DE19514956A1 - Vergrößerungsfähiger Tisch - Google Patents
Vergrößerungsfähiger TischInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Tisch, bei dem mit wenigen
Handgriffen, die Plattenfläche mehr als verdoppelt werden kann,
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es sind natürlich eine Menge von Tischen bekannt, Couchtische,
Eßzimmertische und Besprechungstische, mit runden Platten,
rechteckigen, oder auch mit quadratischen Platten, die sich
durch Veränderung der Tischplatten vergrößern lassen.
Es gibt Tische, die sich auch in der Höhe verstellen lassen,
durch Drehen einer Kurbel, oder durch Aufklappen von ver
schiedenen Mechanismen.
Die wohl bekannteste Art der Tischvergrößerung ist wohl das
Herausziehen von zusätzlichen Plattenteilen, links und rechts
an den Tischseiten. Oft ist dann zusätzlich noch in der Tisch
mitte eine Platte umzuklappen, die zwischen den Tischzargen
versteckt liegt.
Andere Tische lassen sich dadurch vergrößern, daß auf beiden
Tischseiten, jeweils eine Platte nach außen geklappt werden
muß.
Ein anderer Tisch läßt sich dadurch vergrößern, daß die Platte
zu gleichgroßen Teilen nach links und rechts auseinander ge
zogen wird, um dann wieder nach innen umgeklappt zu werden.
Bei diesem Tisch liegen 2 Platten aufeinander, wobei beide
Platten in der Mitte geteilt sind. In der Mitte sind dann auch
die Beschläge, Scharnierbänder angebracht.
Bekannt ist auch ein Tisch bekannt mit einer runden Platte,
wobei diese Platte in Viertelkreis-Segmente unterteilt ist.
Diese Viertelkreis-Segmente lassen sich nach außen umklappen,
wodurch die Plattenfläche vergrößert wird, gleichzeitig wird
die Platte auch von rund in quadratisch umgewandelt.
Bekannt sind aber auch Tische mit quadratischen Platten, die
sich durch Hochklappen von Viertelkreis-förmigen Ausschnitten,
in runde Tische verwandeln lassen.
Bei einer anderen Art eines bekannten Vergrößerungstisches
liegen zwei gleichgroße Tischplatten aufeinander, wobei durch
Umklappen der oberen Tischplatte, die Gesamt-Plattenfläche um
100% vergrößert wird.
Bei einem anderen Tisch hängen die Vergrößerungsplatten an
Scharnieren anmontiert nach unten. Beim Auseinanderziehen des
Fußgestelles, heben sich nun die Vergrößerungsplatten auto
matisch nach oben und vergrößern somit die Plattenfläche.
Bei einem anderen Tisch liegen 3 oder 4 Platten aufeinander,
in gefalteter Form. Dieser Tisch läßt sich durch Auffalten
der Vergrößerungsplatten nach links und rechts vergrößern.
Es gibt auch Tische, bei denen die Vergrößerungsplatte durch
Auseinanderziehen der oberen Tischplatte nach links und rechts
im Zwischenraum der Tischzarge freigelegt wird. Hier muß dann
die Vergrößerungsplatte herausgehoben und zwischen die aus
einandergezogenen Plattenteile eingelegt werden.
Bei einer etwas anderen Version des oben beschriebenen Tisches,
wird die Vergrößerungsplatte nicht herausgehoben, sondern wird
einfach, da diese Vergrößerungsplatte in der Mitte nochmals
geteilt und an einer Achse befestigt ist, durch Drehen heraus
gehoben.
Es gibt auch einen Tisch, bei dem praktisch zwei Tische auf
einanderliegen. Die gleichgroßen Platten, ob rund oder eckig
liegen aufeinander, wobei die Tischfüße der oberen Platte,
also des oberen Tisches, durch ein entsprechendes Loch in der
unteren Tischplatte durchgesteckt werden. Werden nun die beiden
Tische auseinandergezogen, so hat man zwei getrennte Tische
zur Benutzung.
Bekannt sind auch sogenannte Beistelltische, mit runden oder
eckigen Tischplatten. Diese Art von Tische werden einfach sicht
bar übereinander oder aufeinander gestellt, wobei oft der obere
Tisch etwas größer ist, als der untere. Diese Tischversion ist
nur bei kleinen Couch- oder Beistelltischen üblich.
Den meisten der vor beschriebenen, bekannten Vergrößerungs
tischen, sieht man die Möglichkeit ihrer Umwandlungsart sofort
an. Als großer Nachteil bei den meisten bekannten Tischen ist,
daß das Umwandeln der Tischplatten viel zu umständlich ist.
Schlecht ist bei vielen der bekannten Tische, daß die Tisch
platten in der Grundversion schon durch sichtbare Fugen unter
teilt sind. Dies ist aber oft erforderlich, da einige der be
kannten Tische, bzw. deren Platten- zum Vergrößern gewendet
oder- gedreht werden müssen.
Zu diesem Zweck sind dann meistens auch noch die Scharniere
an den Plattenkanten sichtbar angebracht.
Ein großer Nachteil ist bei den meisten der bekannten Tische,
daß oft nur, nach einer umständlichen Vergrößerungsaktion, nur
eine geringe Vergrößerung der Platte erreicht wird.
Die Tischplatte ist oft nur, nach der Vergrößerung geringfügig
größer, als vor der Umwandlung.
Bei vielen der bekannten Vergrößerungstische, müssen versteckte
Leisten oder Konsolen, aus Zarge oder Fußgestell herausgezogen
werden, um dann als Abstützung für die Vergrößerungsplatten
zu dienen. Das alles ist natürlich viel zu umständlich im
Gebrauch und die Herstellung wird sehr teuer.
Beim Kauf eines Vergrößerungstisches besteht beim Käufer meist
der Anspruch auf eine echte und nicht nur auf eine geringfügige
Vergrößerung der Tischplatte.
Meist ist es bei den bekannten Vergrößerungstischen so, daß sich
wegen der geringfügigen Plattenvergrößerung, der erforderliche
Ausgestaltungs- und Handhabungsaufwand nicht lohnt.
In den meisten Fällen der bekannten Vergrößerungstische ist es
so, daß das Herausziehen, bzw. Herausklappen von erforderlichen
Stützelementen für die Vergrößerungsplatten sehr kompliziert ist,
da dies meist unterhalb des Tischgestelles geschehen muß, also
in einem Bereich der schlecht einzusehen ist. Das Vergrößern
der Tischplatten ist also bei vielen bekannten Tischen mit
einem sehr großen Handhabungsaufwand verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Vergrößerungs
tisch zu entwickeln und so auszugestalten, daß er die vorher
angeführten schlechten Merkmale nicht hat.
Der Tisch soll sich leicht und schnell vergrößern lassen, ohne
irgendwelche Konsolen oder Abstützungen, die erst aufwendig
herausgeklappt, oder von irgendwo herausgezogen werden müssen.
Der neue Tisch soll sich nicht nur geringfügig, sondern min
destens um 100% vergrößern lassen, die Platte soll also die
doppelte, mindestens die doppelte Größe haben, nach der Ver
größerung.
Wichtig ist auch, daß die Platte keine sichtbaren Scharniere
oder mechanische Drehpunkte haben soll. Die Platte soll sich
leicht und schnell, mit nur wenigen Handgriffen umwandeln, d. h.
vergrößern lassen. In der Grundversion soll die Platte auch
keinerlei sichtbare Trennfugen in der Oberfläche aufweisen,
die Art der Vergrößerung soll in der Grundversion des Tisches
nicht erkenntlich sein.
Diese Aufgabe wird durch die gekennzeichneten Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsmäßigen Ausgestaltung des Tisches, wird die
Vergrößerung der Plattenfläche, Nutzfläche des Tisches wie
folgt vorgenommen.
Erst einmal sei erwähnt, daß es sich bei dem erfindungsmäßig
ausgestalteten Tisch, vorzugsweise um einen Couch- oder Wohn
zimmertisch handelt, wobei eine Verwendung als Eßzimmertisch
natürlich ebenso möglich ist.
In der Grundversion des Tisches, liegen zwei gleichgroße, runde
oder quadratische Tischplatten direkt aufeinander. In der Mitte
der Platten ist ein kleines rundes Loch, um diese Platten exakt
in der Mitte des Untergestelles fixieren zu können. Das Unter
gestell besteht aus einem runden Sockel, bei den runden Tisch
platten und bei den eckigen Tischplatten aus einem entsprechenden
eckigen Untergestell.
In der erfindungsmäßigen Ausgestaltung des Tisches ist vor
zugsweise an einen geschlossenen Sockel in runder, oder auch
in eckiger Form gedacht. Es kann natürlich auch ein Fußgestell
in anderer Art und Form gewählt werden, evtl. mit drei oder
vier Füßen in verschiedener Art ausgeführt.
Das Untergestell ist an der Oberfläche, der Auflagefläche der
Tischplatten geschlossen. Hier ist dann im Zentrum der Auflage
fläche, ein kleiner Metallzapfen eingearbeitet, in den dann
die beiden aufeinanderliegenden Tischplatten, mit den be
schriebenen runden Löchern eingelegt werden. Dieser Metall
zapfen ist herausnehmbar gearbeitet, in einer entsprechenden
Metallbuchse eingelassen, die fest mit der oberen Abdeckplatte
des Untergestells verbunden ist.
Das schon beschriebene kleine runde Loch in der Tischplatte
braucht nur in der unteren Platte ganz durchgebohrt zu werden,
wobei in der oberen Tischplatte, die also in der Grundversion
des Tisches immer oben liegt, das kleine runde Loch nicht durch
die volle Plattenstärke gebohrt werden muß. Es genügt hier bei
der oberen Platte, das Loch nur zu ca. 3/4 der Plattenstärke zu
bohren, um eine Fixierung in dem beschriebenen Metallzapfen zu
erreichen. Die obere Tischplatte ist also ganz glatt gearbeitet
ohne jegliche sichtbare Markierung.
Das Fußgestell ist in jedem Fall im Durchmesser, bzw. in der
Größe, wesentlich geringer wie die Größe der lose aufliegenden
Tischplatten.
Das Fußgestell, Untergestell, ist oben geschlossen gearbeitet
wobei in der gleichen Größe, gleicher Durchmesser bei der runden
Version, oben nochmals eine sog. obere Abdeckplatte aufmontiert
wird. Zwischen diesen beiden Platten, Untergestell-Grundplatte
und obere Abdeckplatte, ist eine Abstandsplatte, in der er
findungsmäßig gezeichneten Art und Form einzuarbeiten.
Durch das Einarbeiten der Abstandsplatte in der gezeichneten Form,
ergeben sich links und rechts Nischen im Untergestell, zum Ein
stecken der beiden Tischplatten, die einfach von oben abgehoben
werden müssen, da sie nur lose aufliegen.
Der Zwischenraum für die Tischplatten, die Nische zwischen unterer
Grundplatte und oberer Abdeckplatte, ist etwas höher wie die
Stärke der einzelnen Tischplatten.
Die Stärke der einzelnen losen Tischplatte, könnte bei einem
erfindungsmäßig ausgestalteten Couch- oder Wohnzimmertisch
ungefähr 10 bis 15 mm sein, das hängt von der Wahl des Platten-
Materials ab. Es ist hier sowohl Holz, Sperrholz, Kunststoff,
Glas, oder auch verschiedene andere Materialien möglich, kommt
ganz auf das Design des Tisches an.
Die beiden lose aufliegenden Tischplatten können dann, wenn sie
abgenommen sind, einfach links und rechts, in die dafür vorge
sehene Nische eingesteckt werden und vergrößern somit die Nutz
fläche des Tisches erheblich. Es ist auch möglich nur eine Platte
oben abzuheben und seitlich wieder einzustecken.
In der erfindungsmäßigen Ausgestaltung des Tisches ist daran ge
dacht, in der unteren Grundplatte und in der Unterseite der oberen
Abdeckplatte einige runde oder eckige, flache Gummipuffer einzu
arbeiten, um eine weiche und rutschfeste Auflage der Tischplatten
zu ermöglichen. Diese Gummipuffer erfordern auch einen etwas größeren
Zwischenraum, zwischen der unteren Grundplatte und der oberen Ab
deckplatte, was auch vorteilhaft bei Einschieben der Tischplatten
ist. Die Stärke der einzelnen Tischplatten, sowie die Stärke der
vorstehenden Gummipuffer, ergibt die Nischenstärke, bzw. den Ab
stand, Zwischenraum zwischen unterer Grundplatte und oberer Ab
deckplatte.
Es sind bei der erfindungsmäßigen Gestaltung des Tisches alle
Plattenformen möglich, ebenso sind die verschiedensten Materialien
für Platte und Untergestell denkbar und möglich.
Es ist auch möglich, daß nicht nur zwei lose Platten aufeinander
liegen, sondern es bietet sich auch die Möglichkeit, drei oder
auch vier Platten zu verwenden. Bei dieser Art der Ausführung,
müßte dann lediglich die als Abstandplatte bezeichnete Zwischen
platte, zwischen der unteren Grundplatte und der oberen Abdeck
platte, anders, möglicherweise nur als runde Scheibe, gearbeitet
werden.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Aus
führungsbeispielen und Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch in
der Grundversion, also nicht vergrößert, in der
Seitenansicht.
Fig. 2 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch in
der Grundversion, also nicht vergrößert, in
der Draufsicht, runde Form.
Fig. 3 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, in
vergrößertem Zustand, Seitenansicht, in der
runden Version.
Fig. 4 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, in
vergrößertem Zustand, Draufsicht von oben, in
der runden Version.
Fig. 5 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, in
vergrößertem Zustand, Seitenansicht, in einer
quadratischen Version.
Fig. 6 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, in
vergrößertem Zustand, Draufsicht von oben, in
einer quadratischen Version.
Fig. 7 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, in
vergrößertem Zustand, Seitenansicht, in einer
2. quadratischen Version.
Fig. 8 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, in
vergrößertem Zustand, Draufsicht von oben, in
einer 2. quadratischen Version.(Zu Fig. 7).
Fig. 9 Vertikalschnitt durch einen erfindungsmäßig aus
gestalteten Tisch, mit Draufsicht auf die Einzel
platten 4 und 5, in runder Version.
Fig. 10 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, Drauf
sicht auf das Untergestell, ohne die obere Abdeck
platte 5, mit gestrichelten runden Tischplatten,
im vergrößerten Zustand.
Fig. 11 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, Schnitt
durch das Untergestell, mit der Grundplatte 3 und
der oberen Abdeckplatte 5, sowie eine in die
Nische eingeschobene Tischplatte 7, 8
Fig. 12 Detail für den erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch,
Schnitt durch das Untergestell, mit dem Metallzapfen
und der Metallbuchse, darüber die beiden Tisch
platten, mit den runden Löchern im Zentrum.
Der erfindungsmäßig ausgestaltete, vergrößerungsfähige Tisch
hat erst einmal ein Untergestell, das bei allen Fig. mit der
Ziffer 1 gekennzeichnet ist. Dieses Untergestell 1, ist im
bevorzugten Ausführungsbeispiel als runder Sockel gezeichnet,
kann natürlich auch als quadratisches, oder auch rechteckiges
Untergestell gearbeitet werden.
Das Untergestell 1, hat nun ob in runder, oder in eckiger Aus
führung gearbeitet, unten zum Boden eine etwas zurückspringende
Nut 1a als Bodenabschluß. Im Untergestell 1, ist jeweils ein
starker Boden 2, einzuarbeiten, der mittels Befestigungs
klötzen 2a, am Untergestell 1 befestigt wird, sh. Fig. 9 und 11.
Dieser Boden, oder Bodenplatte 2, ist rund oder eckige, wie es
eben die gewählte Tischversion erfordert. Diese Bodenplatte 2
ist exakt in die Lichte des Unterteile 1, einzupassen.
Genau wie im Untergestell 1, unten, ist auch im oberen Bereich
des Untergestells 1, bündig mit der Seitenoberkante, eine obere.
Grundplatte 3 einzuarbeiten. Auf diese obere Grundplatte 3,
wird eine Abstandsplatte 4 aufmontiert, sh. Fig. 10.
Diese Abstandsplatte 4, ist so ausgeschweift, daß links und
rechts Platz bleibt, um die Tischplatten 7 und 8 einzuschieben.
Auf diese Abstandsplatte 4, wird dann eine obere Abdeckplatte 5
aufmontiert, die in ihrem Durchmesser, bzw. in ihrer Größe, die
gleichen Maße haben muß, wie das Untergestell 1, muß also beim
runden Tisch in runder Form sein und beim quadratischen Tisch,
in quadratischer Form.
Genau in der Achse, in der Mitte des Untergestells 1, ist dann
eine Metallbuchse 9 einzuarbeiten, mit einem herausnehmbaren
Metallzapfen 10. Diese Teile, Metallbuchse 9 und Metallzapfen 10
können auch aus anderem Material sein, z. B. Kunststoff.
In Fig. 12 kennzeichnet Ziffer 10a die Höhe des vorstehenden
Metallzapfens 10, die nicht ganz so hoch sein darf, wie die
beiden Tischplatten 7 und 8, wenn diese aufeinandergelegt sind.
Denn wie in Fig. 12 ebenfalls ersichtlich, ist in der unteren
Tischplatte 7, das mittlere Loch 7a in der Platte, ganz durch
gebohrt, wogegen in der oberen Tischplatte 8, das mittlere
Loch 8a, nur dreiviertel der Plattenstärke ausmacht, damit in
der Grundversion, wenn beide Tischplatten 7 und 8 aufeinander
liegen, das Loch 8a und somit auch der Metallzapfen 10 nicht
sichtbar ist.
In der Grundversion des Tisches, also nicht vergrößert, liegen
die beiden Tischplatten 7 und 8, ob nun in runder oder in eckiger
Form, aufeinander, exakt in der Mitte des Untergestells 1, im
herausnehmbaren Metallzapfen 10, der in die Löcher 7a und 8a
hineingreift, die in den Tischplatten 7 und 8 eingebohrt sind.
Soll nun der Tisch vergrößert werden, so werden die Tischplatten
7 und 8 einfach abgehoben und dann seitlich wieder, in die da
für vorgesehene Nut 6, eingeschoben, bis zum Anschlag an die
Abstandsplatte 4.
Dieses Einschieben der Tischplatten 7 und 8, sollte in etwas
schräger Form erfolgen, da durch die Gummipuffer 11 und 12
die in der Grundplatte 3 und in der unteren Fläche der oberen
Abdeckplatte 5 eingelassen sind, genügend Freiraum vorhanden
ist.
Vorzugsweise werden in der Grundplatte 3 mindestens zwei Gummi
puffer 11 eingelassen und in der Unterfläche der oberen Abdeck
platte 5, mindestens ein Gummipuffer 12.
Diese Gummipuffer 11 und 12, müssen in der Nische 6 für die
Tischplatten 7 und 8 so eingelassen werden, daß die Tischplatten
7 und 8, im eingeschobenen Zustand absolut waagrecht liegen.
Ein seitliches Verdrehen oder Herausrutschen der Tischplatten
7 und 8, wird durch das Eigengewicht der Platten und durch die
Gummipuffer 11 und 12 verhindert.
Natürlich können auch diese Gummipuffer 11 und 12 entfallen,
wenn die für die Tischplatten 7 und 8 vorgesehene Nische 6
gleich entsprechend eng gearbeitet ist-und die Nischenflächen,
Oberfläche der Platte 3 und die untere Fläche der oberen Ab
deckplatte 5, mit einem Filz beklebt ist, der das Verkratzen der
Tischplatten verhindert.
Die Plattenkanten 14, der beiden Tischplatten 7 und 8, werden
gerade, im rechten Winkel zur Plattenoberfläche gearbeitet,
können aber auch, wie Alternative 14 a zeigt, abgeschrägt werden,
dies ermöglicht eine bessere Griffmöglichkeit beim Anfassen der
Tischplatten 7 und 8.
Bei allen möglichen Tischversionen, ob nun in runder oder in
eckiger Ausführung, sollte die obere Abdeckplatte 5, mit ihrer
Außenkante, in Fig. 11 mit der Ziffer 13 gekennzeichnet, absolut
bündig sein, mit der Außenfläche des Untergestells 1.
Die beiden Flächen der Tischplatten 7 und 8, also jeweils
die Oberfläche und die Unterfläche, können in verschiedenen
Farben oder Materialien gearbeitet sein, damit ein zusätzlicher
Effekt erzielt wird.
Die Stärke der Tischplatten 7 und 8, in Fig. 11 mit der Ziffer 15
gekennzeichnet, bestimmt gleichzeitig auch den lichten Abstand
zwischen den unteren und oberen Gummipuffern 11 und 12, die in
der Grundplatte 3 und in der oberen Abdeckplatte 5 eingearbeitet
sind, Fig. 11.
Claims (7)
1. Vergrößerungsfähiger Tisch, mit zwei in der Grundversion,
direkt aufeinanderliegenden Tischplatten (7) und (8),
aufliegend auf einem runden oder auch eckigen Untergestell (1)
dadurch gekennzeichnet,
daß sich zur Vergrößerung der Tischplattenfläche, diese
beiden Tischplatten (7) und (8) einfach abheben und,
seitlich in die dafür vorgesehene Nische (6) einschieben
lassen, um so die Plattenfläche um mehr als 100% zu ver
größern,
dabei werden die beiden Tischplatten (7) und (8), beim
Abheben, einfach nach oben aus dem herausnehmbaren Metall
zapfen (10) herausgehoben.
2. Vergrößerungsfähiger Tisch nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Mittel der oberen Abdeckplatte (5) und in der
darunter liegenden Abstandsplatte (4) eine Metallbuchse (9)
mit einem herausnehmbaren Metallzapfen (10) eingearbeitet
ist, in den dann in der Grundversion des Tisches, im nicht
vergrößerten Zustand, die beiden Tischplatten (7) und (8)
mit den Lochbohrungen (7a) und (8a) eingelegt und somit
fixiert werden.
3. Vergrößerungsfähiger Tisch nach Anspruch 1 und 2
dadurch gekennzeichnet,
daß die umlaufende Außenkante (13) der oberen Abdeckplatte (5)
bündig ist, mit der Außenfläche des Unterteils (1).
4. Vergrößerungsfähiger Tisch nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Nische (6) für die Tischplatten (7) und (8)
jeweils in der Grundplatte (3) und in der unteren
Fläche der oberen Abdeckplatte (5) Gummipuffer (11)
und (12) eingearbeitet sind, die das Herausrutschen
und Verkratzen der Tischplatten (7) und (8) ver
hindern.
5. Vergrößerungsfähiger Tisch nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenkante (14) und (14a) der beiden Tisch
platten (7) und (8) verschiedene Formen bzw. Schrägen
haben kann, wie in Fig. 12 gezeigt.
6. Vergrößerungsfähiger Tisch nach Anspruch 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß an Stelle des geschlossenen Untergestelles (1)
ebenso auch ein normales Fußgestell, mit Tischbeinen
verwendet werden kann, in offener Form.
7. Vergrößerungsfähiger Tisch nach den Ansprüchen 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß dieser Tisch auch mit mehreren Tischplatten, drei
oder vier Platten gearbeitet werden kann, wobei ledig
lich die Abstandsplatte (4) nicht in der gezeichneten
Form, auf zwei Seiten bis zur Außenkante der oberen Ab
deckplatte (5) durchgehend gearbeitet wird, sondern nur
als runder Klotz, bzw. Scheibe.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995114956 DE19514956A1 (de) | 1995-04-24 | 1995-04-24 | Vergrößerungsfähiger Tisch |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995114956 DE19514956A1 (de) | 1995-04-24 | 1995-04-24 | Vergrößerungsfähiger Tisch |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19514956A1 true DE19514956A1 (de) | 1996-10-31 |
Family
ID=7760194
Family Applications (1)
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| DE1995114956 Withdrawn DE19514956A1 (de) | 1995-04-24 | 1995-04-24 | Vergrößerungsfähiger Tisch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19514956A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2344738C1 (ru) * | 2007-04-26 | 2009-01-27 | Открытое акционерное общество "Тверской завод электроаппаратуры - ЭЛТОР" | Стол |
-
1995
- 1995-04-24 DE DE1995114956 patent/DE19514956A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2344738C1 (ru) * | 2007-04-26 | 2009-01-27 | Открытое акционерное общество "Тверской завод электроаппаратуры - ЭЛТОР" | Стол |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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