DE19510959A1 - Verfahren zum Entschichten beschichteter Folien - Google Patents
Verfahren zum Entschichten beschichteter FolienInfo
- Publication number
- DE19510959A1 DE19510959A1 DE1995110959 DE19510959A DE19510959A1 DE 19510959 A1 DE19510959 A1 DE 19510959A1 DE 1995110959 DE1995110959 DE 1995110959 DE 19510959 A DE19510959 A DE 19510959A DE 19510959 A1 DE19510959 A1 DE 19510959A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- solution
- treatment
- stripping solution
- stripping
- coated
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B32—LAYERED PRODUCTS
- B32B—LAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
- B32B43/00—Operations specially adapted for layered products and not otherwise provided for, e.g. repairing; Apparatus therefor
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08J—WORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
- C08J11/00—Recovery or working-up of waste materials
- C08J11/04—Recovery or working-up of waste materials of polymers
- C08J11/06—Recovery or working-up of waste materials of polymers without chemical reactions
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08J—WORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
- C08J2367/00—Characterised by the use of polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Derivatives of such polymers
- C08J2367/02—Polyesters derived from dicarboxylic acids and dihydroxy compounds
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02W—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
- Y02W30/00—Technologies for solid waste management
- Y02W30/50—Reuse, recycling or recovery technologies
- Y02W30/62—Plastics recycling; Rubber recycling
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Sustainable Development (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Separation, Recovery Or Treatment Of Waste Materials Containing Plastics (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entschichten von
beschichteten Folien, insbesondere von beschichteten
Polyesterfolien.
Beschichtete Folien werden auf verschiedenen Gebieten der
Technik benutzt, beispielsweise als photographische und
magnetische Aufzeichnungsmaterialien, als Zeichen- und
Montagefolien und als Prägefolien. Die Beschichtung ist dem
jeweiligen Verwendungszweck angepaßt. Sie besteht oft aus
mehreren Schichten, die sowohl als Haft- als auch als
Trennschichten fungieren und auch weitere Bestandteile wie
Pigmente, Metallpulver oder magnetische Pulver enthalten
können. Die Bindemittel dieser Schichten können sowohl
hydrophil als auch hydrophob sein, wobei Schichten beider
Arten übereinander angeordnet sein können. Oft wird die
Zusammensetzung solcher Schichten von den Herstellern der
Materialien geheimgehalten.
Bei photographischen Aufzeichnungsmaterialien trägt die
Polyesterfolie üblicherweise zunächst eine Haftschicht, meist
aus einem chlorierten Vinylpolymer, und darauf komplexe
Schichten mit einer Matrix aus hydrophilen Kolloiden, meist
Gelatine. Die Beschichtungen von magnetischen
Aufzeichnungsmaterialien bestehen dagegen üblicherweise aus
magnetischen Pulvern, die in eine Matrix aus Vinylchlorid-
Copolymeren, Polyestern, Polyurethanen oder anderen
organischen Bindemitteln, die auch vernetzt sein können,
eingebettet sind. Sie können auch eine Haftschicht ähnlich der
bei photographischen Materialien sowie eine
Rückseitenbeschichtung aufweisen. Prägefolien haben wiederum
eine andere Zusammensetzung, die je nach dem dekorativen Zweck
und dem Verarbeitungsverfahren sehr verschieden sein kann. Im
allgemeinen ist mindestens eine Trennschicht, eine
Schutzschicht für die Dekorschicht nach dem Übertragen, die
Dekorschicht selbst, sowie auf der Außenseite eine klebende
Verbindungsschicht vorhanden. Letztere ist im allgemeinen
hydrophob, beispielsweise aus PVC, Nitrocellulose, Polyurethan
oder Polyethylen, und erschwert den Angriff wäßriger
Entschichtungslösungen. Die Dekorschicht kann Metallschichten
enthalten, die ebenfalls eine Sperrwirkung besitzen.
Eine Reihe von Veröffentlichungen beschreibt Verfahren und
Mittel zum Entschichten sortenreiner beschichteter Folien.
So schlagen beispielsweise die US-Patentschriften 47 99 954,
47 65 835 und 46 12 057 die Behandlung von Abfällen
photographischer Materialien zur Rückgewinnung des in diesen
enthaltenen Silbers und der Polyesterfolien mit stark
alkalischen Lösungen bei erhöhter Temperatur unter Zusatz von
Aminen oder Oxydationsmitteln oder unter hoher
Scherbeanspruchung vor.
Um dabei auch die üblicherweise vorhandene Haftschicht aus
hydrophobem Polyvinylidenchlorid vom Polyester zu entfernen,
lehren die US 53 66 998 und die US 52 86 463 sowie die
internationale Anmeldung WO 93 19 389, den alkalischen
Entschichtungslösungen noch ein Netzmittel und ggf. einen
reduzierenden Zucker und/oder Natriumboranat zuzusetzen. Zur
Ausfällung des Polyvinylidenchlorids wird die
Entschichtungslösung wieder mit Säure versetzt. Diese
Verfahren verbrauchen große Mengen ätzender Chemikalien und
erzeugen beträchtliche Mengen von Neutralsalzen.
Schließlich ist schon vor längerer Zeit vorgeschlagen worden
(GB 14 32 000 und GB 14 45 168), zur Entfernung der hydrophilen
Bindemittelschichten und der hydrophoben Haftschichten
photographischer Materialien polare aprotische Lösungsmittel
wie Dioxan, Dimethylformamid, Tetrahydrofuran,
Dimethylsulfoxid, Hexamethylphosphamid, in reiner Form oder in
Mischungen anzuwenden. Solche Lösemittel sind jedoch teuer und
auch feuergefährlich und/oder gesundheitsschädlich.
Insbesondere besteht das Bedürfnis nach einem
Entschichtungsverfahren für beschichtete Polyesterfolien,
welches sowohl für sortenreine Materialien als auch für
Mischungen von Materialien, die für verschiedene Verwendungen
hergestellt worden waren, geeignet ist.
Die Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, ein sicheres,
umweltverträgliches und für die Gesundheit der Beschäftigten
ungefährliches Verfahren anzugeben, mit dem beschichtete
Folien, insbesondere Polyesterfolien, aus verschiedenen
Anwendungsbereichen, insbesondere Abfälle solcher Folien,
sowohl von hydrophilen als auch von hydrophoben Beschichtungen
befreit werden können, so daß ein reines wiederverwendbares
Polyestermaterial erhalten wird.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zum Entschichten
von beschichteten Folien, insbesondere von beschichteten
Polyesterfolien, durch Behandeln mit einer wäßrigen
Entschichtungslösung bei erhöhter Temperatur, das dadurch
gekennzeichnet ist, daß die Entschichtungslösung alkalisch ist
und einen Glykoldiether der allgemeinen Formel (I) enthält,
R₁ - O - (CmH2mO)n - R2, (I)
worin bedeuten
R₁, R₂ gleich oder verschieden jeweils eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
m, n jeweils 2 oder 3.
R₁, R₂ gleich oder verschieden jeweils eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
m, n jeweils 2 oder 3.
Bevorzugt werden Dialkylether des Diethylenglykols verwendet,
insbesondere Diethylenglykoldimethylether und/oder
Diethylenglykoldiethylether.
Eine bevorzugte Entschichtungslösung enthält den Glykoldiether
in einer Konzentration von mindestens 5, besonders bevorzugt
von mindestens 8 Gewichtsprozent. Die obere Grenze für die
Konzentration ist je nach dem verwendeten Glykoldiether
verschieden und richtet sich nach der Mischbarkeit mit Wasser,
nach dem Flammpunkt der wäßrigen Lösung und auch nach
wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Sie liegt vorzugsweise nicht
über 20 Gewichtsprozent.
Die Alkalität der Entschichtungslösung wird bevorzugt durch
Zusatz eines Alkalihydroxids, beispielsweise Lithium-,
Natrium- oder Kaliumhydroxid, herbeigeführt, dessen
Konzentration sich danach bestimmt, daß einerseits die
Entschichtungswirkung ausreichend ist, andererseits aber die
Polyesterfolie selbst nicht angegriffen wird. Besonders
bevorzugt sind Entschichtungslösungen, die mindestens
5 Gewichtsprozent Natriumhydroxid enthalten.
Die Entschichtung nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erfolgt
bei erhöhter Temperatur, vorzugsweise zwischen 60 und 90°C.
Die Behandlungszeit richtet sich nach der Art der zu
entfernenden Beschichtungen und der Behandlungstemperatur. Sie
liegt bevorzugt zwischen 10 und 45 Minuten.
Um die Wirksamkeit des Verfahrens zu erhöhen, kann man vor der
Anwendung der Entschichtungslösung die Polyesterfolien mit
einer rein wäßrigen Lauge vorbehandeln, beispielsweise mit
einer Alkalihydroxidlösung wie Natronlauge mit ebenfalls
mindestens 5 Gewichtsprozent Natriumhydroxid.
In der Entschichtungslösung sind nach Gebrauch die
Bestandteile der Beschichtungen suspendiert bzw. gelöst. Eine
solche gebrauchte Lösung läßt sich aufarbeiten, indem man sie
über ein Adsorptionsfilter leitet. Dabei werden die
suspendierten Teilchen zurückgehalten und die gelösten, meist
ebenfalls polymeren Bestandteile am Filter adsorbiert. Das
Material des Adsorptionsfilter kann zum Beispiel aus
Zellulose, Kieselgel oder Ton bestehen. Als besonders geeignet
hat sich ein Aktivkohlefilter erwiesen. Vor dieser Filtration
können die suspendierten Teilchen auch abgetrennt werden,
beispielsweise durch Siebe oder Zentrifugen.
Es hat sich auch als zweckmäßig erwiesen, anstelle einer
einfachen Behandlung mit Entschichtungslösung nach einer
gewissen Zeit die Lösung zu entfernen und die Behandlung mit
einer frischen Entschichtungslösung einmal oder mehrfach zu
wiederholen. Ein solches zwei- bzw. mehrstufiges Verfahren
wird zweckmäßig nach dem bekannten Verfahren einer Gegenstrom-
Kaskade durchgeführt. Dabei wird in der letzten Stufe, in der
die fertig entschichtete Polyesterfolie erzeugt wird, frische
Entschichtungslösung eingesetzt. Diese Lösung wird nach der
Behandlung zur Behandlung in der vorletzten Stufe verwendet
usw.
Die so aufgearbeitete Entschichtungslösung kann wie eine
frische Lösung wiederverwendet werden. Nach mehrfacher
Aufarbeitung kann es zweckmäßig sein, die Konzentration an
Glykoldiether und Alkali zu prüfen und nötigenfalls durch
Zugabe dieser Wirkstoffe auf den Sollwert einzustellen.
Selbstverständlich ist es auch zweckmäßig, nach der letzten
Anwendung der Beschichtungslösung die Polyesterfolie zu spülen.
Dies kann mit einer geringen Menge Wasser geschehen. Auch
hierbei läßt sich das Gegenstrom-Kaskaden-Verfahren anwenden.
Dabei entsteht nur eine geringe Menge Abwasser, die zur
Herstellung frischer Entschichtungslösung verbraucht werden
kann. Schließlich wird die entschichtete Polyesterfolie
getrocknet.
Die Beschichtungslösungen können weitere aus dem Stand der
Technik bekannten Zusätze enthalten, beispielsweise
oberflächenaktive Stoffe, die die Wiederanlagerung der
suspendierten Schichtteilchen an die Polyesterfolie
verhindern.
Es ist auch zweckmäßig, die Polyesterfolie während der
Behandlung zu bewegen, zum Beispiel durch Rühren, Einblasen
von Gasen wie Luft oder Stickstoff oder Umpumpen des
Reaktionsgemisches. Dabei braucht jedoch gewöhnlich keine
starke Scherwirkung wie bei bestimmten Verfahren nach dem
Stand der Technik erzeugt zu werden, da der
Entschichtungsvorgang ausschließlich physikalisch-chemisch und
nicht mechanisch erfolgt.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren entschichtete
Polyesterfolie kann ohne weitere Bearbeitung aufgeschmolzen
und in bekannter Weise zu neuen Polyesterprodukten verarbeitet
werden.
Die Erfindung wird durch die folgenden Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Darin bedeutet % stets Gewichtsprozent.
Prägefolien verschiedener Hersteller mit verschiedenen
Dekorschichten (metallisch blau, rot, gold und silber, matt
schwarz, rot und weiß, glänzend schwarz) wurden zerkleinert
und gemischt.
Je 15 g dieser Mischung wurden mit je 500 ml wäßriger Lösung
mit den in der Tabelle 1 angegebenen Zusätzen bei 70°C 30 min
lang kräftig gerührt. Danach wurde visuell beurteilt, wie weit
die Schichten von der Polyesterfolie abgelöst waren.
15 g der Prägefolienmischung aus Beispiel 1 wurden
nacheinander jeweils 30 min bei 70°C mit je 500 ml der
folgenden wäßrigen Lösungen kräftig gerührt:
- 1. 5% Natriumhydroxid,
- 2. 5% Natriumhydroxid + 8% Diethylenglykoldiethylether,
- 3. wie 2.
Nach dem Abspülen und Trocknen waren keine Pigmentreste auf
den Folienteilchen mehr vorhanden. Diese ergaben beim Erhitzen
eine klare Schmelze.
Die Lösungen wurden durch eine mit Aktivkohle gefüllte Säule
filtriert und für die Wiederholung des Versuchs verwendet, der
zum gleichen Ergebnis führte.
Ein zerkleinertes photographisches Aufzeichnungsmaterial
(Röntgenfilm) wurde 30 min bei 70°C mit Lösung 2 aus
Beispiel 2 behandelt. Die Folienteilchen ergaben beim Erhitzen
eine klare Schmelze.
Ein Vergleichsversuch mit Lösung 1 aus Beispiel 2 ergab eine
bräunlich gefärbte Schmelze.
Ein durch Auftragen einer Polyvinylidenchloridschicht und
einer Gelatineschicht für die Herstellung von photographischen
Filmen vorbereiteter Polyester-Trägerfilm wurde zerkleinert
und 30 min bei 70°C mit einer wäßrigen Lösung von 5%
Natriumhydroxid und 8% Diethylenglykoldiethylether behandelt.
Zur Kontrolle der vollständigen Entschichtung wurde der
Chlorgehalt bestimmt. Er betrug vor der Entschichtung 0,06%
und lag nach der Entschichtung unter der Nachweisgrenze des
Analysenverfahrens von 0,01%.
Claims (12)
1. Verfahren zum Entschichten von beschichteten Folien,
insbesondere von beschichteten Polyesterfolien, durch
Behandeln mit einer wäßrigen Entschichtungslösung bei
erhöhter Temperatur,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Entschichtungslösung alkalisch ist und einen
Glykoldiether der allgemeinen Formel (I) enthält,
R₁ - O - (CmH2mO)n - R₂, (I)worin bedeuten
R₁, R₂ gleich oder verschieden jeweils eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
m, n jeweils 2 oder 3.
R₁, R₂ gleich oder verschieden jeweils eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
m, n jeweils 2 oder 3.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Glykoldiether der allgemeinen Formel (I)
Diethylenglykoldimethylether und/oder
Diethylenglykoldiethylether ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Entschichtungslösung mindestens 5, bevorzugt
mindestens 8 Gewichtsprozent des Glykoldiethers enthält.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Entschichtungslösung ein Alkalihydroxid enthält.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Entschichtungslösung mindestens 5 Gewichtsprozent
Natriumhydroxid enthält.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Behandlungstemperatur zwischen 60 und 90°C liegt.
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Behandlungszeit zwischen 10 und 45 Minuten liegt.
8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die beschichtete Folie mit einer rein wäßrigen
Alkalihydroxidlösung vorbehandelt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Entschichtungslösung nach der Behandlung über ein
Adsorptionsfilter geleitet und wiederverwendet wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Adsorptionsfilter ein Aktivkohlefilter ist.
11. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Behandlung mit der Entschichtungslösung einmal oder
mehrmals wiederholt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
es nach Art einer zwei- oder mehrstufigen Kaskade
durchgeführt wird, wobei die Entschichtungslösung im
Gegenstrom zur Polyesterfolie geführt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995110959 DE19510959A1 (de) | 1995-03-25 | 1995-03-25 | Verfahren zum Entschichten beschichteter Folien |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995110959 DE19510959A1 (de) | 1995-03-25 | 1995-03-25 | Verfahren zum Entschichten beschichteter Folien |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19510959A1 true DE19510959A1 (de) | 1996-09-26 |
Family
ID=7757722
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995110959 Withdrawn DE19510959A1 (de) | 1995-03-25 | 1995-03-25 | Verfahren zum Entschichten beschichteter Folien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19510959A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998052752A1 (de) * | 1997-05-23 | 1998-11-26 | Becker Preservotec Gmbh | Verfahren und vorrichtung zum ablösen von kaschierungen |
-
1995
- 1995-03-25 DE DE1995110959 patent/DE19510959A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998052752A1 (de) * | 1997-05-23 | 1998-11-26 | Becker Preservotec Gmbh | Verfahren und vorrichtung zum ablösen von kaschierungen |
| US6338771B1 (en) | 1997-05-23 | 2002-01-15 | Becker Preservotec Gmbh | Method and device for removing lamination |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE112012006712B4 (de) | Verfahren und System zum Extrahieren von Kohlenstofffasern aus einem Harzverbundstoff mittels Lösungsmittel-Cracking | |
| DE4039102A1 (de) | Verfahren zur herstellung von kupfersulfat aus kupfer-enthaltender brauchfluessigkeit | |
| DE2303672C3 (de) | Verfahren zur Rückgewinnung regenerierter Cellulose | |
| DE4327804A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Zersetzung organischer, halogenhaltiger Verbindungen | |
| DE3716557A1 (de) | Verfahren zur reinigung des lithiumkarbonats von bor | |
| DE527096T1 (de) | Verfahren zur herstellung von unloeslichem, hydrolysierbarem gerbstoff, und verfahren zur behandlung von abfallfluessigkeit mit dem gerbstoff. | |
| DE19510959A1 (de) | Verfahren zum Entschichten beschichteter Folien | |
| DE4138473A1 (de) | Verfahren zum entfaerben von abwasser | |
| DE4119097A1 (de) | In organischen loesungsmitteln loeslicher chlorierter kautschuk und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE2722918A1 (de) | Verfahren zur behandlung von abwaessern | |
| DE60117733T2 (de) | Kautschukkomplexe und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE1758980C2 (de) | Die Schweißung bestimmter Zonen beim autogenen Verschweißen zweier Metallteile, insbesondere aus Kupfer oder Kupferlegierungen, verhinderndes Gemisch | |
| DE2637059C2 (de) | Verfahren zum Einbringen aktiver Masse in poröse Elektrodengerüste | |
| DE3129042C2 (de) | Verfahren zur Reinigung von festem Kaliumchlorid | |
| DE2426117A1 (de) | Verfahren zum aufbereiten von organische farbstoffe und produktionshilfsmittel enthaltenden neutralen abwaessern | |
| DE1117867B (de) | Waessrige Polypropylendispersion | |
| DE552703C (de) | Verfahren zur ammoniakalischen Kupferlaugung | |
| DE501305C (de) | Herstellung von fuer die Technik verwendbaren basenaustauschenden Stoffen | |
| DE1597579C3 (de) | Verfahren zur Rückgewinnung von Silberhalogenid aus einer Silberhalogenid und Gelatine enthaltenden Abfalllösung | |
| DE918897C (de) | Verfahren zum Aufbereiten von Kautschukabfaellen | |
| DE748067C (de) | Verfahren zum Entfaerben von geformten thermoplastischen Kunststoffen | |
| DE734797C (de) | Verfahren zum Entchromen von Chromleder | |
| DE652785C (de) | Verfahren zur Zerkleinerung von Stoffen | |
| DE1013229B (de) | Verfahren zum Regenerieren von erschoepften quaternaeren Ammonium-Anionen-Austauschern, die zum Entfaerben von vorgereinigten Zuckerloesungen benutzt werden | |
| DE567752C (de) | Verfahren zur Verarbeitung von Tierkadavern, Schlachthausabfaellen u. dgl. |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |