DE19517613A1 - Luftauslaß - Google Patents
LuftauslaßInfo
- Publication number
- DE19517613A1 DE19517613A1 DE1995117613 DE19517613A DE19517613A1 DE 19517613 A1 DE19517613 A1 DE 19517613A1 DE 1995117613 DE1995117613 DE 1995117613 DE 19517613 A DE19517613 A DE 19517613A DE 19517613 A1 DE19517613 A1 DE 19517613A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- air outlet
- housing
- air
- perforated
- inner tube
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 13
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 9
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 6
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 5
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 5
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 2
- 239000003344 environmental pollutant Substances 0.000 description 1
- 230000017525 heat dissipation Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 231100000719 pollutant Toxicity 0.000 description 1
- 230000029058 respiratory gaseous exchange Effects 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
- F24F13/00—Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
- F24F13/02—Ducting arrangements
- F24F13/06—Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser
- F24F13/068—Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser formed as perforated walls, ceilings or floors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Air-Flow Control Members (AREA)
- Duct Arrangements (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Luftauslaß mit einem
perforierten vorzugsweise zylindrischem Gehäuse nach
den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 2.
Gattungsgemäße Luftdurchlässe sind aus dem Gebrauchsmuster
G 93 03 152 U1, der DE 40 37 287 A1, DE 36 946 A1,
der EP 401 481 A1 und der EP 0 606 078 A2 bekannt,
sie eignen sich jedoch nicht zur Aufstellung auf dem
Fußboden und gleichzeitig zur Anordnung über Kopfhöhe.
Derartige Luftdurchlässe sind allgemein als Verdrängungs-
und Quelluftauslässe bekannt.
Quelluftauslässe der gattungsgemäßen Art, vorwiegend
auf dem Fußboden aufgestellt, haben den Nachteil, daß
die Zuluft über das gesamte perforierte Gehäuse mit
sehr kleinen Geschwindigkeiten austritt und fast ohne
Induktion, also ohne Beimischung von Raumluft, durch
den Aufenthaltsbereich strömt und dadurch zur Wärmeabfuhr
nur mit einer kleinen Untertemperatur von meistens
max. 4 K eingeblasen werden kann, da sonst die vertikalen
Temperaturgradienten in der Aufenthaltszone für
das Behaglichkeitsempfinden zu groß werden. Die vertikalen
Temperaturgradienten sollten vom Fuß- bis zum
Kopfbereich höchstens 2 K betragen. Ein weiterer Nachteil
ist, daß die herausquellende kalte Zuluft durch
die höhere Dichte zum Fußboden absinkt, es stellt sich
dadurch eine geringer werdende Zuluftschichthöhe mit
zunehmendem Abstand vom Luftauslaß ein und die Raumluftströmungsgeschwindigkeiten
im Aufenthaltsbereich
sind größer als unmittelbar in Auslaßnähe. Die Schichthöhe
ist dadurch meistens so flach, daß die Personen
nicht die Zuluft aus dem sogenannten Kaltluftsee,
sondern die durch Rezirkulation verunreinigte Raumluft
oberhalb der Kaltluftsee's mit Kontaminationsgraden von
bis über 1 einatmen müssen. Um eine ausreichende
Schichthöhe herzustellen, sind enorm große Zuluftmengen
mit kleineren Untertemperaturen erforderlich, die unverantwortlich
hohe Luftförderkosten bewirken.
Ein weiterer grundsätzlicher Nachteil ist, daß mit
Quellauslässen durch die geringeren Luftaustrittsgeschwindigkeiten
kein Heizbetrieb möglich ist, weil die
warme Zuluft nach dem Herausquellen sofort zur Decke
aufsteigt.
Aus der EP 0 606 078 A2 ist ein Quelluftauslaß bekannt,
der wie in der DE 40 37 287 A1 zwei im Abstand konzentrisch
ineinander angeordnete Luftaustrittsmäntel zur
Vergleichmäßigung der Luftaustrittsgeschwindigkeit
aufweist. Beide Quelluftauslässe sind nur zur Aufstellung
auf den Fußboden geeignet. Brächte man diese
Quelluftauslässe mit ihren kleinen Luftaustrittsgeschwindigkeiten
in Höhen über Kopf zum Einsatz, so
würde sich im Kühlfall eine Wasserfallüftung mit großen
Raumluftgeschwindigkeiten einstellen. Der Quelluftauslaß
der EP 0 606 078 A2 hat zwar Verstellmittel zur
Beeinflussung der Luftstrahlrichtung, aber durch den
zweiten perforierten Mantel werden die Luftaustrittsgeschwindigkeiten
jedoch so stark vergleichmäßigt, daß
mit zu kleinen Geschwindigkeiten zu wenig Raumluft
induziert wird und im Kühlfall die austretende Luft zu
stark absinkt und Zugerscheinungen verursacht. Bei
Aufstellung auf dem Boden werden die Verstellmittel so
eingestellt, daß im Kühlfall am äußeren Mantel die
Geschwindigkeiten von unten nach oben zunehmen und die
Ausblasrichtung schräg nach oben gerichtet ist.
Im Heizfall werden die Verstellmittel so eingestellt,
daß die Strömung nach unten gerichtet ist und die
Geschwindigkeiten am äußeren Mantel von oben nach unten
deutlich zunehmen, wie in der EP 0 606 078 A2 angegeben.
Das Gebrauchsmuster G 93 03 152 U1 ist nicht zur Aufstellung
auf den Fußboden geeignet. Im Heizfall wird
der Teller 2 immer in ein Einsatzrohr nach oben hingefahren
und die gesamte Luftmenge senkrecht nach unten
ausgeblasen. Bei Anordnung dicht über dem Fußboden
würde es zu starken Zugerscheinungen kommen. Bei der
Ausführung nach Fig. 8 wäre eher eine bodennahe Aufstellung
denkbar, jedoch wird hier wieder eine Ausführung
mit zwei ineinanderliegenden perforierten Luftausblasmänteln
gezeigt, was wieder zur stärkeren Vergleichmäßigung
der Luftaustrittsgeschwindigkeiten am
äußeren Luftausblasmantel führt, wodurch im Heizfall
die Zuluft frühzeitig zur Decke aufsteigt und im Kühlfall
bei Anordnung über Kopf zu stark nach unten fällt.
Es ist ein turbulenzarmer Verdrängungsluftauslaß aus
der DE 41 36 946 A1 bekannt, der für den Heizbetrieb
aber nicht zur Anordnung auf dem Fußboden geeignet ist.
Die Zuluft wird als turbulenzarme Verdrängungsströmung
aus ca. 3 bis 4 m Höhe über dem Fußboden ausgeblasen.
Die Luftstrahllenkung wird durch einen höhenverstellbaren
kegelförmigen Prallkörper vorgenommen, der unterhalb
eines Innengehäuses im Außengehäuse angeordnet
ist.
Ein anderer bekannter Luftauslaß aus der EP 401 481 A1
wird ebenfalls bevorzugt in Industriehallen mit
größeren Raumhöhen eingesetzt und kann bei Anströmung
der Zuluft von oben in der Regel über Kopfhöhe oder bei
Anströmung von unten direkt über dem Fußboden angeordnet
werden. Eine Anströmung der Zuluft in den Luftauslaß
von unten durch den Fußboden ist jedoch meistens
und vor allem in Industriehallen nicht realisierbar.
