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DE19514247C2 - Verfahren zur Erhöhung der Werbewirksamkeit von Text und Bild in gedruckten Medien - Google Patents

Verfahren zur Erhöhung der Werbewirksamkeit von Text und Bild in gedruckten Medien

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DE19514247C2
DE19514247C2 DE19514247A DE19514247A DE19514247C2 DE 19514247 C2 DE19514247 C2 DE 19514247C2 DE 19514247 A DE19514247 A DE 19514247A DE 19514247 A DE19514247 A DE 19514247A DE 19514247 C2 DE19514247 C2 DE 19514247C2
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DE
Germany
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text
advertising effectiveness
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increasing
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DE19514247A
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DE19514247A1 (de
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Armin Dr Buerkholz
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Individual
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D15/00Printed matter of special format or style not otherwise provided for
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
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    • G09F19/00Advertising or display means not otherwise provided for
    • G09F19/12Advertising or display means not otherwise provided for using special optical effects
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B44F1/10Changing, amusing, or secret pictures

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Description

Der Bereich der Werbung stellt heute einen Wirtschaftsfaktor dar, in dem sehr große Geldbeträge umgesetzt werden. Die zwei Hauptwerbeträger sind dabei das Fernsehen und die gedruckten Medien. Die Erfindung bezieht sich auf letztere. Dabei ist vor allem an Reklametexte gedacht, die auf den Seiten von Zeitschriften, Illustrierten usw. Platz finden. In ihnen wird in Wort und Bild für Produkte, Firmen und Ähnliches geworben, wobei die dargestellten Gegenstände sowohl in schwarz-weiß als auch in Farbe erscheinen können.
Bei jeder derartigen Reklame ist man bestrebt, möglichst die Aufmerksamkeit der Leser zu erringen, wobei die tatsächliche Aussage des dargestellten Gegenstandes oft zweitrangig ist. Der Reklamebeitrag soll also in erster Linie ins Auge fallen. Man versucht das durch verschiedene Techniken zu erreichen, sei es daß man besonders große Darstellungen wählt, oder daß man mit schreienden Farben arbeitet. Z. T. bringt man sehr künstlerische Beiträge oder auch sehr pfiffige Aufmachungen. Der beste Beitrag geht jedoch ins Leere, wenn der Leser das Dargestellte gar nicht mehr wahrnimmt. Bei der heutigen Überflutung der gedruckten Medien mit Werbebeiträgen ist letzteres in aller Regel der Fall. Das Wesen der Werbung liegt aber darin, beim Leser und damit beim potentiellen Kunden Aufmerksamkeit zu erregen, um über die Aufmerksamkeit auch die beabsichtigte Botschaft übermitteln zu können. Da aber eben heute diese Aufmerksamkeit mit den bislang verwendeten technischen Mitteln überwiegend nicht mehr zu erringen ist, sind die dafür verwendeten Geldmittel überwiegend auch nutzlos vergeudet.
Man kann ersteres aber auch dadurch erreichen, daß man für den Druck der Werbeanzeigen besondere Farben verwendet, die beim Auftreffen von Licht nach kurzer Zeit ihre Farbe ändern, oder verblassen oder erst sichtbar werden, (GB 1221 103, DE-OS 17 71 311).
Der aktive Part des Lesers besteht also darin, die Zeitung oder das Druckerzeugnis aufzuschlagen. Der aktive Part des Farbstoffes besteht hingegen darin, das beim Aufschlagen notwendig auftreffende Licht zu einer Farb- oder Sichtbarkeitsänderung zu benutzen. Die Druckfarben sollten möglichst derart sein, daß sie ihre Wirkung reversibel entfalten. D. h. wenn die Zeitschrift oder das Druckerzeugnis zugeklappt wird, stellt sich nach kürzerer Zeit der entsprechende Ausgangszustand wieder her. Da man nicht das ganze Druckererzeugnis mit diesen Farben drucken kann, wird es sich also um beigeheftete oder beigelegte Seiten handeln. Bereits heute findet man in den Druckerzeugnissen beigeheftete Reklameseiten, die z. B. aus dickerem Papier bestehen und daher fast automatisch aufklappen, um besonders ins Auge zu fallen.
Die Erfindung bezieht sich nun darauf, daß man anstatt lichtempfindlicher Schichten kontaktempfindliche Schichten verwendet, um zu einer optischen Farbänderung zu gelangen.
Man kann sich vorstellen, daß man Teile einer Werbeseite, Schrift- oder Bildelemente aus einer Druckfarbe herstellt, die z. B. aus magnetischen Mikrokristalliten besteht. Diese Mikrokristallite sind im Normalfall ungeordnet. Diese Ungeordnetheit bestimmt einen gewissen positiven oder negativen Kontrast des Druckmittels. Auf der gegenüberliegenden Seite kann man hingegen eine Schicht oder Teile einer Schicht aufbringen, die aus permanent geordneten Kristalliten besteht, welche dadurch ein gewisses gerichtetes Magnetfeld erzeugen. Wenn die Seiten zugeklappt sind und sich berühren, bringt dieses Magnetfeld auch die Kristallite der gegenüberliegenden Seite in Ordnung, d. h. sie richten sich aus. Diese Ausrichtung bewirkt in der Sichtbarkeit eine gewisse Kontraständerung bezüglich der unausgerichteten Form.
Wird nun die Seite aufgeschlagen, d. h. der Kontakt unterbrochen, so wirkt kein Feld mehr auf die Kristallite. Sie gehen daher in einen Zustand höherer Entropie über, d. h. ihre Magnetfelder richten sich unregelmäßig aus. Diese Änderung, die im Bereich von einigen Sekunden vor sich gehen muß, bewirkt eine Änderung des Kontrastes, d. h. z. B. der Remission, was eine Änderung der Sichtbarkeit bewirkt. Durch das Zuschlagen der Seiten stellt sich hingegen der ursprüngliche Zustand wieder her, d. h. der Vorgang ist reversibel. Die Schnelligkeit der Ausrichtung der Magnetfelder der Mikrokristallite hängt von deren Beschaffenheit und Einbettung ab.
Was hier am Beispiel von magnetisch wirksamen Feldern und Kristalliten gezeigt wurde, kann ebenso mit elektrischen Feldern und Kristalliten bewirkt werden. Auch muß es sich nicht immer um Kristallite im eigentlichen physikalischem Sinne handeln, sondern es können beliebige andere, geeignete genügend kleine Elementarzellen darunter verstanden werden.
Der hier benutzte Ausdruck "Farbänderung" soll jede Änderung der Farbe oder Sichtbarkeit, also auch Helligkeit, des Dargestellten beim Aufschlagen umfassen. Insbesondere können hierbei auch dargestellte Teile verschieden, d. h. unsichtbar oder weniger sichtbar werden und andere nicht oder weniger sichtbare Teile optisch hervortreten.
Es liegt auf der Hand, daß der Farbwechsel der eben aufgeschlagenen Seite ein sicheres Mittel wäre, auch bei dem anfangs nicht interessierten Leser Aufmerksamkeit zu erregen. Aufmerksam gemacht durch dieses Phänomen, würde der Leser die entsprechende Seite genauer in Augenschein nehmen. Dabei wird ihm auch automatisch das auf der Seite als Werbung Dargestellte ins Auge fallen und ins Bewußtsein oder Unterbewußte gelangen. Ein Zuschlagen und wieder Aufschlagen würde den Vorgang des Farbwechsels wiederholen und den Effekt verstärken. Dabei könnte man auch nacheinander Text- und Bildteile sowohl verschwinden als auch hervortreten lassen, also eine Art laufendes Bild erzeugen, was die zu übermittelnde Botschaft besonders eindrucksvoll machen würde.
Es bleibt den ausführenden Werbetechnikern überlassen, die beste Kombination für die wiederholte, zeitlich abgestimmte Farbänderung und damit die sukzessive Sichtbarkeitsveränderung des dargestellten zu erreichen und die optimalen Effekte zu erzielen. Auf jeden Fall würde die Verwendung von kontaktempfindlichen Farben die Werbewirksamkeit von gedruckten Medien revolutionieren.

Claims (4)

1. Verfahren zur Erhöhung der Werbewirksamkeit von Text und Bild in gedruckten Medien, dadurch gekennzeichnet, daß Text und/ oder Bild oder Teile derselben mit Farben oder Druckmitteln hergestellt werden, die kontaktempfindlich sind, so daß infolge der Trennung der Seiten und Aufschlagen der entsprechenden Seiten eine Änderung der Farbe bzw. des Kontrastes des Dargestellten erreicht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Werbewirksamkeit von Text und/oder Bild Schichten, insbesondere durch die Druckfarbe, aufgetragen sind, die ein permanentes Feld in dieser Seite oder Teilen dieser Seite bewirken.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der durch ein permanentes elektrisches oder magnetisches Feld bewirkten Schichten gegenüberliegenden Seite Druckfarben oder -mittel aufgetragen sind, die Elemente, z. B. Pigmentkristalle enthalten, deren Felder oder Moleküle oder Elemente im Feld sich ausrichten und bei Abwesenheit des Feldes wieder in ungeordneten Zustand übergehen.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang vom ungeordneten in den geordneten Zustand im Verlauf von einer oder wenigen Sekunden vor sich geht und dabei eine Änderung der Sichtbarkeit, insbesondere des Kontrastes oder des Farbwertes, erzeugt wird.
DE19514247A 1995-04-15 1995-04-15 Verfahren zur Erhöhung der Werbewirksamkeit von Text und Bild in gedruckten Medien Expired - Fee Related DE19514247C2 (de)

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