DE19515431A1 - Speiserrinne - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Speiserrinne zum Transportieren
flüssigen Glases zu einem Speiserkopf.
Bei der Herstellung von Glasprodukten wird üblicherweise
geschmolzenes flüssiges Glas aus einer Arbeitswanne in eine
Speiserrinne geleitet, durch die das flüssige Glas in
Richtung eines Speiserkopfes fließt. Die Speiserrinne ist
dabei im wesentlichen horizontal angeordnet und besteht aus
feuerfestem Material, wie beispielsweise aus Aluminiumoxid
und/oder Zirkonoxid.
Diese Materialien gehen bei der Berührung mit der heißen
Glasmasse mit dieser in Lösung, so daß sich die heiße Glas
masse mit dem gelösten Rinnenmaterial vermischt. Obwohl das
Vorhandensein von Aluminiumoxid und Zirkonoxid in der flüs
sigen Glasmasse grundsätzlich unproblematisch ist, da diese
Stoffe im Glas keine Fremdstoffe darstellen, ergeben sich
Probleme, wenn diese Stoffe in der Glasmasse nicht homogen,
sondern ungleichmäßig verteilt auftreten, da in diesem Fall
im fertigen Glasprodukt Schlieren erzeugt werden.
Da die Strömungsgeschwindigkeit des flüssigen Glases am
Boden und an den Wänden der Rinne deutlich geringer ist als
in der Mitte der Rinne, besteht zwischen dem nahe am Boden
und an den Wänden der Rinne fließenden Glas und dem Rinnenma
terial ein relativ lange andauernder Kontakt. Daher weist
das flüssige Glas in der Nähe des Bodens und der Wände der
Rinne eine hohe Konzentration von gelöstem Rinnenmaterial,
wie beispielsweise Aluminiumoxid und/oder Zirkonoxid auf.
Somit ist eine ungleichmäßige und inhomogenen Verteilung des
gelösten Rinnenmaterials in der Glasmasse gegeben.
Da innerhalb der Speiserrinne eine laminare Strömung exis
tiert, findet auch keine Durchmischung der außen gelegenen
flüssigen Glasschichten mit den innenliegenden Schichten
statt, so daß die ungleichmäßige Verteilung des gelösten
Rinnenmaterials 5 bis zum Erreichen des Speiserkopfes bestehen
bleibt und das zu fertigende Glasprodukt letztlich Qualitäts
einbußen, wie zum Beispiel Schlieren aufweist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Speiserrinne so auszubil
den, daß die zu fertigenden Glasprodukte eine gleichmäßigere
und verbesserte Qualität besitzen.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch eine Speiserrin
ne zum Transportieren flüssigen Glases zu einem Speiserkopf
gelöst, bei dem in Flußrichtung des flüssigen Glases vor dem
Speiserkopf am Boden der Rinne eine oder mehrere Abflußöff
nungen und Führungselemente vorgesehen sind, durch welche na
he am Boden der Rinne fließendes flüssiges Glas in Richtung
der Abflußöffnung oder der Abflußöffnungen umlenkbar ist.
Durch die Führungselemente wird der Teil des flüssigen Gla
ses, der nahe am Boden der Rinne in Richtung des Speiserko
pfes fließt und eine hohe Konzentration von gelöstem Rinnen
material aufweist, in Richtung der Abflußöffnung oder der Ab
flußöffnungen umgelenkt, durch welche er ausgeschieden wird.
Auf diese Weise erreicht nur der innenliegende Bereich der
fließenden Glasmasse, welcher nicht oder nur gering mit gelö
stem Rinnenmaterial verunreinigt ist, den Speiserkopf. Das
vom Speiserkopf abgegebene Glasmaterial ist somit weitgehend
homogen, so daß die zu fertigenden Glasprodukte eine gleich
mäßige und verbesserte Qualität aufweisen. Grundsätzlich ist
eine Abflußöffnung im Rinnenboden ausreichend, um die verun
reinigte Glasmasse abzuführen. Es können jedoch auch mehrere
Abflußöffnungen an verschiedenen Stellen im Rinnenboden vor
gesehen sein.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung er
strecken sich die Führungselemente im wesentlichen über die
gesamte Breite des Rinnenbodens. Auf diese Weise wird das
verunreinigte flüssige Glas über die gesamte Bodenbreite in
Richtung der Abflußöffnung oder der Abflußöffnungen umge
lenkt und durch diese ausgeschieden.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfassen die
Führungselemente eine am Boden der Rinne vorgesehene Stufe,
die in Flußrichtung, insbesondere im wesentlichen rechtwink
lig ansteigend ausgebildet ist. Auf diese Weise ist eine be
sonders einfache und kostengünstige Ausbildung der Führungs
elemente möglich. Die Stufe kann dabei durch ein separates
Teil oder einstückig mit dem Rinnenboden ausgebildet sein.
Durch die einstückige Ausbildung wird die Stufe bei der Her
stellung der Speiserrinne direkt mitgefertigt, so daß ein zu
sätzlicher Arbeitsschritt und damit Kosten eingespart werden
können.
Die Stufe bildet für die nahe am Boden der Rinne fließenden
Bereiche des flüssigen Glases eine Barriere, so daß diese
Bereiche in ihrer Fließbewegung gehemmt und durch die Stufe
in Richtung der Abflußöffnung umgelenkt werden. Die Höhe der
Stufe beträgt z. B. 5 bis 30 mm, bevorzugt 15 bis 20 mm.
Insbesondere umfaßt die Stufe zumindest zwei Abschnitte, die
einen Winkel einschließen, dessen Spitze in Flußrichtung
zeigt, wobei die Abflußöffnung zwischen den Abschnitten, ins
besondere im Bereich der Winkelspitze angeordnet ist. Durch
die winkelförmige Anordnung der Stufenabschnitte fließen die
verunreinigten Bereiche der Glasmasse schräg gegen die von
den Abschnitten gebildete Barriere und werden von dieser zur
Abflußöffnung hin umgeleitet. Die schräge Anordnung ist vor
teilhaft, da sich die in der Glasmasse enthaltenen Verunrei
nigungen bei einer quer zur Fließrichtung angeordneten Bar
riere vor dieser anstauen und schließlich über die Stufe hin
weg transportiert werden können. Anstelle zweier winkelför
mig angeordneter Abschnitte kann die Stufe beispielsweise
auch nur einen Abschnitt umfassen, der schräg von einer Rin
nenwand zur anderen verläuft, so daß zwischen der Stufe und
einer der Rinnenwände ein spitzer Winkel eingeschlossen
wird. Die Abflußöffnung ist dabei bevorzugt nahe dieser Wand
im Bereich der Winkelspitze angeordnet.
Darüber hinaus kann die im Bereich der Winkelspitze an
geordnete Abflußöffnung relativ klein ausgebildet sein, wo
durch zum einen ein Verschließen und zum anderen ein Behei
zen der Abflußöffnung auf einfache Art durchgeführt werden
kann.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform schließen
die Abschnitte einen Winkel ein, dessen Spitze entgegen der
Flußrichtung zeigt, wobei die Abflußöffnung oder die Abfluß
öffnungen insbesondere im flußabwärts gelegenen Bereich zwi
schen den Abschnitten und den Wänden der Rinne angeordnet
sind. Auf diese Weise werden die verunreinigten Bereiche der
Glasmasse in Richtung der Rinnenwände umgelenkt, wo sie
durch die Abflußöffnungen abgeführt werden.
Anstelle einer Stufe können die Führungselemente beispiels
weise auch eine oder mehrere Leisten umfassen, die am Boden
auf geeignete Weise befestigt werden.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfin
dung sind an den Wänden der Rinne weitere Führungselemente
vorgesehen. Dadurch können auch die nahe der Rinnenwände
vorhandenen verunreinigten Bereiche der Glasmasse in Rich
tung der Abflußöffnung umgelenkt werden, wodurch eine noch
bessere Homogenität der den Speiserkopf erreichenden Glasmas
se und damit eine noch bessere Qualität des herzustellenden
Glasprodukts erzielt wird.
Vorteilhaft erstrecken sich die weiteren Führungselemente im
wesentlichen über die gesamte Höhe der Rinnenwände, wodurch
eine Umlenkung und Ausscheidung praktisch aller verunreinig
ter Bereiche des flüssigen Glases erreichbar ist.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform verlaufen
die weiteren Führungselemente vom Boden der Rinne entgegen
der Flußrichtung schräg nach oben an der Wand entlang.
Dadurch laufen die Bereiche des flüssigen Glases, die nahe
an den Seitenwänden der Rinne entlangfließen, an der Schräge
auf und werden nach unten in Richtung des Rinnenbodens
umgelenkt.
Vorteilhaft erstrecken sich die Führungselemente und die wei
teren Führungselemente im wesentlichen über denselben Längs
bereich der Rinne. Dadurch werden sowohl die nahe an den Wän
den als auch die nahe am Boden vorhandenen Verunreinigungen
innerhalb desselben Längsbereichs der Rinne in Richtung der
Abflußöffnungen umgelenkt. Im Vergleich zu einer in Flußrich
tung hintereinander liegenden Anordnung der wandseitigen und
bodenseitigen Führungselemente wird dadurch weitgehend ver
hindert, daß die an den Wänden entlang fließende, von den
Verunreinigungen gesäuberte Glasmasse wieder neue Wandteil
chen aufnimmt, während der am Boden entlang fließende Be
reich gesäubert wird.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform umfassen
die weiteren Führungselemente eine an der Wand der Rinne vor
gesehene Stufe, die in Flußrichtung zur Rinnenmitte hin, ins
besondere im wesentlichen rechtwinklig zur Wand, ansteigend
ausgebildet ist. Bevorzugt ist diese Stufe im wesentlichen
als Verlängerung der am Boden vorgesehenen Führungselemente,
insbesondere der am Boden vorgesehenen Stufe ausgebildet
oder vom äußeren Ende des Führungselements am Boden ausge
hend.
Insbesondere kann an jeder Wand eine Stufe ausgebildet sein,
die eine Verlängerung der Winkelschenkel der am Boden vorge
sehenen winkelförmig angeordneten Stufe darstellt. Die an
der Wand vorgesehene Stufe verläuft somit vom Boden der
Rinne entgegen der Flußrichtung schräg nach oben an der Wand
entlang. Dadurch laufen die Bereiche des flüssigen Glases,
die nahe an den Seitenwänden der Rinne entlangfließen, an
der Schräge auf und werden nach unten in Richtung des Rinnen
bodens umgelenkt. Zum Ausscheiden dieser verunreinigten
Bereiche können Abflußöffnungen beispielsweise auch unmittel
bar am Ende dieser Stufen im Boden vorgesehen sein.
Im Falle, daß die an der Wand vorgesehenen Stufen unmittel
bar in die am Boden vorgesehene Stufe übergehen, kann das
verunreinigte flüssige Glas zunächst entlang der an den Wän
den vorgesehenen Stufen und anschließend entlang der am
Boden vorgesehenen Stufe bis zu einer beispielsweise mittig
in der Rinne vorgesehenen Abflußöffnung geführt werden.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Ab
flußöffnung im Bereich kurz vor dem Speiserkopf angeordnet.
Dadurch wird gewährleistet, daß im Bereich zwischen der Ab
flußöffnung und dem Speiserkopf nur eine geringe, zu vernach
lässigende Menge von Rinnenmaterial in die flüssige Glasmas
se übergeht und eine erneute Verunreinigung bewirkt.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Ab
flußöffnung einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt
auf. Bevorzugt ist sie im wesentlichen symmetrisch bezüglich
der Seitenwände der Rinne angeordnet. Es sind jedoch zum
einen auch beliebige andere Querschnitte der Abflußöffnung
möglich und zum anderen kann die Abflußöffnung auch außer
halb der Mitte des Rinnenbodens angeordnet sein.
Bevorzugt ist die Abflußöffnung verschließbar ausgebildet,
da es von Vorteil sein kann, den verunreinigten Teil der
Glasmasse im Bereich der Abflußöffnung anzustauen und diese
nur in bestimmten Zeitabständen zu öffnen und das verunrei
nigte flüssige Glas abzulassen. Die Zeitabstände können
dabei mehrere Tage oder Wochen betragen.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfin
dung sinkt der Rinnenboden in Flußrichtung zur Abflußöffnung
hin ab. Bei einer typischen Breite der Rinne von ungefähr
50 cm und einer typische Höhe von ungefähr 12 cm kann sich
beispielsweise die Absenkung über eine Länge von ca. 50 cm
erstrecken.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteran
sprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbei
spiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrie
ben; in diesen zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Teil einer
erfindungsgemäß ausgebildeten Speiserrinne
die mit flüssigem Glas gefüllt ist,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Speiserrinne nach
Fig. 1 ohne flüssiges Glas,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine zweite Ausfüh
rungsform einer erfindungsgemäß ausgebilde
ten Speiserrinne, die mit flüssigem Glas
gefüllt ist,
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Speiserrinne nach
Fig. 3 ohne flüssiges Glas,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch eine weitere Ausfüh
rungsform einer erfindungsgemäß ausgebilde
ten Speiserrinne und
Fig. 6 eine Draufsicht auf eine Speiserrinne nach
Fig. 5.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen Teil einer Spei
serrinne 1, von welcher die Innenseite einer Wand 2 sowie im
Längsschnitt der Boden 3 sichtbar ist. In der Speiserrinne 1
fließt flüssiges Glas 4 in Richtung eines Pfeils 5 zu einem
nicht dargestellten Speiserkopf.
Im Boden 3 ist eine Stufe 6 vorgesehen, die zwischen der
Wand 2 und der in Fig. 1 nicht dargestellten Wand 2′ ver
läuft und aus zwei Abschnitten 6′, 6′′ besteht (siehe
Fig. 2). Dabei schließen die beiden Abschnitte 6′, 6′′ einen
Winkel ein, dessen Spitze 7 in Richtung des Pfeils 5 zeigt.
Zwischen den Abschnitten 6′, 6′′ ist im Boden 3 eine Abfluß
öffnung 8 vorgesehen, welche den Boden 3 vollständig durch
dringt. Der Boden 3 verläuft in Richtung des Pfeils 5 zu
nächst im wesentlichen horizontal und sinkt ab einer Kante 9
in Richtung des Pfeils 5 bis zur Stufe 6 hin langsam ab.
In dem flüssigen Glas 4 sind nahe dem Boden 3 gelöste Teil
chen 10 des Rinnenmaterials der Speiserrinne 1 vorhanden.
Beim Transport des flüssigen Glases 4 in Richtung des Pfeils
5 zum Speiserkopf hin werden die Teilchen 10 langsam entlang
des Bodens 3 in Richtung der Stufe 6 transportiert. Wenn die
Teilchen 10 die Abschnitte 6′ bzw. 6′′ der Stufe 6 errei
chen, werden sie durch die Fließbewegung des flüssigen Gla
ses 4 gegen die Abschnitte 6′, 6′′ gedrückt und von diesen
in Richtung der Abflußöffnung 8 umgelenkt.
Im Bereich der Abflußöffnung 8 entsteht somit eine hohe Kon
zentration der Teilchen 10, welche bei geöffneter Abflußöff
nung 8 durch diese nach unten austreten. Auf diese Weise ist
das flüssige Glas 4 im Bereich zwischen der Abflußöffnung 8
und dem Speiserkopf weitgehend frei von Verunreinigungen, so
daß das vom Speiserkopf ausgestoßene Glasmaterial eine weit
gehend homogene Struktur aufweist.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 weisen auch
die Wände 2 und 2′ Stufen 11, 11′ auf, die sich am Boden 3
der Speiserrinne 1 an die Abschnitte 6′ bzw. 6′′ der Stufe 6
anschließen und entlang der Wände 2, 2′ schräg nach oben
entgegen der Pfeilrichtung 5 bis zum oberen Rand der Wände
2, 2′ verlaufen.
Durch die Stufen 11, 11′ werden in dem flüssigen Glas 4 ent
haltene, aus den Wänden 2, 2′ gelöste Teilchen 10′ in Rich
tung des Bodens 3 umgelenkt, wo sie zusammen mit den aus dem
Boden 3 gelösten Teilchen 10 durch die Abschnitte 6, 6′ der
Stufe 6 zur Abflußöffnung 8 geführt werden. Auf diese Weise
enthält das flüssige Glas 4 zwischen der Abflußöffnung 8 und
dem Speiserkopf weder aus dem Boden 3 noch aus den Wänden 2,
2′ der Speiserrinne 1 gelöste Teilchen 10, 10′.
Sind wie in Fig. 4 gestrichelt dargestellt, am bodenseitigen
Ende der Stufen 11, 11′ weitere Abflußöffnung 12, 12′ vorge
sehen, so können die durch die wandseitigen Stufen 11, 11′
in Richtung des Bodens 3 umgelenkten Teilchen 10′ bereits
durch diese Abflußöffnungen 12, 12′ ausgeschieden werden.
Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 5 und 6 erstrecken
sich die wandseitigen Stufen 11, 11′ und die bodenseitigen
Abschnitte 6′, 6′′ über denselben Längsbereich der Rinne 1.
Am bodenseitigen Ende der Stufen 11, 11′ sind Abflußöffnun
gen 12, 12′ vorgesehen, durch die sowohl die von den wand
seitigen Stufen 11, 11′ in Richtung des Bodens 3 umgelenkten
Teilchen 10′ als auch die von den bodenseitig Abschnitten
6′, 6′′ in Richtung der Wände 2, 2′ umgelenkten Teilchen 10
ausgeschieden werden.
Durch diese Anordnung werden im Vergleich zu den Ausführungs
formen nach den Fig. 3 und 4 die Wandflächen, die zwischen
den wandseitigen Stufen 11, 11′ und dem Speiserkopf liegen,
verringert. Dadurch wird bei einer Anordnung des Speiser
kopfes im wesentlichen unmittelbar hinter den Abflußöffnun
gen 12, 12′ die Menge der Teilchen, die aus den Wänden 2, 2′
in das flüssige Glas 4 übergehen, weiter reduziert, so daß
das den Speiserkopf erreichende flüssige Glas 4 weitgehend
frei von Verunreinigungen ist.
Claims (15)
1. Speiserrinne (1) zum Transportieren flüssigen Glases (4)
zu einem Speiserkopf,
dadurch gekennzeichnet,
daß in Flußrichtung des flüssigen Glases (4) vor dem
Speiserkopf am Boden (3) der Rinne (1) eine oder mehrere
Abflußöffnungen (8, 12, 12′) und Führungselemente (6,
6′, 6′′) vorgesehen sind, durch welche nahe am Boden (3)
der Rinne (1) fließendes flüssiges Glas (4) in Richtung
der Abflußöffnung oder der Abflußöffnungen (8, 12, 12′)
umlenkbar ist.
2. Speiserrinne (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Führungselemente (6, 6′, 6′′) im wesentli
chen über die gesamte Breite des Rinnenbodens (3) er
strecken.
3. Speiserrinne (1) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungselemente eine am Boden (3) der Rinne (1)
vorgesehene Stufe (6) umfassen, die in Flußrichtung, ins
besondere im wesentlichen rechtwinklig ansteigend ausge
bildet ist.
4. Speiserrinne (1) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stufe (6) zumindest zwei Abschnitte (6′, 6′′) um
faßt, die einen Winkel einschließen, dessen Spitze (7)
in Flußrichtung zeigt, und daß die Abflußöffnung oder
die Abflußöffnungen (8, 12, 12′) zwischen den Abschnit
ten (6′, 6′′), insbesondere im Bereich der Winkelspitze
(7) angeordnet sind.
5. Speiserrinne (1) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stufe (6) zumindest zwei Abschnitte (6′, 6′′) um
faßt, die einen Winkel einschließen, dessen Spitze (7)
entgegen der Flußrichtung zeigt, und daß die Abflußöff
nung oder die Abflußöffnungen (8, 12, 12′) insbesondere
im flußabwärts gelegenen Bereich zwischen den Abschnit
ten (6′, 6′′) und den Wänden (2, 2′) der Rinne (1) ange
ordnet sind.
6. Speiserrinne (1) nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den Wänden (2, 2′) der Rinne (1) weitere Führungs
elemente (11, 11′) vorgesehen sind.
7. Speiserrinne (1) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die weiteren Führungselemente (11, 11′) im we
sentlichen über die gesamte Höhe der Rinnenwände (2, 2′)
erstrecken.
8. Speiserrinne (1) nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die weiteren Führungselemente (11, 11′) vom Boden
(3) der Rinne (1) entgegen der Flußrichtung schräg nach
oben an der Wand entlang verlaufen.
9. Speiserrinne (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Führungselemente (6, 6′, 6′′) und die wei
teren Führungselemente (11, 11′) im wesentlichen über
denselben Längsbereich der Rinne (1) erstrecken.
10. Speiserrinne (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die weiteren Führungselemente eine an der Wand (2,
2′) der Rinne (1) vorgesehene Stufe (11, 11′) umfassen,
die in Flußrichtung zur Rinnenmitte hin, insbesondere
im wesentlichen rechtwinklig zur Wand, ansteigend
ausgebildet ist.
11. Speiserrinne (1) nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abflußöffnung oder die Abflußöffnungen (8, 12,
12′) im Bereich kurz vor dem Speiserkopf angeordnet
sind.
12. Speiserrinne (1) nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rinnenboden (3) in Flußrichtung zur Abflußöff
nung oder zu den Abflußöffnungen (8, 12, 12′) hin
absinkt.
13. Speiserrinne (1) nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abflußöffnung oder die Abflußöffnungen (8, 12,
12′) einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt
aufweisen.
14. Speiserrinne (1) nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abflußöffnung oder die Abflußöffnungen (8, 12,
12′) im wesentlichen symmetrisch bezüglich der
Seitenwände (2, 2′) der Rinne (1) angeordnet sind.
15. Speiserrinne (1) nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abflußöffnung oder die Abflußöffnungen (8, 12,
12′) verschließbar ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995115431 DE19515431A1 (de) | 1995-04-26 | 1995-04-26 | Speiserrinne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995115431 DE19515431A1 (de) | 1995-04-26 | 1995-04-26 | Speiserrinne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19515431A1 true DE19515431A1 (de) | 1996-10-31 |
Family
ID=7760462
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995115431 Withdrawn DE19515431A1 (de) | 1995-04-26 | 1995-04-26 | Speiserrinne |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE19515431A1 (de) |
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