DE19508320A1 - Entwicklung eines neuen Eingabegerätes für Personal-Computer - Google Patents
Entwicklung eines neuen Eingabegerätes für Personal-ComputerInfo
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- G06F1/1633—Constructional details or arrangements of portable computers not specific to the type of enclosures covered by groups G06F1/1615 - G06F1/1626
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- G06F1/1613—Constructional details or arrangements for portable computers
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Description
Es gibt heute Personal-Computer, auch kurz PC genannt, welche sowohl in Büros als auch im
Eigenheim ihre Anwendung finden. Die PC′s werden für jegliche Art der Datenverarbeitung
vielseitig eingesetzt. Sie ermöglichen mittels einer bestimmten Software Textverarbeitung, wie
z. B. Briefe schreiben. Ein PC besteht aus vielen einzelnen Komponenten. Mit der Tastatur
werden Befehle mittels elektronischem Zahlen- bzw. Binärcode eingegeben, welche Befehle
ausführen. Die Maus wird dazu benutzt einen imaginären Finger in Form eines Maus-Zeigers
auf dem Bildschirm zu bewegen, um damit wiederum einen Befehl auszuführen.
Der Monitor zeigt dem Benutzer eine virtuelle Oberfläche, in der er sich bewegen kann an. Auf
dem Monitor kann man nachprüfen, welche Zeichen man über die Tastatur eingegeben hat.
Das Herzstück des PC′s ist die Central Computing Unit (CPU) und alle anderen Komponenten
wie Motherboard, Festplatte, Drives, RAM usw.
Die Kommunikation mit dem Computer erfolgt bis heute ausschließlich über Tastatur und
Maus. Da das Arbeiten an einer Tastatur zwangsweise unnatürlich ist, kommt es zu immer
mehr gesundheitlichen Problemen und Krankheiten. Dies belegen EDV- Arbeitsplatzstatistiken
der Bundesanstalt für Arbeitsschutz aus dem Jahr 1990. Benutzer klagen über Verspannungen
im Bewegungsapparat, welche vor allem auf die Tastatur zurückzuführen sind, aber auch über
Augenflimmern, welches wiederum auf die Monitore zurückzuführen ist.
Zusätzlich sind die genannten Eingabemittel nicht für jeden komfortabel zu bedienen, denn
gerade ältere Menschen verstehen die Technik auf den ersten Blick nicht und distanzieren sich
deshalb von diesem neuen Medium.
Die Kommunikation mit dem PC ist mit dem jetzigen Stand der Technik weitestgehen
unergononisch also ungesund, unkomfortabel, umständlich (zwangsweise Gebrauch von
Tastatur und Maus) und indirekt (Verwendung eines imaginären Fingers in Form eines
Mauszeigers).
Das Ziel ist es, die Kommunikation mit dem PC ergonomisch, komfortabel, einfach,
kinderleicht und direkt, bzw. schneller zu machen.
Jeder Mensch soll mit dem PC gut kommunizieren können.
Diese Ziele werden in dieser Erfindung verwirklicht. Dabei bleibt es aber technisch gesehen ein
herkömmlicher Computer, der allerdings anders bedient wird als vorher. Dieses Gerät soll dem
Benutzer mehr Ergonomie und Erleichterung bieten. Die herkömmlichen Kommunikations
komponenten wie Tastatur, Maus und Monitor fallen weg.
Neu ist, daß man mit dem Computer, bzw. Terminal oder Rechner handschriftlich und
sprechend in Kontakt tritt. Will man z. B. einen Brief schreiben, so tippt man nicht auf der
Tastatur, sondern man schreibt mit einem elektronischen Stift auf einer bildschirmähnlichen
Fläche (z. B. Touchscreen), welche die Berührungspunkte des Stiftes auf der Oberfläche
berechnet und in Zeichen umsetzt. Um die Sprache wahlweise mit in die Kommunikation
einzubinden, wird ein Mikrofon installiert, welches mittels Spracherkennung diesen
Arbeitsprozeß unterstützen kann.
Durch diese Neuerung fällt die Tastatur, Maus und der Monitor weg, also Komponenten, die
erwiesenerweise die Gesundheit beeinträchtigen können. Das PENPAD macht es jedem
Benutzer möglich, den PC besser als ein Zweckinstrument zu verstehen, denn man benutzt den
PC so, als ob man einen Brief schreiben würde.
Die beschriebene Erfindung soll als PENPAD bezeichnet werden und technisch gesehen, z. B.
als ein "elektronisches Blattpapier" umschrieben werden. Das PENPAD ist ein umfassendes
neues Eingabegerät, das an jeden Computer, bzw. Rechner nachträglich installierbar sein soll,
aber auch als komplettes Eigengerät mit Rechner ausgestattet sein kann.
Das PENPAD liegt auf dem Tisch auf, hat aber eine leicht angehobene spezielle Bildschirm
oberfläche. Der Übergang zwischen der Bildschirmoberfläche und dem Tisch verläuft
übergangslos mittels einer Handballenauflage. Es werden nun noch einmal die neuen
Komponenten und Vorteile des neuen Eingabegerätes PENPAD erläutert.
Die Bildschirmoberfläche soll flach sein, um das gesamte Gerät auch flach auf dem Tisch
plazieren zu können. Technisch gesehen soll diese Oberfläche so ähnlich funktionieren wie ein
s/w oder Farb-LCD-Bildschirm, der über ein integriertes "Touchscreen" System verfügt. Er
sollte nach Möglichkeit in DIN A3 oder DIN A4 gebaut sein. Die Bildschirmoberfläche soll so
gebaut sein, das sie in Verbindung mit dem elektronischen Stift Bewegungen auf der
Oberfläche erkennt und diese mit Hilfe der nötigen Software in Schriftzeichen umsetzt.
Die größere Oberfläche bietet mehr Sichtkomfort, wenn man in mehreren Software
anwendungen (z. B. Windows) gleichzeitig verschiedene Anwendungen (Fenster) öffnen muß.
Außerdem läßt der Monitor softwarespezifische "Tasten" zu, welche mit dem Stift
"angeklickt" werden können.
Mit dem Stift schreibt man normalerweise auf einem Stück Papier. Die Anwendung ist auf dem
PENPAD prinzipiell vergleichbar. Hier schreibt man mit einem elektronischen Stift auf einem
elektronischen Blatt Papier, bzw. auf einer Bildschirmoberfläche, die die Bewegungen des
Stiftes in Schriftzeichen umsetzt. Man kann in jeder Zone der Bildschirmoberfläche mit dem
Stift Befehle auslösen. Der Stift macht so die Tastatur und die Maus überflüssig. So ist ein
direktes und damit schnelleres Arbeiten mit dem Rechner möglich. Man kann direkt mit dem
Stift Befehle anklicken.
Über Sprache lassen sich mit der nötigen Software (Spracherkennung) ganze Sätze oder
einzelne Wörter in eine Anwendung, z. B. ein Textverarbeitungsprogramm bringen. Hat man
z. B. ein Wort falsch geschrieben, dann klickt man mit dem elektr. Stift dieses Wort an und
spricht dieses deutlich ein. Diese Möglichkeiten sind vielfältig, aber sie sollten mit der lautlosen
Kommunikation, dem Schreiben, zumindest kombinierbar sein.
Durch die verschiedenen Komponenten A., B. und C. ist es möglich, mit dem PC
ergonomisch, komfortabel, einfach, kinderleicht und direkt, bzw. schneller zu
kommunizieren.
Claims (6)
1. Es handelt sich bei der Erfindung um ein neuartiges Eingabegerät (PENPAD) für Personal-
Computer, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß es ergonomischer, komfortabler,
einfacher, direkter und damit schneller bedienbar ist als die herkömmlichen
Eingabekomponenten.
2. Das PENPAD ist dadurch gekennzeichnet, daß man Befehle handschriftlich mit einem
elektronisch-arbeitenden Stift an den Rechner übermittelt.
3. Das PENPAD ist dadurch gekennzeichnet, daß man in Textverarbeitungsprogrammen, etc.
mit einem elektronisch-arbeitenden Stift, z. B. Briefe oder Dokumente handschriftlich
einfügen kann.
4. Das PENPAD ist dadurch gekennzeichnet, daß ein elektronisch-arbeitender Stift die
Funktion der Tastatur und der Maus übernimmt.
5. Das PENPAD ist dadurch gekennzeichnet, daß eine spezielle Bildschirmoberfläche, die
flach auf dem Tisch plaziert werden kann, die Funktion des Monitors übernimmt.
6. Das PENPAD ist dadurch gekennzeichnet, daß über ein Mikrofon, durch sprachliche, bzw.
akustische Signale, ein Befehl an den Rechner übermittelt werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995108320 DE19508320A1 (de) | 1995-03-09 | 1995-03-09 | Entwicklung eines neuen Eingabegerätes für Personal-Computer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995108320 DE19508320A1 (de) | 1995-03-09 | 1995-03-09 | Entwicklung eines neuen Eingabegerätes für Personal-Computer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19508320A1 true DE19508320A1 (de) | 1996-09-12 |
Family
ID=7756099
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995108320 Withdrawn DE19508320A1 (de) | 1995-03-09 | 1995-03-09 | Entwicklung eines neuen Eingabegerätes für Personal-Computer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19508320A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19647122A1 (de) * | 1996-11-14 | 1998-05-28 | Obermayer Anton | Elektronische Folie |
| DE19853882A1 (de) * | 1998-11-23 | 2000-05-25 | Deutsche Telekom Ag | Spielcomputer mit Mikrofon |
| WO2001042871A1 (en) * | 1999-12-08 | 2001-06-14 | Telefonaktiebolaget Lm Ericsson (Publ) | A portable communication device and method |
-
1995
- 1995-03-09 DE DE1995108320 patent/DE19508320A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19647122A1 (de) * | 1996-11-14 | 1998-05-28 | Obermayer Anton | Elektronische Folie |
| DE19853882A1 (de) * | 1998-11-23 | 2000-05-25 | Deutsche Telekom Ag | Spielcomputer mit Mikrofon |
| WO2001042871A1 (en) * | 1999-12-08 | 2001-06-14 | Telefonaktiebolaget Lm Ericsson (Publ) | A portable communication device and method |
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