DE19511211C2 - Flanschverbindung - Google Patents
FlanschverbindungInfo
- Publication number
- DE19511211C2 DE19511211C2 DE1995111211 DE19511211A DE19511211C2 DE 19511211 C2 DE19511211 C2 DE 19511211C2 DE 1995111211 DE1995111211 DE 1995111211 DE 19511211 A DE19511211 A DE 19511211A DE 19511211 C2 DE19511211 C2 DE 19511211C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- flanges
- flange
- parts
- support
- clamping screw
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 15
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 claims description 15
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 7
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 6
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 claims description 5
- 239000002351 wastewater Substances 0.000 claims description 3
- 239000003365 glass fiber Substances 0.000 claims description 2
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 4
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 3
- 239000004952 Polyamide Substances 0.000 description 2
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 2
- 238000004512 die casting Methods 0.000 description 2
- 229920002647 polyamide Polymers 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 239000011152 fibreglass Substances 0.000 description 1
- 238000002347 injection Methods 0.000 description 1
- 239000007924 injection Substances 0.000 description 1
- 230000014759 maintenance of location Effects 0.000 description 1
- 238000005058 metal casting Methods 0.000 description 1
- 238000010137 moulding (plastic) Methods 0.000 description 1
- 239000002990 reinforced plastic Substances 0.000 description 1
- 238000009420 retrofitting Methods 0.000 description 1
- 239000010865 sewage Substances 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L23/00—Flanged joints
- F16L23/02—Flanged joints the flanges being connected by members tensioned axially
- F16L23/032—Flanged joints the flanges being connected by members tensioned axially characterised by the shape or composition of the flanges
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B5/00—Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them
- F16B5/02—Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of fastening members using screw-thread
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
- Connection Of Plates (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Flanschverbindung gemäß dem Ober
begriff des Patentanspruchs 1 und einen Behälter oder Schacht
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 7.
Derartige aus DE-U 93 09 301 bzw. EP-A1-0 631 019 bekannte
Schachtverbindungen werden vorzugsweise in der Abwasser- und
Abscheidetechnik benutzt, um aus einzelnen Kunststoff-Form
teilen mit angeformten Flanschen einen Schacht, einen Behäl
ter oder ein ähnliches Bauelement zusammenzufügen. Bei den
bekannten Flanschverbindungen werden die beiden Teile des
Verbindungselementes aneinander verkeilt, bis die Auflageköp
fe die Flansche und über die Flansche die Bauteile gegenein
ander spannen. Aufgrund thermischer Einflüsse, bei Erschütte
rungen und wegen des bei Kunststoff unvermeidbaren Kaltflie
ßens kann die Spannwirkung des Verbindungselementes nachlas
sen bzw. können sich dessen Teile lockern, wodurch die Ab
dichtung zwischen den Formteilen gemindert oder aufgehoben
wird. Für manche Einsatzfälle wird deshalb eine dauerhaft
haltbare und leicht nachspannbare Flanschverbindung benötigt.
Bei diesen bekannten Flanschverbindungen ist es erstrebens
wert, von den vielen entlang der Flansche verteilten einzel
nen Verbindungselementen zumindest einige so auszulegen, daß
sie sich nicht selbsttätig lockern bzw. einfach nachgezogen
werden können, ohne jedoch das bekannte Grundkonzept der
Flanschausbildung für den Angriff der Verbindungselemente zu
ändern.
Aus CH-C-522 846 ist es bekannt, mit angeformten Flanschen
versehene Kunststoffrohre mittels zweier die Flansche über
greifender, in Umfangsrichtung geschlossener Schubringe ge
geneinander zu spannen, wobei die Schubringe durch in Um
fangsrichtung beabstandete, metallische Spannschrauben gegen
einander gezogen sind. Dies ist ein Verbindungsprinzip, wie
es für großdurchmeßrige Behälter oder Schächte oder ähnliche
Bauelemente in der Abwasser- und Abscheidetechnik unzweckmä
ßig ist, weil die Schubringe große, teuer herstellbare Ele
mente sind, die bei beidendig mit Flanschen versehenen Kunst
stoffbauteilen schwierig anzubringen sind.
Bei einer aus GB-C-11 36 757 bekannten Flanschverbindung be
steht jedes Verbindungselement aus zwei Kappen, deren jede
mit einer hinterschnitten Klaue eine hinterschnittene
Flanschseite hintergreift, sobald die beiden Kappen durch ei
ne metallische Spannschraube gegeneinander gezogen werden.
Die zu verbindenden Bauteile bestehen aus emailliertem Me
tall. Die Auflagebereiche der Klauen auf den Flanschseiten
sind kleiner als die Auflagebereiche der Spannschraube auf
den Klauen. Dieses Verbindungsprinzip würde bei Kunststoff
bauteilen mit aus Kunststoff bestehenden Flanschen zu hohe
spezifische Flächenpressungen zwischen den Klauen und den
Flanschseiten bewirken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Flanschverbin
dung bzw. einen Behälter oder Schacht zu schaffen, bei denen
unter Berücksichtigung der speziellen Anforderungen für
Kunststoff-Formteile eine dauerhaft haltbare und feste Ver
bindung erzielbar ist. Dabei soll es möglich sein, die
Flanschverbindung bei Kunststoff-Formteilen anzuwenden, ohne
deren für die Verbindungselemente gemäß EP 0 631 019 A1 be
stimmtes Flanschkonzept verändern zu müssen.
Die gestellte Aufgabe wird mit dem Merkmal des Patentan
spruchs 1 bzw. des Patentanspruchs 7 gelöst.
Mit der Spannschraube lassen sich hohe Haltekräfte aufbauen,
die von dem aus härterem Material als das Material der Flan
sche bestehenden Auflageköpfen großflächig auf die Flansche
übertragen werden. Das Kaltfließverhalten des Kunststoffs der
Flansche beeinflußt die Haltewirkung der Spannschraube nicht.
Diese kann sich selbsttätig nicht lockern bzw. läßt sich je
derzeit problemlos nachziehen. Die Flanschverbindung ist kom
pakt, sicher und leicht zu montieren bzw. zu demontieren. Be
sonders zweckmäßig lassen sich die Teile des Verbindungsele
mentes mit der Spannschraube anstelle der bekannten Verbin
dungselemente verwenden, ohne das Konzept der Flansche der
Bauteile ändern zu müssen. Damit ist auch eine nachträgliche
Umrüstung von Behältern, Schächten oder ähnlichen Bauelementen
aus Kunststoff-Formteilen problemlos möglich, bei denen bis
her nur die bekannte Flanschverbindung vorgesehen war. Die
Haltewirkung der Verbindungselemente ist durch den form
schlüssigen Eingriff mit den Durchgängen der Flansche verbes
sert. Der bzw. das unter Verwendung dieser Flanschverbindung
hergestellte Schacht, Behälter oder Bauelement ist aus den
einzelnen Kunststoff-Bauteilen festhaltend zusammengefügt.
Bei der Ausführungsform gemäß Anspruch 2 ist montagetechnisch
einfach das Verbindungselement gegen Abziehen oder Abfallen
von den Flanschen gesichert.
Zweckmäßig ist ferner die Ausführungsform gemäß Anspruch 3,
weil armierter Kunststoff hohe Haltekräfte zu übertragen ver
mag und unter der relativ hohen Flächenpressung der Spann
schraube nicht leidet. Mit Glasfasern armiertes Polyamid ist
als Werkstoff für die Teile des Verbindungselementes beson
ders gut geeignet. Die Teile können aber auch als Metall,
z. B. aus Leichtmetall-Druckguß, gebildet sein.
Die Form der Teile gemäß der Ansprüche 4 und 5 ist herstel
lungstechnisch zweckmäßig. Die Montage ist einfach, da die
Teile identisch ausgebildet sind. Die Teile des Verbindungs
elementes lassen sich anstelle der bekannten, durch Keilwir
kung gespannten Verbindungselementteile benutzen, ohne das
Bauprinzip der Flansche verändern zu müssen.
Gemäß Anspruch 6 ergibt sich ein wirksamer Formschluß, weil
sich der ordnungsgemäß eingesetzte Eingriffsteil nicht mehr
vom Flansch abziehen läßt. Der im Querschnitt schwalben
schwanzförmige Schaftteil füllt eine Aussparung der Flansche
nach außen aus. Sofern die Durchgänge der Flansche Durchboh
rungen sind, könnten die Schäfte auch zylindrisch oder mit
polygonalem Querschnitt nach Art eines Rohreinsatzes ausge
bildet sein. Sind den Formschluß bewirkende Elemente am Auf
lagekopf selbst vorgesehen, dann könnten die Schäfte wegge
lassen werden. Sind die Schäfte vorgesehen, dann ist die
Schaftlänge so gewählt, daß genügend Hubweg zum Nachspannen
der Spannschraube zur Verfügung steht. Die Härte der Teile
des Verbindungselementes liegt zweckmäßigerweise zwischen der
Härte bzw. Festigkeit der Spannschraube und der des Flan
sches.
