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DE19514956A1 - Vergrößerungsfähiger Tisch - Google Patents

Vergrößerungsfähiger Tisch

Info

Publication number
DE19514956A1
DE19514956A1 DE1995114956 DE19514956A DE19514956A1 DE 19514956 A1 DE19514956 A1 DE 19514956A1 DE 1995114956 DE1995114956 DE 1995114956 DE 19514956 A DE19514956 A DE 19514956A DE 19514956 A1 DE19514956 A1 DE 19514956A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
tops
table tops
cover plate
round
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995114956
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Dipl Ing Nagel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1995114956 priority Critical patent/DE19514956A1/de
Publication of DE19514956A1 publication Critical patent/DE19514956A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B1/00Extensible tables
    • A47B1/04Extensible tables with supplementary leaves or drop leaves arranged at the periphery

Landscapes

  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Tisch, bei dem mit wenigen Handgriffen, die Plattenfläche mehr als verdoppelt werden kann, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es sind natürlich eine Menge von Tischen bekannt, Couchtische, Eßzimmertische und Besprechungstische, mit runden Platten, rechteckigen, oder auch mit quadratischen Platten, die sich durch Veränderung der Tischplatten vergrößern lassen.
Es gibt Tische, die sich auch in der Höhe verstellen lassen, durch Drehen einer Kurbel, oder durch Aufklappen von ver­ schiedenen Mechanismen.
Die wohl bekannteste Art der Tischvergrößerung ist wohl das Herausziehen von zusätzlichen Plattenteilen, links und rechts an den Tischseiten. Oft ist dann zusätzlich noch in der Tisch­ mitte eine Platte umzuklappen, die zwischen den Tischzargen versteckt liegt.
Andere Tische lassen sich dadurch vergrößern, daß auf beiden Tischseiten, jeweils eine Platte nach außen geklappt werden muß.
Ein anderer Tisch läßt sich dadurch vergrößern, daß die Platte zu gleichgroßen Teilen nach links und rechts auseinander ge­ zogen wird, um dann wieder nach innen umgeklappt zu werden. Bei diesem Tisch liegen 2 Platten aufeinander, wobei beide Platten in der Mitte geteilt sind. In der Mitte sind dann auch die Beschläge, Scharnierbänder angebracht.
Bekannt ist auch ein Tisch bekannt mit einer runden Platte, wobei diese Platte in Viertelkreis-Segmente unterteilt ist. Diese Viertelkreis-Segmente lassen sich nach außen umklappen, wodurch die Plattenfläche vergrößert wird, gleichzeitig wird die Platte auch von rund in quadratisch umgewandelt.
Bekannt sind aber auch Tische mit quadratischen Platten, die sich durch Hochklappen von Viertelkreis-förmigen Ausschnitten, in runde Tische verwandeln lassen.
Bei einer anderen Art eines bekannten Vergrößerungstisches liegen zwei gleichgroße Tischplatten aufeinander, wobei durch Umklappen der oberen Tischplatte, die Gesamt-Plattenfläche um 100% vergrößert wird.
Bei einem anderen Tisch hängen die Vergrößerungsplatten an Scharnieren anmontiert nach unten. Beim Auseinanderziehen des Fußgestelles, heben sich nun die Vergrößerungsplatten auto­ matisch nach oben und vergrößern somit die Plattenfläche.
Bei einem anderen Tisch liegen 3 oder 4 Platten aufeinander, in gefalteter Form. Dieser Tisch läßt sich durch Auffalten der Vergrößerungsplatten nach links und rechts vergrößern.
Es gibt auch Tische, bei denen die Vergrößerungsplatte durch Auseinanderziehen der oberen Tischplatte nach links und rechts im Zwischenraum der Tischzarge freigelegt wird. Hier muß dann die Vergrößerungsplatte herausgehoben und zwischen die aus­ einandergezogenen Plattenteile eingelegt werden.
Bei einer etwas anderen Version des oben beschriebenen Tisches, wird die Vergrößerungsplatte nicht herausgehoben, sondern wird einfach, da diese Vergrößerungsplatte in der Mitte nochmals geteilt und an einer Achse befestigt ist, durch Drehen heraus­ gehoben.
Es gibt auch einen Tisch, bei dem praktisch zwei Tische auf­ einanderliegen. Die gleichgroßen Platten, ob rund oder eckig liegen aufeinander, wobei die Tischfüße der oberen Platte, also des oberen Tisches, durch ein entsprechendes Loch in der unteren Tischplatte durchgesteckt werden. Werden nun die beiden Tische auseinandergezogen, so hat man zwei getrennte Tische zur Benutzung.
Bekannt sind auch sogenannte Beistelltische, mit runden oder eckigen Tischplatten. Diese Art von Tische werden einfach sicht­ bar übereinander oder aufeinander gestellt, wobei oft der obere Tisch etwas größer ist, als der untere. Diese Tischversion ist nur bei kleinen Couch- oder Beistelltischen üblich.
Den meisten der vor beschriebenen, bekannten Vergrößerungs­ tischen, sieht man die Möglichkeit ihrer Umwandlungsart sofort an. Als großer Nachteil bei den meisten bekannten Tischen ist, daß das Umwandeln der Tischplatten viel zu umständlich ist.
Schlecht ist bei vielen der bekannten Tische, daß die Tisch­ platten in der Grundversion schon durch sichtbare Fugen unter­ teilt sind. Dies ist aber oft erforderlich, da einige der be­ kannten Tische, bzw. deren Platten- zum Vergrößern gewendet oder- gedreht werden müssen.
Zu diesem Zweck sind dann meistens auch noch die Scharniere an den Plattenkanten sichtbar angebracht.
Ein großer Nachteil ist bei den meisten der bekannten Tische, daß oft nur, nach einer umständlichen Vergrößerungsaktion, nur eine geringe Vergrößerung der Platte erreicht wird.
Die Tischplatte ist oft nur, nach der Vergrößerung geringfügig größer, als vor der Umwandlung.
Bei vielen der bekannten Vergrößerungstische, müssen versteckte Leisten oder Konsolen, aus Zarge oder Fußgestell herausgezogen werden, um dann als Abstützung für die Vergrößerungsplatten zu dienen. Das alles ist natürlich viel zu umständlich im Gebrauch und die Herstellung wird sehr teuer.
Beim Kauf eines Vergrößerungstisches besteht beim Käufer meist der Anspruch auf eine echte und nicht nur auf eine geringfügige Vergrößerung der Tischplatte.
Meist ist es bei den bekannten Vergrößerungstischen so, daß sich wegen der geringfügigen Plattenvergrößerung, der erforderliche Ausgestaltungs- und Handhabungsaufwand nicht lohnt.
In den meisten Fällen der bekannten Vergrößerungstische ist es so, daß das Herausziehen, bzw. Herausklappen von erforderlichen Stützelementen für die Vergrößerungsplatten sehr kompliziert ist, da dies meist unterhalb des Tischgestelles geschehen muß, also in einem Bereich der schlecht einzusehen ist. Das Vergrößern der Tischplatten ist also bei vielen bekannten Tischen mit einem sehr großen Handhabungsaufwand verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Vergrößerungs­ tisch zu entwickeln und so auszugestalten, daß er die vorher angeführten schlechten Merkmale nicht hat.
Der Tisch soll sich leicht und schnell vergrößern lassen, ohne irgendwelche Konsolen oder Abstützungen, die erst aufwendig herausgeklappt, oder von irgendwo herausgezogen werden müssen. Der neue Tisch soll sich nicht nur geringfügig, sondern min­ destens um 100% vergrößern lassen, die Platte soll also die doppelte, mindestens die doppelte Größe haben, nach der Ver­ größerung.
Wichtig ist auch, daß die Platte keine sichtbaren Scharniere oder mechanische Drehpunkte haben soll. Die Platte soll sich leicht und schnell, mit nur wenigen Handgriffen umwandeln, d. h. vergrößern lassen. In der Grundversion soll die Platte auch keinerlei sichtbare Trennfugen in der Oberfläche aufweisen, die Art der Vergrößerung soll in der Grundversion des Tisches nicht erkenntlich sein.
Diese Aufgabe wird durch die gekennzeichneten Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsmäßigen Ausgestaltung des Tisches, wird die Vergrößerung der Plattenfläche, Nutzfläche des Tisches wie folgt vorgenommen.
Erst einmal sei erwähnt, daß es sich bei dem erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, vorzugsweise um einen Couch- oder Wohn­ zimmertisch handelt, wobei eine Verwendung als Eßzimmertisch natürlich ebenso möglich ist.
In der Grundversion des Tisches, liegen zwei gleichgroße, runde oder quadratische Tischplatten direkt aufeinander. In der Mitte der Platten ist ein kleines rundes Loch, um diese Platten exakt in der Mitte des Untergestelles fixieren zu können. Das Unter­ gestell besteht aus einem runden Sockel, bei den runden Tisch­ platten und bei den eckigen Tischplatten aus einem entsprechenden eckigen Untergestell.
In der erfindungsmäßigen Ausgestaltung des Tisches ist vor­ zugsweise an einen geschlossenen Sockel in runder, oder auch in eckiger Form gedacht. Es kann natürlich auch ein Fußgestell in anderer Art und Form gewählt werden, evtl. mit drei oder vier Füßen in verschiedener Art ausgeführt.
Das Untergestell ist an der Oberfläche, der Auflagefläche der Tischplatten geschlossen. Hier ist dann im Zentrum der Auflage­ fläche, ein kleiner Metallzapfen eingearbeitet, in den dann die beiden aufeinanderliegenden Tischplatten, mit den be­ schriebenen runden Löchern eingelegt werden. Dieser Metall­ zapfen ist herausnehmbar gearbeitet, in einer entsprechenden Metallbuchse eingelassen, die fest mit der oberen Abdeckplatte des Untergestells verbunden ist.
Das schon beschriebene kleine runde Loch in der Tischplatte braucht nur in der unteren Platte ganz durchgebohrt zu werden, wobei in der oberen Tischplatte, die also in der Grundversion des Tisches immer oben liegt, das kleine runde Loch nicht durch die volle Plattenstärke gebohrt werden muß. Es genügt hier bei der oberen Platte, das Loch nur zu ca. 3/4 der Plattenstärke zu bohren, um eine Fixierung in dem beschriebenen Metallzapfen zu erreichen. Die obere Tischplatte ist also ganz glatt gearbeitet ohne jegliche sichtbare Markierung.
Das Fußgestell ist in jedem Fall im Durchmesser, bzw. in der Größe, wesentlich geringer wie die Größe der lose aufliegenden Tischplatten.
Das Fußgestell, Untergestell, ist oben geschlossen gearbeitet wobei in der gleichen Größe, gleicher Durchmesser bei der runden Version, oben nochmals eine sog. obere Abdeckplatte aufmontiert wird. Zwischen diesen beiden Platten, Untergestell-Grundplatte und obere Abdeckplatte, ist eine Abstandsplatte, in der er­ findungsmäßig gezeichneten Art und Form einzuarbeiten. Durch das Einarbeiten der Abstandsplatte in der gezeichneten Form, ergeben sich links und rechts Nischen im Untergestell, zum Ein­ stecken der beiden Tischplatten, die einfach von oben abgehoben werden müssen, da sie nur lose aufliegen.
Der Zwischenraum für die Tischplatten, die Nische zwischen unterer Grundplatte und oberer Abdeckplatte, ist etwas höher wie die Stärke der einzelnen Tischplatten.
Die Stärke der einzelnen losen Tischplatte, könnte bei einem erfindungsmäßig ausgestalteten Couch- oder Wohnzimmertisch ungefähr 10 bis 15 mm sein, das hängt von der Wahl des Platten- Materials ab. Es ist hier sowohl Holz, Sperrholz, Kunststoff, Glas, oder auch verschiedene andere Materialien möglich, kommt ganz auf das Design des Tisches an.
Die beiden lose aufliegenden Tischplatten können dann, wenn sie abgenommen sind, einfach links und rechts, in die dafür vorge­ sehene Nische eingesteckt werden und vergrößern somit die Nutz­ fläche des Tisches erheblich. Es ist auch möglich nur eine Platte oben abzuheben und seitlich wieder einzustecken.
In der erfindungsmäßigen Ausgestaltung des Tisches ist daran ge­ dacht, in der unteren Grundplatte und in der Unterseite der oberen Abdeckplatte einige runde oder eckige, flache Gummipuffer einzu­ arbeiten, um eine weiche und rutschfeste Auflage der Tischplatten zu ermöglichen. Diese Gummipuffer erfordern auch einen etwas größeren Zwischenraum, zwischen der unteren Grundplatte und der oberen Ab­ deckplatte, was auch vorteilhaft bei Einschieben der Tischplatten ist. Die Stärke der einzelnen Tischplatten, sowie die Stärke der vorstehenden Gummipuffer, ergibt die Nischenstärke, bzw. den Ab­ stand, Zwischenraum zwischen unterer Grundplatte und oberer Ab­ deckplatte.
Es sind bei der erfindungsmäßigen Gestaltung des Tisches alle Plattenformen möglich, ebenso sind die verschiedensten Materialien für Platte und Untergestell denkbar und möglich.
Es ist auch möglich, daß nicht nur zwei lose Platten aufeinander liegen, sondern es bietet sich auch die Möglichkeit, drei oder auch vier Platten zu verwenden. Bei dieser Art der Ausführung, müßte dann lediglich die als Abstandplatte bezeichnete Zwischen­ platte, zwischen der unteren Grundplatte und der oberen Abdeck­ platte, anders, möglicherweise nur als runde Scheibe, gearbeitet werden.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Aus­ führungsbeispielen und Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch in der Grundversion, also nicht vergrößert, in der Seitenansicht.
Fig. 2 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch in der Grundversion, also nicht vergrößert, in der Draufsicht, runde Form.
Fig. 3 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, in vergrößertem Zustand, Seitenansicht, in der runden Version.
Fig. 4 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, in vergrößertem Zustand, Draufsicht von oben, in der runden Version.
Fig. 5 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, in vergrößertem Zustand, Seitenansicht, in einer quadratischen Version.
Fig. 6 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, in vergrößertem Zustand, Draufsicht von oben, in einer quadratischen Version.
Fig. 7 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, in vergrößertem Zustand, Seitenansicht, in einer 2. quadratischen Version.
Fig. 8 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, in vergrößertem Zustand, Draufsicht von oben, in einer 2. quadratischen Version.(Zu Fig. 7).
Fig. 9 Vertikalschnitt durch einen erfindungsmäßig aus­ gestalteten Tisch, mit Draufsicht auf die Einzel­ platten 4 und 5, in runder Version.
Fig. 10 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, Drauf­ sicht auf das Untergestell, ohne die obere Abdeck­ platte 5, mit gestrichelten runden Tischplatten, im vergrößerten Zustand.
Fig. 11 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, Schnitt durch das Untergestell, mit der Grundplatte 3 und der oberen Abdeckplatte 5, sowie eine in die Nische eingeschobene Tischplatte 7, 8
Fig. 12 Detail für den erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, Schnitt durch das Untergestell, mit dem Metallzapfen und der Metallbuchse, darüber die beiden Tisch­ platten, mit den runden Löchern im Zentrum.
Der erfindungsmäßig ausgestaltete, vergrößerungsfähige Tisch hat erst einmal ein Untergestell, das bei allen Fig. mit der Ziffer 1 gekennzeichnet ist. Dieses Untergestell 1, ist im bevorzugten Ausführungsbeispiel als runder Sockel gezeichnet, kann natürlich auch als quadratisches, oder auch rechteckiges Untergestell gearbeitet werden.
Das Untergestell 1, hat nun ob in runder, oder in eckiger Aus­ führung gearbeitet, unten zum Boden eine etwas zurückspringende Nut 1a als Bodenabschluß. Im Untergestell 1, ist jeweils ein starker Boden 2, einzuarbeiten, der mittels Befestigungs­ klötzen 2a, am Untergestell 1 befestigt wird, sh. Fig. 9 und 11. Dieser Boden, oder Bodenplatte 2, ist rund oder eckige, wie es eben die gewählte Tischversion erfordert. Diese Bodenplatte 2 ist exakt in die Lichte des Unterteile 1, einzupassen.
Genau wie im Untergestell 1, unten, ist auch im oberen Bereich des Untergestells 1, bündig mit der Seitenoberkante, eine obere. Grundplatte 3 einzuarbeiten. Auf diese obere Grundplatte 3, wird eine Abstandsplatte 4 aufmontiert, sh. Fig. 10. Diese Abstandsplatte 4, ist so ausgeschweift, daß links und rechts Platz bleibt, um die Tischplatten 7 und 8 einzuschieben. Auf diese Abstandsplatte 4, wird dann eine obere Abdeckplatte 5 aufmontiert, die in ihrem Durchmesser, bzw. in ihrer Größe, die gleichen Maße haben muß, wie das Untergestell 1, muß also beim runden Tisch in runder Form sein und beim quadratischen Tisch, in quadratischer Form.
Genau in der Achse, in der Mitte des Untergestells 1, ist dann eine Metallbuchse 9 einzuarbeiten, mit einem herausnehmbaren Metallzapfen 10. Diese Teile, Metallbuchse 9 und Metallzapfen 10 können auch aus anderem Material sein, z. B. Kunststoff.
In Fig. 12 kennzeichnet Ziffer 10a die Höhe des vorstehenden Metallzapfens 10, die nicht ganz so hoch sein darf, wie die beiden Tischplatten 7 und 8, wenn diese aufeinandergelegt sind.
Denn wie in Fig. 12 ebenfalls ersichtlich, ist in der unteren Tischplatte 7, das mittlere Loch 7a in der Platte, ganz durch­ gebohrt, wogegen in der oberen Tischplatte 8, das mittlere Loch 8a, nur dreiviertel der Plattenstärke ausmacht, damit in der Grundversion, wenn beide Tischplatten 7 und 8 aufeinander­ liegen, das Loch 8a und somit auch der Metallzapfen 10 nicht sichtbar ist.
In der Grundversion des Tisches, also nicht vergrößert, liegen die beiden Tischplatten 7 und 8, ob nun in runder oder in eckiger Form, aufeinander, exakt in der Mitte des Untergestells 1, im herausnehmbaren Metallzapfen 10, der in die Löcher 7a und 8a hineingreift, die in den Tischplatten 7 und 8 eingebohrt sind.
Soll nun der Tisch vergrößert werden, so werden die Tischplatten 7 und 8 einfach abgehoben und dann seitlich wieder, in die da­ für vorgesehene Nut 6, eingeschoben, bis zum Anschlag an die Abstandsplatte 4.
Dieses Einschieben der Tischplatten 7 und 8, sollte in etwas schräger Form erfolgen, da durch die Gummipuffer 11 und 12 die in der Grundplatte 3 und in der unteren Fläche der oberen Abdeckplatte 5 eingelassen sind, genügend Freiraum vorhanden ist.
Vorzugsweise werden in der Grundplatte 3 mindestens zwei Gummi­ puffer 11 eingelassen und in der Unterfläche der oberen Abdeck­ platte 5, mindestens ein Gummipuffer 12.
Diese Gummipuffer 11 und 12, müssen in der Nische 6 für die Tischplatten 7 und 8 so eingelassen werden, daß die Tischplatten 7 und 8, im eingeschobenen Zustand absolut waagrecht liegen.
Ein seitliches Verdrehen oder Herausrutschen der Tischplatten 7 und 8, wird durch das Eigengewicht der Platten und durch die Gummipuffer 11 und 12 verhindert.
Natürlich können auch diese Gummipuffer 11 und 12 entfallen, wenn die für die Tischplatten 7 und 8 vorgesehene Nische 6 gleich entsprechend eng gearbeitet ist-und die Nischenflächen, Oberfläche der Platte 3 und die untere Fläche der oberen Ab­ deckplatte 5, mit einem Filz beklebt ist, der das Verkratzen der Tischplatten verhindert.
Die Plattenkanten 14, der beiden Tischplatten 7 und 8, werden gerade, im rechten Winkel zur Plattenoberfläche gearbeitet, können aber auch, wie Alternative 14 a zeigt, abgeschrägt werden, dies ermöglicht eine bessere Griffmöglichkeit beim Anfassen der Tischplatten 7 und 8.
Bei allen möglichen Tischversionen, ob nun in runder oder in eckiger Ausführung, sollte die obere Abdeckplatte 5, mit ihrer Außenkante, in Fig. 11 mit der Ziffer 13 gekennzeichnet, absolut bündig sein, mit der Außenfläche des Untergestells 1.
Die beiden Flächen der Tischplatten 7 und 8, also jeweils die Oberfläche und die Unterfläche, können in verschiedenen Farben oder Materialien gearbeitet sein, damit ein zusätzlicher Effekt erzielt wird.
Die Stärke der Tischplatten 7 und 8, in Fig. 11 mit der Ziffer 15 gekennzeichnet, bestimmt gleichzeitig auch den lichten Abstand zwischen den unteren und oberen Gummipuffern 11 und 12, die in der Grundplatte 3 und in der oberen Abdeckplatte 5 eingearbeitet sind, Fig. 11.

Claims (7)

1. Vergrößerungsfähiger Tisch, mit zwei in der Grundversion, direkt aufeinanderliegenden Tischplatten (7) und (8), aufliegend auf einem runden oder auch eckigen Untergestell (1) dadurch gekennzeichnet, daß sich zur Vergrößerung der Tischplattenfläche, diese beiden Tischplatten (7) und (8) einfach abheben und, seitlich in die dafür vorgesehene Nische (6) einschieben lassen, um so die Plattenfläche um mehr als 100% zu ver­ größern, dabei werden die beiden Tischplatten (7) und (8), beim Abheben, einfach nach oben aus dem herausnehmbaren Metall­ zapfen (10) herausgehoben.
2. Vergrößerungsfähiger Tisch nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß in der Mittel der oberen Abdeckplatte (5) und in der darunter liegenden Abstandsplatte (4) eine Metallbuchse (9) mit einem herausnehmbaren Metallzapfen (10) eingearbeitet ist, in den dann in der Grundversion des Tisches, im nicht vergrößerten Zustand, die beiden Tischplatten (7) und (8) mit den Lochbohrungen (7a) und (8a) eingelegt und somit fixiert werden.
3. Vergrößerungsfähiger Tisch nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufende Außenkante (13) der oberen Abdeckplatte (5) bündig ist, mit der Außenfläche des Unterteils (1).
4. Vergrößerungsfähiger Tisch nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nische (6) für die Tischplatten (7) und (8) jeweils in der Grundplatte (3) und in der unteren Fläche der oberen Abdeckplatte (5) Gummipuffer (11) und (12) eingearbeitet sind, die das Herausrutschen und Verkratzen der Tischplatten (7) und (8) ver­ hindern.
5. Vergrößerungsfähiger Tisch nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkante (14) und (14a) der beiden Tisch­ platten (7) und (8) verschiedene Formen bzw. Schrägen haben kann, wie in Fig. 12 gezeigt.
6. Vergrößerungsfähiger Tisch nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des geschlossenen Untergestelles (1) ebenso auch ein normales Fußgestell, mit Tischbeinen verwendet werden kann, in offener Form.
7. Vergrößerungsfähiger Tisch nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Tisch auch mit mehreren Tischplatten, drei oder vier Platten gearbeitet werden kann, wobei ledig­ lich die Abstandsplatte (4) nicht in der gezeichneten Form, auf zwei Seiten bis zur Außenkante der oberen Ab­ deckplatte (5) durchgehend gearbeitet wird, sondern nur als runder Klotz, bzw. Scheibe.
DE1995114956 1995-04-24 1995-04-24 Vergrößerungsfähiger Tisch Withdrawn DE19514956A1 (de)

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DE1995114956 Withdrawn DE19514956A1 (de) 1995-04-24 1995-04-24 Vergrößerungsfähiger Tisch

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2344738C1 (ru) * 2007-04-26 2009-01-27 Открытое акционерное общество "Тверской завод электроаппаратуры - ЭЛТОР" Стол

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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