Beim Luftauslaß EP 401 481 wird die Luftstrahllenkung
mittels höhenverstellbarer oder verdrehbarer Blendenringe
vorgenommen und im Aufheizbetrieb mit großen
Übertemperaturen der Zuluft werden zusätzlich Öffnungen
im Boden des Luftauslasses bei Anströmung von oben
freigegeben. Es ist ein grundsätzlicher Nachteil, daß
die Luftauslässe nicht universal von oben anströmbar
verwendbar sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den gattungsgemäßen
Luftauslaß so zu gestalten, daß durch dosierte
Induktion bei wesentlich größeren Luftaustrittsgeschwindigkeiten
als bei Quelluftauslässen ein wesentlich
geringerer Zuluftvolumenstrom mit wesentlich
größerer Untertemperatur eingeblasen werden kann, die
Raumluftgeschwindigkeiten mit zunehmender Entfernung
vom Luftauslaß nicht größer werden, sondern abnehmen,
die Zuluftschichthöhe etwas über Kopfhöhe anwächst und
der Luftauslaß wesentlich kleiner wird, als ein Quelluftauslaß.
Die dosierte Induktion ist im Kühlfall so
abgestimmt, daß die durch den Aufenthaltsbereich
fließende Zuluft mindestens geringfügig kälter ist, als
die Raumlufttemperaturen und der Kontaminationsgrad der
Atemluft deutlich unter 1 liegt. Der dimensionslose
Kontaminationsgrad 1 sagt aus, daß die Schadstoffe in
der Luft 100% gleichmäßig verteilt sind.
Diese Aufgabe wird bei dem gattungsgemäßen Luftdurchlaß
durch die Merkmale der Patentansprüche 1 und 2 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den
Unteransprüchen zu entnehmen.
Im Heizbetrieb werden im Luftauslaß erfindungsgemäß
Mittel verstellt, wodurch die Luftaustrittsrichtung
stufenlos leicht schräg bis steil zum Fußboden gerichtet
wird, hierdurch wird erreicht, daß die warme Zuluft
durch den Aufenthaltsbereich strömt und nicht direkt
zur Decke aufsteigt.
Der erfindungsgemäße Luftauslaß mit dosierter Induktion
mit größeren Luftaustrittsgeschwindigkeiten gegenüber
Quelluftauslässen kann gleichwertig über Kopfhöhe und
auf dem Fußboden angeordnet werden. Durch seine dosierten
größeren Austrittsgeschwindigkeiten induziert
dieser Luftauslaß im Kühlfall bei radial schräg nach
oben weisender Ausblasrichtung auf der oberen und zusätzlich
zur Aufstellung auf dem Fußboden verstärkt
unteren Seite der Radialstrahlen ausreichen Raumluft,
um eine Wasserfüllüftung, also das Herabfallen der
kalten Zuluft mit der Folge von großen Raumluftgeschwindigkeiten
zu vermeiden.
Bei Aufstellung auf dem Fußboden wird der Luftauslaß
auf Füße gestellt oder in einem geringen Abstand über
dem Fußboden montiert, wobei das Gehäuse bis auf den
Fußboden verlängert werden kann. Luftstrahlsteuerungen
können durch Öffnen und Schließen des Bodens oder/und
durch Querschnittsveränderungen im Gehäuse vorgenommen
werden, wobei z. B. der Boden des Luftauslasses mittels
Motor und Regelkreis für den Aufheizvorgang automatisch
und garantiert geöffnet werden kann und zusätzlich ein
individueller Eingriff über Querschnittsveränderungen
im Gehäuse möglich ist und umgekehrt.
