DE19516021C1 - Einführschutz für die Montage von Stiften oder Zapfen eines Hardtops - Google Patents
Einführschutz für die Montage von Stiften oder Zapfen eines HardtopsInfo
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J7/00—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
- B60J7/08—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position
- B60J7/10—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position readily detachable, e.g. tarpaulins with frames, or fastenings for tarpaulins
- B60J7/106—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position readily detachable, e.g. tarpaulins with frames, or fastenings for tarpaulins readily detachable hard-tops
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Einführschutz für die Mon
tage von Stiften oder Zapfen eines Hardtops in Öffnungen de
finierter Größe beim Einführen in entsprechende Aufnahmeöffnun
gen der Karosserie.
Beim Aufsetzen eines Hardtops auf die Karosserie werden bekannt
lich Befestigungszapfen des Hardtops in entsprechende Öffnungen
in der Karosserie eingeführt und dort verankert. Es ist bekannt,
daß bei diesem Aufsetzvorgang Beschädigungen im Bereich der an
die Öffnung angrenzenden Karosseriebereiche vorkommen können,
wenn nämlich beim Einfädeln des Montagezapfens dieser nicht ge
nau auf die Öffnung aufgesetzt wird.
Zum Schutz der Lackierung von Karosserieteilen ist es aus der
DE-PS 19 33 669 schon bekannt, gesonderte Kunststoffplatten vor
zusehen, die in ihrer Größe verschiedenen Karosserieteilen ange
paßt werden und nach dem Lackieren auf die Karosserieteile ge
setzt werden. Diese Platten sind an den Stellen, an denen an
schließend noch Montagearbeiten durchgeführt werden müssen, mit
Aussparungen versehen. Solche Schutzplatten lassen sich bei der
Montage eines Hardtops nicht verwenden.
Bekannt ist es auch (DE 30 40 990 A1) an den kreisförmigen Ein
stecköffnungen der Längsschweller von Fahrzeugkarosserien, in
welche die Einsteckzapfen eines Wagenhebers geschoben werden, an
den die Einstecköffnung umgebenden Flächenteilen eine Scheibe
aus einem elastisch verformbaren Material vorzusehen, die die
Karosserieteile, welche die Einstecköffnung umgeben, gegen Be
schädigungen sichern kann. Auch eine solche, nach dem Einstecken
des Zapfens nicht mehr entfernbare Scheibe, läßt sich für eine
Hardtopmontage nicht verwenden, weil hier zwar ein Schutz der
Karosserieteile im Bereich der Einstecköffnungen erwünscht ist,
aber keine zusätzlichen Teile in diesem Bereich nach dem Mon
tagevorgang verbleiben können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Einführ
schutz der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Ränder
der Aufnahmeöffnungen für den Zapfen vor Beschädigung geschützt
werden, daß der Schutz aber nach dem Einführen des Stiftes auch
wieder beschädigungsfrei entfernt werden kann. Schließlich soll
auch eine gewisse Einführhilfe für den Zapfen damit erreicht
werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird für einen Einführschutz der ein
gangs genannten Art eine mit einem radial verlaufenden Schlitz
ausgebildete Rosette vorgesehen, die aus elastischem formbestän
digen Material mit einem sich in der Öffnung fixierenden Rand
besteht und einen sich nach der anderen Seite erweiternden Ein
führtrichter aufweist sowie mit einem diese Rosette einfassenden
Schutzkragen versehen ist, der aus weichem, flächigem Material
besteht und fluchtend zu dem Schlitz der Rosette ebenfalls ge
schlitzt und auf der dem Schlitz gegenüberliegenden Seite mit
einer Greiflasche versehen ist.
Durch diese Ausgestaltung wird ein mit Hilfe der Greiflasche
leicht zu handhabendes Abdeckteil als Einführschutz geschaffen,
das mit der Rosette so auf die Karosserieöffnung aufgelegt wer
den kann, daß sich diese an der Öffnung zentriert. In dieser
Lage überdeckt der Kragen alle der Einführöffnung benachbarten
Karosserieteile, so daß bei der Montage eines Hardtops keine Be
schädigung solcher Karosserieteile eintreten kann. Gleichzeitig
wirkt die Rosette wegen Ihres Einführtrichters aber auch als
eine Einführhilfe für den Zapfen, der auch dann, wenn er nicht
schon exakt auf die Achse der Öffnung ausgerichtet ist, in ein
facher Weise in die ihm zugeordnete Öffnung eingeführt werden
kann. Ist dies geschehen, dann läßt sich der Schutzkragen von
der Greiflasche aus zwischen Hardtop und Karosserie heraus
ziehen, so daß dann die Befestigung des Hardtops in bekannter
Weise vorgenommen werden kann.
