DE19511999A1 - Ausziehführung für Schubladen u. dgl. - Google Patents
Ausziehführung für Schubladen u. dgl.Info
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ausziehführung für Schubladen
u. dgl. mit einer an der Schublade befestigbaren Laufschiene
und einer am Möbelkorpus befestigbaren Führungsschiene
sowie einer zwischen diesen Schienen angeordneten Zwischen
schiene, wobei zwischen den Schienen in Käfigen gehalterte,
jeweils auf Abrollbahnen der Laufschiene und der Zwischen
schiene einerseits und der Zwischenschiene und der Füh
rungsschiene andererseits abgestützte Wälzkörper vorgesehen
sind, und die Laufschiene und die Führungsschiene jeweils
als Hohlprofil mit im wesentlichen U-förmigen Querschnitt
ausgebildet sind, die derart um 180° zueinander gedreht an
geordnet sind, daß die zwischen den freien Enden ihrer
U-Schenkel gebildeten offenen Seiten einander zugewandt
sind.
Derartige Ausziehführungen, bei denen zwischen der Lauf
schiene und der Führungsschiene noch eine dritte Schiene
eingesetzt ist, werden auch als Vollauszüge bezeichnet,
weil sie es gestatten, die mittels ihrer Hilfe im Schrank
korpus gelagerten Schubladen ganz aus dem Korpus heraus zu
ziehen. Es ist eine Ausziehführung dieser Art bekannt (DE-
OS 39 35 854), bei welcher die Wälzkörper von Mitnehmerrol
len gebildet werden, die paarweise an der Ober- und der Un
terseite von in entgegengesetzte Richtung weisenden hori
zontalen Schenkeln der Zwischenschiene angreifen. Zusätz
lich sind zwischen der die horizontalen Schenkel verbinden
den senkrechten Stegfläche der Zwischenschiene und einem
der U-Schenkel der Lauf- bzw. Führungsschiene Ausgleichs
rollen angeordnet und außerdem sind zwei Mitnehmerrollen
vorgesehen, welche an der Lauf- und der Führungsschiene ab
rollen. Aufgrund der in unterschiedlicher Anordnung - zum
Teil um rechtwinklig zueinander verlaufende Achsen drehbar
- gehalterten Lauf-, Mitnehmer- und Ausgleichsrollen und
des Erfordernisses diese entweder in Laufwagen oder um orts
feste Achsen an der Zwischenschiene zu lagern, bauen diese
Ausziehführungen relativ groß, so daß sie insbesondere für
die Anordnung in doppelwandigen Schubladenzargen vorgesehen
sind. Für die Anordnung unmittelbar neben der nach unten
vortretenden Seitenwand von Schubladen am Schubladenboden
sind diese Ausziehführungen aufgrund ihrer großen Bauhöhe
nicht geeignet.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine
als Vollauszug einsetzbare Ausziehführung zu schaffen, die
einen deutlich kompakteren Aufbau insbesondere in senkrech
ter Richtung aufweist, so daß ihre Laufschiene auch in der
erwähnten Weise unter dem Schubladenboden plazierbar ist.
Ausgehend von einer Ausziehführung der eingangs erwähnten
Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die zwischen der Laufschiene und der Zwischenschiene einer
seits und der Zwischenschiene und der Führungsschiene ande
rerseits angeordneten Wälzkörper von jeweils einer Reihe
von Rollen und zwei zur Rollen-Reihe versetzten parallelen
Reihen von Kugeln gebildet werden. Die Kombination einer
Reihe von Wälzlager-Rollen und zwei hierzu versetzten
parallelen Reihen von Wälzlager-Kugeln erlaubt eine sehr
platzsparende Anordnung der Wälzkörper, wodurch die Abmes
sungen der Ausziehführung - insbesondere in Höhenrichtung -
gering gehalten werden können.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung rollen die Rol
len jeweils auf von der Innenfläche der Stegflächen der
Lauf- bzw. Führungsschiene gebildeten und diesen gegenüber
liegenden zugeordneten ebenflächigen Abrollbahnen an der
Ober- und der Unterseite der Zwischenschiene und die Kugeln
in an den Enden der U-Schenkel der Lauf- und der Führungs
schiene ausgebildeten, im Querschnitt kreisabschnittsförmi
gen Abrollbahnen einerseits und diesen gegenüberliegenden,
im Querschnitt kreisabschnittsförmigen Abrollbahnen der
Zwischenschiene andererseits ab, und die U-Schenkel der
Lauf- und der Führungsschiene haben unterschiedliche Höhe,
wobei dem jeweils höheren U-Schenkel der Laufschiene der
niedrigere U-Schenkel der Führungsschienen - und umgekehrt -
gegenübersteht.
Die als Kugeln ausgebildeten Wälzkörper können in an sich
bekannter Weise gleichen Durchmesser aufweisen.
Um weitere Höhe zu sparen, kann es aber auch von Vorteil
sein, wenn die jeweils zwischen den Abrollbahnen der nied
rigeren U-Schenkel der Lauf- bzw. Führungsschiene und der
Zwischenschiene angeordneten Kugeln einen kleineren Durch
messer als die zwischen den jeweils höheren U-Schenkeln und
der Zwischenschiene angeordneten Kugeln haben.
Wenn die Ausziehführung besonders beanspruchbar in bezug
auf quer zur Ausziehrichtung horizontal wirkende Kräfte
ausgebildet werden soll ist eine Alternative zu den vorer
wähnten Ausführungsbeispielen möglich. Dann kann die Ausge
staltung so getroffen sein, daß die Rollen jeweils mit
rechtwinklig zur Stegfläche verlaufender Mittelachse auf
einer von der Innenfläche des einen U-Schenkels der Lauf-
bzw. Führungsschiene gebildeten und einer zugeordneten
ebenflächigen Abrollbahn im oberen bzw. unteren Endbereich
der Zwischenschiene und die Kugeln der einen Kugelreihe in
einer im Übergangsbereich zwischen der Stegfläche der Lauf-
bzw. Führungsschiene und dem zweiten U-Schenkel gebildeten,
im Querschnitt kreisabschnittsförmigen Abrollbahn und die
zweite Kugelreihe höhenversetzt zur ersten Kugelreihe in
einer am freien Ende des zweiten U-Schenkels ausgebildeten,
im Querschnitt kreisabschnittsförmigen Abrollbahn und je
weils zugeordneten, im Querschnitt kreisabschnittsförmigen
Abrollbahn der Zwischenschiene abrollen.
Der die Rollen-Bahn bildende eine U-Schenkel kann dabei je
weils eine geringere Höhe als der zweite, die Kugel-Abroll
bahnen bildende U-Schenkel der Lauf- bzw. Führungsschiene
haben, wobei dem jeweils die Rollen-Abrollbahn bildende U-
Schenkel der Laufschiene der die beiden Kugel-Abrollbahnen
bildende U-Schenkel der Führungsschiene gegenüber steht.
Die Zwischenschiene kann mit Vorteil von einem Strangpreß
profil aus Metall gebildet sein.
Zur Halterung der Führungsschiene am Schrankkorpus kann die
Führungsschiene ein Befestigungsprofil mit seitlich in
Richtung zur zugeordneten Korpus-Tragwand vortretendem Pro
fil-Tragschenkel und einem vom führungsschienenabgewandten
Rand dieses Profil-Tragschenkels umgekanteten Profil-Monta
geschenkel aufweisen. Der Montageschenkel ist dann in übli
cher Weise an der Korpus-Tragwand anschraubbar, während der
Tragschenkel unter der unteren Stirnkante der Schubladen
seitenwand der mit der erfindungsgemäßen Ausziehführung zu
lagernden Schublade hindurchgreift.
Dabei ist eine Anordnung möglich, bei welcher der Profil-
Tragschenkel auf die Außenseite der Stegfläche der Füh
rungsschiene geführt und mit der Stegfläche der Führungs
schiene - beispielsweise durch eine Widerstandsschweißung -
verbunden ist.
Alternativ ist es auch möglich, vom führungsschienenzuge
wandten Rand des Profil-Tragschenkels einen Halteschenkel
umzukanten, der auf der Außenseite des der Korpus-Tragwand
zugewandten U-Schenkels der Führungsschiene - beispiels
weise wiederum durch Schweißung oder Vernietung - befestigt
ist. Bei dieser Ausgestaltung ist eine Verringerung der
Höhe der Ausziehführung um das Maß der Dicke des Materials
des Befestigungsprofils gegenüber dem vorerwähnten Ausfüh
rungsbeispiel möglich.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung dreier Aus
führungsbeispiele in Verbindung mit der Zeichnung näher er
läutert und zwar zeigt:
Fig. 1 eine rechtwinklig zur Ausziehrichtung
gelegte Schnittansicht durch ein er
stes Ausführungsbeispiel einer erfin
dungsgemäßen Ausziehführung und des
benachbarten unteren Boden- und Sei
tenwandbereichs einer zugeordneten
Schublade;
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende
Schnittansicht durch ein zweites Aus
führungsbeispiel einer erfindungsgemä
ßen Ausziehführung; und
Fig. 3 eine den Schnittansichten der Fig.
1 und 2 der Schnittführung entspre
chende Schnittansicht durch ein drit
tes Ausführungsbeispiel einer erfin
dungsgemäßen Ausziehführung.
In Fig. 1 ist ein in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichnetes
erstes Ausführungsbeispiel einer in der erfindungsgemäßen
Weise ausgebildeten Ausziehführung gezeigt, deren Lauf
schiene 12 in der erwähnten Weise seitlich unmittelbar
neben der Seitenwand 14 unter dem Boden 16 einer Schublade
angeordnet wird. Die Laufschiene 12 ist im dargestellten
Fall ein aus Metallblech umgeformtes Profil mit im wesent
lichen U-förmigem Querschnitt, welches mit der Außenseite
seiner Stegfläche 18 am Boden 16 der Schublade anliegt, so
daß die U-Schenkel 20a, 20b nach unten weisen. Die unter
halb der Laufschiene 12 angeordnet Führungsschiene 22 ist
ein gleichartiges, aus Metallblech umgeformtes Profil mit
U-Querschnitt, bei welchem die von der unten liegenden Steg
fläche 24 umgekanteten U-Schenkel 26a, 26b nach oben wei
sen.
Die Lauf- und die Führungsschiene sind durch eine Zwischen
schiene 28 verbunden, deren ins Innere der Lauf- und der
Führungsschiene geführte Enden jeweils durch Wälzkörper in
Ausziehrichtung in der Lauf- bzw. Führungsschiene ver
schieblich geführt sind.
Zu diesem Zweck ist jeweils zwischen der Innenseite der
Stegfläche 18 der Laufschiene 12 bzw. der Stegfläche 24 der
Führungsschiene 22 und den ebenflächig ausgebildeten End
flächen der Zwischenschiene 28 eine Reihe von Rollen 30 an
geordnet, die also beim Ausziehen der Schublade auf den In
nenflächen der Lauf- und der Führungsschiene 12 bzw. 22 ei
nerseits und den gegenüberliegenden ebenflächigen, Abroll
bahnen bildenden Stirnflächen 28a, 28b der Zwischenschiene
28 laufen.
Zur seitlichen, d. h. horizontalen, Führung sind auf gegen
überliegenden Seiten der Zwischenschiene 28 zwischen den U-
Schenkeln 20a, 20b der Laufschiene 12 bzw. den U-Schenkeln
26a, 26b der Führungsschiene 22 und der Zwischenschiene 28
höhenversetzt zur Reihe der Rollen zwei Reihen von
Kugeln 32a, 32b angeordnet, die in jeweils im Querschnitt kreisab
schnittsförmig ausgerundeten, an den freien Enden der U-
Schenkel 20a, 20b bzw. 26a, 26b vorgesehenen und zugeordne
ten Abrollbahnen in den Endbereichen der Zwischenschiene 28
laufen.
Die Reihen der Rollen 30 und der Kugeln 32a, 32b werden in
ihrer gegenseitigen Anordnung zueinander durch jeweils
einen - nicht gezeigten - Käfig in der Laufschiene 12 bzw.
der Führungsschiene 22 in der vorgesehenen Ausrichtung zu
einander gehalten.
Es ist erkennbar, daß beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig.
1 die U-Schenkel 20a, 26a der Laufschiene 12 bzw. Führungs
schiene 22 eine geringere Höhe haben als die U-Schenkel
20b, 26b. Die Befestigung der Führungsschiene 22 an der In
nenfläche der - nicht gezeigten - Tragwand eines Schrank
korpus erfolgt mittels eines Befestigungsprofils 36 aus
Metallblech, welches einen etwa horizontal verlaufenden und
unter der Stirnfläche der Schubladen-Seitenwand 14 hin
durchtretenden Profil-Tragschenkel 36a und einen tragwand
seitig von diesem nach oben umgekanteten Montageschenkel 36
aufweist, der in üblicher Weise auf der Tragwand auf
schraubbar ist. Die Befestigung des Tragschenkels 36 an der
Führungsschiene 22 erfolgt mittels eines vom Tragschenkel
36a nach unten umgekanteten und am tragwandzugewandten U-
Schenkel 26b der Führungsschiene 22 befestigten Halteschen
kel 36c. Dabei ist der Halteschenkel 36c zweckmäßig mit dem
U-Schenkel 26b der Führungsschiene 2 verschweißt oder in
anderer Weise unlösbar verbunden und erhöht somit die Bie
gesteifigkeit der Führungsschiene 22 in senkrechter Rich
tung.
Die Zwischenschiene 28 der in Fig. 1 gezeigten Ausziehfüh
rung 10 wird von einem Strangpreßprofil aus einer geeigne
ten Metallegierung gebildet, wodurch sich die speziell er
kennbare Querschnittsform mit den Abrollbahnen für die Rol
len 30 bzw. die Kugeln 32a, 32b relativ einfach in der ge
wünschten Form und Oberflächengüte herstellen lassen.
Die in den Fig. 2 und 3 gezeigten abgewandelten Auszieh
führungen 10′ bzw. 10′′ entsprechen der Ausziehführung 10
gemäß Fig. 1 weitgehend, so daß nachstehend - zur Vermei
dung unnötiger Wiederholungen - nur die getroffenen Abwand
lungen beschrieben werden, während es bezüglich der über
einstimmenden Ausgestaltung genügt, auf die Beschreibung zu
Fig. 1 zu verweisen, zumal funktionell gleichen Bauteilen
sämtliche Ausführungsbeispiele in der Zeichnung gleiche Be
zugszeichen zugeordnet sind.
Die Ausziehführung 10′ unterscheidet sich von der Auszieh
führung 10 nur dadurch, daß die zwischen den niedrigeren U-
Schenkeln 20a, 26a der Laufschiene 12 bzw. der Führungs
schiene 22 und der Zwischenschiene 28 angeordneten Kugeln
32a einen kleineren Durchmesser als die zwischen den länge
ren U-Schenkeln 20b, 26b und der Zwischenschiene 28 ange
ordneten Kugeln 32b haben. Dadurch können die kürzeren U-
Schenkel 20a, 26a der Ausziehführung 10′ im Vergleich zu
den entsprechend bezifferten U-Schenkeln der Ausziehführung
10 noch kürzer ausgeführt werden, wodurch sich die Bauhöhe
der Ausziehführung 10′ gegenüber der Ausziehführung 10 ver
ringert.
