DE19510399A1 - Nähmaschine mit Antriebsriemenabziehmechanismus - Google Patents
Nähmaschine mit AntriebsriemenabziehmechanismusInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Nähmaschine mit Antriebsrie
menabziehmechanismus nach dem Oberbegriff des Patentan
spruchs 1.
Insbesondere hat es die Erfindung mit Nähmaschinen und ei
nem verbesserten Werkstück-Vorschubmechanismus zu tun, wo
bei der Vorschubmechanismus sowohl den Ober- als auch den
Unterseiten des Werkstücks eine Vorschubwirkung vermit
telt, und zwar in zeitlicher Abstimmung mit dem Stichbilde
mechanismus.
Bei Nähoperationen an Stoffen, beispielsweise grobem Dril
lich für Jeans, welche schwer vorzuschieben sind, sowie
bei Operationen, bei denen die Steuerung mehrerer Stoffla
gen relativ zueinander kritisch ist, sind Vorschubeinrich
tungen bekannt, die sowohl der oberen als auch der unteren
Fläche des Werkstückes eine Vorschubwirkung erteilen. Der
Antriebsmechanismus für die Vorschubeinrichtung der oberen
Fläche ist bei einem solchen System ein kritisches Ele
ment. Die Vorschubeinrichtung für die Oberseite muß mit
der Vorschubeinrichtung für die Unterseite sowie mit dem
Nadelantrieb synchronisiert werden. Dabei muß es sich um
eine intermittierende Bewegung handeln, so daß der Stoff
nur dann bewegt oder vorgeschoben wird, wenn die Nadel den
Stoff gerade nicht durchdringt. Eine andere Überlegung,
die mit Bezug auf eine Vorschubeinrichtung für eine obere
Fläche wichtig ist, besteht darin, daß die Sicht einer Be
dienungsperson auf den Arbeitsbereich nicht allzu einge
engt werden darf. Betriebspersonen handelsüblicher Nähma
schinen dieser Art verbringen lange Arbeitszeiten an der
Maschine, und es ist sehr wesentlich, daß ihre Arbeitsbe
dingungen günstig sind und keine unerwünschte Ermüdung
hervorrufen. Aus diesem Grunde sollten die Vorschubein
richtungen, welche das Werkstück bewegen, frei von Vibra
tionen sein und einen tolerierbaren Geräuschpegel haben.
Der Antriebsmechanismus für die der Oberseite zugeordnete
Vorschubeinrichtung arbeitet mit dem herkömmlichen, an der
Werkstückunterseite angreifenden Stoffschiebermechanismus
zusammen, der unterhalb eines Drückermechanismus angeord
net ist.
Der Nähmaschinentyp 35800 der Firma Union Special Corpora
tion umfaßt einen Mechanismus, mit dessen Hilfe sowohl den
Ober- als auch Unterseiten des Werkstückes eine Vorschub
wirkung erteilt werden kann. Bei dieser Maschine ist der
Antrieb des oberen Mechanismus von der Hauptantriebswelle
über einen Exzenter und eine Antriebsstange abgeleitet,
wobei letztere eine Kurbel hin- und herbewegt, die ihrer
seits mit einem Eingangskupplungsantriebsglied durch eine
Verbindungsstange verbunden ist. Die Kupplung erteilt dem
Antriebsmechanismus der an der Oberseite angreifenden Vor
schubeinrichtung eine Antriebsbewegung in einer Richtung.
Diese im Handel verfügbare Maschine kann Stoffe vorschie
ben, die in der Regel nur schwierig zu steuern sind, und
hält eine akkurate Ausrichtung der Stofflagen aufrecht. Je
doch verursacht der von der Hauptantriebswelle angetriebe
ne Exzenter erhebliche Vibrationen und Schallpegel. Die
Vibrationen und Schallpegel, welche durch den Werkstück
vorschubmechanismus dieser Maschine hervorgerufen werden,
können - obwohl sie an sich tolerierbar sind - Verbesse
rungen erfahren, die nicht nur die Arbeitsbedingungen der
Bedienungsperson verbessern, sondern auch zu einer dauer
hafteren Maschine führen und zu einer Maschine, die weni
ger Wartung erfordert. Durch Eliminierung des Exzenters
und des von der Hauptantriebswelle ausgehenden Antriebs
stangenantriebs und durch den Ersatz dieser Elemente durch
einen Antriebsriemen läßt sich das Vibrationsniveau sehr
stark reduzieren, das Schmierungsproblem vereinfachen und
die Lebensdauer der Maschine verbessern. Das Schwingungs
niveau und der Geräuschpegel, der bei den bekannten Ma
schinen auftritt, ist insbesondere bei denjenigen kommer
ziellen Nähoperationen unerwünscht, bei denen schlechte
Arbeitsbedingungen die Zeitdauer reduzieren, während wel
cher eine Bedienungsperson der Maschine an ihrer Arbeits
stätte produktiv tätig sein kann. Die Reduzierung von Vi
brationen und Geräuschen, die für die Bedienungsperson der
Nähmaschine schädlich sein können und den Produktausstoß
nachteilig beeinflussen, stellt eine sehr wesentliche und
bedeutsame Verbesserung der Maschinen der in Rede stehen
den Art dar. Die ständigen Vibrationen, wie sie von den
bekannten Maschinen hervorgerufen werden, begrenzen auch
die nutzbare Maschinenlebensdauer und beeinflussen andere
Bestandteile der Nähmaschine in nachteiliger Weise.
Aus den genannten Gründen besteht ein Bedürfnis für einen
Antriebsmechanismus bei einer Vorschubeinrichtung für die
Oberfläche eines Werkstücks bei einer Nähmaschine des be
schriebenen Typs, wobei letzten Endes keine unerwünschten
Schwingungen und Geräusche mehr produziert werden.
Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung, welche
den der Werkstückoberseite zugeordneten Vorschubmechanis
mus mit solchen resultierenden Vibrations- und Geräuschpe
geln antreibt, daß ein verbesserter Antriebsmechanismus
für die Nähmaschine verwirklicht ist, wie auch eine erheb
lich verbesserte Arbeitsumgebung für die Bedienungsperson
dieser Maschine. Die Vorrichtung umfaßt einen "Timing"-
oder Zeitgeber-Riemen für den Antrieb der an der Werk
stückoberseite angreifenden Abzieheinrichtung sowie einen
verbesserten Kupplungsmechanismus und eine verbesserte An
triebsverbindungsanordnung, die an unterschiedliche Stich
längen angepaßt werden kann. Die benutzten Einweg-Rollen
kupplungen tragen wesentlich zur Reduzierung von Geräu
schen und Schwingungen bei. Die Justierungen im Antriebs
mechanismus, welche zur Anpassung an die Stichlänge vorge
nommen werden, vermitteln einen größeren Bereich von
Sticheinstellmöglichkeiten und geben leicht Zugang zur
Verbesserung dieser Einstellungen.
Der Abziehantrieb der Erfindung ist dauerhafter und ver
mittelt eine bessere Arbeitsumgebung als die bekannten
Vorrichtungen. Die Erfindung bezieht sich auf einen An
trieb für einen Abziehmechanismus und erfüllt Bedürfnisse,
welche im Stand der Technik vorhanden sind. Ein Abzieh
antriebsmechanismus mit den erfindungsgemäßen Eigenschaf
ten umfaßt einen Träger, der an der Drückerrollenstange
montiert ist. Diese umfaßt eine Vorschubwelle mit darauf
gelagerter Vorschubrolle. Der Umfang der Vorschubrolle
wird nach abwärts vorgespannt und kann an der Oberseite
des Werkstückes angreifen, während die Werkstückunterseite
in Eingriff mit Stoffschiebern ist. An der Nähmaschine ist
ein Abziehgehäuse montiert und schließt eine darin drehbar
gelagerte Abziehwelle ein. Die Rotation der Abziehwelle
erfolgt mit Hilfe eines Zeitgeber-Riemens, der über Zahn
räder verläuft, die ihrerseits an der Hauptantriebswelle
der Nähmaschine bzw. der Abziehwelle angeordnet sind. Die
Abziehwelle trägt einen Kurbelkopf, der durch eine Verbin
dungsstangenanordnung mit dem Eingangsglied einer Einweg-
Kupplungsanordnung verbunden ist. Die Einweg-Kupplungsan
ordnung vermittelt der Antriebswelle für die Vorschubrolle
einen Antrieb in lediglich einer Richtung.
Aus den im voranstehenden angeführten Gründen besteht ein
Bedürfnis für einen Antriebsmechanismus für eine einer
Werkstückoberseite zugeordneten Vorschubeinrichtung, die
ein annehmbareres Niveau an Vibrationen und Geräusch als
die herkömmlichen Apparate erzeugt.
Die nachstehende Beschreibung einer bevorzugten Ausfüh
rungsform dient im Zusammenhang mit beiliegender Zeichnung
der weiteren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1 eine Nähmaschine mit teilweise weggebro
chenen Teilen, um die an dieser Maschine
angeordnete Ausführungsform der Erfin
dung besser sichtbar zu machen;
Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht der Ausfüh
rungsform nach Fig. 1;
Fig. 3 eine Explosionsansicht der Ausführungs
form gemäß Fig. 2;
Fig. 4 eine Ansicht eines Teiles der Ausfüh
rungsform gemäß Fig. 2 unter Einschluß
eines Gehäusegliedes;
Fig. 5 eine schaubildliche Ansicht aus der be
züglich Fig. 3 gegenüberliegenden Seite
eines Antriebszahnrads;
Fig. 6 eine Querschnittsansicht des Kupplungs
antriebsgehäuses;
Fig. 7 eine Querschnittsansicht des Kupplungs
antriebsgehäuses, der Rollenkupplung und
der Antriebswelle und
Fig. 8 eine Querschnittsansicht einer Träger
platte und des Kupplungsgehäuses.
Fig. 1 zeigt eine Nähmaschine 10 mit einem Gehäuse 12 und
einem Werkstück-Tragarm 13. Einer Hauptantriebswelle 14
wird über ein Antriebszahnrad 24 (Fig. 3 und 5), das in
Fig. 1 nicht sichtbar ist, Antriebskraft zugeführt. In La
gern, die im Gehäuse 12 montiert sind, ist eine Drücker
rollenstange 16 vertikal beweglich gelagert. Eine eben
falls vertikal bewegliche Nadelstange 18 ist in Lagern des
Gehäuses 12 gelagert und mit der Hauptantriebswelle 14
durch herkömmliche Antriebsmittel gekoppelt. Zwei Nadeln
20 sind, wie dargestellt, am unteren Ende der Nadelstange
18 befestigt.
Das in Fig. 3 und 5 sichtbare Antriebszahnrad 24 wird von
einer äußeren Kraftquelle angetrieben, beispielsweise ei
nem Elektromotor. Wie am besten aus Fig. 5 ersichtlich,
schließt das Antriebszahnrad 24 ein Antriebszahnrad 25 für
einen Timing- oder Zeitgeber-Riemen ein.
Am unteren Ende der Drückerrollenstange 16 ist ein Vor
schubrollenträger 30 befestigt. Eine Vorschubrollenwelle
32, welche eine Vorschubrolle 34 trägt, ist im Träger 30
gelagert. Der Umfang 36 der Vorschubrolle 24 weist eine
aggressive Vorschubfläche aus, die aus V-förmigen Nuten
gebildet ist und während des Betriebs der Nähmaschine an
der Oberseite des Werkstücks angreift. Das untere Ende ei
ner nach unten gerichteten, vorgespannten Welle 38 liegt
am Träger 30 an und veranlaßt den Umfang 36 der Vorschub
rolle 34, daß er unter Vorspannung in Eingriff mit der
Oberfläche des Werkstücks gelangt.
Ein Abziehgehäuse 40 ist, beispielsweise durch Bolzen 43,
an einer Trägerplatte 41 befestigt, die ihrerseits genau
mit der Oberfläche des Nähmaschinengehäuses 12 verbunden
ist. Wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich, ist in der Un
terseite des Abziehgehäuses 40 eine Keilnut 39 ausgebil
det, welche die oberen Enden von Zapfen aufnimmt, welche
ihrerseits von der Trägerplatte 41 nach oben verlaufen.
Die Zapfen sind so dimensioniert, daß sie mit nur sehr ge
ringem Spiel in die Keilnut 39 passen und dazu dienen, die
Parallelität zwischen der Hauptwelle 14 und einer Abzieh
welle 42 selbst dann zu gewährleisten und aufrechtzuerhal
ten, wenn der Zeitgeber-Riemen 46 gespannt ist. Das Ab
ziehgehäuse 40 schließt ein Paar von Lagern 37 ein, welche
die Abziehwelle 42 drehbar abstützen. Die Welle 42 trägt
an ihrem freien Ende ein angetriebenes Zahnrad 44. Das an
getriebene Zahnrad 44 ist vertikal mit dem Antriebszahnrad
24 des Zeitgeber-Riemens ausgefluchtet. Die beiden Zahnrä
der 25 und 44 sind über den Riemen 46 miteinander verbun
den. Die Zahnräder 25 und 44 sowie der Zeitgeber-Riemen 46
schließen ineinander eingreifende Antriebsflächen ein, die
gewährleisten, daß die angetriebene Abziehwelle 42 syn
chron mit der Hauptantriebswelle 14 angetrieben wird. Die
se Antriebsanordnung vermittelt einen sehr ruhigen, vibra
tionsfreien Antrieb von der Hauptwelle 14 zur Abziehwelle
42.
Am anderen freien Ende der Abziehwelle 42 ist ein Kurbel
kopf 48 befestigt. Der Kurbelkopf 48 weist einen Schlitz
oder eine Nut 50 auf, welche gleitbar den Kopf 52 eines
Kurbelzapfens 54 aufnimmt. Ein Feststellbolzen 56 dient
der Fixierung der Position des Kurbelkopfs 52 in der Nut
50, wodurch die Länge des Kurbelarms einstellbar ist, der
von der Mitte der Abziehwelle 42 bis zur Mitte des Kurbel
zapfens 54 verläuft. Das freie Ende des Kurbelzapfens 54
ist mit Gewinde versehen und nimmt eine Mutter 58 auf
(Fig. 2). Unter Verwendung des Feststellbolzens 56 kann
die Stichlänge variiert werden. Wenn die Stichlänge durch
Justierung des Bolzens 56 geändert wird, muß auch die Län
ge der Verbindungsstangenanordnung 80 justiert werden, um
die Mittelpunktsentfernung zwischen der Abziehkurbel und
dem Kupplungsmechanismus aufrechtzuerhalten. Durch Ermög
lichung einer Einjustierung sowohl des Kurbelarms als auch
der Verbindungsstangenanordnung wird ein größerer Bereich
der Sticheinstellung verfügbar gemacht. Wie am besten in
Fig. 2 dargestellt, sind der Kurbelarm und eine Justier
stange 88 leicht zugänglich, so daß die Stichjustierungen
vorgenommen werden können.
Die Verbindungsstangenanordnung schließt ein dem Stangen
ende zugeordnetes Kugellager 82 ein, welches über den Kur
belzapfen 54 gleitet und durch eine Mutter 58 am Platz ge
halten ist. Das andere Ende der Verbindungsstangenanord
nung 80 schließt ein Kugelgelenk 84 ein, das durch Bolzen
86 an einem Kugelglied 65 befestigbar ist, das seinerseits
mit einem Eingangsglied 66 eines Kupplungsantriebsgehäuses
62 verbunden ist. Die gegenüberliegenden Enden der Verbin
dungsstangenanordnung 80 sind durch die Justierstange 88
miteinander verbunden, die eine Einstellung ihrer Längen
ausdehnung ermöglicht. Wie bereits oben ausgeführt, muß
die Länge der Verbindungsstangenanordnung 80 geändert wer
den, wenn Stichlängeneinstellungen vorgenommen werden.
Fig. 6 ist eine Querschnittsansicht des Kupplungsantriebs
gehäuses 62. Das Kugelglied 65 wird in eine mit Innenge
winde versehene Bohrung 63 eingeschraubt, und ein Paar von
Freilauf- oder Rollenkupplungen 64 ist in eine Längsboh
rung 61 eingepreßt, die im Kupplungsantriebsgehäuse 62
ausgebildet ist. Die Freilauf- oder Rollenkupplungen 64
übertragen ein Drehmoment in lediglich einer Richtung von
der Rollenkupplung zu einer Welle 60, die durch ihre Mitte
hindurch verläuft.
Fig. 8 ist eine Querschnittsansicht der Trägerplatte 41
und eines Kupplungsgehäuses 69. Die Trägerplatte 41 ist
ortsfest. Dies gilt auch für das Kupplungsgehäuse 69, da
es durch Preßsitz mit der Trägerplatte 41 verbunden ist.
Eine Freilaufkupplung 64 ist mit Preßsitz in den unteren
Teil des Kupplungsgehäuses 69 eingepaßt. Es ist zu beach
ten, daß, obwohl die angetriebene Welle 60 durch die Rol
lenkupplungen 64, wie sie in Fig. 6 und 8 dargestellt
sind, hindurchverläuft, diese Welle 60 in diesen Ansichten
gemäß Fig. 6 und 8 nicht dargestellt ist. Die Freilauf-
oder Rollenkupplungen 64, welche vom Kupplungsantriebsge
häuse 62 getragen werden, dienen dazu, ein Drehmoment auf
die Antriebswelle 60 zu übertragen, wenn das Kupplungsan
triebsgehäuse 62 in einer Richtung rotiert. Die Kupplungen
64 gestatten andererseits ein freies Überlaufen, wenn sich
das Kupplungsantriebsgehäuse 62 in der entgegengesetzten
Richtung dreht. Die Freilaufkupplung 64, welche durch das
Gehäuse 69 befestigt ist, funktioniert als ein Kupplungs
lager, welches es der Welle 60 gestattet, in einer Rich
tung zu rotieren, jedoch deren Rotation in der entgegenge
setzten Richtung verhindert.
Die Fig. 7 ist eine Querschnittsansicht des Kupplungsan
triebsgehäuses 62, wobei eine Freilauf- oder Rollenkupp
lung 64 zusammen mit der Antriebswelle 60 innerhalb der
Rollenkupplung angeordnet sind. In Fig. 7 zeigt der Dop
pelpfeil an, daß das Kupplungsantriebsgehäuse 62 um seine
Mittelachse oszilliert. Die Rollenkupplung 64 ist mit
Preßsitz in das Kupplungsantriebsgehäuse 62 eingepaßt, und
somit oszilliert ihr äußerer Laufring zusammen mit dem
Kupplungsantriebsgehäuse. Die Rollenkupplung 64 schließt
eine Mehrzahl von Rollen 26 ein, die auf Rampen oder
Schrägflächen im äußeren Laufring der Kupplung 64 abwärts
laufen, wenn das Kupplungsantriebsgehäuse 62 im Gegenuhr
zeigersinn umläuft. Die nach abwärts gerichtete Bewegung
der Rollen 26 auf den Schrägflächen drückt die Rollen 26
zur Antriebswelle 60 hin und verriegelt das Antriebsgehäu
se 62 mit der Antriebswelle 60. Wenn ein Drehmoment auf
die Welle 60 übertragen wird, funktionieren die Rollen 26
als Ausgangsglied der Kupplung. Der einfache Pfeil in Fig.
7 auf der Antriebswelle 60 zeigt an, daß diese Welle le
diglich in Gegenuhrzeigerrichtung angetrieben wird. Wenn
die Drehrichtung des Kupplungsantriebsgehäuses 62 in Uhr
zeigerrichtung umgedreht wird, laufen die Rollen 26 die
Schrägflächen hinauf und bewegen sich aus ihrer Position,
in welcher sie die Welle 60 verriegeln, heraus. Dies löst
das Kupplungsantriebsgehäuse 62 und die Rollenkupplung 64
von der Antriebswelle 60 ab, und es wird nunmehr kein
Drehmoment auf diese Welle 60 übertragen. Die Verwendung
dieser Art von Kupplung reduziert Geräusche und Schwingun
gen erheblich und dient der Lösung der Gesamtaufgabe, ei
nen verbesserten Abziehantrieb zu vermitteln, der weniger
Geräusch und Schwingungen hervorruft. Wenn die Welle 60 im
Gegenuhrzeigersinne in Drehung versetzt wird, erlaubt die
Rollenkupplung 64, die im Kupplungsgehäuse 69 befestigt
ist, eine Rotation der Welle 60 in dieser Richtung. Eine
Rotation in dieser Richtung wird also in diesem Falle
nicht verhindert. Jedoch funktioniert die Rollenkupplung
64 dahingehend, daß sie eine Rotation der Welle 64 im Uhr
zeigersinne verhindert. Die Freilauf- oder Rollenkupplun
gen 64, wie sie während der Entwicklung der Erfindung in
einem Prototyp verwendet wurden, waren handelsübliche Pro
dukte, wie sie unter dem Warenzeichen TORRINGTON vertrie
ben werden. Es lassen sich jedoch selbstverständlich auch
andere handelsübliche Kupplungen einsetzen. Die beschrie
benen Freilauf- oder Rollenkupplungen sind als solche kein
Bestandteil der Erfindung.
Die vertikal ausgerichtete Vorschub-Antriebswelle 60 ver
läuft durch die Mitte der Rollenkupplung 64 und ist an ei
ner Abwärtsbewegung durch einen Flansch 67 gehindert. Wenn
das Kupplungsantriebsgehäuse 62 durch die Einwirkung der
Verbindungsstangenanordnung 80 oszilliert, also in Schwin
gung versetzt ist, wird durch die Rollenkupplungen 64 eine
Drehbewegung auf die Vorschub-Antriebswelle 60 in einer
Richtung übertragen. Das untere Ende der Vorschub-An
triebswelle 60 verläuft durch ein Kupplungslagergehäuse 69
und weist einen oberen Vorschubrollen-Verbinder 71 auf,
der an ihrem unteren Ende befestigt ist. Dieser Verbinder
71 weist einen darin ausgebildeten Schlitz 72 auf, der ei
nen oberen Flansch 76 eines schwimmend oder frei aufge
hängten Verbinders 74 aufnimmt. Der frei aufgehängte Ver
binder 74 dient dazu, Antriebskraft von dem oberen Verbin
der 71 auf einen unteren Vorschubrollen-Verbinder 92 zu
übertragen, und zwar selbst dann, wenn diese Elemente
nicht miteinander ausgefluchtet sind. Der untere Flansch
78 des schwimmend gelagerten Verbinders 74 paßt in einen
Schlitz 90, der am unteren Vorschubrollen-Verbinder 92
ausgebildet ist, der seinerseits an seinem unteren Ende
ein Kegelzahnrad trägt. Dieses Kegelzahnrad am unteren En
de des Verbinders 92 kämmt mit einem anderen Kegelzahnrad,
das an der Vorschubrollenwelle 32 befestigt ist. Dieser
Kegelradantrieb ist von einem Gehäuseglied 94 abgedeckt.
In Fig. 4 ist der Antriebsmechanismus für die der oberen
Werkstückseite zugeordnete Vorschubeinrichtung im zusam
mengebautem Zustand dargestellt. Ein Deckel 100 deckt die
Verbindungsstangenanordnung 80 ab.
Wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich, erstrecken sich
Stoffschieber 96 nach oben durch Öffnungen hindurch, die
in einer Nadelplatte 98 ausgebildet sind. Die Stoffschie
ber 96 werden in herkömmlicher Weise über einen Antriebs
mechanismus angetrieben, der von der Hauptantriebswelle 14
ausgeht und nach unten durch den vertikalen Teil des Ge
häuses 12 sowie durch den Werkstück-Tragarm 13 verläuft.
Claims (9)
1. Nähmaschine mit einem Gehäuse, einer drehbar im Gehäu
se gelagerten Hauptantriebswelle, einem mit der Haupt
welle verbundenen Antriebszahnrad, einer im Gehäuse
relativ zu einem zu vernähenden Werkstück auf- und ab
beweglichen Drückerrollenstange, einer ebenfalls im
Gehäuse in der Nähe der Drückerrollenstange vertikal
auf- und abbeweglichen Nadelstange mit wenigstens ei
ner Nadel und Verbindungsmitteln zur antriebsmäßigen
Verbindung der Nadelstange mit der Hauptantriebswelle,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
ein an der Drückerrollenstange (16) und zusammen mit ihr beweglicher Träger (30), eine in diesem Träger drehbar gelagerte Vorschubrollenwelle (32), eine von dieser Welle getragene Vorschubrolle (34) mit einer Umfangsfläche, die an dem zu vernähenden Werkstück an greift, einen federnden Mechanismus (38) zum Vorspan nen des Trägers nach unten in Eingriff mit dem Werk stück;
ein am Nähmaschinengehäuse (12) gelagertes Abziehge häuse (40), eine drehbar im Abziehgehäuse gelagerte Abziehwelle (42), ein auf dieser Welle befestigtes an getriebenes Zahnrad (44), einen Zeitgeber-Riemen (46), der antriebsmäßig Antriebszahnräder (24, 25) mit dem angetriebenen Zahnrad (44) verbindet und der Abzieh welle (42), zeitlich abgestimmt mit der Hauptantriebs welle (14), eine Drehbewegung vermittelt, einen an der Abziehwelle (42) befestigten Kurbelkopf;
eine vertikal ausgerichtete Vorschub-Antriebswelle (60), die am Nähmaschinengehäuse (12) gelagert ist, eine Einweg-Kupplungsanordnung (64) mit Eingangs- und Ausgangsgliedern (66; 26), eine Verbindungsstange (80), welche den Kurbelkopf (48) mit dem Eingangsglied (66) der Kupplungsanordnung verbindet und dem Ein gangsglied der Kupplungsanordnung eine oszillierende Bewegung erteilt, wobei das Ausgangsglied (26) der Kupplungsanordnung, das mit der vertikal ausgerichte ten Vorschubantriebswelle (60) verbunden ist, die Übertragung einer Einweg-Drehbewegung auf die Welle (80) vermittelt, und wobei der Antriebsmechanismus, welcher die Welle (60) mit der Vorschubrollenwelle (32) verbindet, derart ausgebildet ist, daß die Vor schubrolle (34) das Werkstück in Richtung des Materi alvorschubs nur dann vorschiebt, wenn die Nadeln aus dem Werkstück zurückgezogen sind.
ein an der Drückerrollenstange (16) und zusammen mit ihr beweglicher Träger (30), eine in diesem Träger drehbar gelagerte Vorschubrollenwelle (32), eine von dieser Welle getragene Vorschubrolle (34) mit einer Umfangsfläche, die an dem zu vernähenden Werkstück an greift, einen federnden Mechanismus (38) zum Vorspan nen des Trägers nach unten in Eingriff mit dem Werk stück;
ein am Nähmaschinengehäuse (12) gelagertes Abziehge häuse (40), eine drehbar im Abziehgehäuse gelagerte Abziehwelle (42), ein auf dieser Welle befestigtes an getriebenes Zahnrad (44), einen Zeitgeber-Riemen (46), der antriebsmäßig Antriebszahnräder (24, 25) mit dem angetriebenen Zahnrad (44) verbindet und der Abzieh welle (42), zeitlich abgestimmt mit der Hauptantriebs welle (14), eine Drehbewegung vermittelt, einen an der Abziehwelle (42) befestigten Kurbelkopf;
eine vertikal ausgerichtete Vorschub-Antriebswelle (60), die am Nähmaschinengehäuse (12) gelagert ist, eine Einweg-Kupplungsanordnung (64) mit Eingangs- und Ausgangsgliedern (66; 26), eine Verbindungsstange (80), welche den Kurbelkopf (48) mit dem Eingangsglied (66) der Kupplungsanordnung verbindet und dem Ein gangsglied der Kupplungsanordnung eine oszillierende Bewegung erteilt, wobei das Ausgangsglied (26) der Kupplungsanordnung, das mit der vertikal ausgerichte ten Vorschubantriebswelle (60) verbunden ist, die Übertragung einer Einweg-Drehbewegung auf die Welle (80) vermittelt, und wobei der Antriebsmechanismus, welcher die Welle (60) mit der Vorschubrollenwelle (32) verbindet, derart ausgebildet ist, daß die Vor schubrolle (34) das Werkstück in Richtung des Materi alvorschubs nur dann vorschiebt, wenn die Nadeln aus dem Werkstück zurückgezogen sind.
2. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kurbelkopf (48) einen Kurbelzapfen (54) ein
schließt, wobei der Kurbelzapfen einjustierbar am Kur
belkopf befestigt ist, so daß die Länge des Kurbelarms
zum Zwecke einer Veränderung der Stichlänge variabel
ist.
3. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einweg-Kupplung (64) folgende Elemente ein
schließt: ein zylindrisch geformtes Gehäuse (62) mit
einer Längsbohrung und einem Eingangsglied (66), über
welches dem Gehäuse (62) eine Hin- und Herbewegung er
teilbar ist, ein zylindrisch gestaltetes Rollenkupp
lungsglied (64), welches an dem Gehäuse (62) innerhalb
der Längsbohrung zur gleichzeitigen Hin- und Herbewe
gung mit dem Gehäuse befestigt ist, wobei das Rollen
kupplungsglied (64) ein Ausgangsglied (26) umfaßt, das
radial nach einwärts verläuft, wenn das Gehäuse (62)
in einer Richtung gedreht wird; und wobei die vertikal
verlaufende Antriebswelle (60) sich durch die Kupplung
(64) hindurch erstreckt und mit dieser zum Zwecke ei
ner gemeinsamen Rotation verriegelbar ist, wenn die
Kupplungsausgangsglieder (26) nach einwärts verlaufen,
und zwar infolge einer Rotation des Gehäuses (62) in
einer Richtung.
4. Nähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsstange (80) eine Justierstange (88)
zur Veränderung der Länge der Verbindungsstange ein
schließt, um den Mittelpunktsabstand zwischen dem Kur
belzapfen (54) und dem Kupplungseingangsglied (66)
konstant zu halten, wenn Stichlängeneinstellungen vor
genommen werden.
5. Nähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kurbelzapfen (54) einen Montagekopf (52) ein
schließt und dieser Montagekopf einen Schlitz (50)
aufweist, der gleitbar den Montagekopf (52) des Kur
belzapfens (54) aufnimmt, und daß ein Verriegelungsme
chanismus (56) vorgesehen ist, zur Befestigung des
Kurbelzapfens in einer ausgewählten Position entlang
dem Schlitz (50) im Kurbelkopf (48).
6. Nähmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
eine Werkstück-Tragefläche (13), eine Nadelplatte (98), wenigstens einen mit der Vorschubrolle (34) zu sammenwirkenden Stoffschieber (96), der sich durch die Nadelplatte (98) nach oben erstreckt und eine Mehrzahl von Werkstücklagen zwecks Ausbildung von Stichen zur Nadel hinzieht;
einen Antriebsmechanismus, welcher die Hauptantriebs welle (14) mit der Vorschubrollenwelle (32) zum Zwecke einer intermittierenden Rotation der Vorschubrolle (34) verbindet;
wobei der Antriebsmechanismus eine Abziehwelle (42) mit einem daran befestigten Antriebszahnrad (44) auf weist, sowie wenigstens ein angetriebenes Zahnrad (24, 25), das auf der Hauptantriebswelle (14) sitzt, und einen Zeitgeber-Riemen (46), der antriebsmäßig das Zahnrad (24, 25) mit dem Zahnrad (44) verbindet und einen vibrationsfreien, ruhigen Antrieb von der Haupt antriebswelle (14) zur Abziehwelle (42) vermittelt so wie gewährleistet, daß die Abziehwelle (42) mit der Hauptantriebswelle (14) in Phase verbleibt,
eine Einweg-Kupplung (64) mit einem Eingangsglied (66) und einem Ausgangsglied (26),
einen Antriebsmechanismus (48), der eine Drehbewegung in eine Oszillationsbewegung umwandelt und sich von der Abziehwelle (42) zum Eingangsglied (66) erstreckt, so daß das Ausgangsglied (26) der Einweg-Kupplung in termittierend in einer Richtung rotiert,
wobei das Ausgangsglied (26) der Kupplung (64) an triebsmäßig mit der Vorschubrollenwelle (32) verbunden ist und der Vorschubrolle (34) eine intermittierende Drehbewegung erteilt.
eine Werkstück-Tragefläche (13), eine Nadelplatte (98), wenigstens einen mit der Vorschubrolle (34) zu sammenwirkenden Stoffschieber (96), der sich durch die Nadelplatte (98) nach oben erstreckt und eine Mehrzahl von Werkstücklagen zwecks Ausbildung von Stichen zur Nadel hinzieht;
einen Antriebsmechanismus, welcher die Hauptantriebs welle (14) mit der Vorschubrollenwelle (32) zum Zwecke einer intermittierenden Rotation der Vorschubrolle (34) verbindet;
wobei der Antriebsmechanismus eine Abziehwelle (42) mit einem daran befestigten Antriebszahnrad (44) auf weist, sowie wenigstens ein angetriebenes Zahnrad (24, 25), das auf der Hauptantriebswelle (14) sitzt, und einen Zeitgeber-Riemen (46), der antriebsmäßig das Zahnrad (24, 25) mit dem Zahnrad (44) verbindet und einen vibrationsfreien, ruhigen Antrieb von der Haupt antriebswelle (14) zur Abziehwelle (42) vermittelt so wie gewährleistet, daß die Abziehwelle (42) mit der Hauptantriebswelle (14) in Phase verbleibt,
eine Einweg-Kupplung (64) mit einem Eingangsglied (66) und einem Ausgangsglied (26),
einen Antriebsmechanismus (48), der eine Drehbewegung in eine Oszillationsbewegung umwandelt und sich von der Abziehwelle (42) zum Eingangsglied (66) erstreckt, so daß das Ausgangsglied (26) der Einweg-Kupplung in termittierend in einer Richtung rotiert,
wobei das Ausgangsglied (26) der Kupplung (64) an triebsmäßig mit der Vorschubrollenwelle (32) verbunden ist und der Vorschubrolle (34) eine intermittierende Drehbewegung erteilt.
7. Verfahren zum intermittierenden Abziehen oder Vor
schieben eines zu vernähenden Werkstückmaterials zu
den Stichbildemitteln einer Nähmaschine, gekennzeich
net durch folgende Schritte:
- (a) Vorspannen einer Vorschubrolle nach unten in Kon takt mit der oberen Fläche des Werkstückmaterials;
- (b) Anheben eines Stoffschiebers bis zum Eingriff mit der unteren Fläche des Werkstückmaterials und an schließendes Bewegen des Stoffschiebers in einer Richtung, so daß das Werkstückmaterial den Stich bildemitteln der Nähmaschine zugeführt wird;
- (c) Übertragung der Drehbewegung einer Hauptantriebs welle der Nähmaschine zu einer Abziehwelle unter Verwendung eines Zeitgeber-Riemens und von Zahnrä dern;
- (d) Übertragung einer Schwingungsbewegung auf das Ein gangsglied einer Einweg-Kupplung aus der Abzieh welle über einen Kurbelmechanismus;
- (e) Übertragung einer intermittierenden Drehantriebs bewegung in einer Richtung aus einem Ausgangsglied der Einweg-Kupplung auf die Vorschubrolle in sol cher Richtung, daß das Werkstückmaterial zu den Stichbildemitteln hin bewegt wird, nachdem der Stoffschieber in Eingriff mit der unteren Fläche des Werkstückmaterials gebracht ist und während der Stoffschieber sich in einer Richtung bewegt, in welcher das Werkstückmaterial den Stichbilde mitteln zugeführt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stichlänge durch Einstellung der Länge eines Kur
belarms des Kurbelmechanismus verändert wird.
9. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mittelpunktsabstand zwischen dem Kurbelzapfen
und dem Kupplungseingangsglied konstant gehalten wird,
wenn Stichlängeneinstellungen vorgenommen werden.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US08/223,640 US5448959A (en) | 1994-04-06 | 1994-04-06 | Belt drive puller mechanism |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19510399A1 true DE19510399A1 (de) | 1995-10-12 |
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