DE19517900A1 - Pumpe für Gülle - Google Patents
Pumpe für GülleInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D29/00—Details, component parts, or accessories
- F04D29/18—Rotors
- F04D29/22—Rotors specially for centrifugal pumps
- F04D29/2261—Rotors specially for centrifugal pumps with special measures
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Pumpe,
insbesondere Tauchmotor-Schneidpumpe, für hochviskose
Medien, und/oder solchen mit langfaserigen Bestandteilen,
wie bspw. Gülle, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei derartigen Medien besteht ein Problem darin, daß das
Laufrad der Pumpe mehr fördern könnte, wenn das hochviskose
Medium entsprechend schnell nachströmen könnte. Dieses
Problem wird umso größer, je hochviskoser die bzw. je höher
der Anteil an langfaserigen Bestandteilen bei der
Flüssigkeit ist und je größer die Förderleistung sein soll.
Diesem Problem wurde bisher in der Weise begegnet, daß ein
separates Rührwerk in unmittelbarer Nachbarschaft und zur
Pumpe hin gerichtet angeordnet ist, das der Pumpe das
hochviskose Medium durch Verrühren vorbereitet. Ein
derartiges separates Rührwerk ist naturgemäß sehr aufwendig,
so daß diese Lösung nur für äußerst wenige Einsätze in Frage
kommt.
Aus der EP 0 131 326 A1 ist eine Kreiselpumpe für viskose
Medien bekannt, bei der die Schaufeln des Laufrades in
axialer Richtung verlängert sind, um so eine Erhöhung der
Ansaugkapazität zu erreichen. Diese Verlängerung des
ausschließlich als Förderorgan wirkenden radialen Laufrades
ergibt kein vorbereitendes Zuführen des hochviskosen
Mediums zum Förderlaufrad selbst. Zum Fördern von Gülle ist
sie deshalb ungeeignet, weil sie mit ihren Spitzen sich in
das Medium dreht, und sich deshalb das Laufrad in kürzester
Zeit zusetzen würde.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine
Pumpe der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei
derartigen Medien eine höhere Förderleistung bietet und bei
der Medien mit erheblich höheren Trockenmassengehalten
gefördert werden können und die dennoch kostengünstig
angeboten werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei einer Pumpe der eingangs
genannten Art die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale
vorgesehen.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ist eine Pumpe,
insbesondere Tauchmotor-Schneidpumpe geschaffen, die sich
durch das zusätzlich Zuführorgan sozusagen selbst das zu
fördernde Medium in der Weise vorbereitet, daß es durch
Verrühren in Bewegung gebracht und dem das Förderorgan
bildenden Laufrad zugeführt wird. Dies bedeutet einerseits,
daß das Förderlaufrad mindestens so viel an Medium aktiv
zugeführt bekommt, wie es aufgrund seiner Auslegung fördern
kann, und andererseits, daß verglichen mit bekannten Pumpen
hochviskose Medien bzw. Medien mit wesentlich höheren
Trockenmassengehalten gefördert werden können. Eine
derartige Pumpe ist außerdem kostengünstig herzustellen.
Sind gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
vorliegender Erfindung die Merkmale gemäß Anspruch 2
vorgesehen, ist eine konstruktiv sehr einfache Lösung
erreicht, die darüberhinaus den weiteren Vorteil bietet, daß
das Zuführorgan praktisch bei jedem Förderlaufrad eingesetzt
und insbesondere auch nachgerüstet werden kann.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der lösbaren Befestigung des
Zuführorgans am Förderlaufrad ergeben sich durch die
Merkmale gemäß Anspruch 3 und/oder 4.
Eine bevorzugte Ausgestaltung des Zuführorganes ergibt sich
aus den Merkmalen des Anspruchs 5. Durch diese Ausgestaltung
stellt das Zuführorgan gleichzeitig ein Rührorgan dar und
besitzt einen ruhigen Lauf.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der zweigängigen Wendel der
Schneckelaufrades ergeben sich aus den Merkmalen gemäß
Anspruch 6 und/oder 7.
Mit den Merkmalen gemäß Anspruch 8 ist eine kurze Bauform
der Laufradeinheit und eine optimale Vorbereitung des
Mediums erreicht. Dabei sind in weiterer vorteilhafter
Ausgestaltung die Merkmale nach Anspruch 9 vorgesehen, so
daß gleichzeitig eine drehfeste Verbindung der beiden
Laufräder gegeben ist. Dadurch ist auch die axiale
Verbindung mittels einer einzigen Verbindungsschraube
ausreichend.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden
Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand des
in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher
beschrieben und erläutert ist. Die einzige Figur der
Zeichnung zeigt in teilweise abgebrochener,
auseinandergezogener Darstellung eine Laufradeinheit einer
Tauchmotor-Schneidpumpe gemäß einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung, wobei jedoch das
Pumpengehäuse nicht dargestellt ist.
Die mit einer in der Zeichnung gemäß einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel dargestellten Laufradeinheit 10
versehene Tauchpumpe, deren Pumpengehäuse hier nicht
dargestellt ist, dient zum Fördern von Medien mit
langfaserigen Bestandteilen, wie Gülle o. dgl., wobei auch
Medien mit relativ hohen Trockenmassenanteilen (wie
Futterreste, Stroh, u. dgl.) in Frage kommen.
Die Laufradeinheit 10 besitzt als Förderorgan ein
S-förmiges Förderlaufrad 11 mit zwei radialen Schaufeln 12,
die diametral einander gegenüberliegend angeordnet sind. Die
Schaufeln 12 des einstückigen Förderlaufrades 11 beginnen an
einem äußeren Wellenansatz 13 und verbreitern sich in
radialer Richtung. An ihrem axial breiten Endbereich 14 sind
die Schaufeln 12 einem nicht dargestellten Austrittskanal
des Pumpengehäuses zugewandt. Das innere stirnseitige Ende
15 des Förderlaufrades 11 ist mit einem inneren Wellenansatz
16 versehen, der mit einer angedeuteten Motorabtriebswelle
17 axial und drehfest verbindbar ist.
Dem äußeren Wellenansatz 13 zugewandt ist die Laufradeinheit
10 mit einem Zuführorgan in Form eines Schneckenlaufrades 21
versehen. Das Schneckenlaufrad 21 ist als zweigängige Wendel
mit einem Wellenstück 22 ausgebildet. Die zweigängige Wendel
ist durch zwei identische Wendelelemente 23 und 24 gebildet,
die gegeneinander um 180° versetzt am Wellenstück 22
gehalten und mit diesem drehfest verbunden vorzugsweise
einstückig sind. Jedes Wendelelement 23, 24 ist etwa
bandartig ausgebildet, wobei seine Dickenabmessung in
axialer Richtung und seine Breitenabmessung in radialer
Richtung verläuft. Das Wendelelement 23, 24 besitzt, von
seinem Befestigungsende 25 am Wellenstück 22 ausgehend, eine
sich progressiv erhöhende Steigung. Während des
Wendelelement 23, 24 im Bereich seine Befestigungsendes 25
relativ flach ansteigend ausgebildet ist, wobei nur über
diesen kurzen axialen Bereich der Wendelelemente 23 und 24
sich das Wellenstück 22 erstreckt, bildet es durch die sich
progressiv vergrößerende Steilheit zum Förderlaufrad 11 hin
konkav geformte freie Enden bzw. Flügel 26, die nach Art von
Frackschößen vom Wellenstück 22 axial und radial abstehen.
In montiertem Zustand liegt das Stirnende des Wellenstücks
22 des Schneckenlaufrades 21 auf dem Stirnende des äußeren
Wellenansatzes 13 auf. Sowohl das Wellenstück 22 als auch
der Wellenansatz 13 sind mit einer axialen Durchgangsbohrung
32 bzw. 33 versehen, durch die eine Verbindungsschraube 34
gesteckt und in eine Gewindebohrung 36 der
Motorabtriebswelle geschraubt werden kann. Der Kopf 35 der
Verbindungsschraube 34 ist in montiertem Zustand im
Wellenstück des Schneckenlaufrades 21 versenkt. Dadurch
ergibt sich eine axiale Verbindung sowohl des Förderlaufrads
11 mit der Motorabtriebswelle 17 als auch des
Schneckenlaufrads 21 mit dem Förderlaufrad 11. Dabei liegen
die Endbereiche der in Drehrichtung A der Motorabtriebswelle
17 nachlaufenden Schmalseiten 27, 28 der Flügel 26 an der in
Drehrichtung A vorlaufenden Innenfläche 18, 19 der
betreffenden Schaufel 12 des Förderlaufrades 11 an. Dabei
sind zumindest die aneinander anliegenden Bereiche der
Schmalseiten 27, 28 und der Innenflächen 18, 19 in ihren
Konturen aneinander angepaßt. Auf diese Weise wird das
Schneckenlaufrad 21 vom Förderlaufrad 11 in Drehrichtung A
körperlich mitgenommen.
In montiertem Zustand der Laufradeinheit 10 greifen die
Wendelelemente 23 und 24 des Schnecklaufrads 21 mit den
Endbereichen ihrer Flügel 26 zwischen die zwei Schaufeln 12
des Förderlaufrades 11.
Durch das Vorschalten des Schneckenlaufrades 21 am
Förderlaufrad 11 ergibt sich ein aktives Rühr- und
Zuführorgan, das das hochviskose und/oder faserhaltige
Medium, bspw. Gülle, zum raschen und gleichmäßigen Fördern
durch die Pumpe aufbereitet.
Claims (10)
1. Pumpe, insbesondere Tauchmotor-Schneidpumpe, für
hochviskose Medien, und/oder solchen mit langfaserigen
Bestandteilen, wie bspw. Gülle, mit einem an einer
Motorabtriebswelle (17) befestigten Laufrad (11) als
Förderorgan, dadurch gekennzeichnet, daß dem
Förderlaufrad (11) in Förderrichtung des Mediums ein
Zuführorgan, vorzugsweise in Form eines
Schneckenlaufrades (21), vorgeschaltet ist.
2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Zuführorgan (21) als Vorsatz zum Förderlaufrad (11)
vorgesehen und mit diesem lösbar befestigbar ist.
3. Pumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
als Zuführorgan ausgebildete Schneckelaufrad (21) mit
dem Förderlaufrad (11) verschraubt ist.
4. Pumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
axiale Verbindung von Schneckelaufrad (21) und
Förderlaufrad (11) und Motorabtriebswelle (17) durch
eine einzige axiale Befestigungsschraube (34) gegeben
ist.
5. Pumpe nach mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schneckenlaufrad (21) mit einer zweigängigen Wendel
(23, 24) versehen ist.
6. Pumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
identische Wendelelemente (23, 24) um 180° zueinander
versetzt an einem Wellenteil (22) des Schneckelaufrades
(21) drehfest gehalten sind.
7. Pumpe nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweigängige Wendel an ihren beiden zum
Förderlaufrad (11) weisenden freien Enden (26) mit
einer sich progressiv vergrößerenden Steigung versehen
sind.
8. Pumpe nach mindestens einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die zweigängige Wendel (23,
24) mit ihren beiden dem Wellenteil (22) abgewandten
freien Enden (26) zumindest teilweise zwischen die
vorzugsweise zwei Schaufeln (12) des Förderlaufrades
(11) greifen.
9. Pumpe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Förderlaufrad (11) ein Axiallaufrad und die freien
Enden (26) des Schneckenlaufrads (21) mit Bereichen
ihrer Schmalseiten (27, 28) an Bereichen von
Innenflächen (18, 19) der Schaufeln (12) des
Förderlaufrads (11) anliegen.
10. Pumpe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Konturen zumindest der Anlagebereiche (27, 28; 18, 19)
von Schneckenlaufrad (21) und Förderlaufrad (11)
aneinander angepaßt sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29521892U DE29521892U1 (de) | 1995-05-16 | 1995-05-16 | Pumpe für Gülle |
| DE1995117900 DE19517900A1 (de) | 1995-05-16 | 1995-05-16 | Pumpe für Gülle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995117900 DE19517900A1 (de) | 1995-05-16 | 1995-05-16 | Pumpe für Gülle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19517900A1 true DE19517900A1 (de) | 1996-11-21 |
Family
ID=7762023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995117900 Withdrawn DE19517900A1 (de) | 1995-05-16 | 1995-05-16 | Pumpe für Gülle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19517900A1 (de) |
Citations (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1684484U (de) * | 1953-10-30 | 1954-10-07 | Werner Dipl Ing Gruen | Vertikalpumpe zur foerderung von maische, melasse und hefe. |
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-
1995
- 1995-05-16 DE DE1995117900 patent/DE19517900A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8130 | Withdrawal |