DE19514701A1 - Feder mit konischer Innen- und Außenwicklung mit axial verschieblichem Kolben - Google Patents
Feder mit konischer Innen- und Außenwicklung mit axial verschieblichem KolbenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Federanordnung. Insbesondere be
trifft sie eine verbesserte Federanordnung, die die Wirkungs
weise einer Zugfeder mit der einer Druckfeder kombiniert, die
durch die Längsbewegung eines Kolbens verursacht werden, der
sich durch eine Doppelspiralfeder erstreckt.
Herkömmlich werden Spiralfedern als erschütterungsfreie Un
terlage oder zum elastischen Entkoppeln verschiedener Bautei
le oder Maschinenelemente verwendet. Üblicherweise wird die
Spiralfeder zwischen einem Paar relativ zueinander bewegli
chen Oberflächen oder Elementen angeordnet, die, wenn sie sich
aufeinander zu bewegen, die Feder zusammendrücken. Ein Abfal
len des Drucks dieser Elemente führt dazu, daß die Feder wie
der ihre Ausgangsgröße annimmt. Die Elemente, zwischen denen
die Feder zusammengedrückt ist, können aus einem kolbenähnli
chen Bauteil, das innerhalb der Spiralfeder angebracht ist
und diese hält, und einem Auflagebauteil bestehen. Die beiden
Bauteile sind relativ zueinander beweglich, d. h. eines der
Bauteile kann sich auf das andere zu und von diesem wegbewe
gen.
Aufgabe der Erfindung ist, eine Federanordnung bereitzustel
len, die bei kompakter Bauweise große Kräfte aufnehmen kann.
Die Aufgabe wird gelöst durch eine Federanordnung mit den
Merkmalen des Patentanspruchs 1.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteran
sprüchen.
Die Erfindung betrifft eine Spiralfeder mit einer Innenwick
lung, die von einer Außenwicklung umgeben ist. Die Innenwick
lung ist um einen kegelig ausgebildeten Kolben gewunden, der
sich bei Längsbewegung innerhalb der ihn umgebenden Windungen
an die Innenwicklung anschmiegt und diese federnd streckt,
bevor er die Außenwicklung zusammendrückt. Dadurch wird die
durch die Innenwicklung verursachte Zugwirkung mit der durch
die Außenwicklung verursachten Druckwirkung kombiniert. Diese
Doppel- oder Kombinationsspiralfederanordnung stellt, vergli
chen mit herkömmlichen, viel verwendeten Spiralfedern, eine
relativ kompakte, starke Feder dar.
Durch die Erfindung wird eine Spiralfeder bereitgestellt, die
so gewickelt ist, daß eine Innenwicklung von einer einteilig
damit ausgebildeten Außenwicklung umgeben ist. Die Federwick
lungen sind koaxial um einen kegeligen Kolben angeordnet. Der
Kolben, der die Form eines Kegels oder Kegelstumpfes besitzen
kann, ist so angeordnet, daß er innerhalb der ihn umgebenden
Federwicklungen längs bewegbar ist. Die Windungen der Innen
wicklung der Spiralfeder, deren Durchmesser allmählich zuneh
men, um die Kolbenoberfläche zu überziehen, schmiegen sich an
die äußere, kegelig geformte oder abgeschrägte Oberfläche des
Kolbens. Die Innen- und Außenwicklung sind einstückig ausge
bildet und durch eine Übergangswicklung miteinander verbun
den, die an einem radial nach außen ausgeformten Bund am grö
ßeren Ende des Kolbens anschmiegt. Das freie Ende der Innen
wicklung ist an einer festen Auflage verankert, während das
freie Ende der sie umgebenden Außenwicklung sich an einer An
lagefläche anliegt. Die Spiralfeder kann aus einem langge
streckten, sich verjüngenden Draht gefertigt sein, dessen
Querschnittsgröße allmählich entlang seiner Länge zunimmt,
aber eine im wesentlichen gleichmäßige Querschnittsform be
sitzt.
Sobald eine Kraft auf den Kolben ausgeübt wird, bewegt sich
dieser längs innerhalb der ihn umgebenden Spiralfeder, legt
sich eng an die ihn umgebenden Windungen der Innenfeder an,
um diese zu dehnen oder zu strecken. Durch eine weitere Bewe
gung des Kolbens legt sich die Übergangswicklung an den Bund
des Kolbens an, so daß eine zusätzliche Bewegung des Kolbens
die Außenwicklung zwischen Bund und Anlagefläche zusammen
drückt. Somit bewirkt die Bewegung des Kolbens eine anfängli
che Dehnung oder Streckung der Innenwicklung und ein sich
daran anschließendes Zusammendrücken der Außenwicklung.
Ein Ziel der Erfindung ist, eine Federanordnung zu schaffen,
die eine verbesserte, federnde Anordnung zum Vorspannen in
nerhalb eines kompakten Raumes bereitstellt, dabei aber eine
relativ preiswerte Feder verwendet. Das heißt, die sich durch
die Bewegung des Kolbens in Richtung der Anlagefläche erge
bende Federkraft nimmt aufgrund der Kombination von Innen-
und Außenwicklung und dem Anschmiegen der Windungen der In
nenwicklung an die Oberfläche des sich bewegenden Kolbens au
ßerordentlich zu.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist eine relativ preiswerte,
starke und einfach aufgebaute Federanordnung zu schaffen, die
an Stellen, an denen relativ starke Federn erforderlich sind,
verwendet werden kann. Beispielsweise kann diese Feder als
Teil der Aufhängung oder der Radlagerung von Eisenbahnwagons
oder als elastische Auflage für große und schwere Maschinen
oder Behälter verwendet werden. Entsprechend kann diese Fe
deranordnung auch an anderen Stellen eingesetzt werden, an
denen hochbelastbare, kompakte Federn erforderlich sind.
Ferner ist ein Ziel der Erfindung, eine einfache Federanord
nung zu schaffen, deren Federungsvermögen einen normal erwar
teten Betrag deutlich übersteigt, wenn die Feder zwischen ei
nem Paar relativ zueinander beweglichen Gegenständen zusam
mengedrückt ist.
Diese und weitere Ziele und Vorteile der Erfindung werden aus
der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeich
nung ersichtlich. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer zusammengesetzten Federan
ordnung;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Federanordnung, bei der die
Bauteile auseinandergenommen sind;
Fig. 3 eine Seitenansicht, die die Bewegung des Kolbens re
lativ zu den Federwicklungen zeigt;
Fig. 4 eine vergrößerte, gebrochene Schnittansicht, die die
Verjüngung des Drahtes darstellt, aus dem die Spi
ralfeder hergestellt ist;
Fig. 5 eine geschnittene Ansicht einer Windung, deren Quer
schnittsform konstant ist, deren Querschnittsgröße
aber mit der Länge zunimmt; und
Fig. 6 eine Ansicht, die der in Fig. 5 gleicht, aber einen
Federdraht mit mehreckiger Querschnittsform zeigt.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Federanordnung mit einem ke
geligen oder abgeschrägten Kolben 10. Der Kolben 10 kann im
wesentlichen als Kegel oder Kegelstumpf ausgebildet seine um
eine konische Außenfläche 11 bereitzustellen. Durch diese ke
gelige oder abgeschrägte Ausführung besitzt der Kolben 10 ein
schmales Ende 12 und ein großes Ende 13. Am großen Ende 13
ist ein sich radial nach außen erstreckender Bund 14 ausge
bildet. Der Bund 14 kann entweder als vollständiger Ring, der
den Kolben 10 umgibt, oder in Form von partiellen oder unter
brochenen Bundelementen ausgebildet sein.
Der Kolben 10 ist innerhalb einer diesen umgebenden Doppel
spiralfeder 15 angebracht. Vorzugsweise ist die Doppelspiral
feder 15 aus einem längsgestreckten, sich verjüngenden Draht
16 (siehe Fig. 4) gefertigt. Der Draht kann aus einem ela
stischen, drahtähnlichen Metall oder Kunststoffmaterial her
gestellt sein. Vorzugsweise hat der Draht 16 eine im wesent
lichen einheitliche Querschnittsform, deren Größe jedoch va
riieren kann, um eine erwünschte Verjüngung entlang der Länge
des Drahtes 16 zu schaffen. Die Querschnittsformen können,
abhängig von den gewünschten Wirkungen, variiert werden. Bei
spielsweise kann der Draht 16 eine kreisförmige Querschnitts
form 17 (siehe Fig. 5) haben, alternativ kann er eine meh
reckige Querschnittsform 18 (siehe Fig. 6) besitzen. Der
Draht 16 kann jedoch auch eine im wesentlichen gleichmäßige
Querschnittsgröße und -form über seine Länge haben.
Die Doppelspiralfeder 15 ist aus einer Innenwicklung 20 ge
bildet, die von einer Außenwicklung 21 umgeben ist. Die zwei
Wicklungen 20, 21 sind einstückig ausgebildet und durch eine
Übergangswicklung 22 miteinander verbunden. Die Innenwicklung
21 nimmt über die Länge der Windung im Durchmesser zu, um
sich während der Bewegung des Kolbens 10 an diesen eng anzu
schmiegen und diesen zu erfassen. Die Außenwicklung 21 kann
gleichfalls, ausgehend von der Übergangswicklung 22, zu einem
freien Ende 27 der Außenwicklung 21 im Durchmesser zunehmen.
Alternativ kann die Außenwicklung 21 einen im wesentlichen
konstanten Wickeldurchmesser besitzen.
Wie in den Fig. 1 und 3 dargestellt, legt sich die Über
gangswicklung 22 an den Bund 14 des Kolbens 10 an, wenn der
Kolben 10 innerhalb der ihn umgebenden Doppelspiralfeder 15
axial bewegt wird.
Ein freies Ende 25 der Innenwicklung 20, das die kleinste
Querschnittsgröße des Drahtes 16 besitzt, ist an einer festen
Verankerung oder Auflage 26 befestigt, während das freie Ende
27 der Außenwicklung 21 sich an eine Anlagefläche 28 anlegt
oder mit dieser verbunden ist. Die Anlagefläche 28 kann in
Größe und Form variieren. Sie ist zum Zwecke der Illustration
als Oberfläche eines Ringes 29 ausgebildet. Entsprechend kann
die feste Verankerung 26 am gleichen Ring oder einem benach
barten Bauteil (nicht dargestellt) ausgebildet sein.
Der Kolben 10 kann mit einem Druckmittel 30 in Eingriff ste
hen, das schematisch dargestellt ist. Wenn auf das große Ende
13 des Kolbens 10 Druck ausgeübt wird, bewegt sich der Kolben
10 längs oder axial innerhalb der ihn umgebenden Wicklungen
20, 21. Wenn der Kolben 10 bewegt wird, wie in Fig. 3 durch
Pfeil 31 dargestellt, schmiegen sich die ihn umgebenden Win
dungen der Innenwicklung 20 an die kegelige Außenfläche 11
des Kolbens 10 eng an. Eine fortgesetzte Längsbewegung des
Kolbens 10 sorgt für ein Strecken oder Aufbringen einer
Längskraft auf den Drahtabschnitt, der die Windungen defi
niert, die am Kolben 10 anliegen. Dadurch wird eine Dehnung
oder eine Kraft, ähnlich der Kraft bei einem Faßreifen, im
Draht der Windungen verursacht, die den bewegenden Kolben 10
umgeben.
Eine fortgesetzte Bewegung des Kolbens 10 führt zu einem en
gen Anschmiegen der Übergangswicklung 22 an den Bund 14. Die
weitere Bewegung des Kolbens 10 führt zu einem Zusammendrücken
der Außenwicklung 21 zwischen dem Bund 14 des Kolbens 10
und der Anlagefläche 28. Dadurch wird eine elastische Druck
kraft geschaffen, die zu der federnden Dehnungskraft der In
nenwicklung 20 hinzukommt. Wenn die Doppelspiralfeder 15 aus
einem sich verjüngenden Draht gebildet ist, nimmt die Feder
kraft entsprechend während der fortgesetzten Bewegung des
Kolbens 10 innerhalb der Doppelspiralfeder 15 zu.
Durch die zusammengesetzte Federanordnung wird eine kompakte
Vorrichtung geschaffen, die relativ preiswert und einfach im
Aufbau ist. Die Federanordnung kann an Stellen verwendet wer
den, die hohe Federkräfte erforderlich machen, aber der Platz
für die Feder beschränkt ist. Somit können die Anwendungen
für diese Anordnung variiert werden. Wie oben bereits er
wähnt, sind Anwendungsbeispiele dieser Federanordnungen die
Radaufhängung eines Eisenbahnwagons oder die Federn, die ver
wendet werden, um Eisenbahnwagons zu trennen oder um die
Kräfte aufzunehmen, die entstehen, wenn Eisenbahnwagons beim
Aneinanderkuppeln aufeinanderprallen. Die Doppelspiralfeder
kann aus einem Draht aus geeignetem Kunststoffmaterial, aus
einem hohlen Kunststoff oder einem Metallmaterial hergestellt
sein. Alternativ können die Doppelspiralfedern aus einer Mi
schung aus gesintertem Metall und Kunststoffpulver herge
stellt sein, deren Verwendung das Gewicht der Federanordnung
verringert. Die Auswahl des jeweiligen Materials kann basie
rend auf der erforderlichen Festigkeit und Elastizität und
zur Begrenzung der Kosten durch den Fachmann erfolgen.
Die Größen und Formen der Doppelspiralfeder und der Kolben
elemente können, abhängig vom jeweiligen Verwendungszweck und
den dafür erforderlichen Federkräften, beträchtlich variiert
werden.
Claims (10)
1. Federanordnung dadurch gekennzeichnet, daß ein axial ver
schieblicher Kolben (10) mit im wesentlichen kegelförmi
ger Außenfläche (11), mit einem schmalen Ende (12), mit
einem großen Ende (13) und mit einem sich vom großen Ende
(13) radial nach außen erstreckenden Bund (14) vorgesehen
ist;
daß eine Feder vorgesehen ist, hergestellt aus einem längs gestreckten Draht (16) aus elastischem drahtähnli chem Material, der gewickelt eine Innenwicklung (20) und eine Außenwicklung (21) ausbildet, die einstückig durch eine Übergangswicklung (22) miteinander verbunden sind, wobei die Außenwicklung (21) die Innenwicklung (20) und den Kolben (10) umgibt und koaxial mit diesen verläuft;
daß die Innenwicklung (20) die Außenfläche (11) des Kol bens (10) ausgehend vom schmalen Ende (12) zum Bund (14) hin bedeckt und diese eng umgibt, wobei die Durchmesser der aufeinanderfolgenden Windungen der Innenwicklung (20) zunehmen, um dem Abschnitt der Außenfläche (11) des Kol bens (10) zu entsprechen, der durch die jeweilige Windung bedeckt ist;
daß die Übergangswicklung (22) benachbart zum Bund (14) angeordnet ist,
daß sich die Außenwicklung (21) im wesentlichen über die Länge des Kolbens (10) erstreckt und mit Abstand um den Kolben (10) und die Innenwicklung (20) angeordnet ist;
daß die Außenwicklung (21) ein freies Ende (27) besitzt, das an einer Anlagefläche (28) anliegt;
daß ein freies Ende (25) der Innenwicklung (20) mit einer Auflage (26) im Eingriff steht; und
daß der Kolben (10) und die Anlagefläche (28) relativ aufeinander zu und voneinander weg bewegbar sind, um eine Druckkraft in im wesentlichen axialer Richtung des Kol bens (10) und der Wicklungen (20, 21) aufzubringen, wo durch sich die Windungen der Innenwicklung (20) eng an die Außenfläche (11) des Kolbens (10) anschmiegen, wenn sich der Kolben (10) innerhalb der Innenwicklung (20) re lativ bewegt, um die Innenwicklung (20) um die Außenflä che (11) des Kolbens (10) zu strecken und um die Außen wicklung (21) axial zwischen Bund (14) und Anlagefläche (28) zusammenzudrücken.
daß eine Feder vorgesehen ist, hergestellt aus einem längs gestreckten Draht (16) aus elastischem drahtähnli chem Material, der gewickelt eine Innenwicklung (20) und eine Außenwicklung (21) ausbildet, die einstückig durch eine Übergangswicklung (22) miteinander verbunden sind, wobei die Außenwicklung (21) die Innenwicklung (20) und den Kolben (10) umgibt und koaxial mit diesen verläuft;
daß die Innenwicklung (20) die Außenfläche (11) des Kol bens (10) ausgehend vom schmalen Ende (12) zum Bund (14) hin bedeckt und diese eng umgibt, wobei die Durchmesser der aufeinanderfolgenden Windungen der Innenwicklung (20) zunehmen, um dem Abschnitt der Außenfläche (11) des Kol bens (10) zu entsprechen, der durch die jeweilige Windung bedeckt ist;
daß die Übergangswicklung (22) benachbart zum Bund (14) angeordnet ist,
daß sich die Außenwicklung (21) im wesentlichen über die Länge des Kolbens (10) erstreckt und mit Abstand um den Kolben (10) und die Innenwicklung (20) angeordnet ist;
daß die Außenwicklung (21) ein freies Ende (27) besitzt, das an einer Anlagefläche (28) anliegt;
daß ein freies Ende (25) der Innenwicklung (20) mit einer Auflage (26) im Eingriff steht; und
daß der Kolben (10) und die Anlagefläche (28) relativ aufeinander zu und voneinander weg bewegbar sind, um eine Druckkraft in im wesentlichen axialer Richtung des Kol bens (10) und der Wicklungen (20, 21) aufzubringen, wo durch sich die Windungen der Innenwicklung (20) eng an die Außenfläche (11) des Kolbens (10) anschmiegen, wenn sich der Kolben (10) innerhalb der Innenwicklung (20) re lativ bewegt, um die Innenwicklung (20) um die Außenflä che (11) des Kolbens (10) zu strecken und um die Außen wicklung (21) axial zwischen Bund (14) und Anlagefläche (28) zusammenzudrücken.
2. Federanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der langgestreckte Draht (16) sich entlang seiner
Länge verjüngt, wobei sich die Größe seiner Querschnitts
form kontinuierlich ausgehend vom freien Ende (25) der
Innenwicklung (20) zum freien Ende (27) der Außenwicklung
(21) vergrößert.
3. Federanordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Durchmesser der Windungen der Au
ßenwicklung (21) ausgehend von der Übergangswicklung (22)
zum freien Ende (27) der Außenwicklung (21) stetig zuneh
men.
4. Federanordnung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Übergangswicklung (22), die
die Innenwicklung (20) mit der Außenwicklung (21) eintei
lig verbindet, so angeordnet ist, daß sie am Bund (14)
des Kolbens (10) anliegt und von diesem in axialer Rich
tung verschoben wird, nachdem sich die Windungen der In
nenwicklung (20) eng an die Außenfläche (11) des Kolbens
(10) anschmiegen und von dieser federnd gestreckt sind.
5. Federanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der langgestreckte Draht (16) sich
stetig entlang seiner Länge vom freien Ende (25) der In
nenwicklung (20) zum freien Ende (27) der Außenwicklung
(21), verjüngt, so daß seine Querschnittsform kontinu
ierlich an Größe zunimmt.
6. Federanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Draht (16) einen im we
sentlichen kreisförmigen Querschnitt besitzt.
7. Federanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Draht (16) einen meh
reckigen Querschnitt besitzt.
8. Federanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser jeder Windung
der Außenwicklung (21) von Windung zu Windung, ausgehend
von der Übergangswicklung (22), die am Bund (14) des Kol
bens (10) anliegt, zum freien Ende (27), das an der Anla
gefläche (28) anliegt, stetig zunimmt.
9. Federanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche (28) befe
stigt und der Kolben (10) bei einer auf ihn aufgebrachten
Belastung in Richtung zur Anlagefläche (28) bewegbar ist.
10. Federanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Übergangswicklung (22),
die die Innenwicklung (20) mit der Außenwicklung (21)
einteilig miteinander verbindet, so groß ausgebildet ist,
daß sie am Bund (14) des Kolbens (10) anliegt und von
diesem axial verschoben wird, wenn sich die Innenwicklung
(20) eng an die Außenfläche (11) des Kolbens (10) an
schmiegt und von dieser gestreckt ist, wobei die Anlage
fläche (28) befestigt und der Kolben (10) axial unter ei
ner auf ihn wirkenden Kraft in axialer Richtung bewegbar
ist.
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