Die Ausziehführung 10′′ unterscheidet sich dagegen von bei
den vorbeschriebenen Ausziehführungen 10 und 10′ durch eine
um 90° verdrehte Anordnung der Wälzkörper, d. h. der Rollen
30 und der Reihen von Kugeln 32a, 32b. Dementsprechend ist
also die Reihe von Rollen 30 der Laufschiene 12 bzw. der
Führungsschiene 22 jeweils mit senkrechter Mittelachse zwi
schen dem einen U-Schenkel 20a bzw. 26a und der Zwischen
schiene 2 angeordnet, während die beiden Reihen von Kugeln
32a, 32b jeweils im Übergangsbereich zwischen der Stegflä
che 18 und 24 und den U-Schenkeln 20b, 26b bzw. im Bereich
der freien Enden dieser U-Schenkel und der Zwischenschiene 28
angeordnet sind. Es ist ersichtlich, daß bei dieser
Lagerung der Rollen 30 um senkrechte Achsen eine besonders
hohe Beanspruchbarkeit der Ausziehführung 10′′ in horizontaler
Richtung quer zur Ausziehrichtung der Schublade erhal
ten wird.
Die Zwischenschiene 28 ist bei der Ausziehführung 10′ - ab
weichend von den zuvor beschriebenen Ausziehführungen 10
und 10′ - nicht als Strangpreßprofil ausgebildet, sondern
wird - entsprechend der Laufschiene 12 und der Führungs
schiene 22 aus Metallblech umgeformt. Das Befestigungspro
fil 36 weist hier nur den Tragschenkel 36a und den Montage
schenkel 36b auf, wobei die Befestigung des - entsprechend
verlängerten - Tragschenkels 36a an der Stegfläche 24 der
Führungsschiene erfolgt.
Claims (10)
1. Ausziehführung (10; 10′; 10′′) für Schubladen u. dgl. mit
einer an der Schublade befestigbaren Laufschiene (12) und
einer am Möbelkorpus befestigbaren Führungsschiene (22) so
wie einer zwischen diesen Schienen angeordneten Zwischen
schiene (28), wobei zwischen den Schienen in Käfigen gehal
terte, jeweils auf Abrollbahnen der Laufschiene (12) und
der Zwischenschiene (28) einerseits und der Zwischenschiene
(28) und der Führungsschiene (22) andererseits abgestützte
Wälzkörper vorgesehen sind, und die Laufschiene (12) und
die Führungsschiene (22) jeweils als Hohlprofil mit im
wesentlichen U-förmigem Querschnitt ausgebildet sind, die
derart um 180° zueinander gedreht angeordnet sind, daß die
zwischen den freien Enden ihrer U-Schenkel gebildeten offe
nen Seiten einander zugewandt sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zwischen der Laufschiene (12) und der Zwischen
schiene (28) einerseits und der Zwischenschiene (28) und
der Führungsschiene (22) andererseits angeordneten Wälzkör
per von jeweils einer Reihe von Rollen (30) und zwei zur
Rollen-Reihe versetzte parallele Reihen von Kugeln (32a;
32b) gebildet werden.
2. Ausziehführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rollen (30) jeweils auf von der Innenfläche der
Stegflächen (18; 24) der Lauf- bzw. Führungsschiene (12
bzw. 22) gebildeten und diesen gegenüberliegenden zugeord
neten ebenflächigen Abrollbahnen an der Ober- und der Un
terseite der Zwischenschiene (28) und die Kugel (32a; 32b)
in an den Enden der U-Schenkel (20a, 20b; 26a, 26b) der
Lauf- und der Zwischenschiene ausgebildeten, im Querschnitt
kreisabschnittsförmigen Abrollbahnen einerseits und diesen
gegenüberliegenden, im Querschnitt kreisabschnittsförmigen
Abrollbahnen der Zwischenschiene (28) andererseits ab
rollen, und daß die U-Schenkel (20a, 20b; 26c, 26b) der
Lauf- und der Führungsschiene (12; 22) unterschiedliche
Höhe haben, wobei dem jeweils höheren U-Schenkel (20b) der
Laufschiene (12) der niedrigere U-Schenkel (26a) der Füh
rungsschiene (22) gegenübersteht.
3. Ausziehführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die als Kugeln (32a; 32b) ausgebildeten Wälz
körper gleichen Durchmesser aufweisen.
4. Ausziehführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die jeweils zwischen den Abrollbahnen der
niedrigeren U-Schenkel (20a; 26a) der Lauf- bzw. Führungs
schiene (12 bzw. 22) und der Zwischenschiene (28) angeord
neten Kugeln (32a) einen kleineren Durchmesser als die zwi
schen den jeweils höheren U-Schenkeln (20b; 26b) und der
Zwischenschiene angeordneten Kugeln (32b) haben.
5. Ausziehführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rollen (30) jeweils mit rechtwinklig zur Stegfläche
(18; 24) verlaufender Mittelachse auf einer von der Innen
fläche des einen U-Schenkels (20a; 26a) der Lauf- bzw. Füh
rungsschiene (12; 22) gebildeten und einer zugeordneten
ebenflächigen Abrollbahn (28a; 28b) im oberen bzw. unteren
Endbereich der Zwischenschiene (28) und die Kugeln (32b)
der einen Kugelreihe in einer im Übergangsbereich zwischen
der Stegfläche (18; 24) der Lauf- bzw. Führungsschiene (16;
22) und dem zweiten U-Schenkel (20b; 26b) gebildeten, im
Querschnitt kreisabschnittsförmigen Abrollbahn und die
zweite Kugelreihe (32a) höhenversetzt zur ersten Kugelreihe
(32b) in einer am freien Ende des zweiten U-Schenkels (20b;
26b) ausgebildeten, im Querschnitt kreisabschnittsförmigen
Abrollbahn und jeweils zugeordneten, im Querschnitt kreis
abschnittsförmigen Abrollbahnen der Zwischenschiene (28)
abrollen.
6. Ausziehführung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der die Rollen-Abrollbahn bildende eine U-Schenkel
(20a; 26a) jeweils eine geringere Höhe als der zweite, die
Kugel-Abrollbahnen bildende U-Schenkel (20b; 26b) der Lauf
bzw. Führungsschiene (16 bzw. 22) hat, und daß dem jeweils
die Rollen-Abrollbahn bildenden U-Schenkel (20a) der Lauf
schiene (12) der die beiden Kugel-Abrollbahnen bildende U-
Schenkel (26b) der Führungsschiene (22) gegenübersteht.
7. Ausziehführung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zwischenschiene (28) von einem
Strangpreßprofil aus Metall gebildet wird.
8. Ausziehführung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (22) ein Befesti
gungsprofil (36) mit seitlich in Richtung zur zugeordneten
Korpus-Tragwand vortretendem Profil-Tragschenkel (36a) und
einem vom führungsschienenabgewandten Rand dieses Profil-
Tragschenkels (36a) umgekanteten Profil-Montageschenkel
(36b) aufweist.
9. Ausziehführung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Profil-Tragschenkel (36a) auf die Außenseite der
Stegfläche (24) der Führungsschiene (22) geführt und mit
der Stegfläche (24) der Führungsschiene (22) verbunden ist.
10. Ausziehführung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß vom führungsschienenzugewandten Rand des Profil-Trag
schenkels (36a) ein Halteschenkel (36c) umgekantet ist, der
auf der Außenseite des der Korpus-Tragwand zugewandten U-
Schenkels (26b) der Führungsschiene (22) befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19511999A DE19511999B4 (de) | 1995-03-31 | 1995-03-31 | Ausziehführung für Schubladen u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19511999A DE19511999B4 (de) | 1995-03-31 | 1995-03-31 | Ausziehführung für Schubladen u. dgl. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19511999A1 true DE19511999A1 (de) | 1996-10-02 |
| DE19511999B4 DE19511999B4 (de) | 2005-09-08 |
Family
ID=7758364
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19511999A Expired - Lifetime DE19511999B4 (de) | 1995-03-31 | 1995-03-31 | Ausziehführung für Schubladen u. dgl. |
Country Status (1)
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