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DE19518951A1 - Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrichtung für Kraftstoffeinspritzmagnetventile - Google Patents

Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrichtung für Kraftstoffeinspritzmagnetventile

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DE19518951A1
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DE
Germany
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fuel
prevention device
intrusion
valve housing
cover
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DE19518951A
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Yoshinori Abiko
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Bosch Corp
Original Assignee
Zexel Corp
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Publication date
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kraft­ stoffeindring-Verhinderungsvorrichtung für ein Kraft­ stoffeinspritzmagnetventil, genauer auf eine Kraftstoff­ eindring-Verhinderungsvorrichtung, die ein Eindringen von Kraftstoff in das Magnetbetätigungselement eines Kraft­ stoffeinspritzmagnetventils verhindert.
Im folgenden wird mit Bezug auf Fig. 6 eine allgemeine Erläuterung eines Niederdruck-Kraftstoffeinspritzmagnet­ ventils des Standes der Technik wie z. B. einer Nieder­ druckdüse für Ottomotoren gegeben.
Fig. 6 ist eine Längsschnittansicht eines Kraftstoffein­ spritzmagnetventils 1 mit einem Ventilgehäuse 2, einem Verbindungsstück 3, einem Kraftstoffzufuhrrohr 4 aus magnetischem Material, einem Ventilanschlag 5, einem Ventilsitz 6 sowie einer Düsenabdeckung 7.
Zwischen dem Ventilgehäuse 2 und dem Kraftstoffzufuhrrohr 4 aus magnetischem Material ist ein Magnetbetätigungsele­ ment 8 vorhanden.
Das Magnetbetätigungselement umfaßt einen Spulenkörper 9, der aus einem nichtmagnetischen Material wie z. B. Poly­ amidharz gefertigt ist und durch den das Kraftstoffzu­ fuhrrohr 4 verläuft, sowie eine auf den Spulenkörper 9 aufgebrachte Spulenwicklung 10. Das Magnetbetätigungsele­ ment 8 wird durch ein über das Verbindungsstück 3 einge­ gebenes Steuersignal erregt und aberregt.
Unmittelbar unterhalb des Kraftstoffzufuhrrohres 4 ist ein Magnetanker 11 angeordnet (wie in Fig. 6 gezeigt), wobei ein in Einheit mit dem Magnetanker 11 bewegliches Nadelventil 12 durch eine Ventilfeder 13 gegen eine Düse 14 an der Spitze des Ventilsitzes 6 vorgespannt ist, so daß es am Ventilsitz 6 anliegt.
Aus dem oberen Abschnitt des Kraftstoffzufuhrrohres 4 wird Kraftstoff einem ersten Kraftstoffdurchlaß 15 zuge­ führt, vom ersten Kraftstoffdurchlaß 15 zu einem zweiten Kraftstoffdurchlaß 16 innerhalb des Magnetankers 11 und dann zu einem dritten Kraftstoffdurchlaß 17 zwischen dem Ventilsitz 6 und dem Nadelventil 12 geleitet. Wenn das Magnetbetätigungselement 8 erregt wird, werden der Magnetanker 11 und das Nadelventil 12 (um den Anhebungs­ wert L) angehoben und aus der Düse 14 wird Kraftstoff in einen (nicht gezeigten) Ansaugkrümmer eingespritzt.
Wenn in das Magnetbetätigungselement, genauer in dessen Spulenwicklung 10, Kraftstoff eindringt, kann die Spulen­ wicklung 10 durch Kraftstoffzusatzmittel, die auf Amin basieren oder ein Sulfatradikal enthalten, korrodiert werden und ausfallen.
Außerdem muß ein Durchdringen von Kraftstoff durch das Magnetbetätigungselement 8 zum Verbindungsstück 3 vermie­ den werden, um eine gute Funktionstüchtigkeit des Kraft­ stoffeinspritzmagnetventil 1 zu gewährleisten.
Das Eindringen von Kraftstoff aus einem durchgehenden Raum 20, der mit den ersten Kraftstoffdurchlässen 15, 16 und 17 verbunden ist, in das Magnetbetätigungselement 8, genauer in die Spulenwicklung 10, wird deshalb verhin­ dert, indem zwischen dem Spulenkörper 9 und der Außenwand des Kraftstoffzufuhrrohres 4 ein erster O-Ring 18 und zwischen dem Spulenkörper 9 und der Innenwand des Ventil­ gehäuses 2 ein zweiter O-Ring 19 vorgesehen sind.
Falls erforderlich, wird das Eindringen von Kraftstoff zusätzlich durch eine Vergußdichtung 21 zum Schutz der äußeren Umfangsfläche des Magnetbetätigungselementes 8 verhindert, wie z. B. in den japanischen Gebrauchsmuster- Offenlegungsschriften JP 4-107476-A und JP 5-42667-A beschrieben worden ist.
Das erwähnte Kraftstoffeindringproblem besteht im allge­ meinen nicht bei einem Kraftstoffeinspritzmagnetventil 1, das in der oben erwähnten Weise konstruiert ist, da es mit einem niedrigen Einspritzdruck arbeitet. Wenn es jedoch für die Verwendung als Hochdruck-Kraftstoffein­ spritzmagnetventil ausgelegt wird, z. B. für eine direkte Kraftstoffeinspritzung in den Zylinder eines Ottomotors, muß der Einspritzdruck höher sein als derjenige eines kommerziell verfügbaren Kraftstoffeinspritzmagnetventils, bei welchem es nicht möglich ist, lediglich mit dem ersten O-Ring 18 und dem zweitem O-Ring 19 mit oder ohne Vergußdichtung 21 ein Eindringen und einen Verlust von Kraftstoff zu verhindern.
Selbst bei einem Niederdruck-Kraftstoffeinspritzmagnet­ ventil besteht eine Beschädigungsmöglichkeit durch Zu­ satzmittel aufgrund des Eindringens oder des Verlustes von Kraftstoff. Es ist deshalb anzuraten, Maßnahmen zu ergreifen, die ungeachtet des Kraftstoffeinspritzdruckes eine Beschädigung des Magnetbetätigungselementes 8 ver­ hindern.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile des entsprechenden Standes der Technik wenig­ stens teilweise zu beseitigen und eine Kraftstoffein­ dring-Verhinderungsvorrichtung für ein Kraftstoffein­ spritzmagnetventil zu schaffen, die mit einer einfachen Konstruktion ein Eindringen und einen Verlust von Kraft­ stoff in das Magnetbetätigungselement verhindern kann.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrichtung für ein Kraftstoffeinspritzmagnetventil zu schaffen, die bei erhöhtem Kraftstoffdruck ein Eindringen und einen Verlust von Kraftstoff zuverlässig verhindern kann.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine kostengünstige Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrich­ tung für ein Kraftstoffeinspritzmagnetventil zu schaffen.
Die oben erwähnten Aufgaben werden erfindungsgemäß gelöst durch ein Kraftstoffeinspritzmagnetventil mit einer Antieindringabdeckung, die (von der Seite des durchgehen­ den Raumes her) unter die Spulenwicklung und den Spulen­ körper geschweißt ist. Genauer schafft die vorliegende Erfindung eine Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrich­ tung für ein Kraftstoffeinspritzmagnetventil, das seiner­ seits versehen ist mit:
einem Ventilgehäuse,
einem Kraftstoffzufuhrrohr aus einem magnetischen Material, das in das Ventilgehäuse eingesetzt ist und einen Kraftstoffdurchlaß bildet,
einem innerhalb des Ventilgehäuses eingebauten Magnetbetätigungselement mit einem Spulenkörper, durch den das Kraftstoffzufuhrrohr verläuft und auf dem eine Spulenwicklung aufgebracht ist,
einem auf die Erregung des Magnetbetätigungsele­ mentes reagierenden Magnetanker,
einem am Ventilgehäuse montierten und mit einer Kraftstoffdüse versehenen Ventilsitz sowie
einem normalerweise auf dem Ventilsitz aufliegen­ den Nadelventil, das zum Einspritzen von Kraftstoff aus der Kraftstoffdüse angehoben wird, wenn der Magnetanker in folge einer Erregung des Magnetbetätigungselementes angehoben wird;
wobei die Kraftstoffeindring-Verhinderungsvor­ richtung eine Antieindringabdeckung aus einem nichtmagne­ tischen Material umfaßt, die in einen Antieindringraum eingesetzt ist, der durch den Spulenkörper des Magnetbe­ tätigungselementes, das Kraftstoffzufuhrrohr und das Ventilgehäuse definiert ist, wobei die Kanten der Anti­ eindringabdeckung an der Seite, die mit dem Kraftstoff­ durchlaß in Verbindung steht, mit den entsprechenden Wänden des Kraftstoffzufuhrrohres und des Ventilgehäuses verschweißt sind, wodurch verhindert wird, daß Kraftstoff in den Bereich des Magnetbetätigungselementes eindringt.
Wenigstens eine Umfangsoberfläche der Antieindringabdeckung kann konisch geformt sein, um bezüglich einer Wand des Kraftstoffzufuhrrohres oder des Ventilgehäuses einen vorgeschriebenen Abdeckungskegelwinkel zu bilden.
Wenigstens eine Umfangsoberfläche der Antieindringabdeckung kann konisch geformt sein, um bezüglich der Rich­ tung, in der die Antieindringabdeckung in den Antiein­ dringraum eingesetzt ist, einen vorgeschriebenen Abdeckungskegelwinkel zu bilden, der größer ist als ein Wand­ kegelwinkel der Kraftstoffzufuhrrohrwand oder der Ventil­ gehäusewand.
Bei einer Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrichtung für ein Kraftstoffeinspritzmagnetventil gemäß der vorliegen­ den Erfindung ist das Magnetbetätigungselement zwischen dem Kraftstoffzufuhrrohr und dem Ventilgehäuse angeord­ net, wobei die Antieindringabdeckung aus nichtmagneti­ schem Material in den Antieindringraum, der durch den Spulenkörper des Magnetbetätigungselementes, das Kraft­ stoffzufuhrrohr und das Ventilgehäuse definiert ist, eingepaßt ist und die Kanten der Antieindringabdeckung mit den Wänden des Kraftstoffzufuhrrohres und des Ventil­ gehäuses verschweißt sind. Somit wird das Eindringen von Kraftstoff in den Bereich des Magnetbetätigungselementes so gut verhindert, wie es mit einer Eindring-Verhinde­ rungsvorrichtung, die eine Öldichtung wie z. B. einen O-Ring verwendet, nicht erreicht werden kann.
Da die Umfangsoberflächen der Antieindringabdeckung konisch geformt sind und vorgeschriebene Kegelwinkel aufweisen, kann die Antieindringabdeckung leicht in den Antieindringraum zwischen die Wände des Kraftstoffzufuhr­ rohres und des Ventilgehäuses eingesetzt werden.
Da außerdem die Kegelwinkel der Umfangsoberflächen der Antieindringabdeckung größer sind als die Wandkegelwinkel des Montagesitzes, kann die Antieindringabdeckung durch ihre eigene Federkraft im Montagesitz gehalten werden und dann an Ort und Stelle durch Laserschweißen oder ähnli­ ches fixiert werden. Die Tatsache, daß die Antiein­ dringabdeckung nicht mit hoher Präzision hergestellt werden muß, trägt zur Senkung der Herstellungskosten bei.
Die abhängigen Ansprüche sind auf bevorzugte Ausführungs­ formen der vorliegenden Erfindung gerichtet.
Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deutlich beim Lesen der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen, die auf die beigefügten Zeichnungen Bezug nimmt; es zeigen:
Fig. 1 eine Längsschnittansicht eines Hochdruck-Kraft­ stoffeinspritzmagnetventils für einen Direktein­ spritzer-Ottomotor oder ähnliches, der mit einer Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ausgerüstet ist;
Fig. 2 eine vergrößerte Längsschnittansicht eines Anti­ eindringraumabschnittes des in Fig. 1 mit II gekennzeichneten Bereiches;
Fig. 3 eine vergrößerte Querschnittsansicht einer Anti­ eindringabdeckung der Kraftstoffeindring-Verhin­ derungsvorrichtung der Fig. 1;
Fig. 4 eine vergrößerte Ansicht eines wesentlichen Abschnitts einer Kraftstoffeindring-Verhinde­ rungsvorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungs­ form der Erfindung;
Fig. 5 eine schematische Längsschnittansicht eines Kraftstoffeinspritzmagnetventils, das mit einer Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ausgerüstet ist; und
Fig. 6 die bereits erwähnte vertikale Längsschnittan­ sicht eines Niederdruck-Kraftstoffeinspritzma­ gnetventils des Standes der Technik, das z. B. als Niederdruckdüse für einen Ottomotor verwendet wird.
