DE19509764C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Kurzhubhonen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum KurzhubhonenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
Kurzhubhonbearbeitung von Werkstücken.
Es ist bei den zum Stand der Technik gehörenden Vorrichtungen
und Verfahren dieser Art üblich, daß das Werkstück, dessen
Oberfläche bearbeitet werden soll, ortsfest gehalten und
drehangetrieben wird. Die Bearbeitung erfolgt mit Hilfe eines
Werkzeugs, das im wesentlichen senkrecht auf die zu bearbei
tende Oberfläche des Werkstücks zu bewegt und angepreßt bzw.
definiert zugestellt wird. Das Werkzeug wird dabei selbst zu
sätzlich zu der Zustellbewegung angetrieben, beispielsweise
in einer Schwingung oder auch einer Rotation.
Anstelle der Bezeichnung Kurzhubhonen werden auch andere Be
zeichnungen verwendet, wie Superfinishen, Mikrofinishen,
Feinhonen. Im folgenden soll der Ausdruck "Superfinishen"
diese Art der Bearbeitung beschreiben.
Bei einer bekannten Vorrichtung zur Superfinishbearbeitung
wird ein zu bearbeitendes Bauteil rotierend angetrieben und
seine zu bearbeitende Oberfläche von einem ebenfalls rotie
rend angetriebenen Superfinishwerkzeug bearbeitet (DE 39 30 457 A1).
Das Superfinishwerkzeug kann zur Erhöhung des
Anpreßdrucks oder zum Nachstellen in der Richtung seiner
Rotationsachse nachgestellt werden. Es kann zusätzlich in
einer Richtung senkrecht zur Rotationsachse verschoben wer
den, um die gesamte zu bearbeitende Oberfläche abzudecken.
Weiterhin ist eine Vorrichtung für die Bearbeitung von in der
Zahnprothetik verwendeten Teilen bekannt, bei der das Werk
stück gegen eine rotierende Schleifscheibe angepresst wird
(DE 39 40 797 C2). Das Werkstück ist aufgrund seiner Form so
gehaltert, dass es um eine erste Achse mit Hilfe eines
Schrittmotors und um eine zweite hierzu senkrecht verlaufende
Achse verdreht werden kann.
Weiterhin ist eine Vorrichtung zur spitzenlosen Durchlaufbe
arbeitung von Rollen bekannt (EP 347 847 A2). Die zwischen
zwei Antriebswalzen durchgeschobenen zu bearbeitenden Rollen
werden an den oszilierenden Werkzeugen vorbeibewegt.
Üblicherweise ist bei bekannten Vorrichtungen die Werkzeug
spindel in einem verstellbaren Gehäuse angeordnet, das mit
einem Zustellschlitten verbunden ist. Dieser Zustellschlitten
weist zusätzlich einen Querverstellschlitten auf. Die rotie
rend angetriebene Werkzeugspindel wird dabei in der Regel so
angeordnet, dass sie sich in drei Richtungen verstellen
lässt.
Um eine möglichst niedrige Bauhöhe für die zustellbare Werk
zeugspindel zu ermöglichen, werden diese Schlitten und Zu
stelleinrichtungen wegen des begrenzten Raumangebots klein
gebaut. Zu den Zustellelementen gehören Hydraulikzylinder,
Kugelrollspindeln mit Mutter und Antrieb und so weiter. Beim
Zustellen erfolgt ein hoher Kraftangriff. Die geringe Größe
insbesondere des Lagers wird auch dadurch bedingt, daß die
Werkzeugspindel eine hohe Drehzahl aufweist, wesentlich höher
als die Drehzahl der Werkstückspindel.
Dies führt dazu, daß in axialer Richtung, d. h. der Wirkungs
richtung des Superfinishwerkzeugs, eine nicht mehr ausrei
chende Steifigkeit vorhanden ist. Aus diesem Grunde kann man
nur mit reduzierten Schnittkräften arbeiten.
Werden gleichzeitig mehrere Werkzeuge verwendet, die neben
einander angeordnet sind, braucht jede Werkzeugspindel den
genannten Aufbau.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und
eine Vorrichtung zur Superfinishbearbeitung von Werkstücken
zu schaffen, die bei einfachem Aufbau eine größere Steifig
keit und dadurch eine größere Maßgenauigkeit ermöglicht
und/oder vergrößerte Schnittkräfte zuläßt.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine Vorrich
tung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren
mit den Merkmalen des Anspruchs 12 vor.
Die Zustellung erfolgt also jetzt nicht mehr durch Verschie
ben des Werkzeugs in der Wirkungsrichtung, wobei unter Wir
kungsrichtung die Anpreßrichtung verstanden werden soll, son
dern durch Verschieben bzw. Zustellen des Werkstücks. Bei der
Halterung des Werkstücks in der Werkstückaufnahme steht mehr
Platz zur Verfügung, so daß die Einrichtung zur Verschiebung
des Werkstücks größer und kräftiger gebaut werden kann. Da
durch sind hier höhere Steifigkeiten möglich, während die
Werkzeughalterung, die immer noch eine kleine Bauhöhe auf
weisen soll, aufgrund der Nichtverstellbarkeit in Anpreß
richtung ebenfalls steifer wird.
Insgesamt läßt sich die Vorrichtung also steifer und auch
einfacher aufbauen, da nicht mehr so viele Elemente auf
kleinstem Raum untergebracht werden müssen. Zur Weiterbildung
der Erfindung können die Merkmale des Anspruchs 2 vorgesehen
sein. Diese dienen dazu, das Werkstück seinerseits in eine
Rotationsbewegung zu versetzen, falls bei der Superfinish
bearbeitung sowohl das Werkzeug als auch das Werkstück rotie
rend angetrieben werden sollen. Aufgrund der geringeren Dreh
zahl des Werkstücks läßt sich das zugehörige Lager groß
bauen.
In nochmaliger Weiterbildung kann vorgesehen sein, daß die
Werkstückhalterung derart ausgebildet ist, daß das Werkstück
in einer Richtung senkrecht zur Zustellrichtung verschoben
werden kann. Dies würde es möglich machen, daß die Werkzeug
spindel insgesamt nicht bewegt zu werden braucht, so daß auch
hier nochmals eine Steigerung der Steifigkeit erreicht werden
kann.
Zur Bewegung des Werkstücks in der Richtung quer zur Zustell
richtung kann ein Antrieb vorgesehen sein, so daß die Ver
schiebung während der Bearbeitung automatisch durchgeführt
werden kann.
Als Superfinishwerkzeuge dienen nicht nur rotierend angetrie
bene Werkzeuge, sondern auch schwingend angetriebene Werkzeu
ge. Besonders günstig ist aber die Anwendung der Erfindung
bei Superfinishwerkzeugen, die rotierend angetrieben werden
und ihre Wirkungsrichtung in Richtung ihrer Rotationsachse
haben.
Es ist selbstverständlich auch möglich, daß die Werkzeughal
terung derart ausgebildet ist, daß sie in eine Richtung senk
recht zur Zustellrichtung verschiebbar ausgebildet ist.
In Weiterbildung kann vorgesehen sein, daß die Werkstückhal
terung einen an einem Maschinenbett festlegbaren Rahmen auf
weist, demgegenüber ein zustellbares, die Werkstückaufnahme
enthaltendes Gehäuse verschiebbar geführt ist. Der Rahmen
kann insbesondere so ausgebildet sein, daß er das verschieb
bare Gehäuse U-förmig umgibt, so daß hier eine sehr stabile
Führung angebracht werden kann.
Diese Führung kann insbesondere Prismenführungen aufweisen,
die zwischen dem Rahmen und dem Gehäuse spielfrei vorgesehen
sind.
Als besonders günstig hat es sich herausgestellt, wenn die
Zustelleinrichtung eine in das Gehäuse der Werkstückhalterung
eingreifende Kugelrollspindel aufweist. Hiermit läßt sich
eine exakte, stark belastbare Vorschubbewegung erreichen.
Die Werkstückaufnahme kann insbesondere als Werkstückspindel
ausgebildet sein.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge ergeben sich aus
den Patentansprüchen, deren Wortlaut durch Bezugnahme zum In
halt der Beschreibung gemacht wird, der folgenden Beschrei
bung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sowie
anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Vorrich
tung nach der Erfindung mit einem rotierend
antreibbaren Superfinishwerkzeug und einem
Werkstück in einer ersten Position der Zu
stelleinrichtung;
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung in
zugestellter Position des Werkstücks;
Fig. 3 schematisch eine Aufsicht auf die Anordnung
der Fig. 1 und 2 in einer mittleren Position;
Fig. 4 eine Stirnansicht der Werkstückhalterung etwa
längs Linie IV-IV in Fig. 1.
Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung ist auf einem
Maschinenbett 1 montiert. An dem Maschinenbett ist eine Werk
stückaufnahme 2 festgeschraubt, in der ein zu bearbeitendes
Werkstück 3 festgelegt ist. Dieses Werkstück 3 kann mit Hilfe
einer von einem Antrieb 4 antreibbaren Zustelleinrichtung 5
in Fig. 1 nach rechts und wieder zurück nach links verschoben
werden.