Im Kühlfall sind vorzugsweise alle Verstellmittel im
Gehäuse bis auf den Boden geöffnet. Oberhalb der oberen
Blendenscheibe, im Nahbereich oberhalb der Trennscheibe
und im Bodenbereich des Luftauslasses treten höhere
Luftaustrittsgeschwindigkeiten auf, als im Eintrittsstutzen,
die für eine ausreichende Induktion sorgen. In
den Zwischenbereichen herrschen wesentlich kleinere bis
sehr kleinere Luftaustrittsgeschwindigkeiten wie bei
Quelluftauslässen. Durch das Durchströmen des
Innenrohres bzw. der Trennscheibe entsteht unterhalb
der Trennscheibe an der Außenseite des Innenrohres oder
bei der Variante ohne Innenrohr an der Trennscheibe
selbst ein Unterdruck zwischen den radial aus dem
Gehäuse austretenden Strahlen mit den hohen Gechwindigkeiten,
ebenfalls herrschen außerhalb des Gehäuses
in Gehäusenähe Unterdrücke zu diesen Strahlen. Durch
die Umlenkeffekte an den Scheiben, dort tritt die
Zuluft ca. horizontal aus und besonders durch die
Umlenkung am Boden und verstärkt durch den Unterdruck
am Äußeren des Innenrohres unterhalb der Trennscheibe
bzw. der Trennscheibe selbst und Unterdruck außerhalb
des Gehäuses zwischen dem Gehäuse und den Strahlen
höherer Geschwindigkeiten
strömt die Zuluft direkt am Boden steil nach
oben aus. Dadurch, daß sich die mit hohen Geschwindigkeiten
austretenden Strahlen durch die Unterdrücke
zusammenziehen und sich dann ungestört ausbreiten
können, bleibt der Impuls groß genug, um die kühlere
Luft nicht schon nach kurzen Entfernungen in den
Aufenthaltsbereich abfallen zu lassen. Wäre ein zweites
perforiertes Gehäuse vorhanden, wie z. B. in der EP 0 606 078 A2
oder DE 40 37 287 A1 käme es vor Austritt
der Luft aus dem Luftauslaß zur Vergleichmäßigung
der Luftgeschwindigkeiten und bei Anordnung
über Kopfhöhe zu den bereits dargelegten Kaltluftabfall
mit Zugerscheinungen.
Im Heizfall werden die Mittel im Luftauslaß je nach
Übertemperatur entsprechend geschlossen. Bei ganz
geschlossenen Verstellmitteln strömt die Luft je nach
Ausführung fast senkrecht nach unten. Wird z. B. das
Verstellmittel oberhalb des Innenrohres oder im
Innenrohr geschlossen, wird durch dieses Hindernis im
Luftstrom die von oben lotrecht anströmende
Luft schräg radial nach unten und außen abgelenkt,
so daß der mit hohen Geschwindigkeiten auustretende
radiale Luftstrahl an der Trennscheibe stark
nach unten gerichtet austritt. Zwischen dem Radialstrahl
der Trennscheibe und dem Radialstrahl der oberen
Blendenscheibe entsteht ein Unterdruck, so daß der
obere Radialstrahl vom stärkeren Strahl der Trennscheibe
angezogen wird und somit auch nach unten
strömt. Durch das Schließen des Verstellmittels oberhalb
des Innenrohres strömt weniger Luft in den Bereich
unterhalb der Trennscheibe, die hohe Luftaustrittsgeschwindigkeit
des Radialstrahls am Boden wird gegenüber
dem Kühlfall stark reduziert, die Luft tritt am Boden
horizontal bis leicht schräg gerichtet mit kleinen
Geschwindigkeiten aus und wird vom abwärtsströmenden
Radialstrahl der Trennscheibe nach kurzer Entfernung
vom Luftauslaß mit nach unten geführt.
Der stark nach unten gerichtete austretende Radialstrahl
von der Trennscheibe wird vom Unterdruck
zwischen diesem Strahl und dem Gehäuse durch den
Coandaeffekt stabilisiert. Durch Öffnen des Bodens kann
die Abwärtsströmung noch verstärkt werden.
Wäre ein zweites perforiertes Gehäuse vorhanden, wie z. B.
in der EP 0 606 078 A2 oder in der DE 40 37 287 A1,
käme es vor Austritt der Luft aus dem Luftauslaß zur
Vergleichmäßigung der Luftgeschwindigkeiten und bei
Anordnung über Kopfhöhe zu den bereits dargelegtem
Aufsteigen der Warmluft zur Decke ohne ausreichend den
Aufenthaltsbereich der Personen zu durchströmen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der
Zeichnung dargestellt und werden näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt des Luftauslasses.
Fig. 2 einen Vertikalschnitt einer zweiten Variante.
Fig. 3 einen Vertikalschnitt einer dritten Variante.
Der Luftauslaß besteht aus einem perforiertem zylindrischen
Gehäuse 1 mit einem Lufteintrittsstutzen 3 und
diesem gegenüberliegend einem Boden 5, einer Blendenscheibe
6 und einer vorzugsweise perforierten Trennscheibe
4 im perforiertem Gehäuse 1.
In Fig. 1 ist im perforierten Gehäuse 1 in der zentralen
Öffnung der Trennscheibe 4 ein Innenrohr 2 angeordnet.
Oberhalb des Innenrohres 2 ist zwischen Blendenscheibe
6 und Trennscheibe 4 als Mittel zur Querschnittsveränderung
und Luftstrahllenkung eine Irisblende
vorgesehen. Anstatt einer Irisblende können
andere Mittel, wie eine schwenkbare Blende, schwenkbare
Klappe oder ein Paar gegeneinander verdrehbarer
Scheiben mit zueinander deckungsgleichen Öffnungen zur
Veränderung des Durchströmungsquerschnittes eingesetzt
werden, die hier nicht zeichnerisch dargestellt sind.
In Fig. 1 ist eine Klappe 7 zum Öffnen des hier perforierten
Bodens 5 schwenkbar um eine Achse 8 gelagert.
Bei geschlossenem Boden 5 und geöffneter Irisblende 11
tritt die Luft radial schräg nach oben aus dem perforiertem
Gehäuse 1 aus. Bei geschlossener Irisblende 11
strömt die Zuluft aus dem Gehäuse 1 stark radial schräg
nach unten gerichtet aus. Durch Öffnen des Bodens 5
wird der Ausströmimpuls nach unten verstärkt. Bei
offener Irisblende 11 und geöffneten Boden 5 ist
ebenfalls ein Heizfall gegeben.
In Fig. 2 wird die Luftstrahllenkung mit nur einem
Teller 9, der vorzugsweise perforiert ist, erreicht.
Über einen Hubmotor wird der Teller 9 zwischen dem
Boden 5 und dem Innenrohr 2 auf- und abwärts bewegt.
Bei unterer Stellung des Tellers 9 tritt die Zuluft
radial schräg nach oben aus, bei oberer Stellung radial
schräg nach unten gerichtet aus.
In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel mit Innenrohr 2
dargestellt, sonst ist der grundsätzliche Aufbau
gleich. Die Luftstrahllenkung wird hier vom Teller 9
vorgenommen, der Teller 9 ist kleiner als die zentrale
Öffnung in der Trennscheibe 4 und kann vorzugsweise
über die gesamte Höhe des perforierten Gehäuses 1
verstellt werden. Befindet sich der Teller 9 am Boden 5
tritt die Zuluft radial schräg nach oben, bei oberer
Stellung schräg nach unten aus. Der Teller gleitet auf
einer Stange auf der Längsachse des Luftauslasses und
kann über einen Baudenzug oder mittels Motor verstellt
werden, was in Fig. 3 nicht dargestellt ist.
Kombinationen, wie schon in der Hauptanmeldung P 44 17 715.1-16
sind selbstverständlich und sollen hier in der
Beschreibung nicht wiederholt werden.
Werden z. B. Verstellmittel oberhalb des Innenrohres 2
und auch im Innenrohr 2 eingesetzt, können die Luftstrahländerungen
verstärkt werden, es wird auch
erreicht, daß über die Verstellmittel im Innenrohr z. B.
eine individuelle Verstellung vorgenommen werden kann
und die Verstellmittel oberhalb des Innenrohrs z. B.
mittels zentral gesteuertem Stellmotor verstellt
werden, um z. B. nach Wochenenden einen Aufheizbetrieb
zu garantieren. Ist das obere Verstellmittel geschlossen,
ist immer eine nach unten gerichtete Luftstrahlführung
garantiert, auch bei geöffnetem Verstellmittel
im Innenrohr (Kühlfallstellung).
