[go: up one dir, main page]

DE19516872A1 - Gerät zur Rettung von Personen in Lawinen - Google Patents

Gerät zur Rettung von Personen in Lawinen

Info

Publication number
DE19516872A1
DE19516872A1 DE19516872A DE19516872A DE19516872A1 DE 19516872 A1 DE19516872 A1 DE 19516872A1 DE 19516872 A DE19516872 A DE 19516872A DE 19516872 A DE19516872 A DE 19516872A DE 19516872 A1 DE19516872 A1 DE 19516872A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compressed gas
balloon
filling
balloons
bottle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19516872A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmuth Bauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19516872A priority Critical patent/DE19516872A1/de
Priority to CA002237627A priority patent/CA2237627C/en
Priority to DE59608396T priority patent/DE59608396D1/de
Priority to AT96919725T priority patent/ATE209942T1/de
Priority to EP96919725A priority patent/EP0957995B1/de
Priority to PCT/EP1996/001942 priority patent/WO1996035479A1/de
Publication of DE19516872A1 publication Critical patent/DE19516872A1/de
Priority to US08/991,746 priority patent/US6158380A/en
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B29/00Apparatus for mountaineering
    • A63B29/02Mountain guy-ropes or accessories, e.g. avalanche ropes; Means for indicating the location of accidentally buried, e.g. snow-buried, persons
    • A63B29/021Means for indicating the location of accidentally buried, e.g. snow-buried, persons

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
  • Undergarments, Swaddling Clothes, Handkerchiefs Or Underwear Materials (AREA)
  • Gyroscopes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Rettung von Personen in Lawinen mit wenigstens einem über eine körpernahe Verbindung mit dem Benutzer verbindbaren zerreißfesten Ballon, der im Rettungseinsatz mittels Druckgas aufgeblasen wird, so daß er wie ein Auf­ triebskörper seinen Benutzer an der Lawinenoberfläche hält, und mit einem Füllgerät zum Anschließen des Ballons an wenigstens einen Druckgasbehälter, welches eine Vorrichtung zum Öffnen des Behälters umfaßt und mit einer Füllöffnung des Ballons verbunden ist.
Bei einem bekannten Gerät dieser Art, welches u. a. in der deutschen Patentschrift P 3237060 beschrieben ist und welches sich seit vielen Jahren im Einsatz be­ währt hat, kommt ein Rettungsrucksack mit zwei Kammern zur Anwendung; in einer äußeren Kammer ist ein Ballon mit einem Fassungsvermögen von ca. 150 l eingefaltet; in einer Innenkammer befindet sich ein an eine Füllöffnung des Ballons angeschlossener Gas­ generator, in dessen Gehäuse zwei Druckgasflaschen eingeschraubt sind, die den Ballon unter Zuhilfenahme einer Venturidrüse mit einem Gas-Luft-Gemisch füllen. Das Venturi-Prinzip bringt es mit sich, daß das Fül­ len einige Sekunden in Anspruch nimmt. Diese Tatsache kann unter ungünstigen Umständen, z. B. wenn der Bal­ lon von seinem Benutzer zu spät ausgelöst wurde, so daß er bereits von der Lawine erfaßt wird, bevor er vollständig aufgeblasen ist, zu einem geringeren Auf­ trieb und damit zu einer Gefährdung des Rettungs­ erfolgs führen. Überdies ist ein nach dem Venturi- Prinzip funktionierender Gasgenerator technisch auf­ wendig und voluminös.
Demgegenüber besteht ein Wunsch der Benutzer und der einschlägigen Rettungsorganisationen nach einem ver­ besserten Gerät, welches sich problemlos, auch zu­ sätzlich zu einem normalen Tourenrucksack, am Körper tragen läßt und welches insbesondere ein rasches und sicheres Füllen des Ballons ermöglicht.
Diesen Vorgaben wird erfindungsgemäß dadurch ent­ sprochen, daß der Druckgasbehälter mit Füllgerät un­ abhängig vom Ballon direkt mittels Befestigungs­ elementen oder indirekt über am Körper zu tragende Kleidungsstücke oder sonstige Gegenstände mit dem Körper des Benutzers verbunden ist und daß das Füll­ gerät für eine reine Gasfüllung über einen Druckkanal mit der Füllöffnung des Ballons verbunden ist.
Mit diesem Vorschlag tritt die Idee eines Kompakt­ geräts in den Hintergrund; statt dessen sollen eine oder mehrere Druckgasbehälter an geeigneter Stelle des Körpers des Benutzers untergebracht werden, und zwar mit zugehörigem Füllgerät zum Füllen eines oder mehrerer Ballone, wobei zwischen Füllgerät und Ballon jeweils ein Druckkanal, z. B. in Form eines Hochdruck­ schlauches vorgesehen ist. Nach Betätigen einer zen­ tralen Auslösevorrichtung strömt das Gas dann als reine Gasfüllung, bevorzugt aus Stickstoff in den oder die Ballone. Dabei läßt sich die Zeit des Auf­ füllvorgangs sehr einfach durch geeignete Wahl des Querschnitts des Druckkanals optimieren.
Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform sieht vor, daß das Gerät wenigstens zwei Ballone und je Ballon wenigstens einen Druckgasbehälter umfaßt, und daß alle Öffnungsvorrichtungen über eine gemeinsame Aus­ lösevorrichtung betätigbar sind. Was die Auslösevor­ richtung betrifft, so eignet sich besonders gut eine Vorrichtung mit einem Auslösemechanismus durch Schlagbetätigung, welcher bevorzugt auf der Brust an­ gebracht ist. Eine Auslösung durch Schlagbetätigung auf einen zentralen Punkt ist besonders funktions­ sicher. Sie läßt sich auch während eines Sturzvor­ gangs durchführen, was beispielsweise für das Ziehen einer Reißleine keineswegs sichergestellt ist.
Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung einer derar­ tigen durch Schlag zu betätigenden Auslösevorrichtung kann ein Gehäuse umfassen, in welches eine flache, mit einem Druckgas unter hohem Druck (z. B. 20 bar) gefüllte Kapsel eingesetzt ist. Desweiteren weist das Gehäuse einen von außen betätigbaren Knopf auf, der mit einer Nadel verbunden ist, welche bei einem Schlag auf den Knopf die Kapsel ansticht. Hierdurch strömt das Druckgas schlagartig in das Gehäuse der Auslösevorrichtung und über Verbindungsschläuche weiter zu der Öffnungsvorrichtung bzw. den Öffnungs­ vorrichtungen. Diese umfassen zweckmäßigerweise Kolben, welche, von dem Druckgas der Auslöse- Vorrichtung beaufschlagt, die Druckgasbehälter öffnen.
Während es bei einer Ausführungsform mit mehreren Druckgasflaschen zum Erzielen einer maximalen Be­ wegungsfreiheit vorzuziehen ist, daß diese samt ihren zugehörigen Füllgeräten getrennt am Körper befestigt sind, kommt für eine Ausführungsform als an sich bekanntes Rucksack-Rettungsgerät zweckmäßig ein gemeinsames Füllgerät in Frage, an welchem sämtliche Druckgasbehälter angeschlossen sind. Das Auslösen erfolgt hier besonders einfach mittels einer zentra­ len Auslösevorrichtung, welche mit dem gemeinsamen Füllgerät verbunden ist, so daß beide Druckgasflaschen gleichzeitig geöffnet und entleert werden können, z. B. zum Befüllen eines einzigen Ballons oder zweier Ballone.
Bei zwei Ballonen ist es zweckmäßig, daß beidseitig auf dem außenseitigen Rückenteil des Benutzers je ein Ballon dicht unterhalb der Schultern, jeweils in einer Ballontasche eingefaltet befestigt ist. Diese Ballontaschen können entweder als Seitentaschen eines Rettungsrucksacks ausgebildet sein; sie können eben­ sogut in Westentaschen innerhalb seitlicher Rücken­ schlitze einer Weste eingefaltet sein; schließlich können sie in Seitentaschen an den Holmen eines Rückentraggestells innerhalb eines Schlitzes der jeweiligen Seitentasche eingefaltet sein.
Durch diese Anordnung der Ballone ist sichergestellt, daß sie im aufgeblasenen Zustand in Art zweier Air­ bags seitlich am Rumpf hinter den Schultern und Armen Platz finden. Dadurch wird erreicht, daß die Be­ wegungsfreiheit eines Skifahrers bei aufgeblasenen Ballonen nur unwesentlich eingeschränkt wird, d. h. der Skifahrer kann fahrenderweise auch noch einen Fluchtversuch unternehmen. Wird er von der Lawine erfaßt, so ergibt die nahe Anbringung der beiden Ballone am Körper stabile Auftriebskräfte. Die beiden Ballone halten den Körper in seiner Schwimmstellung auf der Lawinenoberfläche, wobei sie dessen Verdrehen entgegenwirken. Sie schützen den Körper von beiden Seiten insbesondere im Kopfbereich. Falls ein Ballon verletzt wird und sich dadurch entleert, verbleibt noch der prall gefüllte zweite Ballon, wodurch die Sicherheit des Rettungserfolgs weiter erhöht wird.
Bevorzugt sind die Ballone so dimensioniert, daß sie im aufgeblasenen Zustand jeweils eine in Richtung parallel zur Körperlängsachse gestreckte Säulenform aufweisen, wobei sich die Säulen zweckmäßigerweise wenigstens bis in Kopfhöhe des Benutzers erstrecken.
Aus den vorstehenden Ausführungen ergibt sich, daß eine Lösung mit zwei Ballonen, welche seitlich auf dem Rücken angebracht sind, besonders vorteilhaft ist. Sie ermöglicht nicht nur die Unterbringung bzw. das Tragen eines normalen Rucksacks zwischen den Ballonen; sie läßt sich auch mit einem Rückentrag­ gestell besonders gut verwirklichen, nämlich derart, daß je ein Ballon an einem von zwei seitlichen Längs­ holmen eines Rückentraggestells befestigt oder - in seinem eingefalteten Zustand - ganz oder teilweise in den Längsholm integriert angeordnet bzw. darin unter­ gebracht ist. Die Druckgasbehälter können dabei eben­ falls in den Längsholmen des Rückentraggestells untergebracht bzw. an diesen angeordnet sein. Bei einer besonders bevorzugten Weiterbildung der Erfin­ dung sind die Druckgasbehälter allerdings in einem die beiden Längsholme miteinander verbindenden unteren Querholm des Rückentraggestells unterge­ bracht, wobei die beiden Druckgasflaschen zweck­ mäßigerweise in unterschiedliche Richtungen (zu den beiden außenliegenden Ballons hin) ausblasen. Das Rückentraggestell mit den Ballonen kann sowohl als isoliertes Rettungsgerät als auch als Basis für einen Rucksack dienen. Im letztgenannten Fall können speziell angefertigte Rucksäcke ohne eigene Trag­ konstruktion am Rückentraggestell befestigt werden, wobei verschiedene Rucksackgrößen denkbar sind.
Bei Verwendung einer Weste, in deren seitlichen Rückenschlitze die beiden Ballone eingefaltet sind, bietet sich zusätzlich die Ausgestaltung an, daß die Weste mit einem Hosenteil versehen ist, welches Außentaschen im Bereich der Oberschenkel zur Aufnahme der Druckgasflaschen aufweisen kann. Das Hosenteil, das zudem einen festen Sitz der Weste am Körper des Benutzers sicherstellt, ist dabei bevorzugt als kurze Hose ausgebildet, deren Hosenbeine längs der Schenkelinnenseite für den bequemen Einstieg offen, jedoch mit Verschlüssen versehen sein können.
Ergänzend hierzu oder auch alternativ zum Hosenteil kann der feste Sitz der Weste am Körper des Benutzers im Anwendungsfall des erfindungsgemäßen Geräts dadurch sichergestellt sein, daß die Weste zumindest im Bereich ihres Vorderteils aufblasbare Kammern auf­ weist, welche in den Weg des Druckgases zum Befüllen der Ballone eingeschaltet sind. Durch das Aufblasen dieser Kammern mit dem zu den Ballonen strömenden Druckgas erhält die Weste, gegebenenfalls einschließ­ lich Hosenteil, einen festen Sitz am Körper des Benutzers, so daß dieser zumindest nach Betätigung des Auslösers nicht aus seiner Sicherheitskleidung schlüpfen kann, auch wenn diese vor dem Aufblasen der Kammern einen losen Sitz hat; die aufgeblasenen Kammern bilden darüberhinaus nicht nur einen zusätz­ lichen Auftriebskörper, sondern gewährleisten noch einen zusätzlichen Schutz gegen Verletzungen.
Bei Westen, die im Sinne der vorstehenden Ausfüh­ rungen ein Hosenteil nicht aufweisen, ist der bzw. sind die Druckgasbehälter gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung in einer "Gürteltasche" untergebracht, welche ein verlängertes Rückenteil der Weste bildet. Die Weste braucht im übrigen im Bereich des Rückens lediglich Gurte oder dgl. aufzuweisen; durch eine entsprechende "offene" Gestaltung wird ein übermäßiges Schwitzen des Benutzers vermieden.
Es versteht sich von selbst, daß für die Ballone Rückschlagventile im Bereich der Anschlüsse der Druckkanäle zweckmäßig sind, durch welche die Strömungsrichtung des Druckgases während des Füll­ vorgangs sichergestellt und das Druckgas in den Ballonen gehalten wird. Für die vorstehend erläu­ terten aufblasbaren Kammern in der Bekleidung (Weste) gilt dies nur eingeschränkt. Zwar können auch hier Rückschlagventile vorgesehen sein, welche die Kammern dauerhaft gefüllt halten. Besonders bevorzugt ist jedoch vorgesehen, daß sich die Kammern in der Bekleidung (Weste) durch ein Abblaseventil allmählich kontrolliert entleeren, bspw. in ca. fünf Minuten. Auf diese Weise reduziert sich bei einer Person, die trotz Benutzung des Geräts von einer Lawine ver­ schüttet wurde, der Druck auf den Brustkorb; und das vordem von den aufgeblasenen Kammern ausgefüllte Volumen steht dem Verschütteten für Atembewegungen zur Verfügung.
Durch die Abkehr von dem bekannten Venturi-Prinzip wird das rasche Befüllen der Ballone mittels eines einfachen Füllgeräts möglich. Eine vorteilhafte Aus­ führungsform besteht darin, daß dessen Öffnungs­ vorrichtung für eine Druckgasflasche eine Nadel zum Durchstechen ihres Verschlußplättchens aufweist, die in einem Nadelhalter sitzt, welcher pneumatisch oder mittels Federkraft relativ zu einem Führungskanal, nach außen abgedichtet, betätigbar ist. Wird durch eine geeignete Auslösevorrichtung eine Relativ­ bewegung zwischen Nadelhalter und Führungskanal er­ zeugt, so dringt die Nadelspitze durch das Verschluß­ plättchen hindurch und das Druckgas kann in eine Kammer ausströmen, von wo es über einen Druckkanal, einen Druckschlauch oder dergleichen in den Ballon gelangt. Dabei ist jeder Druckgasflasche ein Füll­ gerät zugeordnet; alle Füllgeräte sind an eine zen­ trale Auslösevorrichtung angeschlossen.
Eine zweckmäßige Variante besteht darin, daß die Druckgasflasche mit einem Außengewinde ihres die Öffnung bildenden Halsteils in einem den Führungs­ kanal enthaltenden Gehäuseteil aufgenommen ist. Auf diese Weise ist nicht nur sichergestellt, daß die Nadel sehr nahe vor dem Verschlußplättchen positio­ niert werden kann; auch das Auslösen kann besonders einfach erfolgen, indem die Druckgasflasche mittels Federkraft in einer Richtung gegen die Nadel vor­ gespannt angeordnet ist, derart, daß bei Freigabe einer Sperre durch Betätigung der Auslösevorrichtung die Druckgasflasche mit ihrem Verschlußplättchen über die Nadel geschlagen wird.
Als Druckgasbehälter eignen sich weniger gut durch Fließpressen aus Stahl herstellte Flaschen, da diese relativ schwer sind. Aus Gewichtsgründen besser ge­ eignet sind Hockdruckschläuche aus Kunststoff oder Gummi, wobei ein oder mehrere Hochdruckschläuche in den Gürtel oder dergleichen auf dem Körper des Be­ nutzers befestigten Gurtteilen eingearbeitet sein können.
Besser geeignete Druckgasflaschen aus Leichtmetall bestehen bevorzugt aus einer Aluminiumlegierung mit hoher Zugfestigkeit, welche aus einem Gußrohling spanabhebend hergestellt werden. Zur Verwirklichung einer üblichen Flaschenform ist es dabei zweckmäßig, daß die Druckgasflaschen zwei oder mehrteilig zu­ sammengesetzt sind. Bei einer geeigneten Ausführung ist vorgesehen, daß die Druckgasflaschen jeweils aus einem die Flaschenöffnung aufweisenden inneren Hülsenteil und einem über dessen der Flaschenöffnung gegenüberliegendes offene Ende aufgeschraubten Über­ wurfteil zusammengesetzt sind. Beim Zusammenschrauben wird dabei so vorgegangen, daß beide Flaschenteile im Gewindebereich miteinander verklebt werden, wobei die endgültige Schraubstellung durch gleichzeitiges Kali­ brieren des Hohlvolumens ermittelt wird. Auf diese Weise kann eine Druckgasflasche mit sehr genau bemes­ senem Inhalt hergestellt bzw. der Fülldruck der Ballone hinreichend genau bei etwa 1,2 bar einge­ stellt werden. Es kommen übliche Flaschengrößen etwa mit 200 cm³ Inhalt je Ballon zur Anwendung, wobei für eine Person durchschnittlichen Gewichts jeder der beiden Ballone etwa mit 70 dm³ Gas gefüllt ist.
Im folgenden werden mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Rettungsrucksack in der Seitenansicht mit einem Füllgerät für zwei Druckgas­ flaschen,
Fig. 2 den Rettungsrucksack gemäß Fig. 1 in der An­ sicht auf den Rücken des Benutzers,
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Rettungsrucksack gemäß den Fig. 1 und 2, jedoch mit zwei seitlichen Ballonen,
Fig. 4 ein Füllgerät für einen Rettungsrucksack gemäß den Fig. 1-3,
Fig. 5 einen Schnitt durch das Füllgerät gemäß Fig. 4,
Fig. 6 einen Schnitt durch eine erste Variante eines Füllgeräts mit zwei Druckgasflaschen,
Fig. 7 einen Schnitt durch eine zweite Variante eines Füllgeräts mit zwei Druckgasflaschen,
Fig. 8 ein Rückentraggestell mit seitlich angeordne­ ten Druckgasflaschen,
Fig. 9 eine Rettungsweste in der Vorderansicht,
Fig. 10 die Rettungsweste gemäß Fig. 9, auf den Rücken des Benutzers gesehen,
Fig. 11 eine andere Ausführungsform einer Rettungs­ weste,
Fig. 12 eine Druckgasflasche in einem Köcher, mit mechanischer Auslösung,
Fig. 13 eine Druckgasflasche in einem Köcher, mit pneumatischer Auslösung und
Fig. 14 eine neuartige Druckgasflasche im Quer­ schnitt.
Fig. 1 zeigt den Benutzer eines Rettungsrucksacks 1, den dieser mittels seitlicher Traggurte 2, eines Gürtels 3 und zweier Beingurte 4 an seinem Körper lagegesichert trägt. An der Unterseite des Rucksacks 1 ist eine flache Gürteltasche 5 angenäht, welche als Stauraum für zusätzliche Gegenstände dient. Der eigentliche Rettungsrucksack 1 enthält ein Füllgerät 6 für zwei Druckgasflaschen 7 sowie den zusammen­ gefalteten Ballon 8 innerhalb einer Rückwand 9 des Rucksacks, welche mittels eines Klettverschlußbands 10 (Fig. 2), z. B. längs ihrer Oberkante, festgelegt ist. Auf Brusthöhe des linken Trägergurtes 2 des Benutzers ist ein Luftkissen 11 als Auslöser dar­ gestellt, welches über einen Betätigungsschlauch 12 mit der Unterseite des Füllgeräts 6 verbunden ist. Das Füllgerät 6 wiederum ist über einen kurzen Druck­ kanal 13 mit dem Innenraum des Ballons 8, welcher strichliert auch im aufgeblasenen Zustand dargestellt ist, verbunden.
In Fig. 2 ist der Rettungsrucksack 1 gemäß Fig. 1 gegen den Rücken des Benutzers gesehen dargestellt. Hier erkennt man, daß das Füllgerät 6 mit den beiden Druckgasflaschen 7 auf einer Montageplatte 16, welche in den Eckbereichen Ösen 14 aufweist, durch welche an der Rucksackinnenwand befestigte Schlaufen 15 ge­ fädelt sind, um die Montageplatte 16 festzulegen.
In der Darstellung gemäß Fig. 2 ist der Ballon als solcher im gefalteten Zustand nicht dargestellt; man erkennt jedoch die Mündung des Druckkanals 13 im oberen Bereich des Füllgeräts 6.
In Fig. 3 ist der Rettungsrucksack 1 in der Drauf­ sicht, jedoch in einer Variante mit zwei seitlichen Ballonen 8 dargestellt. Die Ballone 8 sind seitlich im Rucksack, d. h. hinter dessen Seitenwänden 18 zusammengefaltet untergebracht, wobei die Seitenwände 18 nicht näher dargestellte Längsschlitze aufweisen, die wiederum mit Klettverschlußbändern gesichert sind. Beim Aufblasen der Ballone 8 reißen diese Schlitze ohne weiteres auf, so daß sich die Ballone 8 zur Seite hin entfalten können, bis sie prall gefüllt sind, wie strichliert dargestellt. Die beiden Ballone 8 sind mittels seitlicher Druckkanäle 19 an das Füll­ gerät 6 angeschlossen, welches wiederum mit einer Auslösevorrichtung, wie schon zu den Fig. 1 und 2 beschrieben, betätigbar ist. An der Stelle der Ballontasche für den großen Ballon 8 gemäß den Fig. 1 und 2 befindet sich ein weiterer Stauraum 20, welcher für kleineres Gepäck zur Verfügung steht.
In Fig. 4 ist noch einmal vergrößert die Montage­ platte 16 mit den vier Ösen 14 in den Eckbereichen dargestellt. Auf ihr ist das Füllgerät 6 montiert, in dessen Oberseite zwei flaschenförmige Druckgasbehäl­ ter 7 in entsprechende Gewindemuffen 21 eingeschraubt sind. An dem Gehäuse des Füllgeräts 6 sind seitlich die Druckkanäle 19 zu den seitlichen Ballonen 8 ange­ schlossen. Mit strichlierten Linien ist in der Mitte des oberen Gehäuseteils 40 des Füllgeräts 6 der Druckkanal 13 für den alternativen Anschluß an einen zentralen Ballon eingezeichnet.
Fig. 5 zeigt in Schnittdarstellung das Füllgerät gemäß Fig. 4 mit seitlich angeschlossenen Druck­ kanälen 19. Diese sind über Gehäusebohrungen 22 mit einem Druckraum 23 verbunden, in welchen der Führungskanal 24 für den Nadelhalter 25 mündet. Die schräge Spitze der im Nadelhalter 25 befestigten Nadel 26 steht dicht vor dem Verschlußplättchen 27 der entsprechenden Druckgasflasche 7, deren Hals 28 mittels eines Außengewindes in eine Dichtungsmuffe 39 eingeschraubt ist, welche wiederum in einer Gewinde­ muffe 21 des Füllgeräts 6 sitzt. Die beiden Nadel­ halter 25 sind mittels Ringdichtungen 29 gegen den Führungskanal 26 abgedichtet, so daß das Druckgas nach dem Anstechen der Druckgasflasche nicht nach unten entweichen kann.
Das Öffnen der Druckgasflaschen 7 wird durch einen Schlag auf das Luftkissen 11 ausgelöst, der sich durch den Druckschlauch 12 fortpflanzt über eine Leitungsverbindung im Gehäuse des Füllgeräts 6 in den Druckraum 30 zweier Druckkolben 31, an welchen jeweils ein Nadelhalter 25 ausgebildet ist. Eine Druckwelle im Betätigungsschlauch 12 gelangt über ein Rückschlagventil 32, eine zentrale Bohrung 33, eine Querbohrung 34 und zwei Mündungsbohrungen 35 jeweils in die Druckräume 30 der Druckkolben 31, die dadurch innerhalb ihres jeweiligen Führungszylinders 36 beschleunigt werden, bis die Nadeln 26 die Verschluß­ plättchen 27 durchstoßen. Jeder Nadelhalter 25 besitzt eine Mittelbohrung 37, welche sich durch die hohlen Nadeln 26 fortsetzt. Dadurch wird durch das in den Druckraum 30 austretende Druckgas die voll­ ständige Hubbewegung der Nadel 26 sichergestellt. An ihrer unteren Mündung ist die Mittelbohrung 37 durch ein blättchenförmiges, nach unten durchgängiges Rück­ schlagventil 17 abgedeckt.
Lediglich der Vollständigkeit halber sei noch er­ wähnt, daß die Querbohrung 34, durch welche die Öffnungsvorrichtungen beider Druckgasflaschen 7 mit­ einander verbunden sind, am Ausgang aus dem Gehäuse des Füllgeräts 6 mittels eines Kunststoffpropfens 38 abgedichtet ist.
Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Füll­ geräts 6, bei welchem der obere Gehäuseteil 40 des Füllgeräts einschließlich des Anschlusses für die beiden Druckgasflaschen 7 wie in Fig. 5 ausgebildet ist, so daß es einer detaillierten Beschreibung ein­ schließlich des Nadelhalters 25 mit Nadel 26 nicht bedarf. Die beiden Nadelhalter 25 sind auf einer gemeinsamen Basisplatte 41 montiert, welche mittels einer Druckfeder 42 um einen mit der Basisplatte ver­ bundenen mittleren Führungsbolzen 43 gegen einen den mittleren Führungsbolzen 43 sperrenden Schieber 44 vorgespannt ist. Die Vorspannung wird erzeugt durch Niederdrücken des Schiebers 44 gemäß Pfeil P1 mittels einer Spannplatte 45, durch deren Öffnungen die Druckgasflaschen 7 eingeschraubt werden, wobei sie die Spannplatte 45 mit ihrem erweiteren Behälterteil mitnehmen. Die Spannplatte 45 wird dabei durch seit­ liche Druckfedern 46 abgestützt, die um seitliche Führungsbolzen 47 gelegt sind und sich mit zunehmen­ dem Eindrehen der Druckgasbehälter verkürzen. Beide seitlichen Führungsbolzen 47 sind mit ihrem unteren Ende jeweils auf einer Stützplatte 48 befestigt, welche auf der Oberseite des Oberteils 40 des Füll­ geräts 6 abgestützt ist. Wird die Sperre 44 mittels einer Auslösevorrichtung durch Ziehen in Richtung des Pfeils P2 entfernt, so streckt sich die Druckfeder 42 schlagartig, d. h. die Basisplatte 41 wird ent­ sprechend nach oben geschlagen, wobei die beiden Ver­ schlußplättchen 27 von den Nadelspitzen der Nadeln 26 durchstoßen werden.
Zum Auswechseln der entleerten Flaschen werden diese aus den Dichtungsmuffen 39 ausgeschraubt, wobei die Spannplatte 45 durch die Druckfedern 46 nach oben getragen wird, bis die Druckgasflaschen 7 entfernt sind bzw. die Spannplatte 45 an der Unterseite der auf den seitlichen Führungsbolzen 47 aufgeschraubten Gewindermuttern 49 zur Anlage kommt. Danach wird der Schieber 44 wieder in Sperrstellung gebracht, wobei sein inneres Ende in die Ringnut 50 des mittleren Führungsbolzens 43 eintaucht. Beim Einschrauben neuer Druckgasflaschen wird die Spannplatte 45 zusammen mit dem Schieber 44 wieder nach unten bewegt, wobei die Druckfedern 42, 46 sich erneut spannen und die Basis­ platte 41 wieder in die in Fig. 6 gezeigte Ausgangs­ stellung gebracht wird.
Unterschiedlich zur Ausführungsform nach Fig. 6 erfolgt in der Ausführungsform gemäß Fig. 7 das Spannen der Basisplatte 41 nicht durch das Einschrau­ ben der Druckgasflaschen 7, sondern mittels einer gesonderten Spannvorrichtung. Auf dem oberen Ende des mittleren Führungsbolzens 43 ist eine Umlenkrolle 51 abgestützt, um welche ein Spannseil 52 geschlungen ist, dessen oberes Ende mit dem oberen Gehäuseteil 40 des Füllgeräts 6 verbunden ist und dessen unteres Ende mit einem Spannring 53 versehen ist. Zieht man am Spannring 53, so wird die Druckfeder 42 des Spann­ bolzens 43 zwischen einem Endanschlag 54 des Spann­ bolzens 43 und der Oberseite des oberen Gehäuseteils 40 verkürzt, bis das innere Ende der Sperre 44 in die Sperrnut 50 des Spannbolzens 43 eintritt. Die Aus­ lösung der beiden Öffnungsvorrichtungen erfolgt dann wie bereits im Zusammenhang mit Fig. 6 beschrieben durch Ziehen der Sperre 44 in seitlicher Richtung gemäß Pfeil P3.
In Fig. 8 ist eine Variante eines Rettungsgeräts dar­ gestellt, welches seinem grundsätzlichem Aufbau nach der Ausführungsform gemäß Fig. 3 am nächsten kommt. Statt eines rucksackförmigen Rettungsgeräts ist dieses jedoch auf einem Rückentraggestell 56 auf­ gebaut, bei welchem sowohl die beiden Druckgas­ flaschen 7 als auch entsprechende Seitentaschen 55, in welchen die seitlichen Ballone 8 eingefaltet sind, im Bereich der vertikalen Holme 54 vorgesehen sind. Beide Seitentaschen 55 besitzen vertikal verlaufende Schlitze 57 mit Klettbandverschlüssen, durch welche jeweils der Ballon 8 austritt, wenn er mit Gas gefüllt wird. An einem derartigen Rückentraggestell 56 ist vorteilhaft, daß es im mittleren Bereich des Rückens einen ausreichenden Platz zum Anbringen eines Rucksacks zur Verfügung stellt, für dessen Befesti­ gung die beiden oberen Ösen 58 im oberen Querholm 59 des Rückentraggestells 56 vorgesehen sind.
Bei dieser Ausführungsform des Rettungsgeräts sind zwei getrennte Füllgeräte vorgesehen, welche jeweils einer Druckgasflasche 7 zugeordnet sind. Beide Füll­ geräte sind im Bereich des unteren Querholms 60 des Rückentraggestells 56 mittels einer Verbindungs­ leitung 61 verbunden, welche das gemeinsame Auslösen der Öffnungsvorrichtungen der beiden Füllgeräte sicherstellt. Im vorliegenden Fall kann es sich wie schon zu den Fig. 1 bis 5 beschrieben um eine Druckluftauslösevorrichtung mit Betätigungsschlauch 12 handeln, welcher an die Verbindungsleitung 61 angeschlossen ist.
Die Fig. 9 und 10 zeigen eine Rettungsweste 62, an welche eine kurze Hose 63 angearbeitet ist. Im Bereich der Oberschenkel besitzen die Hosenbeine Außentaschen 64, in welchen Köcher 65 zur Aufnahme der Druckgasflaschen eingesetzt sind. Diese Köcher 65 werden mit ihrem Einbauten zu Fig. 12 noch genauer beschrieben. Die Beine der Hosenteile 63 sind auf der Innenseite der Oberschenkel offen und mit Verschlüs­ sen 66 versehen. Die Weste kann dadurch samt Hose über die Schultern gelegt und anschließend kann das Hosenteil im Bereich der Beine verschlossen werden, so daß ein Ausziehen oder Nach-oben-Stülpen der Weste im Ernstfall ausgeschlossen ist. Die Weste wird über der Kleidung getragen; sie besitzt in der Mitte einen Befestigungsknopf 67 und darunter verschiedene Lüftungsschlitze 68. Zum Auslösen sind zwei Hand­ griffe 69 im oberen Brustbereich vorgesehen, welche durch Stoffklappen 70 abgedeckt sind, um ein unge­ wolltes Auslösen zu vermeiden. Auf der Rückseite ist die Weste 62 offen und mittels Zugverschlüssen 71 zu­ sammengehalten. Seitlich hinter den Armen erkennt man die Westentaschen 72 mit vertikalen Rückenschlitzen 73 längs Klettverschlußbändern, welche zum Ausfalten der Ballone aufreißen. Im Rückenbereich der Weste 62 sind Auslösekabel 74 derart verlegt, daß bei Betäti­ gung jedes der beiden Handgriffe 69 jeweils beide Druckgasflaschen geöffnet werden, um je einen Ballon 8 aufzublasen. Zu diesem Zweck sind die Auslösekabel 74 zusammengeführt und im Bereich zwischen den Punk­ ten A und B zu einem Kabel vereinigt. Dadurch ist sichergestellt, daß beide Kabel beim Ziehen eines der Handgriffe 69 verkürzt werden, so daß ein gleich­ zeitiges Öffnen der Druckgasflaschen in den Köchern 65 erfolgen kann. Beide Köcher 65 sind über Druckkanäle 75 mit den in den Westentaschen 72 unter­ gebrachten Ballonen 8 verbunden.
Ein Köcher 65 zur Weste gemäß den Fig. 9 und 10 ist in Fig. 12 im Schnitt dargestellt. Er besteht aus einem Zylinderteil 76, auf welchem ein Deckelteil 77 aufgeschraubt ist. Die Druckgasflasche 7 ist mit ihrem die Flaschenöffnung 78 bildenden Halsteil 28 in eine Muffendichtung 39 eingeschraubt, welche wiederum in einer Gewindemuffe 21 eines Kolbenteils 79 auf­ genommen ist. Ein Druckraum 23 mit der Nadel 26 befindet sich im Inneren des Kolbenteils 79. Der Druckraum 23 ist an einen Druckgaskanal 22 an­ geschlossen, der über einen Schlauchanschlußstutzen 80 und die Druckleitung 75 mit der Füllöffnung eines Ballons 8 verbunden ist. Durch Ziehen am Auslösekabel 74 wird der Schieber 44 ausgerastet und der Kolben­ teil 79 schlägt samt Druckgasflasche 7 nach unten über die Nadel 26, welche durch das Verschluß­ plättchen 27 der Druckgasflasche 7 hindurchdringt. Diese Schlagbewegung der Druckgasflasche erfolgt unter der Wirkung der zwischen deren oberem Ende und dem Deckel 77 des Köchers vorgespannten Druckfeder 81. Durch einen Schlitz 96 in der Köcherwand ist sichergestellt, daß der Schlauchanschlußstutzen 80 mit dem Kolbenteil 79 mitbewegt werden kann. Diese kleine Hubbewegung wird durch den elastischen Druck­ schlauch 75 ohne weiteres ausgeglichen.
Fig. 11 zeigt ebenfalls eine Rettungsweste ähnlich der Ausführungsform gemäß den Fig. 9 und 10. Der mittlere Verbindungsknopf 67 dient hier als Auslöse­ mechanismus für eine Schlagauslösung der Öffnungsvor­ richtung. Dieser Auslösemechanismus ist über seitlich abzweigende Betätigungsschläuche 12 mit dem jeweili­ gen Füllgerät verbunden, welches ähnlich den Fig. 9 und 10 in seitlichen Köchern 65 untergebracht ist. Einzelheiten zu diesen Köchern bzw. deren Einbauten werden weiter unten in Zusammenhang mit Fig. 13 beschrieben. Ein Druckgaskanal 82 führt von jedem der beiden Köcher 65 zu den Ballonen 8, die in seitlichen Westentaschen 72 eingefaltet untergebracht sind. Der Druckgaskanal 82 ist an Druckkammern 83 angeschlos­ sen, welche sowohl in die Hosenbeine als auch im Brustbereich der Weste 65 eingearbeitet sind. Diese Druckkammern 83, welche in Serie mit den Ballonen aufgeblasen werden, dienen dazu, unmittelbar um den Körper des Benutzers weitere Auftriebskörper zu erzeugen, den Körper des Benutzers zusätzlich zu polstern und außerdem dazu, einen sicheren Sitz der Rettungsweste zu gewährleisten. Die Rettungsweste kann daher bei normalem Gebrauch, also außerhalb des Einsatz falls verhältnismäßig locker sitzen, so daß sie den Benutzer in seinen Bewegungen nicht behindert.
Bei dem Füllgerät gemäß Fig. 13 sind insgesamt drei Druckfedern vorhanden, wobei auf die obere Druckfeder 81 auch verzichtet werden kann. An ihre Stelle tritt dann allein die Schlagfeder 84, welche zwischen einem gehäusefesten Ring 85 und einem mit dem Halsteil 28 der Druckgasflasche 7 verbundenen Kragenteil 86 zusammengespannt ist. Die Druckgasflasche 7 wird gehalten mittels eines Halterings 87, der über einen Sperrbolzen 88 in Verstellrichtung festgelegt ist. Zwischen Haltering 87 und Gehäusering 85 ist eine Rückstellfeder 89 zusammengespannt, deren Aufgabe darin besteht, nach dem Auslösen des Sperrbolzens 88 den Haltering 87 wieder nach oben zu bewegen, so daß der Sperrbolzen 88 erneut eingelegt werden kann. Die Betätigung des Sperrbolzens 88 erfolgt durch Schlagauslösung zur Betätigung des Schlagmechanismus im Verbindungsknopf 67 der Weste 62. Dabei wird eine Druckwelle in dem Betätigungsschlauch 12 erzeugt, welche eine mit dem Sperrbolzen 88 verbundene Membran 90 gegen das Membrangehäuse 91 ausformt, so daß sie die strichpunktierte Form 92 annimmt. Dabei wird das innere Ende des Sperrbolzens 88 aus der entsprechen­ den Bohrung des Halterings 87 herausgezogen und der Haltering 87 freigegeben, so daß dieser zusammen mit dem Druckgasbehälter 7 durch die Wirkung der Schlag­ feder 84 nach unten geschlagen werden kann, wobei wiederum die Nadel 26 das Verschlußplättchen 27 durchstößt. Das der Druckgasflasche 7 entströmende Gas gelangt durch den Anschlußstutzen 93 in den Druckgaskanal 82 (Fig. 11) und von dort über die Druckkammer 83 der Weste 62 durch die Füllöffnung des Ballons 8.
Fig. 14 zeigt eine speziell aus zwei Teilen angefer­ tigte Druckgasflasche 7 aus einer Aluminium-Mangan- Kupfer-Legierung, die sich durch eine besonders hohe Druckfestigkeit von etwa 500 N/mm² auszeichnet. Nach­ teilig an diesem Werkstoff ist, daß er sich nicht durch Tiefziehen verformen läßt. Vielmehr müssen die beiden Teile der Druckgasflasche, nämlich der Über­ wurfteil 94 und der Hülsenteil 95 spanabhebend aus entsprechenden Rohlingen hergestellt werden. In die Gewindeverbindung zwischen den beiden Teilen wird Klebstoff eingefüllt, welcher aushärtet, nachdem die endgültige Schraubstellung durch laufendes Kalibrie­ ren des Hohlvolumens zum Messen eines bestimmten Volumenwerts erreicht ist. Das Gesamtgewicht der Flasche für ein Füllvolumen von ca. 200 cm³ liegt bei etwa 240 g und damit ca. 50% niedriger im Vergleich zu volumensgleichen Druckgasflaschen aus Stahl.

Claims (33)

1. Gerät zur Rettung von Personen in Lawinen mit wenigstens einem über eine körpernahe Verbindung mit dem Benutzer verbindbaren zerreißfesten Ballon (8), der im Rettungseinsatz mittels Druck­ gas aufgeblasen wird, so daß er wie ein Auftriebs­ körper seinen Benutzer an der Lawinenoberfläche hält, und mit einem Füllgerät (6) zum Anschließen des Ballons (8) an wenigstens einen Druckgas­ behälter, welches eine Vorrichtung zum Öffnen des Behälters umfaßt und mit einer Füllöffnung des Ballons (8) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckgasbehälter mit Füllgerät (6) unab­ hängig vom Ballon direkt mittels Befestigungs­ elementen oder indirekt über am Körper zu tragende Kleidungsstücke oder sonstige Gegen­ stände mit dem Körper des Benutzers verbunden ist und daß das Füllgerät (6) für eine reine Gas­ füllung über einen Druckkanal (13, 19, 75, 82) mit der Füllöffnung des Ballons verbunden ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es wenigstens zwei Ballone (8) und je Ballon wenigstens einen Druckgasbehälter umfaßt und daß alle Öffnungsvorrichtungen über eine gemeinsame Auslösevorrichtung betätigbar sind.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Druckgasbehälter an ein gemeinsames Füllgerät (6) angeschlossen sind.
4. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beidseitig auf dem außenseitigen Rückenteil des Benutzers je ein Ballon (8) dicht unterhalb der Schultern jeweils in einer Ballontasche ein­ gefaltet befestigt ist.
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ballone (8) im aufgeblasenen Zustand jeweils eine in Richtung parallel zur Körper­ längsachse gestreckte Säulenform aufweisen.
6. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ballone jeweils in Westentaschen (72) innerhalb seitlicher Rückenschlitze (73) einer Weste (62) eingefaltet sind.
7. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ballone (8) jeweils in einer Seitentasche (55) an einem Rucksack oder Rückentraggestell (56) innerhalb eines Schlitzes (57) der jewei­ ligen Seitentasche (55) eingefaltet sind.
8. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Ballone (8) im aufgeblasenen Zustand wenigstens bis in Kopfhöhe des Benutzers erstrecken.
9. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckgasbehälter als Hochdruckschläuche aus Kunststoff oder Gummi ausgebildet sind.
10. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Hochdruckschläuche in den Gürtel oder dergleichen auf dem Körper des Benut­ zers befestigten Gurtteilen eingearbeitet sind.
11. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckgasbehälter und deren Füllgeräte (6) oder ein gemeinsames Füllgerät auf einer am Kör­ per, in einem Rucksack oder auf einem Rückentrag­ gestell befestigten Tragplatte (16) montiert sind, welche Ösen (14) zum Befestigen von Gurten aufweist.
12. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Druckbehälter Druckgasflaschen (7) aus Leichtmetall vorgesehen sind.
13. Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckgasflaschen (7) aus einer Aluminium­ legierung mit hoher Zugfestigkeit jeweils aus einem Gußrohling spanabhebend hergestellt sind.
14. Gerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckgasflaschen (7) zwei- oder mehr­ teilig zusammengesetzt sind.
15. Gerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckgasflaschen (7) jeweils aus einem die Flaschenöffnung (78) aufweisenden inneren Hülsenteil (95) und einem über dessen der Flaschenöffnung gegenüberliegendes offenes Ende aufgeschraubten Überwurfteil (94) zusammengesetzt sind.
16. Gerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß beide Flaschenteile (94, 95) im Gewinde­ bereich miteinander verklebt sind.
17. Gerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die endgültige Schraubstellung durch gleich­ zeitiges Kalibrieren des Hohlvolumens ermittelt wird.
18. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Ballon (8) mit zugehörigem Druckgas­ behälter an einem von zwei seitlichen Längsholmen (54) eines Rückentraggestells (56) befestigt oder in diesen ganz oder teilweise integriert angeordnet ist.
19. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Ballon (8) an einem von zwei seitlichen Längsholmen (54) eines Rückentraggestells (56) befestigt oder in diesen ganz oder teilweise integriert angeordnet ist, wobei die den Ballonen zugeordneten Druckgasbehälter in einem die beiden Längsholme verbindenden Querholm des Rückentraggestells untergebracht oder an diesem angeordnet sind.
20. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckgasbehälter in einer Gürteltasche untergebracht sind, die ein verlängertes Rückenteil der Weste bildet.
21. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Weste (62) mit einem Hosenteil (63) ver­ sehen ist.
22. Gerät nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Hosenteil (63) als kurze Hose ausgebildet ist.
23. Gerät nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Hosenbeine längs der Schenkelinnenseiten offen, jedoch mit Verschlüssen (66) versehen sind.
24. Gerät nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Hosenteil (63) Außentaschen (64) im Bereich der Oberschenkel zur Aufnahme je einer Druckgasflasche (7) aufweist.
25. Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckgasflaschen (7) in länglichen, in Taschen zu tragenden Köchern (65) mit Deckel jeweils aus steifem Werkstoff aufgenommen sind.
26. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Weste (62) zumindest im Bereich ihres Vorderteils aufblasbare Kammern (83) aufweist, welche in den Weg des Druckgases zum Befüllen der Ballone (8) eingeschaltet sind.
27. Gerät nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern mit Abblaseventilen verbunden sind, welche ein kontrolliertes allmähliches Ablassen des in den Kammern angesammelten Druckgases bewirken.
28. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösevorrichtung mit einem Auslöser (67) für Schlagbetätigung versehen ist.
29. Gerät nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslöseeinrichtung ein Gehäuse umfaßt, in welchem eine mit Druckgas gefüllte Kapsel aufgenommen ist.
30. Gerät nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösevorrichtung einen Knopf aufweist, welcher auf eine gegen die Kapsel gerichtete Nadel wirkt.
31. Füllgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dessen Öffnungsvorrichtung für eine Druck­ gasflasche (7) eine Nadel (26) zum Durchstechen ihres Verschlußplättchens (27) aufweist, die in einem Nadelhalter (25) sitzt, welcher pneumatisch oder mittels Federkraft relativ zu einem Führungskanal (24), nach außen abgedichtet, betätigbar ist.
32. Füllgerät nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckgasflasche mit einem Außengewinde ihres die Öffnung (78) bildenden Halsteils (28) in einem den Führungskanal (24) enthaltenden Ge­ häuseteil (40) aufgenommen ist.
33. Füllgerät nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckgasflasche (7) mittels Federkraft in einer Richtung gegen die Nadel (26) vorgespannt angeordnet ist, derart, daß bei Freigabe einer Sperre (44) durch Betätigung der Auslösevor­ richtung die Druckgasflasche mit ihrem Verschluß­ plättchen (27) über die Nadel (26) geschlagen wird.
DE19516872A 1995-05-09 1995-05-09 Gerät zur Rettung von Personen in Lawinen Withdrawn DE19516872A1 (de)

Priority Applications (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19516872A DE19516872A1 (de) 1995-05-09 1995-05-09 Gerät zur Rettung von Personen in Lawinen
CA002237627A CA2237627C (en) 1995-05-09 1996-05-09 Lifesaving device for people in avalanches
DE59608396T DE59608396D1 (de) 1995-05-09 1996-05-09 Gerät zur rettung von personen in lawinen
AT96919725T ATE209942T1 (de) 1995-05-09 1996-05-09 Gerät zur rettung von personen in lawinen
EP96919725A EP0957995B1 (de) 1995-05-09 1996-05-09 Gerät zur rettung von personen in lawinen
PCT/EP1996/001942 WO1996035479A1 (de) 1995-05-09 1996-05-09 Gerät zur rettung von personen in lawinen
US08/991,746 US6158380A (en) 1995-05-09 1997-11-07 Saving apparatus for persons in avalanches

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19516872A DE19516872A1 (de) 1995-05-09 1995-05-09 Gerät zur Rettung von Personen in Lawinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19516872A1 true DE19516872A1 (de) 1996-11-14

Family

ID=7761383

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19516872A Withdrawn DE19516872A1 (de) 1995-05-09 1995-05-09 Gerät zur Rettung von Personen in Lawinen
DE59608396T Expired - Fee Related DE59608396D1 (de) 1995-05-09 1996-05-09 Gerät zur rettung von personen in lawinen

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE59608396T Expired - Fee Related DE59608396D1 (de) 1995-05-09 1996-05-09 Gerät zur rettung von personen in lawinen

Country Status (4)

Country Link
EP (1) EP0957995B1 (de)
AT (1) ATE209942T1 (de)
DE (2) DE19516872A1 (de)
WO (1) WO1996035479A1 (de)

Cited By (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1998033559A1 (de) * 1997-01-31 1998-08-06 Peter Aschauer Lawinenrettungssystem
EP0931567A3 (de) * 1998-01-23 2000-05-31 Alver Zambon Sicherheitseinrichtung gegen Lawinen
WO2000032274A1 (en) * 1998-12-02 2000-06-08 Avagear, Inc. Avalanche life-preserving jacket with airbag
US6223682B1 (en) 1998-06-10 2001-05-01 Daniela Venier Locating device for avalanche victims
WO2001008114A3 (en) * 1999-07-22 2001-08-02 Mountain Watch Inc Avalanche safety vest
US6270386B1 (en) 1997-11-05 2001-08-07 Avagear Inc. Avalanche life-preserving jacket with airbag
WO2004107888A1 (en) * 2003-06-05 2004-12-16 Haddacks William N Vest with air bag
AT413492B (de) * 2002-01-02 2006-03-15 Kita Firooz Lawinen- und seerettungsluftkissen
WO2010085576A1 (en) * 2009-01-21 2010-07-29 Backcountry Access, Inc. Airbag system for use in an avalanche
EP3653067A1 (de) * 2014-07-03 2020-05-20 The North Face Apparel Corp. Modulares airbagsystem zum persönlichen schutz

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ATE450296T1 (de) 2006-12-22 2009-12-15 Peter Aschauer Lawinenrettungsgerät
DE102008023679A1 (de) 2008-05-15 2009-11-19 Peter Aschauer Auslösevorrichtung für Lawinenrettungsgeräte
CH705330A2 (fr) 2011-07-20 2013-01-31 Ras Technology Sarl Dispositif portable de gonflage rapide d'une poche.
CN108348792B (zh) * 2015-09-01 2021-02-19 赛纳尔科技股份有限公司 用于配备有至少一个能填充的气球的救援装置的激活装置
EP3210651A1 (de) 2016-02-24 2017-08-30 Aschauer, Peter Lawinenrettungssystem
WO2019071225A1 (en) 2017-10-05 2019-04-11 Dakine, Inc. ENCLOSURE OF INFLATABLE SAFETY CUSHION COMPARTMENT
CN113058236B (zh) * 2021-02-07 2022-10-28 国网湖北省电力有限公司孝感供电公司 一种野外攀登用紧急救援装置

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT366917B (de) * 1974-12-17 1982-05-25 Hohenester Josef Geraet zur rettung von personen in lawinen
DE3237060A1 (de) * 1982-10-06 1984-04-12 Aschauer-Aussenwerbung, 8000 München Geraet zur rettung von personen in lawinen
DE3300841A1 (de) * 1983-01-12 1984-07-12 Michael 8000 München Koelsch Lawinenselbstschutzgeraet

Cited By (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6220909B1 (en) 1997-01-31 2001-04-24 Peter Aschauer Avalanche life saving system
WO1998033559A1 (de) * 1997-01-31 1998-08-06 Peter Aschauer Lawinenrettungssystem
US6270386B1 (en) 1997-11-05 2001-08-07 Avagear Inc. Avalanche life-preserving jacket with airbag
EP0931567A3 (de) * 1998-01-23 2000-05-31 Alver Zambon Sicherheitseinrichtung gegen Lawinen
US6223682B1 (en) 1998-06-10 2001-05-01 Daniela Venier Locating device for avalanche victims
WO2000032274A1 (en) * 1998-12-02 2000-06-08 Avagear, Inc. Avalanche life-preserving jacket with airbag
WO2001008114A3 (en) * 1999-07-22 2001-08-02 Mountain Watch Inc Avalanche safety vest
AT413492B (de) * 2002-01-02 2006-03-15 Kita Firooz Lawinen- und seerettungsluftkissen
WO2004107888A1 (en) * 2003-06-05 2004-12-16 Haddacks William N Vest with air bag
US7261608B2 (en) 2003-06-05 2007-08-28 Haddacks William N Vest with air bag
WO2010085576A1 (en) * 2009-01-21 2010-07-29 Backcountry Access, Inc. Airbag system for use in an avalanche
US7878141B2 (en) 2009-01-21 2011-02-01 Backcountry Access, Inc. Airbag system for use in an avalanche
EP3653067A1 (de) * 2014-07-03 2020-05-20 The North Face Apparel Corp. Modulares airbagsystem zum persönlichen schutz

Also Published As

Publication number Publication date
EP0957995A1 (de) 1999-11-24
ATE209942T1 (de) 2001-12-15
WO1996035479A1 (de) 1996-11-14
EP0957995B1 (de) 2001-12-05
DE59608396D1 (de) 2002-01-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0957995B1 (de) Gerät zur rettung von personen in lawinen
EP0123684B1 (de) Gerät zur rettung von personen in lawinen
US6158380A (en) Saving apparatus for persons in avalanches
EP1935457B2 (de) Lawinenrettungsgerät
EP0957994B1 (de) Lawinenrettungssystem
DE2236419A1 (de) Lebensrettungsgeraet mit einem aufblasbaren rettungsfloss
DE2445357C3 (de) Rettungsschwimmgürtel
DE1902793A1 (de) Aufblasbares Luftkissen zum Schutz von Fahrzeuginsassen
DE2326850C3 (de) Gerät zur Rettung von Personen in Lawinen
DE3010842A1 (de) Sicherheitsoberbekleidung fuer durch schneelawinen gefaehrdete personen
AT514703B1 (de) Vorrichtung zur Ortung eines Lawinenverschütteten
EP3854244A1 (de) Körperschutzvorrichtung
DE3249224C2 (de)
DE19516015C1 (de) Schutzhelm mit einem einen Halsbereich schützenden, ringartigen Gaskissen
DE20006624U1 (de) Lawinen-Schutz-Kleidung
EP2883575B1 (de) Airbagsystem zum Schutz von Personen und Griffeinrichtung für ein solches Airbagsystem
DE102020101805B4 (de) Körperschutzvorrichtung
DE29923028U1 (de) Sicherheitsgürtel mit aufblasbarer Schwimmhilfe
DE8801870U1 (de) Tarierweste für Taucher
DE19750898A1 (de) Prallschutz-Bekleidungsstück
DE19703805C2 (de) Sicherheitskleidung für einen Motorradfahrer
DE202008008311U1 (de) Rettungsballon
DE19807109A1 (de) Schutz- und Rettungsvorrichtung
CH525115A (de) Gerät zur Rettung aus Ertrinkungsgefahr
DE3627094A1 (de) Rettungssignalgeraet

Legal Events

Date Code Title Description
8141 Disposal/no request for examination