Die Erfindung betrifft eine Unterflur-Ausziehführung für in
einem Schrankkorpus ausziehbar gelagerte Schubladen, bei
welchen die an der Korpuswand zu befestigende, als Profil
schiene ausgebildete Führungsschiene von unten in die
zugehörige, von einer an der Unterseite offenen Hohlprofil
schiene gebildete, im Bereich des Schubladen-Bodens oder
der Unterseite der Schubladen-Seitenwand angeordnete Lauf
schiene eingreift und im Innern der Laufschiene Rollbahnen
für in einem langgestreckten Käfig gehalterte Wälzkörper
bildet, die auf den Abrollbahnen der Führungsschiene einer
seits und von in zugeordneten Bereichen der Innenfläche der
Laufschiene gebildeten Abrollbahnen andererseits abzurollen
vermögen und so eine Längsverschiebung der Laufschiene
relativ zur Führungsschiene ermöglichen.
Schubladen-Ausziehführungen dieser Art (z. B. DE 41 14 708 A1)
haben aufgrund der Vielzahl von nicht nur in Auszieh
richtung, sondern auch rechtwinklig hierzu räumlich ver
setzten Wälzkörpern in Form von Kugeln und/oder Rollen
neben ihrem leichten Lauf und der hohen Belastbarkeit den
zusätzlichen Vorteil, daß sie auch in ganz ausgezogenem
Zustand eine hoher Querstabilität aufweisen, so daß also
eine mit ihnen in einem Schrankkorpus gelagerte Schublade
auch in ganz ausgezogenem Zustand in horizontaler Querrich
tung kein merkliches Spiel aufweist. Solche Ausziehführun
gen werden deshalb in neuerer Zeit in zunehmendem Maße zur
Lagerung von Schubladen in hochwertigen Möbelstücken ver
wendet, wobei auch als Vorteil empfunden wird, daß das für
die Laufschiene verwendete Hohlprofil mit geringer Bauhöhe
hergestellt werden kann, so daß die Laufschiene in der
sogenannten "Unterflur- bzw. Unterboden-Anordnung" an der
Unterseite des Bodens einer Schublade unmittelbar neben der
etwas über dem Boden nach unten vortretenden Seitenwand
oder - wenn die Seitenwände der Schublade von an der Unter
seite offenen Hohlprofilen aus Metall oder Kunststoff
gebildet werden - innerhalb der Seitenwand angeordnet
werden kann. Ein Nachteil dieser Ausziehführungen liegt
darin, daß der die Wälzkörper zwischen der Führungs- und
der Laufschiene halternde und in ihrem gegenseitigen Ab
stand zueinander fixierende, in der Regel aus Kunststoff
hergestellte Käfig den Hub der Ausziehführung auf einen Weg
beschränkt, der kürzer als die Schubladentiefe der zugehö
rigen Schublade ist, so daß die Rückwand der ganz ausgezo
genen Schublade also noch um das Maß des Käfigs innerhalb
des zugehörigen Schrankkorpus steht. Durch Verkürzung des
Käfigs kann der Auszieh-Hub etwas vergrößert werden, wobei
dann allerdings die Anzahl der die Laufschienen auf den
Führungsschienen lagernden Wälzkörper verringert werden
muß, was eine Verringerung der Belastbarkeit der Schublade
bedingt. Es wurden deshalb in neuerer Zeit Voll-Auszüge
entwickelt, bei welchen an den korpusinneren Endbereichen
der Laufschiene verschwenkbare Schienen-Abschnitte angeord
net sind, welche einen zusätzlichen Auszieh-Hub ergeben,
der es erlaubt, die Schubladen ganz aus dem Schrankkorpus
herauszuziehen, ohne daß hierfür die Anordnung einer geson
derten Zwischenschiene zwischen Führungs- und Laufschiene,
wie bei den bekannten "Voll-Auszügen", erforderlich ist.
Durch die Verlängerung des Auszieh-Hubs vergrößert sich der
Hebelarm, unter welchem das Gewicht einer (beladenen)
Schublade in der vollausgezogenen Stellung über die Wälz
körper auf die Führungsschiene übertragen wird. Bei hohen
Belastungen ist deshalb eine elastische Verformung der
Lauf- und/oder Führungsschiene denkbar, welche auch optisch
erkennbar ist, indem die Frontblenden sich gegenüber ihrer
Lage in der geschlossenen Stellung absenkt. Eine Abhilfe
durch die Herstellung der Laufschiene und der Führungs
schiene aus entsprechend stärkerem Material ist zwar denk
bar, führt aber zur Verteuerung der Ausziehführung nicht
nur durch Erhöhung der Materialkosten, sondern auch der
zusätzlichen Investitionen für die dann erforderlichen
abgeänderten Biege- oder Kant- bzw. Profilierwerkzeuge für
die Lauf- und Führungsschienen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten
Unterflur-Ausziehführungen so weiterzubilden, daß mit ihnen
in einem Schrank ausziehbar geführte Schubladen auch bei
hoher Gewichtsbelastung in ganz ausgezogenem Zustand keine
merkliche Absenkung ihrer Frontblende erkennen lassen.
Ausgehend von Unterflur-Ausziehführungen der eingangs
erwähnten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß am korpusäußeren Ende der Führungsschiene ein
die Laufschiene zumindest im ganz ausgezogenen Zustand
gegen Verformungen senkrecht in Abwärtsrichtung abstützen
des Halteelement vorgesehen ist. Dieses Halteelement unter
stützt die Laufschiene also vor den Wälzkörpern und ver
kürzt so den wirksamen Hebelarm der Gewichtsbelastung,
woraus die angestrebte Verringerung der Tendenz zur elasti
schen Verformung der Lauf- und/oder Führungsschiene resul
tiert.
Vorzugsweise ist die Ausgestaltung dabei so getroffen, daß
die vom Halteelement in der ganz ausgezogenen Stellung auf
die Laufschiene einwirkende resultierende Abstützkraft in
der senkrechten Symmetrieebene der Laufschiene liegt.
Dadurch wird sichergestellt, daß die Abstützkraft kein die
Laufschiene zu verdrehen versuchendes Moment erzeugen kann.
Das Halteelement wird in bevorzugter Ausgestaltung der
Erfindung von wenigstens einer drehbar in der Führungs
schiene gelagerten Rolle gebildet, auf deren Umfangsfläche
die Laufschiene abgestützt ist.
Dabei ist die Anordnung der Rolle(n) zweckmäßig so getrof
fen, daß sie in einer unterhalb der Laufschiene an der
Führungsschiene angeordneten Rollen-Halterung um eine quer
zur Laufschienen-Ausrichtung verlaufende horizontale Achse
drehbar gelagert ist bzw. sind, wobei der Durchmesser der
Rolle(n) so gewählt ist, daß ihre Umfangsfläche(n) die
Laufschiene an den den Schlitz für den Durchtritt des
laufschienenseitigen Schenkels der Führungsschiene begren
zenden Rändern der Hohlprofilschiene angreifen.
Dabei wird diese Anordnung der Rolle mit Vorteil dadurch
ermöglicht, daß die Rollen-Halterung in einem unterhalb der
Laufschiene liegenden Bereich des korpusäußeren Endes der
Führungsschiene angeordnet ist, wobei die Rolle(n) einen im
Material der Führungsschiene vorgesehenen Ausschnitt durch
greift bzw. durchgreifen. Wenn die Führungsschiene der
erfindungsgemäßen Unterflur-Ausziehführung als Profil
schiene mit einem an der Tragwand eines zugehörigen Möbel
korpus befestigbaren senkrechten Befestigungsschenkel,
einem von dessen unterem Rand rechtwinklig in einem im
wesentlichen horizontale Lagerung gekanteten Abstandsschen
kel und einem von dessen Befestigungsschenkel abgewandten
Rand im wesentlichen senkrecht nach oben umgekanteten und
in die Laufschiene geführten Tragschenkel ausgebildet ist,
empfiehlt es sich, die Rollen-Halterung auf der nach unten
weisenden Unterseite des Abstandsschenkels zu befestigen
und den Ausschnitt für den Durchtritt der Rolle(n) zum Teil
im Abstandsschenkel und zum Teil im Tragschenkel vorzuse
hen.
Alternativ kann die die Laufschiene abstützende Rolle auch
so in einer am korpusäußeren Ende in der Führungsschiene
vorgesehenen Rollen-Halterung um eine quer zur Laufschie
nen-Ausrichtung verlaufenden horizontale Achse drehbar
gelagert sein, daß ihre Umfangsfläche an der nach unten
weisenden Innenseite des oberen horizontalen Profil-Wan
dungsabschnitts der Laufschiene angreift.
In allen Fällen, in denen eine oder mehrere drehbar gela
gerte(n) Rolle(n) als Halteelement verwendet werden, er
folgt die zusätzliche Abstützung durch die jeweilige Rolle
nicht nur in der ganz ausgezogenen Stellung, sondern wäh
rend des gesamten Ausziehweges, d. h. die zusätzliche Ab
stützung ist auch in der geschlossenen Stellung der mit der
erfindungsgemäßen Unterflur-Ausziehführungen im Schrankkor
pus gelagerten Schublade und in Zwischenstellungen wirksam.
Anstelle von drehbar gelagerten Rollen ist es grundsätzlich
möglich, die Halteelemente auch als starr im korpusäußeren
Endbereich der Führungsschiene befestigte Bauelemente mit
Gleitfläche auszubilden, wobei dann zweckmäßig an der
Laufschiene zumindest in ihrem in der ganz ausgezogenen
Stellung den Gleitflächen gegenüberstehenden Bereich Ab
stützelemente vorgesehen sind, die an den Gleitflächen zur
Anlage kommen. In diesem Fall erfolgt die Abstützung dann
nur in der ganz ausgezogenen Stellung der Laufschiene, weil
nur dort die Abstützelemente wirksam werden. Beim Ausziehen
bzw. Einschieben einer mit solcher Unterflur-Ausziehführung
im Korpus gelagerten Schublade entsteht Reibung zwischen
den starren Halteelementen und den Stützelementen also nur
im unmittelbaren Bereich der ganz ausgezogenen Stellung der
Schublade.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung von Ausfüh
rungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung näher
erläutert, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des korpusäußeren
Endbereichs einer in der erfindungsge
mäßen Weise ausgebildeten Unterflur-
Ausziehführung;
Fig. 2 eine Unteransicht der Ausziehführung
gesehen in Richtung des Pfeiles 2 in
Fig. 1;
Fig. 3 eine Ansicht der Ausziehführung gese
hen in Richtung des Pfeiles 3 in Fig. 1;
Fig. 4 eine Schnittansicht durch die Auszieh
führung in der durch die Pfeile 4-4 in
Fig. 1 definierten Schnittebene;
Fig. 5 eine Seitenansicht des korpusäußeren
Endes der Führungsschiene der in den
Fig. 1 bis 4 gezeigten Unterflur-
Ausziehführung;
Fig. 6 eine Ansicht der Führungsschiene gese
hen in Richtung des Pfeiles 6 in Fig. 5;
Fig. 7 eine Ansicht der Führungsschiene gese
hen in Richtung des Pfeiles 7 in Fig. 5;
Fig. 8 eine Unteransicht der Führungsschiene
gesehen in Richtung des Pfeiles 8 in
Fig. 5;
Fig. 9 eine Seitenansicht einer mit einer
Rolle als Halteelement versehenen Hal
terung für die in den Fig. 1 bis 4
gezeigte Unterflur-Ausziehführung;
Fig. 10 eine Ansicht der Rollen-Halterung ge
sehen in Richtung des Pfeiles 10 in
Fig. 9;
Fig. 11 eine Ansicht der Rollen-Halterung ge
sehen in Richtung des Pfeiles 11 in
Fig. 9;
Fig. 12 eine Ansicht der Rollen-Halterung ge
sehen in Richtung des Pfeiles 12 in
Fig. 9;
Fig. 13 eine Seitenansicht des korpusäußeren
Endes der Führungsschiene eines alter
nativen Ausführungsbeispiels der er
findungsgemäßen Unterflur-Ausziehfüh
rung; und
Fig. 14 eine Ansicht auf die korpusäußere
Stirnseite der Führungsschiene gesehen
in Richtung des Pfeiles 14 in Fig. 13.
In den Fig. 1 bis 4 ist jeweils der korpusäußere vordere
Endbereich einer in ihrer Gesamtheit mit 20 bezeichneten
Schubladen-Ausziehführung gezeigt, welche eine an einer nur
in Fig. 4 strichpunktiert angedeuteten Korpus-Seitenwand 22
anzubringende Führungsschiene 24 und eine längsverschieb
lich auf der Führungsschiene angeordnete, an einer - in
Fig. 4 ebenfalls strichpunktiert dargestellten - Schublade
26 befestigbare Laufschiene 28 aufweist. Die Führungs
schiene 24 ist im dargestellten Fall ein aus Metallblech
umgeformtes Profil mit U-Querschnitt, dessen einer U-Schen
kel einen mit Bohrungen 30 für Befestigungsschrauben verse
henen Befestigungsschenkel 32 bildet, welcher auf der
Innenseite der Seitenwand 22 aufschraubbar ist. Vom unteren
Rand des Befestigungsschenkels 32 ist ein Abstandsschenkel
34 oder Steg abgekantet, der in der bestimmungsgemäßen
Montagestellung der Führungsschiene 24 an der Korpus-Sei
tenwand 22 horizontal verläuft und rechtwinklig von der
Korpuswand vortritt. Am vom Befestigungsschenkel 32 abge
wandten Rand des Abstandsschenkels 34 ist ein nach oben in
die Laufschiene 28 umgekanteter Tragschenkel 36 angesetzt,
der im Bereich seines freien Endes so umgeformt ist, daß er
innerhalb der Laufschiene 28 Abrollbahnen für Wälzkörper in
Form von auf einer oberen Abrollbahn abrollenden zylindri
schen Rollen 38 und in zwei horizontal beabstandeten ausge
kehlten Laufbahnen abrollenden Reihen von Kugeln 40 (Fig.
4) aufweist. Die Rollen 38 und die Kugeln 40 sind in ihrer
gegenseitigen Zuordnung und Ausrichtung durch einen ge
eignet geformten, nicht gezeigten Käfig aus Kunststoff
gehalten.
Die Laufschiene 28 ihrerseits ist an der Unterseite für den
Durchtritt des mit den Abrollbahnen versehenen Tragschen
kels 36 der Führungsschiene 24 mit einem Durchlaßschlitz
versehenes Hohlprofil ausgebildet, welches im Querschnitt
so geformt ist, daß die Rollen 38 und die Kugeln 40 passend
umgriffen werden, so daß also die Innenflächen der Lauf
schiene 28 in dem an den Wälzkörpern anliegenden Bereich
ebenfalls als Abrollbahnen dienen. Im bisher beschriebenen
Umfang entspricht die erfindungsgemäße Ausziehführung 20
bekannten Wälzkörper-Ausziehführungen, wobei die Befesti
gung der Laufschiene 28 an der Schublade 26 in der an der
Unterseite des Schubladenbodens 42 und in Anlage an der
Innenfläche der den Schubladenboden 42 an der Unterseite
nach unten überragenden Schubladen-Seitenwand 44 ebenfalls
in an sich bekannter Weise erfolgen möge und deshalb hier
nicht näher beschrieben wird.
Zusätzlich zur Lagerung und Führung der Laufschiene 28 auf
der Führungsschiene 24 durch die Rollen 38 und Kugeln 40
ist bei der erfindungsgemäßen Ausziehführung 20 im korpus
äußeren Endbereich der Führungsschiene 24 eine Rollenhalte
rung 46 vorgesehen, die in den Fig. 9 bis 12 auch noch
gesondert dargestellt ist. Die Rollenhalterung 46 weist
einen im tragschenkelseitigen Randbereich des Abstandschen
kels 34 des korpusäußeren Endbereichs der Führungsschiene
32 befestigten plattenförmigen Montagekörper 48 auf, in dem
ein Ausschnitt 50 vorgesehen ist, in welchem eine Rolle 52
um eine rechtwinklig zur Ausziehrichtung der Laufschiene 28
verlaufende horizontale Achse 54 drehbar gelagert ist. Der
Durchmesser der Rolle 52 und die Lage der Drehachse 54 im
Montagekörper 48 sind so gewählt, daß die Umfangsfläche der
Rolle 52 über die führungsschienenzugewandten Anlagefläche
der Rollen-Halterung 46 nach oben vortritt. Im vortretenden
Bereich ist im Abstandsschenkel 34 und im Tragschenkel 36
der - in den Fig. 5 bis 8 gesondert dargestellten -
Führungsschiene 24 ein Ausschnitt 58 vorgesehen, durch
welchen die Rolle 52 hindurchtritt, wobei ihre Umfangsflä
che an den den Schlitz für den Durchtritt des Tragschenkels
36 begrenzenden Rändern der Laufschiene 28 anliegt. Das
Gewicht der Schublade und von in der Schublade enthaltenen
Gegenständen wird also von der Laufschiene nicht nur über
die Rollen 38 sondern zusätzlich auch über die Rolle 52 auf
die Führungsschiene übertragen, wodurch die Belastbarkeit
der Ausziehführung erhöht und die Tendenz zur Durchbiegung
der Laufschiene in ausgezogener Stellung der Schublade in
Abwärtsrichtung verringert wird. Von Vorteil ist dabei die
Tatsache, daß die Rolle 52 die Laufschiene beidseitig des
Durchtritts-Schlitzes für den Tragschenkel 36 unterstützt,
so daß die resultierende Abstützkraft also in der senkrech
ten Längsmittelebene der Laufschiene 28 zu denken ist.
Infolge der drehbaren Lagerung der - zweckmäßig aus Kunst
stoff hergestellten - Rolle 52 im Montagekörper treten
keine merklichen Reibungskräfte auf, welche einen schwer
gängigen Lauf der Laufschiene 28 auf der Führungsschiene 24
zur Folge hätten.
In den Fig. 13 und 14 ist noch ein abgewandeltes Ausfüh
rungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Ausziehführung 20
veranschaulicht, bei welcher die zusätzliche Abstützung der
Laufschiene 28 an der Führungsschiene 24 ebenfalls durch
eine Rolle 52 erfolgt, die am äußersten Endes des Trag
schenkels 36 oberhalb der am Tragschenkel gebildeten Ab
rollbahn für die Rollen 38 drehbar gelagert ist und sich
somit im Innern der Laufschiene an der nach unten weisenden
Innenseite des oberen horizontalen Profil-Wandungsab
schnitts der Laufschiene 28 abstützt. Die Lagerung der
Rolle 52 erfolgt hier zwischen zwei aus dem Material des
Tragschenkels herausgeformten Metallblech-Lappen 60, in
denen die Lagerachse 62 der Rolle 52 gehalten ist.
Es ist ersichtlich, daß im Rahmen des Erfindungsgedankens
Abwandlungen und Weiterbildungen der beschriebenen Ausfüh
rungsbeispiele verwirklichbar sind. Falls eine Abstützung
der Laufschiene an der Führungsschiene nur im ganz ausgezo
genen Zustand der Laufschiene erfolgen soll, kann es genü
gen, im korpusäußeren Endbereich der Führungsschiene am
Tragschenkel ein Halteelement oder - zweckmäßig - zwei
Halteelemente in Form von starr am Tragschenkel vorgese
henen Ansätzen oder Vorsprüngen vorzusehen, denen jeweils
ein in der ganz ausgezogenen Stellung zur Anlage kommenden
Abstützelement an der Laufschiene zugeordnet ist.