserrückhalteelement bzw. ein Wasserrückhalteelement für ein derartiges Gebäudedach aufzuzeigen, welches ein weiter verbessertes Speichervermögen gewährleistet.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Gebäudedach entsprechend dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 sowie ein Wasserrückhalteelement entsprechend dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 7 ausgebildet.
Ein wesentliches Merkmal aus der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß das wenigstens eine Wasserrückhalteelement bzw. der das Regenwasser speichernde Raum von den Ausnehmungen der Wabenstruktur auf der Trägerbahn gebildet ist, wobei dieses Material entweder aufrollbar oder von kleinen, handlichen Platten gebildet wird, also schwere, starre, trog- oder rinnenartige Wasserrückhalteelemente vermieden sind. Durch die Wabenstruktur lassen sich auf engstem Raum eine große Anzahl von stabilen Ausnehmungen realisieren, und zwar in wirtschaftlichlichster Weise. Das wenigstens eine Wasserrückhalteelement ist frei zugänglich auf der Außenseite des Daches angeordnet. Regenwasser kann somit ohne Verzögerung von dem Wasserrückhalteelement aufgenommen und bei fehlendem Regen bzw. in Trockenzeiten ebenfalls ohne Verzögerung an die Umgebung abgegeben werden, so daß die angestrebte Reduzierung des Abflußbeiwertes des Gebäudedachs, d. h. der über den Kanal abfließenden Regenwassermenge sowie die angestrebte Verbesserung des Wasserhaushaltes und des Kleinklimas mit geringem Aufwand, insbesondere auch mit einer geringen Masse für das Wasserrückhalteelement in optimalster Weise erreicht werden. Selbst bei extremen, in unserem Klimabereich allerdings eher seltenen Regengüssen, bei denen in kurzer Zeit etwa 100 bis 120 l Regen pro Quadratmeter fallen, ist ein relativ geringer Schichthöhenaufbau für die Wabenstruktur ausreichend.
Das erfindungsgemäße Gebäudedach bzw. das dortige Wasserrückhalteelement sind wesentlich besser als bisherige Systeme.
Die Trägerbahn und die Wabestruktur sind vorzugsweise einstückig hergestellt, und zwar aus Kunststoffmaterial oder aus Gummi.
Bei der Erfindung besteht die Möglichkeit, die gesamte Fläche des Gebäudedaches mit einem oder mit mehreren Wasserrückhalteelementen zu versehen. Grundsätzlich besteht aber auch die Möglichkeit, die von den Wasserrückhalteelementen eingenommene Fläche des Gebäudedaches den jeweiligen klimatischen Verhältnissen anzupassen, so daß eine optimale Wasseraufnahme und Verdunstung erreicht wird.
Der Höhenaufbau ist variabel und kann dem jeweils gewünschten Abflußbeiwert angepaßt werden. Das System bleibt auch im Winter aktiv, da die Rückhaltung trotz Frost in den Hohlräumen gewährleistet ist.
Bei der Erfindung kann das jeweilige Wasserrückhalteelement auch farblich gestaltet werden, um einen bestimmten optischen Eindruck zu erzielen. Insbesondere läßt sich durch die farbliche Gestaltung auch der Verdunstungseffekt steigern und reduzieren, d. h. beispielsweise eine dunkle oder schwarze Farbgebung erhöht die Verdunstung, während eine helle oder weiße Farbgebung eine geringere Verdunstung des gespeicherten Wassers bedeutet.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß das Gebäudedach hinsichtlich des Dachunterbaus und der das Dach abdichtenden Dachaußenhaut in gleicher Weise wie herkömmliche, unbegrünte Dächer ausgebildet werden kann, also keine besonderen Konstruktionen notwendig sind.
Die Befestigung des wenigstens einen Wasserrückhalteelementes auf dem Dach kann in der unterschiedlichsten Weise erfolgen, und zwar durch Kleben, Schweißen, durch mechanische Befestigungselemente unterschiedlichster Art, durch Spannelemente und auch Netze oder netzartige Halteelemente usw.
Die Reinigung ist besonders einfach. Es besteht nicht die Gefahr, daß sich die Wasserrückhalteelemente mit Staub oder Fremdstoffen zulegen. Vielmehr können Staub oder Fremdstoffe durch Abspritzen leicht entfernt werden.
Wesentliche Vorteile der Erfindung lassen sich, wie folgt, zusammenfassen:
Das erfindungsgemäße Gebäudedach zeichnet sich durch eine einfache Konstruktion aus.
Das Wasserrückhaltesystem bzw. die verwendeten Rückhalteelemente lassen sich auch nachträglich ohne Probleme auf gängigen Dachtypen aufbringen. Zusätzliche statische Auflagen sind nicht erforderlich, da Schneelasten ohnehin berücksichtigt sind.
Die Wasserrückhalteelemente sind jederzeit entfernbar sowie ggf. austauschbar. Die Erfindung eignet sich für Gebäudedächer unterschiedlichster Art. Insbesondere aber bei Industriebauten ermöglicht die Erfindung eine Verkleinerung der firmen internen Abwassersysteme sowie der firmeninternen Wasseraufbereitung oder eines Wasserrückhaltebeckens und trägt daher wesentlich zur Kostensenkung bei.
Auch für Kommunen bietet die Erfindung wesentliche Vorteile, und zwar ebenfalls durch eine mögliche Reduzierung der Größe oder Kapazität des öffentlichen Abwasserkanalnetzes.
Bei geringer Dachlast stellt die Erfindung ein großes Rückhaltevermögen sicher.
Durch die Möglichkeit einer schnellen Wasseraufnahme und auch schnellen Wasserrückführung (durch Verdunsten) an die Umgebung wird auch eine wesentliche Verbesserung des Kleinklimas in der Umgebung sowie eine wesentliche Verbesserung des Klimas in dem betreffenden Gebäude erreicht.
Schließlich trägt auch das wenigstens eine Wasserrückhalteelement nicht unwesentlich zur Wärmedämmung bzw. im Sommer zur Absenkung der Dachtemperaturen bei. Weiterhin schützt das Wasserrückhalteelement die Dachhaut vor UV-Strahlung und trägt damit zur Erhöhung der Lebensdauer der Dachhaut bei.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in vereinfachter Darstellung und im Querschnitt ein als Flachdach ausgebildetes Gebäudedach gemäß der Erfindung;
Fig. 2 in vergrößerter Teildarstellung eine Draufsicht auf das Gebäudedach der Fig. 1;
Fig. 3 und 4 in ähnlichen Darstellungen wie Fig. 1 Schrägdächer.
Die Fig. 1 zeigt in sehr schematischer Darstellung ein als Flachdach ausgebildetes Gebäudedach 20, an welchem an der Oberfläche freiliegend eine Vielzahl von Wasserrückhalteelementen 21 vorgesehen sind, die beispielsweise die gesamte Fläche des Gebäudedachs 20 einnehmen. Die Wasserrückhalteelemente 21 bestehen aus Bahnen 22, die an der Oberseite mit einer Wabenstruktur 23 einstückig hergestellt sind, welche eine Vielzahl von wabenartig ausgebildeten und aneinander angrenzenden röhrchenartige Ausnehmungen 24 bilden, die jeweils einen sechseckförmigen Querschnitt besitzen, an der Oberseite, d. h. an der der Trägerbahn 22 abgewandten Seite offen sind und an ihrem Boden sowie Umfang verschlossen sind. Bevorzugt ist die Wabenstruktur 22 einstückig mit der jeweiligen Trägerbahn aus einem elastischen Material hergestellt, so daß die Trägerbahn mit der Wabenstruktur für den Transport aufgerollt werden kann. Die Trägerbahn und die Wabenstruktur 23 sind dabei vorzugsweise einstückig hergestellt.
Das Gebäudedach 20 besteht weiterhin aus dem Dachunterbau 25, welcher die eigentliche tragende Konstruktion des Gebäudedachs 20 bildet und in der Fig. 1 der einfacheren Darstellung wegen als Platte, beispielsweise als Betonplatte wiedergegeben ist, aber auch eine andere, bekannte Konstruktion aufweisen kann, beispielsweise eine Konstruktion aus Profilblechen mit darüber angeordneter Isolierung oder aber eine Konstruktion unter Verwendung von Balken und eine Holzverschalung, und zwar wiederum bevorzugt mit thermischer Isolierung.
Auf dem Dachunterbau 25 ist in üblicher Weise die das Dach insbesondere gegenüber Wasser und Regen abdichtende Dachhaut 26 aufgebracht, die z. B. aus mehreren Dichtungsbahnen 27 besteht, welche sich über das Gebäudedach erstrecken und an ihren Längskanten einander überlappend aneinander anschließen und mit geeigneten Mitteln an der Oberseite des Dachunterbaus 25 sowie auch an ihren überlappenden Bereichen miteinander dicht verbunden sind. Die Dichtungsbahnen 27 sind beispielsweise solche aus Kunststoff oder aber im einfachsten Fall Bitumen-Dichtungsbahnen. Insbesondere dann, wenn das Gebäudedach 20 kein Flachdach ist, kann selbstverständlich die Dachaußenhaut 26 auch von anderen, für das Eindecken von Dächern üblicherweise verwendeten Materialien gebildet sein, beispielsweise von Dachziegeln, Bitumen- und Kunststoffschindeln, Dachplatten usw.
Die Wasserrückhalteelemente 21 sind auf der Dachaußenhaut 26 in einer Weise befestigt, daß die Dichtigkeit dieser Außenhaut nicht verlorengeht, und zwar beispielsweise durch Verkleben oder Verschweißen der Trägerbahn 22 mit der Außenfläche der Dachhaut 26. Auch andere Befestigungsmethoden sind denkbar.
Die Trägerbahnen 22 und Wabenstruktur 23 bestehen beispielsweise aus Kunststoff oder Gummi.
Auch andere Materialien sind denkbar, insbesondere ist es auch denkbar, die Wasserrückhalteelemente 21 jeweils als starre oder halbelastische plattenartige Elemente auszubilden, wobei die Trägerbahn 22 dann eine Platte aus einem starren, weniger verformbaren oder halbelastischen Kunststoff oder Gummi ist.
Wie die Fig. 3 zeigt, können die Wasserrückhalteelemente 21 auch an Schrägdächern vorgesehen werden. In diesem Fall liegen die einzelnen Ausnehmungen 24 mit ihrer Achse nicht mehr in vertikaler Richtung, sondern sind über der Vertikalen geneigt.
Um auch bei Schrägdächern oder bei einem geneigten Gebäudedach 20′ noch ein ausreichendes Wasserrückhaltevermögen zu erreichen, besitzen die Ausnehmungen 24 der Wabenstruktur 23 eine axiale Höhe, die größer ist als die maximale Querschnittsabmessung.
Fig. 4 zeigt in ähnlicher Darstellung die Fig. 3 ein mit einer Ziegeleideckung versehenes Schrägdach 20′′, auf dem Wasserrückhalteelemente 21 vorgesehen sind.
Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es versteht sich, daß zahlreiche Abwandlungen sowie Änderungen möglich sind, ohne daß dadurch der der Erfindung zugrundeliegende Erfindungsgedanke verlassen wird.
Bezugszeichenliste
20, 20′, 20′′ Gebäudedach
21 Wasserrückhalteelement
22 Trägerbahn
23 Wabenstruktur
24 Ausnehmung
25 Dachunterbau
26 Dach haut
27 Dichtungsbahn

Claims (10)

1. Gebäudedach mit einem tragenden Unterbau (25), mit einer auf diesem angeordneten und das Dach abdichtenden Dachhaut (26) sowie mit wenigstens einem auf der Dachhaut vorgesehenen Wasserrückhalteelement (21) mit einer Vielzahl von Wasser speichernden Räumen, wobei die Dachhaut die Dachaußenhaut ist und das Wasserrückhalteelement (21) frei zugänglich an der Oberseite des Gebäudedachs (20, 20′) angeordnet ist, nach Patent . . . (Patentanmeldung P 44 35 581.5-25), dadurch gekennzeichnet, daß das wenigstens eine Wasserrückhalteelement (21) von einer Trägerbahn (22) gebildet ist, die auf der Dachaußenhaut (26) befestigt ist und auf der der Dachaußenhaut abgewandten Seite eine Wabenstruktur (23) besitzt, die eine Vielzahl von Ausnehmungen (24) bildet, welche an der der Trägerbahn (22) abgewandten Seite offen, an ihrem Boden und Umfang aber verschlossen sind.
2. Gebäudedach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerbahn (22) einstückig mit der Wabenstruktur (23) hergestellt ist.
3. Gebäudedach nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerbahn (22) und die Wabenstruktur (23) aus einem elastischen Material, vorzugsweise aus elastischem Kunststoff oder Gummi bestehen.
4. Gebäudedach nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerbahn und die Wabenstruktur (23) aus einem starren oder halbelastischen Material, vorzugsweise aus Kunststoff oder Gummi bestehen.
5. Gebäudedach nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerbahn (22) und die Wabenstruktur (23) einstückig hergestellt sind.
6. Wasserrückhalteelement insbesondere zur Verwendung bei einem Gebäudedach, mit einer Vielzahl von Wasser speichernden Räumen, wobei das Wasserrückhalteelement (21) frei zugänglich an der Oberseite des Gebäudedachs (20, 20′) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das wenigstens eine Wasserrückhalteelement (21) von einer Trägerbahn (22) gebildet ist, die auf der Dachaußenhaut (26) befestigbar ist und auf der der Dachaußenhaut abgewandten Seite eine Wabenstruktur (23) besitzt, die eine Vielzahl von Ausnehmungen (24) bildet, welche an der der Trägerbahn (22) abgewandten Seite offen, an ihrem Boden und Umfang aber verschlossen sind.
7. Wasserrückhalteelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerbahn (22) einstückig mit der Wabenstruktur (23) hergestellt ist.
8. Wasserrückhalteelement nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerbahn (22) und die Wabenstruktur (23) aus einem elastischen Material, vorzugsweise aus elastischem Kunststoff oder Gummi bestehen.
9. Wasserrückhalteelement nach einem der Ansprüche 6-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerbahn und die Wabenstruktur (23) aus einem starren oder halbelastischen Material, vorzugsweise aus Kunststoff oder Gummi bestehen.
10. Wasserrückhalteelement nach einem der Ansprüche 6-9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerbahn (22) und die Wabenstruktur (23) einstückig hergestellt sind.
DE19518200A 1994-10-05 1995-05-18 Gebäudedach mit wenigstens einem Wasserrückhalteelement sowie Wasserrückhalteelement für ein solches Gebäudedach Withdrawn DE19518200A1 (de)

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