DE19516031C1 - Hubkolbenbrennkraftmaschine - Google Patents
HubkolbenbrennkraftmaschineInfo
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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- F02B75/00—Other engines
- F02B75/32—Engines characterised by connections between pistons and main shafts and not specific to preceding main groups
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B3/00—Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
- F01B3/0079—Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having pistons with rotary and reciprocating motion, i.e. spinning pistons
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- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
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- F02B75/02—Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
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Description
Die Erfindung betrifft eine Hubkolbenbrennkraftmaschine, deren Kolben über eine
Pleuelstange mit einem Kurbeltrieb verbunden ist, der mit einem Schwungrad
ausgestattet ist.
Bei den bekannten Hubkolbenmotoren wird die bei der Verbrennung des
Kraftstoff-Luftgemisches gewonnene Bewegungsenergie in eine lineare
Kolbenbewegung umgesetzt, die ein Kurbeltrieb in eine Drehbewegung
umwandelt. Hierbei wird die Kolbenbewegung über eine Pleuelstange auf eine
Kurbelwelle übertragen, die für jede angeschlossene Pleuelstange eine
Kurbelkröpfung für die Lagerung der Pleuelstangen neben meist mehr als zwei
Kurbelwellenlagern im Motorblock aufweist. Für jeden Hubkolben müssen die
Zylinder mit einem Einlaß- und einem Auslaßventil mit der notwendigen
Ventilsteuerung ausgestattet sein. Wegen der jeweils speziellen Anpassung an
die Anzahl der Zylinder eines Motors und die sehr hohen Anforderungen an die
Maßgenauigkeit der Kurbelwellen und der Ventilnockenwellen verteuern sie in
erheblichem Maß die Motorherstellungskosten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Viertaktmotor zu schaffen, der
ohne Kurbelwelle und ohne spezielle Ventile mit Ventilnockenwelle arbeitet.
Die gestellte Aufgabe wird durch die in Kennzeichen des Patentanspruchs 1
angegebenen Merkmale gelöst. Durch die neuartige Lagerung des triebseitigen
Endes der Pleuelstangen direkt am Schwungrad mit einer Achsrichtung parallel
zur Kolbenachse wird der Kolben bei einem Arbeitsspiel (2
Schwungradumdrehungen, 4 Takte) eine Umdrehung ausführen und die Einlaß-
und Auslaßventilsteuerung ausüben. In den Patentansprüchen 5 und 6 werden
zwei Abwandlungen des Grundgedankens der Erfindung durch eine
Schrägstellung der Schwungradachsrichtung beschrieben, die sich durch
geringere Abmessungen des Schwungraddurchmessers, des
Schwungradgehäuses, geringere Auslenkung der Pleuelstangen und geringere
Seitenkräfte auf Kolben und Lager auszeichnet. Drei Ausführungsbeispiele
gemäß der Erfindung werden nun anhand der Zeichnung im einzelnen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Hubkolbenbrennkraftmaschine mit zwei Zylindern in
Kolbenstellung, unterer Totlage,
Fig. 2 die Hubkolbenbrennkraftmaschine, obere Totlage,
Fig. 3 Schaubild zur Kolbenbewegung bei einem Arbeitsspiel,
Fig. 3a ein Schnittbild des Zylinders,
Fig. 4 eine Darstellung zur Erläuterung der Kolbendrehung,
Fig. 5 eine zweite Ausführungsform der Maschine mit Schrägstellung des
Schwungrades, Kolben in oberer Totlage,
Fig. 6 desgleichen mit Kolben in oberer Totlage und
Fig. 7 eine weitere Ausführungsform mit schräg gestelltem Schwungrad.
Die Hubkolbenbrennkraftmaschine (Fig. 1 und 2) ist in der Ausführung einer
Zweizylindermaschine als Boxermotor dargestellt, deren Zylinder 1 und 2 mit
ihren Kolben 3 und 4 beiderseits eines Schwungrades 5 angeordnet sind. Die
beiden Zylinder 1 und 2 sind auf einer gemeinsamen Achse, im folgenden als
Kolbenachse 6 bezeichnet, einander gegenüberliegend auf den Stirnseiten eines
Schwungradgehäuses 8 befestigt, in dem das Schwungrad 5 auf Kugel- oder
Rollenlagern 10 läuft.
In den Kolben 3 und 4 ist je eine Pleuelstange 12 und 13 auf einem Kolbenbolzen
15 schwenkbar gelagert, und die freien Enden dieser beiden Pleuelstangen sind
mittels eines Pleuelbolzens 16 exzentrisch und zwar dreh- und schwenkbar am
Schwungrad 5 geführt. Die Schwungradachse 18 ist parallel zur Kolbenachse 6
ausgerichtet und in einem solchen Abstand angeordnet, daß die Achse 16a der
exzentrischen Lagerung des Pleuelkolbens 16 im Schwungrad 5 mit der
Kolbenachse 6 zusammenfällt, wenn sich die Kolben 3 und 4 der beiden Zylinder
1 und 2 in ihrer oberen Totlage befinden. Dieser Zustand, in dem auch die beiden
Pleuelstangen 12 und 13 genau in der Kolbenachse 6 liegen, ist in Fig. 2
dargestellt.
Das Schwungrad 5 ist zur vorteilhaften Lagerung des Pleuelbolzens 16 aus zwei
gleichen spiegelbildlich angeordneten und miteinander verbundenen Schalen 5a
und 5b zusammengesetzt. Zur sicheren Führung des Pleuelbolzens 16 im
Schwungrad weist der Pleuelbolzen einen mittig angeordneten Führungsbund 20
auf. Die beiden Schalen 5a und 5b des Schwungrades 5 sind je mit einer Bohrung
22 und einer Aussparung 23 für den Führungsbund 20 des Pleuelbolzens 16
versehen. Für die schwenkbare Lagerung der Pleuelstangen 12 und 13 ist der
Pleuelbolzen an seinen Enden mit einem Schlitz 25 entsprechender Breite und
mit einer Bohrung 26 für einen Lagerbolzen 27 versehen. Zum Abtrieb der
Rotationsbewegung des Schwungrades 5 ist ein Zahnkranz 29 konzentrisch und
fest auf dem Schwungradmantel 30 angeordnet. Der Zahnkranz gestattet den
Anschluß eines Getriebes und ermöglicht auch den Anschluß weiterer gleicher
Motorgruppen im Parallelbetrieb.
Die in den Fig. 1 und 2 in der unteren und oberen Totlage abgebildeten
Baugruppen sind mit zwei gleichen einander gegenüberliegenden Zylindern
dargestellt. Die folgenden auf den Zylinder 1 gerichteten Ausführungen gelten
auch für den Zylinder 2.
Der Zylinder 1 ist mit einer Einlaßöffnung 32, einer Auslaßöffnung 33 und einer
Zündkerze 34 ausgestattet. Der Kolben 3 besitzt im mittleren Bereich des
Kolbenmantels eine Seitenöffnung 35, von der ein Gasleitkanal 36 zu einer
Kolbenkopföffnung 37 führt. Die Einlaßöffnung 32 und die Auslaßöffnung 33 (Fig.
3a) liegen am Zylindermantel um 90° versetzt auf gleicher Höhe, die so gewählt
ist, daß die Seitenöffnung 35 des Kolbens 1 in seiner Mittellage zwischen dem
oberen und unteren Totpunkt in den Takten "Ansaugen" und "Ausstoßen"
ebenfalls in dieser Höhenlage erscheint, wie in der Darstellung des Wegeverlaufs
der Seitenöffnung während der vier Takte in Fig. 3 dargestellt ist. Hier ist auch zu
erkennen, daß die Mitten der Auslaßöffnung 33 und der Einlaßöffnung 32 durch
die Mitte der Seitenöffnung 35 bei der Drehung des Kolbens überstrichen werden
die bei einem Arbeitsspiel mit vier Takten einmal erfolgt, während das
Schwungrad zwei Umdrehungen ausführt.
Der Zusammenhang zwischen Kolbendrehung und der zweifachen
Schwungraddrehung wird nun anhand der Fig. 4 erläutert, die den Zylinder 1 mit
Kolben 3 in der unteren Totlage mit Pleuelstange 12 und der Schale 5a des
Schwungrades zeigt. Hierzu ist der Bewegungsablauf durch Einzeichnung des
vereinfachten Schnittbildes des Lagerkopfes der Pleuelstange 12 in mehreren
Positionen während einer Umdrehung des Schwungrades 5 dargestellt. Man
erkennt, daß die Pleuelstange während einer halben Umdrehung des
Schwungrades nur um 90° gedreht wurde, sie zeigt jetzt ihre Schmalseite nach
oben, und der Kolben 3 steht in seiner oberen Totlage wie in Fig. 2 dargestellt
ist. Mit der Pleuelstange ist auch der Kolben 3 um 90° gedreht worden. Nach
einer weiteren halben Umdrehung des Schwungrades ergibt sich wieder das Bild
der Fig. 4, jedoch die Pleuelstange 12 zeigt jetzt die andere Breitseite nach oben
da sie sich, und mit ihr der Kolben, um 180° gedreht haben.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine weitere Ausgestaltung der in den Fig. 1 und 2
beschriebenen Maschine durch ein schräg gestelltes Schwungrad 43, das auf
einem entsprechend schräg angeordneten Schwungradträger 44 gelagert ist. Es
ergeben sich durch diese Abwandlung wesentliche Vorteile: Wie aus einem
Vergleich von Fig. 1 und Fig. 5 ohne weiteres ersichtlich ist, fällt bei der Lösung
gemäß Fig. 5 der maximale Winkel der Pleuelstangen 48 und 49 gegenüber ihren
Kolbenachsen im Augenblick der unteren Totlage der Kolben wesentlich kleiner
aus, wodurch die Seitenkraft auf die Kolben und die Lager geringer ausfällt. Bei
gleicher Länge der Pleuelstangen läßt sich ein größerer Hub erreichen und das
Schwungradgehäuse 42 kleiner ausbilden.
Die Zylinder 40 und 41 sind einander gegenüberliegend versetzt mit parallelen
Zylinderachsen auf dem Schwungradgehäuse 42 angeordnet, in dem das
Schwungrad 43 auf einem schräg liegenden Schwungradträger 44 gelagert ist.
Das Schwungrad ist auch bei dieser Ausgestaltung zugleich Träger für einen
Abtriebszahnkranz 45. Die Schwungradachse 46 liegt in einer Ebene mit den
Zylinder- und Kolbenachsen und bildet mit ihnen einen spitzen Winkel. Die
triebseitigen Enden der Kolbenstangen 48 und 49 besitzen je einen
zylinderförmigen Kopf 50 und sind diagonal und exzentrisch in einem
Pleueldrehlager 52 dreh- und schwenkbar gelagert. Das Schwungrad 42 ist
ähnlich wie bei der Grundausführung in den Fig. 1 und 2 aus zwei Schalen
zusammengesetzt, zwischen denen das Pleueldrehlager 52 schwenkbar
eingespannt ist. Das Pleueldrehlager 52 besteht aus zwei gleichen Teilen mit der
in Fig. 5 als Schnittbild dargestellten Form mit zwei topfförmigen Aussparungen
54 für die Lagerung der zylinderförmigen Köpfe 50 der Pleuelstangen.
In Fig. 7 ist eine andere Ausgestaltung für die schräge Lagerung des
Schwungrades 60 dargestellt. Der im Schwungradgehäuse 61 schräg
angeordnete Schwungradträger 62 besitzt eine zentrale Welle 63, auf der in der
Mitte ein Abtriebszahnrad 64 und an den Seiten je ein Schwungradteil 65 und 66
befestigt sind. Beide Schwungradteile weisen ein Pleueldrehlager 67 auf, das
jeweils den Kopf einer Pleuelstange aufnimmt. Die Zylinder dieser
Motoranordnung liegen auf einer Achse, ebenso wie im Augenblick der oberen
Totlage der Kolben auch die Pleuelstangen.
Zur Gestaltung des Kolbens ist noch anzuführen, daß die Seitenöffnungen 35
durch Dichtleisten 39 und Kolbenringe 38 gegenüber dem Zylinderraum
abgedichtet ist. Die parallel zur Kolbenachse seitlich dicht an der Seitenöffnung
35 in Nuten angeordneten Dichtleisten 39 erhalten durch auf dem Nutgrund
liegende Blattfedern den erforderlichen Anpreßdruck an die Zylinderwand.
Eine besonders vorteilhafte Maßnahme ergibt sich aus der neuartigen Anordnung
der Kolbenringe 38, die mit ihrem in Drehrichtung des Kolbens vorlaufenden Ende
in der Kolbennut eingespannt oder festgehalten sind. Diese Halterung kann durch
einen am Ende des Kolbenringes rechtwinkelig befestigten Bolzen erfolgen, der in
eine Bohrung des Kolbens faßt. Der Anpreßdruck der Kolbenringe an der
Zylinderwand wird durch die gleichzeitige Drehung des Kolbens erheblich
reduziert, ohne die geforderte Abdichtung einzubüßen. Ein geringerer
Anpreßdruck der Kolbenringe am Zylinder erzeugt weniger Wärme und erfordert
weniger Schmiermittel. Die durchschnittliche Verbrennungstemperatur kann höher
gewählt werden, wodurch der Wirkungsgrad verbessert werden kann.
Claims (9)
1. Hubkolbenbrennkraftmaschine, deren Kolben über eine Pleuelstange mit einem
Kurbeltrieb verbunden ist, der mit einem Schwungrad ausgestattet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das triebseitige Ende der Pleuelstange (12) am
Schwungrad (5) dreh- und schwenkbar exzentrisch zur Schwungradachse (18)
gelagert ist, die in einer Ebene parallel mit der Kolbenachse (6) verläuft, wobei
der Abstand der beiden Achsen so gewählt ist, daß die Achse (16a) der Lagerung
des Pleuelkolbens (16) im Schwungrad (5) in der oberen Totlage des Kolbens (3)
im Zylinder (1) in Richtung der Kolbenachse (6) zu liegen kommt und daß ein
Arbeitsspiel der Maschine durch zwei Schwungradumdrehungen abläuft, und
wobei durch Drehung des Kolbens (3) um seine Längsachse die Einlaß- bzw.
Auslaßöffnung (32, 33) des Zylinders mit einer Öffnung im Kolben (3) mit dem
Brennraum verbunden sind.
2. Hubkolbenbrennkraftmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei im
Gleichtakt als Boxermotoren arbeitende Maschineneinheiten, deren
Zylinderachsen miteinander fluchten, wobei die Pleuelstangen (12, 13) an einem
gemeinsamen exzentrisch im Schwungrad (5) gelagerten Pleuelbolzen (16)
angelenkt sind.
3. Hubkolbenbrennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schwungrad (5) aus zwei gleichen spiegelbildlich
angeordneten und miteinander verbundenen Schalen (5a und 5b) besteht, deren
gemeinsame Bohrung (26) für die Lagerung des Pleuelbolzens (16) beidseitig der
aneinanderliegenden Verbindungsflächen der Schalen Aussparungen (23) für
einen mittig angeordneten Führungsbund (20) des Pleuelbolzens (16) aufweisen.
4. Hubkolbenbrennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß auf der Mantelfläche des Schwungrades (5) ein
Abtriebszahnkranz (29) zum Anschluß weiterer Boxermotoren und eines
Getriebes befestigt ist.
5. Hubkolbenbrennkraftmaschine mit zwei Zylindern in Boxeranordnung von
gegenläufigen Kolben, die mit je einer Pleuelstange mit einem Kurbeltrieb
verbunden sind, der mit einem Schwungrad ausgestattet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zylinder (40 und 41) einander gegenüberliegend
versetzt mit parallelen Zylinderachsen an einem Schwungradgehäuse (42)
angeordnet sind, in dem auf einem schräg zu den Zylinderachsen liegenden
Schwungradträger (44) das Schwungrad (43) mit einem Abtriebszahnkranz (45)
gelagert ist, wobei die Schwungradachse (46) in der Ebene der Zylinderachsen
liegt und daß die triebseitigen Enden der Pleuelstangen (48) im Schwungrad (43)
dreh- und schwenkbar diagonal und exzentrisch gelagert sind.
6. Hubkolbenbrennkraftmaschine mit zwei Zylindern in Boxeranordnung nach
Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß, die Zylinder fluchtend auf einem
Schwungradgehäuse (61) angeordnet sind, in dem auf einem schräg zu den
Zylinderachsen liegenden Schwungradträger (62) ein Abtriebszahnrad mit zwei
symmetrisch angeordneten Schwungradteilen (65, 66) dreh- und schwenkbar
diagonal und exzentrisch gelagert sind.
7. Hubkolbenbrennkraftmaschine nach den Ansprüchen 1 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß im Kolben ein Gasleitkanal (36) von einer
Kolbenkopföffnung (37) zu einer Seitenöffnung (35) im mittleren Bereich des
Kolbenmantels führt und die Seitenöffnung zwischen oberen und unteren
Kolbenringen angeordnet ist, und daß in Nuten federnd gelagerte und parallel zur
Kolbenachse angeordnete Dichtleisten (39) die Seitenöffnung (35) beidseitig
gegen den Zylinderraum abdichten.
8. Hubkolbenbrennkraftmaschine nach den Ansprüchen 1 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kolbenringe (38) an ihrem in Drehrichtung des Kolbens
vorlaufenden Ende in der Kolbenringnut beweglich eingespannt sind.
9. Hubkolbenbrennkraftmaschine nach den Ansprüchen 1 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einlaßöffnung (32) für das Frischgas und die
Auslaßöffnung (33) für das Abgas um 90° versetzt auf gleicher Höhe am Zylinder
angeordnet sind.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995116031 DE19516031C1 (de) | 1995-05-04 | 1995-05-04 | Hubkolbenbrennkraftmaschine |
| DE1996116878 DE19616878A1 (de) | 1995-05-04 | 1996-04-27 | Hubkolbenmaschine, insbesondere Hubkolbenbrennkraftmaschine |
| AU57589/96A AU5758996A (en) | 1995-05-04 | 1996-05-02 | Reciprocating piston engine, especially internal combustion reciprocating piston engine |
| PCT/DE1996/000802 WO1996035041A1 (de) | 1995-05-04 | 1996-05-02 | Hubkolbenmaschine, insbesondere hubkolbenbrennkraftmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995116031 DE19516031C1 (de) | 1995-05-04 | 1995-05-04 | Hubkolbenbrennkraftmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19516031C1 true DE19516031C1 (de) | 1996-10-24 |
Family
ID=7760843
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995116031 Expired - Fee Related DE19516031C1 (de) | 1995-05-04 | 1995-05-04 | Hubkolbenbrennkraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19516031C1 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB560733A (en) * | 1943-01-01 | 1944-04-18 | Kevitt Rotherham | Internal combustion engines |
| GB839710A (en) * | 1957-10-14 | 1960-06-29 | Frank Edward Swain | Improvements in or relating to internal combustion engines |
| DE3507766A1 (de) * | 1985-03-05 | 1986-09-11 | Rabbe Dr.med. 8022 Grünwald Nordström | Brennkraftmaschine |
-
1995
- 1995-05-04 DE DE1995116031 patent/DE19516031C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| DE PA 159 88 v. 10.3.1960 * |
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Legal Events
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