Bei einem nicht dargestellten Beispiel mit zwei Tellern
9 bewirkt z. B. ein Teller 9 unterhalb des Innenrohres
2 mit Höhenlage direkt über dem Boden 5 den Kühlfall,
bei Höhenlage des zweiten Tellers 9 oberhalb des Blendenringes
6. Beide Teller können separat verstellt
werden. Wird der Teller 9 bis ans Innenrohr hochgefahren,
wird für den Heizfall nach unten gerichtet
ausgeblasen. Ist der Teller 9 am Boden 5 und der obere
Teller 9 wird abgesenkt, wird ebenfalls nach unten
gerichtet ausgeblasen. Durch die separate Verstellung
beider Teller kann der untere zur individuellen
Luftstrahllenkung und der obere zur zentralen Zwangssteuerung
mittels Stellmotor für den garantierten Heizfall
bzw. Aufheizfall mit zwei Verstellmitteln allgemein
beschrieben. Auch bei den Varianten ohne Innenrohr 2
tritt prinzipiell die gleiche Wirkung ein. Das
Innenrohr ist vor allem eine gute Lösung, um darin
Verstellmittel konstruktiv einfach anzuordnen.
Die Luftauslässe können auch mit geringem Abstand
an Stützen oder Wänden angebracht werden.
Zur Beeinflussung des Strömungsbildes können am äußeren
Gehäuse vertikal in schmalen Streifen die Perforation
teilweise geschlossen ausgeführt werden.
Claims (10)
1. Luftdurchlaß mit einem perforierten, vorzugsweise
zylindrischen Gehäuse (1) mit einem Luftaustrittsstutzen
(3) und mit einem diesem gegenüberliegenden
Boden (5), wobei im perforiertem
Gehäuse (1) mindestens eine Blendenscheibe (6)
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß
konzentrisch im perforiertem Gehäuse (1) ein
Innenrohr (2) mit einer vorzugsweise perforierten
Trennscheibe (4) angeordnet ist, daß im Gehäuse 1
vorzugsweise Verstellmittel zur Querschnittsveränderung
und zur Luftstrahllenkung vorhanden
sind und der Boden 5 vorzugsweise öffenbar ist.
2. Luftauslaß mit einem perforiertem, vorzugsweise
zylindrischen Gehäuse (1) mit einem Luftaustrittsstutzen
(3) und mit einem diesem gegenüberliegenden
Boden (5), wobei im perforierten
Gehäuse (1) mindestens eine Blendenscheibe (6)
vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß er
oberhalb des Bodens (5) im Gehäuse (1) mit einer
Trennscheibe (4) Mittel zur Querschnittsveränderung
und Luftstrahllenkung aufweist und der Boden (5)
zur Strahllenkung vorzugsweise öffenbar ist.
3. Luftdurchlaß nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß im Gehäuse (1) oberhalb des
Innenrohres (2) und/oder
im Innenrohr (2) bzw. in der zentralen Öffnung der
Trennscheibe (4) jeweils eine Irisblende (11),
eine schwenkbare Blende, schwenkbare Klappe oder
ein Paar gegeneinander verdrehbare Scheiben mit
zueinander deckungsgleichen Öffnungen zur
Veränderung des Durchströmungquerschnittes und
der Luftstrahllenkung vorhanden sind und beliebig
kombinierbar sind.
4. Luftauslaß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Trennscheiben (4) direkt
übereinander mit deckungsgleichen Öffnungen, eine
feststehend und eine radial drehbar, vorhanden
sind und dadurch der Durchströmungsquerschnitt im
Gehäuse (1) veränderbar ist.
5. Luftauslaß nach Anspruch 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß ein zentrisch um die
Mittelachse des Gehäuses (1) angeordneter Teller
(9), vorzugsweise perforiert, zwischen dem Boden
(5) und dem Innenrohr (2) bzw. der Trennscheibe (4)
auf- und abwärts bewegbar ist.
6. Luftdurchlaß nach Anspruch 1 und 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Teller 9 durch
geometrische Formen eines Kegels, einer Kugel,
einer Halbkugel austauschbar ist.
7. Luftdurchlaß nach Anspruch 1, 2, 4 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Teller 9 einen kleineren
Durchmesser als das Innenrohr 2 oder die zentrale
Öffnung der Trennscheibe 4 aufweist und vorzugsweise
über die gesamte Höhe des perforierten
Gehäuses (1) verstellbar ist.
8. Luftauslaß nach Anspruch 1, 2, 4 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß mehrere Teller 9 in der Höhe
verstellbar sind.
9. Luftauslaß nach Anspruch 1, 3 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Innenrohr (2) vorzugsweise
nicht perforiert ist.
10. Luftauslaß nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Trennscheiben (4) direkt übereinander
mit deckungsgleichen Öffnungen, eine
feststehend und eine in der Höhe verstellbar,
vorhanden sind und dadurch der Durchströmungsquerschnitt
im Gehäuse 1 veränderbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944417715 DE4417715C1 (de) | 1994-05-20 | 1994-05-20 | Luftauslaß |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19517613A1 true DE19517613A1 (de) | 1996-11-14 |
Family
ID=6518588
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944417715 Expired - Fee Related DE4417715C1 (de) | 1994-05-20 | 1994-05-20 | Luftauslaß |
| DE1995117613 Withdrawn DE19517613A1 (de) | 1994-05-20 | 1995-05-13 | Luftauslaß |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944417715 Expired - Fee Related DE4417715C1 (de) | 1994-05-20 | 1994-05-20 | Luftauslaß |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0683361A3 (de) |
| DE (2) | DE4417715C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2196277C1 (ru) * | 2002-01-11 | 2003-01-10 | Закрытое акционерное общество "Бюро техники кондиционирования и охлаждения" | Воздухораспределитель |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7891464B2 (en) * | 2006-06-15 | 2011-02-22 | Hewlett-Packard Development, L.P. | System and method for noise suppression |
| LT3129720T (lt) * | 2014-04-07 | 2020-11-10 | Prihoda S.R.O. | Oro kondicioneriaus difuzorius, skirtas paskirstyti orą |
| DE102014107957B4 (de) * | 2014-06-05 | 2019-11-14 | Eckehard Fiedler | Verfahren zur Belüftung eines Raumes |
| EP3150936B1 (de) * | 2015-09-30 | 2020-09-02 | LTG Aktiengesellschaft | Luftauslass sowie verfahren zum betreiben des luftauslasses |
| DE102017105238A1 (de) * | 2017-03-13 | 2018-09-13 | Krantz Gmbh | Verdrängungsluftauslass |
| DE102019103403A1 (de) | 2019-02-12 | 2020-08-13 | Krantz Gmbh | Luftdurchlass zur Belüftung und Temperierung eines Raumes eines Gebäudes |
| CN115127176B (zh) * | 2022-08-30 | 2022-12-06 | 珠海翔翼航空技术有限公司 | 一种用于长时段飞行训练模拟舱的空气调节设备 |
Family Cites Families (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE36946C (de) | G. Brinkmann junior in Witten a. d. Ruhr, Westfalen | Neuerung an einer selbsttätigen Dampfschmiervorrichtung | ||