Im folgenden wird mit Bezug auf die Fig. 1 bis 3 ein Hochdruck-Kraftstoffeinspritzmagnetventil 30 beschrieben, das mit einer Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ausgerüstet ist. Das Hochdruck-Kraftstoffein­ spritzmagnetventil 30 ist z. B. für eine direkte Kraft­ stoffeinspritzung in einen Zylinder eines Ottomotors vorgesehen. In den Fig. 1 bis 3 sind ähnliche Teile mit ähnlichen Bezugszeichen bezeichnet.
Fig. 1 ist eine Längsschnittansicht des Hochdruck-Kraft­ stoffeinspritzmagnetventils 30 und deren Kraftstoffein­ dring-Verhinderungsvorrichtung 31. Die Grundstruktur des Kraftstoffeinspritzmagnetventils 30 ist im wesentlichen die gleiche wie die des obenbeschriebenen Kraftstoffein­ spritzmagnetventils 1, obwohl es statt des Ventilgehäuses 2 ein oberes Ventilgehäuse 32 und ein unteres Ventilge­ häuse 33 besitzt und der Ventilsitz 6 mit einer Haltemut­ ter 34 versehen ist.
Andererseits ist bei der Kraftstoffeindring-Verhinde­ rungsvorrichtung 31 in einem Antieindringraum 36, der zwischen dem Spulenkörper 9 des Magnetbetätigungselemen­ tes 8 und einem dem Magnetanker 11 der Fig. 6 entspre­ chenden flachen Magnetanker 35 ausgebildet ist, eine Antieindringabdeckung 37 vorgesehen.
Für die Funktionsfähigkeit des Kraftstoffeinspritzmagnet­ ventils 30 muß die Antieindringabdeckung 37 den magneti­ schen Kreis unterbrechen. Zusätzlich muß sie für Laser­ schweißen geeignet sein. Sie ist deshalb vorzugsweise aus rostfreiem Austenitstahl gefertigt und kann hergestellt werden, indem sie aus einem Austenitstahlblech in geeig­ neter Form ausgestanzt wird.
Fig. 2 ist eine vergrößerte Längsschnittansicht des Antieindringraumes 36 des in Fig. 1 mit II gekennzeichne­ ten Bereiches, während Fig. 3 eine vergrößerte Längs­ schnittansicht der Antieindringabdeckung 37 ist. Wie in Fig. 3 gezeigt ist, hat die Antieindringabdeckung 37 die Form eines mit einer zentralen Bohrung 38 versehenen Kegelstumpfes und ist aufgrund einer inneren ringförmigen Vertiefung 39 elastisch (weist einen Federeffekt auf).
Im folgenden wird unter der Annahme, daß die Seite des Magnetbetätigungselementes 8 oben und die Seite des Antieindringraumes 36 (oder des durchgehenden Raumes 20) und des dritten Kraftstoffdurchlasses 17 unten ist, wie am besten in Fig. 2 gezeigt ist, die relative Lage der Kanten der Antieindringabdeckung 37 erläutert. Unter dieser Annahme besitzt die Antieindringabdeckung 37 eine untere Außenkante 37A, eine untere Innenkante 37B, eine obere Innenkante 37C, sowie eine obere Außenkante 37D. Diese Kanten sind vorzugsweise so zueinander angeordnet, daß sowohl innen als auch außen Abdeckungskegelwinkel Θ1 gebildet werden, die größer sind als die entsprechenden Wandkegelwinkel Θ2 an den unteren Endabschnitten des Kraftstoffzufuhrrohres 4 und des oberen Ventilgehäuses 2, an welchen diese Kanten anliegen.
Der Abdeckungskegelwinkel Θ1 ist der Winkel, den die innere Kegelfläche 40 oder die äußere Kegelfläche 41 der Antieindringabdeckung 37 mit der Einsetzrichtung der Antieindringabdeckung 37 (bzw. mit der Längsrichtung des Kraftstoffzufuhrrohres 4 und des oberen Ventilgehäuses 32) bildet. Obwohl die Winkel Θ1 der inneren Kegelfläche 40 und der äußeren Kegelfläche 41 im dargestellten Bei­ spiel gleich sind, können sie erforderlichenfalls ver­ schieden sein.
Der Wandkegelwinkel Θ2 ist der Winkel, den die Wand 42 am unteren Endabschnitt des Kraftstoffzufuhrrohres 4 oder die Wand 43 am unteren Ende des oberen Ventilgehäuses 32 mit der Einsetzrichtung der Antieindringabdeckung 37 bilden. Obwohl die Winkel Θ2 des Kraftstoffzufuhrrohres 4 und des oberen Ventilgehäuses 32 im erläuterten Beispiel gleich sind, können sie erforderlichenfalls verschieden sein.
Die untere Innenkante 37B der Antieindringabdeckung 37 wird im Antieindringraum 36 durch einen Laser mit der Wand 42 am unteren Endabschnitt des Kraftstoffzufuhrroh­ res 4 verschweißt, während die untere Außenkante 37A derselben durch einen Laser mit der Wand 43 am unteren Endabschnitt des oberen Ventilgehäuses 32 verschweißt wird. Somit sind das Magnetbetätigungselement 8 und der durchgehende Raum 20 (die ersten Kraftstoffdurchlässe 15, 16 und 17) voneinander getrennt, so daß ein Eindringen von Kraftstoff in das Magnetbetätigungselement 8 verhin­ dert wird.
Um die Zuverlässigkeit der Laserschweißung zu erhöhen, müssen die zu verschweißenden Abschnitte miteinander in Kontakt gebracht werden.
Wenn sich die Kegelwinkel der Antieindringabdeckung 37 wie oben beschrieben von jenen des Kraftstoffzufuhrrohres 4 und des oberen Ventilgehäuses 32 unterscheiden, so daß die Beziehung
(Wandkegelwinkel Θ2)<(Abdeckungskegelwinkel Θ1)
erfüllt ist, kann insbesondere an der unteren Außenkante 37A und an der unteren Innenkante 37B ein Federeffekt erzielt werden. Somit können die Elemente einen zuverläs­ sigen Kontakt herstellen, selbst wenn sie nicht mit hoher Präzision gefertigt worden sind. Dies stellt zusammen mit der Tatsache, daß das Laserschweißen von der Seite des durchgehenden Raumes 20 her leicht durchgeführt werden kann, sicher, daß die Schweißung mit erhöhter Zuverläs­ sigkeit ausgeführt werden kann.
Die Verwendung der auf die obenbeschriebene Weise kon­ struierten Antieindringabdeckung 37 ist somit eine kostengünstige Möglichkeit, bei hohem Kraftstoffdruck das Eindringen von Kraftstoff in den Bereich des Magnetbetä­ tigungselementes 8 zuverlässig zu verhindern.
Sofern die Antieindringabdeckung 37 mit der inneren Kegelfläche 40 und der äußeren Kegelfläche 41 versehen ist, kann der oben erwähnte Effekt der Erfindung auch dann erzielt werden, wenn die Wandkegelwinkel Θ2 gleich Null sind.
Eine solche Anordnung ist beispielsweise in Fig. 4 gezeigt, die eine vergrößerte Längsschnittansicht einer Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrichtung 45 gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist. Bei dieser Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrich­ tung 45 sind die Außenwand 46 des Kraftstoffzufuhrrohres 4 und die Innenwand 47 des oberen Ventilgehäuses 32, an welchen die Antieindringabdeckung 37 anliegt, gerade ausgebildet (Wandkegelwinkel Θ2 = 0), während die Kon­ struktion ansonsten mit jener der Kraftstoffeindring- Verhinderungsvorrichtung 31 identisch ist, die in den Fig. 1 bis 3 als erste Ausführungsform gezeigt ist.
Da die Außenwand 46 des Kraftstoffzufuhrrohres 4 und die Innenwand 47 des oberen Ventilgehäuses 32 parallel zur Längsrichtung des Kraftstoffzufuhrrohres 4 und des oberen Ventilgehäuses 32 ausgebildet sind, können die Herstel­ lungskosten für diese Wandabschnitte verringert werden.
Außerdem kann wie im Fall der Kraftstoffeindring-Verhin­ derungsvorrichtung 31 gemäß der ersten Ausführungsform ein Eindringen von Kraftstoff in das Magnetbetätigungs­ element 38 zuverlässig verhindert werden, indem die untere Innenkante 37B der Antieindringabdeckung 37 durch einen Laser mit der Außenwand 46 des Kraftstoffzufuhrroh­ res 4 und die untere Außenkante 37A derselben mit der Innenwand 47 des oberen Ventilgehäuses 32 verschweißt werden, wodurch das Magnetbetätigungselement 8 vom durch­ gehenden Raum 20 getrennt wird.
Fig. 5 ist eine schematische Längsschnittansicht eines Kraftstoffeinspritzmagnetventils 50, das mit einer Kraft­ stoffeindring-Verhinderungsvorrichtung 51 gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ausge­ rüstet ist.
Das Kraftstoffeinspritzmagnetventil 50 umfaßt ein Ventil­ gehäuse 52, das durch einteiliges Ausbilden des Ventilge­ häuses 2 und des Kraftstoffzufuhrrohres 4 der vorangehen­ den Ausführungsformen gebildet wird, einen Spulenkörper 53, der durch einteiliges Ausbilden des Verbindungsstücks 3 und des Spulenkörpers 9 der vorangehenden Ausführungs­ formen gebildet wird, sowie einen Ventilsitz 54, der dem Ventilsitz 6 der vorangehenden Ausführungsformen ent­ spricht.
Die übrigen Konstruktionselemente sind der Zeichnung zu entnehmen.
Aufgrund dieser Integration der Komponenten besitzt das Kraftstoffeinspritzmagnetventil 50 eine einfachere Struk­ tur als das Kraftstoffeinspritzmagnetventil 30 der ersten Ausführungsform.
Außerdem ist ähnlich wie bei der in Fig. 4 gezeigten zweiten Ausführungsform die Innenwand 52A des Ventilge­ häuses 52, an der die Antieindringabdeckung 37 anliegt, gerade ausgebildet (Wandkegelwinkel Θ2 = 0), wodurch eine weitere Kostenreduzierung erreicht wird.
Da die Innenwand 52A des Ventilgehäuses 52 in dieser dritten Ausführungsform gerade ausgebildet ist, wird die Antieindringabdeckung 37 so weit in den Antieindringraum 36 eingeführt, bis sie mit dem Boden 53A des Spulenkör­ pers 53 in Kontakt kommt.
Da wie oben erwähnt die Kraftstoffeindring-Verhinderungs­ vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch gebildet wird, daß die Antieindringabdeckung in dem Antieindringraum, der durch das Kraftstoffzufuhrrohr und das Ventilgehäuse definiert ist, verschweißt wird, kann ein Eindringen von Kraftstoff in das Magnetbetätigungs­ element zuverlässig verhindert werden. Außerdem werden die Herstellungskosten der Antieindringabdeckung verrin­ gert, da sie eine Form besitzt, die ihr einen Federeffekt verleiht, und somit nicht mit hoher Präzision gefertigt werden muß.

Claims (15)

1. Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrichtung (31, 51) für ein Kraftstoffeinspritzmagnetventil (1, 30, 50), das versehen ist mit
einem Ventilgehäuse (2, 32, 33, 52),
einem Kraftstoffzufuhrrohr (4) aus magnetischem Material, das im Ventilgehäuse (2, 32 ,33, 52) vorgesehen ist und einen Kraftstoffdurchlaß (15) bildet,
einem Magnetbetätigungselement (8) mit einem innerhalb des Ventilgehäuses (2, 32, 33, 53) angeordneten Spulenkörper (9), durch den das Kraftstoffzufuhrrohr (4) verläuft,
einem Magnetanker (11, 35), der auf eine Erregung des Magnetbetätigungselementes (8) reagiert, einem Ventilsitz (6), der am Ventilgehäuse (2, 32, 33, 52) montiert und mit einer Kraftstoffdüse (14) versehen ist, und
einem Nadelventil (12), das normalerweise am Ventilsitz (6) anliegt und zum Einspritzen von Kraftstoff aus der Kraftstoffdüse (14) angehoben wird, wenn der Magnetanker (11, 35) aufgrund einer Erregung des Magnet­ betätigungselementes (8) angehoben wird,
gekennzeichnet durch
eine Antieindringabdeckung (37) aus nichtmagneti­ schem Material, die in einem Antieindringraum (36), der durch den Spulenkörper (9) des Magnetbetätigungselementes (8), das Kraftstoffzufuhrrohr (4) und das Ventilge­ häuse (32, 33, 52) definiert ist, angeordnet ist, und
Kanten (37A, 37B) an der mit dem Kraftstoffdurch­ laß (15) in Verbindung stehenden Seite der Antiein­ dringabdeckung (37), welche mit den entsprechenden Wänden (42, 43, 46, 47, 52A) des Kraftstoffzufuhrrohres (4) und des Ventilgehäuses (32, 33, 52) verschweißt sind, wodurch ein Eindringen von Kraftstoff in den Bereich des Magnet­ betätigungselementes (8) verhindert wird.
2. Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrichtung (31, 51) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Umfangsoberfläche der Antiein­ dringabdeckung (37) als Kegelfläche (40, 41) ausgebildet ist, die bezüglich einer Wand (42, 43, 46, 47, 52A) des Kraftstoffzufuhrrohres (4) oder des Ventilgehäuses (32, 33, 52) einen vorgeschriebenen Abdeckungskegelwinkel (Θ1) bildet.
3. Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrichtung (31, 51) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kegelfläche eine innere Kegelfläche (40) ist.
4. Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrichtung (31, 51) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kegelfläche eine äußere Kegelfläche (41) ist.
5. Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrichtung (31) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Wände (42, 43) des Kraft­ stoffzufuhrrohres (4) und des Ventilgehäuses (32, 33) einen Wandkegelwinkel (Θ2) aufweist.
6. Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrichtung (31, 51) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Wände (46, 47, 52A) des Kraftstoffzufuhrrohres (4) und des Ventilgehäuses (32, 33, 52) im wesentlichen parallel zu der Richtung ausge­ bildet ist, in der die Antieindringabdeckung (37) in den Antieindringraum (36) eingesetzt wird.
7. Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrichtung (31) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens eine Umfangsoberfläche der Antiein­ dringabdeckung (37) als Kegeloberfläche (40, 41) ausge­ bildet ist, die bezüglich der Richtung, in der die Anti­ eindringabdeckung (37) in den Antieindringraum (36) eingesetzt wird, einen vorgeschriebenen Abdeckungskegel­ winkel (Θ1) bildet, und
der Abdeckungskegelwinkel (Θ1) größer als ein Wandkegelwinkel (Θ2) der Wand (42, 43) des Kraftstoffzu­ fuhrrohres (4) oder des Ventilgehäuses (32, 33) ist.
8. Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrichtung (31, 51) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antieindringabdeckung (37) von der Seite eines durchgehenden Raumes (20), der mit dem Kraftstoff­ durchlaß (15) verbunden ist, in Richtung des Magnetbetä­ tigungselementes (8) in den Antieindringraum (36) einge­ setzt wird.
9. Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrichtung (31, 51) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antieindringabdeckung (37) aus rostfreiem Austenitstahl gefertigt ist.
10. Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrichtung (31, 51) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antieindringabdeckung (37) eine zentrale Bohrung (38) für die Hindurchführung des Kraftstoffzu­ fuhrrohres (4) besitzt und im Inneren eine ringförmige Vertiefung (39) aufweist.
11. Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrichtung (31, 51) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Antieindringraum (36) angeordnete Antiein­ dringabdeckung (37) eine untere Innenkante (37B), die durch einen Laser mit einer Wand (42, 46, 52A) des Kraft­ stoffzufuhrrohres (4) verschweißt ist, sowie eine untere Außenkante (37A), die durch einen Laser mit einer Wand (43, 47, 52A) des Ventilgehäuses (32, 33, 52) verschweißt ist, besitzt.
12. Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrichtung (31, 51) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antieindringabdeckung (37) das Magnetbetäti­ gungselement (8) vom Kraftstoffdurchlaß (15) trennt.
13. Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrichtung (51) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse (52) in Einheit mit dem Kraft­ stoffzufuhrrohr (4) gefertigt ist.
14. Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrichtung (51) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenkörper (9) in Einheit mit einem Verbin­ dungsstück (3) zum Anlegen eines Steuersignals an das Magnetbetätigungselement (8) gefertigt ist.
15. Kraftstoffeindring-Verhinderungsvorrichtung (31, 51) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetanker (35) eine für Hochdruckeinspritz­ ung geeignete flache Form besitzt.
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