DE19511394A1 - Sicherheitsvorrichtung für elektrische Geräte - Google Patents
Sicherheitsvorrichtung für elektrische GeräteInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsvor
richtung für elektrische Geräte mit einem fest angeschlossenen
Kabel und Stecker.
Aus unterschiedlichen Gründen besteht das Erfordernis, elektri
sche Geräte gegen unerlaubte bzw. unberechtigte Benutzung zu
sichern. Ein solcher Grund kann z. B. die Sperrung von Fernseh
geräten, Computern, Haushaltsgeräten oder elektrisch angetrie
benen Werkzeugen sein, um aus pädagogischen Gründen oder zur
Vermeidung von Unfällen diese Geräte vor einer Inbetriebnahme
durch Kinder zu sichern. Ein weiterer Grund kann darin liegen,
elektrische Geräte bzw. Werkzeuge aus sicherheitstechnischen
Aspekten heraus vom Elektrofachmann vorübergehend zuverlässig
stillzulegen. Desweiteren kann es erforderlich sein, elektri
sche Geräte vor einer vorzeitigen oder unberechtigten Inbe
triebnahme oder Benutzung zu sperren. Ein weiteres Erfordernis
kann darin bestehen, pfandrechtlich beschlagnahmte Geräte vor
einer weiteren Benutzung zu sperren.
Beim Stand der Technik müssen diese Geräte entweder komplett
weggeschlossen werden oder Sicherheitsvorrichtungen, die auf
wendig und damit kostspielig sind, sind in die Geräte inte
griert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sicherheitsvor
richtung für elektrische Geräte zu schaffen, die bei einfachem
Aufbau auf sichere Weise eine unerwünschte Benutzung von elek
trischen Geräten verhindert.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale
gelöst.
Erfindungsgemäß besteht die Sicherheitsvorrichtung aus zwei
Teilen, die voneinander weg und zueinander zu bewegbar sind.
Mindestens eines der Teile weist eine Öffnung zur Aufnahme des
Gerätekabels auf. Die Steckkontakte des Steckers sind zumindest
teilweise von einem der beiden Teile umgeben und zumindest
eines der beiden Teile hintergreift den Stecker. Die beiden
Teile sind mittels einer Schließeinrichtung verschließbar. Da
kein Eingriff in die stromführenden Leitungen oder den Schal
tungsaufbau des elektrischen Gerätes erfolgt, ist die erfin
dungsgemäße Sicherheitsvorrichtung besonders einfach und sicher
aufgebaut. Durch den einfachen Aufbau sind sowohl die Herstel
lungs- als auch Montagekosten gering. Desweiteren besteht
grundsätzlich die Möglichkeit, eine Mehrzahl von elektrischen
Geräten gleichzeitig gegen unerwünschte Benutzung zu sperren.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen ange
geben.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Darin zeigen:
Fig. 1 eine Perspektivansicht der erfindungsgemäßen Sicher
heitsvorrichtung in einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2A bis 2G die Sicherheitsvorrichtung nach Fig. 1 mit
von dieser aufgenommenen Steckern unterschiedlicher Steckerar
ten,
Fig. 3 eine Vorderansicht der Sicherheitsvorrichtung von
Fig. 1,
Fig. 4 eine Schnittansicht, die entlang der Linie IV-IV in
Fig. 3 verläuft,
Fig. 5 eine Seitenansicht der Sicherheitsvorrichtung von
Fig. 1,
Fig. 6 eine Vorderansicht von Grundbestandteilen der
Sicherheitsvorrichtung in einer zweiten Ausführungsform der
Erfindung in einem auseinandergeklappten Zustand,
Fig. 7 eine Schnittansicht, die entlang der Linie VII-VII in
Fig. 6 verläuft,
Fig. 8 eine Seitenschnittansicht der Sicherheitsvorrichtung
gemäß der zweiten Ausführungsform,
Fig. 9 eine Schnittansicht, die entlang der Linie IX-IX in
Fig. 8 verläuft,
Fig. 10 eine Schnittansicht, die entlang der Linie X-X in
Fig. 8 verläuft,
Fig. 11A bis 11D die Sicherheitsvorrichtung in der zweiten
Ausführungsform mit von dieser aufgenommenen Steckern unter
schiedlicher Steckerarten,
Fig. 12 eine Vorderansicht der Sicherheitsvorrichtung in
einer dritten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 13 eine Rückansicht der Sicherheitsvorrichtung von
Fig. 12,
Fig. 14 eine Schnittansicht, die entlang der Linie XIV-XIV
in Fig. 13 verläuft,
Fig. 15 eine Schnittansicht, die entlang der Linie XV-XV in
Fig. 13 verläuft,
Fig. 16 eine Ansicht ähnlich zu Fig. 13 mit abgenommenem
Halteteil,
Fig. 17 eine Vorderansicht des Halteteils,
Fig. 18 eine Ansicht des Halteteils in Richtung des Pfeiles
X von Fig. 17 gesehen, und
Fig. 19A, 19B die Sicherheitsvorrichtung nach Fig. 12 mit
von dieser aufgenommenen Steckern unterschiedlicher Steckerar
ten.
Eine erste Ausführungsform der Erfindung wird anhand der Fig. 1
bis 5 erläutert.
Die allgemein mit 1 bezeichnete Sicherheitsvorrichtung weist
ein Oberteil 2 und ein Unterteil 3 auf, die über einen Bolzen 4
(Fig. 5) schwenkbar miteinander verbunden sind. Das Oberteil 2
und das Unterteil 3 sind aus einem elektrisch isolierenden Ma
terial, z. B. aus Kunststoff und vorzugsweise durch Spritzgießen
hergestellt.
Das Unterteil 3 besteht aus einem Boden 6 und einem umlaufenden
Rand 5. Der Boden 6 ist an einem Bereich vertieft ausgebildet
und weist dort einen Befestigungswandbereich 7 auf.
In dem Befestigungswandbereich 7 ist eine Öffnung 8 zur
Aufnahme eines Schlosses 9 eingelassen. Das Schloß 9 kann ein
handelsübliches Schloß, z. B. ein Briefkastenschloß sein. Das
Schloß 9 ist mittels einer Kontermutter 10 am
Befestigungswandbereich 7 befestigt. An einem Schließzapfen 11
des Schlosses 9 ist ein Schließelement 12 befestigt.
Das Oberteil 2 besteht ebenfalls aus einem Boden 13 und einem
umlaufenden Rand 14. Eine Innenwand 15 erstreckt sich von dem
umlaufenden Rand 14 in einem dem Befestigungswandbereich 7 des
Oberteils 3 gegenüberliegenden Bereich zum Gehäuseinneren hin.
Zwei Stege 16 sind zur Stabilisierung der Innenwand 15
angeordnet.
Im wesentlichen parallel zum Boden 13 und mit dem umlaufenden
Rand 14 abschließend erstreckt sich eine Verriegelungswand 17
in gleicher Länge, wie die Innenwand 15 in das Gehäuseinnere.
In die Verriegelungswand 17 ist eine Aussparung 18 eingebracht,
die etwas größer als das Schließelement 12 ist.
Das Oberteil 2 weist eine halbkreisförmige Kabelöffnung 20a und
das Unterteil 3 eine halbkreisförmige Kabelöffnung 20b auf. Die
Kabelöffnungen 20a, 20b sind so dimensioniert, daß im ge
schlossenen Zustand des Oberteiles 2 und des Unterteiles 3 ein
Kabel 21, an dem ein Stecker 22 befestigt ist (siehe Fig. 2A
bis 2G), nicht gequetscht wird.
In einer abgewandelten Ausführungsform können das Oberteil 2
und das Unterteil 3 auch über ein nicht gezeigtes Filmscharnier
einstückig miteinander verbunden sein.
Die Arbeitsweise der Sicherheitsvorrichtung gemäß der ersten
Ausführungsform wird nachfolgend erläutert. Das Oberteil 2 und
das Unterteil 3 sind in dem Bolzen 4 um einen Winkel α so weit
verschwenkbar, daß der Stecker 22 zwischen das Oberteil 2 und
das Unterteil 3 bringbar ist. Das Kabel 21 mit dem Stecker 22,
die gemäß der gezeigten Beispiele in den Fig. 2A bis 2G unter
schiedlich ausgeführt sein können, wird in die Kabelöffnung 20a
so eingelegt, daß der Stecker 22 innerhalb des umlaufenden Ran
des 14 befindlich ist.
Das Oberteil 2 und das Unterteil 3 werden so zueinander ver
schwenkt, daß sie einen geschlossenen Zustand einnehmen. In
diesem Zustand wird das Kabel 21 von den Kabelöffnungen 20a,
20b aufgenommen. Durch Drehen des Schließzapfens 11 mittels
eines nicht gezeigten Schlüssels dreht sich das Schließelement
12, das durch die Aussparung 18 getreten ist und hintergreift
die Verriegelungswand 17. Das Oberteil 2 und das Unterteil 2
sind miteinander verschlossen, und der Schlüssel kann aus dem
Schloß 9 herausgezogen werden. Da sich der Stecker 22 in der
verschlossenen Sicherheitsvorrichtung 1 befindet, ist somit die
Nutzung des Gerätes, dem der Stecker 22 zugeordnet ist, nicht
mehr möglich. Soll eine Nutzung wieder zugelassen werden, wird
der Vorgang in umgekehrter Reihenfolge ausgeführt.
Eine zweite Ausführungsform der Erfindung wird anhand der Fig.
6 bis 11 erläutert. Die allgemein mit 30 bezeichnete Sicher
heitsvorrichtung weist ein Oberteil 31 und ein Unterteil 32
auf, die über ein Filmscharnier 33 einstückig miteinander ver
bunden sind. Das Oberteil 31 und das Unterteil 32 sind aus
einem elektrisch isolierenden Material, z. B. Kunststoff,
vorzugsweise durch Spritzgießen hergestellt. Statt des
Filmscharniers 33 sind auch andere Schwenkverbindungen, z. B.
eine Verbindung unter Verwendung eines Bolzens einsetzbar.
Das Oberteil 31 weist einen Bund 34 auf, der zur Befestigung
des Schlosses 9 dient. Wie in Fig. 8 zu sehen ist, liegt das
Schloß 9 an dem Bund 34 an, und die Kontermutter 10 dient zum
Verspannen des Schlosses 9 mit dem Bund 34. Das Oberteil 31
weist außerdem eine Mehrzahl von Grundbohrungen 35 auf, in die
Steckkontakte unterschiedlicher Steckerarten eingesetzt werden
können.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, auch mehrere Flachstec
ker gleichzeitig zu sichern (Fig. 11A). Durch die Gruppierung
der Grundbohrungen 35 wird sichergestellt, daß Stecker 22
unterschiedlicher Formen und Kabelanschlüsse gesichert werden
können. Die Lage und Anzahl der Grundbohrungen 35 ist nicht auf
die gezeigte Ausführungsform beschränkt, sondern sie sind je
nach Verwendungszweck modifizierbar. Auch die Form der
Grundbohrungen 35 ist dem Verwendungszweck entsprechend
nationaler Besonderheiten anpaßbar.
Durch das definierte Einstecken der Steckkontakte des Steckers
22 bzw. der Stecker 22 in die Grundbohrungen 35 wird eine defi
nierte Lage des Steckers 22 in der Sicherheitsvorrichtung 30
erreicht, so daß ein Klappern des Steckers 22 oder die Möglich
keit, den Stecker 22 aus der verschlossenen Sicherheitsvorrich
tung 30 herauszumanipulieren, vermieden wird. Die Steckerkon
takte sind vollständig umschlossen, so daß auch verhindert
wird, über freiliegende Steckkontakte provisorisch Strom in das
gesperrte Gerät einzuspeisen.
Das Unterteil 32 weist eine Bodenwandung 36 und einen umlaufen
den Rand 37 auf. Zur Einführung des Kabels 21 des Steckers 22
bzw. der Stecker 22 ist ein länglich ausgebildeter Schlitz 38
vorgesehen, der sich quer zur Schwenkachse des Filmscharniers
33 erstreckt.
An einem bogenförmigen Wandungsbereich 39 des Unterteils 32 ist
eine Schulter 40 angeordnet, die zur Anlage des Schließelemen
tes 12 dient (Fig. 9) . Eine Abdeckung 41, die mit dem Oberteil
31 fest verbunden ist, dient als Schutz vor etwaigen Manipula
tionen, die verschlossene Sicherheitsvorrichtung 30 von der In
nenseite her durch Abschrauben des Schließelementes 12 od. dgl.
zu öffnen. Die Abdeckung 41 ist bevorzugterweise unlösbar, z. B.
durch Schweißen oder Kleben mit dem Oberteil 31 verbunden.