| DE3017397C2 (de) * | 1980-05-07 | 1982-09-02 | Turbon-Tunzini Klimatechnik GmbH, 5060 Bergisch Gladbach | Luftauslaß |
| DE3542389A1 (de) * | 1985-11-30 | 1987-06-04 | Meyer Fa Rud Otto | Luftdurchlass |
| DE3809157A1 (de) * | 1988-03-18 | 1989-09-28 | Schako Metallwarenfabrik | Deckenauslass |
| DE3918218C2 (de) * | 1989-06-03 | 1999-08-19 | Griepentrog | Luftdurchlaß |
| DE4037287C2 (de) * | 1989-12-29 | 1997-10-02 | Schako Metallwarenfabrik | Auslaß |
| DE4122432A1 (de) * | 1991-07-06 | 1991-11-07 | Ltg Lufttechnische Gmbh | Industrieluftauslass zum heizen oder kuehlen |
| DE4136946A1 (de) * | 1991-11-11 | 1993-05-13 | Krantz H Gmbh & Co | Vorrichtung zur erzeugung einer turbulenzarmen verdraengungsstroemung |
| US5360373A (en) | 1993-01-08 | 1994-11-01 | H. Krantz-Tkt Gmbh | Upwelling-air distributor for air-conditioning systems |
| DE9303152U1 (de) * | 1993-03-04 | 1993-06-24 | Erwin Müller GmbH & Co, 4450 Lingen | Luftauslaß |
-
1994
- 1994-05-20 DE DE19944417715 patent/DE4417715C1/de not_active Expired - Fee Related
-
1995
- 1995-05-13 DE DE1995117613 patent/DE19517613A1/de not_active Withdrawn
- 1995-05-20 EP EP95107723A patent/EP0683361A3/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2196277C1 (ru) * | 2002-01-11 | 2003-01-10 | Закрытое акционерное общество "Бюро техники кондиционирования и охлаждения" | Воздухораспределитель |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0683361A3 (de) | 1997-06-04 |
| DE4417715C1 (de) | 1995-12-07 |
| EP0683361A2 (de) | 1995-11-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2804670C2 (de) | Deckenluftauslaß | |
| DE4139099C2 (de) | Luftauslaß | |
| DD298025A5 (de) | Luftdurchlass | |
| DE19517613A1 (de) | Luftauslaß | |
| DE102015001477A1 (de) | Ausströmer für eine Belüftungsvorrichtung eines Kraftfahrzeugs und zugehörige Belüftungsvorrichtung | |
| DE3810482C2 (de) | ||
| DE3042216C2 (de) | Drallauslaß | |
| DE4405867C1 (de) | Bodenauslaß | |
| DE3017397C2 (de) | Luftauslaß | |
| EP3596403B1 (de) | Verdrängungsluftauslass | |
| DE4222064C2 (de) | Luftauslaß | |
| EP2716990B1 (de) | Decken- oder Wandgerät zum Einbringen gekühlter oder erwärmter Luft in einen Raum | |
| CH650326A5 (en) | Air outlet for air-conditioning installations | |
| DE4210807C2 (de) | Luftdurchlaß | |
| EP2860467B1 (de) | Luftauslass | |
| DE4124850C2 (de) | Luftauslaß für Lüftungs- und Klimaanlagen | |
| EP0606078A2 (de) | Quelluftdurchlass für raumlufttechnische Anlagen | |
| DE3429710C2 (de) | ||
| DE3711520A1 (de) | Drall-auslass fuer lueftungs-, warmluftheizungs- und klimaanlagen | |
| AT388437B (de) | Belueftungsvorrichtung, insbesondere fuer grossraeume und staelle | |
| EP4050279B1 (de) | Luftauslass | |
| DE19753888C1 (de) | Verdrängungsluftauslaß | |
| DE2155967C2 (de) | Radialer Zuluftverteiler | |
| DE3731375A1 (de) | Klimaanlage mit quelluftauslass | |
| EP2226580B1 (de) | Luftauslass |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| AF | Is addition to no. |
Ref country code: DE Ref document number: 4417715 Format of ref document f/p: P |
|
| 8141 | Disposal/no request for examination |