[go: up one dir, main page]

DE19508320A1 - Entwicklung eines neuen Eingabegerätes für Personal-Computer - Google Patents

Entwicklung eines neuen Eingabegerätes für Personal-Computer

Info

Publication number
DE19508320A1
DE19508320A1 DE1995108320 DE19508320A DE19508320A1 DE 19508320 A1 DE19508320 A1 DE 19508320A1 DE 1995108320 DE1995108320 DE 1995108320 DE 19508320 A DE19508320 A DE 19508320A DE 19508320 A1 DE19508320 A1 DE 19508320A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
penpad
pen
computer
personal computer
keyboard
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995108320
Other languages
English (en)
Inventor
Jan Nieberle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1995108320 priority Critical patent/DE19508320A1/de
Publication of DE19508320A1 publication Critical patent/DE19508320A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F1/00Details not covered by groups G06F3/00 - G06F13/00 and G06F21/00
    • G06F1/16Constructional details or arrangements
    • G06F1/1613Constructional details or arrangements for portable computers
    • G06F1/1633Constructional details or arrangements of portable computers not specific to the type of enclosures covered by groups G06F1/1615 - G06F1/1626
    • G06F1/1656Details related to functional adaptations of the enclosure, e.g. to provide protection against EMI, shock, water, or to host detachable peripherals like a mouse or removable expansions units like PCMCIA cards, or to provide access to internal components for maintenance or to removable storage supports like CDs or DVDs, or to mechanically mount accessories
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F1/00Details not covered by groups G06F3/00 - G06F13/00 and G06F21/00
    • G06F1/16Constructional details or arrangements
    • G06F1/1613Constructional details or arrangements for portable computers
    • G06F1/1626Constructional details or arrangements for portable computers with a single-body enclosure integrating a flat display, e.g. Personal Digital Assistants [PDAs]

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Position Input By Displaying (AREA)

Description

Es gibt heute Personal-Computer, auch kurz PC genannt, welche sowohl in Büros als auch im Eigenheim ihre Anwendung finden. Die PC′s werden für jegliche Art der Datenverarbeitung vielseitig eingesetzt. Sie ermöglichen mittels einer bestimmten Software Textverarbeitung, wie z. B. Briefe schreiben. Ein PC besteht aus vielen einzelnen Komponenten. Mit der Tastatur werden Befehle mittels elektronischem Zahlen- bzw. Binärcode eingegeben, welche Befehle ausführen. Die Maus wird dazu benutzt einen imaginären Finger in Form eines Maus-Zeigers auf dem Bildschirm zu bewegen, um damit wiederum einen Befehl auszuführen.
Der Monitor zeigt dem Benutzer eine virtuelle Oberfläche, in der er sich bewegen kann an. Auf dem Monitor kann man nachprüfen, welche Zeichen man über die Tastatur eingegeben hat. Das Herzstück des PC′s ist die Central Computing Unit (CPU) und alle anderen Komponenten wie Motherboard, Festplatte, Drives, RAM usw.
Die Kommunikation mit dem Computer erfolgt bis heute ausschließlich über Tastatur und Maus. Da das Arbeiten an einer Tastatur zwangsweise unnatürlich ist, kommt es zu immer mehr gesundheitlichen Problemen und Krankheiten. Dies belegen EDV- Arbeitsplatzstatistiken der Bundesanstalt für Arbeitsschutz aus dem Jahr 1990. Benutzer klagen über Verspannungen im Bewegungsapparat, welche vor allem auf die Tastatur zurückzuführen sind, aber auch über Augenflimmern, welches wiederum auf die Monitore zurückzuführen ist.
Zusätzlich sind die genannten Eingabemittel nicht für jeden komfortabel zu bedienen, denn gerade ältere Menschen verstehen die Technik auf den ersten Blick nicht und distanzieren sich deshalb von diesem neuen Medium.
Die Kommunikation mit dem PC ist mit dem jetzigen Stand der Technik weitestgehen unergononisch also ungesund, unkomfortabel, umständlich (zwangsweise Gebrauch von Tastatur und Maus) und indirekt (Verwendung eines imaginären Fingers in Form eines Mauszeigers).
Das Ziel ist es, die Kommunikation mit dem PC ergonomisch, komfortabel, einfach, kinderleicht und direkt, bzw. schneller zu machen.
Jeder Mensch soll mit dem PC gut kommunizieren können.
Diese Ziele werden in dieser Erfindung verwirklicht. Dabei bleibt es aber technisch gesehen ein herkömmlicher Computer, der allerdings anders bedient wird als vorher. Dieses Gerät soll dem Benutzer mehr Ergonomie und Erleichterung bieten. Die herkömmlichen Kommunikations­ komponenten wie Tastatur, Maus und Monitor fallen weg.
Neu ist, daß man mit dem Computer, bzw. Terminal oder Rechner handschriftlich und sprechend in Kontakt tritt. Will man z. B. einen Brief schreiben, so tippt man nicht auf der Tastatur, sondern man schreibt mit einem elektronischen Stift auf einer bildschirmähnlichen Fläche (z. B. Touchscreen), welche die Berührungspunkte des Stiftes auf der Oberfläche berechnet und in Zeichen umsetzt. Um die Sprache wahlweise mit in die Kommunikation einzubinden, wird ein Mikrofon installiert, welches mittels Spracherkennung diesen Arbeitsprozeß unterstützen kann.
Durch diese Neuerung fällt die Tastatur, Maus und der Monitor weg, also Komponenten, die erwiesenerweise die Gesundheit beeinträchtigen können. Das PENPAD macht es jedem Benutzer möglich, den PC besser als ein Zweckinstrument zu verstehen, denn man benutzt den PC so, als ob man einen Brief schreiben würde.
Die beschriebene Erfindung soll als PENPAD bezeichnet werden und technisch gesehen, z. B. als ein "elektronisches Blattpapier" umschrieben werden. Das PENPAD ist ein umfassendes neues Eingabegerät, das an jeden Computer, bzw. Rechner nachträglich installierbar sein soll, aber auch als komplettes Eigengerät mit Rechner ausgestattet sein kann.
Das PENPAD liegt auf dem Tisch auf, hat aber eine leicht angehobene spezielle Bildschirm­ oberfläche. Der Übergang zwischen der Bildschirmoberfläche und dem Tisch verläuft übergangslos mittels einer Handballenauflage. Es werden nun noch einmal die neuen Komponenten und Vorteile des neuen Eingabegerätes PENPAD erläutert.
A. Die spezielle Bildschirmoberfläche
Die Bildschirmoberfläche soll flach sein, um das gesamte Gerät auch flach auf dem Tisch plazieren zu können. Technisch gesehen soll diese Oberfläche so ähnlich funktionieren wie ein s/w oder Farb-LCD-Bildschirm, der über ein integriertes "Touchscreen" System verfügt. Er sollte nach Möglichkeit in DIN A3 oder DIN A4 gebaut sein. Die Bildschirmoberfläche soll so gebaut sein, das sie in Verbindung mit dem elektronischen Stift Bewegungen auf der Oberfläche erkennt und diese mit Hilfe der nötigen Software in Schriftzeichen umsetzt. Die größere Oberfläche bietet mehr Sichtkomfort, wenn man in mehreren Software­ anwendungen (z. B. Windows) gleichzeitig verschiedene Anwendungen (Fenster) öffnen muß. Außerdem läßt der Monitor softwarespezifische "Tasten" zu, welche mit dem Stift "angeklickt" werden können.
B. Der elektronische Stift
Mit dem Stift schreibt man normalerweise auf einem Stück Papier. Die Anwendung ist auf dem PENPAD prinzipiell vergleichbar. Hier schreibt man mit einem elektronischen Stift auf einem elektronischen Blatt Papier, bzw. auf einer Bildschirmoberfläche, die die Bewegungen des Stiftes in Schriftzeichen umsetzt. Man kann in jeder Zone der Bildschirmoberfläche mit dem Stift Befehle auslösen. Der Stift macht so die Tastatur und die Maus überflüssig. So ist ein direktes und damit schnelleres Arbeiten mit dem Rechner möglich. Man kann direkt mit dem Stift Befehle anklicken.
C. Das Mikrofon
Über Sprache lassen sich mit der nötigen Software (Spracherkennung) ganze Sätze oder einzelne Wörter in eine Anwendung, z. B. ein Textverarbeitungsprogramm bringen. Hat man z. B. ein Wort falsch geschrieben, dann klickt man mit dem elektr. Stift dieses Wort an und spricht dieses deutlich ein. Diese Möglichkeiten sind vielfältig, aber sie sollten mit der lautlosen Kommunikation, dem Schreiben, zumindest kombinierbar sein.
Fazit
Durch die verschiedenen Komponenten A., B. und C. ist es möglich, mit dem PC ergonomisch, komfortabel, einfach, kinderleicht und direkt, bzw. schneller zu kommunizieren.

Claims (6)

1. Es handelt sich bei der Erfindung um ein neuartiges Eingabegerät (PENPAD) für Personal- Computer, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß es ergonomischer, komfortabler, einfacher, direkter und damit schneller bedienbar ist als die herkömmlichen Eingabekomponenten.
2. Das PENPAD ist dadurch gekennzeichnet, daß man Befehle handschriftlich mit einem elektronisch-arbeitenden Stift an den Rechner übermittelt.
3. Das PENPAD ist dadurch gekennzeichnet, daß man in Textverarbeitungsprogrammen, etc. mit einem elektronisch-arbeitenden Stift, z. B. Briefe oder Dokumente handschriftlich einfügen kann.
4. Das PENPAD ist dadurch gekennzeichnet, daß ein elektronisch-arbeitender Stift die Funktion der Tastatur und der Maus übernimmt.
5. Das PENPAD ist dadurch gekennzeichnet, daß eine spezielle Bildschirmoberfläche, die flach auf dem Tisch plaziert werden kann, die Funktion des Monitors übernimmt.
6. Das PENPAD ist dadurch gekennzeichnet, daß über ein Mikrofon, durch sprachliche, bzw. akustische Signale, ein Befehl an den Rechner übermittelt werden kann.
DE1995108320 1995-03-09 1995-03-09 Entwicklung eines neuen Eingabegerätes für Personal-Computer Withdrawn DE19508320A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995108320 DE19508320A1 (de) 1995-03-09 1995-03-09 Entwicklung eines neuen Eingabegerätes für Personal-Computer

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995108320 DE19508320A1 (de) 1995-03-09 1995-03-09 Entwicklung eines neuen Eingabegerätes für Personal-Computer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19508320A1 true DE19508320A1 (de) 1996-09-12

Family

ID=7756099

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1995108320 Withdrawn DE19508320A1 (de) 1995-03-09 1995-03-09 Entwicklung eines neuen Eingabegerätes für Personal-Computer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19508320A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19647122A1 (de) * 1996-11-14 1998-05-28 Obermayer Anton Elektronische Folie
DE19853882A1 (de) * 1998-11-23 2000-05-25 Deutsche Telekom Ag Spielcomputer mit Mikrofon
WO2001042871A1 (en) * 1999-12-08 2001-06-14 Telefonaktiebolaget Lm Ericsson (Publ) A portable communication device and method

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19647122A1 (de) * 1996-11-14 1998-05-28 Obermayer Anton Elektronische Folie
DE19853882A1 (de) * 1998-11-23 2000-05-25 Deutsche Telekom Ag Spielcomputer mit Mikrofon
WO2001042871A1 (en) * 1999-12-08 2001-06-14 Telefonaktiebolaget Lm Ericsson (Publ) A portable communication device and method

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19525644C2 (de) Vorrichtung zur Eingabe von Daten in einen Computer
Kiesler et al. The mystery of RSI.
DE60309889T2 (de) Peripheriegerät für ein Datenverarbeitungssystem
EP1573502A2 (de) Schnell-eingabevorrichtung
DE29711596U1 (de) Vorrichtung zum Lernen des Maschinenschreibens
DE19508320A1 (de) Entwicklung eines neuen Eingabegerätes für Personal-Computer
DE102013007914A1 (de) Handgehaltene Vorrichtung und Entriegelungsverfahren von dieser
Turpin et al. Evaluation of alternative computer input devices used by people with disabilities
Koester et al. Toward Goldilocks' pointing device: determining a" just right" gain setting for users with physical impairments
Itoh et al. A comparative usability study of two Japanese gaze typing systems
Douglas et al. An observation of adults with visual impairments carrying out copy-typing tasks
EP0653079A1 (de) Eingabeeinheit für computer insbesondere für cad
Kanny et al. A pilot study comparing mouse and mouse-emulating interface devices for graphic input
DE102008006996A1 (de) Verfahren zum Steuern des Erscheinens und Verschwindens von Bildschirmtastaturschemata
DE19502704A1 (de) Expandierbarer Personal Computer (FoldTop)
Karl et al. Speech Versus Mouse Commands for Word Processing: an Empirical Evaluation
Hitchcock Computer access for people after stroke
Vanderheiden Accessible Computers from the Box.
Shi et al. An investigation of the performance of novel chorded keyboards in combination with pointing input devices
CN1288343A (zh) 用于移动通信设备的双拼输入法
Poole et al. ABC of medical computing: adaptive computer technology
Jani et al. Influence of accessibility related activities on the usability of business software
Skejié et al. Assistive technologies for physically handicapped persons
Kogan ElderKLM: keystroke level modeling of expert older users
Mills et al. Is voice recognition the solution to keyboard-based RSI?

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee