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DE19511900A1 - Vorrichtung zum Elektro-Tauchlackieren - Google Patents

Vorrichtung zum Elektro-Tauchlackieren

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DE19511900A1
DE19511900A1 DE1995111900 DE19511900A DE19511900A1 DE 19511900 A1 DE19511900 A1 DE 19511900A1 DE 1995111900 DE1995111900 DE 1995111900 DE 19511900 A DE19511900 A DE 19511900A DE 19511900 A1 DE19511900 A1 DE 19511900A1
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metal belt
transport
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electro
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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D13/00Electrophoretic coating characterised by the process
    • C25D13/12Electrophoretic coating characterised by the process characterised by the article coated

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Elektro-Tauchlackieren mit einem endlosen Metallriemenband, wobei dieses für den Transport beziehungsweise die Kontaktierung, der zu beschichtenden Teile im Bereich der Teilezuführung, Tauchlackierung, Permeatspülung, VE-Wasserspülung, Lacktrocknung und Nachbehandlung zuständig ist. Aus den deutschen Offenlegungsschriften 38 43 544; 42 05 672; 41 42 997; 43 18 780 sind Vorrichtungen bekannt, welche ein Elektro-Tauchlackieren von Kleinteilen, Schrauben, Muttern und Beschlägen auf einem als Elektrode geschalteten Bandförderer, beziehungsweise Trommelförderer, oder als Elektrode geschalteten Zuführtrichter, ermöglichen. Beim Lackiervorgang werden die Kontaktpunkte der zu beschichtenden Teile ein oder mehrmals geändert, indem die Teile auf oder in der Transportunterlage bewegt werden. Eine solche Änderung der Kontaktstellen beim Lackiervorgang ermöglicht einen flächendeckenden Zugang des Tauchlackes auf dem Substrat. Die Lageänderung der Teile auf der Transportunterlage lassen sich bei den bekannten Durchlauf-Tauchlackieranlagen durch Schikanen, Lageänderung der Teile gegeneinander, stoßartiges Erschüttern, oder durch Änderung der Kontaktpunkte erreichen.
Die Transportunterlagen sind aus rostfreiem Stahl, als Spiraldrahtgliedergurt mit rundem oder dreieckigem Profil, als Lamellengurt mit Erhebungen versehener Oberfläche, als mit Borstenbändern, oder als Schneckenförderer mit pilzförmigen Kontakten ausgebildet.
Stand der Technik ist ein Durchlauf-Tauchlackieren mit anschließendem Einbrennen des Lackes in einem Einbrennofen, wobei die beschichteten Teile sich auf einem den Einbrenntemperaturen stabilen Transportunterlage befinden.
Die Übergabe zwischen der Transportunterlage der elektrophoretischen Tauchlackierung und der darauffolgenden Transportunterlage für Spülstationen und dem Einbrennofen, erfordert eine sensible mechanische Lösung, welche mechanische Schädigungen verhindern soll, die bei den bekannten Anlagen über eine mit Wasser beaufschlagte Rutsche, durch kammartiges Ineinandergreifen von Lamellenbändern mit und ohne Übergabekämme, oder durch fallende Übergabe zwischen zwei Transportbändern im Lackbad, gelöst wurde.
Die Erfindung hat die verfahrenstechnische Aufgabe, ein vollständiges, umfassendes Elektro-Tauchlackieren mit unerheblichen technischen Aufwendungen zu ermöglichen, wobei die Vorteile eines Metallriemenbandes mit entsprechender Perforation in dessen Oberfläche für den gesamten Beschichtungs- und Trocknungsprozeß genutzt wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem ein Metallband in Blechstärken zwischen 0,05 und 1,02 mm mit einseitig aus dem Metallband rausragenden Blechtaschen, in geometrischen Formen, wie vorzugsweise Halbkreise, Dreiecke, halbe Ellipsen, Vierecke oder Vielecke, die zu beschichteten Teile direkt kontaktieren und schonend transportieren.
Die Dichte, Kontur und Größe der aus dem Metallband rausragenden Taschen wird weitestgehend von Form, Größe und Kontur der zu lackierenden Teile bestimmt. Die rausragenden Taschen sind Auflage- und Kontaktierungspunkte der zu beschichtenden Teile und zugleich werden die entstandenen Durchbrüche im Metallband für eine gleichmäßige Durchflutung des Tauchlackes während des Beschichtungsvorganges und für ein zügiges Abfließen des Lackes beim Auftauchen aus dem Lackbad genutzt. Die aus dem Metallband rausragenden Taschen besitzen unterschiedliche Höhen, so daß je nach Größe und Kontur der zu beschichtenden Teile, mindestens eine sichere Dreipunktauflage gewährleistet wird. Eine notwendige Änderung der Kontaktpunkte wird im ersten Wendepunkt im Lackbad erreicht. Diese Umlagerung ermöglicht die Beschichtung der Auflagepunkte, welche bis zu diesem Zeitpunkt Kontaktpunkte waren. Die Kontaktstellen, welche erfindungsgemäß einer Messerauflage gleichen und sich an Wendepunkten verändern, ermöglichen einen vollständigen flächendeckenden Zugang des Tauchlackes an das Substrat.
Die rausragenden Taschen des Metallbandes geben den zu beschichtenden Teilen einen sicheren Halt während des gesamten Lackierungs- und Trocknungsvorganges.
Die Beweglichkeit des perforierten Metallbandes ermöglicht einen flachen Einfahrwinkel, welcher einen entscheidenden Einfluß auf die Minimierung des benötigten Lackvolumens besitzt.
Der Ausfahrwinkel ist sehr gering ausgelegt, um die beschichteten Teile an dieser Stelle nicht zu beschädigen, da zu diesem Zeitpunkt der abgeschiedene Lack auf dem Substrat nur haftet jedoch noch nicht eingebrannt ist.
Das Metallriemenband wird verfahrensgemäß mit beschichtet, jedoch ist es denkbar durch spezielle Oberflächenmerkmale, wie zum Beispiel mit einer Kunststoffbeschichtung eine Haftung des Tauchlackes an der Oberfläche, die nicht der Teileauflage oder Kontaktierung dienen, zu verhindern. Es baut sich im Falle einer Kunststoffbeschichtung lediglich eine Schichtdicke im Bereich von Teileauflagepunkten, beziehungsweise den Kontaktierungspunkten auf, deren elektrischer Widerstand, bei wiederholenden Beschichtungsvorgängen so hoch wird, daß keine weitere Zunahme der Schichtdicke zu erwarten ist.
Da das Metallband keine Gelenke oder ähnliche Stellen aufweist, ist ein Einschleppen von ausgehärteten sich von der Metallbandoberfläche lösenden Lackresten in das Lackbad, bei umlaufenden Vorgang, nicht möglich.
Die Erfindung wird nachfolgend mittels der in den Zeichnungen dargestellten Anlagenteile näher erläutert:
(Hierzu 2 Seiten Zeichnungen)
Fig. 1 einen Systemverlauf des beschriebenen Metallriemenbandes in einer Elektro-Durchlauf-Tauchlackieranlage;
Fig. 2 als Einzelheit die Transportunterlage in Form eines perforierten Metallriemenbandes;
Fig. 1 zeigt ein Metallriemenband mit halbrunder Perforation (1) in einem endlosen Zustand, welches als Transportunterlage für den Beschichtungs- und Trocknungsprozeß genutzt wird. Die zu beschichtenden Teile werden nach entsprechender Vorbehandlung in einlagiger Schicht in Sektion (2) aufgebracht und danach flachwinklig in das Elektrotauchbecken eingeführt (3). Im Wendepunkt zwischen Sektion (3) und (4) erfolgt, hervorgerufen durch den geänderten Transportvektor und durch die Perforation des Metallriemenbandes eine Zwangsverlagerung der beaufschlagten Teile, wobei einlaufseitig die Kontaktierungspunkte und Auflagepunkte geändert werden, so daß die bisher unbeschichteten Kontaktierungspunkte und Auflagepunkte im weiteren Verlauf der Sektion (4) dem Tauchlack zugänglich gemacht und somit beschichtet werden können. In Sektion (4) können gleichermaßen weitere Kulissen installiert werden, welche eine nochmalige Änderung der Kontaktpunkte hervorrufen können. Die Perforation des Metallriemenbandes und die Ausgangseigenschaften eines Metallbandes ermöglichen, gezeigt in Sektion (5), einen sehr flachen in den Wendepunkten auf großzügigen Radien geführten Transportverlauf der zu beschichtenden Teile. In Sektion (6) erfolgt eine Permeatspülung, welche lose, nicht auf dem Substrat und Metallriemenband haftenden Lackteilchen, entfernt. In Sektion (7) erfolgt eine Oberflächenneutralisierung infolge einer vollentsalzten Wasserspülung. Anschließend, gezeigt in Sektion (8), werden die beschichteten Teile, dessen Lackschicht zu diesem Zeitpunkt wasserunlöslich und hochviskos ist, eingebrannt. Während dieser Einbrennphase ist es denkbar, verursacht durch weitere Kulissen eine Zwangsumlagerung der einzubrennende Teile zu installieren, welche eine umfassende Polymerisation der Beschichtung begünstigt.
Im weiteren Verlauf erfolgt eine Abkühlungsphase gezeigt in Sektion (9), gefolgt von einen Abwurfbereich (10) der beschichteten Teile dessen Oberfläche ausgehärtet das Metallriemenband verlassen.
Da verfahrensgemäß die Möglichkeit besteht, haftende Lackteilchen auf der Oberfläche des Metallriemenbandes, die den bisherigen Prozeß mit durchlaufen haben, weiterzuschleppen, wird das Metallriemenband in Sektion (11) einen Reinigungsprozeß in Form eines Permeatbades unterzogen und anschließend in einem vollentsalzten Wasserbad neutralisiert. Die Umlenkpunkte (13) sind durchgehend schwimmend gelagert, um erhöhte Spannung im Metallriemenband zu vermeiden. Eine saubere Kontaktierungsauflage wird in Sektion (14) durch Abbürsten, beziehungsweise Abschleifen der obersten Auflagepunkte der aus den Metallband rausragenden Konturen, ermöglicht.
Fig. 2 zeigt in Einzelheit dargestellt ein Metallriemenband (1) mit aus der Bandoberfläche rausragender Kontur, sichtbar in Form einer Perforation von Taschen (1D). Die Größe und Kontur der aus den Metallband rausragenden Taschen, wird bestimmt von der Größe und Kontur der zu beschichtenden Teile. Mögliche und verfahrenstechnisch notwendige Umlenkpunkte des Metallriemenbandes, gezeigt in Position (1A) und (1B), zeigen eine Veränderung der Auflage- und Kontaktierungspunkte (1C; 1G) in den Umkehrpunkten des Metallriemenbandes. Der Transportantrieb des Systems verlangt sichere Angriffspunkte, welche durch kreisförmige Durchbrüche (1E) gewährleistet wird. Die Biegelinie (1F) der halbkreisförmig aus dem Metallriemenband rausragenden Perforation verläuft 90° versetzt zur Transportrichtung (1H), vorteilhaft dadurch gekennzeichnet, die Ausgangsbiegewechselfestigkeit des Metallriemenbandes weitestgehend beizubehalten. Die aus dem Metallriemenband rausragende halbkreisförmige Perforation (1D) verursacht einen gewollten Durchbruch (1J) im Metallband, vorteilhaft dadurch gekennzeichnet, die Durchflutung des Tauchlackes und damit verbunden einen gleichmäßigen Umgriff des Tauchlackes an das zu beschichtende Substrat zu garantieren.

Claims (9)

1. Vorrichtung zum Elektrotauchlackieren von Kleinteilen und Schüttgütern mit elektrisch leitender Oberfläche mittels einem endlosen oder endlos verbundenen Metallriemenband (1), mit oder ohne Perforation, als Transport- und Kontaktierungsunterlage dienend.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallriemenband mit rausragender Kontur, vorzugsweise mit rausragenden Taschen versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallriemenband elektrisch leitend ist und vorzugsweise aus nichtrostenden Material mit erhöhter Biegewechselfestigkeit besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die rausragenden Taschen vorzugsweise messerartige Erhebungen aufweisen, vorteilhaft dadurch gekennzeichnet, daß die zu beschichteten Teile, in jeder Lage, punktförmigen Kontakt zum Metallriemenband erhalten.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die rausragende Kontur, Durchbrüche im Metallriemenband hinterlassen.
6. Verfahren dadurch gekennzeichnet, daß das Metallriemenband mit oder ohne einer dem Transportantrieb dienenden Perforation ausgelegt ist und durch diese angetrieben wird.
7. Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß der Biegeradius der rausragenden Taschen rechtwinklig zur Transportrichtung verläuft, vorteilhaft dadurch gekennzeichnet die ursprüngliche Biegewechselfestigkeit des Metallriemenbandes weitestgehend beizubehalten.
8. Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß die Textur des Metallriemenbandes in Transportrichtung verläuft, vorteilhaft dadurch gekennzeichnet eine erhöhte Biegewechselfestigkeit zu erreichen.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche Metallriemenbandes die nicht der Teileauflage und nicht der Kontaktierung dient, eine dem Verfahrensprozeß geeignete Kunststoffbeschichtung erhalten kann.
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