In Weiterbildung der Erfindung kann der Kragen in eine umlau
fende Nut der Rosette eingeklemmt sein, so daß ein einfacher Zu
sammenbau der beiden aus verschiedenen Materialien bestehenden
Teile vorgenommen werden kann.
Um seiner Funktion als Schutzmaterial gerecht zu werden und um
gleichzeitig auch eine gute Fixierung des neuen Einführungs
schutzes zusätzlich zu der Fixierung durch den Rand der Rosette
zu gewährleisten, ist es vorteilhaft, wenn der Kragen aus einem
rutschfesten Material hergestellt oder mit einer rutschfesten
Profilierung auf der dem Rand der Rosette zugewandten Seite ver
sehen ist. Der Kragen und die Rosette werden auf diese Weise in
ihrer rage auf der Karosserie gesichert, wenn der Zapfen des
Hardtops eingeführt wird.
Um einen gewissen Ausgleich beim Einführen des Zapfens in der
Fahrzeuglängsrichtung zu ermöglichen, ist es zweckmäßig, den Ein
führtrichter oval zu formen. Schließlich kann der Rand der im
übrigen aus Kunststoff herstellbaren Rosette mit einer Abzieh
schräge auf der der Lasche zugewandten Seite versehen sein, die
es nach der Einführung des Zapfens in die Öffnung ermöglicht,
durch Zug an der Lasche die Fixierung der Rosette durch ihren
Rand in einfacher Weise aufzuheben und den gesamten Einführ
schutz zu entfernen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand der Zeichnung
näher dargestellt und wird im folgenden erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Darstellung des neuen
Einführschutzes für eine Hardtopmontage und
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Einführschutz gemäß der
Fig. 1.
Aus den Fig. 1 und 2 ist zu erkennen, daß der neue Einführschutz
aus einer etwa scheibenförmig gestalteten Rosette 1 aus Kunst
stoff besteht, die mit einem radial nach außen verlaufenden
Schlitz 2 versehen ist. Diese Rosette wird von einem Kragen 3
eingefaßt, der ebenfalls mit einem Schlitz 4 versehen ist, der
wiederum zu dem Schlitz 2 der Rosette 1 fluchtet. Der Kragen 3
geht an seiner dem Schlitz 4 gegenüberliegenden Seite in eine
Grifflasche 3a über, die zur erleichterten Handhabung dient.
Aus Fig. 2 wird erkennbar, daß die Rosette 1 in einer umlaufen
den Nut 5 den Kragen 3 aufnimmt und mit einem nach unten ab
stehenden Rand 6 versehen ist, der zu der Grifflasche 3a hin in
eine Abziehschräge 7 übergeht. Auf der vom Rand 6 abgewandten
Seite ist die Rosette 1 mit einem Einführtrichters versehen,
der die Form eines Ovales hat und nach unten in ein Langloch 9
übergeht, das wiederum an einer Seite in den Schlitz 2 ausläuft.
Die Rosette 1 ist beim Ausführungsbeispiel aus Kunststoff herge
stellt. Der Kragen 3 kann aus einem Leder oder lederähnlichen
Material einschließlich der Greiflasche 3a bestehen, das auf der
zum Rand 6 weisenden Seite auch z. B. mit einer rutsch-festen
Gummischicht oder mit einer Profilgummischicht versehen sein
kann.
Der Einführschutz nach Fig. 1 wird vor der Montage eines
Hardtops auf die Einführöffnung für den Montagezapfen des
Hardtops so aufgelegt, daß die Grifflasche 3a nach vorne steht,
so daß sie bei aufgesetztem Hardtop von vorne, d. h. vom
Seitenfensterbereich aus ergriffen werden kann. Die Rosette 1
wird dabei mit ihrem Rand 6 einseitig in die Öffnung zum
Einführen des Montagezapfens eingesetzt und dadurch vorfixiert.
