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DE19515437C1 - Selbsttätige Einrichtung zur Vermeidung von Ladungsverschüben auf der Ladefläche von Fahrzeugen - Google Patents

Selbsttätige Einrichtung zur Vermeidung von Ladungsverschüben auf der Ladefläche von Fahrzeugen

Info

Publication number
DE19515437C1
DE19515437C1 DE1995115437 DE19515437A DE19515437C1 DE 19515437 C1 DE19515437 C1 DE 19515437C1 DE 1995115437 DE1995115437 DE 1995115437 DE 19515437 A DE19515437 A DE 19515437A DE 19515437 C1 DE19515437 C1 DE 19515437C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
strips
loading surface
longitudinal direction
width
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE1995115437
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Dipl Ing Zimmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Bahn AG
Original Assignee
Deutsche Bahn AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D45/00Means or devices for securing or supporting the cargo, including protection against shocks
    • B61D45/001Devices for fixing to walls or floors
    • B61D45/003Fixing of logs, beams, barrels, pipes, or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P7/00Securing or covering of load on vehicles
    • B60P7/06Securing of load
    • B60P7/08Securing to the vehicle floor or sides
    • B60P7/12Securing to the vehicle floor or sides the load being tree-trunks, beams, drums, tubes, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Einrichtung zur Vermeidung von Ladungsverschüben auf der Ladefläche von Fahrzeugen, die eine in Fahrzeuglängsrichtung wirkende Ladegutsicherung aufweisen und für den Transport von schweren Ladegütern vorgesehen sind.
Der Transport von schweren Ladegütern, insbesondere von Blechcoilen, wurde bisher in Muldengestellen von Transportfahrzeugen ohne seitliche Quersicherung durchgeführt. Die Anhebung der Fahrgeschwindigkeiten von Güterzügen auf 100 und 120 km/h führt zu höheren Quer- und Vertikalbeschleunigungen der Transportfahrzeuge, die sich auch auf die Wagenladung übertragen. Dabei wurden wiederholt Querverlagerungen bisher ungesicherter Ladungen festgestellt, die im Extremfall zu betriebsgefährdenden Radlastunterschieden der Transportfahrzeuge führen können.
Ein Schutz gegen Querverlagerungen dieser Ladegüter kann prinzipiell durch kraftschlüssige Einrichtungen, z. B. reibwerterhöhende Zwischenlagen auf den Ladeflächen (Coilmulden) der Transportfahrzeuge erreicht werden. Diese Lösungen sind bei bestimmten Witterungsverhältnissen, wie bei Eis und Schnee, nicht funktionszuverlässig. Blechcoils werden teilweise im warmen Zustand (bis 200°C) auf die Transportfahrzeuge verladen. Die verfügbaren Werkstoffe, in der Regel auf Kunststoffbasis, erwiesen sich als nicht ausreichend temperaturbeständig. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Befestigung der reibwerterhöhenden Auflagen ein ebenes Planum voraussetzt, das bei den vorhandenen Transportfahrzeugen und Ladestellen nicht vorhanden ist. Die Herstellung eines derartigen ebenen Planums verursacht hohe Kosten und vermindert die Tragfähigkeit des Transportfahrzeugs.
Weiterhin ist es bekannt, formschlüssige Einrichtungen, z. B. Festlegekeile oder Festlegearme, die unmittelbar neben den Blechcoils eingelegt bzw. eingeklappt werden, zu verwenden. Diese Lösungen erfüllen zwar die Sicherheitsanforderungen, erfordern aber wegen unterschiedlicher Coilbreiten eine manuelle Bedienung, die von der Verladerschaft abgelehnt wird. Blechcoils werden z. T. auch im Warmzustand bis ca. 200°C auf Transportfahrzeuge verladen. Die manuell bedienbaren Einrichtungen sind außerdem durch die sehr schweren Ladegüter bei der Beladung mittels Kran stark beschädigungsgefährdet. Da die Transportfahrzeuge zur Bedienung der Einrichtungen bestiegen werden müssen, werden von den Berufsgenossenschaften umfangreiche Schutzeinrichtungen verlangt, die einerseits den Beladevorgang stören und andererseits erhebliche Investitionen erfordern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine selbsttätige Einrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei Vermeidung der Mängel des Standes der Technik eine zuverlässige Begrenzung des Querverschubes von Ladeeinheiten ohne manuelle Bedienung gewährleistet und eine hohe Temperaturbeständigkeit garantiert.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen dargestellt.
Die Erfindung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Die zeichnerischen Darstellungen zeigen in
Fig. 1 eine Seitenansicht der Einrichtung mit aufliegendem Ladegut und
Fig. 2 eine Draufsicht der Einrichtung nach Fig. 1 ohne Ladegut.
Auf der Ladefläche eines Transportfahrzeuges sind an den Sätteln 1 der Coilmulden 2 beiderseits in einem zweckmäßigen Abstand von der Fahrzeuglängsachse 3 bis annähernd an die Fahrzeugaußenkante 4 klaviertastenähnlich nebeneinanderliegende und in Fahrzeuglängsrichtung 5 verlaufende, elastisch gelagerte Werkstoffstreifen 6 angeordnet. Diese Werkstoffstreifen 6 weisen eine definierte Breite 7 und Elastizität auf. Die Werkstoffstreifen 6 sind aus einem temperaturbeständigen Material hergestellt. Die beispielsweise aus Federstahl bestehenden Werkstoffstreifen 6 sind vertikal geführt und gegen eine horizontale Verschiebung gesichert. In ihrer nicht belasteten Stellung nehmen die Werkstoffstreifen 6 aufgrund ihrer Federbelastung gegenüber den Böden der Sättel 1 der Coilmulden 2 eine erhabene Lage ein.
Die in Fahrzeuglängsrichtung 5 sich gegenüberliegenden Werkstoffstreifen 6 sind in ihrer Längsrichtung etwa um die Hälfte der Streifenbreite 7 versetzt zueinander angeordnet. Die zweckmäßige Streifenteilung der Ladefläche und der Streifenversatz 8 ist abhängig von der Breite der zu verladenden Blechcoils 9 und der zulässigen Außermittigkeit des Ladegutschwerpunkts.
Wird das Blechcoil 9 bei der Beladung des Transportfahrzeuges auf die Ladefläche gesetzt, werden die durch das Blechcoil 9 belasteten Werkstoffstreifen 6 auf die Böden der Sättel 1 der Coilmulden 2 niedergedrückt, während die unbelasteten neben dem Blechcoil 9 angeordneten Werkstoffstreifen 6 in ihrer erhabenen Stellung verbleiben und somit, im Falle einer Verschiebung des Blechcoils 9, die seitlichen Anlagen und damit die Querverschubbegrenzung für das Blechcoil 9 darstellen.
Diese aufgezeigte Lösung ist in ihrer Anwendung nicht auf Blechcoils 9 und auch nicht auf die schräge Anordnung, gemäß Fig. 1 beschränkt. Sie kann gleichermaßen als Ladegutsicherung für beliebige Ladegüter gegen Quer- und Längsverschub und auf unterschiedlichen Fahrzeugen eingesetzt werden. So können beispielsweise die Werkstoffstreifen 6 um 90° zur Fahrzeuglängsrichtung 5 verdreht angeordnet werden und somit den Ladungsverschub in Fahrzeuglängsrichtung 5 begrenzen.
Bezugszeichenliste
1 Sattel
2 Coilmulde
3 Fahrzeuglängsachse
4 Fahrzeugaußenkante
5 Fahrzeuglängsrichtung
6 Werkstoffstreifen
7 Streifenbreite
8 Streifenversatz
9 Blechcoil

Claims (3)

1. Selbsttätige Einrichtung zur Vermeidung von Ladungsverschüben auf der Ladefläche von Fahrzeugen, die eine in Fahrzeuglängsrichtung wirkende Ladegutsicherung aufweisen und für den Transport von schweren Ladegütern vorgesehen sind, wobei auf der Ladefläche mehrere Reihen elastisch gelagerter Formkörper federnd angeordnet sind, die gegen horizontale Verschiebung gesichert und vertikal geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Ladefläche eines Fahrzeugs an den Sätteln (1) der Coilmulden (2) beiderseits in einem Abstand von der Fahrzeuglängsachse (3) bis annähernd an die Fahrzeugaußenkante (4) klaviertastenähnlich nebeneinanderliegende, temperaturbeständige und vorzugsweise aus Federstahl bestehende Werkstoffstreifen (6) einer definierten Breite (7) und Elastizität angeordnet sind, die in ihrer Längsrichtung annähernd um die Hälfte der Streifenbreite (7) versetzt zueinander verlaufend angeordnet sind, wobei die Streifenteilung und der Streifenversatz der Breite und der zulässigen Außermittigkeit des Schwerpunktes der zu verladenden Blechcoils (9) angepaßt sind.
2. Selbsttätige Einrichtung zur Vermeidung von Ladungsverschüben auf der Ladefläche von Fahrzeugen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstoffstreifen (6) in ihrer unbelasteten Stellung eine gegenüber dem Fahrzeugboden erhabene Lage einnehmen.
3. Selbsttätige Einrichtung zur Vermeidung von Ladungsverschüben auf der Ladefläche von Fahrzeugen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstoffstreifen (6) um 90° zur Fahrzeuglängsrichtung (5) verdreht angeordnet sind.
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