Rechts in Fig. 1, d. h. der Werkstückaufnahme 2 gegenüberlie
gend, ist auf einem stufenförmigen Absatz 6 des Maschinenbet
tes 1 eine Werkzeughalterung 7 angeordnet, in der ein Super
finishwerkzeug 8 eingespannt ist. Das Superfinishwerkzeug 8
weist etwa Topfform auf, wobei die offene Seite dem Werkstück
3 zugewandt ist. Die Stirnfläche 9 dieses Werkzeugs 8, die
eine Kreisringfläche ist, bildet die eigentliche Bearbei
tungsfläche des Superfinishwerkzeugs. Das Superfinishwerkzeug
8 ist in der Werkzeugaufnahme 7 in einer Werkzeugspindel 10
eingespannt, die von einem Werkzeugantrieb 11 angetrieben
wird. Der Werkzeugantrieb 11 enthält beispielsweise einen
Elektromotor, der über ein Getriebe 12 die Werkzeugspindel 10
und damit das Superfinishwerkzeug 8 antreibt. Die Werkstück
spindel 10 ist in ihrer Halterung flachbauend ausgebildet, so
daß sie mit möglichst niedrigem Abstand von dem Absatz 6 des
Maschinenbetts 1 angeordnet ist.
Die Werkstückaufnahme 2 enthält einen Rahmen 13, der mit
seitlichen Flanschen 14 versehen ist. Die Flansche 14 sind
zur Befestigung der Werkstückaufnahme 2 mit Hilfe von Schrau
ben 15 an dem Maschinenbett 1 angeschraubt.
Die Werkzeugaufnahme enthält ein Gehäuse 16, in dem eine
Werkzeugaufnahme 17, die als Werkzeugspindel ausgebildet ist,
drehbar gelagert ist. In der Werkzeugaufnahme 17 ist an deren
freiem Ende das zu bearbeitende Werkstück 3 eingespannt. An
dem Gehäuse 16 ist ein Getriebekasten 18 angebracht, an des
sen dem Maschinenbett abgewandten oberen Ende ein Antrieb 19,
vorzugsweise ein Elektromotor, angeflanscht ist. Der Antrieb
19 bildet einen Drehantrieb für die als Spindel ausgebildete
Werkzeugaufnahme 17.
Der Antrieb 4 der Zustelleinrichtung 5 enthält einen Motor
20, beispielsweise einen Elektromotor. Dieser ist an einem
mit dem Maschinenbett 1 verbundenen Lager 21 angebracht. Er
dient zum Antrieb einer Spindel 22, die in das Gehäuse 16 der
Werkstückaufnahme 2 eingreift. Eine Betätigung des Motors 20
führt zu einer Rotation der Spindel 22 und damit zu einer
Verschiebung des Gehäuses 16 der Werkstückaufnahme 2 gegen
über dem feststehenden Rahmen 13. Das Ergebnis einer solchen
Verschiebung ist in Fig. 2 dargestellt, wo die Werkstückauf
nahme 2 auf das Werkzeug 8 bis kurz vor dem gegenseitigen
Eingreifen von Werkzeug und Werkstück verschoben ist.
Fig. 3 zeigt stark vereinfacht eine Aufsicht auf die Anord
nung der Fig. 1 und 2, um zu zeigen, daß der Antrieb 11 für
das Werkzeug auch seitlich gegenüber dem Gehäuse 10 für die
Werkzeugspindel angeordnet sein kann. Es ist in Fig. 3 durch
den Balg 23 angedeutet, daß das Gehäuse 10 für die Werkzeug
spindel in Fig. 3 von oben nach unten und umgekehrt verscho
ben werden kann, also in einer Richtung, die senkrecht zur
Rotationsachse des Superfinishwerkzeugs 8 und parallel zu der
Oberfläche des Absatzes 6 des Maschinenbetts 1 verläuft.
Fig. 4 zeigt nun eine Stirnansicht der Werkstückhalterung. In
einem etwa U-förmigen Rahmen 13, siehe auch Fig. 1, ist zwi
schen den beiden durch die U-Form gebildeten Schenkel 24 das
Gehäuse 16 der Werkstückaufnahme verschiebbar geführt. Zur
Führung dienen zwei Paar von Prismenführungsleisten (25a, 25b, 26a, 26b)
die eine stark belastbare kräftige Führung für das Gehäuse 16
bilden. Im unteren Abschnitt des Gehäuses 16 ist das Eingrei
fen der Kugelrollspindel 22 angedeutet.
Der Antriebsmotor 19 ist an dem Getriebekasten 18 ange
flanscht.
Mit der dargestellten und beschriebenen Vorrichtung wird
folgendes Verfahren ausgeführt. Bei einer Stellung, die in
Fig. 1 dargestellt ist, d. h. bei weit von dem Werkzeug weg
gefahrener Werkzeugaufnahme, kann das Werkstück in die Werk
stückaufnahme 17 eingesetzt und eingespannt werden. Anschlie
ßend wird mit Hilfe des Antriebsmotors 19 das Werkstück 3 und
mit Hilfe des Antriebsmotors 11 das Werkzeug 8 in Rotation
versetzt und das Werkstück durch Betätigen der Zustellein
richtung 5 bis in gegenseitigen Eingriff vorwärts bewegt. Die
Vorschubbewegung, die geregelt oder gesteuert erfolgen kann,
wird so lange fortgesetzt, bis die Bearbeitung der Stirnflä
che des Werkstücks 3 beendet ist. Gegebenenfalls kann während
dieser Bearbeitung eine Bewegung des Superfinishwerkzeugs 8
in der erwähnten Richtung in der Zeichnungsebene der Fig. 3
durchgeführt werden.
Nach Beendigung der Bearbeitung wird das Werkstück 3 mit der
Werkstückaufnahme zurückgezogen und der Drehantrieb abge
schaltet. Es kann dann in der in Fig. 1 dargestellten Stel
lung wieder aus der Werkstückaufnahme 17 entnommen werden.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist sehr robust aufgebaut,
da für die Führungseinrichtungen der Zustelleinrichtung der
Werkzeugaufnahme mehr Platz zur Verfügung steht als für die
Werkzeugspindel selbst.
Claims (14)
1. Vorrichtung zum Kurzhubhonen von Werkstücken, mit
- 1. einer Werkstückhalterung (2), in der
- 1. ein zu bearbeitendes Werkstück (3) festlegbar ist,
- 2. einer Werkzeughalterung (7),
- 1. in der ein Kurzhubhonwerkzeug (8) festlegbar ist, und
- 2. die in Wirkungsrichtung des Werkzeugs (8) unver schiebbar gelagert ist,
- 3. einem Antrieb (11) für das Werkzeug (8), sowie mit
- 4. einer Zustelleinrichtung (5), die
- 1. derart ausgebildet ist, daß sie das Werkstück (3) in Wirkungsrichtung des Werkzeugs (8) auf dieses zumindestens bis in Berührung mit diesem in einer Zustellbewegung verschieben kann, und
- 2. einen Antrieb (20) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Werkstückhalte
rung (2) eine Werkstückaufnahme (17), die
- 1. drehbar angeordnet ist und
- 2. in der das Werkstück (3) einspannbar ist, sowie
- 3. einen Drehantrieb (19) für die Werkstückaufnahme (17) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Werk
stückhalterung (2) derart ausgebildet ist, daß das
Werkstück (3) in einer Richtung senkrecht zur Zustell
richtung verschoben werden kann.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, mit einem Antrieb zur
Bewegung des Werkstücks (3) in der Richtung senkrecht
zur Zustellrichtung.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
der das Werkzeug (8) ein rotierend angetriebenes Werk
zeug ist, dessen Wirkungsrichtung mit seiner Rotations
achse zusammenfällt.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
der die Werkzeughalterung (7) derart ausgebildet ist,
daß sie in einer Richtung senkrecht zur Zustellrichtung
verschiebbar ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
der die Werkstückhalterung (2) einen an einem Maschinen
bett (1) festlegbaren Rahmen (13) aufweist, dem gegen
über ein zustellbares, die Werkstückaufnahme (17) ent
haltendes Gehäuse (16) verschiebbar geführt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, bei der zwischen dem Rahmen
(13) und dem Gehäuse (16) Führungen (25, 26) angeordnet
sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, bei der die Führungen als
Prismenführungen (25, 26) ausgebildet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7, 8 oder 9, bei der die
Zustelleinrichtung (5) eine in das Gehäuse (16) der
Werkstückhalterung (2) eingreifende Kugelrollspindel
(22) aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, bei der
die Werkstückaufnahme (17) als Werkstückspindel ausge
bildet ist.
12. Verfahren zur Kurzhubhonbearbeitung von Werkstücken
(3), bei dem
- 1. ein Werkzeug (8) angetrieben, aber ortsfest gehalten wird,
- 2. das zu bearbeitende Werkstück (3) drehangetrieben und
- 3. auf das Werkzeug (8) hin bewegt und zugestellt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, bei dem das Werkzeug (8)
drehangetrieben wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, bei dem
das Werkstück (3) während der Bearbeitung quer zur Wir
kungsrichtung des Werkzeugs (8) verschoben wird.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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