Anhand der Zeichnung wird eine Ausführungsform des Erfin
dungsgegenstandes erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt in der in Fig. 2 ange
deuteten Schnittebene eines Schachts,
Behälters oder aus Kunststoff-Formtei
len zusammengesetzten Bauelements unter
Verdeutlichung einer von vorzugsweise
mehreren Flanschverbindungen,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt in Fig. 1,
Fig. 3, 4, 5, 6 einander zugeordnete Risse eines Teils
eines Verbindungselements der Flansch
verbindung der Fig. 1 und 2, und
Fig. 7 eine Perspektiv-Phantom-Darstellung des
in den Fig. 3 bis 6 gezeigten Teils.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Abschnitt eines aus Kunststoff-
Formteilen F zusammengesetzten Behälters, Schachts oder Bau
elementes dargestellt, wie er bzw. es aus EP 0 631 019 A1 be
kannt ist, auf die hiermit nachdrücklich Bezug genommen wird.
Es handelt sich um einen Behälter oder Schacht für die Abwas
sertechnik oder für Abscheideanlagen oder um ein Bauelement
wie z. B. einen Sammelbehälter bzw. Silo, der bzw. das aus zu
einanderpassenden, gegeneinander abgedichteten Kunststoff-
Formteilen F, sogenannten Sektionen oder Schüssen, zusammen
gesetzt wird. Die im Bereich einer Flanschverbindung V mit
einander verbundenen Kunststoff-Formteile F weisen im Verbin
dungsbereich nach außen ragende Flansche 1 auf, die ggfs. von
Erweiterungen 5, an der Formteilwand 2 nach außen vorstehen.
Bei dieser Ausführungsform weisen beide Flansche 1 nach außen
offene Aussparungen 3 auf, die miteinander fluchten. Der Ein
gang jeder Aussparung ist V-förmig nach außen geöffnet und
führt über nach innen vortretende Vorsprünge 3b zu einem an
nähernd rechteckigen, verbreiterten Ausschnitt 3a. Die Flan
sche 1 werden mittels eines Verbindungselementes E zueinander
gespannt, so daß die Verbreiterungen 5 aufeinanderliegen und
eine in Hohlräumen 6 angeordnete Dichtung 7 zur Wirkung brin
gen.
Das Verbindungselement E besteht aus zwei Teilen T, die bei
der gezeigten Ausführungsform identische Form und Größe ha
ben. Gemäß den Fig. 1 und 2 liegt jeder Teil T mit einer Auf
lagefläche 14 eines annähernd rechteckigen Auflagekopfes 4
großflächig auf der Oberseite seines zugeordneten Flansches 1
auf. Die Haltekraft der Flanschverbindung V wird durch wenig
stens eine Spannschraube S erbracht, die die beiden Teile T
und auch die Aussparungen 3 der Flansche 1 durchsetzt. Die
Spannschraube S ist eine metallische Kopfschraube mit einem
Kopf 11, einem Schaft 10 und einer Mutter 12. Gegebenenfalls
sind Unterlegscheiben 13 vorgesehen, mit denen die Spannkraft
der Spannschraube S in der Auflagefläche der Unterlegscheiben
13 entsprechenden Bereichen auf Widerlager 9 aufgebracht
wird, die an den Oberseiten der Auflageköpfe als ebene Flä
chen vorgesehen sind. Die Bereiche, in denen die Spannwirkung
der Spannschraube S auf die Auflageköpfe 4 übertragen wird
sind jeweils erheblich kleiner als die Auflagefläche 14, mit
der jeder Auflagekopf 4 auf seinem Flansch 1 aufliegt. Zwi
schen den Teilen T liegt zweckmäßigerweise bei angezogener
Flanschverbindung ein Zwischenabstand 8 vor. Die Teile T sind
in Abziehrichtung zum jeweiligen Flanschrand 1a formschlüssig
gesichert, z. B. durch einen formschlüssigen Eingriff von an
den Auflageköpfen 4 angeformten Schäften 15, die in die Aus
sparung 3 der Flansche 1 eingesteckt sind und dort mit Ein
griffsteilen 17 annähernd rechteckiger Gestalt die Vorsprünge
3b hintergreifen und die Teile T auch gegen Verdrehen um die
Achse der Spannschraube S sichern. Die Teile T bestehen
zweckmäßigerweise aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff
wie Polyamid, d. h. grundsätzlich aus härterem Material als
die Flansche 1 bzw. die Formteile F.
Gemäß den Fig. 3 bis 6 wird jeder Teil T von einem Durchgang
19, z. B. einer Bohrung, für den Schaft 10 der Spannschraube S
durchsetzt. Die Oberseite des Auflagekopfes 4 ist hochge
wölbt, so daß der Auflagekopf in der Ansicht von Fig. 4 bei
spielsweise eine trapezförmige Querschnittskonfiguration hat.
Aus Gewichtsgründen ist die Oberseite des Auflagekopfes 4
verrippt, d. h. mit Längsrippen 20 versehen, die am als Fläche
ausgebildeten Widerlager 9 beginnen und zu den Schmalseiten
des Auflagekopfes zueinander parallel abfallen. Der Schaft 15
besteht aus einem längeren Schaftteil 16 und einem damit ein
stückig ausgebildeten kürzeren Eingriffsteil 17. Der Schaft
teil 16 hat annähernd schwalbenschwanzförmige Gestalt mit
dreieckigen Verbreiterungen 18, die bei in die Aussparung 3
der Flansche eingesetztem Teil in die sich V-förmig verengen
de Öffnung der Aussparung 3 passen und einen ebenen bündigen
Abschluß bilden. Der kürzere Eingriffsteil 17 hintergreift -
wie gesagt - die Vorsprünge 3b in der Aussparung, um den Ab
zieh-Formschluß der Teile herzustellen.
In der Perspektiv-Phantom-Darstellung des Teils C gemäß Fig.
7 ist erkennbar, daß die Hinterseite des Teils T vom Auflage
kopf 4 über den längeren Schaftteil 16 eben ist und der Teil
eine T-förmige Gestalt besitzt. Die Auflagefläche 14 ist
ebenfalls rechteckig und eben. Der Eingriffsteil 17 ist we
sentlich kürzer als der Schaftteil 16 und erstreckt sich nur
über eine Höhe, die annähernd der Höhe des Auflagekopfes 4
entspricht. Der Durchgang 19 ist in der Mitte des Auflagekop
fes eingeformt. Der Teil ist zweckmäßigerweise ein Spritz
formteil aus Kunststoff. Es wäre aber auch denkbar, einen
Leichtmetall-Gußteil oder Druckgußteil für diesen Zweck zu
verwenden.
Die beiden Auflageköpfe könnten mit der Spannschraube eine
Art C-förmige Schraubzwinge bilden (nicht gezeigt), die von
außen über die Flansche 1 geschoben und angezogen wird, so
fern die Flansche 1 ohne Aussparungen 3 ausgebildet sind. Der
Formschluß zwischen den Auflageköpfen 4 und den Flanschen 1
müßte dann auf andere Weise hergestellt werden. Ferner wäre
es denkbar, bei vorgesehenen Aussparungen 3 in den Flanschen
zwischen den Auflageflächen 14 und den Flanschen 1 einen
Formschluß herzustellen, und Auflageköpfe 4 ohne einsteckbare
Schäfte 15 zu verwenden.
Die Schaftlänge der Spannschraube 5 kann so bemessen sein,
daß das Verbindungselement E bereits lose vormontiert ange
bracht werden kann, ohne die Teile T vor der Montage von der
Spannschraube abbauen zu müssen. Die Ausbildung des Schaftes
15 kann ferner so gewählt sein, daß er sich von außen in die
Aussparung 3 schräg einsetzen und dann in die Betriebslage
verdrehen läßt, ohne die Eingriffsteile 17 von oben bzw. un
ten einführen zu müssen.
Bei der dargestellten Ausführungsform hat jeder Auflagekopf 4
eine Länge von ca. 60 mm und eine Breite von ca. 16 mm bei
einer Höhe von ca. 10 mm. Der Schaftteil 16 ist ca. 18 mm
lang, während der Eingriffsteil 17 nur ca. 5 mm lang ist. Der
Durchgang ist eine Bohrung mit einem Durchmesser von 8,5 mm.
Die Wirklänge des Eingriffsteils 17 liegt bei ca. 17,5 mm.
Claims (7)
1. Flanschverbindung für Kunststoff-Formteile mit Durchgänge
für einzelne, zweiteilige Verbindungselemente aufweisenden
Flanschen, wobei sich jedes Verbindungselement in Einbaulage
mit zueinander spannbaren, unterseitige Auflageflächen auf
weisenden Auflageköpfen großflächig auf den Flanschen ab
stützt und aus härterem Material besteht als die Flansche,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (T) des Verbindungs
elementes (E) T-förmig ausgebildet sind, wobei der Quersteg
des T's den Auflagekopf (4) mit der unterseitigen Auflageflä
che (14) und einem oberseitigen Widerlager (9) und der Hoch
steg des T's einen über die Auflagefläche (14) nach unten
vorstehenden Schaft (15) bildet, daß jeder Teil (T) eine
Durchgangsöffnung (19) für eine metallische Spannschraube (S)
aufweist, daß sich in Einbaulage die Spannschraube (S) auf
den beiden Widerlagern (9) der Auflageköpfe (4) jeweils in
einem Bereich abstützt, der kleiner ist als die Auflagefläche
(14) jedes Auflagekopfes (4), und daß die Teile (T) mit ihren
Schäften (15) in die Durchgänge (3) der Flansche (1) eingrei
fen und zumindest ein Teil (T) am Flansch (1) in Ab
ziehrichtung radial zum Flanschrand (1a) formschlüssig gesichert
ist.
2. Flanschverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Teil (T) des Verbindungselementes (E)
mittels einander hintergreifender Vorsprünge
(18, 3b) am Flansch (1) und am anderen Teil (T) gesichert ist.
3. Flanschverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Teile (T) des Verbindungselementes (E) Formteile aus
einem armierten, vorzugsweise mit Glasfaser armierten, Kunst
stoff wie PA oder PP sind.
4. Flanschverbindung nach wenigstens einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (T) iden
tisch ausgebildet sind.
5. Flanschverbindung nach wenigstens einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche (14)
eben und annähernd rechteckig ist, und daß die, vorzugsweise
hochgewölbte, Oberseite des Auflagekopfes (4) um den zum An
griff der Spannschraube (S) vorgesehenen Bereich (Widerlager
9) gerippt (Rippen 20) ist.
6. Flanschverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der von der Durchgangsöffnung (19) durchsetzte Schaft (15) einen län
geren, im Querschnitt annähernd schwalbenschwanzförmigen
Schaftteil (16) und einen kürzeren, im Querschnitt annähernd
rechteckigen Eingriffsteil (17) aufweist, der in den Durch
gang (3) des Flansches (1) einpaßbar ist und die dort vorge
sehenen Vorsprünge (3b) in Ausziehrichtung zum Flanschrand
(1a) hintergreift.
7. Behälter, Schacht oder Bauelement aus Flansche aufweisen
den Kunststoff-Formteilen für die Abwasser- oder Abscheide
technik, wobei die Formteile mittels die Flansche gegeneinan
derspannender, einzelner Verbindungselemente miteinander ver
bunden sind, die jeweils zwei Teile aus härterem Material als
das Material der Flansche aufweisen, in Durchgänge der Flan
sche eingreifen und sich mit Auflageköpfen auf den Flanschen
abstützen, dadurch gekennzeichnet, daß beide Teile (T) T-för
mig ausgebildet und mit von Auflageflächen (14) ihrer Aufla
geköpfe (4) abstehenden, zueinanderweisenden Schäften (15) in
die Durchgänge (3) der Flansche (1) eingreifen, daß jeder
Teil (T) eine Durchgangsöffnung (19) für eine metallische
Spannschraube (S) aufweist, daß sich in Einbaulage die Spann
schraube (S) auf den beiden Auflageköpfen (4) jeweils in ei
nem Bereich abstützt, der kleiner ist als die Auflagefläche
(14) jedes Auflagekopfes (4), und daß zumindest ein Teil (T)
des Verbindungselementes (E) am Flansch (1) im Durch
gang (3) in Abziehrichtung radial zum Flanschrand (1a) formschlüssig
gesichert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995111211 DE19511211C2 (de) | 1995-03-27 | 1995-03-27 | Flanschverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995111211 DE19511211C2 (de) | 1995-03-27 | 1995-03-27 | Flanschverbindung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19511211A1 DE19511211A1 (de) | 1996-10-10 |
| DE19511211C2 true DE19511211C2 (de) | 2000-09-28 |
Family
ID=7757884
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995111211 Expired - Fee Related DE19511211C2 (de) | 1995-03-27 | 1995-03-27 | Flanschverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19511211C2 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB1136757A (en) * | 1965-12-21 | 1968-12-18 | Inst Leichtbau Und Okonomische | Improvements in or relating to screw clamps |
| AT290078B (de) * | 1964-03-02 | 1971-05-25 | Reinke Fritz | Aus dünnwandigen Fertigteilen zusammengesetzter Hohlkörper, z.B. Mast, Schacht, Silo od.dgl. |
| CH522846A (de) * | 1970-09-11 | 1972-05-15 | Rollmaplast Ag Kunststoffrohr | Axial verspannte, lösbare Verbindung für Kunststoffrohre |
| DE9309301U1 (de) * | 1993-06-22 | 1993-09-02 | Kessel, Bernhard, 85101 Lenting | Schacht oder Behälter |
-
1995
- 1995-03-27 DE DE1995111211 patent/DE19511211C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT290078B (de) * | 1964-03-02 | 1971-05-25 | Reinke Fritz | Aus dünnwandigen Fertigteilen zusammengesetzter Hohlkörper, z.B. Mast, Schacht, Silo od.dgl. |
| GB1136757A (en) * | 1965-12-21 | 1968-12-18 | Inst Leichtbau Und Okonomische | Improvements in or relating to screw clamps |
| CH522846A (de) * | 1970-09-11 | 1972-05-15 | Rollmaplast Ag Kunststoffrohr | Axial verspannte, lösbare Verbindung für Kunststoffrohre |
| DE9309301U1 (de) * | 1993-06-22 | 1993-09-02 | Kessel, Bernhard, 85101 Lenting | Schacht oder Behälter |
| EP0631019A1 (de) * | 1993-06-22 | 1994-12-28 | Bernhard Kessel | Schacht oder Behälter |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19511211A1 (de) | 1996-10-10 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0205896B1 (de) | Rohrkupplung | |
| DE3501679C1 (de) | Auslaufarmatur | |
| DE2314168C3 (de) | Einstückiges Ankerelement für Stehbolzen | |
| DE19707494A1 (de) | Rohrkupplungsanordnung | |
| DE19511211C2 (de) | Flanschverbindung | |
| EP0476672B1 (de) | Vorrichtung zum verriegelbaren Halten einer überfahrbaren Abdeckung auf einer Entwässerungsrinne | |
| DE19525316C2 (de) | Einrichtung zur Fixierung des schwingenden Systems einer Haushaltsmaschine | |
| DE69326483T2 (de) | Konstruktionsverbindung | |
| DE3824629C2 (de) | Klemmverbindung für Gruben-Rinnenausbauprofile eines Gleitbogenausbaus | |
| DE3432244A1 (de) | Gelenkkopfanordnung zum gelenkigen und jederzeit wieder loesbaren verbinden einer spreize mit einer verbauwand eines verbaus | |
| AT409780B (de) | Vorrichtung für den zusammenbau von schaltafeln für betonkörper | |
| EP0358132B1 (de) | Haltevorrichtung zum Verankern einer Membrane an einem ortsfesten Bauteil | |
| DE3826342A1 (de) | Verbindung zwischen einem betonstahl und einem anzuschliessenden element | |
| DE8218690U1 (de) | Haltevorrichtung | |
| DE9310790U1 (de) | Rohrklemme, insbesondere fuer fahrradlenker | |
| EP0789178B1 (de) | Spannvorrichtung für Rohrarmaturen | |
| DE10033425A1 (de) | Verbindungsklammer | |
| DE3536784C2 (de) | ||
| DE2508424A1 (de) | Loesbare stossverbindung fuer brunnenrohre | |
| EP1209302B1 (de) | Schalung mit miteinander verbundenen Schaltafeln | |
| DE19800612C2 (de) | Einrichtung zum Anschließen eines Zweigrohrs an ein Kanalrohr und Kanalrohr-Anschlußsystem | |
| AT362267B (de) | Signalvorrichtung | |
| DE102021213770A1 (de) | Abdichtsystem für eine Stranggießanlage | |
| DE10029901A1 (de) | Verkehrsleiteinrichtung mit einer Fussplatte | |
| DE8419740U1 (de) | Schnellverbindung zwischen zwei aneinander anliegenden Profilstangen, beispielsweise bei Gerüsten |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: KESSEL GMBH, 85101 LENTING, DE |
|
| 8181 | Inventor (new situation) |
Free format text: KESSEL, BERNHARD, 85101 LENTING, DE |
|
| 8181 | Inventor (new situation) |
Free format text: KESSEL, BERNHARD, 85101 LENTING, DE KESSEL, BERNHARD, 85101 LENTING, DE |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |