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DE19518778C2 - Vorrichtung zum Eindrehen von Schrauben mit Unterlegscheiben - Google Patents

Vorrichtung zum Eindrehen von Schrauben mit Unterlegscheiben

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DE19518778C2
DE19518778C2 DE1995118778 DE19518778A DE19518778C2 DE 19518778 C2 DE19518778 C2 DE 19518778C2 DE 1995118778 DE1995118778 DE 1995118778 DE 19518778 A DE19518778 A DE 19518778A DE 19518778 C2 DE19518778 C2 DE 19518778C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Eindrehen von Schrauben mit Unterlegscheiben der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art. Eine solche Vorrichtung ist aus der EP 0 003 004 B1 bekannt, auf die im folgenden noch eingegangen wird.
Vorrichtungen der genannten Art sind bereits in einigen Ausführungsvarianten bekannt geworden. Bei bekannten Vorrichtungen, welche die Bereithaltung von Unterlegscheiben in einem Magazin vor­ sehen, werden entsprechende Vereinzelungsvorrichtungen gegebenenfalls im Zusammenwirken mit Schlitten oder Schiebern eingesetzt. Die Zuführanordnung für Schrauben kann dabei lediglich aus ei­ nem Zuführschacht oder einem Zuführrohr bestehen, über welches einzeln Schrauben zugeführt wer­ den, oder aber es ist auch bereits bekannt geworden, gegurtete Schrauben mit einem entsprechen­ den System von Hebeln oder Greifern zuzuführen.
An sich ist auch die Möglichkeit gegeben, daß die Unterlegscheiben nach einer Vereinzelung aus dem Magazin und nach dem Zuführen unterhalb die Einschraubachse direkt auf die zu verschraubende Oberfläche fallen, wobei dann die Schraube zugeführt und die Verschraubung gesetzt wird. Da die hier eingesetzten Unterlegscheiben in der Regel mit einem trichterförmig nach unten hin vorstehen­ den Abschnitt zur versenkten Aufnahme eines Schraubenkopfes ausgebildet sind, kippt eine nur auf diesem trichterförmigen Abschnitt abgestützte Unterlegscheibe, so daß die anschließend eingeführte Schraube das Loch in dem trichterförmigen Abschnitt oft gar nicht findet. Es wird dann der Umge­ bungsbereich des trichterförmigen Abschnittes angebohrt, so daß es zu Störungen sowohl bei der Vorrichtung selbst als auch bei den zu verschraubenden Teilen kommt.
Bei einigen bekannten Ausführungen von Vorrichtungen zum Eindrehen von Schrauben mit Unterleg­ scheiben werden die von einem Magazin zugeführten Unterlegscheiben auf mechanisch verriegelba­ ren oder federnd in ihrer Stellung gehaltenen Leisten oder Rastnocken abgestützt. Dazu bedarf es aber entsprechender konstruktiver Maßnahmen, handelt es sich doch um filigrane Teile, die im rau­ hen Baustellenbetrieb oft zu Störungen führen.
Aus der bereits oben genannten EP 0 003 004 B1 ist eine Vorrichtung zum Eindrehen von Schrau­ ben mit Unterlegscheiben bekannt, bei der sowohl die Schrauben als auch die Unterlegscheiben ma­ gaziniert zugeführt werden. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist unterhalb des Aufnahmemagazins ein verschiebbarer Schlitten oder Schieber angeordnet, der jeweils eine Unterlegscheibe aufnimmt und in den Bereich der Schraubvorrichtung bringt. Die Unterlegscheibe wird in dem Schlitten oder Schieber durch an diesem angeordnete Leisten oder Rastnocken der vorgenannten Art solange fest­ gehalten, bis sie durch den auftreffenden Schraubenkopf nach unten aus der Vorrichtung hinausge­ drückt wird. Solche Leisten oder Rastnocken erfordern aber nicht nur aufwendige konstruktive Maß­ nahmen, sondern sie verursachen auch eine Verlängerung des Schachtes unmittelbar unterhalb des Schiebers.
Die vorliegende Erfindung hat sich daher zur Aufgabe gestellt, bei einer Vorrichtung der eingangs ge­ nannten Art eine konstruktiv einfache Lösung zu schaffen, mit der das sichere Einführen von Schrau­ ben in Unterlegscheiben ermöglicht wird.
Erfindungsgemäß gelingt dies dadurch, daß im Bereich des oberen Schachtabschlusses und oberhalb der Ebene des verschieb- und/oder verschwenkbaren Schlittens oder Schiebers wenigstens ein die Unterlegscheibe in dieser obersten Position haltender Magnet angeordnet ist.
Aufgrund dieser erfindungsgemäßen Maßnahmen sind keinerlei verschwenkbare Stege, federnd zu­ rückdrängbare Rasthebel oder -nocken erforderlich, da die zugeführte Unterlegscheibe in sehr wir­ kungsvoller Weise durch zumindest einen Magnet in einer exakt ausgerichteten, quer zur zuzuführen­ den Schraube liegenden Stellung gehalten wird. Es ist daher immer gewährleistet, daß die Schraube gerade bei einem trichterförmigen mittigen Abschnitt in der Unterlegscheibe stets ordnungsgemäß in das Loch der Unterlegscheibe eingeführt wird.
Der Fachmann hat bisher offensichtlich gerade deswegen vom alleinigen Einsatz von Magneten abge­ sehen, weil die Magnete ihre Wirkung eventuell zu früh ausüben könnten und somit verhindern wür­ den, daß die Unterlegscheibe in die ordnungsgemäße Stellung ausgerichtet zu der Einschraubachse gelangt.
Nur im Zusammenhang mit einem die Unterlegscheibe mechanisch verschiebenden und/oder ver­ schwenkenden Schlitten oder Schieber ist gewährleistet, daß die Scheibe zwangsweise in die ord­ nungsgemäße Lage unterhalb der Einschraubachse zugeführt wird. Selbst dann, wenn der oder die Magnete die Unterlegscheibe bereits anziehen und somit halten würde bzw. würden, ist durch die eingesetzten Schlitten oder Schieber gewährleistet, daß die Verschiebebewegung in der Ebene der Unterlegscheibe bis zur Erreichung der ordnungsgemäßen Position ausgerichtet zur Einschraubachse weitergeführt wird.
Erst nach dem Einführen der Schraubenspitze und nach dem Niederdrücken und Eindrehen der Schraube mittels der Schraubvorrichtung wird die Unterlegscheibe durch die in der Einschraubachse wirkende Kraft nach unten gedrückt. Dies stellt aber beim nunmehr vorliegenden Einschraubstadium kein Problem mehr dar, da die wichtigste Forderung, nämlich das sichere Einführen der Schrauben­ spitze in das Loch in der Unterlegscheibe, bereits erfüllt ist.
Gemäß einer besonderen Ausführungsvariante wird vorgesehen, daß bezogen auf die Einschraubach­ se zwei einander diametral gegenüberliegende Magnete vorgesehen sind. Damit ist eine noch verbes­ serte Halterung der zugeführten Unterlegscheibe möglich, und zwar selbst dann, wenn die Vorrich­ tung zum Eindrehen von Schrauben mit Unterlegscheiben entsprechenden Erschütterungen unterwor­ fen ist.
Im Rahmen der Erfindung ist es besonders vorteilhaft, wenn als Magnete Permanentmagnete einge­ setzt sind. Es ist dadurch praktisch eine wartungsfreie und für lange Zeit wirksame Anordnung zur Halterung der zugeführten Unterlegscheiben gewährleistet.
In diesem Zusammenhang ist es auch zweckmäßig, daß die Magnete als im wesentlichen zylindri­ sche Scheiben ausgeführt in entsprechende Bohrungen am oberen Schachtabschluß eingesetzt und in diesen kraft- und/oder formschlüssig gehalten sind. Dadurch können in einfacher Weise handelsüb­ liche Permanentmagnete mit der erforderlichen Stärke eingesetzt werden, welche aufgrund der lan­ gen Wirkungsdauer z. B. auch eingeklebt werden könnten. Es ist in einfacher Weise aber auch jede andere kraft- und/oder formschlüssige Halterung möglich.
Zur Verbesserung der ordnungsgemäßen Zuführung der Unterlegscheiben ausgerichtet zur Ein­ schraubachse wird vorgeschlagen, daß im Schlitten oder Schieber eine Öffnung ausgebildet ist, de­ ren Begrenzung zur zumindest abschnittweisen, in deren Ebene wirksamen Halterung von Unterleg­ scheiben ausgeführt ist, wobei sich an diese Öffnung im Schlitten oder Schieber in dessen einer End­ position der nach unten hin offene Schacht anschließt.
Die Unterlegscheibe ist dadurch praktisch in deren Ebene immer innerhalb einer entsprechenden Öff­ nung gehalten und muß daher die Verschiebe- und/oder Verschwenkbewegung des Schlittens oder Schiebers mitmachen, auch wenn der im Aufnahmebereich der Einschraubachse vorhandene Magnet eventuell bereits auf die Unterlegscheibe einwirken würde. Die Verschiebebewegung und die Ausrich­ tung in horizontaler Ebene, also in der Ebene der Unterlegscheiben selbst, bewirkt somit ausschließ­ lich der Schlitten oder Schieber, wogegen die vertikale Halterung der Unterlegscheiben in der Ein­ schraubposition ausschließlich von dem Magnet bzw. den Magneten übernommen wird.
Eine weitere vorteilhafte konstruktive Gestaltung liegt darin, daß oberhalb und unterhalb des Schlit­ tens oder Schiebers im Bereich zwischen dem Magazin und der mit der Einschraubachse ausgerichte­ ten Endposition Führungsbahnen anschließen, wobei zumindest die untere Führungsbahn einen durchgehenden Ausschnitt zur Aufnahme eines an der Unterlegscheibe ausgebildeten, trichterförmi­ gen Abschnittes zur versenkten Aufnahme eines Schraubenkopfes aufweist.
Es ist also im Verschiebe- und/oder Verschwenkbereich des Schlittens oder Schiebers zwischen dem Magazin und der mit der Einschraubachse ausgerichteten Endposition gewährleistet, daß die Unter­ legscheiben nicht quer zu deren Ebene, also in vertikaler Richtung ausweichen und somit aus dem Schlitten oder Schieber herausspringen können. Durch die Anordnung des durchgehenden Ausschnit­ tes in der unteren Führungsbahn kann mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung praktisch jede kon­ struktive Art von Unterlegscheiben - selbst solche mit relativ weit vorstehenden trichterförmigen Ab­ schnitten - verarbeitet werden.
Die Betätigung eines entsprechenden Schlittens oder Schiebers zum Zuführen der Unterlegscheiben kann bei der Vorrichtung nach der Erfindung durch eine getrennte Mechanik oder durch einen ge­ trennten elektrischen oder pneumatischen Antrieb erfolgen. Eine konstruktiv einfache und wirkungs­ volle Maßnahme ist dann gegeben, wenn die Vereinzelung und die Zuführung der Unterlegscheiben und gegebenenfalls auch der Schrauben in Abhängigkeit von der Vorschubbewegung und/oder der Rückhubbewegung erfolgen. Es können auf diese Weise verschiedene mechanische Steuerungen oder auch elektrische Schaltvorgänge ausgelöst werden, so daß eben in Abhängigkeit von dem Maß der niedergedrückten Schraubvorrichtung entsprechende Vorschubbewegungen aktiviert werden. Die erfindungsgemäßen Maßnahmen sind aber auch dann einsetzbar, wenn Schrauben einzeln über ein entsprechendes Zuführrohr oder einen Zuführschacht eingebracht werden. Es ist also lediglich not­ wendig, die Unterlegscheiben aus einem Magazin zuzuführen. Die erfindungsgemäßen Maßnahmen lassen sich sowohl bei einer Anordnung einsetzen, bei der die Bewegung eines Schlittens oder Schie­ bers rechtwinklig zur Einschraubachse erfolgt, als auch bei einer Anordnung, wo diese Bewegung in einem spitzen Winkel zur Einschraubachse stattfindet. Bei zuletzt genannten Konstruktionsvarianten muß dann praktisch die bereits in die Endposition gebrachte Unterlegscheibe zusammen mit einer durch eine Zuführanordnung herbeigebrachten Schraube in die Einschraubachse verschwenkt wer­ den.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnungen noch näher erläu­ tert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematisch dargestellte Schrägsicht einer Vorrichtung zum Eindrehen von Schrauben mit Unterlegscheiben;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den fahrbaren Unterteil der Vorrichtung, wobei die Aufbauten größtenteils weggelassen bzw. teilweise geschnitten dargestellt sind;
Fig. 3 eine Ansicht des Unterteiles von unten, wobei die Abdeckplatte abmontiert ist;
Fig. 4 einen Schnitt durch den Aufnahmebereich einer Unterlegscheibe im Bereich der Einschraubach­ se;
Fig. 5 eine Ansicht des Unterteiles von unten gegenüber Fig. 3 verkleinert dargestellt, wobei jedoch die Abdeckung montiert ist;
Fig. 6 eine gleiche Darstellung wie Fig. 5, wobei der Schieber jedoch in gegenüber der Fig. 3 ver­ schwenkter Endstellung dargestellt ist.
Die Vorrichtung zum Eindrehen von Schrauben mit Unterlegscheiben besteht im wesentlichen aus ei­ ner Zuführanordnung 1 für Schrauben, die gemäß der Darstellung in Fig. 1 aus einem Magazin 2 in gegurteter Form bereitgehalten werden. Weiter ist in besonderer Weise eine Einschubanordnung für Unterlegscheiben vorhanden, welche noch näher erläutert wird. Die Unterlegscheiben werden in ein Magazin 3 eingesetzt. Am unteren Ende dieses Magazins 3 werden die Unterlegscheiben vereinzelt und mittels eines Schiebers 11 in den Aufnahmebereich im Bereich der Einschraubachse zugeführt. Ferner ist eine Schraubvorrichtung 4 vorgesehen, welche zum Erfassen des Schraubenkopfes bzw. zum Eingriff in denselben und somit zum endgültigen Setzen der Schraubverbindung dient. Zur siche­ ren Halterung und Führung der Schraubvorrichtung 4 ist bei dem hier beschriebenen Beispiel eine Te­ leskopstange 5 vorgesehen, an deren freiem Ende zusätzlich entsprechende Handgriffe 6 für die Be­ dienungsperson vorhanden sind. Am freien Ende der Abtriebswelle 7 der Schraubvorrichtung 4 ist ein auf die einzusetzenden Schrauben angepaßter Werkzeugteil 8 vorgesehen. Damit das Einführen des Stapels von Unterlegscheiben in das Magazin 3 sehr einfach vonstatten gehen kann, wird das Maga­ zin praktisch von zwei einander diametral gegenüberliegenden Winkelprofilen 9 und 10 eingeschlos­ sen. Es verbleiben daher zwischen diesen Winkelprofilen 9 und 10 entsprechende vertikale Schlitze, um den Stapel an Unterlegscheiben beim Einführen entsprechend halten zu können. Auf diese Weise ist es auch einfach möglich, verschiedene Größen von Unterlegscheiben z. B. auch mit quadratischer oder rechteckiger Formgebung einzusetzen.
Der Schieber 11 ist um die Achse 12 verschwenkbar. In der Ruhestellung ist der Schieber 11 so aus­ gerichtet, daß eine Öffnung 13 direkt unterhalb des Magazins 3 liegt, welches von den Winkelprofi­ len 9, 10 gebildet wird. Da der Magazinschacht nach unten hin durch eine entsprechende Führungs­ bahn 14 zumindest teilweise geschlossen ist, kann der Stapel von Unterlegscheiben auf dieser Füh­ rungsbahn 14 aufruhen. Die unterste Unterlegscheibe des Stapels liegt dabei innerhalb der Öff­ nung 13 im Schieber 11. Wenn dann der Schieber in die andere Endposition verschwenkt wird, wird praktisch die unterste Unterlegscheibe quer zum Stapel von Unterlegscheiben herausgezogen. Der restliche Stapel von Unterlegscheiben verbleibt in der ursprünglichen Stellung, da er sich auf dem im wesentlichen vollflächigen Teil des sich verschwenkenden Schiebers 11 abstützt. Erst wenn der Schieber 11 wieder in seine Ruhelage zurückkehrt ist und die Öffnung 13 unterhalb des Stapels von Unterlegscheiben gelangt, kann die nächstfolgende Unterlegscheibe 14 in die Öffnung 13 gelangen.
Im Aufnahmebereich einer Unterlegscheibe 14 im Bereich der Einschraubachse 15 schließt ein nach unten hin offener Schacht 16 an. Im Bereich des oberen Schachtabschlusses 17 und oberhalb der Ebene des verschwenkbaren Schiebers 11 sind Magnete 18 eingesetzt, welche die Unterlegschei­ be 14 in der in Fig. 4 gezeigten obersten Position halten, obwohl in dem darunterliegenden Schacht 16 keinerlei Rückhaltefunktionen wie Stege, Rastnocken oder dergleichen vorhanden sind. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwei bezogen auf die Einschraubachse 15 einander diame­ tral gegenüberliegende Magnete 18 vorgesehen. Bei einem entsprechend stärkeren Magnet wäre es denkbar, lediglich einen Magnet einzusetzen. Grundsätzlich wäre es auch möglich, einen ringförmigen Magnet vorzusehen, der koaxial zur Einschraubachse angeordnet ist. Die Magnete 18 sind als Perma­ nentmagnete ausgeführt, welche selbst im rauhen Baustellenbetrieb keinerlei Wartung benötigen. Es ist daher auch vorgesehen, daß solche Magnete 18 in Form von handelsüblichen Teilen, welche als zylindrische Scheiben ausgeführt sind, eingesetzt werden können. Die Magnete 18 können in ent­ sprechende Bohrungen 19 am oberen Schachtabschluß 17 eingesetzt und in diesen Bohrungen 19 kraft- und/oder formschlüssig gehalten werden. Es wäre z. B. denkbar, die Magnete 18 durch ent­ sprechende Formgebung an den Wandungen der Bohrungen 19 von vorneherein sicher und unverlier­ bar einzudrücken, aber auch eine Schraubbefestigung ist möglich. Weiter ist es durchaus denkbar, die Magnete 18 in die entsprechenden Bohrungen 19 einzukleben, da Dauermagnete eine entspre­ chend lange Lebensdauer haben und ein Auswechseln in der Regel kaum in Betracht gezogen werden muß.
Es wäre ebenfalls denkbar, anstelle von Permanentmagneten Elektromagnete einzusetzen, womit dann zusätzlich noch Schaltmöglichkeiten gegeben wären, um gezielt zu veranlassen, in welchem Stadium des Einschraubvorganges die Magnetkraft vorhanden sein soll und in welchem Stadium die­ se ausgesetzt wird.
Wie schon ausgeführt, weist der Schieber 11 eine Öffnung 13 auf, deren Begrenzung 20 zur zumin­ dest abschnittweisen, in deren Ebene wirksamen Halterung der Unterlegscheiben 14 ausgebildet ist. An die Öffnung 13 im Schieber 11 schließt sich in dessen Endposition (Fig. 4 und 6) der nach unten hin offene Schacht 16 an. In dieser Endposition stimmt also die Öffnung 13 mit dem Querschnitt des Schachtes 16 überein, wobei es durchaus auch möglich wäre, daß der Querschnitt des Schach­ tes 16 gegenüber der Öffnung 13 größer ist. Wichtig ist insbesondere, daß eben die Öffnung 13 bzw. die Begrenzungen 20 dieser Öffnung eine zwangsweise Mitnahme und Halterung der Unterleg­ scheibe 14 in deren horizontaler Ebene bewirkt bzw. bewirken. Dadurch ist eine sichere Zuführung der Unterlegscheibe 14 ausgerichtet mit der Einschraubachse 15 möglich, damit die Schraube 21 mit der Schraubenspitze 22 in sicherer Art und Weise in das mittige Loch 23 in der Unterlegscheibe 14 eingeführt werden kann.
Die Vorrichtung zum Eindrehen von Schrauben mit Unterlegscheiben wird auf Flachdächern einge­ setzt, wo über einer Isolationsschicht verlegte Dachbahnen mittels großflächiger Unterlegscheiben und relativ langer Schrauben befestigt werden sollen. Die Betonung liegt besonders auf großflächigen Unterlegscheiben, denn gerade bei für einen solchen Einsatzzweck vorgesehenen Unterlegscheiben ist es ja notwendig, daß der Schraubenkopf 24 im fertigen Verschraubungszustand ordnungsgemäß versenkt ist, damit die darüber zu verlegende Bahn nicht durch den Schraubenkopf verletzt wird. Aus diesem Grunde ist bei derartigen Unterlegscheiben ein trichterförmiger Abschnitt 25 vorgesehen, welcher eben zur versenkten Aufnahme des Schraubenkopfes 24 dient. Bei Ausbildung solcher trich­ terförmiger Abschnitte 25 ergeben sich aber Probleme in der Zuführung der Unterlegscheibe 14 von einem gestapelten Magazin zum Aufnahmebereich im Bereich der Einschraubachse 15. Deshalb wird vorgesehen, daß im Bereich zwischen dem Magazin 3 und der mit der Einschraubachse 15 ausgerich­ teten Endposition Führungsbahnen 14 und 26 anschließen, wobei die untere Führungsbahn 14 einen durchgehenden Ausschnitt 27 aufweist, welcher zur Aufnahme des trichterförmigen Abschnittes 25 dient. Obwohl also zwischen den beiden Führungsbahnen 14 und 26 lediglich der Bereich zur Auf­ nahme des Schiebers 11 und somit die Maximalhöhe der Unterlegscheibe im Bereich des Randes und eventuell daran anschließender Rippen oder dergleichen frei bleibt, kann die Unterlegscheibe trotz­ dem in einfacher Weise verschwenkt werden, weil eben der trichterförmige Abschnitt 25 weiter nach unten hin abragt. Wenn die Unterlegscheibe 14 nach oben abragende Vorsprünge oder Erhebungen aufweisen würde, wäre es natürlich auch denkbar, an der oberen Führungsbahn 26 ebenso entspre­ chende Ausschnitte vorzusehen.
In der vorstehenden Beschreibung wurde von einem oder zwei Magneten gesprochen. Es ist durch­ aus denkbar, mehr als zwei solcher Magnete, beispielsweise vier Magnete insbesondere bei quadrati­ schen Unterlegscheiben, vorzusehen. In den Zeichnungen und in der Beschreibung ist von einem Schieber 11 die Rede, welcher um die Achse 12 verschwenkbar ist. Es läßt sich natürlich auch ein Schlitten einsetzen, durch welchen die Unterlegscheibe von der einen Position unterhalb des Maga­ zins 3 in die Endposition im Bereich der Einschraubachse 15 verfahren wird. Auch sind verschiedene andere konstruktive Ausführungen von Schiebern denkbar, bei welchen es nicht um einen Verdreh- oder Verschwenkvorgang geht, sondern nur um ein geradliniges Verschieben.
Der Ablauf der Zuführung von Schrauben und Unterlegscheiben kann auf verschiedenste Art und Weise erfolgen. So ist es denkbar, beim Vorschub der Schraubvorrichtung 4 in Einschraubrichtung zuerst die Unterlegscheibe und dann die Schraube zuzuführen, worauf dann beim weiteren Nieder­ drücken der Schraubvorrichtung 4 der Einschraubvorgang erfolgt. Beim Rückwärtshub werden dann die einzelnen Schieber bzw. Greifer wieder in ihre Ruhelage zurückgebracht. Es ist aber auch mög­ lich, die Unterlegscheibe beim Rückwärtshub, also bei einer Bewegung der Schraubvorrichtung 4 nach oben, in die Endposition zu bringen, worauf dann beim Niederdrücken der Schraubvorrichtung 4 nur noch die Schraube zugeführt werden muß. Auch die weitere Variante, wenn nämlich sowohl die Unterlegscheibe als auch die Schraube beim Rückwärtshub der Schraubvorrichtung 4 in ihre Endposi­ tion gebracht werden, ist durchaus denkbar. Diesfalls findet beim nächsten Niederdrücken der Schraubvorrichtung 4 lediglich noch der Einschraubvorgang statt. Solche oder ähnliche Verfahrensab­ läufe sind auch denkbar, wenn die Schrauben von Hand durch einen Zuführschacht eingeworfen wer­ den müssen, d. h. auch dann können die Unterlegscheiben entweder beim Vorschub der Schraubvor­ richtung 4 oder bei deren Rückhub in die mit der Einschraubachse 15 ausgerichtete Position gebracht werden.
Es sind noch eine Vielzahl von konstruktiven Änderungsmöglichkeiten gegeben, wobei es jedoch im­ mer erforderlich ist, daß eine Unterlegscheibe in deren Ebene zwangsweise bis in die Endposition ge­ führt und in dieser Stellung in ihrer Ebene gesehen in dem Schieber gehalten bleibt, und daß die Un­ terlegscheibe in dieser Position in bezug auf ihre vertikale Lage durch eingesetzte Magnete 18 gehal­ ten wird. Somit ist einerseits eine optimale Abstimmung der exakten Ausrichtung der Unterlegschei­ be 14 in der Einschraubachse 15 möglich, andererseits eine sichere Halterung der Unterlegschei­ be 14 ohne bewegliche und daher störungsanfällige Teile vorhanden, um eben ein sicheres Einführen der Schrauben in das mittige Loch 23 in der Unterlegscheibe 14 zu gewährleisten.

Claims (6)

1. Vorrichtung zum Eindrehen von Schrauben mit Unterlegscheiben, bestehend aus einer Zuführan­ ordnung für Schrauben, einer Einschubanordnung für Unterlegscheiben sowie einer angetriebenen Schraubvorrichtung zum Erfassen des Schraubenkopfes oder zum Eingriff in denselben, wobei zum Zuführen von Unterlegscheiben aus einem Magazin zur Position in Ausrichtung mit der Ein­ schraubachse ein annähernd rechtwinklig zur Einschraubachse oder zur Mittelachse der Zuführan­ ordnung für die Schrauben verschieb- und/oder verschwenkbarer Schlitten oder Schieber vorgese­ hen ist und wobei zumindest in dem den Aufnahmebereich einer Unterlegscheibe im Bereich der Einschraubachse oder der Mittelachse der Zuführanordnung für die Schrauben bildenden Abschnitt ein nach unten hin offener Schacht anschließt, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des obe­ ren Schachtabschlusses (17) und oberhalb der Ebene des verschieb- und/oder verschwenkbaren Schlittens oder Schiebers (11) wenigstens ein die Unterlegscheibe (14) in dieser obersten Position haltender Magnet (18) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bezogen auf die Einschraubach­ se (15) zwei einander diametral gegenüberliegende Magnete (18) vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Magnete (18) Permanent­ magnete eingesetzt sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnete (18) als im wesentlichen zylindrische Scheiben ausgeführt in entsprechende Bohrungen (19) am oberen Schachtabschluß (17) eingesetzt und in diesen kraft- und/oder formschlüssig gehalten sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Schlitten oder Schieber (11) eine Öffnung (13) ausgebildet ist, deren Begrenzung (20) zur zumindest abschnittweisen, in deren Ebe­ ne wirksamen Halterung von Unterlegscheiben (14) ausgeführt ist, wobei sich an diese Öff­ nung (13) im Schlitten oder Schieber (11) in dessen einer Endposition der nach unten hin offene Schacht (16) anschließt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb und unter­ halb des Schlittens oder Schiebers (11) im Bereich zwischen dem Magazin (3) und der mit der Ein­ schraubachse (15) ausgerichteten Endposition Führungsbahnen (14, 26) anschließen, wobei zu­ mindest die untere Führungsbahn (14) einen durchgehenden Ausschnitt (27) zur Aufnahme eines an der Unterlegscheibe (14) ausgebildeten, trichterförmigen Abschnittes (25) zur versenkten Auf­ nahme eines Schraubenkopfes (24) aufweist.
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