DE1809293A1 - Frequenzdiskriminator - Google Patents
FrequenzdiskriminatorInfo
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- H03D3/00—Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations
- H03D3/02—Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations by detecting phase difference between two signals obtained from input signal
- H03D3/06—Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations by detecting phase difference between two signals obtained from input signal by combining signals additively or in product demodulators
- H03D3/08—Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations by detecting phase difference between two signals obtained from input signal by combining signals additively or in product demodulators by means of diodes, e.g. Foster-Seeley discriminator
- H03D3/10—Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations by detecting phase difference between two signals obtained from input signal by combining signals additively or in product demodulators by means of diodes, e.g. Foster-Seeley discriminator in which the diodes are simultaneously conducting during the same half period of the signal, e.g. radio detector
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Frequenzdiskriminator mit
konstantem Widerstand, bei dem 3 Blindwiderstände, zur Bildung
einer Frequenzdiskriminatorschaltung kombiniert sind.
Fig. 1 zeigt ein typisches Beispiel für einen Frequenzdiskriminator
nach dem Stande der Technik. Mit 1 ist eine Eingangsklemme bezeichnet, mit 2 eine Ausgangsklemme; 10 und 11 sind Gleichrichterschaltungen,
12 und 13 Parallelabs timmkreise. Ein Frequenzdiskriminator
der in Fig. 1 dargestellten Art mit zwei Parallolabstimmkreisen 12 und 13, wie sie bislang benutzt wurden,
ist nicht in der Lage, ein Telefonsignal zu demodulieren, das mehr als 96Ο in Prequenzvielfachtechnik übertragene Kanäle ent-
909829/1032
8AD ORIGINAL
hält. Zur Übertragung eines aus l800 Kanälen bestehenden Vielfach-Telefonsignals
hat man bisher die Güte Q der beiden in ■ Pig.l dargestellten Parallelabstimmkreis.e herabgesetzt und gleichzeitig
auf der Seite der Signalquelle einen weiteren Parallelabstimmkreis über einen Transistorverstärker angekoppelt, um einen
Abfall in der Linearität der Demodulation auszugleichen, die im ■folgenden "differentielle Verstärkungskurve "genannt · wird.
Es is t dabei aber erforderlich, einen Hochleistungstransistor
mit ausgezeichneten Übertragungseigenschaften bei hohen Frequenzen zu benutzen und dadurch die an die Diodengleichrichter X,
und Xp angelegte Signal spannung zu erhöhen. Als Folge wird die
Empfindlichkeit der Gleichrichtung gesteigert, um den durch die Erniedrigung der Güte Q der Parellelabstimmkreise hervorgerufenen
Abfall der Empfindlichkeit der Demodulation auszugleichen. Selbst' angesichts der Erniedrigung der Güte Q der Paralielabstimmkreise
kommt es zu einer erheblichen Zeitverzögerung gemäß einer nahezu quadratischen Funktion. Um die durch die Zeitverzögerung hervorgerufene
Phasenverzerrung auszugleichen, muß -ein Phasenentzerrer· hinzugefügt werden. Diese Nachteile der üblichen
Frequenzdiskriminatoren sind den Fachleuten wohlbekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu
überwinden und einen neuen, verbesserten -Frequenzdiskriminator zu schaffen.
Ein solcher Frequenzdiskriminator muß über einen weiten Frequenzbereich
eine ausgezeichnete differentielle Verstärkungskurve aufweisen, ohne daß dadurch die Empfindlichkeit der Demodulation
beeinträchtigt wird.
Weiterhin soll ein Phasenentzerrer zum.Ausgleich der Phasenver- .
zerrung dadurch entbehrlich sein, daß der Diskriminator über ein breites Frequenzband eine flache Verzögerungs zeitkurve besitzt,
wie'dies später beschrieben werden wird. "
Schließlich soll der Frequenzdiskriminator, damit Echoverzerrungen
auf ein Minimum herabgesetzt werden, mit einem Vierpol-Netz-
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8AD ORfGINAL
werk konstanten Widerstandes ausgestattet sein.
Der Frequenzdiskriminator nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß ein aus einem überbrückten T-Glied bestehender Vierpol konstanten Widerstandes vorgesehen ist, der sich aus zwei
Widerständen des Wertes R , einem aus drei Blindwiderständen, von denen mindestens einer induktiv, der Rest kapazitiv ist,
bestehenden Zweipol des Scheinwiderstandes Z„ und einem Zweipol
eines Scheinwiderstandes Z, ,der zu dem Zweipol mit dem Scheinwiderstand
Z in Bezug auf R reziprok ist, zusammensetzt, ferner a ο
ein weiterer, aus einem überbrückten T-Gled bestehender Vierpol
konstanten Widerstandes, der sich aus zwei Widerständen des Wertes R , einem aus drei Blindwiderständen,' von denen mindestens einer
induktiv, der Rest kapazitiv ist, bestehenden Zweipol des Schein-Widerstandes
Z und einem Zweipol eines Scheinwiderstandes Z^, der
zu dem Zweipol mit dem Scheinwiderstand Z, in Bezug auf R reziprok
ist, zusammensetzt, daß die Eingänge der beiden Vierpole an eine gemeinsame Signalquelle über eine Abzweigschaltung angeschlossen
sind, *deren Ausgangsscheinwiderstände an den Widerstandswert
R angepaßt sind, und daß die Ausgänge der beiden Vierpole
mit Gleichrichterschaltungen verbunden sind, deren Eingangsscheinwiderstände an den Widerstandswert R angepaßt sind.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen erläutert.
Pig. 1 ist das bereits besprochene Schaltbild eines Prequenzdiskriminators
nach dem Stande der Technik,
Pig. 2 ist ein Schaltbild einer Ausführungsform eines Frequenzdiskriminators
nach der Erfindung,
Pig. 3 ist ein Schaubild .für die Frequenzabhängigkeit des Verhältnisses
der Ausgangsspannung zur Eingangsspannung der in
den Fig. 1 und 2 dargestellten Frequenzdiskriminatoren,
Fig. 4 ist ein auf die Trägerfrequenz zugeschnittenes Ersatzschaltbild
für-den Diskriminator nach Fig.2.
Die Tabelle 1 gibt die Zweipol-Grundschaltungen Z&, Z^, Z und Z, .
der Fig. 2 und die Scheinwiderstände· der Zweipole an.
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Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform für einen Frequenzdiskriminator·
nach der Erfindung. Ein an der Eingangsklemme 1 anliegendes Frequenzmodulationssignal (FM-Signal) wird durch eine Abzweig-'
schaltung 1J in zwei Signale aufgeteilt. Die Abzweigschaltung ist
mit einem passiven oder einem aktiven Element ausgestattet.und weist einen an den Kennwiderstand R angepaßten Ausgangsscheinwiderstand
auf. Die resultierenden Signale werden über Klemmen j5 und 5 Vierpolen 8 und 9 zugeführt, die aus überbrückten T-GIiLedern
bestehen. Die Vierpole 8 und 9 enthalten Zweipol-Scheinwider-'
stände Z&) Zfe, ZQ und Z^, die ihrerseits jeweils aus 3 Blindwiderständen
bestehen, von denen ein oder zwei induktiv sind, während der Rest kapazitiv ist. Der Scheinwiderstand Z. muß in
Bezug auf R zu Z, reziprok sein. Das-gleiche gilt für Z und Z..
Die Ausgangsspannungen der Vierpole 8 und .9 werden über Klemmen 4
und 6 einer aus einem Diodengleichrichter X1, einem Kondensator
C. und einem Widerstand 11R1 bestehenden Gleichrichterschaltung
beziehungsweise einer aus einem Diodengleichrichter X2, einem ., ·
Kondensator CL und einem Widerstand R2 bestehenden Gleichrichterschaltung
11 zugeführt, wo sie differenziell gleichgerichtet werden, um danach wieder zusammengefaßt zu werden. Die an der
' Ausgangsklemme 2 abnehmbare resultierende Ausgangs spannung ist das deniodu2lerte Signal. Die Pig. j5 zeigt, .das Verhältnis der
Ausgangsspannung zur Eingangsspannung in. Abhängigkeit vom Fre- '
quenzgang für die beiden in den Fig. 1 und 2 dargestellten Frequenzdlskriminatoren im Vergleich zueinander. Die gestrichelte Kurve stellt die Kennlinie des Frequenzdiskriminators nach
Fig. 1 dar, diö ausgezogene Kurve diejenige des Frequenzdiskri- · minators gemäß der Erfindung nach Fig. 2. Es sei angenommen, daß
bei dem Frequenzdiskriminator der Flg. 1 die Resonanz-Kreis-
frequenz des Parallelabstimmkrei-ses 12 U)\ ist, und diejenige
.'■■ * ■ · *■ ' ,
des Parallelabstimmkreises 13 Cup· Dann liegt das Maximum der
Ausgangsspannung der Gleiohrichterschaltung 10 bei Qj. , und die
Ausgangsspannung wird auf 0 zurückgehen, wenn die Kreisfrequenz d)
■ 0 oder unendjich wird. Das Maximum der Ausgangsspannung der .
Detektorsohaltung.il liegt bei ώ 2j die Ausgangsspannung wird 0,
•w'enn die Kreisfrequenz fi) 0 oder unendlich wird. Demgegenüber
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macht es der Frequenzdiskriminator nach der Erfindung möglich,
der Ausgangsspannung der Detektorschaltung 10 bei der Kreisfre-.
quenz CU^ ein Maximum und bei OJ1^ ein Minimum zu geben. Auch die
Ausgangsspannung der Detektorschaltung 11 kann bei CJ. zu 0
gemacht werden, und bei CO0 kann ihr ein Maximum gegeben werden.
Durch die Erfindung ist also ein Breitband-Frequenzdiskriminator hoher Demodulationsempfindlichkeit geschaffen.
Die differentielle Verstärkungskurve und die Zeitverzögerungskurve
des Frequenzdiskriminators nach Fig'. 2 sollen nun anhand
des in Fig. 4 dargestellten Ersatzschaltbildes· näher untersucht
werden. Es sei unterstellt, daß die von den Klemmen 4 und 6 gesehenen
Scheinwiderstände der Gleichrichterschaltungen 10 und 11 an· R angepaßt sind. Daher sind in Fig. 4 die Gleichrichterschaltungen
10 und 11 durch den Widerstandswert RQ ersetzt. Die anderen
Symbole und Bezugszeichen der Fig. 4 gleichen denen der Fig.2.
Bezeichnet man die Vierpol-Konstanten eines aus einem überbrückten..
T-GHed bestehenden Vierpoles 8 von Fig. 4 mit A, B, C, und D/
dann ist bekanntlich die Beziehung zwischen den Spannungen E1, . Ep
und den Strömen I, und Ip durch folgende Gleichung ausgedrückt U
ΕΛ
fk
B\ . /E
"I/
Das Verhältnis S zwischen der Ausgangsspannung Ep und der Eingangsspannung
E1 ist, wenn der aus einem überbrückten T-Glied
bestehende Vierpol 8 durch den Widerstand R abgeschlossen ist, ausgedrückt durch
S = fg. _ 1 /μ
TT ~ "R VW
1 A+ R O
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6AD ORIGINAL
Wie in der Tabelle 5.1 auf S. 8? des Bundes 1 des Buches
"Transmission Networks" - überarbeitete Ausgabe/ gemeinsam verfaßt
von Nagai und Kamiya_ (veröffentlicht von C'orona-sha), zu entnehmen ist, ,gelten die folgenden Beziehungen:
λ , , Za
+ 2.(Zb+Ro)
Ro(Za+2Ro) 2(Zb+Ro)
Setzt man Gleichungen J> und ^ in Gleichung 2 ein, so erhält man
D ~ Za+Zb+2Ro
Wenn die Zweipol-Scheinwiderstände Za., Zb, Zc, Zd und Ro die aus
überbrückten T-Gliedern bestehenden Vierpole 8 und 9*, so befriedigen
diese Scheinwiderstände die folgenden Gleichungen:.
Za * Zb = Ro2 . (6)
Zc * Zd = Ro2 . ' (7)
MitfSJ kann die-Gleichung (5) vereinfacht werden zu
Es sei nun unterstellt, daß der Scheinwiderstand Z,, (Tabelle 1: Schaltung in der-ersten Zeile der ersten Spalte) als Zweipol-Scheinwiderstand
Z„ verwendet wird, und-,Z1 o(Tabelle l) als Zweipol-
a χ if.
Scheinwiderstand Z^. lim das Verständnis zu erleichtern, sei weiterhin
angenommen, daß.das Verhältnis S der AusgangsSpannung zur
Eingangsspannung des aus. einem überbrückten T-G"Bed bestehenden
Vierpols 8 durch S1 (jx) ausgedrückt ist, · -
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BAD ORIGINAL
'■ - 7 - - .
Dann ergibt sich . ■. .
i Θ (ix)
(q)
ι -
11
Eine differentielle Verstärkungskurve DG1(X) kann durch Differentiation
der Gleichung (11) nach der veränderlichen χ erlangt
werden. In ähnlicher Weise kann eine Zeitverzögerungs-Kurve ?\ (x)
durch Differanfiation der'Gleichung (12) nach einer Kreisfrequenz
Q in der folgenden- Weise, erhalten werdeni
-^ I S1(Jx)I = iHü · ^- J S1(Jx
Daher ergibt sich
χ2)2 (ι + Yn 2)|-
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Q11 ' .1 + (1 - J*) x2 + fe
I
Mi
(1 - xdr
Wenn nun ein Scheinwiderstand. Zp,, wie. er in der zweiten Zeile . .·
der ersten Spalte der Tabelle·1 dargestellt ist, als Scheinwiderstand
Zc des aus einem überbrückten T-Glied bestehenden Vierpols 9
verwendet wird, und Zp2 als Z, für den Vierpol 9, dann läßt sich
das Verhältnis Sp (jx) der Ausgangsspannung E|, zur Eingangsspan- ·
nung E^ in der vorangegangenen .Weise durch folgende Gleichung
ausdrücken: .
= I S2(Jx)I · ζ JO2(Jx)
2
ζ
2
S2'
+ -V
O2(Jx) = - tan"1 Y21 - : · (2o)
Daraus ergeben sich die differentielle Verstärkungskurve DG2(x)
und die Zeitverzögerungs-Kurve ^2fx) des aus einem überbrückten
T-Glie'd bestehenden Vierpols 9 wie folgt:
η η
90 9 8 29/1 0 3 2,
*■ 2
Τ U) - -.3LL- ' — — 1 (22)
2 : ^l (1 - x2)2 · 1 +Y21 2
Somit lassen sich die differentielle Verstärkungs-Summenkurve
DG(x) und die Zeitverzögerungs-Summenkurve (x) des Frequenzdiskriminators
aus den Kurven für die beiden Zweige ermitteln.
Wenn die Phasendifferenz- zwischen den Ausgangs-Demodulationsspannungen
jedes Zweiges ungefähr Ί8Ό° beträgt, so ergibt sich
aus der Differenz zwischen DG1Cx) u'nd DG2(x) die Summe DG(x).
Sind andererseits die Amplituden der Ausgangs-Demodulationsspannungen
der beiden Zweige einander nahezu gleich, so ergibt sich
die Phasen-Summenkurve· als arithmetisches Mittel aus ^1(Jx) und
$2(jx). Demgemäß ergibt der arithmetische Mittelwert VOn^1(X)
und ^p(x) die Summe ^(x). Dies zeigen folgende Beziehungen:
DG(x)"= DG1 (x) - DG0(x)
τι τι
2\2
2I
" . ; (1 + Y11 )2 (1 ■+
(ι-2)2 ^^
' (24)
Wenn man in den Gleichungen (25) und (24) η = 5, Q11= 1.3
Q =4.7 setzt und diese Beziehungen auf einen Frequenzdiskrimina-
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BAD ORIGINAL
tor eines Mikrowellen-Verstärker-Systems mit Frequenzmodulation
und. Frequenzvielfach anwendet, dann beträgt bei einer Bandbreite,
von 70 - lj5MHz die Abweichung der resultierenden Kurve der
differentiellen Verstärkung weniger als 1% und diejenige der
Kurve der Verzögerungszeit nur etwa 0.5ns. Der Frequenzdiskriminator nach der Erfindung erfordert keinen. Phasenentzerrer, der
Phasenverzerrungen ausgleichen müßte. Infolge dieser Vorteile erweist .sich der Frequenzdiskriminator nach der Erfindung als
hervorragend für die Anwendung zur Demodulation eines frequenz- · modulierten Frequenzvielfach-Telefonsignals.
Die Erfindung ist nur-im Zusammenhang mit den aus überbrückten
TWGliedern bestehenden Vierpolen 3 und 9 erläutert worden, di'e- ' -
Zb,
aus Zweipol-Netzwerken Za/bezienungsweise Zc, Zd bestehen, die'* ihrerseits drei Blindwiderstände umfassen. Anstelle dieser Zwei-· pole können jedoch auch Zweipole verwendet werden, die aus mehr: als drei Blindwiderständen bestehen, z.B. aus zwei Induktivitäten und zwei Kapazitäten. Die Kennlinien, die man mit Zweipolen der letztgenannten Art erhält, gleichen den in Fig. ·3> ausgezogenen Kurven. Ein Frequenzdiskriminator mit Zweipolen der.zuletzt beschriebenen Art ist also hinsichtlich der Linearität über ein •breites Frequenzband genauso hervorragend. Ein solcher Frequenzdiskriminator erfordert aber eine, komplizierte Schaltungskonfiguration und komplizierte Justierungen. Er ist für praktischen Einsatz daher nicht geeignet.
aus Zweipol-Netzwerken Za/bezienungsweise Zc, Zd bestehen, die'* ihrerseits drei Blindwiderstände umfassen. Anstelle dieser Zwei-· pole können jedoch auch Zweipole verwendet werden, die aus mehr: als drei Blindwiderständen bestehen, z.B. aus zwei Induktivitäten und zwei Kapazitäten. Die Kennlinien, die man mit Zweipolen der letztgenannten Art erhält, gleichen den in Fig. ·3> ausgezogenen Kurven. Ein Frequenzdiskriminator mit Zweipolen der.zuletzt beschriebenen Art ist also hinsichtlich der Linearität über ein •breites Frequenzband genauso hervorragend. Ein solcher Frequenzdiskriminator erfordert aber eine, komplizierte Schaltungskonfiguration und komplizierte Justierungen. Er ist für praktischen Einsatz daher nicht geeignet.
9Q9829/1Q32
Claims (1)
- Patentanspruch■ Frequenzdiskriminator, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus einem überbrückten T-Glied bestehender Vierpol (8) konstanten Widerstandes vorgesehen ist, der sich aus zwei Widerständen des Wertes R , einem aus drei Blindwiderständen, von denen mindestens einer induktiv, der Rest kapazitiv ist, bestehenden Zweipol des Scheinwiderstandes Z und einem Zweipol eines Scheinwiderstandes Z, , a , υ.der zu. dem Zweipol mit dem Scheinwiderstand Z& in Bezug auf RQ reziprok ist, zusammensetzt, ferner ein weiterer, aus einem überbrückten T-Glied bestehenden Vierpol- (9) konstanten Wiederstandes, der sich aus zwei Widerständen des Wertes R , einem aus drei Blindwiderständen, von denen mindestens einer induktiv, der Rest kapazitiv ist, bestehenden Zweipol des Scheinwiderstandes Z undeinem Zweipol eines Scheinwiderstandes Z,, der zu den Zweipol mit dem Scheinwiderstand Z, in Bezug auf R reziprok ist, zusammensetzt, daß die Eingänge der beiden Vierpole (8 bzw. 9) an eine gemeinsame Signalquelle über eine Abzweigschaltung (7) angeschlossen sind, deren Ausgangsscheinwiderstände an den Widerstandswert R angepaßt sind, und daß die Ausgänge der beiden Vierpole mit ' Gleichrichterschaltungen (Io bzw.1Il) verbunden sind, deren' Eingangsscheinwiderstände an den Widerstandswert R angepaßt sind.909829/1032ßAD ORiGlNALLe e rs e i te
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|---|---|---|---|
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