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DE19511684A1 - Verfahren zur Herstellung eines Gewindes an einem Rohr - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Gewindes an einem Rohr

Info

Publication number
DE19511684A1
DE19511684A1 DE1995111684 DE19511684A DE19511684A1 DE 19511684 A1 DE19511684 A1 DE 19511684A1 DE 1995111684 DE1995111684 DE 1995111684 DE 19511684 A DE19511684 A DE 19511684A DE 19511684 A1 DE19511684 A1 DE 19511684A1
Authority
DE
Germany
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thread
pipe
core
grooves
tube
Prior art date
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Ceased
Application number
DE1995111684
Other languages
English (en)
Inventor
Artur Dipl Ing Schwoerer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Peri GmbH
Original Assignee
Peri GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Peri GmbH filed Critical Peri GmbH
Priority to DE1995111684 priority Critical patent/DE19511684A1/de
Publication of DE19511684A1 publication Critical patent/DE19511684A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K25/00Uniting components to form integral members, e.g. turbine wheels and shafts, caulks with inserts, with or without shaping of the components
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/56Making machine elements screw-threaded elements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G25/00Shores or struts; Chocks
    • E04G25/04Shores or struts; Chocks telescopic
    • E04G25/06Shores or struts; Chocks telescopic with parts held together by positive means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Coating With Molten Metal (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Gewindes an einem Rohr, insbesondere am Ende einer im Bauwesen verwendeten Richtstütze.
Im Bauwesen verwendete Richtstützen weisen ein Außenrohr auf, das an seinen beiden Enden ein Innengewinde trägt, und zwar am einen Ende ein rechtsgängiges Gewinde und am anderen Ende ein linksgängiges Gewinde. Diese Gewinde sind auf je­ weils einem Gewindestab schraubbar geführt. Am einen Stüt­ zenende ist der Gewindestab an einer festen Unterlage dreh­ fest befestigt, wogegen der Gewindestab am anderen Ende der Richtstütze an einer Last angreift, beispielsweise auch an einem Schalelement, wobei die Richtstütze entweder senkrecht oder aber auch in Schräglage angewendet wird. Am Außenrohr der Richtstütze befinden sich Handhaben, mit denen das Au­ ßenrohr um seine Achse und um die Gewindestäbe gedreht wird. Je nach der Drehrichtung des Außenrohres wird die Gesamtlän­ ge der Stütze verlängert oder auch verringert, da die wirk­ same Länge der Gewindestäbe je nach der Drehrichtung verlän­ gert oder verkürzt wird.
Die vorerwähnten Richtstützen wurden dadurch an ihren Enden mit einem Gewinde versehen, daß auf die Rohrenden Gewinde­ muttern aufgeschweißt wurden. Es ist auch bekannt, ein Roh­ rende durch mehrfaches Aufschieben von Werkzeugen zu verjün­ gen und dann dieses Rohrende mit einem Gewinde zu versehen, wobei dieses Rohrende und auch Gewinde nach wie vor einen kreisförmigen Querschnitt aufweist. Ein Nachteil dieser be­ kannten Verfahren zur Herstellung eines Gewindes an einem Rohrende liegt darin, daß eine Oberflächenvergütung, z. B. ein Verzinken im Bereich des Gewindes erst nach der Herstel­ lung des Gewindes durchgeführt werden kann, weil die Ober­ flächenvergütung, beispielsweise das Zink, bei der Herstel­ lung des Gewindes wieder entfernt wird. Durch diese Verfah­ ren hergestellte Gewinde mußten daher nach der Herstellung des Gewindes wieder vergütet, beispielsweise verzinkt wer­ den, wonach in vielen Fällen das Gewinde anschließend wieder gereinigt werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Herstellung eines Gewindes von derartigen Rohrabschnitten zu vereinfa­ chen, insbesondere soll das Gewinde auch für Richtstützen geeignet sein.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß in den Gewindeabschnitt, beispielsweise in das Rohrende, von außen Nuten in die Rohrwand eingeprägt werden und daß dabei der Nutengrund auf einen ein Außengewinde aufweisenden, im Rohr innen befindlichen Kern aufgedrückt wird.
Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt insbeson­ dere darin, daß die Oberflächen, also auch die Innenfläche des Rohres vor der Herstellung des Gewindes ohne ernsthafte Beschädigung durch die nachfolgende Behandlung vergütet, insbesondere beschichtet werden kann. Durch das Einprägen der Nuten und das Aufprägen von Gewindeabschnitten auf die Innenseite des Nutengrundes bleibt nahezu die volle Wand­ stärke erhalten und der Rohrabschnitt wird durch das Einprä­ gen der Nuten verfestigt. Dagegen treten beispielsweise beim Aufschweißen von Gewindemuttern alle Probleme von Schweiß­ verbindungen auf, insbesondere kann es erforderlich werden, daß die zur Wandstärke des Rohres relativ dicken Muttern vorgewärmt werden müssen.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens be­ steht darin, daß die einzelnen auf der Innenseite des Nuten­ grundes eingeprägten Gewindeabschnitte durch einen Abschnitt voneinander getrennt sind, der kein Gewinde trägt und dessen Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Gewindes. Durch diesen Abschnitt kann beispielsweise Feuchtigkeit oder Schmutz oder dergleichen, der sich im Innenraum des Rohres oder in den Gewindegängen angesammelt hat, nach außen ab­ fließen, so daß sich diese Gewinde selbst reinigen.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann dadurch weiter ausgebil­ det werden, daß eine Oberflächenvergütung vor dem Einprägen der Nuten und Aufprägen der Gewindeabschnitte erfolgt, da die Oberfläche des Rohres durch das Aufprägen des Gewindes nicht verletzt wird. Höchstens fließt das Material durch das Anformen der Gewindeabschnitte etwas, was aber in einem so geringen Maße erfolgt, daß eine Oberflächenvergütung dies ohne weiteres mitmacht. Beispielsweise folgt eine aufge­ brachte Schicht aus Zink oder aber auch aus Zinn oder Kupfer oder sogar aus einem Kunststoff der Verformung ohne von ei­ ner Metalloberfläche abzuspringen.
Wie bereits erwähnt, ist die Erfindung nicht auf die Her­ stellung eines Gewindes am Rohrende beschränkt, sondern es können auch Abschnitte mit einem Innengewinde versehen wer­ den, die nicht am Rohrende liegen. Außer an Stützen können auch in anderen Anwendungsfällen Gewindeabschnitte in Rohren oder aber an Rohrenden mit dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt werden.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren können nicht nur Innen­ gewinde hergestellt werden, sondern bei Bedarf auch Außenge­ winde. Dann müssen allerdings die Prägewerkzeuge, die die Nuten einprägen, im Rohrinneren angebracht werden und die Form, die in diesem Falle ein Außengewinde trägt und an die der Nutgrund der Nuten beim Prägen angedrückt wird, muß au­ ßen an dem Rohr angeordnet werden. Ein solches Verfahren kann bei Rohren mit einem großen Durchmesser, der die Präge­ werkzeuge aufnehmen kann, durchaus mit Vorteil angewendet werden.
In der Zeichnung ist ein durch das erfindungsgemäße Verfah­ ren bearbeitetes Rohrende dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 das Rohrende in einem Schaubild;
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Gewindeabschnitt und
Fig. 3 einen Längsschnitt durch das Rohrende gemäß der Li­ nie III-III in Fig. 2.
Zur Herstellung des in der Zeichnung dargestellten Gewinde­ abschnittes wird ein mit einem Außengewinde versehener Kern 1 aus einem geeigneten harten Werkstoff in das Rohrende ein­ geschoben. Der Außendurchmesser des Kernes ist dabei kleiner als der Innendurchmesser des Rohres. Das Maß, um das der Außendurchmesser des Kernes kleiner ist und damit das Maß der Tiefe von Nuten 2 die durch ein Prägewerkzeug in die Rohrwand eingeprägt werden, hängt vom Werkstoff des Rohres und von dem angewandten Prägeverfahren ab.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel werden in die Rohrwand beispielsweise vier über den Umfang gleichmäßig verteilte Nuten 2 eingeprägt, wobei die Innen­ flächen des Nutgrundes 6 auf den Kern 1 auf gedrückt und dort zu einem Gewindeabschnitt verformt werden. Es können jedoch auch mehr oder weniger Nuten 2 in den Umfang des Roh­ res eingeprägt werden. Zwischen den Gewindeabschnitten 3 be­ findet sich ein freier Raum 4, dessen Innendurchmesser grö­ ßer als der Gewindedurchmesser ist. Der Kern 1 kann einen kreisrunden Querschnitt aufweisen, er kann aber auch einen Querschnitt aufweisen, der der in Fig. 2 dargestellten Quer­ schnittsform des Rohrabschnittes mit Gewinde entspricht.
Der Innendurchmesser des Rohres kann auch etwa gleich groß, aber nicht größer als der Durchmesser der Gewindekämme 5 des Kernes ein.
Der in der Zeichnung dargestellte Rohrabschnitt ist zusammen mit dem ganzen Rohr vor dem Einprägen der Nuten 2 an seiner Außen- und auch Innenfläche feuerverzinkt worden. Diese Feu­ erverzinkung wird durch das Einprägen der Gewindeabschnit­ te 3 nicht beschädigt.

Claims (3)

1. Verfahren zur Herstellung eines Gewindeabschnittes an einem Rohr, insbesondere am Ende einer im Bauwesen ver­ wendeten Richtstütze, dadurch gekennzeichnet, daß Längs­ nuten (3) von außen in die Rohrwand eingeprägt werden, und daß dabei der Nutengrund auf einen ein Außengewinde aufweisenden Kern im Inneren des Rohres aufgedrückt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand des Rohres vor dem Einprägen der Nuten oberflächenbehandelt, z. B. verzinkt, wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß der Innendurchmesser des Rohres größer als der Durchmesser der Gewindekämme ist.
DE1995111684 1995-03-30 1995-03-30 Verfahren zur Herstellung eines Gewindes an einem Rohr Ceased DE19511684A1 (de)

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