Zur Erhöhung der Festigkeit des bogenförmigen Wandungsbereichs
39 sind zwischen diesem und dem umlaufenden Rand 37 Stege 42
angeordnet.
Die Arbeitsweise der Sicherheitsvorrichtung gemäß der zweiten
Ausführungsform wird nachfolgend beschrieben. Das Oberteil 31
und das Unterteil 32 sind um das Filmscharnier 33 soweit ver
schwenkbar, daß ein bzw. mehrere Stecker 22 in die Grundbohrun
gen 35 eingesetzt werden können. Beim Verschwenken des Unter
teils 32 zum Oberteil 31 hin wird das Kabel 21 durch den
Schlitz 38 geführt. Wenn das Oberteil 31 und das Unterteil 32
soweit zueinander verschwenkt sind, daß diese einen geschlosse
nen Zustand einnehmen, wird mittels eines nicht gezeigten
Schlüssels der Schließzapfen 11 mit dem Schließelement 12, das
durch den Schlitz 38 getreten ist, gedreht, so daß sich das
Schließelement 12 auf der Schulter 40 abstützt. Das Unterteil
32 und das Oberteil 31 sind miteinander verschlossen, und der
Schlüssel kann aus dem Schloß 9 herausgezogen werden. Da sich
der Stecker 22 in der verschlossenen Sicherheitsvorrichtung 30
befindet, ist somit die Nutzung des Gerätes, dem der Stecker 22
zugeordnet ist, nicht mehr möglich. Soll eine Nutzung zugelas
sen werden, wird der Vorgang in umgekehrter Reihenfolge ausge
führt.
Eine dritte Ausführungsform der Erfindung wird anhand der Fig.
12 bis 19 erläutert. Die allgemein mit 50 bezeichnete Sicher
heitsvorrichtung weist ein Aufnahmeteil 51 und ein Halteteil 52
auf, die längsverschieblich zueinander angeordnet sind. Das
Aufnahmeteil 51 und das Halteteil 52 sind aus einem elektrisch
isolierenden Material, z. B. Kunststoff, vorzugsweise durch
Spritzgießen hergestellt.
Wie in Fig. 12 zu sehen ist, sind in das Aufnahmeteil 51 Durch
gangsbohrungen 53 eingebracht. Die Länge der Durchgangsbohrun
gen 53 bzw. die Wandstärke des Aufnahmeteils 51 in diesem Be
reich ist so bemessen, daß die hervorstehenden Steckkontakte
des Steckers 22 nicht zu einer Kontaktgebung mit einer zugeord
neten Steckdose führen können. In einer Abwandung dieser Aus
führungsform können die Bohrungen 53 auch als Grundbohrungen,
analog zur zweiten Ausführungsform, ausgebildet sein. Wie in
der zweiten Ausführungsform, ist die Lage und Form der Durch
gangsbohrungen 53 so beschaffen, daß Stecker 22 mit unter
schiedlichen Steckerformen und Kabelanschlüssen einsetzbar
sind. Desweiteren sind die Durchgangsbohrungen je nach Verwen
dungszweck oder entsprechend nationaler Besonderheiten modifi
zierbar.
Das Halteteil 52 ist mittels einer Führung 54 in Richtung der
Achsen der Durchgangsbohrungen 53 längsverschieblich (Fig. 13).
Zur Durchführung des Kabels 21 ist in dem Halteteil 52 ein
Schlitz 55 ausgebildet.
Das Schloß 9 ist mittels der Kontermutter 10 mit einem Bund 56
des Aufnahmeteils 51 verspannt. In der gezeigten Ausführungs
form verläuft die Längsachse des Schlosses 9 parallel zu den
Achsen der Durchgangsbohrungen 53.
Im Schließbereich des Schlosses 9 sind in dem Halteteil 52
beidseitig um ein vorbestimmtes Maß versetzt, z. B. im Abstand
von 3 mm, Aussparungen 57 ausgebildet (Fig. 18). Die Aussparun
gen 57 dienen zur Aufnahme und Arretierung des Schließelementes
62. Ein Bodenwandbereich 58 und ein Umfangswandbereich 59 des
Halteteiles 52 dienen als Schutz vor Manipulationen, das Schloß
9 im verschlossenen Zustand zu öffnen.
Die Arbeitsweise der Sicherheitsvorrichtung 5 gemäß der dritten
Ausführungsform wird nachfolgend beschrieben. Bei abgenommenem
Halteteil 52 wird in die Durchgangsbohrungen 53 des Aufnahme
teils 51 der Stecker 22 eingesteckt. Das Halteteil 52 wird ent
lang der Führungen 54 zum Stecker 22 hin verschoben, wobei das
Kabel 21 durch den Schlitz 55 hindurchtreten kann bzw. der
Stecker 22 sich an dem Halteteil 52 abstützt. Beim Anschlagen
des Halteteils 52 an den Stecker 22 wird mittels eines nicht
gezeigten Schlüssels der Schließzapfen 22 mit Schließelement 62
je nach Lage der Aussparungen 57 nach links oder rechts in Fig.
18 gedreht, so daß das Schließelement 62 die entsprechende Aus
sparung 57 eingeschoben wird und sich an dieser abstützt.
Das Aufnahmeteil 51 und das Halteteil 52 sind miteinander ver
schlossen, und der Schlüssel kann aus dem Schloß 9 herausgezo
gen werden. Da sich der Stecker 22 in der verschlossenen
Sicherheitsvorrichtung 50 befindet, ist somit die Nutzung des
Gerätes, dem der Stecker 22 zugeordnet ist, nicht mehr möglich.
Soll wieder eine Nutzung zugelassen werden, wird der Vorgang in
umgekehrter Reihenfolge ausgeführt.
Obwohl es im einzelnen nicht gezeigt ist, können das Aufnahme
teil 51 und das Halteteil 52 mittels eines Bandes, einer Schnur
oder einer genügend langen Führung 54 miteinander verbunden
sein.
Mischformen zwischen den Ausführungsformen sind möglich.
Eine weitere Abwandlung kann darin bestehen, daß statt des mit
einem Schlüssel abschließbaren Schlosses 9 ein Zahlencodeschloß
verwendet wird.
Statt des Filmscharnieres 33 oder eines nicht gezeigten Schar
nierbolzens können in der ersten und zweiten Ausführungsform
das Unterteil 3, 32 Zapfen und das Oberteil 2, 31 Ösen aufwei
sen, die ineinandergreifen. Die Ösen weisen einen Schlitz auf,
der so ausgebildet ist, daß das Unterteil 3, 32 und das Ober
teil 2, 31 nur im geöffneten Zustand in Eingriff bringbar sind.
Claims (14)
1. Sicherheitsvorrichtung für elektrische Geräte mit einem fest
angeschlossenen Kabel und Stecker, gekennzeichnet durch
ein erstes Teil (2,; 31; 51) und ein zweites Teil (3; 32; 52), die voneinanderweg in eine erste Position und zueinanderzu in eine zweite Position bringbar sind,
eine Öffnung (20a, 20b; 38; 55) zur Aufnahme des Kabels (21) im ersten Teil (2; 31; 51) und/oder zweiten Teil (3; 32; 52), und
einer mit dem ersten Teil (2; 31; 51) oder zweiten Teil (3; 32; 52) verbundenen Schließeinrichtung (9), wobei
in der ersten Position der Stecker (22) zwischen das erste Teil (2; 31; 51) und das zweite Teil (3; 32; 52) bringbar ist, und
in der zweiten Position der Stecker (22) zwischen dem ersten Teil (2; 31; 51) und dem zweiten Teil (3; 32; 52) so angeordnet ist, daß zumindest die Steckkontakte des Steckers (22) vom ersten Teil (2; 31; 51) so umgeben sind, daß ein Einstecken des Steckers (22) in eine zugehörige Steckdose verhindert wird, daß der Stecker (22) vom ersten Teil (2; 31; 51) und/oder zweiten Teil (3; 32; 52) hintergriffen wird, und das erste Teil (2; 31; 51) und das zweite Teil (3; 32; 52) mit der Schließeinrichtung (9) verschließbar sind.
ein erstes Teil (2,; 31; 51) und ein zweites Teil (3; 32; 52), die voneinanderweg in eine erste Position und zueinanderzu in eine zweite Position bringbar sind,
eine Öffnung (20a, 20b; 38; 55) zur Aufnahme des Kabels (21) im ersten Teil (2; 31; 51) und/oder zweiten Teil (3; 32; 52), und
einer mit dem ersten Teil (2; 31; 51) oder zweiten Teil (3; 32; 52) verbundenen Schließeinrichtung (9), wobei
in der ersten Position der Stecker (22) zwischen das erste Teil (2; 31; 51) und das zweite Teil (3; 32; 52) bringbar ist, und
in der zweiten Position der Stecker (22) zwischen dem ersten Teil (2; 31; 51) und dem zweiten Teil (3; 32; 52) so angeordnet ist, daß zumindest die Steckkontakte des Steckers (22) vom ersten Teil (2; 31; 51) so umgeben sind, daß ein Einstecken des Steckers (22) in eine zugehörige Steckdose verhindert wird, daß der Stecker (22) vom ersten Teil (2; 31; 51) und/oder zweiten Teil (3; 32; 52) hintergriffen wird, und das erste Teil (2; 31; 51) und das zweite Teil (3; 32; 52) mit der Schließeinrichtung (9) verschließbar sind.
2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das erste Teil (2; 31) und das zweite Teil (3; 32)
einstückig miteinander verbunden sind.
3. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß das erste Teil (2; 31) und das zweite Teil
(3; 32) schwenkbar miteinander verbunden sind.
4. Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß das erste Teil (2) und das zweite
Teil (3) den Stecker (22) vollständig umhüllen.
5. Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß an dem zweiten Teil (3) ein Schloß
(9) als Schließeinrichtung befestigt ist, das ein Schließele
ment (12) aufweist, welches in einem geschlossenen Zustand des
ersten Teils (2) und des zweiten Teils (3) durch eine Ausspa
rung (18) einer Verriegelungswand (17) hindurchtritt und diese
beim Drehen des Schließelementes (12) hintergreift.
6. Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß die Öffnung zur Aufnahme des Kabels
(21) durch eine erste halbkreisförmige Kabelöffnung (20a) im
Oberteil (2) und durch eine zweite halbkreisförmige Kabelöff
nung (20b) im Unterteil (3) gebildet wird.
7. Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß das erste Teil (31) eine Mehrzahl von
Steckern (23) aufweist.
8. Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und
7, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Teil (32) einen
Schlitz (38) zur Aufnahme des Kabels (21) aufweist, der senk
recht zur Schwenkachse des ersten Teils (31) und des zweiten
Teils (32) verläuft.
9. Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, 7
und 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum Schutz von Manipulatio
nen eine Abdeckung (41) vor dem Schließelement (12) unlösbar
mit dem ersten Teil (31) verbunden ist.
10. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das erste Teil (51) eine Mehrzahl von Durchgangs
bohrungen (53) zur teilweisen Aufnahme von Steckkontakten des
Steckers (23) aufweist.
11. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß das erste Teil (51) und das zweite Teil (52)
mittels einer Führung (54) längsverschieblich zueinander ange
ordnet sind.
12. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß beidseitig in Richtung der Führung (54) Ausspa
rungen (57) angeordnet sind zur Aufnahme des Schließelementes
(12).
13. Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 10
bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Teil (52) einen
Schlitz (56) zur Aufnahme des Kabels (21) aufweist, der senk
recht zur Führung (54) verläuft.
14. Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß das erste Teil (2; 31; 51) und das
zweite Teil (3; 32; 52) aus Kunststoff bestehen.
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|---|---|---|---|
| DE1995111394 DE19511394C2 (de) | 1995-03-28 | 1995-03-28 | Sicherheitsvorrichtung für elektrische Geräte |
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| DE1995111394 DE19511394C2 (de) | 1995-03-28 | 1995-03-28 | Sicherheitsvorrichtung für elektrische Geräte |
Publications (2)
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|---|---|
| DE19511394A1 true DE19511394A1 (de) | 1996-10-02 |
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|---|---|---|---|
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| Country | Link |
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