Die weitere Fixierung wird von der rutschfesten Unterseite des
Kragens 3 übernommen. Es kann nun der Montagezapfen des Hardtops
in die trichterartige Öffnung des Einführtrichters 8 eingeführt
werden, und er wird dann durch das Langloch 9 in das für ihn
vorgesehene Befestigungsloch der Karosserie eingeführt. Ehe das
Hardtop anschließend befestigt wird, wird der Einführschutz
durch Ergreifen der Lasche 3a aus seiner Lage herausgezogen,
wobei der Rand 6 über seine Abziehschräge 7 sich leicht aus
seiner vorfixierten Lage entfernen läßt und der Montagezapfen
des Hardtops durch den Schlitz 2 bzw. 4 austreten kann.
Während des Montagevorganges schützt der Kragen 3 die an die
Einführöffnung in der Karosserie angrenzenden Karosserieteile
vor einer Beschädigung, sei es durch den sich absenkenden Monta
gezapfen, sei es durch irgendwelche Werkzeuge. Der neue Einführ
schutz dient aber gleichzeitig auch als Einführhilfe für den
Montagezapfen. Das neue Hilfsteil erleichtert die Montage eines
Hardtops wesentlich.
Selbstverständlich wäre es auch denkbar, den Einführschutz für
das Einführen von anderen Zapfen in andere Öffnungen zu verwen
den, sofern auch dort das Problem auftritt, daß die Umgebung des
Einführungsloches beim Montagevorgang vor Beschädigungen ge
schützt sein soll.
Claims (6)
1. Einführschutz für die Montage von Stiften oder Zapfen (Mon
tagezapfen) eines Hardtops in Öffnungen definierter Größe beim
Einführen in entsprechende Aufnahmeöffnungen der Karosserie,
gekennzeichnet durch
eine mit einem radial verlaufenden Schlitz (2) ausgebildete Ro
sette (1) aus elastischem formbeständigen Material mit einem
sich in der Öffnung fixierenden Rand (6) und einem sich nach der
andere Seite erweiternden Einführtrichter (8), sowie mit einem
die Rosette einfassenden Schutzkragen (3) aus weichem, flächigen
Material, der fluchtend zu dem Schlitz (2) der Rosette (1) eben
falls geschlitzt und auf der dem Schlitz (4) gegenüberliegenden
Seite mit einer Greiflasche (3a) versehen ist.
2. Einführschutz nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Schutzkragen (3) in einer umlaufenden Nut (5) der Rosette
(1) eingeklemmt ist.
3. Einführschutz nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Schutzkragen (3) aus einem rutschfesten Material hergestellt
oder mit einer rutschfesten Profilierung auf der dem Rand (6)
der Rosette (1) zugewandten Seite versehen ist.
4. Einführschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Einführtrichter (8) oval geformt ist.
5. Einführschutz nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Rand (6) der Rosette (1) mit einer Abziehschräge (7) ver
sehen ist.
6. Einführschutz nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Rosette (1) aus Kunststoff besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995116021 DE19516021C1 (de) | 1995-05-02 | 1995-05-02 | Einführschutz für die Montage von Stiften oder Zapfen eines Hardtops |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995116021 DE19516021C1 (de) | 1995-05-02 | 1995-05-02 | Einführschutz für die Montage von Stiften oder Zapfen eines Hardtops |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19516021C1 true DE19516021C1 (de) | 1996-10-17 |
Family
ID=7760837
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995116021 Expired - Fee Related DE19516021C1 (de) | 1995-05-02 | 1995-05-02 | Einführschutz für die Montage von Stiften oder Zapfen eines Hardtops |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19516021C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006021579B4 (de) * | 2005-08-04 | 2016-09-15 | Audi Ag | Verfahren und Schutzelement zum Schutz vor Oberflächen-Beschädigungen bei der Demontage zweier Bauteile |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3040990A1 (de) * | 1980-10-31 | 1982-06-09 | E.A. Storz Gmbh & Co Kg, 7200 Tuttlingen | Karosserie |
| DE3942551A1 (de) * | 1989-12-22 | 1991-06-27 | Emil Dipl Ing Solga | Heber und traeger des abhebbaren hartdaches (hardtop, coupedach) eines automobils |
-
1995
- 1995-05-02 DE DE1995116021 patent/DE19516021C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE3040990A1 (de) * | 1980-10-31 | 1982-06-09 | E.A. Storz Gmbh & Co Kg, 7200 Tuttlingen | Karosserie |
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|---|---|---|---|
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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Owner name: DAIMLERCHRYSLER AG, 70567 STUTTGART, DE |
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |