DE19511534C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Erfassung von 3D-Fehlstellen bei der automatischen Inspektion von Oberflächen mit Hilfe farbtüchtiger Bildauswertungssysteme - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Erfassung von 3D-Fehlstellen bei der automatischen Inspektion von Oberflächen mit Hilfe farbtüchtiger BildauswertungssystemeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erfassung von 3D-Fehlstellen gemäß
Anspruch 1 und Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens
gemäß den Ansprüchen 5 und 6.
Automatische, prozeßfolgende Inspektion von Oberflächen auf Fehlstellen
unterschiedlicher Art und Ausprägung. Ins besondere: automatische Inspektion von
laufenden Bahnen oder geförderten Stückgütern, wo 3D-Fehlstellen wie Dellen,
Stufen, Materialausbrüche, Welligkeiten oder Erhöhungen erkannt werden sollen und
simultan dazu auch ebene Fehlstellen, die durch farbliche Merkmale, Texturmerkmale
und/oder geometrische Merkmale gekennzeichnet sind.
Für die automatische, prozeßfolgende Inspektion von Oberflächen sind eine Vielzahl
von Bildauswertungssystemen im Einsatz, z. B. für die automatische Inspektion von
Papierbahnen, Folien, Geweben, Stahlband oder Holz. Die meisten Systeme arbeiten
mit CCD-Zeilenkameras (Grauton oder Farbe) als bildgebendem Sensor, seltener
werden auch Laser-Abtaster eingesetzt. Diese Systeme erfassen ein Bild, das z. B. die
Reflexionseigenschaften der zu prüfenden Oberfläche wiedergibt, aber keine direkte
Information über deren 3D-Gestalt enthält. Im allgemeinen müssen aber gerade
Fehlstellen erkannt werden, die durch 3D-Merkmale gekennzeichnet sind, z. B. Dellen,
Kratzer, Materialausbrüche oder rauhe Stellen. Bei marktüblichen Systemen wird
versucht, die 3D-Fehlstellen im Bild durch eine der Aufgabe angepaßte Art der
Beleuchtung so gut sichtbar zu machen, daß sie automatisch detektiert werden
können. Im allgemeinen kommen aber auf Oberflächen nicht nur 3D-Fehler vor,
sondern auch ebene Fehlstellen wie Flecken oder Verfärbungen. Zur Unterscheidung
zwischen ebenen Fehlern und 3D-Fehlern enthält das so gewonnene Bild keine
Information. Deshalb sind Unterscheidungen in jedem Fall nur mit Hilfe von Vorwissen
über die Position oder das Erscheinungsbild unterschiedlicher Arten von Fehlstellen
möglich. Dies Vorgehen versagt, wenn das Vorwissen des Menschen sich nicht
technisch nutzen läßt oder wenn ebene Fehlstellen im aufgenommenen Bild genauso
aussehen können wie 3D-Fehlstellen. In solchen Fällen benötigt man Information im
Bild, die direkt mit den 3D-Eigenschaften der Oberfläche im Zusammenhang steht.
Für die Erfassung von 3D-Information gibt es eine Vielzahl von Verfahren. Sie lassen
sich in zwei Klassen einteilen: Verfahren, die aufgrund ihres Meßprinzips
Tiefeninformation erfassen (z. B. Lichtschnittverfahren oder Laser-Laufzeitmessung)
und Verfahren, die in irgendeiner Weise die Tatsache ausnutzen, daß die
Remissionseigenschaften eines Oberflächenelements von dessen Orientierung und
Glattheit abhängen. Diese Verfahren werden als Streulichtverfahren bezeichnet. Dazu
gehört auch eine im Zusammenhang mit Laser-Abtastern eingesetze Meßmethode:
man tastet dabei die Oberfläche mit einem Laserstrahl ab und beobachtet das
remittierte Licht gleichzeitig aus verschiedenen Richtungen. Durch Vergleich der in
den verschiedenen Kanälen gemessenen Signale läßt sich dann z. B. erschließen, ob
das beobachtete Flächenelement eben ist oder geneigt, ob es also z. B. zu einem
ungestörten Gebiet einer ebenen, glatten Oberfläche gehört oder zur Flanke einer 3D-Fehlstelle.
Nachteile der heute bekannten Verfahren zur Erfassung von 3D-Information bei der
automatischen prozeßfolgenden Inspektion von Oberflächen sind:
- - Verfahren zur direkten Messung von Tiefeninformation sind in der Oberflächenprüfung nur in Ausnahmefällen einsetzbar: sie sind zu langsam und/oder haben eine zu geringe Ortsauflösung und/oder Höhenauflösung.
- - Laser-Abtaster mit mehreren Empfangskanälen sind für die meisten Einsatzfälle zu teuer.
Für die Prüfung von Stückgütern gibt es Varianten des Streulichtverfahrens, bei
denen man vom Prüfling mehrere Bilder aufnimmt und dabei das Objekt bei jeder
Bildaufnahme aus einer anderen Richtung beleuchtet. Aus der gewonnenen
Bildserie läßt sich für jedes Flächenelement des Prüflings eine Aussage über
Remissionsverhalten und räumliche Orientierung gewinnen. Voraussetzung für den
Einsatz dieser Methode ist, daß der Prüfling ruht. Diese Voraussetzung ist bei
Fließprozessen wie der Inspektion laufender Bahnen nicht gegeben.
Heute üblich sind Verfahren zur automatischen Inspektion von Oberflächen oder der
Sortierung von Schüttgütern, bei denen die Farbinformation eine entscheidende Rolle
spielt. So ist z. B. aus der nicht vorveröffentlichten EP 0 661 108 A2 ein Verfahren
zum optischen Sortieren von Schüttgut bekannt, bei dem Farbeigenschaften und
Formeigenschaften als Sortierkriterien verwendet werden. Die Bildaufnahme erfolgt
dabei mit Hilfe von farbtüchtigen Kameras, vorzugsweise Zeilenkameras, und einer
Beleuchtung mit weißem Licht. In der ersten Stufe des Verfahrens wird jedem Bildpunkt
des aufgenommenen Bildes eine Farbklasse zugeordnet. Das erfolgt mit Hilfe eines
Farbklassifikators, der als Funktionstabelle realisiert ist. Eingangsgröße der
Funktionstabelle ist die Farbinformation z. B. in Form von RGB-Werten, Ausgangsgröße
sind Farbklassen. In der nächsten Stufe werden Bildpunkte gleicher Farbklasse
zusammengefaßt und die entstehenden Fleckenbilder werden einer Formanalyse
unterworfen. Mit solchen Verfahren werden Farbeigenschaften und Formeigenschaften
des Prüflings erfaßt, eine Bewertung von 3D-Eigenschaften ist aber infolge der
verwendeten Meßtechnik nicht möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei der automatischen Inspektion von Oberflächen
Information über deren 3D-Eigenschaften zu gewinnen und daneben auch noch
Information über den Grauwertverlauf und die Farbe der Oberfläche. 3D-Fehler wie
Materialausbrüche, Dellen, Stufen, Erhöhungen oder abstehende Teile sollen eindeutig
als 3D-Fehler erkennbar sein und sich von ebenen Fehlstellen unterscheiden lassen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch das Verfahren nach Anspruch 1 und die
Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 5 und Anspruch 6 gelöst; vorteilhafte
Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Hiernach wird zur Realisierung des Meßverfahrens ein farbtüchtiges
Bildauswertungssystem eingesetzt z. B. mit einer farbtüchtigen Diodenzeilenkamera
als bildgebendem Sensor. Als kennzeichnende Ergänzung des Bildauswertesystems
benötigt man lediglich eine spezielle Art der Beleuchtung, deren Einsatz gegenüber
den üblichen Beleuchtungsverfahren entweder gar keinen oder nur einen relativ
geringen Mehraufwand bedeutet. Die Signalauswertung und Erkennung von 3D-Fehl
stellen erfolgt dabei z. B. durch den im farbtüchtigen Bildauswertesystem ohnehin
vorhandenen Farbklassifikator. Im Gegensatz etwa zum Lichtschnittverfahren wird
dabei die Information über 3D-Fehlstellen mit der vollen Ortsauflösung der
Bildaufnahme gewonnen. Eine direkte Vermessung des Oberflächenreliefs ist
allerdings nur in Ausnahmefällen möglich.
Man beobachtet die zu prüfende Oberfläche mit einer Farbkamera, z. B. mit einer
Farbzeilenkamera. Mit Hilfe einer Farbkamera gewinnt man von jedem Punkt der zu
prüfenden Oberfläche paßgenau 3 Meßwerte, und zwar i.a. die Farbauszüge "rot",
"grün" und "blau". Bei Beleuchtung der Oberfläche mit weißem Licht ist das Ergebnis
ein Bild, auf dem die Oberfläche in natürlichen Farben wiedergegeben wird.
Um 3D-Fehlstellen auf der Oberfläche erkennen zu können, beleuchtet man nun
erfindungsgemäß den Prüfling mit mindestens zwei Lichtquellen, die mit
unterschiedlicher Farbe aus unterschiedlichen Richtungen auf die Oberfläche
einstrahlen (siehe Fig. 1, 2 und 3). Bei dieser Art von Beleuchtung bewirken 3D-Fehlstellen
auf der Oberfläche eine Verschiebung der Balance zwischen den
Farbkanälen bei der Bildaufnahme. Dafür sind zwei unterschiedliche Effekte
verantwortlich: Schattenwurf und die Abhängigkeit der Remissionskeule von der
Neigung der Oberfläche.
In Fig. 1 sind die Verhältnisse für eine geneigte Oberfläche gezeichnet, und zwar für
ein Flächenelement am rechten Rand einer Delle. Die Oberfläche wird von zwei
Lampen, L1 und L2, aus unterschiedlichen Richtungen beleuchtet, wobei z. B. die
Lampe L1 rot und die Lampe L2 blau sein möge. Das von der Lampe L1 kommende
Licht wird vom betrachteten Element der Oberfläche entsprechend der
Remissionskeule R1 zurückgeworfen, das von der Lampe L2 kommende Licht gemäß
R2. Während bei ebener Oberfläche R1 und R2 annähernd symmetrisch zueinander
wären, hat hier R1 wegen der annähernd erfüllten Reflexionsbedingung starke
Komponenten in Richtung auf die Kamera, R2 nur schwache. Für den auf die Farbe
von L1 abgestimmten (roten) Kanal der Kamera erscheint dies Flächenelement also
besonders hell und für den auf L2 abgestimmten (blauen) Kanal besonders dunkel.
Das betrachtete Flächenelement wird also im Beispiel deutlich rot erscheinen.
Fig. 2 zeigt einen entsprechenden Effekt, der aber durch Schattenwurf zustande
kommt: Bei einer Stufe ist die Balance zwischen den Beobachtungskanälen im
Halbschatten HS1 und HS2 an den Rändern der Stufe stark verschoben, im Bild
erscheinen dort deutliche Farbsäume. Entsprechendes gilt für eine Rille.
3D-Fehler sind im aufgenommenen Bild also als Farbveränderungen erkennbar. Es
leuchtet sofort ein, daß man die geschilderte Methode zur Prüfung einfarbiger
Oberflächen gut nutzen kann, daß sie aber bei der Prüfung von Oberflächen mit
beliebigem Farbenreichtum versagen muß. In der Oberflächenprüfung ist der
Farbenreichtum der zu prüfenden Oberfläche aber i.a. eingeschränkt, z. B. bei
Metallen, Kunststoffen, lackierten Oberflächen oder von Holz. Holzoberflächen etwa
sind "eingeschränkt farbig": sie spielen in verschiedenen Brauntönen und es gibt
natürliche Farbfehler wie Bläue oder Rotstreif; Grüntöne aber kommen z. B. nicht vor.
Bei solchen "eingeschränkt farbigen" Oberflächen ist die Methode durchaus
einsetzbar. Mit einem entsprechend trainierten Fabklassifikator läßt sich für jeden
Bildpunkt entscheiden, ob er zur einwandfreien Oberfläche, zu einem ebenen Fehler
oder zu einem 3D-Fehler gehört.
Fig. 1 und Fig. 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel für eine Oberflächenprüfung mit Hilfe
einer farbtüchtigen Zeilenkamera und zwei Lampen, die hier als Leuchtstoffröhren L1
und L2 mit unterschiedlicher Farbe (z. B. "Blau" und "Rot") gezeichnet sind. Die
Transportrichtung geht nach links, die Zeile und die Leuchtstoffröhren sind quer zur
Transportrichtung orientiert.
Aufgrund der geometrischen Anordnung von Lampen und Kamera sind mit diesem
Meßaufbau quer zur Transportrichtung orientierte Fehlstellen gut zu erkennen, längs
zur Transportrichtung orientierte Stufen oder Risse werden nicht erkannt.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist die Richtung der Beleuchtung gedreht: sie
erfolgt jetzt mit einer starken Richtungskomponente quer zur Transportrichtung.
Damit werden Fehlstellen besonders gut dargestellt, die in Transportrichtung
orientiert sind.
Realisiert ist die Beleuchtung im Beispiel durch eine Lichtleiteroptik 1 mit einer
zentralen Lichtquelle 2. Das Licht wird über die Koppeloptik 3 in die Lichtleiter
eingekoppelt. Die Koppeloptik enthält Filter, mit deren Hilfe Farbton und Intensität der
beiden Arme der Lichtleiteroptik 1 getrennt voneinander bestimmt werden kann. Das
Licht tritt aus den beiden Armen der Lichtleiteroptik schräg aus und zwar jeweils mit
einer starken Komponente quer zur Transportrichtung der Bahn. Durch die Anordnung
mit einer zentralen Lichtquelle wird vermieden, daß Intensitätschwankungen der
Lichtquelle zu Störungen der Balance zwischen den Farbkanälen führen.
Fig. 4 zeigt eine Verallgemeinerung der Anordnungen nach Fig. 1, Fig. 2 und Fig. 3: hier
erfolgt die Beleuchtung simultan aus drei Richtungen. Damit wird die für die vorigen
Anordnungen gegebene starke Abhängigkeit der Erkennungssicherheit von der
Orientierung der Fehlstellen deutlich vermindert. Für die Realisierung einer solchen
Beleuchtung kann man analog zu Fig. 3 eine geeignete Lichtleiteroptik einsetzen.
Für die Auswertung der aufgenommenen Bildinformation kann man einen
Farbklassifikator nach Fig. 5 einsetzen: nach einer Trainingsphase entscheidet der
Farbklassifikator für jeden Bildpunkt kontextfrei aufgrund des RGB-Farbwertes auf
"i.O." (einwandfrei Oberfläche), "EF" (ebener Fehler) oder "3D" (3D-Fehler). Als 3D-Fehler
wird in diesem Fall jede signifikante Abweichung von der ebenen Oberfläche
gekennzeichnet; auf eine Schätzung des Oberflächenreliefs wird verzichtet.
Fig. 6 zeigt die Struktur eines weitergehenden Auswerteverfahrens. Hier wird die im
aufgenommenen Bild unter gewissen Voraussetzungen enthaltene Information über
die Neigung der Oberflächenelemente genutzt, um eine Schätzung über den Verlauf
des Oberflächenreliefs zu gewinnen. Aus der Abfolge der Halbschatten HS1 und HS2
in Fig. 2 ist z. B. eindeutig zu erkennen, daß es sich bei dem vorliegenden 3D-Fehler
um eine Erhöhung handeln muß - bei einer Vertiefung wäre die Abfolge der
Halbschatten umgekehrt. Aus der Breite der Halbschatten HS1 und HS2 im Bild läßt
sich darüberhinaus auf die Höhe der vorliegenden Stufe schließen. Prinzipiell läßt sich
bei Kenntnis der Remissionseigenschaften der Oberfläche aus dem Verhältnis der
gemessenen Intensitäten in den einzelnen Kanälen auf die Neigung der
Oberflächenelemente schließen und bei Kenntnis der Neigung läßt sich durch
Integration über die Neigungen das Relief der Oberfläche gewinnen.
Das angegebene Meßverfahren kann in der Praxis wegen der schwankenden
Remissionseigenschaften der zu prüfenden Oberfläche nur Schätzwerte für die
Neigung von Oberflächenelementen liefern. Das in Fig. 6 gezeigte Verfahren zu
Bestimmung des Oberflächenreliefs muß deshalb neben dem Vorwissen über das
Remissionsverhalten der Oberfläche auch Kontextinformation nutzen, z. B. im Rahmen
eines Relaxationsverfahrens.
Claims (6)
1. Verfahren zur Erfassung von 3D-Fehlstellen bei der automatischen Inspektion
von Oberflächen mit Hilfe eines farbtüchtigen Bildauswertesystems,
wobei die zu prüfende Oberfläche eines bewegten Prüflings gleichzeitig aus mindestens
zwei verschiedenen Richtungen mit Licht unterschiedlicher Farbe bestrahlt
wird, die Flanken von 3D-Fehlstellen auf der Oberfläche deshalb in veränderter
Färbung erscheinen und aufgrund der veränderten Färbung durch Auswertung
von mindestens zwei Farbauszügen des Farbbildes als 3D-Fehlstellen erfaßt und von
ebenen Fehlstellen unterschieden werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterscheidung zwischen einwandfreier Oberfläche (i.O.), ebenen Fehl
stellen (EF) und 3D-Fehlstellen (3D) von einem Farbklassifikator vorgenommen
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch Auswertung von Art, Intensität und geometrischer Anordnung der für
3D-Fehler kennzeichnenden Verfärbungen von Bildbereichen auf die Art von 3D-Fehlern
und auf deren Ausprägung zurückgeschlossen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zu prüfende Oberfläche aus 3 Richtungen beleuchtet wird, und zwar
so, daß die Flanken beliebig orientierter Fehlstellen in jedem Fall durch Verfär
bungen kenntlich werden.
5. Vorrichtung zur Erfassung von 3D-Fehlstellen bei der automatischen Inspektion
von Oberflächen mit Hilfe eines farbtüchtigen Bildauswertesystems,
mit zwei verschiedenfarbigen Lichtquellen (L1, L2), die quer zur Transportrichtung
der zu prüfenden Oberfläche so angeordnet sind, daß die von dem farbtüchtigen Bildauswertesystem
beobachtete Meßlinie auf dem Prüfling von den beiden Lichtquellen (L1, L2) schräg aus
unterschiedlichen Richtungen bestrahlt wird, und zwar in Transportrichtung und
entgegen der Transportrichtung.
6. Vorrichtung zur Erfassung von 3D-Fehlstellen bei der automatischen
Inspektion von Oberflächen
mit Hilfe eines farbtüchtigen
Bildauswertesystems,
wobei nur eine Lampe (2) vorgesehen ist, deren Licht über eine applikationsspezifisch
mit Farbfiltern ausgestattete Koppeloptik (3) in zwei Lichtleitermodule (1)
eingespeist wird und nach Austritt aus den Lichtleitermodulen die von dem farbtüchtigen
Bildauswertesystem beobachtete Meßlinie schräg beleuchtet, und zwar mit einer starken
Richtungskomponente quer zur Transportrichtung der zu prüfenden Oberfläche.
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ID=26013864
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